Tsotsi
Tsotsi (2005), ZA/US Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.05.2006
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von Gavin Hood, mit Presley Chweneyagae und Mothusi Magano
In einem Ghetto am Rand von Johannesburg lebt der 19-jährige “Tsotsi” (Ghettoslang für “Dieb”, “Gangster”) in den Tag hinein. Ohne Zukunft und ohne Vergangenheit. Denn der Chef einer kleinen Posse von Gangstern hat alle Erinnerungen an seine Jugend verdrängt und sich völlig dem verbrecherischen Hier und Jetzt verschrieben. Eines abends sieht er sich auf drastische Art mit den Folgen seiner Gewalttätigkeit konfrontiert: Als er bei einem Autodiebstahl eine junge Frau tötet, bleibt deren Neugeborenes auf dem Rücksitz zurück. Etwas in ihm sperrt sich dagegen, dieses Problem auf die übliche Weise aus der Welt zu schaffen. Er nimmt sich des Kindes an und es folgt eine atemraubende Story, voller Adrenalin erzählt zu den stampfenden Sounds des Kwaito, der Musik der Ghettokids von Johannesburg. Am Ende stehen ein flammendes Plädoyer für Liebe und Friedfertigkeit und der Sieg über Hass und die rasende Wut.
Cast & Crew
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Gavin Hood
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Presley Chweneyagae
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Mothusi Magano
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Israel Makoe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tsotsis Vater
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Percy Matsemela
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Zuma
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Jerry Mofokeng
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Ian Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Smit
Regie
Schauspieler
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Rapulana Seiphemo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Dube
-
Ian Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Smit
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Gavin Hood
- Genre
- Drama
- Ort
- Johannesburg, Township
- Handlung
- AIDS, Armut, Auto, Baby, Behinderung, Entführung, Gangster, Gewalt, Hoffnungslosigkeit, Jugendkriminalität, Kindesmissbrauch, Mörder, Straßenbande
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Tsotsi
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- Tsotsi: critic.de











Kritiken (4) — Film: Tsotsi
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenBei allen Realitäten in den Slums von Südafrika kommt mir der Film zu pathetisch und auch unglaubwürdig daher, um einen Oscar verdient zu haben. Stellenweise emotional anrührend, aber teilweise dann doch zu moralinsauer. Die Schauspieler gehen in Ordnung, die afrikanische Musik passt zum Flair. Das Ende ist zumindest konsequent. Alles in allem also nicht schlecht, ich persönlich hätte aber mehr erwartet. Wer's wirklich schonungslos glaubwürdig aus dem Ghetto mag, dem sei der sensationelle "City of God" ans Herz gelegt.
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Tytus 2009/11/23 09:02:14
Antwort löschenCity of God ist wirklich empfehlenswert!
Denn Film hier kenne ich nocht nicht, aber wenn der ein Oscar bekommenhat, kann der eigenlich nix sein ;)
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Tsotsi" ist mit Sicherheit kein einfacher Film, doch lässt man sich auf ihn ein wird man mit 94 Minuten packendem Kino belohnt. Wer Abseits der Hollywoodklisches einen guten Film sehen möchte, sollte sich für "Tsotsi" entscheiden.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenIn Wide Screen auf 35 mm gedreht, wirkt Gavin Hoods "Tsotsi" auch ob der Farb- und Lichtwahl sehr episch, was die skurril-dramatischen Geschehnisse allerdings zusehends an die Grenze zum Kitsch entgleiten lässt. Nicht mehr als einen Hauch von Authentizität und Sozialkritik, Großartiges in Bild und Ton, dazu ein geläuterter Bösewicht zum Ende - so mag man's halt bei der Academy Of Motion Picture Arts And Sciences. Und Hand aufs Herz: Im Kinosessel hin und wieder ebenso.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenFür mich war “Tsotsi” nette Programmkino-Durchschnitts-Kost, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Nachdem ich nun auch diesen Film gesehen habe, komme ich zu dem Schluss, dass “Sophie Scholl” den “Auslands-Oscar” eher verdient hätte. Ich habe den deutschen Film als eindringlicher und bedrückender empfunden. Auch von der moralischen Aussage her, dass Sophie Scholl lieber sterben wollte als ihre Mit-Verschwörer zu verraten, spricht er mich mehr an als ein Krimineller, der sich dadurch auszeichnet, dass er am Ende des Films keinen mehr tötet. Aber mich fragt ja wieder keiner.
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Kommentare (12) — Film: Tsotsi
Kommentar schreibendbeutner 2011/09/28 13:52:44
Kommentar löschenDass dieser Film 2006 einen Oscar bekommen hat, ist schon - naja, merkwürdig. Da muss Mitleid eine große Rolle gespielt haben. Das Anliegen des Films ist ja rührend sozial, aber die Umsetzung eher grottig. Auch wenn die Außenaufnahmen mitunter sehr künstlich wirken, sind die Bilder und Kamera dabei noch positiv herauszuheben. Aber dann geht's auch abwärts: Story und Dialoge sind auf Groschenromanniveau, Handlungsweisen sind plakativ, aber nie logisch, Stimmungswechsel in Dialogen so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass man Drehbuch und Regie mit Tomaten bewerfen möchte.
Klassisches Beispiel der negativen Version von "gut gemeint".
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Super8951 2011/04/23 14:47:45
Kommentar löschenEinfach nur fantastisch. Und vielleicht braucht es dazu eben genau diese Portion Kitsch.
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JackoXL 2010/10/14 23:13:29
Kommentar löschenIn Hollywood wäre der Stoff unter Garantie zur total unglaubwürdigen Kitschnummer verkommen. Gavin Hood inszeniert stattdessen ein brutal realistisches Bild eines südafrikanischen Kleingangsters, der doch tatsächlich noch eine Spur Menschlichkeit in sich entdeckt. Das er trotzdem nicht zum Klosterschüler mutiert und bis zum Schluß kein Sympathieträger ist macht das Ganze trotz anfänglicher Skepsis glaubhaft. "City of God" hätte seinerzeit den Oscar zwar mehr verdient gehabt, gegönnt sei es diesem Film aber auch.
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dbeutner 2011/09/28 13:56:01
Antwort löschenCity of God und diesen Film trennen Dinge, für die es keinen Namen gibt. "Trennen Welten" würde einfach noch zu große Nähe assoziieren. CoG porträtiert einen Mikrokosmos auf geradezu beängstigende Weise, Tsotsi /versucht/ (!), ein Einzelschicksal zu porträtieren, scheitert aber inhaltlich sofort. "City of Men" ist noch näher dran an Tsotsi, aber auch der hat noch Format.
filmschauer 2010/05/25 20:07:10
Kommentar löschenGavin Hoods Sprungbrettsfilm nach Hollywood will eine Milieustudie über die Verhältnisse in den ärmlichen Vierteln von Johannesburg sein, entpuppt sich jedoch als Vertreter bekannter Genrekonventionen, wo ein Schwerstkrimineller durch ein bestimmtes Ereignis eine Läuterung erfährt und schließlich ein guter Mensch werden will. Das wäre nun gar nicht so schlimm, wenn die Handlungen des Hauptdarstellers, dessen Motivation auch noch durch gezeigte Flashbacks einer schweren Kindheit herrühren sollen, nicht so unplausibel und sinnlos wären, wodurch ich zu keiner Zeit Empathie mit der Hauptfigur entwickeln konnte. Zudem kommt die besagte Wendung sehr kitschig rüber, was schließlich in einem lächerlichen Finale endet. An sich ist der Film sehr schön gefilmt worden, kann allerdings nicht über die sehr schwache Dramaturgie hinwegtäuschen.
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HauntedSaint 2009/09/22 14:14:13
Kommentar löschenDüsteres, bewegendes Drama.
Sehr glaubwürdig.
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King_Alpa 2009/06/03 23:24:58
Kommentar löschenVollkommen nichtssagend und langweilig.
Für mich eher unausgeglichenes Drama.
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jannis 2008/12/12 19:12:26
Kommentar löschenBisschen anstrengend, aber ick fand ihn gut...
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AylaView 2008/07/21 10:36:03
Kommentar löschenDer Film lebt vor allem von seinem starken Hauptdarsteller Presley Chweneyagae, der den skrupellosen Jugendlichen, in dem Hass, Wut, aber auch Trauer kocht, sehr gut spielt. Hood inszenierte in düsteren und harten sowie rührenden Bildern, jedoch geht das Ende ein wenig zu schnell.
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annaberlin 2008/05/13 11:48:57
Kommentar löschenHat den Oscar wirklich verdient. Bewegender Film.
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Lorion42 2008/04/24 21:11:42
Kommentar löschenWirklich starker Film in schönen Bildern. Emotional Berührend, doch am Ende zu wenig aufrüttelnd, um hängen zu bleiben.
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BUW_514_HE 2007/12/05 19:42:15
Kommentar löschenWeder hausbacken noch unausgegoren. Ein Film, der auf die immer noch unfassbaren Unterschiede zwischen reich und arm (nicht nur) in Südafrika hinweist, und die damit verbundene Wut und Ausweglosigkeit, Kälte und Rohheit. Hast Du die Kinder gesehen, die in den Rohren wohnen?? Ein Film der gegen die Verwahrlosung und Abgrundlosigkeit ankämpft und die 10% Oberschicht aufwecken soll. Ob es gelingt entscheidest Du.
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donrosa 2007/07/18 23:39:01
Kommentar löschenTrotz Anspruch und Oscar: ein eher hausbackenes, teils unausgegorenes Drama.
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