Urban Explorer

Urban Explorer (2011),
Laufzeit 85 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 20.10.2011

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5.0 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
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noch nicht bewertet

von Andy Fetscher, mit Nathalie Kelley und Nick Eversman

Eine Gruppe von jungen Abenteurern möchte im Stile der Urban Explorer das unterirdische Berlin erkunden. Als ihr Reiseführer einen Unfall hat, müssen sie Hilfe holen. Ein Fremder bietet ihnen an, sie durch die Katakomben zu führen. Ein großer Fehler, wie sie bald feststellen.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Urban Explorer

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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5.5Geht so

Regisseur Andy Fetscher, der auch schon in "Bukarest Fleisch" Kannibalismus thematisierte, ist sich mit "Urban Explorer" zumindest in diesem Motiv treu geblieben. Doch leider vertraut er dem feinsinnigen Psychohorror mit düsteren, atmosphärischen Bildern weniger als dem beinahe schon per se platten Slasher-Movie, das sich zudem durch sein offenes Ende für eine Fortsetzung geradezu anbietet. Leider, kann zu beiden Tatsachen nur gesagt werden.

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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...

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4.0Uninteressant

Qualitativ hochwertige und packende deutsche Produktion, die mit einem sehr interessanten Setting und einigen historischen fakten auftrumpfen kann. Sie nimmt den Zuschauer mit auf eine düstere Reise, die offiziellen Führungen durch die Berliner Unterwelten womöglich das Geschäft verderben könnte.

Sehr guter Independent-Horror-Streifen, der zu Beginn von seinen Charakteren und den Berliner Katakomben lebt, nach der Mitte aber immer mehr an Spannung verliert und zusehend unschöne McGuffins in den Mittelpunkt rückt. Zuletzt schafft er es, mit krasser Gewaltdarstellung Splatterfreunde zu überzeugen, aber schreckt in diesem Moment den normalen Kinobesucher ab. Hinzu kommt, dass die wenig ausgefeilte Handlung scheinbar mit der eigenen Brutalität retuschiert werden soll. Ein nur zu Beginn intelligenter Film mit gutem Ansatz und Ausgangspunkt. Sehr gute Darsteller, ein glaubhafter Bösewicht und sympathische Charaktere machen den Weg frei für eine spannende Handlung, die nur mäßig umgesetzt wird.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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4.0Uninteressant

Andy Fetscher ist für Horrorfreunde, obwohl noch ein ganz junger Regisseur, kein Unbekannter - mit dem abendfüllenden Genrefilm „Bukarest Fleisch" schloss er vor einigen Jahren sein Studium an der Filmakademie in Ludwigsburg ab. Und der Mann hat dort tatsächlich einiges gelernt. Technisch ist „Urban Explorer" jedenfalls keine Enttäuschung.

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Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten

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2.0Ärgerlich

Warum nur müssen deutsche Regisseure immer aufs Neue ihre Traumata verfilmen, die sie vermutlich als Folge eines zu hohen TEXAS CHAINSAW MASSACRE Konsums erlitten haben? Ein ärgerliches Machwerk, dessen Komik leider nur unfreiwillig entstanden ist. Vergeudete Lebenszeit.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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7.5Sehenswert

Wie in einem Alptraum lauern Fallen und Abgründe und einige Logiklücken auf die Figuren, die plötzlich in die Tiefe stürzen und durch finstere Gänge irren. 250.000 Kilometer unterirdisches Terrain warten unter Berlin, verrät ein Vortext in Urban Explorer; es ist beinahe so etwas wie eine Einladung... Doch auf der U-Bahnstrecke zwischen Alex und Schönleinstraße steht der Kühlschrank Armins, der in der Schlussszene sein perfides Lächeln mit der elektrischen Zahnbürste aufpoliert. Wie sagt Dante zu Beginn des Films so treffend: "Berlin underground ist special."

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Anton Bitel: film4 Anton Bitel: film4

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6.5Ganz gut

Urban Explorer besteht hauptsächlich aus Horror-Klischees, doch Regisseur Fetscher versteht es, gekonnt mit ihnen umzugehen und nutzt den klaustrophobischen Schauplatz um jede Menge Spannung aufzubauen, bevor es zum blutigen Finale kommt.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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4.5Uninteressant

Ein Horrorfilm, der seine reizvolle Ausgangsidee rasch aus den Augen verliert und mit drastischen Effekten Genrevorbildern nacheifert. Dabei nimmt die stellenweise stümperhafte Inszenierung mitunter selbstparodistische Züge an.

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Michael von Felten : Outnow.ch Michael von Felten : Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Urban Explorer ist eine positive Überraschung. Der Film bietet über weite Strecken gelungene Genre-Unterhaltung. Von einem Meilenstein ist er zwar noch ein ganzes Stück entfernt, er macht aber auf jeden Fall Spass. Man darf gespannt sein, was uns Andy Fetscher als nächstes präsentieren wird.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

Nichts, aber auch gar nichts ist neu in diesem Film. Klassische Torture-Porn-Motive in Touristengruppen à la „Hostel“ und „Wolf Creek“ treffen auf „Catacombs“ und „Creep“, während ein paar Ideen auch noch 1:1 von „The Descent“ übernommen sind. Das muss Regisseur Andy Fetscher, der bis 2007 noch an der Filmakademie in Ludwigsburg studierte und mit „Urban Explorer“ seinen zweiten Spielfilm abliefert, jedoch nicht stören. Denn die amerikanisch-deutsche Co-Produktion ist technisch wie dramaturgisch versiert und bereitet Altbekanntes so auf, dass es genau die gewünschte Wirkung erzielt. [...]

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Kommentare (28) — Film: Urban Explorer

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the assassin 666

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Bewertung4.0Uninteressant

Urban Explorer von Andy Fletscher (Bukarest Fleisch) ist ein garstiger, kleiner Reißer der die deutsche hauptstadt mal von einem anderen Licht zeigt. Schon gruselig gemacht.
Der Film bedient sich ordentlich bei US-Vorbildern wie Hostel und halt anderen klassischen Backwoodhorrorfilmen nur eben mit dem U-Bahnsetting.
Zügig und spannend ist der Film schon, dennoch gibt es nur vier Punkte den wozu gibt es so viele Untertitel zu lesen, sich es wirkt glaubwürdig, autentisch weil es ja Ausländer sind die nach Berlin kommen, aber dennoch ist das furchbar anstrengend.
Wäre der Film deutschsprachig wie ich angenommen habe hätte es locker 7 Punkte gegeben aber man kann Filme nicht genießen wenn man ständig mitlesen muss.
Vielleicht ein bisschen ein hartes Urteil, aber nach dem meine Muttersprache nicht deutsch war, kann man sowas vergessen, aber ich würde es glaube auch nicht mögen wenn ich 33 Jahre deutsch gesprochen hätte, den es ist wei gesagt ....anstengend.

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

"Urban Explorer" ist natürlich nicht der ganz große Wurf, aber das war ja auch unmöglich zu erwarten. Ein ganz simpel gestrickter Terrorslasher, so ein Skript haben bestimmt tausende von deutschen Genreliebhabern schon selbst verfasst im Bettkasten liegen. Der Unterschied: Endlich hat es einer mal verfilmt. Und das gar nicht mal schlecht.
Wie gesagt, die Story gewinnt keinen Blumentopf, das muss so ein Genrebeitrag ja auch nicht zwingend. Wichtig ist da viel mehr die Umsetzung, in dem Fall aller Ehren wert. Mit wenig Mitteln einen durchwegs unterhaltsamen, stellenweise sogar echt guten B-Film auf die Beine gestellt. Mit mehr Kreativität und Tempo in der ersten Hälfte (so eine "ausgiebige" Einführung wäre für meinen Geschmack gar nicht nötig gewesen, weiß doch eh jeder, wo die Reise enden wird) hätte ich hier auch die 7 gezückt. Speziell die letzte halbe Stunde zeigt, wie so ein kurzweiliger, anspruchsloser Terrorstreifen auszusehen hat. Das, was aus dem Film auch nachhaltig hängen bleibt, ist der sensationell überdrehende Klaus Stiglmeier. Meine Güte, der hat echt verstanden, wie man so was spielen muss. Vollkommen over the top, Kinski wäre stolz gewesen.
Nein, niemand muss "Urban Explorer" gesehen haben. Wer sich aber schon lange mal einen heimischen Genrebeitrag gewünscht hat, der zumindest ansatzweise in der Liga der Franzosen spielt, ruhig anschauen. Nix Dolles, dafür durchaus Nettes.

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lieber_tee

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Ja.:))


JackoXL

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Na dann, ein paar Kröten geliehen und los...
Da geh ich auch ins Kino, versprochen.;)


horro

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Bewertung6.0Ganz gut

Damned ... und ich dachte mit der Spree-Fahrt, der Reichstagkuppel und der "unter den Linden Tour" hätte ich die wichtigsten Attraktionen von Berlin gesehen; wie man sich täuschen kann. Der Einstieg zu Berlins Untergrund hat mich schwerst an den netten Umtrunk mit den MP-Leuten erinnert ... creepy. Im Ansatz ist dieser Film sehr packend und auch wieder mal recht anders daher gekommen. Über die ganze Laufzeit kann die Geschichte und die leider etwas eintönige Inszenierung dann aber nicht vollends überzeugen, was sicher zu einem grossen Teil an der doch unterdurchschnittlichen Leistung der Schauspieler liegt, die das eben ziemlich monotone Setting nicht mit Präsenz und Atmosphäre zu ergänzen wissen. Trotzdem ganz anständig gelungen und sicher einen Blick wert.

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horro

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hoffe du hast aber seit dem Mauerfall mal den Bürstenkopf gewechselt, beim guten Armin bezweifle ich dies ;)


lieber_tee

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Ja, habe ich und mein Frisur sitzt auch besser ;)


AmabaX

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Bewertung1.0Ärgerlich

Also ich habe mir schon was von dem Film erwartet. Der Film ist einfach nur langweilig und zieht sich wie Gummi.

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freakualizer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann meinem Vorkommentator mad02 nur zustimmen: Dies ist mein absoluter Lieblings-Horrofilm aus deutschen Landen! Sowas Gutes hätte ich nicht erwartet und dabei wird hier sogar bis zum Schluss ziemlich mit Blut gespart. Ausser zwei kleinen Logiklöchern habe ich nichts zu meckern. Hut ab!

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hrxuuuu

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe den Film von Anfang an unterschätzt, und ich bereue zu tiefst, dass ich diesen in Berlin Produzierten Film nicht im Kino angeschaut habe. Eine wahre Horrorbahnfahrt durch die Tunnel mit Ekel, Brutalität sowie nervtriebender Angst und glaubwürdige Characktere, mit denen man mitfiebert.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

Stellenweise ziemlich pervers und ekelhaft, gelangweilt habe ich mich jedenfalls nicht und die Moral von der Geschicht:" Menschen mit großen Zähnen, denen traue nicht!"

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Mimuschka

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Bewertung5.5Geht so

nach der definition von "tvtropes.org" ist ein "idiot plot" eine geschichte die nur funktioniert weil sich die meisten beteiligten wie totale idioten verhalten und sich gegenseitig den "idiot ball" zuspielen. eng damit verwandt und auch in diesem film anzutreffen ist die "genre blindness": "a condition afflicting many fictional characters, seen when one demonstrates by their behavior that they have never in their life ever seen the kind of story they're in, and thus have none of the reactions a typical audience member would have in the same situation." aber zu all dem später mehr.

prinzipiell ist "urban explorer" ein netter deutscher genrefilm aus dem survival/terror-umfeld, der vor allem durch sein düsteres setting (berliner untergrund) und die hervorragende technische umsetzung punkten kann. die kameraarbeit ist wirklich erstklassig und schafft in verbindung mit dem guten soundtrack eine atmosphäre der permamenten angst. dies fällt besonders in den actionszenen auf, wo die kamera ganz intuitiv als eine art verlängerter arm der zuschauerpsyche fungiert und den terror unangenehm greifbar macht.
dies könnte alles so schön sein, wenn auf ein paar lange und weiße klischeebärte des genres verzichtet worden wäre mich die schauspieler nicht so mit ihrer unfähigkeit genervt hätten. da wird der killer nicht ausgeschaltet wenn sich die möglichkeit gibt, steht wieder auf, obwohl er schon totgeglaubt war, etc. eigentlich wird da nichts an ärgernissen ausgelassen. was wirklich schade ist, denn sonst hätte das hier ein richtig effektiver film sein können.
ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auf glaubwürdigkeit besonders wert lege und da wirklich schnell gereizt bin und filme durchfallen lasse. wenn man in dem punkt etwas gnade walten lässt, ist sicherlich auch eine höhere wertung drin.

um nun auf den ersten absatz zurückzukommen, würd ich gern noch genauer auf die punkte "idiot plot" und "genre blindness" eingehen die mich so gestört haben:

---SPOILER---

der film existiert eigentlich nur aufgrund der dummheit der protagonisten, bzw. wäre um einiges kürzer wenn diese sich an den entsprechenden stellen logischer verhalten würden. die ganze misere beginnt damit, dass der guide abstürzt, weil er während er auf einem schmalen stahlträger über einen abgrund balanciert, von der lachenden marie mit einem grellen blitzlicht erschreckt wird. UPS...
in einer späteren szene schaut dennis durch eine tür dabei zu wie lucia gefoltert wird. er hat eine metallstange in der hand und der killer steht mit dem rücken zu ihm. perfekt für einen überraschungsangriff. doch nein, er steht solange da und tut NICHTS, bis lucia ein ohr abgeschnitten wird, dann rennt er weg und macht lärm um ein ablenkungsmanöver einzuleiten. wäre auch MEINE erste idee gewesen oder? naja, es kommt noch schlimmer, denn als er den killer dann aus dem hinterhalt überrascht, verletzt er ihn nur, rennt dann aus dem raum und blockiert die tür mit einer GABEL, welche natürlich sofort geknackt wird. auch später als eigentlich klar sein sollte dass sie es mit einem psychopathischen mörder zu tun haben, erschießt er ihn nicht als er die möglichkeit dazu hat und als er ihn in einem kampf schließlich doch ausschalten kann, überprüft er nicht ob er tot ist, lässt ihn liegen und kurze zeit später ist jener wieder auf den beinen... oh man, didnt see THIS coming.
auch lucia scheint nicht die hellste zu sein, denn als sie endlich zu einer ubahnstation entkommen kann, rennt sie nicht gleich auf die straße, sondern legt sich neben die gleise bis der killer sie wieder aufgespürt hat (btw. WIE eigentlich? woher wusster er wo sie ist?) um dann bei der anschließenden verfolgungsjagd WIEDER nicht raus sondern in den ubahn-schacht zurückzulaufen.
wäre dies mein erste horrorfilm gewesen, hätte ich das alles ja durchgehen lassen, ok, aber nach jahrzehnten der horrorfilmsichtung und tausenden von slashern muss man einfach ein total unfähiger drehbuchschreiber sein um solche dinge noch ernsthaft einzubauen.

---SPOILER-ENDE---

FAZIT: man muss gegenüber vollidiot-protagonisten schon relativ immun sein, um den film genießen zu können. denn dann wäre er ein schön dreckiger terrorfilm. für mich aufgrund der angesprochenen mängel aber leider nur mittelmaß

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Mimuschka

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was ich damit sagen wollte: ich teile deine behauptung nicht dass so 90% aller horrorfilme funktionieren, ich überleg mir über nacht mal eine liste wo das nicht so war.


lieber_tee

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Ich verstehe dich (du hast es ja verständlich begründet...), die 90 % sind auch keine sachlich errechnete Zahl sondern eher eine "gefühlte". Und nee, schlag dir die Nacht mit etwas sinnvolleren um die Ohren...:)


Silent_Dill

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Bewertung1.0Ärgerlich

Urban Explorer empfand ich persönlich als deutschen *Pseudo* Horrorfilm nicht so toll. Max Riemelt der in "Im Angesicht des Verbrechens" eine bessere Figur abgegeben hat wirkt als Führer *pardon* Tour-Guide der eine Gruppe Ausländischer Touristen durch den Berliner Untergrund führt eher verhalten. Sein besseres Schulenglisch macht den Film auch nicht besser. Lediglich die Schauspielerische Leistung von Klaus Stiglmeier als Stasi Ötzi aus dem Führerbunker macht den Film ein bischen erträglicher. Ich finde das der Film viel zu sehr für das Fantasy Filmfest gehypt wurde und zwar hier und da einen Lichtschimmer in der Filmographie des deutschen Horrorfilm erkennen lässt aber im großen und ganzen ist Urban Explorer lediglich eine weitere Kopie einer Kopie von SAW und Konsorten. Wäre nicht hier und da eine minderwertige Gewaltszene vorhanden könnte der Film locker als Horrorfilm der öffentlich rechtlichen durchgehen *Rammbock* lässt grüßen. Einen Film wie Urban Explorer als deutschen Film zu titulieren und auf die DVD dem geneigten Käufer nur eine englische Tonspur mit deutschen Untertiteln vorzusetzen finde ich ziemlich daneben.

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mad02

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Deutschen können ja doch richtig gute Horrorfilme drehen. Urban Explorers ist auf jeden Fall die neue Nummer eins auf meiner deutschen Horrorfilmliste. Er erfindet vielleicht nichts neu macht aber trotzdem sehr viel Spass und ist dabei auch noch so schön fies. Nach dem Film wurde mir auch schlagartig klar warum ich elektrischen Zahnbürsten nicht vertraue.Schwarzfahren werde ich nun auch nie wieder können, ohne mir vor Angst in die Hose zu machen. Dazu dann noch die schönen Bilder vom Berliner Untergrund. Hoffentlich legt der Film den Grundstein für neue deutsche Genreproduktionen.

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hrxuuuu

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Ohja, ziemliche Überraschung fand ich.


Abronsius

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Bewertung6.5Ganz gut

Handwerkliches Geschick lenkt ein wenig vom trägen Kreisen um altbekannte Muster ab, was den Film aber wirklich in die Gewinnzone bringt,ist Klaus Stiglmeier,der als riesenhaft anmutender Lee Marvin im Almöhi-Look anscheinend einen frei umher schleudernden Ostblock im Schädel sein eigen nennt. Wie Fetscher den Stiglmeier mit einigen satirisch-schaurigen Elementen in Szene gesetzt hat,verdient Anerkennung - ein Plädoyer gegen Auslandeinsätze unserer Klonkrieger? Mhmm,eigentlich würde ich gerne mehr über Armins Probleme und seine soziale Quarantäne erfahren.

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Dr Herbert West

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Fortsetzung folgt... Im zweiten Teil kommt dann die Zahnseide zum Einsatz


Abronsius

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Und dann zur Prophylaxe...Zahnstein entfernen..Stempel für die Bonuskarte abholen...und uff'n Weg ins tiefe Heim noch ein wenig Leben auslöschen.


FineCut

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr stimmiger Beitrag des Terrorkinos aus deutschen Landen. Was hier vor allem hervorragend umgesetzt wurde, ist die unterirdische Atmosphäre Berlins. Filmemacher Fletscher bietet hier düstere und beklemmende Bilder, dass mir in meinem Sessel frostig zumute wurde. Weiterer großer Pluspunkt ist der Klaus....nein natürlich nicht Kinski sondern Stiglmeier, man könnte aber fast annehmen, der Geist Kinskis wehte durch den Berliner Untergrund, wie der Stiglmeier vor und (will man dem Making Of Glauben schenken) wohl auch hinter der Kamera die Sau rausgelassen hat. Eine großartige Leistung. Dagegen bleibt der Rest des Casts seltsam eindimensional, was sehr schade ist, denn gerade Max Riemelt halte ich als Schauspieler für hervorragend. Die Geschichte mag nicht die originellste sein, URBAN EXPLORER ist jedoch sehr unterhaltsam und vor allem spannend und atmosphärisch.

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Joeyjoejoe17

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Welche anderen Genrefilme aus Deutschland findest du vergleichbar gelungen?


FineCut

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Ich meine damit das Horrorgenre allgemein. Deutsche Genrefilme kenne ich recht wenig. Das Horrogenre ist schon mein Lieblingsgenre, aber was Monat für Monat mittlerweile für eine Scheisse auf dem Videomarkt veröffentlicht wird, das ist wirklich unterirdisch.


MurderSquad

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Bewertung5.0Geht so

Was hatte der denn jetzt für ne Lauflänge...25 Minuten...?! Kam mir seeeehr kurzweilig vor. Die Idee ansich: Toll. Die Umsetzung: Nicht so toll. Wie gesagt, viel zu kurz und er hatte trotzdem seine Längen. Ab jetzt wird Verraten, wer den Film also noch nicht gesehen hat sollte die nächsten Sätze überfliegen.
Bei mir war der Film im Grunde schon unten durch, als sich der Psycho ne Kugel fängt, die Alte rumbrüllt ihr Typ solle den Sack jetzt töten und dieser es nicht auf die Reihe bekommt, dem Bewusstlosen die Eisenstange in den Schädel zu zimmern. Von dort an hatten sie den Tod absolut verdient. Die einzig fiese Szene ist das "Haut ausziehen".
Also wenn man mal n bisschen Zeit hat, so kann man sich den Schinken ansehen. Muss man aber nicht. Er ist total voraussehbar.

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bobo-lemon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Andy Fetscher, dessen Erstlingswerk BUKAREST FLEISCH in meiner Heimatstadt Hof Premiere feiern durfte, zeigt mit URBAN EXPLORER ein zweites Mal seine Liebe zum Genre und wird damit zur neuen Hoffnung für Liebhaber der härteren Gangart.

Abgesehen von ein paar verzeihlichen Ungereimtheiten macht URBAN EXPLORER als Terror-/Survivalfilm alles richtig. Der Berliner Untergrund bietet als Schauplatz ein frisches und überaus stimmungsvolles Szenario, welches Fetscher mit seiner hervorragenden Kameraarbeit in eine effektive Bildsprache umsetzt. Ungewöhnliche Winkel und das Spiel mit Close-Ups und geringer Schärfentiefe lassen den Beobachter die Bedrohung, die von diesem Ort ausgeht, förmlich spüren. Das sorgt dafür, dass man schon von Beginn an mit Spannung an der illegalen Erkundungstour teilnimmt und hinter jeder Ecke eine unbekannte Gefahr erwartet. Übrigens erinnert mich Fetschers visueller Stil eher an neuere europäische Genrefilme (HAUTE TENSION, FRONTIÈRE(S)), als an irgendwelche US-Produktionen, wie hier von ein paar Usern negativ angemerkt wurde. Die Bilder zeichnen sich durch monochrome Farbgebung und einen hohen Kontrast aus, was sie auf der einen Seite hochwertig und ästhetisch, andererseits aber auch dreckig und kalt wirken lässt. Woran es auch nichts zu bemängeln gibt, ist die Dramaturgie. Viele genretypische Szenen nehmen hier eine unerwartet andere Wendung, kein Schockeffekt wirkt aufgesetzt und der Handlungsverlauf bleibt stets nachvollziehbar. Zudem gibt es ein paar böse Gewaltszenen, die wortwörtlich unter die Haut gehen. Was mich dennoch von einer höheren Punktevergabe abhält, sind die anfangs erwähnten Logikschwächen, bei denen Realismusfanatiker sicher öfter ein "So ein Schei**!" herunterschlucken mussten, die mein Filmerlebnis aber nicht wirklich stören konnten.

URBAN EXPLORER ist bierernstes Terrorkino vom feinsten, hochqualitativ und spannend von Anfang bis Ende. Ich habe es zum Glück vermieden, mir im Vorfeld einen Trailer oder eine Inhaltsangabe anzuschauen und würde dies auch jedem Interessenten so empfehlen. Andy Fetscher steht für mich ab sofort auf einer Stufe mit Alexandre Aja und zeigt Xavier Gens so ganz nebenbei, wie FRONTIÈRE(S) in gut ausgesehen haben könnte. Bitte so weitermachen - nach oben ist noch etwas Luft!

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bobo-lemon

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Hehe, hab's gelesen! Kann ich aber durchaus nachvollziehen. Ich lasse mich z. T. manchmal gerne von der Optik und anderen gut ausgeführten Techniken blenden. Man muss in diesem Genre einfach mit einem anderen Maß an die Sache gehen, sonst hat man bald keinen Spaß mehr daran.


Mimuschka

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sehe ich prinzipiell auch so und bin was genrefilme angeht normalerweise auch recht tolerant, wie man vielleicht in meiner filmliste sehen kann. manchmal funktioniert es aber bei mir leider nicht, vor allem wenn sich filme zu ernst nehmen. dass ich den spaß an horrorfilmen verliere glaube ich auch nicht, denn dafür gibt es einfach zu viele gute in dem bereich :-)

p.s.: technisch fand ich den film ja übrigens auch ziemlich gut


lady-steph

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine deutsche Produktion, dann auch noch Horror, wer hätte gedacht, dass das so gut werden kann.
Ja, am Anfang hätte ich nicht gedacht das er so fesselnd wird,aber dann wurde die Spannung und das mitfiebern immer höher.
Die Atmosphäre hat mir ein unangenehmes und schauderhaftes Gefühl bereitet.
Endlich hatte ich nach langer Zeit und vielen Enttäuschungen mal wieder einen richtig guten Film sehen können. Danke

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Martin Quilitz

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Bewertung3.5Schwach

ich kann mich den kommentaren hier nicht anschliessen. nicht nur das die englisch gesprochene sprache einfach zu deutsch wirkt, auch im ganzen Film kam bei mir nicht wirklich Spannung auf.

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swissroland

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow bin restlos begeistert. Das einer der besten Horrorfilme die ich, in den letzten Jahren gesehen habe und das aus Deutschland!!! Gabs das überhaupt schon mal, ich rede jetzt von richtigen Horrorfilmen, ned Schwarzwaldklinik usw.
Um Klassen besser als die ganzen doofen Trolls, Primevil und Medievil! Das Teil ist extrem spannend bis zum Schluss. Das Psychopath wirklich richtig, richtig böse, die Location genial! Selbst das essen sieht lecker aus. Nur wer bitte folgt einen absolut wildfremden, zugegeben sympathischen Typ in die Kanalisation von Berlin? Ok ich hätte es auch getan ;) Schade nur das ned mehr Rammstein lief

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lieber_tee

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Ich wäre dem Typ auch gefolgt. In abgespeckter Version gibt es das wirklich in Berlin.


lieber_tee

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Bewertung6.5Ganz gut

Willkommen auf der fiesen Seite von Berlin: Rammstein im „Tresor“, Nazi-Graffiti, Hitler-Raumschiffe und ein elektrozahnbürstender Stasi-Grenzer-Psychopath. Strammer Wackel-Kamera-Jump-Cut-Stakkato-Terror-Reißer aus Deutschland, dem weniger Schielen auf amerikanischer Genre-Filme und mehr (Eigen-) Humor gut getan hätte. Der Film ist natürlich totaler Quatsch, aber unterhaltsamer Quatsch...

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bobo-lemon

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*Klugscheissmodus an*: waren das nicht Knorkator im Tresor? ;)


lieber_tee

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Waren das die Knorris? Klang wie Rammstein. Der Unterschied ist scheinbar nicht so groß. So etwas läuft nur auf KEINEN Fall im Tresor...:)


Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab ja schon viel schlechtes über den Film gehört und daher nicht viel erwartet, aber der ist echt gut. Die Personen im Film sind nicht gerade die Schlausten - aber was solls, dafür wars spannend und hatte auch ein paar schön blutige Szenen. Klaus Stiglmeier als Bösewicht war perfekt besetzt.

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Hauserfritz

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Bewertung6.5Ganz gut

Kein Meisterwerk, aber der Film überzeugt, weil er durchgehend spannend ist und bleibt. Endlich wiedermal ein Horrorstreifen, bei dem Spannung und psychische Schockelemente vorhanden sind und auf dummes 0815 Teeny-geschwafel und -geknutsche grösstenteils verzichtet wird. Verglichen mit "The Descent" finde ich den Film hier klar besser, da er auch mit einer gewissen realitätstreue glänzt.

Der Schluss passt mir wiederum weniger, deutet aber auf einen zweiten Teil hin...

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