Voll Frontal

Full Frontal (2002), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.07.2003

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- Kritiker
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von Steven Soderbergh, mit David Fincher und Blair Underwood

Superstar Francesca spielt mit einem Jungstar in ihrem neuen Film, in dem sich alles nur ums Thema Film dreht. Filmjournalist Carl wird aus seinem Job gefeuert und muß die bittere Pille schlucken, daß seine Frau, eine Hollywood-Managerin, sich von ihm trennen will. Ihre Schwester, die Masseuse Linda, sucht derweil nach dem richtigen Mann fürs Leben. Und schließlich ist da noch der Produzent Gus, der auf ausgefallenen Sex steht. In einem regelrechten Fegefeuer der Eitelkeiten treffen all diese Figuren bei einer Geburtstagsparty aufeinander. Und dann geht’s drunter und drüber.

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Kommentare (2) — Film: Voll Frontal

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Wie einsam sich mehr oder minder erfolgreiche Menschen doch fühlen können... Das wäre zumindest für mich die größte Lehre aus diesem Episodenfilm, den Herr Soderbergh mit viel Starauflauf inszeniert hat. "Voll Frontal" trägt seinen komisch klingenden Titel nicht zu unrecht, wiedermal dirigiert Soderbergh den Stoff mit seiner Vorliebe für grobkörnige Bilder, die so auch von Hobbyfilmern eingefangen sein könnten. Das ist natürlich angesichts der Perfektions-Standards des heutigen Hollywoods sehr löblich, nur den Film rettet es nicht. Leider ist der Blick hinter die menschlichen Fassade sehr zäh und unmotiviert. Trotz seiner Nahe-dran-Machart bleiben die Figuren hinter einer Schranke, die der Zuschauer nicht überschreiten kann oder will. Zu trivial sind die Problemen der Akteure auf der einen Seite, zu altbacken auf der anderen. Selbst wenn man sich dazu überwindet, die grundlegende Unzufriedenheit der Figuren mit der eigenen Gefühlslage gleichzusetzen, erschließt sich nicht wirklich etwas neues oder gar befriedigendes aus dem Film. Zufallsbekanntschaften, die Wertschätzung des schon gefundenen Glücks oder Wiedersehen nach langer Zeit, Soderbergh borgt sich hier Versatzstücke aus Romantic Comedys oder anderen großen Episodenstreifen. Darüber hat er aber vergessen, seinem Film ein eigenes Quentchen Appeal zu verleihen, um den Zuschauer wirklich für diesen zu interessieren. Da können auch die Gags mit der Verschachtelung des Films im Film oder das skurrile Hitler-Bühnenstück nicht wirklich etwas ändern. Deshalb ist "Voll Frontal" ein interessantes Drama-Experiment, das keine großen stilisierten Bilder auffahren will, aber deswegen noch lange nicht wirklich interessant geworden ist.

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Chris12zero

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Großartig geschrieben !! Du bringst es auf den Punkt !! ;)


stuforcedyou

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Toller Kommentar.


Chris12zero

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Bewertung5.0Geht so

Voll langweilig trifft's wohl eher !!
Soderbergh's Episodendrama/satire ist zwar mit etlichen Hollywood-Stars gespickt, aber völlig unausgegoren in der Zusammensetzung !!
Von daher ist der Film echt nur durchschnittlich und ziemlich langweilig !!
... Aber David Duchovny ist echt klasse !!
.. für mich so ziemlich der einzige Lichtblick in diesem Film !!

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