Vorne ist verdammt weit weg

Vorne ist verdammt weit weg (2007), DE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 13.12.2007

4.6 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
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von Thomas Heinemann, mit Frank-Markus Barwasser und Philipp Sonntag

Der fränkische Quertreiber und Philosoph Erwin Pelzig will den Arbeitsplatz seines kranken Nachbarn Johann Griesmayer retten. Unbürokratisch und vertretungsweise tritt er deshalb dessen Job als Chauffeur des Seniorchefs Eduard Bieger der “Bieger Einkaufswagen AG” an, geht auf Tuchfühlung mit dem Unternehmensberater Max Kienze, der die Produktion des Unternehmens in die Mongolei verlegen will, trifft die Edelprostituierte und ehemalige Wirtschafts-Anwältin Chantal, die zu Diensten von Eduard Bieger steht und bestaunt das Globalisierungs- und Familiendrama im Hause Bieger. Doch Pelzig stellt schnell fest: “Mit dem Einkaufwagen hat das Elend dieser Welt angefangen. Denn seit es Einkaufswagen gibt, will der Mensch immer mehr haben, als er mit zwei Händen tragen kann.”

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Vorne ist verdammt weit weg

Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...

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4.0Uninteressant

Der Film braucht viel Zeit, um diese doch eher einfach gestrickte Handlung mit ihren zahlreichen Protagonisten aufzurollen, so viel, dass der Inhalt im Verhältnis zur Verpackung zu kurz kommt. Kaum jemandem dürfte die angeprangerte Heuschreckenmentalität heute noch fremd sein und an präziserer Satire oder bissigen Dialogen mangelt es leider. Was bleibt ist die so reizvolle wie realitätsferne Idee.

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Kommentare (6) — Film: Vorne ist verdammt weit weg

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Tom Blues

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch für nicht Barwasser-Fan ist der Film absolut zu empfehlen. Zwar musste ich mich erst an Erwin Pelzig gewöhnen, aber danach wurde der Film von Minute zu Minute besser. Die Dialoge sind einfach einzigartig: "Tradition ist wichtig. Mein Grossvater war ein Flüchtling, mein Vater war ein Flüchtling und ich flüchte eben weiter. Und weisst Du auch warum?" - " Weil der Grossvater von seinem Diktator war Diktator, der Vater von seinem Diktator war Diktator und sein Diktator macht's halt weiter! Siehst Du? Das ist Tradition."

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stalker

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Bewertung5.0Geht so

Ein schlechter Film bekommt von mir auch mal eine bessere Wertung. Wegen der Menschenwürde und so. Und Pelzig menschenwürdelt so sehr, da wird mir ganz warm ums Herz und da ist es egal, wenn der Film wie eine Laientheateraufführung wirkt und rein ganz nichts zu bieten hat außer ein paar gefälligen Grinsern. Das ist egal. Egal. Egal. Egal. Egal. So egal. Und Wurscht. Sowas von Piepe.

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moench_gmbh_co

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz unterhaltsamer Film für zwischen durch. Erwin Pelzig(=F-M.Barwasser) gibt seine typischen Kommentare ab die das einzige sind das den Film am Leben hält.
Fazit: Kein Meisterwerk aber war ja auch nicht zu erwarten!!

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Dan Psycho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Leichte Gesellschaftskritik, ein paar gute Running-Gags und ein Erwin Pelzig, der einfach nicht die Klappe halten kann. Gesellschaftliche Macken werden aufgezeigt ohne aufgedrückt zu werden. Einziges Manko: Christiane Paul behält zu viel an. Besseres Unterhaltungskino für zwischendurch

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daScorp

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Bewertung3.0Schwach

Als Kabarettisten schätze ich Barwasser und seine Kunstfigur Erwin Pelzig sehr, der Film scheitert leider auf ganzer Linie. Eine der großen Stärken auf der Bühne von ihm ist die Interaktion mit dem Publikum. Die Möglichkeit fehlt im Film. Was bleibt ist eine flache Story, viel Langeweile und etwas seichte Gesellschaftskritik.

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Flo.Thrawn

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Bewertung9.0Herausragend

Der absolut fabulöse Komiker Barwasser ist schon auf der Bühne eine Klasse für sich. In diesem Film erzeugt er eine entspannte Stimmung die sich wohltuend von vielen zu hektischen Filmen absetzt und perfekt zu der liebenswerten leicht Anti-Kapitalistischen Handlung (der einzige Punkt wo ich Herrn Elstermann Recht geben kann) passt.
Unvergessen natürlich auch der fränkische Rechen, statt den bayerischen Rauten als Hoheitsabzeichen der Polizisten. Hier kann sich manch ein Regiseur mal ein Beispiel dran nehmen wie man eine politsche Botschaft unaufdringlich rüberbringt

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