War Photographer

War Photographer (2001), CH
Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Dokumentarfilm, Kinostart 20.03.2003

6.5 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.1 Community
148 Bewertungen
8 Kommentare
War Photographer - Bild 37847
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von Christian Frei und Christian Frei, mit James Nachtwey und Christiane Amanpour

James Nachtwey ist überall da, wo Krieg und Armut wüten. Wo Menschen leiden und gewaltsam sterben, in Kosovo und Palästina, Ruanda und Afghanistan, bei den Bettlern von Jakarata und den Ruinen des World Trade Centers, da ist er auf der Suche nach dem besten Bild. Dem Bild, das publiziert wird – dem Bild, das den Krieg beendet… Ein aufwühlender Film über den berühmtesten Kriegsfotografen unserer Zeit – seine Arbeit, seine Bilder und das Mediengeschäft.

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Kommentare (8) — Film: War Photographer

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LucasR

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine mitreißende Dokumentation über den Kriegsfotografen James Nachtway. Besonders interessant ist der Film für Fotografie-Interessierte. Der Film zeigt das Leben eines Fotografen, der all das Leid und die Not der letzten 20-30 Jahren aufgezeichnet hat. Nachtway selber ist geprägt durch seine Eindrücke.

"Während andere ein Bier brauchten um all das Leid, das sie am Tag gesehen haben zu verarbeiten, hat Nachtway ein, zwei Gläser Wasser getrunken und ist anschließend schlafen gegangen."

Nach diesem Film kam es mir vor, als wären nur die Fotos wertvoll, die uns über das Not und Leid der Kriege aufklären.

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bondage

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich wusste bis eben garnich, dass die Doku hier gelistet ist. Super!

James Nachtweys Arbeit als Kriegsfotograf vor Ort in Krisengebieten und die Art wie er die Situationen und Menschen portraitiert ist menschlich und respektvoll. Nicht reißerisch und aufdränglich wie man es vielleicht erwarten würde. So zeigt es die Dokumentation War Photographer, die Nachtwey mit einer Kamera am Körper ständig begleitet. In Interviewabschnitten mit ihm erfährt der Zuschauer mehr über seine ruhige und professionelle Art sich als objektives Auge in Gefahrensituationen zu bewegen.

Die Doku ist ein gutes Portrait Nachtweys, welche hier und da sehr auf Emotionen baut, aber ein würdiges Denkmal setzt und die Wichtigkeit der Kriegsberichterstattung unterstreicht.

Für berechtigte Kritik möge der Leser bei dbeutner's Kommentar fortfahren.

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Nutella?!!

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Scheint ein der von dir Wiedergefundenen zu sein was?! ;)


moviessimo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus meiner Sicht als Fotograf finde ich den Film sehr kontrovers und daher sehenswert.

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ungesagt

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein beeindruckender film über einen beeindruckenden mann.

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Polakkenkarl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit dem Leid anderer Menschen sein Geld zu verdienen beruht entweder auf Sensationsgier oder auf persönlicher Überzeugung. Nachtway gehört ohne jeden Zweifel zum zweiten Typ Mensch und verdient daher jede nur denkbare Anerkennung, die ungeschönte Wahrheit über Krieg, Leid, Elend und Menschenrechtsverletzungen in die Welt zu tragen!! Bilder, wie beispielsweise die des Massengrabes im Kosovo, würden nie so in der Form ein öffentliches "Auge" finden, gäbe es nicht Menschen wie Nightway! Meine Hochachtung - nicht zuletzt, da er sich durch diesen Film nicht rühmt, sondern es ein weiterer Beitrag dazu ist, den Menschen zu Hause vorm Fernseher die Augen zu öffnen!

Dieser Film wird mich persönlich bestimmt noch einige Zeit beschäftigen..solche Filme sollte es zur besten Sendezeit im Fernsehen geben! Damit die Menschen endlich mal aufwachen und nicht mehr den Blick davor verschließen können, was auf IHRER Welt passiert und vllt. die Aussage "was gehts mich an, was hab ich damit zu tun" überdenken!

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine gute Dokumentation, die aber einige Fragen aufwirft. Nachtwey, ich denke, dass macht die Doku sicher klar, ist durch seine Arbeit verändert worden, ein wirklich in sich ruhender Mensch, der seine Ideen zu seiner Arbeit hat, die sicherlich als "ehrenwerte Motive" durchgehen. Ein authentischer Mensch, ohne Frage.

Und doch wundert man sich über so manche Naivität. Den Glauben z.B., /ernsthaft/ durch die Photographie den Lauf der Welt verändern zu können. Nun gut, das ist zwar naiv, aber mag ja noch durchgehen, wenn dies die (naive) Motivation wäre, etwas unzweifelhaft Gutes zu tun.

Aber genau diese Frage stellt sich Nachtwey (zumindest in dem Film) überhaupt nicht. Es wird Kritik an Massenmedien angebracht, aber der Mann arbeitet für Stern und CNN. Und selbst wenn er nur für soziale Medien arbeiten würde - die Frage der immer bestehenden Missbrauchsmöglichkeit ist doch eigentlich evident - wird aber ausgeblendet. Ebenso wie das Problem, dass Bilder eben nur Bilder sind, und keinen Kontext wirklich zu liefern im Stande sind.

Nachtwey versucht offensichtlich, auch authentische Bilder zu vollbringen, aber dass Bilder in der Medienwelt des 20./21. Jahrhunderts fast nie zweifelsfrei authentisch sind, dass ein solch berühmter Fotograf immer der Gefahr ausgesetzt ist, schon vor dem Betätigen des Auslösers missbraucht zu werden - all das spielt in dem Film zumindest keine Rolle.

Nur der Reuters-Kameramann spricht solche Probleme in Ansätzen an. Das ist für das Thema Kriegsberichtserstattung schon etwas mager.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pixtur

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Oh ja! Ab auf die Merkliste.


ungesagt

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ich denke der film zielt nicht darauf ab fototheorie zu betreiben.genau genommen kann dieser film das in seiner form nicht leisten.
dazu gibt es fototheoretiker und ihre fototheoretischen texte,mit denen man sich befassen kann,um den von dir genannten fragen nachzugehen.


nurleben

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vorgemerkt

Der Trailer ist schonmal sehr berührend mit diesem Eindringlichen Off-Erzähler. Der Film hoffentlich noch mehr.

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elizabethanne

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Bewertung10.0Herausragend

was soll man über Bilder sagen, die Not, Krieg, Elend in allen Facetten darstellen? und was kann man über einen Mann sagen, der in der Lage ist, diese Dinge zu fotografieren, ohne ins reißerische abzurutschen?- Mr James Nachtwey gehört meine Bewunderung.

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