Warrior

Warrior (2011), US Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Drama, Sportfilm, Actionfilm


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7.7
Kritiker
10 Bewertungen
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8.1
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6954 Bewertungen
335 Kommentare
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von Gavin O'Connor, mit Joel Edgerton und Tom Hardy

Im Sportdrama Warrior müssen die beiden Brüder Joel Edgerton und Tom Hardy in einer MMA-Weltmeisterschaft gegeneinander antreten, um ihre privaten Dämonen zu besiegen.

Es scheint so als hätte mit Warrior der Sport der Mixed Martial Arts (MMA) endlich seinen Rocky gefunden. Die US-amerikanische Kritik war jedenfalls voll des Lobes für das emotionale Drama um zwei Brüder, die sich jeweils im Ring nach oben kämpfen und unaufhaltsam auf Konfrontationskurs sind.

Da ist zum einen Brendan (Joel Edgerton). Der liebende Familienvater und Sportlehrer ist gezwungen, seine frühere MMA-Karriere wiederaufzunehmen, um für seine Familie sorgen zu können. Der Vorzeigeehemann hat allerdings keine sonderlich vorzeigbare Vergangenheit. Dies ist vor allem seinem Vater Paddy (Nick Nolte) geschuldet, der einst ein cholerischer Alkoholiker war, unter dem seine Frau und seine beiden Söhne Paddy und Tommy (Tom Hardy) stark zu leiden hatten. Das hindert den Irakkriegsveteranen Tommy nicht daran, sich von seinem nun reuigen Vater trainieren zu lassen, als er aus dem Irak zurückkommt. Er ist voller ungezügelter Wut auf alles und jeden, was sich recht nachdrücklich im Ring zeigt, wo er seine Gegner förmlich zermalmt. Bei dem finalen Turnier werden sich ihre Wege kreuzen.

Hintergrund & Infos zu Warrior
Mit dem Casting der beiden Hauptdarsteller Tom Hardy und Joel Edgerton gelang Warrior-Regisseur Gavin O’Connor ein besonderer Coup: Beide Schauspieler sollten ihren vorzeitigen Karrierehöhepunkt nach ihrer Verpflichtung für Warrior erleben. Joel Edgerton beeindruckte in dem gefeierten australischen Gangsterdrama Königreich des Verbrechens in einer wichtigen Nebenrolle, während Tom Hardy in der Titelrolle von Nicolas Winding Refns nicht weniger hoch gelobtem Bronson für Furore sorgte. Im Jahre 2011 dürften ihre Gagen sich vervielfacht haben.

Dass Regisseur O’Connor sich im MMA-Metier gut auskennt, dürfte seine Beteiligung als ausführender Produzent an der Dokumentation Smashing Machine – Ultimate Extreme Fighting zeigen. Hier wird der Aufstieg und Fall des MMA-Fighters Mark Kerr eindringlich und bewegend beschrieben. Beste Voraussetzungen für einen neuen Rocky. (KJ)

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  • Warrior Still
  • Warrior - Photo4
  • Warrior - Photo3

Mehr Bilder (6) und Videos (3) zu Warrior


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Warrior
Genre
Familiendrama, Sportfilm, Actionfilm, Drama, Kampfsportfilm
Handlung
Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Familie, Kampf, Kampfsport, Kriegsveteran, Mixed Martial-Arts, Schlechter Vater, Trainer, Training, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verstoßener Sohn, Wettkampf
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Solaris

Kommentare (326) — Film: Warrior


Sortierung

grillo33

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Werde mich hier kurz fassen, da alles eigentlich eh schon gesagt wurde...

Warrior:

- ist der für mich beste Kampfsportfilm aller Zeiten
- hat eine überwältigende Story
- hat einen großartigen Cast(besonders Tom Hardy fand ich beeindruckend)
- hat manche der großartigsten Kampfszenen die ich je in einem Film gesehen habe
- hat eine der traurigsten Schlussszenen die ich je gesehen habe
- hat am Ende leider den falschen Gewinner:/
- hat leider auch einen früh vorhersehbaren Ausgang

Fazit:
Trotz minimaler Schwächen 10/10 Punkte und das Prädikat "Lieblingsfilm"!

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Rosemary'sBaby

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Bewertung5.5Geht so

Meiner Meinung nach ist Warrior ein maßlos überschätzes Kampfsportdrama voller scheinbar cooler Testosteron-Machos. Action bzw. Fights bekommt man meist nur in Mini Häppchen zu sehen, erst gegen Ende hin wird mal ein ganzer Kampf gezeigt. Das süffisant pathostriefende Ende macht aber auch dies zunichte. Das ganze Familiendrama drum herum fand ich eher klischeehaft, oberflächlich, emotionslos und unnötig in die Länge gezogen. Da kann selbst der sonst geniale Nick Nolte in einer schrecklich weinerlichen Rolle nichts retten. Die Söhne, einer wie der andere selbstverliebt, unsympathisch und nur von Wut, Perspektivlosigkeit und von falschem Stolz getrieben, sind leider unfähig Gefühle zu zeigen. Da braucht man dann auch nicht großartig zu schauspielern. Ich kann echt nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet dieser Film so gehyped wird und so gute Kritiken erhält.

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Booooniggl

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Eine Frage: Wieso siehst du beide Brüder als selbstverliebt an? Ich respektiere auch negative Meinungen über meinen Lieblingsfilm, aber mich interessiert hier wirklich wie man darauf kommen kann. :)


Rosemary'sBaby

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Naja, dieses ständige Machogehabe, immer Pokerface, ständige diese "es ist alles Deine Schuld" Streitgespräche, sei es mit Vater oder Bruder. Ist halt so ein Eindruck von den beiden. Weiss nicht wie ich es sonst beschreiben soll.


Thanatos1

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Bewertung6.5Ganz gut

Vorhersage: 8,0

Tatsächlich konnte ich mich nun nicht zwischen 6.5 und 7 entscheiden, also machen wir mal 6.5.
Die Story des Films bewegt sich etwa auf dem Niveau einer Daily Soap oder, um beim Thema zu bleiben, einer WWF Show.
Der Film schneidet viele Themen an ohne dabei eine einzige zu Ende zu führen.
Familien Drama? Wurde wohl versucht, hat nicht Funktioniert.
Tragische Vorgeschichte des Hauptprotagonisten? Wurde erwähnt aber ohne es wirklich auszuführen oder passend in den Film einzufügen.
Training? Bleiben wir lieber bei Rocky.

Oft hatte ich auch das Gefühl gerade zwei Filme gleichzeitig zu sehen da die beiden unterschiedlichen Geschichten der beiden Hauptfiguren eher nebeneinander her laufen als wirklich zusammengefügt zu werden, dabei aber die ganze Zeit über vorhersehbar, kitschig und mit sehr offensichtlicher Schleichwerbung vollgestopft zu bleiben.
Einzig die Kampfszenen waren überwiegend sehr gelungen, dafür verdient der Film auf jeden Fall Anerkennung.

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Thanatos1

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Ach, eine Anmerkung noch: http://youtu.be/Lvm7s_8tLvs?t=20s

Flaggen der Sowjetunion? Wirklich?


ironspidey

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Bewertung9.0Herausragend

Emotional und unterhaltsam, Familien- und Sportlerdrama der Extraklasse, Spannung wurde bis zum Ende gehalten, spannende Mixed-Martial-Arts Kämpfe, die zwar vorhersehbar waren, jedoch gut inszeniert und umgesetzt wurden. Starke Besetzung mit einem Nick Nolte als Ex-Alkoholiker zwischen dem Zwist seiner Söhne, dessen Oscarnominierung völlig berechtigt ist.
Mich hat's bis zum Schluss gepackt! Meiner Meinung nach besser als David O'Russels "The Fighter" und etwa auf dem Level von Rocky I !

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Alexander Supertramp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überdramatisiert und vorhersehbar trifft der rhetorisch sehr lakonische und emotional gestörte Irakkriegsveteran auf seinen Bruder, einem verschuldeten Durchschnittsamerikaner. Sowas endet in Hollywood sehr schnell im Kitsch. Allerdings war es mir nicht möglich, mich dieser wuchtigen emotionalen Aufladung zu entziehen, ohne diese der Film sicher keine 5 Punkte von mir bekommen würde. Manche Filme müssen eben nach der Gänsehautstärke bewertet werden.

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clarkkent

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Bewertung10.0Herausragend

Der verstorbene FilmKritiker Frank tausch brachte mich seinerzeit darauf den Film anzuschauen,
den der trailer hatte mich zu der Zeit noch nicht überzeugt.
DANKE FRANK,
jetzt ist es einer meiner Lieblinge.
ein Sport- Familien- Kriegs-Drama,
mit übertragenden schauspielerischen Leistungen vom gesamten cast.
und ordentlich Aktion zum mitzittern ist auch dabei.
UNBEDINGT SEHENSWERT

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S1lence7908

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur Hammer. Dieser Film hat alles... ganz großes Kino von Hardy. Warum der nicht im Kino lief versteh wer will; ich jedenfalls kanns nicht ...

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ironspidey

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Amis halt.


Booooniggl

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Tja... neben Lucky #Slevin einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der uns beweist wie die Einschätzung der Kinotauglichkeit i Deutschland funktioniert, denn auch der lief nicht in den Kinos ztotz eines der besten Casts der Filmgeschichte, viel Action, viel Witz und genialen Plottwists am laufenden Band.


Realizator

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Bewertung4.5Uninteressant

Wenn ich solche Wertungen hier sehe 9, 10, 8... muss ich mal wieder den Kopf schütteln. So viele klischees wie bei diesem Film habe ich selten gesehen. Eigentlich schon das Thema verheisst nichts gutes aber da Nick Nolte dabei ist sagte ich mir, na ja probieren wir mal. Falsche Entscheidung. Absolute Zeitverlust!

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Ulf Schneider

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Wenn Du Nackenschmerzen hast liegt es vermutlich am zu vielen Kopfschütteln. Der Film eine grandiose Verschmelzung aus ultra-realistischen Kampfsport-Szenen (check mal das Making of), Emotionen und guten bis sehr guten (Nick Nolte) schauspielerischen Leistungen - Punkt.


Booooniggl

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Ich hab dem Film auch ne 10 gegeben aber Leute... Geschmäcker sind nunmal verschieden, das merk ich jedes Mal wenn aus meiner alten Schulklasse wieder ne Schabracke nen Mann gefunden hat. ;) Das mit den Klischees stimmt nunmal wirklich wenn man mal darüber nachdenkt. Den einen störts mehr, den anderen weniger.


Amazing

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich, hier wird wahnsinnig gut geschauspielt und es kommt nie Langeweile
auf. Nur hat für mich der Falsche gewonnen.
Trotzdem Großartiger Film.

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isedings

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Wer hat den bitte verloren? Meiner Meinung nach ist das auch vollkommen nebensächlich


aHobbit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich einer der besten Filme der letzten Jahre. Obgleich mir Tom Hardy zuvor nie groß aufgefallen war, haben mich diese 134 Minuten voller Spannung, Tragik, Action und Gefühl zu einem Fan von ihm gemacht. Aber auch der restliche Cast überzeugt, Nick Nolte als ehemaliger Alkoholiker und schlechter Vater überzeugt durch seine Gestik, seine Bewegungen und seinen Emotionen. Auch Joel Edgerton als Familienvater und Lehrer, der seine einzige Chance, sein Haus behalten zu können, in einem Mixed Martial Arts Turnier sieht, zeigt was er drauf hat. Obwohl Warrior etwas mehr als 2 Stunden geht, kommt nie Langeweile auf und man fiebert mit den Charakteren mit und ich konnte mich bis zum Ende nicht entscheiden, wem ich den Sieg mehr gönnen würde. Aber das Ende ist dann, meiner Meinung nach, perfekt und beendet einen Film, der keine Tiefen aufweist.
Sowohl Fans von Dramen, als auch Fans des gepflegten, professionellen Kampfes kommen hier voll auf ihre Kosten.

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Batu_

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Bewertung9.5Herausragend

Tom Hardy in seiner besten und bislang überzeugensten Rolle . Unterhaltsam , inspirierend , emotional , Großes Kino !

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Tuncer

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Widerspreche dir nicht, aber hast du Bronson gesehen ? Ebenfalls eine Meisterleistung von Mr. Hardy wie ich finde :)


Batu_

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Nein , hab den leider noch nicht gesehen . Werde ich dann aber aufjedenfall mal tun ! Danke für den Tipp ! :-)


Fampf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Just Wow...mir fällt gerade nicht so viel mehr ein...bin noch geflasht

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Tommy_kreiger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also mir hat der Film sehr gut gefallen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Tom Hardy, der hier ne gute Leistung bringt. Und auch Nick Nolte ist richtiger Weise für seine Darbietung mit einem Oscar nominiert worden.

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KingLee

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Bewertung10.0Herausragend

Zum Thema Männerweinen nicht
Bäume werden hier gefällt,hier knickt jeder abgefuckte Macho ein.Emotion,Gewalt,Drama,ein Soundtrack zum niederknien,Was für Uhrgewalten treffen
Da aufeinander. Nick Nolte, Tom fucking Hardy in der Rolle seines Lebens......
Fazit: WOW

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Morissa

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und endlich habe ich es mal geschafft den seit ewigen Zeiten auf meiner Liste stehenden "Warrior" zu sehen.
Er ist der bessere "The Fighter" und der unterhaltsamere "The Wrestler". Unter den Filmen mit ähnlichem Hintergrund ist er für mich der Stärkste.
Natürlich bin ich nach den ganzen Höchstwertungen, Kritiken und Empfehlungen mit großen Erwartungen an den Film heran gegangen, und wurde, was bei so vielen Vorschusslorbeeren selten der Fall ist, nicht enttäuscht.
Zwischenzeitlich dachte ich, dieses Werk versucht zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken, da die Familiengeschichte doch recht tragisch daher kommt, aber man hat es doch nicht ganz übertrieben. Stellenweise etwas unglaubwürdig (Weder Medien noch die US-Marines können etwas über den Kriegshelden in Erfahrung bringen; Komplette Nobodys werden zum größten Kampfsportturnier aller Zeiten eingeladen), aber trotzdem überzeugend.
Nolte spielt hier mal wieder grandios den abgewrackten in die Jahre gekommenen Herren, Edgerton spielt auch gut auf, eine Lanze brechen muss ich hier jedoch für Tom Hardy, welchem so häufig seine hölzerne Spielweise vorgeworfen wird, welches ich bisher nie bestätigen konnte und in diesem Falle sogar entschieden dementieren muss. Wüsste aus dem Stehgreif keinen Darsteller, der die Rolle glaubwürdiger hätte interpretieren können. Chapeau.
Auch die Kampfszenen sind gut choreografiert, und es wurde nicht allzu sehr versucht etwas besonders spektakuläres zu inszenieren.
Das Ende hatte ich anders erhofft, aber so war es wohl zu erwarten.
Schön den nun in meiner Sammlung zu haben. Lieblingsfilm nach erster Sichtung, kommt eigentlich nie vor.

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Mac_C_Tiro

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Schöner Kommentar zu einem ganz spektakulären Kampfdrama, bin im übrigen ebenso überzeugt von Hardys Leistung und das nicht nur in dieser Rolle. Der Mann spielt einfach grundehrlich da liegt kein overacting oder sonstiges drin, das ist einfach nur trocken und intensiv!


Th0r

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erwartet habe ich einen Film im Schlage eines "The Fighters", weniger aber einen "The Fighter" doch genau das ist er. Und in meinen Augen sogar noch stärker.
Die Geschichte um die beiden Brüder Tommy und Brendon die unabhängig voneinander am größten MMA-Ereigniss der Geschichte teilnehmen um sich ein wenig Geld zu verdienen hört sich anfangs plump und belanglos an. Doch mit ihrem Vater, der ihnen als Säufer in ihrer Kindheit diese zur Hölle gemacht hat, bekommt die Story einen starken emotionalen Charakter, der bis zum Ende hin den roten Faden trägt.
Die MMA-Fights sind natürlich Hauptteil und sehen fantastisch aus. Die Dynamik steigt von Kampf zu Kampf und mit den emotionalen Kämpfen zum Ende hin können selbst "The Fighter" und co nicht mithalten.
Die Schauspieler machen ihre Sache souverän, aber vorallem Nick Nolte sticht herausragen hervor, nicht umsonst für den Oskar als bester Nebendarsteller nomiert, spielt er den versoffenen und gebrochenen Vater nahezu perfekt.

Für MMA-Fans ein Muss, aber auch Andere sollten einen Blick riskieren.

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MrsLizzyDarcy

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Bewertung9.0Herausragend

Starker Film mit herausragender Schauspielerleistung auf allen Seiten. Zwar kann sich der Film stellenweise dem sich aufdrängenden Rocky-Vergleich (besonders am Anfang) nicht entziehen, wandelt sich dann aber schnell in eine tiefsinnige, emotionale Reise, die ihr Finale in einem Kampf findet, bei dem es um viel mehr geht, als Gegner aus purer Muskelmasse zu besiegen und bei dem man bis zuletzt nicht weiß, für wen man halten soll...

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LivingDead

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Bewertung7.0Sehenswert

Beileibe keine neue Geschichte, die hier geboten wird. In den Anfangsminuten verspürt man zudem das zweifelhafte Gefühl einem Remake der Rocky-Filme beizuwohnen. Zudem gestaltet sich die Chose als überaus vorhersehbar; so steht der finale Fight, auf den der Film konsequent hinsteuert, schon von Anfang an fest. Und dennoch: O'Connor hat hier ein extrem fesselndes, mit zu Höchstleistungen aufspielenden Darstellern besetztes, Sportlerdrama auf die Beine gestellt, welches mit seinem feinen Erzählrhythmus deutlich aus der Masse sticht. Die Zeit, welche der Film für seine Charaktere investiert, ist erstaunlich, und vor allem Hardy holt alles aus seiner Rolle (mal wieder ein Beweis, welch Verschwendung er eigentlich im aktuellen Batman unterlag).
Ein anachronistisches Stück Kino.

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juls.muller.3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon alleine die Kampfchoreographien verdienen das Prädikat "herausragend"! Eine ebenfalls herausragende Schauspielleistung aller Beteiligten. Leider hat mir der Film am Ende nicht sonderlich auf die Tränendrüse gedrückt (was ich mir erhofft hatte), dennoch bravo!

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-T3RROR-

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wären gewisse Dinge nicht völlig unmöglich und stattdessen nur weit hergeholt, gäbe es von mir eine glatte zehn. Denn der Film selbst ist toll! Eigentlich sehr gute Story, klasse Darsteller und sehr unterhaltsam. Auch wenn man relativ früh weiß, das es auf das Finale der beiden Brüder hinaus läuft, wird der Streifen dennoch nicht langweilig.
Obwohl "Warrior" das Hauptaugenmerk natürlich auf die Kampfszenen legt, bleibt dazwischen noch für genug Raum für Tiefgang und Geschichte Klasse!

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