Warrior

Warrior (2011), US Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Drama, Sportfilm, Actionfilm


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7.6
Kritiker
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8.1
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348 Kommentare
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von Gavin O'Connor, mit Joel Edgerton und Tom Hardy

Im Sportdrama Warrior müssen die beiden Brüder Joel Edgerton und Tom Hardy in einer MMA-Weltmeisterschaft gegeneinander antreten, um ihre privaten Dämonen zu besiegen.

Es scheint so als hätte mit Warrior der Sport der Mixed Martial Arts (MMA) endlich seinen Rocky gefunden. Die US-amerikanische Kritik war jedenfalls voll des Lobes für das emotionale Drama um zwei Brüder, die sich jeweils im Ring nach oben kämpfen und unaufhaltsam auf Konfrontationskurs sind.

Da ist zum einen Brendan (Joel Edgerton). Der liebende Familienvater und Sportlehrer ist gezwungen, seine frühere MMA-Karriere wiederaufzunehmen, um für seine Familie sorgen zu können. Der Vorzeigeehemann hat allerdings keine sonderlich vorzeigbare Vergangenheit. Dies ist vor allem seinem Vater Paddy (Nick Nolte) geschuldet, der einst ein cholerischer Alkoholiker war, unter dem seine Frau und seine beiden Söhne Paddy und Tommy (Tom Hardy) stark zu leiden hatten. Das hindert den Irakkriegsveteranen Tommy nicht daran, sich von seinem nun reuigen Vater trainieren zu lassen, als er aus dem Irak zurückkommt. Er ist voller ungezügelter Wut auf alles und jeden, was sich recht nachdrücklich im Ring zeigt, wo er seine Gegner förmlich zermalmt. Bei dem finalen Turnier werden sich ihre Wege kreuzen.

Hintergrund & Infos zu Warrior
Mit dem Casting der beiden Hauptdarsteller Tom Hardy und Joel Edgerton gelang Warrior-Regisseur Gavin O’Connor ein besonderer Coup: Beide Schauspieler sollten ihren vorzeitigen Karrierehöhepunkt nach ihrer Verpflichtung für Warrior erleben. Joel Edgerton beeindruckte in dem gefeierten australischen Gangsterdrama Königreich des Verbrechens in einer wichtigen Nebenrolle, während Tom Hardy in der Titelrolle von Nicolas Winding Refns nicht weniger hoch gelobtem Bronson für Furore sorgte. Im Jahre 2011 dürften ihre Gagen sich vervielfacht haben.

Dass Regisseur O’Connor sich im MMA-Metier gut auskennt, dürfte seine Beteiligung als ausführender Produzent an der Dokumentation Smashing Machine – Ultimate Extreme Fighting zeigen. Hier wird der Aufstieg und Fall des MMA-Fighters Mark Kerr eindringlich und bewegend beschrieben. Beste Voraussetzungen für einen neuen Rocky. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Warrior
Genre
Familiendrama, Sportfilm, Actionfilm, Drama, Kampfsportfilm
Handlung
Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Familie, Kampf, Kampfsport, Kriegsveteran, Mixed Martial-Arts, Schlechter Vater, Trainer, Training, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verstoßener Sohn, Wettkampf
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Solaris

Kommentare (335) — Film: Warrior


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Maximus_Decimus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist einfach nur Weltklasse. Vorallem Tom Hardy's Leistung als Ex-Marinesoldat, welcher für mich einer der besten Schauspieler seiner Zeit ist. In Großem und Ganzem ist "Warrior" für mich meine Nummer 1 in Sachen Sportfilmen da der eigentliche Kontext, trotz der Beziehung zwischen dem Vater(Nick Nolte spielt top) und seinen zwei Söhnen liegt, Mixed Material Arts ist und der Film einfach ein paar der besten Kampfszenen der Filmgeschichte beherbergt. Und als sich die beiden Brüder letztendlich im letzten Fight gegenüber stehen, ja da bekommt wohl jeder die ein oder andere Träne, als "About Today" von "The Nationals" zu hören ist und... ach was erzähl ich euch hier eigentlich das emotionalste Ende der letzten Jahren Filmgeschichte...den müsst ihr euch einfach selbst anschauen und euch eure Meinung bilden.

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Codebreaker

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Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe es, wenn es ein Film schafft mich wirklich dermaßen zu beeindrucken. Mich in seinen Bann zu ziehen, mich zu berühren, mich für sich zu gewinnen. Mich in diese fremde Welt zu entführen. Wenn es sich eben anfühlt, wie mehr als nur ein Film. Wenn man während des Schauens komplett versunken ist und alles um sich herum vergisst.
So ging es mir jetzt wieder, bei "Warrior".

Dieser Film genießt ja größtenteils gigantische Bewertungen. Schon lange habe ich mich jetzt wirklich auf ihn gefreut, einfach, weil er eben so hochgelobt ist. Irgendwie habe ich mir diesen Film immer anders vorgestellt, eher in Richtung SPORT-Drama und weniger Sport-DRAMA.

Nun sah ich ihn also endlich und ich bin immer noch etwas sprachlos und sehr begeistert. DAS hier war wirklich besonders, DAS war ganz groß. Ich habe mich oft dabei entdeckt wie ich mich fest in meine Decke gekrallt habe, weil ich die Spannung nicht mehr aushielt. Wie sich dieser Film auch körperlich auf mich ausgewirkt hat. Die Kampfszenen waren so authentisch, so spannend, vor allem, wenn man eben diesen Hintergrund dazu sieht. Hier konnte ich nicht ruhig sitzen bleiben, hier war ich komplett drin. Ich war versunken, ich war gebannt, ich war begeistert.

Es ist bei mir so, dass ich nicht sonderlich oft weine bei Filmen. Das soll kein "hartes Getue" sein jetzt, es ist einfach so, auch wenn mich ein Film bewegt, so kommt es nicht oft vor, dass ich dann weine. Hier jedoch wurde ich tatsächlich zu Tränen gerührt. ich hatte Gänsehaut, fühlte hier mit, war, wieder, so sehr in den Bann des Filmes gezogen wurden, dass ich nicht anders konnte als mich völlig hinzugeben.

Doch wovon handelt "Warrior" denn nun überhaupt? Im Grunde genommen von zwei Brüdern und deren Vater. Von einer kaputten Familie. Von drei mehr oder weniger kaputten Menschen. Und das, obwohl der Vordergrund eigentlich ein anderer ist: Mixed Martial Arts. Das sieht eigentlich nach recht wenig aus und doch steckt hier so viel drin. Ein Film über Familie, über das Kämpfen (in vielerlei Hinsicht), über das Setzen von Zielen und das Erfüllen eben jener.

Anfangs sprach ich noch davon, dass man von Filmen in fremde Welten entführt wird. Diese Welt jedoch ist nicht fremd. Das ist UNSERE. Unser Leben, eine Ausgangslage wie es sie auch im "echten" Leben gibt. Ich finde es unbeschreiblich, dass es ein Film/dieser Film schafft mich, den Zuschauer, so sehr für sich zu gewinnen, obwohl er eine Geschichte aus dem Leben erzählt. Mag sein, dass das jetzt vielleicht etwas komisch klingen mag, es ist ja auch nicht so, dass es der erste Film ist, der so etwas schafft, aber dennoch sehe ich das als was sehr Positives. Dieser Film braucht keine gewaltigen Schlachten, keine Königreiche, keine Helden, keine Bösewichte, keine Racheszenarien, keine Monster, nichts Übernatürliches, kein "Gut", kein "Böse" um mich so zu erreichen wie er es getan hat. Er erzählt eine Geschichte aus dem Leben, mit normalen Menschen und schafft etwas so besonderes. Unglaublich.

Vor allem sind hier die schauspielerischen Leistungen zu loben. Obwohl, vielmehr als das.
Tom Hardy ist wohl einer, dem noch eine große Zukunft blüht. Bisher hat er schon einiges gerissen, was er hier zeigt ist aber einfach unglaublich. Er spielt so verloren, so verlassen. Er wirkt total kaputt und zerstört. Und dann kämpft er. Unaufhaltsam, wie ein Tier, wie ein Monster. Er spielt nicht, er kämpft. Wahnsinn. Unfassbar stark!
Nick Nolte ist dann einer der Hauptgründe, wieso ich hier so emotional gepackt wurde. Er wirkt so bemitleidenswert. Sein Blick sagt hier so viel aus. Man weiß nicht was für ein Arschloch er gewesen sein muss, aber irgendwie fühlt man einfach, dass er alles bereut und dass er eben zurück zu seinen Söhnen finden will.
Joel Edgerton hat mich in "Der große Gatsby" sehr beeindruckt. Hier nun wieder, auch er ist ein ganz großer. Vielleicht bleibt er hinter Hardy und Nolte etwas zurück, dennoch spielt er auch er wie verrückt. Er hat Familie, er hat einen Beruf, er hat vielleicht das "beste" Leben von diesen Dreien. Ich persönlich habe zu ihm auch den besten Draht gefunden. Er kämpft ebenfalls, für seine Familie.

Ich glaube kaum habe ich dermaßen mit den Figuren mitgefühlt. Kaum hat mich ein Film dermaßen gepackt, emotional oder von der Spannung her. Vielleicht gibt es das ein oder andere inhaltlich auszusetzen. Vielleicht ist er nicht perfekt. Aber er schafft es den Zuschauer für sich zu gewinnen. Er lässt ihn nicht eher los, bis der Film beendet ist, obwohl, eigentlich hält er auch darüber hinaus an. Jetzt schon ganz groß, nach der nächsten Sichtung bestimmt Lieblingsfilm.

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Val Vega

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Und am Ende nur noch Tränen.


TheRambostar007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Warrior" ist ein wirklich starkes Charakterdrama. Das ist von diesen Filmen, der wirklich einen Oscar verdient hat, jedoch kein wirkliches Oscar Bait ist. Viele der Gewinner der letzten Jahre haben mich letztlich doch ziemlich enttäuscht ("Argo", "Lincoln", "12 years a Slave" usw.), weil sie einfach langweilig und nicht wirklich unterhaltsam waren. Hier ist das anders! "Warrior ist von der ersten bis zur letzten Minute spannend und vor allem die Figuren und Darsteller (Tom Hardy einfach top!) sind sehr überzeugend, menschlich und glaubwürdig. Die heftigen Fights bleiben immer im Hintergrund, denn es ist die Charakterentwicklung welche hier vorrangig ist. Viel mehr kann man dazu auch nicht sagen, denn zu kritisieren gibts hier nichts Bedeutendes. Kann man in meinen Augen mit Aronofsky`s "The Wrestler" oder auch "Rocky I" vergleichen.

Fazit: Starke und harte Charakterstudie. Einfach mitreißend, grandios!

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Firefly

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tja Warrior...wahrscheinlich ist das Cover Schuld daran (das sofort meine nicht vorhandene Faible für Kampfsportfilme ansprach), dass ich diesen Film überhaupt nicht auf dem Radar hatte. Jedenfalls hatte ich nicht erwartet, dass sich hinter diesem Film ein waschechtes Familiendrama verbirgt und die Martial-Arts Elemente ihn lediglich umrahmen (aber ein breiter Rahmen, dazu später mehr). Da ich nicht spoilern möchte, hier kurz und knapp worum es geht: Zwei Brüder machen bei einem großen Martial-Arts Turnier mit, weil beide aus unterschiedlichen Beweggründen das Preisgeld brauchen. Der Clou dabei ist, dass beide eigentlich mit ihrem mittlerweile trockenen Alkoholiker-Vater abgeschlossen haben, aber der jüngere Bruder sich dennoch von ihm trainieren lässt. Die Brüder untereinander haben ebenfalls ein schwieriges Verhältnis, da sich ihre Wege in der Vergangenheit auf unglückliche Art und Weise getrennt haben. Im Laufe des Films werden die Hintergründe mal mehr, mal weniger ausführlich beleuchtet und man bekommt ein durchaus glaubhaftes Bild, warum die Dinge in dieser Famile aus den Fugen geraten sind. Die Haupt- und Nebendarsteller tragen ihren Teil zur Glaubhaftigkeit bei und spielen sehr gut bis gut. Besonders Nick Nolte macht einen hervorragenden Job. Ich möchte mich auch noch beim Drehbuch bedanken, dass die Familienszenen zwar eine große emotionale Wucht haben (meine Augen wurden häufiger etwas feucht), aber weitesgehend nicht in seichten Kitsch abdriften. Großes Lob auch an die Kampfszenen, sie sind hart inszeniert und wirken realistisch, sind aufwühlend und spannend. Nicht selten saß ich kerzengerade auf meinem Bett und drückte Brendan die Daumen, obwohl der Ausgang des Kampfes eigentlich klar war... dies muss ein Film erst mal schaffen. Kritik muss ich aber am Plot üben, dessen Vorhersehbarkeit durch die Prämisse "Zwei zerstrittene Brüder nehmen an einem Turnier teil" allgegenwärtig ist. Man hat das Ende, ja sogar den Ausgang des Endkampfes (da wird übrigens ein sehr schöner Song eingespielt), die ganze Zeit vor Augen. Der Film wirkt dadurch ziemlich konstruriert und zu seinem unweigerlichen Finale gezogen, was sich besonders bei den Kämpfen des großen Bruders (Brendan) bemerkbar macht. Aber sei es drum, der Film möchte genau diese Geschichte erzählen und das macht er dank tollen Schauspielern, klasse Inszenierung und viel Atmosphäre auch gut. Klare Empfehlung für jedermann und jederfrau!

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BattlemasterIZ

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungendes Sport-Drama, mit ausgezeichnetem Schauspiel. Mir hätte er jedoch noch besser gefallen wenn er nicht so verkorkst zusammen-geschnitten wäre. Mitreißend ist er ja schon, doch andere Genre-Vertreter wie z.B. Russell´s Box-Drama The Fighter, oder Stallone´s Rocky, hat mich da mehr gepackt. Die Kampfszenen sind hier in O’Connor´s Warrior aber dafür sehr gut und realistisch inszeniert.
!! SPOILER !! >> Das die 2 Brüder nun am Ende auch noch als "Undgerdogs" und sozusagen No-Names in einem so hochkarätigen Profi-MMA-Tunier ins Finale kommen, ist mir dann auch irgendwie eine gewisse Art-zu unlogisch. Es ist nicht falsch, aber mir zu primär der vorkomnisse gegenüber. Die Top Darsteller, klasse Fights und eine tolle Geschichte machen den Film aber sehenswert. Eine nicht ganz überzeugende Inszenierung, dämpfen meine Bewertung aber ein bischen.

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Klaathu

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Bewertung9.0Herausragend

Reiht sich in einer Reihe mit anderen grandiosen Sportfilmen wie The Fighter oder Million Dollar Baby, die ebenfalls mehr Sozialdramen als Sportfilme sind. Warrior ist intelligent, emotional, grandios gespielt und als wäre das nicht genug sind die Kampfszenen nicht nur Beiwerk, sondern hart und mitreißend zugleich. Ein Highlight der Kampfchoreografie. Allerdings, um auch mal was negatives zu sagen, hätte ich mir gewünscht das die Figur die Tom Hardy spielt mehr im Mittelpunkt stehen würde, sowie der Konflikt zwischen den Brüdern, dann wäre das Ende noch glaubwürdiger gewesen. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

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Val Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie."

Ich schrieb in meinem Kommentar zu „Liebe“, dass dieses Werk beweise, wozu das Kino fähig ist. Nämlich um die ganz großen Themen der Menschheit anzusprechen. „Warrior“ tut genau das. Es geht hier nicht um bloßes Martial Arts, sondern um die Familie.

Tom Hardy spielt hier seinen gebrochenen Charakter so grandios. Zwei Familien hatte er im Leben und aus beiden floh er wortwörtlich. Er ist sich selbst nicht im Klaren darüber ob es nun seine Schuld war oder die der anderen. Er gibt sich jedenfalls alle Mühe sie auf andere zu schieben. All die Wut und den Hass die in ihm aufgestaut sind machen ihn zu der Bestie im Ring. Ein so fantastischer Schauspieler dieser Hardy. Er kämpft darum, zumindest seinem zweiten von ihm gerissenen Bruder noch etwas Gutes zu tun und dessen Familie zu unterstützen.

Nick Nolte, der mich in diesem Film in ein paar sehr magischen Szenen sehr berührt hat durch sein zurückhaltendes und unaufdringliches Schauspiel, ist der, der vor dem Scherbenhaufen seines Versagens als Vaters steht, das wieder gut machen möchte. Er bemüht sich um die Anerkennung und Liebe seiner Söhne, die ihn als Vater verstoßen haben. Wenn er wieder und wieder zurückgewiesen wird, zerreißt es ihn innerlich. Auch er ist ein „Warrior“, der um seine Familie kämpft und um Vergebung.

Joel Edgerton, der seinen Co-Stars nur gering nachsteht, hat selbst eine neue Familie erschaffen und sein altes Leben von sich abgekoppelt. Er kämpft um das Leben, dass er seiner Frau und seinen Töchtern, die kurz vor dem vollkommenen Bankrott stehen bieten kann.

Im Film rührten mich gleich mehrere Szenen zu Tränen, sei es das Aufeinandertreffen der Brüder am Strand oder die Szene zwischen Nolte und Hardy im Hotelzimmer. Doch am magischsten ist wohl beim finalen Kampf. Wenn Hardy erkennt, dass sein wahrer Bruder der ist, der ihm gerade die Schulter ausgekugelt hat. Wenn all der Hass auf ihn implodiert und er sich dazu entschließt seinem Hass auf immer zu entsagen. Wenn er sich selbst erlöst.

„Warrior“ ist eine Tragödie im besten Sinne des Wortes. Er erzählt die Geschichte von drei Kriegern im Kampf um Familie. Dabei werden alle drei so fantastisch gespielt. Besonders Hardy hat mich nachhaltig beeindruckt. Er gehört wirklich zu den besten, die wir haben. Und er wird noch zu einem der wichtigsten Darsteller unserer Zeit. Hier ist er schlicht brillant. Gavin O’Connors Regie ist nicht minder perfekt, wie das Spiel seiner Hauptdarsteller, sein inszenatorisches Gespür wird in beinahe jeder Szene spürbar, egal ob es darum geht den Zuschauer vor Spannung durchdrehen zu lassen während den Kämpfen oder ihn einfach hoffen zu lassen, dass der Familienkonflikt beendet wird. Er kreiert hochemotionale Momente, die davon zeugen wie wichtig die Gemeinschaft der Familie ist. Sein Timing ist andauernd das exakt richtige und so ist der Film kurzweilig noch dazu.

Voll beeindruckender und berührender Momente ist „Warrior“ für mich die Filmsensation der letzten Jahre, die im Internet zu Recht schon lange kein Geheimtipp ist. Obwohl das rundherum ein MMA-Tunier ist, ist der Film maximal zu 20% ein Film über den Kampfsport. Der Fokus liegt auf den zerrissenen familiären Banden. Dieser Film ist rundum perfekt. Er ist atemberaubend zu jeder Sekunde. „Warrior“ ist ein Film, wie ein Film sein sollte.

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Invitro

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@Val
Das mit den Preisgeld als Motivation war auch nicht auf dein Kommentar bezogen sondern auf den von EvertonHirsch. Und mit Chor meine ich das marine corps, entschuldige den sprachlichen Fehler.
Und auch wenn ich das mit dem Preisgeld als Motivation selber ausschließe, ist es eben doch möglich dass er schon seit geraumer Zeit davon wissen konnte. Denkst du so ein Turnier/ Mega-Event wird erst 2 Wochen vorher bekanntgegeben? Eine zeitliche Einordnung des Filmes ist davon mal abgesehen sowieso schwer möglich.
Und wie gesagt es ist und bleibt oberflächlich, es ist deine Interpretation warum er aus seiner Einheit flieht, im Film werden nur die Umstände aufgezeigt, die eigentlichen Handlungsmotivation aller Charaktere bleiben im Verborgenen, weil sich mit ihnen viel zu wenig beschäftigt wird.
Der Film hat Potential, würde aber wahrscheinlich zu sehr ins Drama abdriften wenn man genau die Aspekte genauer beleuchten würde.
Der Rest ist nun mal ein reines Gedankenkonstrukt des Zuschauers, für den je nach Erfahrungsstand in Reihen des Dramas, die Handlungen und Motivationen aller teilnehmenden Personen nachvollziehbar oder eben konstruiert wirken.


LaRoche

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@Invitro
Naja, es ist eben immer eine grundsätzliche Frage ob bzw. inwieweit ein Film, ein Theaterstück oder ein literarischer Text etc. dem Rezipienten wirklich alles bis ins letzte Detail vorkauen muss. Oder, ob es den Rezipienten, in diesem Fall den Zuschauern, nicht zuzutrauen ist, gewisse Gedankensprünge, Auslassungen oder nicht Gesagtes eigenständig mit Inhalt zu füllen.
Genaue Gründe dafür zu nennen, warum die Familie zerstritten ist, halte ich nicht nur für belanglos, sondern auch für überflüssig. Denn die Info, dass der Vater jahrelang starker Alkoholiker war (und im Zuge dessen sicher ne’ Menge "Mist" gebaut hat) reicht doch vollkommen aus, um sich den Rest denken zu können. Der Brudertwist (der ja hauptsächlich von Tommy ausgeht) hingegen wird während des Gesprächs der Brüder am Strand hinlänglich erklärt, keine Ahnung was daran nicht nachzuvollziehen ist. Warum Tommy aus seiner Einheit flieht, wird zwar nicht im Einzelnen begründet, aber auch hier findet der einigermaßen aufmerksame Zuschauer schnell eine mögliche Erklärung (Gedankenkonstrukt hin oder her). Eine davon wäre bspw., dass es eine reine Kurzschlussreaktion war. Immerhin hat er als Einziger ein Friendly Fire überlebt, bei dem auch sein bester Freund ums Leben gekommen ist. Außerdem hat er wahrscheinlich Schuldgefühle, weil er seinen Kameraden nicht helfen konnte. Und wenn das Militär so eine Art Ersatzfamilie für ihn war, hat es sich bestimmt nicht besonders gut angefühlt von dieser angegriffen zu werden. Ein Gefühl, dass er im übertragenden Sinn auch von seiner richtigen Familie kennt. Es gibt also eine Fülle von Erklärungsmöglichkeiten für das Verhalten der einzelnen Protagonisten und das hat nichts mit Überinterpretation zu tun, sondern schlicht mit aufmerksamem Zuschauen und zwischen den Zeilen lesen können. „Warrior“ macht es einem in dieser Hinsicht nicht mal besonders schwer und ist trotzdem kein Stück oberflächlich.


Calvin the Assassin

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Bewertung10.0Herausragend

Das war er nun- Warrior. :-)
Einer der besten Kampfsportfilme.
!!SPOILER!!!
Bei der Szene kurz vor dem Endkampf, bei der der Vater sich betrinkt und der Sohn von ihm enttäuscht ist und mit ihm streitet war echt herzzerreißend und hinterließ mir Tränen im Gesicht.
Auch der Konflikt der Brüder und ihrem Comeback ist sehr gut dargestellt.

!!!SPOILER ENDE!!!
Super Choreografie und hervorragend schauspielerische Leistung vor allem von Hardy und Nolte. Daumen hoch!!

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matejking

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Bewertung9.5Herausragend

+grossartige Kampfchoreographien
+sehr vielschichtige Charaktere
+emotional (vor allem das Ende)
+unglaublich gespielt (also schauspielerisch)
+schöne Geschichte, jedoch
-zu vorhersehbar
-nichts gross neues

Fazit: Warrior überzeugt mit grossartigen Schauspielern (nicht nur Tom Hardy) und einem sehr emotionalen Ende, sowie unglaublich guten Kampfchoreographien, obwohl die Story nicht die Neuste ist

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MCApfelsaft

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Bewertung9.0Herausragend

Es bleibt wenig zu sagen. Der Film spannt einen sehr geschickten Bogen von Familien -(Brüder - Vater) Drama hin zu der richtigen Menge und sehr gut dargestellt und einstudierten Action. Zudem möchte ich noch die Atmosphäre des Films hervorheben, die auch durch die gute Filmmusik einen großen Beitrag dazu leistet, dass dieser Film nicht in die Schublade "schlechte Sportlerdramen" fällt. Auch das Ende ist sehr bewegend und passend, obwohl ich als eigentlicher "Gegner" von offenen Enden, hier eins erwartet und es vielleicht auch noch besser gefunden hätte.

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grillo33

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Werde mich hier kurz fassen, da alles eigentlich eh schon gesagt wurde...

Warrior:

- ist der für mich beste Kampfsportfilm aller Zeiten
- hat eine überwältigende Story
- hat einen großartigen Cast(besonders Tom Hardy fand ich beeindruckend)
- hat manche der großartigsten Kampfszenen die ich je in einem Film gesehen habe
- hat eine der traurigsten Schlussszenen die ich je gesehen habe
- hat am Ende leider den falschen Gewinner:/
- hat leider auch einen früh vorhersehbaren Ausgang

Fazit:
Trotz minimaler Schwächen 10/10 Punkte und das Prädikat "Lieblingsfilm"!

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tapedogg

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Ja genau...leider der falsche Gewinner :@


Rosemary'sBaby

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Bewertung5.5Geht so

Meiner Meinung nach ist Warrior ein maßlos überschätzes Kampfsportdrama voller scheinbar cooler Testosteron-Machos. Action bzw. Fights bekommt man meist nur in Mini Häppchen zu sehen, erst gegen Ende hin wird mal ein ganzer Kampf gezeigt. Das süffisant pathostriefende Ende macht aber auch dies zunichte. Das ganze Familiendrama drum herum fand ich eher klischeehaft, oberflächlich, emotionslos und unnötig in die Länge gezogen. Da kann selbst der sonst geniale Nick Nolte in einer schrecklich weinerlichen Rolle nichts retten. Die Söhne, einer wie der andere selbstverliebt, unsympathisch und nur von Wut, Perspektivlosigkeit und von falschem Stolz getrieben, sind leider unfähig Gefühle zu zeigen. Da braucht man dann auch nicht großartig zu schauspielern. Ich kann echt nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet dieser Film so gehyped wird und so gute Kritiken erhält.

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John.Matrix

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Ist auch eine Meinung, man muss sich natürlich auf irgend einer Ebene mit den Charakteren indentifizieren können.


Booooniggl

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Ich sehe das so, dass diese zerrüttete Familie über den Sport wieder einigermaßen zusammenfinden kann. Die Vorgeschichte mit dem üblen Alki als Vater (der im Film der liebe arme Opi ist, weswegen man ohne Bilder der Vorgeschichte diese Antipathie der Brüder wohl nicht verstehen kann/will) und der Krankheit der Mutter wirft eben einen sehr langen Schatten. Die Reaktion der Brüder ist teilweise unterschiedlich, aber für mich absolut nachvollziehbar. Tom Hardy hat noch dazu dieses krasse Kriegserlebnis hinter sich und ist seitdem gewissermaßen auf der Flucht, da entwickelt sich kein Sonnyboy oder netter Mitmensch. Sieht man die Beziehung zur Frau seines verstorbenen Freundes, erkennt man durchaus das Menschliche in ihm... wenn auch tief verschüttet. Diese leise aber deutliche Kritik am amerikanischen Militarismus fand ich eh recht gelungen. Wo der "Spießer"bruder selbstverliebt sein soll seh ich aber dann noch weniger. Er ist ein liebevoller Vater der einzig und allein für seine Familie wieder in den Ring steigt und dabei Job und Ansehen riskiert. Er tut das aus purer Verzweiflung und Liebe, nicht aus Selbstverliebtheit. Er gibt seinen Kindern den Vater, den er nie hatte, deswegen will er auch keinen großen Kontakt der Kinder zu Opa, den er ja nur als Säufer kennt, der seine ganze Familie im Stich gelassen hat.
So weit meine Ansicht. ;)


Thanatos1

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Bewertung6.5Ganz gut

Vorhersage: 8,0

Tatsächlich konnte ich mich nun nicht zwischen 6.5 und 7 entscheiden, also machen wir mal 6.5.
Die Story des Films bewegt sich etwa auf dem Niveau einer Daily Soap oder, um beim Thema zu bleiben, einer WWF Show.
Der Film schneidet viele Themen an ohne dabei eine einzige zu Ende zu führen.
Familien Drama? Wurde wohl versucht, hat nicht Funktioniert.
Tragische Vorgeschichte des Hauptprotagonisten? Wurde erwähnt aber ohne es wirklich auszuführen oder passend in den Film einzufügen.
Training? Bleiben wir lieber bei Rocky.

Oft hatte ich auch das Gefühl gerade zwei Filme gleichzeitig zu sehen da die beiden unterschiedlichen Geschichten der beiden Hauptfiguren eher nebeneinander her laufen als wirklich zusammengefügt zu werden, dabei aber die ganze Zeit über vorhersehbar, kitschig und mit sehr offensichtlicher Schleichwerbung vollgestopft zu bleiben.
Einzig die Kampfszenen waren überwiegend sehr gelungen, dafür verdient der Film auf jeden Fall Anerkennung.

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Thanatos1

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Ach, eine Anmerkung noch: http://youtu.be/Lvm7s_8tLvs?t=20s

Flaggen der Sowjetunion? Wirklich?


ironspidey

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Bewertung9.0Herausragend

Emotional und unterhaltsam, Familien- und Sportlerdrama der Extraklasse, Spannung wurde bis zum Ende gehalten, spannende Mixed-Martial-Arts Kämpfe, die zwar vorhersehbar waren, jedoch gut inszeniert und umgesetzt wurden. Starke Besetzung mit einem Nick Nolte als Ex-Alkoholiker zwischen dem Zwist seiner Söhne, dessen Oscarnominierung völlig berechtigt ist.
Mich hat's bis zum Schluss gepackt! Meiner Meinung nach besser als David O'Russels "The Fighter" und etwa auf dem Level von Rocky I !

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Alexander Supertramp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überdramatisiert und vorhersehbar trifft der rhetorisch sehr lakonische und emotional gestörte Irakkriegsveteran auf seinen Bruder, einem verschuldeten Durchschnittsamerikaner. Sowas endet in Hollywood sehr schnell im Kitsch. Allerdings war es mir nicht möglich, mich dieser wuchtigen emotionalen Aufladung zu entziehen, ohne diese der Film sicher keine 5 Punkte von mir bekommen würde. Manche Filme müssen eben nach der Gänsehautstärke bewertet werden.

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clarkkent

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der verstorbene FilmKritiker Frank tausch brachte mich seinerzeit darauf den Film anzuschauen,
den der trailer hatte mich zu der Zeit noch nicht überzeugt.
DANKE FRANK,
jetzt ist es einer meiner Lieblinge.
ein Sport- Familien- Kriegs-Drama,
mit übertragenden schauspielerischen Leistungen vom gesamten cast.
und ordentlich Aktion zum mitzittern ist auch dabei.
UNBEDINGT SEHENSWERT

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mark.venske.9

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Stimme dir zu. Durch Franc Tauschs Kritik hab ich mir den Film gekauft und es ist einer meiner Lieblingsfilme, wenn nicht sogar unter den Top 10 der besten Filme für mich aller Zeiten und der beste Kampfsportfilm. und zu Franc Tausch er war und bleibt der beste Filmkritiker und beste YouTube Channel.


S1lence7908

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur Hammer. Dieser Film hat alles... ganz großes Kino von Hardy. Warum der nicht im Kino lief versteh wer will; ich jedenfalls kanns nicht ...

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ironspidey

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Amis halt.


Booooniggl

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Tja... neben Lucky #Slevin einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der uns beweist wie die Einschätzung der Kinotauglichkeit i Deutschland funktioniert, denn auch der lief nicht in den Kinos ztotz eines der besten Casts der Filmgeschichte, viel Action, viel Witz und genialen Plottwists am laufenden Band.


Realizator

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Bewertung4.5Uninteressant

Wenn ich solche Wertungen hier sehe 9, 10, 8... muss ich mal wieder den Kopf schütteln. So viele klischees wie bei diesem Film habe ich selten gesehen. Eigentlich schon das Thema verheisst nichts gutes aber da Nick Nolte dabei ist sagte ich mir, na ja probieren wir mal. Falsche Entscheidung. Absolute Zeitverlust!

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Ulf Schneider

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Wenn Du Nackenschmerzen hast liegt es vermutlich am zu vielen Kopfschütteln. Der Film eine grandiose Verschmelzung aus ultra-realistischen Kampfsport-Szenen (check mal das Making of), Emotionen und guten bis sehr guten (Nick Nolte) schauspielerischen Leistungen - Punkt.


Booooniggl

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Ich hab dem Film auch ne 10 gegeben aber Leute... Geschmäcker sind nunmal verschieden, das merk ich jedes Mal wenn aus meiner alten Schulklasse wieder ne Schabracke nen Mann gefunden hat. ;) Das mit den Klischees stimmt nunmal wirklich wenn man mal darüber nachdenkt. Den einen störts mehr, den anderen weniger.


Amazing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wirklich, hier wird wahnsinnig gut geschauspielt und es kommt nie Langeweile
auf. Nur hat für mich der Falsche gewonnen.
Trotzdem Großartiger Film.

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isedings

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Wer hat den bitte verloren? Meiner Meinung nach ist das auch vollkommen nebensächlich


aHobbit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich einer der besten Filme der letzten Jahre. Obgleich mir Tom Hardy zuvor nie groß aufgefallen war, haben mich diese 134 Minuten voller Spannung, Tragik, Action und Gefühl zu einem Fan von ihm gemacht. Aber auch der restliche Cast überzeugt, Nick Nolte als ehemaliger Alkoholiker und schlechter Vater überzeugt durch seine Gestik, seine Bewegungen und seinen Emotionen. Auch Joel Edgerton als Familienvater und Lehrer, der seine einzige Chance, sein Haus behalten zu können, in einem Mixed Martial Arts Turnier sieht, zeigt was er drauf hat. Obwohl Warrior etwas mehr als 2 Stunden geht, kommt nie Langeweile auf und man fiebert mit den Charakteren mit und ich konnte mich bis zum Ende nicht entscheiden, wem ich den Sieg mehr gönnen würde. Aber das Ende ist dann, meiner Meinung nach, perfekt und beendet einen Film, der keine Tiefen aufweist.
Sowohl Fans von Dramen, als auch Fans des gepflegten, professionellen Kampfes kommen hier voll auf ihre Kosten.

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