Wiedersehen in Howards End
Howards End (1992), JP/GB Laufzeit 140 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 29.10.1992
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von James Ivory, mit Vanessa Redgrave und Anthony Hopkins
Auf einer Reise lernen die lebenslustigen Schwestern Helen und Margaret Schlegel den erzkonservativen Henry Wilcox und seine Gattin Ruth kennen. Trotz unterschiedlicher Wertvorstellungen und Temperamente freunden sie sich an, und schon bald sind die Schlegels zu Gast auf dem prächtigen Landsitz der Wilcox’: Howards End. Als Ruth stirbt, vermacht sie das Anwesen ihrer Freundin Margaret. Doch Henry verheimlicht den letzten Willen und bittet stattdessen Margaret, seine Frau zu werden.
Cast & Crew
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James Ivory
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Anthony Hopkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry J. Wilcox
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Vanessa Redgrave
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ruth Wilcox
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Emma Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Margaret Schlegel
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Helena Bonham Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Schlegel
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Prunella Scales
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aunt Juley
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Joseph Bennett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Wilcox
Regie
Schauspieler
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Adrian Ross Magenty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tibby Schlegel
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Jo Kendall
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James Wilby
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charles J. Wilcox
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Jemma Redgrave
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Evie Wilcox
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Samuel West
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leonard Bast
-
Ruth Prawer Jhabvala
- Genre
- Familiendrama
- Zeit
- 1910er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Anwesen, Armut, Emanzipation, Erbe, Erbschleicher, Frauen, Garten, Gier, Haus, Kinder, Klassengesellschaft, Klassenunterschiede, Landhaus, Liebe, Mord, Neid, Oper, Regenschirm, Reichtum, Roman, Schwester, Schwester-Schwester-Beziehung, Sohn, Tochter, Verlust der Mutter, Verständnis, Wut und Hass, neue Frau
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wiedersehen in Howards End
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Trailer zum Film Wiedersehen in Howards End
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Kommentare (5) — Film: Wiedersehen in Howards End
Kommentar schreibenmac.key 2011/11/04 17:00:36
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, der Wunderbar die Klassenunterschiede im damaligen England zeigt. Ein egoistischer, oft kühler Henry Wilcox mit versteiften Ansichten (dem Anthony Hopkins einen gewissen Charme verlieh- mehr Charme als im Buch, wo ich mich wirklich fragte was jemand wie Margaret Schlegel von dem will), eine wunderbare Helen Schlegel, so emotional und manchmal etwas irrational in ihrer Nächstenliebe (Helena Bonham Carter: Großartig) und ihre Schwester, gerecht, Rational und ebenso modern und gebildet wie ihre Schwester (Lob an Emma Thompson). Dazu ein verträumter, intelligenter und um Leben nicht mit sonderlich viel Glück gesegneter Lennard Bast. Wie all diese wunderbaren Charakteren mit einander agieren, welche Vorurteile und Probleme es gibt, zeigt dieser Film wunderbar.
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neenchen 2011/09/30 14:27:59
Kommentar löschenEin ruhig erzählter und dadurch etwas lang wirkender Film über zwei Familien und ein bestimmtes Haus, was immer wieder im Mittelpunkt des Handels und der Gedanken der Figuren steht. Der Film ist eine interessante ‚Studie’ über das spätviktorianische England und zeigt sehr eindringlich die schlimme Lage der Armen. Auch verbildlicht er sehr gut, wie wenig Einfluss die Frauen ausüben konnten, auch wenn sie sich bereits langsam anfingen zu emanzipierten (z.B. mit Besuchen eines Debattierclubs). Die Darsteller sind in ihren Rollen alle sehr überzeugend und die Aufnahmen wirken authentisch und nostalgisch romantisch.
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spanky 2009/08/04 08:05:06
Kommentar löschenFamilien-Epen um die Jahrhundertwende sind genau my cup of tea! Wenn dann auch noch ein Hopkins die Hauptrolle spielt, kann eh nichts mehr schief gehen. Ich sauge jedes Detail von Jugendstil nur so auf. Und hier wurde noch wirklich Wert auf authentische Kulissen und Requisiten gelegt. Super!
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HarleyQuinn 2008/05/19 16:43:56
Kommentar löschenEine Ivory/Merchant-Produktion kann sich ja immer sehen lassen. So auch diese Gesellschaftskritik von James Ivory, die wie auch schon "Zimmer mit Aussicht" und "Maurice", eine Verfilmung eines E.M. Forster-Romans ist. Und genau wie seine Vorgänger ist auch "Wiedersehen in Howards End" ein optischer Genuss. Die Kostüme sind beeindruckend und die Szenerie sieht aus wie gemalt. In schönen Bildern also wird die Geschichte der Schlegel-Schwestern und deren Liebesirrungen erzählt. Dabei ist der Stil klassisch einfach. Szene für Szene wird der Film abgearbeitet, so dass man den zahlreichen Wendungen und Verwicklungen leicht folgen kann. Das erfordert eine reiche Fülle an Charakteren von denen auch absolut jeder eine Daseinsberechtigung hat. Vom jüngeren Schlegel-Bruder über die zickige Wilcox-Schwiegertochter bis hin zur resoluten Dienstbotin auf eben jenem Howards End.
Es ist schon amüsant zu sehen wie die Schwestern mag, souverän gespielt von Emma Thompson (die sogar einen Oscar gewann) und Helen, dargestellt von Englands Vorzeigevikorianerin Helena Bonham Carter, in ihrer ehrlichen, emanzipierten und jedem offen stehenden Welt auf die kühle und berechnende Familie Wilcox für die nur das Geschäft zählt treffen. Trotzdem verlieren die stillen Momente nicht an Kraft. Was wahrscheinlich an den klasse Darstellern liegt. Womit hier auch der brilliante Anthony Hopkins erwähnt werden muss, der das wilcoxische Familienoberhaupt zugleich hart und sanft gibt.
Natürlich ist "Wiedersehen in Howards End" nur was für Genre-Fans, ein Mädchen-Film noch dazu. Doch denen sei dieses rührende, etwas schmonzromantische Drama dringend ans Herz gelegt.
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Somima 2008/01/08 11:01:42
Kommentar löschenEin Meisterwerk aus der Ivory/Merchant Werkstatt. Literaturverfilmung vom feinsten. Ausgezeichnete Darsteller, allen voran Emma Thompson, Helena Bonham Carter und Anthony Hopkins. Ein Film der Jahrzehnte überdauern wird und immer noch sehenswert bleibt.
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