Italienisch für Anfänger
Italiensk for begyndere (2000), DK Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 17.01.2002
11 Bewertungen
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11 Kommentare
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von Lone Scherfig, mit Peter Gantzler und Anders W. Berthelsen
Italienisch für Anfänger ist der Kurz, den einige einsame Bewohner aus einem kleinen Ort in Dänemark wählen. Die Einsamkeit ist bald vorbei…
Andreas (Anders W. Berthelsen) ist Pfarrer und hat vor kurzem seine Frau verloren. Auf seinem neuen Posten in einem tristen Vorort Kopenhagens versucht er einen Neuanfang. Sein Vorgänger auf dem Posten macht es ihm jedoch alles andere als einfach, in der Gemeinde Fuß zu fassen.
Als Andreas jedoch auf den freundlichen Hotelportier Jørgen Mortensen (Peter Gantzler) trifft, öffnet dieser ihm den Zugang zu den Menschen des Städtchens.
Da ist zunächst die temperamentvolle italienische Kellnerin Giulia (Sara Indrio Jensen), in die sich Jørgen verliebt hat. Wegen Problemen mit der Potenz traut er sich jedoch nicht, sie anzusprechen.
Da ist der junge und aufbrausende Kellner Hal-Finn (Lars Kaalund), der in der Cafeteria im Sportclub des Hotels arbeitet und regelmässig die Gäste beschimpft. Als der Hotelmanager ihn deshalb feuern will, hat Jørgen alle Hände voll zu tun, seinen Freund vor dem Rausschmiss zu bewahren.
Auch die Frisörin Karen (Ann Eleonora Jørgensen) hat es nicht leicht. Während sie sich immer wieder um ihre alkohol- und krebskranke Mutter (Lene Tiemroth) kümmern muss, ist sie hin- und hergerissen zwischen Verantwortung, Schuldgefühl und ihrer Sehnsucht nach Freiheit.
Die Bäckereiverkäuferin Olympia (Anette Støvelbæk) lebt mit ihrem verbitterten und tyrannischen Vater (Jesper Christensen) zusammen und leidet nicht nur unter dessen endlosen Beschimpfungen, sondern auch unter ihrer eigenen Tollpatschigkeit.
Sie alle treffen sich beim allwöchentlichen Italienisch-Sprachkurs in der örtlichen Volkshochschule. Es wird jedoch schon bald klar, dass der Kurs neben dem Spracherwerb immer mehr auch die Funktion eines willkommen unverfänglichen Treffpunkts übernimmt.
Während Hal Finn und Karen sich nicht nur im offiziellen Rahmen eines Frisörtermins näherkommen,…
/p>Italienisch für Anfänger ist der Kurz, den einige einsame Bewohner aus einem kleinen Ort in Dänemark wählen. Die Einsamkeit ist bald vorbei…
Andreas (Anders W. Berthelsen) ist Pfarrer und hat vor kurzem seine Frau verloren. Auf seinem neuen Posten in einem tristen Vorort Kopenhagens versucht er einen Neuanfang. Sein Vorgänger auf dem Posten macht es ihm jedoch alles andere als einfach, in der Gemeinde Fuß zu fassen.
Als Andreas jedoch auf den freundlichen Hotelportier Jørgen Mortensen (Peter Gantzler) trifft, öffnet dieser ihm den Zugang zu den Menschen des Städtchens.
Da ist zunächst die temperamentvolle italienische Kellnerin Giulia (Sara Indrio Jensen), in die sich Jørgen verliebt hat. Wegen Problemen mit der Potenz traut er sich jedoch nicht, sie anzusprechen.
Da ist der junge und aufbrausende Kellner Hal-Finn (Lars Kaalund), der in der Cafeteria im Sportclub des Hotels arbeitet und regelmässig die Gäste beschimpft. Als der Hotelmanager ihn deshalb feuern will, hat Jørgen alle Hände voll zu tun, seinen Freund vor dem Rausschmiss zu bewahren.
Auch die Frisörin Karen (Ann Eleonora Jørgensen) hat es nicht leicht. Während sie sich immer wieder um ihre alkohol- und krebskranke Mutter (Lene Tiemroth) kümmern muss, ist sie hin- und hergerissen zwischen Verantwortung, Schuldgefühl und ihrer Sehnsucht nach Freiheit.
Die Bäckereiverkäuferin Olympia (Anette Støvelbæk) lebt mit ihrem verbitterten und tyrannischen Vater (Jesper Christensen) zusammen und leidet nicht nur unter dessen endlosen Beschimpfungen, sondern auch unter ihrer eigenen Tollpatschigkeit.
Sie alle treffen sich beim allwöchentlichen Italienisch-Sprachkurs in der örtlichen Volkshochschule. Es wird jedoch schon bald klar, dass der Kurs neben dem Spracherwerb immer mehr auch die Funktion eines willkommen unverfänglichen Treffpunkts übernimmt.
Während Hal Finn und Karen sich nicht nur im offiziellen Rahmen eines Frisörtermins näherkommen, nutzt auch die eingeladene Muttersprachlerin Giulia die Gelegenheit zum Flirt mit Jørgen.
Die zurückhaltende Olympia findet in der Gruppe nicht nur die Zugewandtheit, die sie in der Zweisamkeit mit ihrem tyrannischen Vater so lange vermisst hat, sondern es stellt sich zudem heraus, dass Karen und sie Schwestern sind.
Als die Gruppe beschließt, ihre frisch erworbenen Kenntnisse bei einem Urlaub in Venedig in der Praxis zu erproben, steht der gruppendynamischen Entwicklung nichts mehr im Wege. In der romantischen Stadt angekommen, ist von der anfänglichen Zurückhaltung nichts mehr zu spüren…
Wissenswertes
Italienisch Für Anfänger ist der zwölfte Film, der das Siegel der Dogma 95-Gruppe trägt.
Es ist der erste Dogma 95-Film, bei dem eine Frau Regie führte.
Der Lehrsaal der Volkshochschule, in der der Italienischkurs stattfindet, ist derselbe, der auch schon im Jahr 2000 in Lars von Triers Film Dancer in the Dark zu sehen war. Dort war es der Probensaal für das Musical The Sound Of Music.
Der Saal liegt direkt gegenüber von den Zentropa Studios in Avedøre, Dänemark. Daher stammt auch die spitze Bemerkung von Lars Kaalunds Charakter darüber, dass der Raum wohl nur deshalb so schmutzig sei, weil ihn jemand als Musical-Probenraum benutzt habe.
Das Taxi, das Karen für ihre Mutter bestellt, trägt ein Schild mit dem Namen “Krone Taxi”. Hintergrund dieses Namens ist die dänische Fernsehserie “Taxa”, in der die fiktive Taxifirma “Krone Taxi” vorkommt. Lone Scherfig hatte im Jahr 1997 bei einigen Episoden Regie geführt.
Weiterführende Informationen
Die Regisseurin über Dogma-95 und ihren Film
Romantische Komödie nach Dogma-Manier
Mehr über das Prinzip Dogma 95
Weitere Informationen im Internet
Filmrezension von Nana A.T. Rebhan auf arte.tv
Die Liebe in Venedig, Filmrezension von Jan Schulz-Ojala Tagesspiegel.de
Mut zum Augenaufschlag, Filmrezension von Birgit Glombitza Zeit.de
Quellen
Italienisch Für Anfänger in der Wikipedia (dt.)
Das große Schmunzeln – Filmrezension von Jakob Hesler auf filmtext.com
Flüchtige Gesten, leise Zärtlichkeit – Die Brüder haben eine Schwester bekommen – Filmrezension von Dmitri Popov auf freitag.de
Cast & Crew
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Lone Scherfig
-
Peter Gantzler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jørgen Mortensen
-
Anders W. Berthelsen
-
Karen-Lise Mynster
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Ann Eleonora Jørgensen
-
Anette Støvelbæk
-
Lars Kaalund
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hal-Finn
Regie
Schauspieler
-
Sara Indrio Jensen
-
Elsebeth Steentoft
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kirketjener
-
Rikke Wölck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sygeplejerske
-
Bent Mejding
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverend Wredmann
-
Jesper Christensen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olympias Vater
-
Lone Scherfig
- Genre
- Tragikomödie, Schicksalsdrama, Satire, Romantische Komödie, Melodram, Familiendrama
- Ort
- Kopenhagen, Venedig
- Handlung
- Art House-Film, Depression, Freundschaft, Friseur, Hotel, Italienisch, Kellnerin, Kirche, Mutter-Tochter-Beziehung, Priester, Sprachkurs, Vater-Tochter-Beziehung, Volkshochschule
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Italienisch für Anfänger
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Kommentare (11) — Film: Italienisch für Anfänger
Kommentar schreibenTrimalchio 2011/12/08 22:13:17
Kommentar löschenEin von Grund auf ehrlicher Film, das ist Italiensk for begyndere, den Lione Scherfing gedreht hat. Es ist ein wahrer Genuss, der Geschichte zu folgen, auch wenn diese nicht besonders höhepunktreich gestaltet wurde. Die Gründe dafür liegen woanders; nämlich bei dem natürlich realistischen Spiel der Schauspieler, der exzellenten Kameraführung, die einen direkt in das Geschehen hineinteleportiert, als auch bei der Prise Humor, die nie allzu vorhersehbar und meistens amüsant daherkommt.
Ein humoristischer Blick auf das Leben und die Liebe, der nie allzu traurig ist. Und vielleicht zeichnet das gerade einen der wohl wichtigsten Dogma Vertreter aus.
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crab1973 2011/11/01 12:05:46
Kommentar löschenMal zu etwas völlig anderem...
Mein persönlicher Favorit unter den "Dogma" Filmen. Hier ist nichts gewollt auf Anspruch getrimmt, die Dialoge sind witzig ohne auf Kalauer Niveau hinabzusinken, sämtliche Charaktere sind lebensnah geschrieben, alle haben ihr Päckchen zu tragen aber keiner gibt auf, jeder schlägt sich halt so durch.
Wieviel davon frei improvisiert ist kann ich nicht sagen aber es scheint eine gute Stimmung am Set geherrscht zu haben, denn die Akteure entwickeln eine ungeheure Spielfreude, gehen in ihren Rollen richtig auf.
Das ist alles stimmig, das passt und es macht einfach Spass zuzugucken. Aus einer Ausgangssituation, welches eher an ein Drama erinnert entwickelt sich ein wunderbares Feel Good Movie zu dem man Lore Scherfing nur gratulieren kann.
Kein grosser Film aber grosses Kino.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
countcount 2012/02/07 12:03:44
Antwort löschenda sind wir uns wieder mal einer Meinung :)
crab1973 2012/02/07 12:16:05
Antwort löschenYep! Und bei Deiner Antwort fällt mir ausserdem ein, dass ich den mal wieder gucken könnte. :)
Nayuma 2010/02/24 21:45:33
Kommentar löschenSchön inszeniert und da ich selbst Italienisch lerne konnte ich mich sehr gut in diese Kurssituation hineinversetzen. Irgendwie alles sehr niedlich dargestellt und naja die Gegensätze der Personen und mit welchem Schicksal zu umzugehen haben fand ich schon sehr sehenswert. Sicherlich ist das ganze kein großes Schauspiel, aber trotzdem wirkt eine angenehme Atmosphäre erzeugt und über die ein oder andere Szene musste ich doch ganz schön schmunzeln.
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Beganda 2009/02/04 18:24:38
Kommentar löschenEin Film für Romantiker.
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notsch 2009/01/27 13:06:40
Kommentar löschenNaja, so schlecht ist der Film nun wirklich nicht...eine süße kleine Geschichte aus Dänemark mit liebenswerten Charakteren und ihren alltäglichen verständlichen Problemen.
Ein kleiner, aber dennoch süßer Film.
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8martin 2009/01/26 20:06:30
Kommentar löschenRegisseurin Lone Scherfig hat ein kleines Universum geschaffen, in dessen Zentrum ein Italienischkurs steht. Aber der Mittelpunkt ist nicht das Wichtigste. Eine kunterbunte scheinbar zufällig ausgesuchte Gruppe umkreist ihn. Und bei den Trabanten geht es um Liebe und Tod. Eltern sterben, Liebende und Schwestern finden sich. Besonders auffällig ist, dass hier die Kinder sehr verständnisvoll mit den lästigen, nervigen Eltern umgehen. Wahrlich keine echte Komödie, aber es gibt helle Momente. Besondern die schöne Giulia (Sara Indrio Jensen) – eine echte Italienerin – bekommt und macht eine tolle Liebeserklärung. Ein ganz leiser Film. Aber man muss die Typen mit ihren Fehlern einfach lieben.
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alanger 2008/06/28 23:33:53
Kommentar löschendiese dänen, was die aber auch immer für putzige filme machen. langeweile, schlechte kamera, miese darsteller ...nicht doch, iss ja DOGMA.
33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
countcount 2012/02/07 12:04:34
Antwort löschenne auf diesen Film trifft das nicht zu.
"Leon" 2008/05/21 18:20:07
Kommentar löschenEin Interessanter und eindringlicher Film. Den Kommentaren ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
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AverageJoe 2008/04/06 14:19:33
Kommentar löschenEin Aufeinandertreffen verschiedener persönlicher Dramen, was hätte man auch anderes erwartet? Doch trotz deren eindringlicher Darstellung (und hierin schlägt Dogma mal wieder Hollywood um Längen) ist dies ein wirklich schöner, rührender Film, der in leisen Tönen die Geschichte einer handvoll Menschen erzählt, die mit- und füreinander lernen ihr Leben (wieder) zu öffnen um einen anderen hineinzulassen. Und ihn vielleicht sogar einladen zu bleiben.
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elizabethanne 2008/01/22 12:30:56
Kommentar löschenman mag es fast nicht glauben: Maeve Binchys "Evening Class" als Motiv und in der Verfilmung spritziger und anrührender als die literarische Inspiration- und ich habe sogar das Original gelesen und nicht eine schwache dt. Übersetzung.
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Ferdinand 2007/12/11 11:07:26
Kommentar löschenAuch einer dieser angenehm anzusehenden Dogma-Filme. Ich hatte während des Zusehens immer wieder den Eindruck, neben den Protagonisten zu sitzen. Die Kamera ist immer ganz nah dabei.
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