William S. Burroughs: A Man Within
William S. Burroughs: A Man Within (2010), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 12.01.2012
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von Yony Leyser, mit Peter Weller und William S. Burroughs
William S. Burroughs: A Man Within – Kultfigur der Beat-Generation, Pionier der Gegenkultur, Drogenpapst: William S. Burroughs riss Grenzen des Mainstream ein, erhob den Drogenrausch zum künstlerischen Medium, wurde zum ungewollten Wortführer der schwulen Befreiungsbewegung. Sein Roman Naked Lunch wurde zur Bibel von Punks, Hippies, der Queer-Bewegung, von Revolutionären, Künstlern und Musikern in aller Welt. So ziemlich jede gegenkulturelle Bewegung des 20. Jahrhundert beruft sich auf ihn: William S. Burroughs: A Man Within ist der liebevoll-forschende Versuch, den Menschen zu ergründen, der aus Versehen seine Frau erschoss, dessen Werk den Konservatismus seiner Zeit bis ins Mark erschütterte, dessen kreative Gewalt die Kultur des 20. Jahrhunderts beben ließ. Wie kaum eine Künstlerfigur steht William S. Burroughs für einen radikalen Widerspruch, den Regisseur Yony Leyser in seinem Film vorbehaltlos auslotet: zwischen Individualismus und Abhängigkeit, zwischen Unabhängigkeit und Vereinnahmung entsteht das intime Porträt eines großen Schriftstellers, getragen vom genialen Score von Patti Smith und Sonic Youth. Leyser bekam die Großen und Bekannten, die Jünger, Weggefährten, Kritiker und Bewunderer vor die Kamera: In exklusiven Interviews und Archivmaterial erzählen Patti Smith, Iggy Pop, Gus van Sant, John Waters, Genesis Bryer P-Orridge, Sonic Youth, Laurie Anderson, Amiri Baraka, David Cronenberg und Allen Ginsberg Geschichten aus dem Reich eines extremen Grenzgängers.
(Quelle: Presse-Heft)
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Cast & Crew
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 1950er Jahre, 1960er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alkohol, Autor, Beat Generation , Drogen, Drogenmissbrauch, Kunst und Kultur, Literatur, Lyrik, Mord an Ehefrau, Poet, Schicksalsschlag, Schriftsteller, Totschlag, Vorbild
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Spannend























Kritiken (5) — Film: William S. Burroughs: A Man Within
Ty Burr: The Boston Globe Ty Burr: The Boston Globe
Kommentar löschenWilliam S. Burroughs: A Man Within ist ein lebhaft stilisierter, sehr vergnüglicher Lauf durch das Leben des Schriftstellers, Thema für Thema, Ära für Ära.
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Nick Pinkerton: The Village Voice Nick Pinkerton: The Village Voice
Kommentar löschenLeysers Zusammentragung von Interviews und Archivmaterial ist poliert genug um effektiv die Legende von Burroughs zu verewigen.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenDem Regisseur von William S. Burroughs: A Man Within ist es gelungen, wichtiges Archivmaterial und Gespräche mit dem Schriftsteller selbst sowie Interviews mit einer Menge von Freunden des Autors zusammenzutragen, in denen viel Erhellendes gesagt wird.
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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online
Kommentar löschenIn der Dokumentation William Burroughs - A man within konzipiert der junge Chicagoer Regisseur Yony Leyser [...] ein beeindruckendes und unterhaltsam-ideenreiches Portrait, das nie mit psychologischen Analysen spekuliert, sondern Informationen anbietet.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschen„William S. Burroughs: A Man Within” ist vor allem eine spannende Einführungen in Leben, Werk und Einfluss von William S. Burroughs, die Lust macht, sich anschließend intensiver mit diesem bedeutenden Künstler zu beschäftigen.
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Kommentare (3) — Film: William S. Burroughs: A Man Within
Jek-Hyde Tue, 02 Apr 2013 15:06:18 -0000
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Seit ich dem Film Naked Lunch gesehen habe, interessierte ich mich für den Kerl. Ich las das Gesamte Buch in ungefähr einer Woche und war verstört (es heißt dass viele Soldaten im 1 Weltkrieg Nietzsches "Also sprach Zaratustra" mit nahmen anstelle einer Bibel. Ich glaube ich würde Neked Lunch mitnehmen). Ich las Junky und Yage. Einfach der Hammer, was der Kerl bei seinem ungesunden Lebensstile für eine Langlebigkeit an den Tag gelegt hat.
Bei der Dokumentation kommen alle mögliche Leute zu Wort. Sie ist sehr interessant gemacht und wir haben nette aufnahmen von ihm dabei. Das gesamte Bonusmaterial muss ich mir noch ansehen, dass wird mich sicher noch umhauen.
Ich hätte persönlich gern noch ein bisschen mehr über seinen Aufenthalt in Tanger gehört, aber was soll's.
Irgendwie bekam ich während der Doku das Gefühl, dass Williams Leben vielleicht viel ruhiger und mit viel weniger Sex war als man's sich nach der Lektüre seiner Schriften vorstellen mag.
Er ist einer der wenigen Menschen bei denen ich traurig bin, dass ich ihn nie kennenlernen durfte, auch wenn er kein Vorbild war und in der einen oder anderen Sache eine wandelnde Gefahr, so schätze ich diesen Mann doch, nicht zuletzt wegen seines enormen Mutes.
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demien.bartok Tue, 22 May 2012 02:23:25 -0000
Kommentar löschenEine sehr liebevolle, ausgewogene Dokumentation, überhaupt nicht reißerisch. Erzeugt ein schönes Wohlgefühl im Bauch. Ein Plädoyer für Mut, Individualismus, Destruktion, Abseitigkeit und "Wahnsinn". - Lohnt sich auf jeden Fall zu kaufen, zumindest für mich, da ich einige Fakten/Informationen wieder vergessen habe - der Eindruck aber bleibt: William S. Burroughs war ein toller Mann, der wichtige Dinge geschrieben und getan hat.
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SpiceWeasel Fri, 30 Dec 2011 15:55:18 -0000
Kommentar löschenSehr sehr informative Dokumentation mit seltenen und grandiosen Archivaufnahmen, seiner alten Weggefährten (Pattie Smith, Allen Ginsberg, John Water, Andy Warhol, uvm.) und seiner engsten Lebensgefährten.
Ein ganz großer Mann und der "Godfather of Punk" himself! ;-)
Da ich von ihm nur "Junkie" gelesen habe musste ich direkt mal den Regenwaldbringdienst bemühen. ^_^
Fühl mich nun auf jeden Fall wieder mal bereit mir "Naked Lunch" anzuschauen und ihn vielleicht sogar diesmal etwas besser zu verstehen. =)
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