Y Tu Mama Tambien - Lust for Life

Y tu mamá también (2001), MX/US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Drama, Road Movie, Komödie, Kinostart 02.05.2002


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7.2
Kritiker
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7.4
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686 Bewertungen
13 Kommentare
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von Alfonso Cuarón, mit Maribel Verdú und Emilio Echevarría

Julio stammt aus der verarmten, mexikanischen Mittelschicht, Tenoch dagegen hat einen reichen Politiker als Vater. Dennoch verbindet die beiden 17-Jährigen eine dicke Freundschaft. Sie wird erst auf die Probe gestellt, als sie die zehn Jahre ältere, äußerst attraktive Luisa kennen lernen, die sich gerade von ihrem untreuen Mann getrennt hat. Das Trio begibt sich auf eine Reise zu einem Traumstrand, den die Spaßvögel Julio und Tenoch nur erfunden haben, um Luisa zu verführen. Unterwegs kommt es zu heftigen erotischen Rivalitäten. Soziale Herkunft, Sexualität und Freundschaft kollidieren, und das Erwachsenenalter wartet darauf, die Scherben aufzusammeln…

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Kommentare (10) — Film: Y Tu Mama Tambien - Lust for Life


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movie.max

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es gibt keine größere Lust, als Lust zu bereiten."

'Y tu mamá también' ist überaus beschwingt, unterhaltsam, freudig und erotisch.
Man nehme zwei lüsterne Teenager (Luna und Bernal sind unglaublich gut), eine im Stich gelassene Ehefrau in ihren Dreißigern (Verdú ist hinreißend, wenn auch als Frau nicht ganz mein Fall) und die gleißende Hitze Mexikos. Was bekommen wir? Eine Suppe, die mal bitter schmeckt, mal süß. Ein Dessert, das man vor der Hauptspeise bestellt, weil man Angst hat, es sonst nicht mehr zu schaffen.

Ich bilde mir ein, einen Film von Alfonso Cuarón, mit Ausnahme von 'Harry Potter und der Gefangene von Askaban', auf tausend Meter riechen zu können.
Was ist es, das Cuarón erschafft und sich zu Nutze macht? Es ist der Realismus, der uns bei den Explosionen in 'Children of Men' vibrieren lässt. Es ist der Realismus, der uns bei 'Gravity' mitfiebern lässt. (Denn ich gewinne ihm als einer der wenigen eine Menge Glaubwürdigkeit ab) Es ist der Realismus, der uns in 'Y tu mamá también' das heiße Südamerika spüren- und die schwitzigen Körper riechen lässt.
Wie erzeugt Cuarón diesen Realismus? Durch Emmanuel Lubezki's unglaublich organische Kamera in diesen langen, ruhigen, beobachtenden Aufnahmen, in denen die Darsteller drauflos spielen können.
Während ich die Größten aller Filmemacher für ihre Fähigkeit, Bildgestaltung mit Schnitt und all dem Rest zu vereinen, ehre, so ehre ich Leute wie Cuarón für ihre andere-, ihre eigene Art.

Er definiert einen eigenen Stil und feuert Darsteller zu höchster Form an. Er kann bitterernst und spielerisch sein. Er hat einen baggersteinschweren, kreativen Kopf und Emmanuel Lubezki.
Er legt uns eine authentische, wagemutige 'Reifeprüfung' zu Füßen, die uns anzutreiben vermag, unser Leben zu leben.

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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Den Film hatte ich schon Jahr auf dem Zettel aber irgendwie habe ich mich nie dazu durchringen können ihn zu sehen. Filme mit zu viel Sex interessieren mich weniger, dazu gucke ich Pornos. Aber hey, der Film besteht gar nicht nur aus Sex sondern ist ein verdammt gut aufgebautes Road movie, das Themen wie Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Angst und noch mehr stuff behandelt. Und natürlich muss auch erwähnt werden, dass das Teil handwerklich alle erste Spitzenklasse ist. Es ist eine Wonne zu sehen was für tolle Szenen Alfonso Cuarón in seine Filme packen kann ohne dass es zu aufgesetzt wirkt und nach "hey hey hey, seht her was ich alles kann" schreit.

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lieber_tee

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Herzchen, Herzchen.


horro

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oooh, like-di-like


Pyro 91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zwei Wörter fallen mir zu diesem Film ein: Authentisch und lebendig.
Alfonso Cuarón schickt uns hier auf einem Roadtrip der besonderen Art. Wir begleiten zwei fast erwachsene Mexikaner und eine zehn Jahre ältere Frau, die auf dem Weg zu einem Traumstrand sind.
Die Freundschaft der beiden Jungs wird auf die Probe gestellt, als sich immer mehr Geheimnisse und Abgründe offenbaren, über die die beiden lebensfrohen, sexhungrigen und schnellebigen Jugendlichen ansonsten immer den Mantel des Schweigens gehüllt haben.
Cuarón ist dabei immer nahe an seinen Jungschauspielern dran und geizt nicht mit viel nackter Haut, Drogen- und Alkoholexzessen. Um die sehr intime Freundschaft der beiden Männer zu zeigen, erleben wir beide in jeder Lebenssituation, was nur veranschaulicht, wie viel die beiden miteinander teilen und welch großen Teil des Lebens des anderen sie dabei einnehmen. Letztendlich stellt man sich die Frage: Wo hört Männer-Freundschaft auf?
Spoiler:

Können wir noch mit den selben Leuten befreundet sein, wenn wir erwachsen werden und lernen Verantwortung zu übernehmen? Überschreiten die beiden Jungs zu viele persönliche Grenzen und nehmen dabei keinen Abstand mehr zueinander ?

Cuarón ist ein sehr interessanter Regisseur. Viele Filme hat er leider noch nicht gemacht, doch die die ich bisher gesehen habe ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban", "Children of Men" und dieser hier), zeigen grundsätzlich seine lebendige Inszenierung und sein Fingerspitzengefühl für die richtige Stimmung. Ich habe bei seinen Filmen stets den Eindruck, dass er die Welten, die er kreiert, nur kurzzeitig besucht, um seinen Film zu drehen und wenn dieser im Kasten wäre, würden diese Welten noch weiter existieren. Es fühlt sich alles einfach so lebendig an! Man kann die Spielfreude und Natürlichkeit der Schausspieler förmlich spüren, die wunderbare Landschaften werden stimmungsvoll eingefangen und die Emotionen kommen völlig ungeschönt und nicht kalkuliert rüber. Als ob ein paar Leute einfach mit versteckter Kamera gefilmt worden wären.

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lieber_tee

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2013 kommt "Gravity" ! Freu!


Pyro 91

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*mitfreu*


nolimitz

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Bewertung9.0Herausragend

Super Film! Wenn man Spanisch kann jedoch unbedingt im Original mit Untertiteln ansehen...einfach köstlich die Sprache der beiden Jungs.

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Nayelivolando

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist natürlich in Originalsprache um einiges besser als synchronisiert... die Sprache der zwei Jungs ist typischer Mexiko City Slang und an sich schon unendlich lustig. Die Story ist innovativ, nicht vorhersehbar und irgendwie auch einfach süß. Die Szene gegen Ende, wo dann das "y tu mamá tambien" fällt, ist einfach kultig.

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Claudia :)

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Interessantes Roadmovie, das viele Aspekte des Lebens behandelt... das Manifest von Julio und Tenoch wird mir für immer im Gedächtnis bleiben :D
1. Es gibt keine größere Ehre als ein Charolastra zu sein !
2. Jeder kann mit seinem Arsch machen, was er will!
3. Pop killt die Poesie !
4. Ein Joint pro Tag is ne echte Wohltat !
5. Du sollst nicht vögeln mit der Freundin eines Charolastra !
6. FC America Fans sind Schwuchteln
7. Nieder mit der Moral, hoch lebe das Wichsen !
8. Jungfrauen heiraten ist verboten.
9. FC America Fans sind Mega-Schwuchteln !
10. Die Wahrheit is cool, aber unerreichbar !
11. Das Oberarschloch, dass es wagt eine der oben erwähnten Regeln des Manifests zu verletzen, verliert seine Privilegien als Charolastra ! ! !

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BAD ONI0N

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Y tu Mamá también" ist ein fesselndes Road Movie über zwei mexikanische Jugendliche, deren Freundinnen gerade zusammen auf einem Trip durch Europa sind. Da die beiden ebenfalls ihren Spaß haben wollen entschließen sie sich kurzfristig zu einem eigenen Roadtrip. Mit an Bord ist die zehn Jahre ältere Luisa, die sich gerade von ihrem untreuen Mann getrennt hat. Der Weg ist das Ziel, da es kein Ziel gibt. Der himmlische Strand den die beiden Draufgänger Luisa als Ziel genannt haben existiert nur in ihrer Fantasie. Es kommt immer häufiger zu Spannungen zwischen den drei Reisenden, was durch die sexuelle Anziehungskraft Luisas und die sexuellen Bedürfnisse der zwei Freunde noch verschärft wird. Die Prahlereien werden immer ernster und steigern sich bis zu "Y tu Mamá también"! Die Gruppe steuert bewusst und unbewusst einem dramatischen Ende entgegen. Aber schlussendlich ist ja der Weg das Ziel!

Story:--------7
Genre:-------8
Acting:-------8
Kamera:-----7
Sound:-------7

8 von 10 Trippern

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Anfangs pubertär und klamaukig, überzeugt der Film dennoch, gerade durch Gael García Bernal. "Lust for Life" ist sicherlich mal (ausnahmsweise) eine nicht schlechte Erweiterung des Titels, zustandsbeschreibend - und so sind auch die klamaukigen Dialoge mit einer Frische behaftet, die aber sicher nicht jedermanns Sache ist.

Vor allem im letzten Drittel kommt dann zusehends mehr Ernst in die Sache, das ganze ist rund verpackt mit kleinen Abschweifungen in mexikanische Probleme, aber so richtig packen, mitreißen, das wollte es micht nicht. Insofern: Recht nett, aber kein Brüller.

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maniacmonkey

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Bewertung3.0Schwach

wirklich enttäuschend
der film plätschert öde vor sich hin, ohne auch nur den hauch von interesse zu wecken, ausser natürlich man will nackte körper sehen

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Jonni

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cuaron ist der Weltreisende in Sachen Film. GROßE ERARTUNGEN in New York, mit HARRY POTTER und CHILDREN OF MEN Phantasy und Sci-Fi Ausflüge in England und dazu der Jugend-Road-Trip "Y TU MAMA TAMBIEN" in Mexiko. Von allen genannten sein schönster Film (wobei die deutsche Synchronisation schon an die Grenzen stößt). Wenn Cuaron weiter die Genre wechselt, wird er noch zu einem kleinen Kubrick Erben.

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