Das Gelbe Segel
The Yellow Handkerchief, US 2008
- Genre
- Drama
- Inhalt
Nach sechs Jahren Gefängnis wird Brett Hanson in die Freiheit entlassen. Unschlüssig, ob es für ihn noch ein altes Leben gibt, in das es sich lohnt zurückzukehren, strandet er in einer kleinen Stadt in Louisiana. Vor allem die Erinnerung an seine… — Mehr
Nach sechs Jahren Gefängnis wird Brett Hanson in die Freiheit entlassen. Unschlüssig, ob es für ihn noch ein altes Leben gibt, in das es sich lohnt zurückzukehren, strandet er in einer kleinen Stadt in Louisiana. Vor allem die Erinnerung an seine große Liebe May lässt ihn nicht los. Er schreibt ihr eine Postkarte, mit der er ihrer Liebe eine letzte Chance gibt: Wenn sie ihn wiedersehen möchte, solle sie als Zeichen das gelbe Segel ihres Bootes hissen. An einer abgelegenen Fährstation trifft Brett auf die junge Martine und ihren bizarren Begleiter Gordy. Gemeinsam setzen die drei einsamen Fremden ihren Weg fort. Zwischen Sümpfen, reifen Kornfeldern und endlosen Highways erkennen sie, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie zunächst glauben. Brett beginnt sich zu öffnen und vertraut seinen jungen Begleitern die Geheimnisse seiner Vergangenheit an. Als er der Wahrheit schließlich ins Auge sehen muss, hat er nicht nur einen Weg zurück ins Leben, sondern auch zwei Freunde gewonnen. Us-Remake des gleichnamigen, japanischen Films aus dem Jahr 1977
- Cast
- William Hurt, Maria Bello, Kristen Stewart, Eddie Redmayne, Emmanuel Cohn, Nurith Cohn, Veronica Russell — Mehr
- Regisseure
- Udayan Prasad
- Autor
- Erin Dignam
- Laufzeit
- 96 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Louisiana
- Handlung
- Entlassung aus dem Gefängnis, Erste Liebe, Freiheit, Freiheitsentzug, Freund, Freundin, Gefangener, Gefangenschaft, Große Liebe, Jugendliebe, Liebe, Liebesbeweis, Liebespaar, Unerwiderte Liebe
- Stimmung
- Ernst, Romantisch
Über diesen Film
Handlung
Nach sechs Jahren Gefängnis wird Brett Hanson (William Hurt) in die Freiheit entlassen. Unschlüssig, ob es für ihn noch ein altes Leben gibt, in das es sich lohnt zurückzukehren, strandet er in einer kleinen Stadt in Louisian… — Mehr
Handlung
Nach sechs Jahren Gefängnis wird Brett Hanson (William Hurt) in die Freiheit entlassen. Unschlüssig, ob es für ihn noch ein altes Leben gibt, in das es sich lohnt zurückzukehren, strandet er in einer kleinen Stadt in Louisiana. Vor allem die Erinnerung an seine große Liebe May (Maria Bello) lässt ihn nicht los. Er schreibt ihr eine Postkarte, mit der er ihrer Liebe eine letzte Chance gibt: Wenn sie ihn wiedersehen möchte, solle sie als Zeichen das gelbe Segel ihres Bootes hissen.
An einer abgelegenen Fährstation trifft Brett auf die junge Martine (Kristen Stewart) und ihren bizarren Begleiter Gordy (Eddie Redmayne). Gemeinsam setzen die drei einsamen Fremden ihren Weg fort. Zwischen Sümpfen, reifen Kornfeldern und endlosen Highways erkennen sie, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie zunächst glauben. Brett beginnt sich zu öffnen und vertraut seinen jungen Begleitern die Geheimnisse seiner Vergangenheit an. Als er der Wahrheit schließlich ins Auge sehen muss, hat er nicht nur einen Weg zurück ins Leben, sondern auch zwei Freunde gewonnen.
Hintergründe
Das gelbe Segel ist eine berührende Hommage an die große Liebe. Ein Roadmovie voller Wärme, das den Zuschauer den Fahrtwind im Gesicht spüren lässt, eine Reise zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Der britische Regisseur Udayan Prasad und der oscarpreisgekrönte Produzent Arthur Cohn schufen mit Das gelbe Segel ein sommerliches Roadmovie, das im Dahingleiten durch die einzigartige Landschaft Louisianas eine leise, sanfte Liebesgeschichte erzählt. Oscarpreisträger William Hurt, der Teenie-Star Kristen Stewart (Twilight – Biss zum Morgengrauen) und Eddie Redmayne (Elizabeth – Das goldene Königreich)) als skurriler Teenager spielen drei einsame Wanderer, die kaum etwas von einander wissen und doch für die Dauer ihrer Reise darauf angewiesen sind einander zu vertrauen. Ergänzt wird das glanzvolle Darstellerensemble durch Maria Bello (A History of Violence) in der Rolle der May.
Das prächtige Farbenspiel der Landschaft Louisianas wurde von dem Kameramann Chris Menges (Der Vorleser) in seiner ganzen, überwältigenden Schönheit eingefangen und ist zusammen mit der melancholischen Musik der atmosphärische Hintergrund dieses berührenden und wunderbar feinfühligen Films.
Quelle:
Pressematerial des X Verleih
Weiterführende Informationen
- Das gelbe Segel – Filmkritik auf KultHit.de
- Das gelbe Segel auf moviepilot.de
- Das gelbe Segel – Presse auf film-zeit.de
- Das gelbe Segel – Trailer auf KultHit.de
- Das gelbe Segel – Trailer auf moviepilot.de
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.2
Der Film Das Gelbe Segel wurde von 2 Kritikern bewertet.
Kommentare — Sehenswert 7.6
Der Film Das Gelbe Segel wurde von 47 Mitgliedern bewertet.
horro 2010/02/21 20:38:54
Gut gemacht, mit anspruchsvollen, tiefen Dialogen. Alle Darsteller überzeugen. Die Story ist teilweise etwas ziellos und man fragt sich, um was es jetzt eigentlich genau geht. Alles in Allem aber sehr gelungen und anspruchsvoll.
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dompathug 2009/11/27 00:29:12
Wenn der Einheimische Arthur Cohn einen neuen Film in die Kinos bringt, steht Basel kopf. Schon vor Monaten wurde die Weltpremiere in der Pharmastadt gefeiert, jedoch erst September 2009 kam "The Yellow Handkerchief" regulär in die hiesigen Kinos.
Inhalt:
Wegen Todschlags sass Brett (William Hurt) sechs lange Jahre im Gefängnis. Als er endlich wieder in Freiheit ist, freundet er sich mit den beiden Teenagern Martine und Gordy an, welche jedoch beide ihre eigenen Probleme mit sich herumtragen. Es folgt ein Roadtrip durch ein vom Hurrikane Katharina zerstörtes Louisiana...
Hätten wir Arthur Cohn nicht, wäre Basel weit weg von der Landkarte Hollywoods. Jedoch bin ich stets kritisch, wenn hierzulande ein Schweizer als Star-Filmemacher Hollywoods bezeichnet wird. Die Kritiken überschlugen sich schon bei Anatole Taubmanns Auftritt im letzten Bond-Streifen, sahen den Schweizer als neuen Superstar der Filmbranche - jedoch bis auf ein "Mami, s isch rächt heiss da" war von Taubmann so gut wie nix zu sehen, auf das wir Schweizer wenigstens ein bisschen stolz sein könnten. Ist Produzent Arthur Cohn etwa dasselbe aufgeblasene Produkt der hiesigen Medienlandschaft, welche dem Kino-Schweizer ein wenig Hoffnung auf internationale Beachtung geben soll?
Regisseur Udayan Prasad hat das Glück auf vier richtig gute Hauptdarsteller setzen zu können, von denen zumindest eine Dame mich wirklich extrem positiv überrascht hat. "Twilight"-Bunny Kristen Stewart spielt ihre Rolle als Martine äusserst symphatisch und liebenswert. Schade, ist sie nun an die Twilight-Kuh gebunden, welche nun wohl jahrelang ausgepresst wird und Stewart zwar ein wohl äussert grosszügiges Einkommen garantiert, jedoch mir als Kinogänger eher ein Dorn im Auge ist. Geschmacksache. Aufgebaut ist der Film jedoch um die Figur William Hurts, dessen Name mir zwar geläufig war, mir der Mann aber nie im Filmgedächtnis haften geblieben ist. Es sei verraten, Hurt spielt den wortkargen Ex-Con grandios, verleiht der Figur Tiefe und viel Realismus. Maria Bello überzeugt ebenso. Merken muss man sich den Namen von Gordy-Darsteller Eddie Redmayne, der das fahrende Trio durch einen Schuss Wahnsinn und Hilflosigkeit perfekt ergänzt.
"The Yellow Handkerchief" ist ein äussert ruhiger Film, der vorallem wegen der hervorragenden Darstellern funktioniert. Die Story mag leicht Hollywood-Kitschig sein, wird jedoch nie zu einem zweiten Titanic oder sonst einer Über-Schnulze, das Filmende kommt auf leisen Sohlen daher. Auf dem Höhepunkt der Emotionen zieht Regisseur Udayan Prasad den Stecker und lässt die Zuschauer, die sich auf den Film eingelassen haben, mit einem kleinen Glücksgefühl zurück, im Wissen, dass das Kino des Jahres 2009 immer noch seine kleinen Perlen zu bieten hat, ohne gleich 200 Mio. Dollar in die Luft zu jagen.
Fazit: Der neue Cohn ist einfach nur gut. Vielleicht nichts für actiongeile Teenieknaben, aber für den Filmgeniesser wie ein richtig guter Wein.
Grüsse
DomPatHug
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dgk 2009/11/27 00:08:39
Sicher kein schlechter Film. Aber man nimmt William Hurt auch nicht das ganze Getue ab. Große Liebe, Großes Drama, Gefängnis wegen eines Unfalls, etc. Irgendwie guckt er immer gleich und die Höhen und Tiefen sind nicht ganz nachvollziehbar.
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Liebesgeschichten kommen in ganz verschiedenen Ausführungen: eine davon ist Das Gelbe Segel. Kristen Stewart arbeitet kräftig an ihrer Karriere außerhalb von Twilight und gibt eine starke Performance ab. Auch der Rest der Darsteller überzeugt.
William Hurt und New Moon-Star Kristen Stewart cruisen
2009/11/06 10:30:00
In Das gelbe Segel spielt William Hurt einen Ex-Knacki, der seine große Liebe zurückgewinnen will. Kann ihm Kristen Stewart bei der wichtigsten Entscheidung seines Lebens helfen?
Der Film Das Gelbe Segel gehört zum Genre Drama. Regie führte Udayan Prasad.

Das gelbe Segel ist ein durchweg konventioneller Film, dessen Linearität geradezu altmodisch anmutet. Jedoch gewinnt der Film seine Stärke aus den präzisen Beobachtungen des minimalistischen Wechselspiels seiner Protagonisten, die er zu einem wirkungsvollen Stimmungsbild verdichtet. [...] Dieses Stimmungsbild versetzt den Zuschauer in einen emotionalen Schwebezustand und entfaltet einen Reiz, dem man sich nicht zu entziehen vermag.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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