Zwei ungleiche Schwestern

Les Soeurs fâchées (2004), FR
Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 25.08.2005

7.0 Kritiker
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5.9 Community
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3 Kommentare
Zwei ungleiche Schwestern - Bild 21917
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von Alexandra Leclère, mit Isabelle Huppert und Catherine Frot

Louise, eine lebenslustige Kosmetikerin aus der Provinz kommt nach Paris, um ihre Schwester zu besuchen, aber auch, um einen Verleger zu treffen. Denn die Mittdreißigerin weiß nun endlich was sie will: Romane veröffentlichen und vom Schreiben leben! Natürlich geht es in ihrem Erstlingswerk um ihre eigene Beziehung zu der Liebe ihres Lebens, zu dem “richtigen Mann”. Nervös, überspannt, aber auch voller freudiger Erwartung steigt sie aus dem Zug. Da hat Martine, ihre großbürgerliche und vom Leben frustrierte ältere Schwester, bereits einen enervierenden Morgen hinter sich: ihr Mann hatte durch lautes Atmen die Frühstücksruhe zerstört, der Sohn beim Abschiedskuss keine Rücksicht auf ihren ständig schmerzenden Nacken genommen und hätte das Dienstmädchen sie nicht erinnert, dann hätte sie auch noch die Ankunft ihrer Schwester vergessen! Und die hat sich ausgerechnet für den heutigen Samstag angekündigt, wo jeder Pariser weiß, dass man dann partout keinen Parkplatz findet! Martines Freude auf ein Wiedersehen mit der Schwester hält sich in engen Grenzen, hektisch und übellaunig fährt sie zum Bahnhof. Noch bevor die beiden aufeinander treffen ist klar: diese Schwestern trennen Welten!

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Kommentare (3) — Film: Zwei ungleiche Schwestern

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Nevenka

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Bewertung3.0Schwach

Die Charaktere sind völlig überzeichnet, allen voran Martine, gespielt von Huppert. Der Ehemann vögelt durch die Gegend, vergewaltigt seine Ehefrau. Dieser knallt immer mal wieder ne Sicherung raus. Ihr niedlich-nerviges Schwesterchen bekommt den Zorn der Ungerechten eins ums andere Mal ab, nur um ihn heldinnenhaft zu ertragen. Ganz das wirkliche Leben.

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Stefan Ishii

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist einfach wunderbar. Sicherlich kein Meisterwerk, aber doch wenigsten gleichzeitig witzig wie tiefgehend. Der Film driftet nie ins Alberne ab. Trotzdem ist er unglaublich lustig. Die Handlung zielt garnicht ausschliesslich auf die "Ungleichheit" der Schwestern ab (der deutsche Titel ist auch vielleicht etwas irreführend: die direkte Übersetzung des Originaltitel lautet etwa "Die wütenden Schwestern"), es geht vielmehr um die unterschiedlichen Probleme und daraus resultieren Konflikte zwischen ihnen und anderen Charakteren. Und dies wird durchaus einfühlsam und überzeugend erzählt.

Die beiden Hauptdarstellerinnen sind einfach herausragend: Isabelle Huppert ist (wie immer) grandios; eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation. Man kann nicht anders als mit ihr mitfühlen. Die tiefsitzende Traurigkeit ihrer Rolle läßt ein starkes Gefühl von Mitleid aufkommen. Catherine Frot (bekannt aus "Odette Toulemonde") überzeugt als überdrehtes, leicht nervendes, aber trotzdem sehr sympathisches Landei. François Berléand ("Die Kinder des Monsieur Mathieu" oder "The Transporter") ist sowohl Scheusal wie bemitleidenswerter Ehemann; aber irgendwie ist seine Figur etwas undeutlich und schwer greifbar.

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stalker

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Huppert ist sehenswert, der Film ist Hausfrauensud bestückt mit Diätmürbegebäck.

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