Hans Zimmer und das Ende der Filmmusik
Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 01.08.2012, 08:50
Hans Zimmer
© Warner Bros. Pictures
Niemand hat die Musik im Hollywoodkino der letzten 20 Jahre so definiert wie Hans Zimmer. Er ist der erfolgreichste, meistbeschäftigte und einflussreichste Filmkomponist der Gegenwart. Seine Soundtracks finden Absatz wie Chart dominierende Pop-Alben, sein Name steht wie kein anderer für populäre Filmmusik. Der gewaltige Zimmer-Stil ist untrennbar verbunden mit den großen teuren Kinofilmen unserer Zeit, dem Popcornopium des Unterhaltungsvolkes. Kaum denkbar wären die durch Grashalme gleitenden Hände, die vergnügt durch die Karibik brausenden Piraten oder die über der Skyline von Gotham City justierten Kameraansichten ohne die klangliche Eingängigkeit von Hans Zimmer und Personal. Den Klonrekruten der Knopfdruckschmiede, herangezüchtet zur nachhaltigen Zimmerisierung der Filmmusik.
Das Prinzip ist zunächst eines der Arbeitsteilung. Die von Zimmer initiierte Media Ventures Crew, durch ein Zerwürfnis mit Kollaborationspartner Jay Rifkin in Remote Control Productions übergegangen, beschäftigt eine Vielzahl von Musikern und Komponisten, aus deren zusammen gewürfelter Gemeinschaftsarbeit marktführende Blockbuster-, Videospiel- und Werbemusik entsteht. Zimmer, der nie eine akademische musikalische Ausbildung absolvierte, fördert im Rahmen dieses Unternehmens vielbeschäftigte Composer wie Klaus Badelt, Steve Jablonsky, Heitor Pereira, John Powell oder Harry Gregson-Williams. Einen kurzen, aber aufschlussreichen Einblick in die entsprechenden Produktionsprozesse liefert eine frühe Folge der grandiosen Arte-Reihe Durch die Nacht mit …, in der John Carpenter und Franka Potente die Studios von Hans Zimmer besuchen. Über ein Dutzend Mitarbeiter werkelten dort seinerzeit parallel an der Musik zu Fluch der Karibik. Sichtlich befremdet gibt Carpenter anschließend zu Protokoll: „Er hat viele Musiker, die für ihn komponieren. Andere schreiben, aber er ist der Komponist. Wie funktioniert das?“.
Mit der Gründung von Media Ventures, deren Mitglieder für einen seit den achtziger und insbesondere späten neunziger Jahren salonfähig gewordenen Filmmusikstil stehen, sicherte Hans Zimmer seiner kompositorisch auf Schlagerniveau angesiedelten Musik einen fruchtbaren Nährboden, von dem aus die charakteristischen Merkmale seiner mit Primitivität („Minimalismus“) und Wiederholung („Markenzeichen“) arbeitenden Klangteppiche flächendeckend produziert werden konnten. Aufgrund der generischen Natur seiner Filmmusik, die sich beliebig einsetzen, vervielfältigen und austauschen lässt, entwickelten sich Stil und Produktionsweise zur willkommenen Praxis im Zusammenhang zu immer wichtiger werdenden Soundeffekten, die mit klassischen Filmscores zu konkurrieren schienen, und einem bei musikalisch überwiegend inkompetenten Filmemachern wie Ridley Scott oder Christopher Nolan erwünschten flexiblen Umgang mit ihr. Folglich verlegte sich Zimmer immer mehr auf ein bereits vor Drehstart des eigentlichen Films entwickeltes Arsenal an Suiten, Motiven und Melodien, die in der Postproduktion dem endgültigen Schnitt entsprechend angeordnet werden können. Eine musterdienliche Anpassung an die Mechanismen des großen Spektakelfilms.
Dadurch läuft die Musik von Zimmer und Personal einerseits nicht Gefahr, sich als eigene Stimme des Films zu behaupten, und kann andererseits beliebig zusammengeschustert werden. Eine solche Vorgehensweise, die, zumindest in dieser Konsequenz, schon per definitionem keine filmmusikalische Qualität zulassen kann, liefert eine wesentliche Erklärung für die hohlen Klangebilde, das überschaubare stilistische Repertoire und den formelhaften Aufbau der Zimmerschen Retorten-Scores: Weitgehend einfalls- und ausdruckslos, simpel strukturiert, immer wiederkehrenden Mustern verpflichtet. Zuverlässig in der lausigen Themenverarbeitung, der auf treibende Rhythmik ausgerichteten Hooks und Loops, der dröhnenden, bräsigen, lauten Präsentation. Hans Zimmers Musik ist dabei so weit in sich standardisiert, dass sie ein für ihn typisches sowie durchweg verkenn- und wechselbares Gesamtwerk bildet, in dem Filmscores durch kreative Kraut-und-Rüben-Arbeit und wüste Kollaborationen nur noch wie Regler auf einem Mischpult hin und her geschoben werden müssen. Demgemäß ist zwischen einem Stück wie „The Battle“ vom Soundtrack zu Gladiator und „He’s a Pirate“ aus Fluch der Karibik kaum mehr ein Unterschied hörbar. Klingt ein King Arthur wie Transformers (hört selbst) oder säuselt Der schmale Grat wie Inception (siehe da). Eine einzige große Klangsoße, die mal von Zimmer, mal von einem seiner Klone gerührt wird. Aber stets gleich bleibend schrecklich ist.
Dass eine solche Musik nie imstande sein wird, mehr als nur Untermalung, Teppich oder Getöse zu sein, das wissen Zimmer und Personal vielleicht sogar selbst. So wie sie vielleicht auch wissen, dass Filmmusik nicht nur große Musik sein kann, voll von Komplexität, wahnsinnigen Partituren und ausgeklügelten Arrangements, sondern dass sie die Fähigkeit besitzt, Geschichten zu erzählen, Verstecktes zum Vorschein zu bringen, Verbindungen zu schaffen. Indem sie einen Film nicht nur vordergründig begleitet oder gar verkleistert, sondern motivisch kommentiert, herausfordert, zum Leben erweckt. Indem sie das Erbe der alten Meister fortführt und einen Dialog zwischen Film und Musik eröffnet, wie es ihn eben so auch nur in der Film-Musik geben kann.
Die ideenlose, handwerklich miserable Arbeit von Zimmer und Personal ließe sich gekonnt ignorieren, würde sie nicht längst die gesamte Filmmusik vergiftet haben. Müssten nicht selbst gestandene Komponisten und aufregende Neuzugänge zumindest partiell jene Erwartungen erfüllen, die Industrie und Massenpublikum Dank des klanglichen Geplärrs der Media Ventures Crew an Filmmusik stellen. Wenn selbst ein John Williams oder Danny Elfman nicht umhin kommen, in Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger beziehungsweise der Kinoadaption von Hulk das Zimmersche Ethno-Klischee der Moaning Woman zu bemühen. Wenn sogar der talentierte Alexandre Desplat in den letzten Harry-Potter-Filmen die leidigen Vierviertelrhythmen über den Vorspann dreschen oder die eigentlich spannende Houseformation Daft Punk für ihren ersten Filmscore zu Tron Legacy nur die dröhnenden Motive aus Batman Begins und Inception nachspielen muss – dann lässt der Negativeinfluss von Hans Zimmer und Personal das Filmmusikherz rücksichtslos ausbluten.
Mein Dank für wertvolle Anregungen geht an den fachkundigen Moviepilot-User Schlegel. Hans Zimmers musikalische Penetranz kann aktuell in The Dark Knight Rises durchlitten werden.
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Kommentare
über Hans Zimmer und das Ende der Filmmusik
l'étrangère Thu, 13 Dec 2012 23:15:07 -0000
Kommentar löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=jq5kbNW8VKU
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SwithXeniachen Wed, 14 Nov 2012 20:29:36 -0000
Kommentar löschen:D Die stereotype, immer gleich Musik von Zimmer, die man hier scheinbar herauszuhören scheint, kann auch nur derjenige schlecht finden, der keine Ahnung von Musik bzw vom Komponieren hat.
Es ist mehr als logisch, dass die Credits von Batman Begins - The Dark Knight - The Dark Knight Rises einen goldenen Faden haben. Die Filme gehören zu einer Reihe, folglich kommt in der Musik immer wieder das Thema durch.
Wer keine Streicher mag oder im Ganzen kein Orchester, der hat hier eben Pech! Versucht mal 2,5 Std lang Dubstepfilmmusik zu hören, danach kommt ihr mit blutenden Ohren raus.
Es hat schon einen Sinn, warum die Musik in Filmen klassisch angehaucht ist. Es soll begleitend wirken und nicht im Vordergrund stehen. Das lässt sich kaum mit einer Elektrogitarre machen :D da sind wir uns doch wohl einig!
Ferner ist die Musik von Zimmer und seinen PRoduktionsfirma IMMER anders und immer ist eine "epische" Melodie dabei. Das kann hier niemand anzweifeln, es sei denn er ist taub!
Aber freut mich, dass Mr. Vegas wieder einmal inkompetent aus der Reihe quatscht, man will ja schließlich etwas Aufmerksamkeit
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Coraxx85 Thu, 04 Oct 2012 01:21:40 -0000
Kommentar löschenEs gibt aber noch Filme mit hochwertiger Filmmusik, siehe Drive!
http://www.youtube.com/watch?v=QdP2q88rw3U
http://www.youtube.com/watch?v=boFhHOjljs0
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TWDuke Wed, 03 Oct 2012 19:19:22 -0000
Kommentar löschenDas mit der Einfallslosigkeit kann man unterschreiben. Aber innerhalb eines einzigen Filmes Musik zu wiederholen, ist ja nun nicht verwerflich. Der Moaning Woman-Part war interessant, besonders als ich herausfand, dass der Begriff auf einer Lisa-Gerrard-Performance basierte.
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CrazyWizard Thu, 16 Aug 2012 14:17:56 -0000
Kommentar löschenAch, solche Debatten finde ich immer schwierig. Festzuhalten ist, dass es sich hier um Kunst dreht, um Musik und jegliche Formen von Kunst, sei es Film oder eben Musik kann nicht falsch oder richtig sein, das ist immer eine Frage des Geschmacks und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
Dieses Essay finde ich etwas überzogen, denn man muss mal sehen, dass Hans Zimmer es geschafft hat. Es gibt viele Komponisten die am Hungertuch nagen und ewig ihre Stücke nicht loswerden, aber Hans Zimmer hat es zu einer Größe der Filmindustrie gebracht und um auf diese Position zu kommen, muss man hart arbeiten und vor allen Dingen Erfolg beim Publikum haben, also muss Zimmers Musik schon einer Menge Leute gefallen haben.
Vorzuwerfen ist dem guten Mann eben nur, und das finde ich als popeliger Hobby-Musiker schrecklich, dass er mit sehr vielen Ghostwritern zusammen arbeitet in seinem Studio, ohne dass diese namentlich genannt werden im Abspann. Zwar ist er auf die Hilfe anderer angewiesen, denn Hans Zimmer kann weder Noten lesen noch schreiben, aber seine Gehilfen müssen dann auch genannt werden als Mitwirkende. Indes kann man noch bemängeln, dass seine Scores in der Tat manchmal sehr vorhersehbar, weil sehr massenkompatibel, was allerdings daran liegt, wie User "amblin1971" schon angemerkte, dass die Filme (z.B. Gladiator oder Black Hawk Down) auf Massenkompatibilität getrimmt sind.
Zu den Ähnlichkeiten seiner Stücke: Ja, von der Mach-Art gibt es durchaus Gleichheiten, aber ich finde es unangemessen, aus zwei länger als einstündigen Soundtracks (Inception und Der schmale Grat) jeweils eine halbe Minute herauszunehmen und diese zu vergleichen. Der Score in seiner Gesamtheit ist, vor allen Dingen bei Inception, spektakulär geworden, die Traum-Atmosphäre ist gut eingefangen wurden. Zwischen Gladiator und Fluch der Karibik 1 konnte ich indes keine Gemeinsamkeiten heraushören. Der Track "He's a Pirate" enthält zudem nur das weltberühmte Hauptmotiv und ist nicht von Hans Zimmer sondern von Klaus Badelt entworfen worden, beim ersten Pirates of the Carribean Film ist Hans Zimmer nämlich erst recht spät in die Produktion involviert gewesen.
Wo wir gerade bei eingängigen Melodien sind: Diese erschafft Hans Zimmer, er produziert Ohrwürmer, was zu seinem Erfolg beiträgt. Diesen frechen Klang aus "Sherlock Holmes" erkennt man bereits nach wenigen Sekunden, wenn einem der Sound davon vorgespielt wird.
In Wahrheit denke ich, dass Hans Zimmer einige sehr kluge Ideen in seine Musik einbringt, man denke nur mal an den fabelhaften Score von The Dark Knight! - Zimmer schafft es mit einem unveränderten Cello-Ton, der nur synthetisiert und leicht moduliert wird, eine unglaubliche Spannung und Furcht zugleich zu erschaffen. Der Klang der Anarchie, wie er es nannte, denn dieser Sound ist immer bei Gegenwart des Jokers zu vernehmen. Diesen Einfall finde ich grandios und intelligent!
Dass erste Suiten komponiert werden, bevor der Dreh noch nicht begonnen hat ist wirklich eine neue Art an das Schreiben von Filmmusiken heranzugehen, die Hans Zimmer entwickelte. Er bekommt erste Storyboards, Konzeptzeichnungen und das fertige Script, kann also bereits die Emotionen in sich aufsaugen und beginnt dann mit dem Komponieren, ohne an die Schnitte oder anderem gebunden zu sein, sondern er kann ganz unvoreingenommen seine Gedanken in die Musik projezieren, das ist für einen Künstler sehr viel angenehmer, als sich an einem fertigen Film orientieren zu müssen. Der Regisseur bekommt dann sehr früh in der Produktionsphase bereits erste Entwürfe und kann dem Musiker gleich Feedback geben, was verändert werden könnte. Der "Filmchef" wird also schon früh mit eingebunden. Zudem kommt man weniger in Zeitnot, wenn der Komponist während der Post Production enge Deadlines vorgelegt bekommt, denn wenn dieser die Zeitfenster nicht einhält kann es in der heutigen Zeit für die Produktionsfirmen zu Millionenschweren Verlusten kommen, da Premieren abgesagt werden müssen, Bilanzen verändert werden müssen etc. Dieses Risiko wollen eben einige Produzenten nicht mehr eingehen.
Zum Schluss möchte ich noch anhängen, dass ich den Schreibstil von Mr. Vincent Vega ziemlich abstoßend finde, da es sich wie gesagt um Kunst handelt und dies eine Interpretationssache ist, kann ich das gehässige Beleidigen nicht verstehen. Kritik ist angebracht, und gerne darf man auch Kunst etwas bissiger in der Luft zerreißen, aber: Polemik in allen Ehren, doch es gibt Grenzen!
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mellowtree Wed, 15 Aug 2012 11:51:45 -0000
Kommentar löschenyeah, bitch! polemik! dies wird wohl meine lieblingsreihe auf MP. cooler artikel.
>>hohle gebilde, überschaubares stilistisches repertoire und formelhafter aufbau<<
das beschreibt nicht nur eine bestimmte art film-musik, sondern auch die art film in denen solche musik eingesetzt wird.
anders gesagt: ich rege mich auch nicht über einzelne zutaten auf die McDonalds verwendet, sondern weiß was ich von deren produkten insgesamt erwarten kann.
schade ist es nur, wenn ein eigentlich höherwertigeres produkt von einer einzelnen zutat runtergezogen wird. wenn also art- und dosierung der musik nicht zum film passen. das liegt letztendlich in der hand dessen der die produktion in ihrer gesamtheit künstlerisch leitet. normalerweise ist das der regisseur. ein david lynch ließe sich keinen film von standard-musik kaputt machen. (ja, das ist eine triviale feststellung aber ich hoffe es verdeutlicht meine aussage)
richtig schlimm fand ich zum beispiel, wie fast jede sekunde des "herr der ringe" mit musik überkleistert wurde. da verlor die musik sogar ihre oberflächlich intensionierte wirkung und hat anstatt für stimmung zu sorgen nur noch genervt.
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mellowtree Wed, 15 Aug 2012 14:02:00 -0000
Antwort löschenmöcht noch hinzufügen:
hans zimmer will genau das liefern was er liefert. und das macht er teilweise hervorragend. die musik von gladiator empfand ich als große bereicherung für den film. sie war großspurig, einfach, kitschig und mitreißend und paßte damit wunderbar. das verdient auch respekt.
mellowtree Fri, 17 Aug 2012 10:09:46 -0000
Antwort löschennaja ... https://www.youtube.com/watch?v=cFswFI7fqxU
fabel Thu, 09 Aug 2012 17:13:21 -0000
Kommentar löschenIch hör sowieso nur Ballermann Hits.
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rubelzar Thu, 09 Aug 2012 08:35:07 -0000
Kommentar löschenIch bin relativneu hier und lese den Zweiten Kommentar von Herrn Vega. Ich muss feststellen, dass ich diese in Zukunft wohl meiden sollte. Die Kommentare sind nämlich ausgemachter Blödsinn.
Únabhängig von der Meinung über Zimmer, zu der ich gleich noch komme, Nolan vorzuwerfen er sei ein musikalisch inkompetener Filmemacher, ist ein unsinnig. Gerade eine der in meinen Augen interessantesten Variationen in den Einsatzmöglichkeiten eines Score hat Nolan Meisterhaft in TDK ausprobiert. Er hat ihn in wesentlichen Momenten einfach weggelassen. Z.B. die Szene als Joker im LKW auf Batman schießt und die ganze Verfolgungsjagd ist Soundtechnisch dermaßen perfekt inszeniert, dass ich mich nicht erinnern kann, eine so gute Szene in jüngerer Vergangenheit gesehen zu haben. Eine gute Filmmusik lebt nämlich auch manchmal von ihrem nicht vorhandensein. Das die Zusammenarbeit von Nolan und Zimmer hier einen Höhepunkt der modernen Vertonung liefert, sollte sogar einem Tauben auffallen.
Wie DonChris absolut richtig feststellt, jeder Künstler hat nun mal eine Handschrift. Diese ist bei Zimmer nun mal erkennbar und Funktioniert in der Regel sehr gut. Das sich in einem Film der Main Score wiederholt ist gewünscht, richtig und macht gewisse Filme unverkennbar. Die bereits genannten Beispiele sind da ausreichend.
Um die Kompositionen auch in den richtigen Kontext zu rücken, muss aber auch das Gesamtbild betrachtet werden und dies geschieht in dem Artikel nicht mal ansatzweise.
Fakt ist, dass Zimmer nun mal die Musik für Blockbuster komponiert. Blockbuster sind aber perse Massenkompatibel und ecken auch nicht wirklich an. Daher muss Zimmer auch seine Musik so komponieren, dass diese nicht aneckt. Er ist nun mal ein Künstler für die Massen und hat sich entschieden diesen Weg zu gehen. Dies kann ihm keiner Vorwerfen.
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guilecourier Fri, 10 Aug 2012 09:27:56 -0000
Antwort löschensehr schön...und ich verweise auf meinen comment über die prometheus-"kritik"
http://www.moviepilot.de/news/prometheus-der-lange-weg-zum-ausverkauf-117036
jacker Thu, 09 Aug 2012 06:40:39 -0000
Kommentar löschenDamit eckt er bei mir nun mal nicht an.
Dieses austauschbare, gewollte epische Gedudel lässt leider jegliches Feingefühl vermissen.
"Schon vor Drehstart" produziert. Falls das so stimmt -> Unfaßbar!
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amblin1971 Thu, 09 Aug 2012 10:46:48 -0000
Antwort löschenEs ist im heutigen Produktionsverfahren absolut üblich, dass der Score nicht erst komponiert (erfunden) wird, nachdem der Film im Kasten ist. Das ist überhaupt nichts unfassbares dran, sondern gängige Praxis. Die Synergien dich sich durch die gleichzeitige Herstellung von Film und Musik ergeben, sind mal gut und ein anderes mal sind sie nicht so gut. In Zimmers Fall sind sie i.d.R. gut bis hervorragend. Kein Wunder, er ist der Erfinder dieser Arbeitsweise. Früher hat man den Score nämlich tatsächlich erst anschließend erfunden und fertiggestellt, was oft die Postproduction sehr verlängert hat und Releasedates oft nicht eingehalten werden konnten. Damals waren Filme allerdings auch nicht so teuer wie sie's heute sind. Der wirtschaftliche Schaden wäre heute immens hoch, käme der Film später als geplant in die Kinos.
jacker Fri, 10 Aug 2012 05:45:24 -0000
Antwort löschenOkay, dann ist es gängige Praxis, das wusste ich nicht.
Wie viel wissen denn die Komponisten zu dem was kommt?
Ich kenne nicht jeden Schritt bei der Filmentstehung, aber entscheidend ist hier für mich an welchem Punkt sie 'einsteigen' und mit wie viel Material sie versorgt werden?
Haben sie vielleicht nur die Grundstimmung die der Film haben soll (düster, abenteuerlich, blabla) vorgegeben und das war es?
Wär das der Fall empfände ich es als so absurd, dass ich es weiterhin als 'unfaßbar' betitele!
Weil ein perfekter Score dann nur noch auf Zufall basiert.
Ich finde ein guter Score kann einen Film sehr stark aufwerten und die Atmosphäre verdichten, aber wie werte ich etwas auf, von dem ich nicht mal weiß wie es ist?
Mr Vincent Vega Fri, 10 Aug 2012 06:17:55 -0000
Antwort löschenEs ist nur gängige Praxis bei Zimmer und Klonkonsorten sowie einigen Regisseuren, die tendenziell filmmusikfeindlich sind (Howard Shore z.B. muss idR für Scorseses Filme vorkomponieren und -produzieren, damit dieser seine Stücke wie Popsongs einsetzen kann, das ist allerdings ein prominenter Ausnahmefall). Gängig ist das beileibe nicht, da liegt amblin komplett falsch. Komponisten wie Elfman, Giacchino, Desplat, Newman, Silvestri etc.pp. tun das nicht. Also quasi alle, die ihr Handwerk beherrschen und keine Kraut-und-Rüben-Scores schreiben, die sich beliebig einsetzen und verändern lassen wie bei den Remote-Control-Schergen.
amblin1971 Sun, 12 Aug 2012 14:51:49 -0000
Antwort löschenDa würde Herr Plaßberg jetzt sagen: "Da müssen wir mal den Faktencheck abwarten!"
Ich schrieb, dass es gängige Praxis sei (nicht nur bei Hans Zimmer und seiner Klonarmee), was aber längst nicht bedeutet, dass alle Komponisten es so machen.
Zu deiner Frage, Jacker:
Oft schon in der Drehbuchphase (Dort wird das komplette Gerüst, das Konzept des entstehnenden Films entwickelt, die alle Abteilungen benötigen um ihre Arbeit überhaupt erst beginnen zu können.), spätestens aber wenn der Film previsualisiert wird (Storyboards und Konzeptzeichnungen), ist es durchaus sinnvoll dem Film einen musikalischen Überbau zu geben, was für das Endprodukt genauso imminent wichtig ist wie das Licht- und Farbkonzept, das Tonskript und Szenenbild (Art Direction).
Natürlich wird nicht gleich der ganze Film musikalisch untermalt, sondern es enstehen erste Themenentwürfe und Suiten die der Orientierung dienen sollen.
Früher sind oft Referenzmusiken aus der Klassik oder aus früheren Filmen verwendet worden.
Kubrick fand z.B. seine für "2001" genutzte Referenzmusik (Zarathustra, Blaue Donau u.a.) nach Endschnitt des Films so passend, dass er auf die eigens von Alex North für "2001" komponierte Musik gänzlich verzichtete.
Ich hoffe damit deine Frage ausreichend und nachvollziehbar beantwortet zu haben.
Vega zieht schnell mal 5 Namen von halbwegs bekannten Filmkomponisten aus dem Hut (Möglicherweise seine persönlichen Favoriten - Man weiß es nicht.), fügt schnell noch ein "Et cetera" und "perge perge" hintenan, um zu verdeutlichen, dass er diese Liste noch unendlich lange fortsetzen könnte, so als ob er jeden Komponisten und deren Arbeitsweise ganz persönlich kennen würde.
Um das dann nochmals zu unterstreichen (Wahrscheinlich um den Wahrheitsgehalt zu erhöhen?!), setzt er die genannten und auch die ungenannten Komponisten mit "quasi alle" in ein falsches Verhältnis zu Hans Zimmer und Konsorten.
Naja, ich weiss nicht woher Vega seine Kenntnis hat eine derart irreführende vergleichende Äußerung zu tätigen. - Von ganz großen Insiderwissen scheint sie (die Kenntnis) nicht herzurühren.
Es gibt produktionstechnische Zwänge, die ein frühes Miteinbeziehen der Filmkomponisten erforderlich machen, damit das Tonskript und die Dramaturgie an die später ausgearbeiteten bzw. auszuarbeitenen Musikelemente (Themen / Temp Tracks) angepasst werden können.
Die Filmmusik ist in dieser "bevorzugten" Arbeitsweise nicht der Zuckerguß über einen fertigen Film. - Sondern beide, Film und Filmmusik, gehen eine Symbiose miteinander ein und befruchten sich gegenseitig
Dies ist besonders bei sehr soundlastigen (Blockbuster) Filmen unumgänglich geworden.
Sowohl die Tontechniker, Setdesigner als auch der Regisseur und sein DOP benötigen eine musikalischer Richtschnur.
Ein musikalichen Überbau war m.W. immer schon notwendig, zumindest seit der Erfindung des Tonfilms.
Sicher nicht bei allen Filmen, aber schon bei größeren Produktionen wie "Gone with the Wind" und ähnlichen Filmen seit Mitte der 1930er Jahre und über die Zeit der großen Musical- und Revuefilme der 1940er, 1950er und 1960er Jahre.
Aber auch Filme, die explizit erst durch ihre den Film begleitende Musik ihre volle Wirkung bekommen, sind hier zu nennen.
Hitchcocks berühmte Duschszene aus "Psycho" ist ein prominentes Beispiel hierfür. Hermann hat das berühmt gewordene "Geigenthema" nicht erst nach Drehschluss komponiert, sondern "in production" entwickelt.
Das hatte letztlich auch Auswirkung auf die Szene selbst. Sie wurde um einiges länger als von Hitchcock vorgesehen. Letztlich eine gute Entscheidung, ist diese Szene doch der emotionale Höhepunkt des ganzen Films.
In älteren Produktionen und wenn der vorgesehene Komponist grad nicht verfügbar war, hat man sogenannte Referenzmuster (bereits bestehende Musik) genommen, an die sich später auch der eigentliche Filmkomponist "lose" orientiert hat.
Erst durch die voranschreitene Aufnahmetechnik ab den frühen Siebzigern und die Möglichkeit des Samplings war überhaupt erst die Voraussetzung für eine andere Herangehensweise gegeben.
Ich will das jetzt aber nicht weiter ausführen, obschon ich es könnte.
Viele (nicht alle) tun es eben doch auf die von Vega so verteufelte Produktionsweise des "Zwischendurchkomponierens".
Selbst die von Vega genannten Desplat, Giacchino, Silvestri und Elfman haben schon so gearbeitet. - Nicht etwa weil sie es unbedingt so wollten, sondern weil es die Produktion, bei der sie mitwirkten, erforderte.
Die Endabmischung erfolgt allerdings erst nach dem finalen Endschnitt des Films. - Daran hat sich nie was geändert!
Da es nach dem Endschnitt nicht mehr lange bis zum geplanten Start des Films (Schedule-Date) ist und gerade bei Highbudget-Filmen eine Verzögerung aus wirtschaftlichen Gründen zu vermeiden ist, wäre es widersinnig erst jetzt mit dem kompletten Scoring anzufangen.
Die meisten Themen sind längst ausgearbeitet und müssen nur noch, falls erforderlich, von einem extra bestellten Orchester eingespielt werden (Conducting).
Bei synthetischen Scores ist das natürlich nicht oder nur partiell notwendig.
Bei kleineren Produktionen, die zumeist auch nicht so soundlastig sind, kann es durchaus möglich sein, dass dort anders verfahren wird.
Bill Conti z.B. hat für den ersten Rocky (1976) gerade mal 30.000 USD erhalten und sollte binnen 6 Tagen, nachdem der Film bereits fertig gestellt war und bald gezeigt werden sollte, einen eigenständigen Score entwickeln. Während der Produktion hat man Referenzmusik verwendet, auf die Conti sich während des Komponierens bezog. Daraus ist einer der legendärsten Scores entstanden.
Genauso sind aber beim heutigen Verfahren schon großartige Scores entstanden, weil es im Grunde genommen doch fast die gleiche Herangehensweise ist wie zuvor, außer dass man die Referenzmusik, die man früher häufig genutzt hat durch tatsächlich schon vorbereitetes Material oder in groben Zügen vorbereitete Samples (Templates/Schablonen) ersetzt. Dabei entseht natürlich nicht immer Vernünftiges, aber es ist auch nicht alles musikalische "Bückware", wie Vega uns hier klarzumachen versucht.
Was Zimmer betrifft, so spricht Vega von Einfallslosigkeit und immer Gleichem:
"Die Werke Zimmers sprechen aber eine andere Sprache. Ich kenne fast alle O.S.T.'s (Die meisten besitze ich sogar.) durch mehrfaches Hören bis in jede kleinste Nuance.
Einige ähneln sich (Zimmers Handschrift!). Gleichen tun sie sich aber nicht und einfallslos sind sie schonmal gar nicht.
Sie sind teils dramatisch, aber auch Verspieltes und Subtiles gehört zu Zimmers Portfolio.
Um es selber herauszufinden, hört einfach mal genau hin und vergesst Mr. Vincent Vegas Artikel!"
Sein Artikel "Hans Zimmer und das Ende der Filmmusik." ist das was er ist:
Eine hodenlose Frechheit!
jacker Tue, 14 Aug 2012 07:27:00 -0000
Antwort löschenWow, das ist mal eine ausführliche und fundierte Antwort!
Danke dafür!
Mr Vincent Vega Tue, 14 Aug 2012 19:00:57 -0000
Antwort löschenIn diesem Elaborat steckt so viel Unwahrheit, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst widersprechen soll.
amblin1971 Wed, 15 Aug 2012 10:57:07 -0000
Antwort löschen@Mr. Vincent Vega: Auf Ihre(n) Artikel bezogen stimmt das sogar! -Aber lassen wir's gut sein. Soll sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden.
Schlegel Wed, 15 Aug 2012 12:03:59 -0000
Antwort löschenFundiert ist amblins Geschwafel nicht. Dafür ausführlich.
amblin1971 Wed, 15 Aug 2012 17:43:40 -0000
Antwort löschen...meint der Schlegel, und der muss es ja nun wirklich wissen. - Ist er doch der einzige fachkundige User hier auf Moviepilot. Dem etwas entgegenzusetzen wäre zeitlose Sinnverschwendung.
Schlegel Wed, 15 Aug 2012 22:21:42 -0000
Antwort löschenNö, ich hege keinen Absolutheitsanspruch, kenne mich aber ein bisschen aus, ja.
jacker Thu, 16 Aug 2012 18:20:59 -0000
Antwort löschenSchade, ich z.B. verstehe da gar nichts von und hatte gehofft es geht hier fachspezifisch weiter! Um mal verschiedene Sichtweisen noch mehr ausgeleuchtet zu bekommen.
amblin1971 Fri, 17 Aug 2012 15:50:26 -0000
Antwort löschenVon Absolutheitsanspruch war hier m. W. nie die Rede.
Auch ich kenne mich in Sachen Filmmusik und deren Diversifizierung ausreichend aus, da ich mich seit Jahrzehnten damit beschäftigt
habe. "Experte" würde ich mir zwar nicht anheften. Gänzlich unbewandert bin ich aber nicht.
Den ersten Unterschied sollte mal zwischen der Komposition von Filmmusik und der Einbettung derselben in den entstehenden Film (Produktion) gemacht werden.
Urheber kann sich doch nur derjenige nennen, der den ersten Einfall für eine Melodie oder Klangfolge hatte, ob es sich dabei nun um stark leitmotivierte Themen oder um rein zur Bilduntermalung dienende Musik oder stimmungserzeugende Klangmuster sind.
Ob bei der späteren Paraphrasierung, Variation und ggf. Akzentuierung, bis hin zur ausgearbeiteten Partitur und Orchestrierung der vom Komponisten entworfenen Komposition, noch weitere Personen beteiligt sind, ändert nichts an seiner Urheberschaft.
>>Ein Maurer kann auch nicht behaupten, dass er der Architekt eines Gebäudes ist, bloß weil er ein paar Steine in eine Wand verwandelt hat.<<
Um mit der Komposition zu beginnen braucht es nicht den fertigen Film. Sondern in Absprache mit dem Regisseur können vorab schon Themen und Klangmuster, die dem Film eine musikalische Grundstimmung geben sollen, entworfen werden, so genannte "rough drafts" (Vorentwürfe), also temporär genutzte Musik (Temp Track).
Die verbreitete Ansicht, dass ein Komponist seine erste Note zum Film erst dann schreibt, wenn der Film komplett fertig ist (Verbunden mit der Aussage, dass nur so eine wertvolle Filmmusik entstehen kann.), ist doch eher unwahrscheinlich und reichlich weithergeholt. Ich möchte diese Vorgehensweise aber nicht gänzlich als absurd bezeichnen.
Die Produktion (oft verwechselt mit Komposition) des Soundtracks (Nichts anderes als die Tonspur des entstehenden Films.), beginnt dann tatsächlich erst nach dem ersten Rohschnitt des fertigen Filmmaterials, also nach Abschluss der Hauptdreharbeiten.
Zuvor für den Rohschnitt genutztes Material (rough drafts / Temp Track) werden nun noch mal überdacht und ausgearbeitet bzw. abgeändert. Die musikbeinhaltenden Teile des Films werden anschließend in einzelne Cues (zeitlich exakt abgestimmte Abschnitte) aufgeteilt. Hierbei sind natürlich dem Soundtrack ebenfalls zugehörige Toneffekte (Geräusche) und gesprochene Dialoge zu berücksichtigen. Das daraus entstandene "cue-skript/cue-sheet" bildet die Basis für den weiteren Prozess zur Erschaffung des eigentlichen Scores (= Filmmusik).
Der Komponist, Dirigent oder Arrangeur kann nun, falls ein Orchester notwendig ist (In den meisten Fällen ist eines notwendig.), beginnen eine Partitur zu schreiben, die danach entsprechend der einzelnen Intrumente eines Orchesters instrumentiert (orchestriert) wird, d.m., dass für jedes Instrument Noten geschrieben werden müssen. Bei syntethischer Musik braucht man diesen Aufwand nicht zu betreiben, da hier selten bis gar kein Orchester im Spiel ist.
Die einzelnen "cues" werden anschließend, exakt auf die jeweilige Filmszene (Läuft mit entsprechendem "Time Code" auf einer Leinwand mit.), vom eigens einbestellten Orchester eingespielt.
Nach dem Endschnitt (vorgesehene Kinoversion) wird der Soundtrack, einschließlich aller seiner Teile, letztlich endabgemischt.
Fertig ist der Film, es sei denn, dass nach einer vorgezogenen Sneak (Testvorführung), Änderungen notwendig werden. - Dann heisst es: "Zurück an den Schneidetisch!"
Ich gebe zu, dass meine bisherigen Ausführungen nicht fundiert genug waren. Was aber so beabsichtigt gewesen war, zu einem weil ich es dem "Jacker" nicht allzu schwer machen wollte, und zum anderen ich nicht vor hatte einen Fachaufsatz vom Stapel zu lassen, weil das auch immer etwas "klugscheißerisches" an sich hat.
Eigentlich ist doch Moviepilot dazu da, die Freude an Filmen, und mit inbegriffen auch ihre einzelnen Bestandteile, mit anderen Usern zu teilen.
Ich sehe keinen Sinn darin, anderen zu erzählen wie schlecht etwas nach meiner Meinung war. Persönlich interessiert es mich auch nicht, ob irgendein User X einen Film Y "endscheiße" fand.
Filme die es, meiner Meinung nach, nicht wert sind unbedingt angesehen zu werden, sind es gleichzeitig auch nicht wert, dass ich über sie einen längeren Veriss schreibe. Ein einfaches Bewerten von 0.00 - 6,5 ist ausreichend.
Ab 7. 0 kann man sich dann schonmal dran machen, etwas zu schreiben.
Alle Filmkommentare die unter 7.0 bewertet sind, lese ich grundsätzlich nicht.
Schlegel Sat, 18 Aug 2012 12:17:56 -0000
Antwort löschenEin Komponist kann sich vom Drehbuch inspirieren lassen, warum auch nicht, und natürlich gibt es eine Menge Vorgespräche, trotzdem beginnt die Hauptarbeit nach dem picture lock, parallel zum Tonschnitt. Bis zur Mischung sollte die Musik fertig sein, bei einem Kinofilm europäischer Größenordnung sind das in der Regel drei bis vier Monate. Manchmal liegt ein Film in dieser Phase auch länger rum, z. Bsp. wenn ein Kinostart zu Weihnachten geplant ist, dann ist der Terminplan großzügig gestaltet und die Komponisten haben viel Zeit. Umgekehrt kann der Hut brennen, wenn z. Bsp. der Film rechtzeitig auf ein wichtiges Festival soll (oder wenn Weihnachten vor der Tür steht). Dann werkelt der Komponist nicht selten parallel zur Mischung weiter, was immer ärgerlich ist, da man den Aufbau der Mischung umgestalten muß, z. Bsp. verschiebt sich dann das Abmischen der Atmos nach hinten.
Film ist immer Präzisionsarbeit, schon weil tausend Sachen schiefgehen können. Das heißt: Eine Musik, die passgenau zu den Bildern ablaufen soll, wird logischerweise dann geschrieben, wenn der Schnitt abgeschlossen ist. Wenn der Herr Zimmer seine Klangflächen vor picture lock fertigstellt, unterstreicht das die Austauschbarkeit seiner Musik.
Es kommt vor, dass temp tracks im Film liegenbleiben, was gelegentlich zu Stilblüten führt („Anonymus“: Mozarts Requiem auf einer Hochzeit im elisabethanischen England). Schlimmer ist nur noch, wenn arme Komponisten die temp tracks imitieren sollen.
Noch was zur musikalischen Qualität: Mittlerweile komponieren die Filmmusiker ihre Stücke am Keyboard, bis auf wenige Ausnahmen. Genauso hört sich das oft auch an: hinimprovisiert, wenig oder gar nicht ausgearbeitet. Die meisten Zimmer-Arbeiten sind in Tonsatz und Orchestrierung auf einem derart niedrigem Niveau, dass man nur den Kopf schütteln kann. Im Fall von "King Arthur" liegt unter der Hauptstimme des Themas selten mehr als der jeweilige Grundton. Ab und zu gibt es in den mittleren Lagen ein paar Terzen, ein paar schludrige Quintparallelen, was sich auf den Keyboardtasten halt am schnellsten drücken läßt. Die Instrumentierung dazu: flächig, eintönig, keine Stimmwechsel, welche Stimmen sollten auch gewechselt werden. Das Ganze dröhnt monoton vor sich hin, das soll es auch, denn Zimmers eingeschränktes Vokabular zielt auf Bombast und Pathos ab. Auf die hohlköpfigste Art, die denkbar ist. Zu welchem Zeitpunkt diese Soße fabriziert wurde, ob vor oder nach dem Schnitt, ist dabei gar nicht von Belang.
amblin1971 Sat, 18 Aug 2012 19:14:28 -0000
Antwort löschenDas ist Ihre ganz persönliche, fachlich offensichtlich gut begründete Meinung, die man in nicht abschätziger Weise (Also wenn man mal subjektive Äußerungen, wie schludrig und hohlköpfig, weg lässt.) formuliert, durchaus akzeptieren kann. Man muss sie aber nicht teilen.
Mir gefallen Zimmers Werke im Großen und Ganzen. Gerade seine flächigen und auf einen Höhepunkt zulaufenden Leitmotive lösen bei mir eine wohlige Gänsehaut beim Zuhören aus. Ob Zimmer dabei musikalisches Potenzial liegen lässt, ist mir ehrlich gesagt "total egal".
Ich bin kein Musiker, was Sie offensichtlich sind.
Deshalb bewerte ich eher nach dem Ergebnis, und das gefällt "mir" bei Hans Zimmer oft sehr gut, allerdings schleichen sich auch einige Scores bei Zimmer ein, die sein autodidaktisches "Können" erahnen lassen. Stören tut es aber nicht.
Man muss kein ausgebildeter und notenlesender Musiker sein und kann trotzdem Außergewöhnliches leisten in der Musik. Elvis Presley war ebenfalls "nur" Autodidakt und gilt als Jahrhundertkünstler.
Zimmer hat im Laufe der letzten drei Jahrzehnte genügend gute Arbeiten abgeliefert, da fallen ein paar weniger gute nicht ins Gewicht. Die sind jedem Künstler zugestanden.
Es sind bei mir eine ganze Menge Scores von Zimmer im Gehörgang hängen geblieben und beweisen mir Zimmers Kreativität und sein Einfallsreichtum. Wer es anders sieht, der hat möglicherweise nicht alles von Zimmer gehört. Wenn es einem sowieso nicht gefällt, muss man das ja auch nicht.
Es gibt ja noch hunderte andere Filmkomponisten, und höchstwahrscheinlich eine Menge die musikalisch talentierter sind als Zimmer. Aber musikalisches Können generiert nicht automatisch auch künstlerische Kreativität und Vielfalt.
Und was Gustav Holst angeht, so ist Zimmer nicht der einzige der sich von Holst "Planetenzyklus" hat inspirieren lassen.
Selbst Williams, Korngold, Barry und viele andere Komponisten zitierten oft genug diese Quelle, wenn auch in abgeänderter Klangfolge. Von der dramatischen Intention haben sich wohl aber alle beseelt gefühlt und die ist in ihren Werken mit eingeflossen.
Auch Gustav Holst hatte sicherlich musikalische Vorbilder bei der Erschaffung seines "Planetenzykluses" gehabt. Von "Klauen" kann man da nicht sprechen.
DonChris Wed, 08 Aug 2012 16:28:00 -0000
Kommentar löschenOkay, zum Teil geb dir Recht. Zum Teil. Es kommt in der Tat zu Wiederholungen und zu Filmmusik die sich eben sehr ähnelt. Das nennt man allerdings Handschrift! Große Band wie Muse, Depeche Mode & Co (Um nur zwei zu nennen) ähneln sich ja auch mit ihren Alben.
Aber bleiben bei der Filmmusik. Worum geht es denn dabei? Es geht darum den Film zum Leben zu erwecken und haben die Werke von Hans Zimmer bisher immer geschafft. Sie waren ein Gewinn für den Film und nichts anderes. Oder willst einer ernsthaft behaupten der Soundtrack zu Gladiator, Batman Begins oder Inseption sei Gedankenlos und langweilig? Nicht wirklich.
In Sachen Wiederholung kann man ja gern auch mal in die Klassiker "Scarface", "The Godfather", "Star Wars" oder die Bud Spencer und Terrence Hill Filme reinsehen, dort wiederholt sich die Musik noch öfter und sind diese dadurch schlecht? Nein!
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amblin1971 Wed, 08 Aug 2012 20:48:52 -0000
Antwort löschenDas völlig richtige Argument, das Du hier vom Stapel lässt, ist hier schon häufiger gebracht worden, mich eingeschlossen! - Da es in Vegas "Artikel" aber gar nicht um eine faire Betrachtung geht, er würde ja sonst keine Kontroverse auslösen, sondern nur um sein persönliches zu lösendes Problem eines zu wenig beachteten Sonderlings. Aber assen wir ihn mal in den Glauben, dass er hier ganz großes Kino, Investigativjournalismus vom Allerfeinsten, produziert hat. Mich langweilt diese Treat mittlerweile und ich verabschiede mich hier mit meinem letzten Subkommentar.
Mr Vincent Vega Thu, 09 Aug 2012 13:42:04 -0000
Antwort löschenWie man einen Kommentar weiter oben sehen kann, hast Du Dein Versprechen (leider) nicht eingehalten.
DonChris Thu, 09 Aug 2012 19:25:09 -0000
Antwort löschenIch mag es nicht alles mittels Smileys zu untermalen, aber dafür muss es mal sein ":)".
amblin1971 Sun, 12 Aug 2012 15:04:53 -0000
Antwort löschenDa kann ich nur Ricardo Montalban rezitieren: "Ich habe gar kein Versprechen abgegeben, was ich einhalten müsste."
Ich hatte angekündigt zu Vegas Artikel keine weiteren Klarstellungen abzugeben. Habe meine Meinung zum Artikel klar geäußert!
Der obige Sub-Kommentar bezieht sich eindeutig auf Jackers Unfassbarkeit bezüglich der Tatsache dass Filmkomponisten schon relativ frühzeitig bei der Produktion eines neuen Films einsteigen.
>> Dachziegel werden auch nicht erst dann produziert wenn der Dachstuhl fertig ist. Das nur dazu!<<
Es ist immer wieder köstlich Vegas kleine Hasstiraden gegen alles und jeden zu lesen. Ich mag seine Rubrik, denn Sie ist "ausreichend gut" und vor allem "amüsant provokativ" geschrieben.
Seine Artikel sind so verfasst, dass man deren Inhalte und die sich daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die "einzig mögliche" Wahrheit halten könnte.
Bei genauerer Betrachtung merkt man allerdings schnell wie subjektiv, anmaßend und überaus schlecht recherchiert seine jeweiligen Pamphlete und unwahr seine darin enthaltenen Argumente sind.
Lesenswert und diskussionswürdig sind sie allemal. Es handelt sich um Artikel die vom Stil her "bildzeitungstauglich" sind.
Genauso amüsant und leicht verständlich, aber eben auch genauso wahrheitsfeindlich, weil Tatsachen und konträre Aspekte, die nicht zur aufgestellten These passen, einfach mal unter den Teppich gekehrt werden. Frei nach dem Motto: "Was nicht zu meinem Weltbild passt, wird eben passend geschrieben oder gleich ganz weggelassen."
Allerfeinster Provokativjournalismus, der aber nichtsdestotrotz eine Verzerrung der Wirklichkeit darstellt. Das sollte man wissen und darf man dazu auch sagen dürfen, ohne gleich den kalten Stahl im Nacken befürchten zu müssen.
C_C Wed, 08 Aug 2012 13:58:44 -0000
Kommentar löschenich wollte einen Riesensermon zum Thema Musikverständnis absenfen, aber ich bin zu faul.
Von daher nur kurz: Blödsinn!
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IngoPickhan Wed, 08 Aug 2012 12:05:51 -0000
Kommentar löschenE N D L I C H !!!!!!!!!!!!
Danke Herr Vega, daß es mal jemand sagt. Wenn man als Komponist oben geschriebene Wahrheit anprangert erntet man nichts anderes als die üblichen "Da spricht der pure Neid..."
Sprüche. Wenn ich dagegen an den ersten Superman Score denke: Fünf unterschiedliche Themen in einer Hymne. Zimmer hätte daraus Material für gefühlte zehn Filme geschnitten. Die Vorstellung das er nun auch den neuen "Superman" vertont: Für mich als Comicfan und Musiker ein trauriger Tag. Ich trau mich nicht ins Kino zu gehen. Für mich ist Herr Zimmer der Dieter Bohlen der Filmusik. Mit einem Unterschied: Bohlens Melodien mögen ab und an selbst den Fachkundigen unterhalten....
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nilswachter Wed, 08 Aug 2012 11:16:56 -0000
Kommentar löschenWenn ich auch Hans Zimmers Score zu Gladiator liebe und seine Musik nicht per se schlecht finde, muss ich in allen Punkten Vega Recht geben. Es gibt keinen einfallsloseren "Komponisten" als Hans Zimmer. Alles klingt genau gleich. The Dark Knight wie Die Piraten, Gladiator wie The Dark Knight und Inception wie Sakrileg usw. Es ist epischer Soundtrack und ich hör ihn nicht absolut ungern. Aber nach ein paar Tracks wirds langweilig, laut und nervig. Ich bin auch der Meinung, dass Zimmers Musik Filme nicht begleitet oder gar eine Metaebene bilden kann. Kürzlich habe ich Arronowskys Meisterwerk Requiem for a Dream gesehen und wieder einmal eine wirklich gute Filmmusik genossen, die das geschehen kommentiert, eine eigene Sprache spricht und trotzdem schön und eingängig ist. Kein austauschbarer Klangteppich, sondern ein Musik, der man das Herzblut von Mansell jederzeit anmerkt. Zimmer macht einfach nette Synthi-Musik, das ist alles. Der Leibhaftige der Filmmusikverwurstung ist er deshalb nicht, denn auch James Horner tut es ihm gleich. Seine Werke als meisterlich zu bezeichnen erscheint mir allerdings reichlich übertrieben.
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Punsha Sat, 04 Aug 2012 10:08:47 -0000
Kommentar löschenDamit hast du zweifelsohne dein bisheriges Meisterwerk der Rubrik abgeliefert.
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amblin1971 Tue, 07 Aug 2012 17:21:08 -0000
Antwort löschenSeh' ich nicht so. Ist eigentlich Quatsch mit Soße was Vega sich da zusammenschreibt. Halbwissenheit gepaart mit persönlichem und nur als subjektiv einzustufendem Mißgefallen. Im Großen und Ganzen ist seine Analyse nicht ausgewogen genug und nimmt sich die Freiheit des Andersdenkenden heraus. Das ist legitim aber dennoch unwahr
Sein Geschreibsel ist aber verständlich und nachvollziehbar, wenn man nicht über Insider-Kenntnisse verfügt und sein Wissen nur aus DVD-Making-Of's zund wikipedia bezieht.
Sein Text "ungeachtet der Länge" als "Diplomarbeit" bewertet, würde beim Proff im Papierkorb landen.
"6, setzen und nochmal schreiben!" - Von wegen Meisterwerk, alles Ansichtssache!
nilswachter Wed, 08 Aug 2012 11:22:52 -0000
Antwort löschenDarum geht's ja, amblin. Er eckt mit seiner Sicht auf die Dinge an. Es geht ja nicht um eine reflektierte Auseinandersetzung, sondern um eine kontroverse Meinungsäusserung.
LuGr Sat, 04 Aug 2012 07:47:34 -0000
Kommentar löschenAuch von mir Zustimmung. Ich habe bei Sichtung von "The Dark Knight Rises" mal etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Filmmusik gerichtet und selbst mir als kaum geschultes Ohr sind einige Baukastensysteme aufgefallen, nachdem dort Musikuntermalung - Achtung: Wortwitz - zusammengezimmert wird.
Zu seiner wie anderer Handvoll "großen" Filmkomponisten Verteidigung sei aber anzumerken, dass es bei der Fülle der Filme, die sie seit Jahren jährlich orchestrieren/komponieren (lassen), Wiederholungen irgendwann nicht ausbleiben. Und immer wenn es bei Zimmer schrill oder abgründig wird - also er vom Standardrepertoire abweichen muss - bringt er ganz Brauchbares, da Atmosphärisches hervor. So zum Beispiel das "Why So Serious?"-Thema aus "The Dark Knight".
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Rasu Wed, 08 Aug 2012 10:45:37 -0000
Antwort löschenGenau darin liegt aber die Kunst, sich nicht zu wiederholen, und Komponisten wie Danny Elfman (der alte Batman, Spider-Man) und Howard Shore (Herr Der Ringe, Sieben) sind darin meisterlich. Was Herr Zimmer seit Dark Knight abliefert, ist einfach nur peinlich.
LuGr Wed, 08 Aug 2012 16:23:20 -0000
Antwort löschenNaja, ich denke schon, dass jeder Komponist schon aufgrund der Begrenzung der Anzahl an Tönen und Instrumenten (sehr gern genommen: Streicher) an seine Grenzen gerät. Thomas Newman würde ich hingegen zu den originellsten alteingesessenen Komponisten Hollywoods zählen - eben auch, weil er mal experimentiert und das sehr erfolgreich.
FumerTue Fri, 03 Aug 2012 21:54:54 -0000
Kommentar löschenIch halte fürwahr nicht viel von der Rubrik hier, aber dieser Text trifft den Nagel einfach auf den Kopf! Mich nerven diese stereotypen, immer gleichen Soundtracks, auf denen ein paar Streichinstrumente ganz langsam irgendetwas Dramatisches von sich geben, das keinen eigenen Charakter hat, schon immer! Alte Filme hatten zwar nicht immer einen guten Soundtrack, aber alle hatten einen EIGENEN!
Fluch der Karibik hat eigentlich den einzigen Zimmer-Soundtrack, der wirklich markant ist und nicht dahingedroschen. Der wurde aber auch von Klaus Badelt komponiert und lediglich von Hansi produziert :D
Zu sowas wie den Themen von "Herr der Ringe", "Krieg der Sterne" oder "Der Pate" fehlt dem Zimmer das Talent!
Und ein Regisseur, der nicht mit Musik umgehen kann, ist kein guter Regisseur! Glaubt ihr etwa, Quentin Tarantino wäre groß geworden, wenn uns in "Reservoir Dogs" nicht ein Radioprogramm sondern ein paar Violinen (und Artverwandte) mit melodieloser Konservenmusik durch den Abend führen würden?
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The Director Fri, 03 Aug 2012 10:04:52 -0000
Kommentar löschenEndlich erhalte ich mal eine unaufgeforderte Bestätigung dessen, was ich über Hans Zimmers Musik denke. Ich verstehe nicht, wie der Mainstream auf einen derart stumpfen Score wie z.B. den von "The Dark Knight" abfahren kann. Da bleibt nix im Kopf und es fällt auch nix großartig auf. Es ist im Grunde nichts anderes ein musikalisches Hintergrundgenuschel. Ansonsten gibt es in anderen Filmen überall Wiederholungen und es beeindruckt mich nicht, dass Zimmer die Musik zu "Fluch der Karibik" in nur einer Nacht geschrieben haben soll, denn sie war ja eigentlich schon da.
Trotzdem muss ich sagen, dass seine Arbeit an "König der Löwen" einfach großartig war und auch "Now we are free" aus "Gladiator" ist ein einziges Meisterwerk. Von daher bin ich immer noch ein Hans Zimmer Fan und werde es immer bleiben. Hoffen wir, dass er bald wieder etwas einzigartiges schafft, denn nur Wiederholungen kann man auch nicht bringen. Das fällt irgendwann auch dem letzten auf.
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amblin1971 Fri, 03 Aug 2012 18:03:27 -0000
Antwort löschenUnd was ist mit dem "Inception" Soundtrack"?
Und was ist mit dem "The Da Vinci Code" Soundtrack?
Und was ist mit dem "Rango" Soundtrack"?
Alles schon vergessen? - Das waren mMn mit die besten O.S.T. der letzten 10 Jahre, die ich gehört habe.
Mit den Minimal-Geräusche-Kompositionen zu BB, TDK und TDKR muss ich dir allerdings recht geben, die funktionieren nur im Zusammenhang mit den Bildern. Aber so ist es ja eigentlich auch vorgesehen. Außerdem hatten sich Nolan und Zimmer vorab schon darauf geeinigt, keine erkennbaren "Good-Feel-Themen" aufzugreifen. Meiner Meinung nach trägt diese Art der Arrangements aber zur düsteren Grundstimmung aller drei Nolan-Batmans bei, also Aufgabe und Ziel zu 100% erfüllt.
Kingpin77 Fri, 03 Aug 2012 06:50:46 -0000
Kommentar löschenMan mag über Mr. Vegas Pamphlete sagen, was man will, aber die fabrikmäßige Fließbandproduktion von Filmmusik, bei der es keinen wirklichen Komponisten mehr gibt, sondern nur noch einen Kompositeur von schablonenhaften Samplestücken, einen Filmscore-DJ, wenn man so will, bedeutet einen echten Niedergang der Filmmusik-Kultur, die von einem Korngold oder Rozsa Lichtjahre entfernt ist. Hans Zimmer überraschte mit seinem andersartigen und gleichwohl schlichten Stil in den 80ern sowohl Filmemacher als auch Zuschauer. Ich habe nicht vor, seine Musik schlechtzureden. Er steht für diese Art der Filmmusik, aber jeder Komponist sollte seine eigene Handschrift vorweisen können und nicht zum abgestumpften Fabrikarbeiter verkommen.
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amblin1971 Fri, 03 Aug 2012 18:16:13 -0000
Antwort löschenKann ich nicht zustimmen. Zimmer hat einen ganz klaren Wiedererkennungswert, also Handschrift wenn man so will. Also genauso erkennbar wie ein Williams, Silvestri, Morricone, Herrmann, oder, um ein älteres Semester zu nennen, den von Dir schon oben genannten Erich Wolfgang Korngold, der heute nur noch Kennern ein Begriff ist.
Wie auch bei jedem anderem Komponisten und Songwriter kann nicht immer ein HIT, EVERGREEN, oder nenn es wie Du willst, dabei heraus kommen.
Unbestreitbar ist aber , dass Zimmer schon sehr viele wunderbare Musiken geschrieben hat. Manche sind sogar richtige "Meisterwerke des Filmscoring".
Wenn Du wissen willst welche, schick' ich Dir ne lange, lange Liste.
Kingpin77 Sun, 05 Aug 2012 21:53:42 -0000
Antwort löschenDamit hier keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe Zimmer wegen seiner speziellen Handschrift lange geschätzt und höre mir auch gerne den einen oder anderen Score von ihm an. Wenn aber an einem Film wie "Fluch der Karibik" - wie z.B. in "Durch die Nacht mit …" zu sehen war - ein halbes Dutzend Komponisten beteiligt ist, ein einzelner Komponist als Urheber genannt wird, in diesem Fall Klaus Badelt, und sich dann alles nach Hans Zimmer anhört, möchte ich mich doch fragen, wo da die Originalität bleibt.
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 17:07:33 -0000
Antwort löschenDas ist sicher richtig, aber kann man Zimmer vorwerfen, dass seine Klone (Auszubildene) ihn kopieren? Ich meine, er hat Ihnen das Handwerk zwar beigebracht, aber Individualität hat man oder man hat sie nicht. Auf die Dauer halten sich solche Kopien nicht lange im Geschäft. Was "gut" ist und erfolgreich war, wird halt oft kopiert. Das passiert doch bei Zimmer nicht zum ersten mal.
In den Sechszigern wollten viele Soundtracks sich anhören wie Roza, North, und Jarre, in den Siebzigern und Achtzigern dann wie Williams, Goldsmith und Barry.
Heute kupfert halt jeder bei jedem, ob sie nun Horner, Zimmer, Giacchino, Desplat, Streitenfeld oder sonst wie heissen. Man kann das Rad nicht immer neue erfinden, sondern es werden häufig Soundkollagen und Reminiszenzen aus bereits Bestehendem kreiert.
Zimmer, selbstredend ein Anhänger Morricones, zitiert häufig Hermann, Barry, Morricone und macht sogar Anleihen bei Chaplin (war ebenfalls ein großer Komponist) und der Klassik (Maurice Ravel). Wenn dabei die Kreativität nicht flöten geht und teils wundervolle Musik daraus ensteht, habe ich kein Problem damit.
Das Problem was ich habe, ist das Mr. Vincent Vega die Dinge nicht ganzheitlich betrachtet, sondern das Licht nur auf's Negative lenkt, weil es ihm grad in den Kram passt. Die Positiven Dinge lässt er dann mal gerne unter'm Teppich verschwinden oder er vergleicht oft Äpfel mit Birnen, was meines Erachtens so nicht geht. Würde man einen FAKTENCHECK anstellen, so würden sich viele von Vegas Argumentationen und vermeintlich als wahr dargestellten Fakten als schlecht recherchiert (teils einfach nur bei Wikipedia abgeschrieben) und unhaltbar herausstellen.
Das viele Komponisten-Neulinge bei Hans Zimmers Schmiede Praktikas und Ausbildung durchlaufen wollen, spricht doch für seine fachliche Kompetenz in dem Metier. Das viele seiner "Lehrlinge" (die Liste ist tatsächlich sehr lang) von ihm mit Orchestrierung, Temp-Tracking, Überarbeitung und Abmischung beauftragt werden, ist absolut legitim und stellt in der sogenannten "Zimmerchen Arbeitsweise" auch keine Ausnahme dar. Nur so kann er sich voll dem kreativen Prozess hingeben, sprich dem Komponieren neuer Melodien und Themen für kommende Auftrage (Filme).
Er ist der "Architekt" des ganzen und somit auch geistiger Vater seiner Werke. Die notwendige "Arbeit" überlässt er dann häufig Anderen. Zu einem weil sie's vielleicht besser können und zum anderem, damit er sich schon auf die nächste Komposition schmeissen kann. Zimmer will halt immer nur komponieren, so wie ein Architekt immer nur Gebäude entwerfen will, aber nicht selber bauen. Aufgrund dieser Vorgehensweise ist sein musikalischer Output natürlich sehr hoch, was logischerweise dann auch viel Durchschnittsware mit sich bringt (höre "FdK" und andere).
Allerdings sind so auch sehr viele Perlen und absolute Meisterwerke entstanden (höre "The Power Of One", "The Thin Red Line", "Gladiator", "The Da Vinci Code", "Inception", "Rango" und der oscar- und grammygekrönte "The Lion King").
Auf fast allen seiner veröffentlichen Soundtracks steht i.d.R. "composed by Hans Zimmer" das "conducted" fehlt häufig. Er ist halt mehr Komponist als Dirigent. Diesen Unterschied sollte man schon erwähnt haben, wenn man eine Sache ganzheitlich betrachtet. Aber es kann ja sein, dass nicht alle den Unterschied kennen.
Auch wenn Karajan häufig Beethoven dirigierte und variierte, so ist er nicht der Komponist von Beethovens Werken.
Kingpin77 Tue, 07 Aug 2012 11:10:10 -0000
Antwort löschen1. Dass einzeln arbeitende Komponisten voneinander plagiieren oder sich zumindest inspirieren lassen ist ein anderer Aspekt als der, um den es hier geht. Meine Fragestellung ist, ob man künstlerischen Anspruch erheben kann, wenn ein Komponistenteam an einem Score arbeitet, ohne dass die Handschriften der einzelnen Beteiligten erkennbar werden.
2. Dass Mr. VV sehr einseitig und überzogen argumentiert, ist mir auch aufgefallen. Deshalb sollte man seine Meinung auch nicht unkommentiert stehen lassen.
3. Dein Argument, dass Herr Zimmer die eher technischen Aspekte seiner Arbeit Auszubildenden überlassen darf, ist sehr stichhaltig. Ich räume ein, dass ich die Arbeitsweise in seiner Firma auch missverstanden haben könnte. Aber warum steht hinter dem Score des ersten "Fluch der Karibik"-Films nicht auch sein Name?
4. Der Conductor/Dirigent ist ohnehin ein Fall für sich. Jerry Goldsmith beispielsweise hat die meisten seiner Werke nicht selbst eingespielt, sondern hatte seine Stammdirigenten bzw. -arrangeure. Auch das Opus eines Beethovens verliert nicht dadurch an Wert, dass es von verschiedenen Dirigenten interpretiert wird.
amblin1971 Tue, 07 Aug 2012 17:23:56 -0000
Antwort löschenEin Karajan sicher nicht! - Andere aber schon.
mediumdry Thu, 02 Aug 2012 22:24:55 -0000
Kommentar löschenKritik scheint hier nicht erwünscht. Wer nicht bei der Akklamation des Großmeisters Zimmer mitmacht ist ein Nestbeschmutzer. Dass man über Geschmäcker nicht streiten könne behaupten immer nur die, die keinen haben.
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amblin1971 Fri, 03 Aug 2012 19:15:42 -0000
Antwort löschenKritik schon, aber sie muss kontruktiv und fair bleiben um dem Gesamtwerk eines Künstlers gerecht zu werden.
Uwe Boll z.B. ist der schlechteste Regisseur der Welt, das steht außer Frage und das weiß Boll vermutlich auch selbst, denn Bolls Gesamtwerk stützt diese These.
Ein Spielberg z.B. macht möglicherweise heute nicht mehr ganz so starke Filme wie in den 70ern und 80ern. Doch Spielbergs Gesamtwerk ist nunmal unbestreitbar "opulent" und angereichert von echten Filmklassikern in verschiedenen Genres. - Das können selbst ein paar schwächer inszenierte oder weniger erfolgreiche Filme nicht mehr zerstören. Überdies sind selbst Spielbergs "schwächere" Filme immer noch um Längen besser als der breite Durchschnitt.
Ähnlich verhält es sich auch bei dem oft zu unrecht geschmähten Hans Zimmer. Die meisten die Zimmer so verschmähen, kennen überhaupt nicht das gesamte Material was Zimmer in fast 25 Jahren komponiert hat, sondern allerhöchstens einen kleinen Ausschnitt seines langen Schaffens, bedingt durch die Großproduktionen wie "FdK" oder die "Batman-Trilogie".
Ich kenne fast alle Werke (und besitze sie auch fast alle), weshalb ich mir eine wesentlich genauere Betrachtung von Zimmers Portfolio zutraue (um nicht zu sagen "anmaße"), als ein Schmierfink wie Mr. Vincent Vega (einer ist) es jemals aufgrund seines eingeschränkten bis nicht vorhandenen Horizonts auch nur ansatzweise, und vor allem fair, wiedergeben könnte.
Das ist keine Götteranbetung oder Akklamation eines Großmeisters, wie Du es nennst, sondern schlicht der Versuch die Sachlichkeit sprechen zu lassen und damit das Gesamtwerk Zimmers vor Vegas "Shitstorm"-Attacken zu verteidigen und zu schützen.
Ich glaube an Mr. Vincent Vegas Gesamtwerk wird man sich in 100 Jahren nicht mehr erinnern.
Bei Hans Zimmers Musik besteht hierzu zumindest die berechtigte Möglichkeit.
mediumdry Tue, 06 Nov 2012 19:02:44 -0000
Antwort löschenOb man sich an etwas in 100 Jahren noch erinnert ist kein ästhetischer Bewertungsmaßstab. Kritik muss auch nicht konstruktiv sein, wo steht denn das? Auch eine Schmähkritik kann einem Gegenstand, der nichts anderes ausser Schmäh verdient hat, angemessen sein. Auch muss man nicht _alle_ Werke Zimmers gehört haben, um zu erkennen, dass es sowieso immer das selbe Gedudel mit Etho-Drums und kitschigem Konservenorchestersynthies ist. Viel musikalisches Materiel, mit dem man sich beschäftigen könnte, gibt es ja leider nicht.
Ba11er Thu, 02 Aug 2012 19:36:53 -0000
Kommentar löschenAus aktuellem Anlass: http://www.youtube.com/watch?v=PQAw21tpdNo&feature=g-all-u
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TobiSimpson Thu, 02 Aug 2012 18:26:34 -0000
Kommentar löschenWarum sind manche so versessen darauf dass der Mainstream nur schlechte Filme produziert? Mich nervt gehörig, dass manche Leute sich etwas darauf einbilden, sich so verkrampft von der Masse abzuheben dass sie gegen jeden Film der ein größeres Budget als 30 Millionen hat schon mal vorweg als schlecht wahrnehmen. Natürlich bringt das Independent-Kino viele tolle Filme raus, so aber auch der "Mainstream". Natürlich muss man nicht jeden Film mögen, jeder hat seinen eigenen Geschmack, doch man sollte Filme objektiv angehen und nicht alles darüber schlechtreden, nur weil man sich etwas darauf einbildet ein achsotoller "Filmkenner" zu sein.
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FumerTue Fri, 03 Aug 2012 22:00:10 -0000
Antwort löschenWas hat das jetzt damit zu tun, dass Hans Zimmer auch dann ein stumpfer Komponist wäre, wenn er für 10.000-Euro-Produktionen den Soundtrack liefern würde? (Was dann allerdings verzeihbar wäre, da bei 10.000 Euro nun mal kein besonderer Soundtrack drin ist)
TrunxX Thu, 02 Aug 2012 15:53:47 -0000
Kommentar löschenIch mag den Soundtrack von Rambo und sonst keinen
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dAShEIKO Wed, 08 Aug 2012 14:13:16 -0000
Antwort löschenist zwar ne seeeeehr enge Sicht - aber eine gute.
Jerry Goldsmith ist (nicht nur für mich) einer der größten.
TrunxX Wed, 08 Aug 2012 15:11:47 -0000
Antwort löscheno.k. ich hab die Ironie nicht deutlich genug hervorgehoben :))
aber ich stimme zu, Jerry Goldsmith gehörte zu den Großen Hollywoodkomponisten (Gott hab ihn seelig) und kaum ein Soundtrack glich dem anderen
senistro.zoodiac Thu, 02 Aug 2012 14:22:59 -0000
Kommentar löschenIch sag nur: Hans Zimmer: Oscargewinner.
Ich finde die Artikel eingeltich ganz witzig, aber ab ein gewissen Punkt muss man mal die Kirche im dorf lassen...
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FranklinFlyer Thu, 02 Aug 2012 07:53:05 -0000
Kommentar löschenWow.
Mit Allgemeinplätzen "eckt" man hier an.
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NewZooYorker Thu, 02 Aug 2012 01:36:12 -0000
Kommentar löschenClint Mansell ist eh der Beste.
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amblin1971 Fri, 10 Aug 2012 21:45:06 -0000
Antwort löschenMansell kenn ich eigentlich nur aus "Requim" und "Moon". Muss mal öfters was von ihm hören.
BigH Wed, 01 Aug 2012 21:36:02 -0000
Kommentar löschenEinem Komponisten vorzuwerfen, all seine Werke würden sich irgendwie ähnlich anhören, ist schon irgendwie merkwürdig. Jeder Komponist hat doch zwangsweise seine Handschrift, und Zimmer hat eben die seine. Wenn man danach sucht, dann findet man mehr als genug Ähnlichkeiten zwischen John Williams' Bombast-Scores "Star Wars" und "E.T." (und "Superman" können wir bei der Gelegenheit auch noch mit reinpacken). Ich könnte auf Anhieb ein paar Scores von James Horner nennen, die einen ganz charakteristischen "Womm..."-Klavierakkord haben. Und Danny Elfmans leicht schräge Filmmusik (passend zu den 'leicht' schrägen Filmen von Tim Burton) können ihre Abstammung auch nicht unbedingt verbergen. Müssen sie auch nicht. Zimmer ist hinsichtlich der Selbstähnlichkeit seiner Werke absolut keine Ausnahme, sondern schlicht und ergreifend die Regel. Nennt mir irgendeinen Künstler, ganz gleich in welchem Genre, der immer, bei jedem einzelnen seiner Werke, das Rad vollkommen neu erfindet. Mozarts Musik läßt sich in den meisten Fällen auch relativ eindeutig identifizieren.
Sicher gibt es in Hans Zimmers Werk gelegentlich Scores, die sich verdächtig ähneln. Wenn man den eine oder anderen Track von "Backdraft" mit Stücken aus "The Rock" oder "Broken Arrow" vergleicht, dann springen einem ähnliche Tonfolgen fast schon ins Gesicht, keine Frage. Aber vielleicht sollte man auch nicht "Backdraft" mit "The Rock", sondern mit "Driving Miss Daisy" vergleichen, und "Rainman" mit "Batman Begins" und "Pirates of the Caribbean" mit "Madagascar" und "Nine Months" mit "The Ring" oder... (ich könnte das jetzt ad nauseam fortsetzen). Und plötzlich stellt man fest, daß die Bandbreite von Hans Zimmer wesentlich größer ist als man denkt. Klar, wenn man sich nur auf eine Handvoll Scores beschränkt, dann kann man schon auf böse Gedanken kommen. Aber Zimmer hat eben im Laufe seiner auch schon 30jährigen Karriere Kriegsepen, Disney-Zeichentrickfilme, Monumentalstreifen, Horrorfilme, Komödien, Tragödien, Politthriller, Dokumentarfilme und Superhelden-Streifen vertont. Und (fast) jedes mal hat er mit seiner Musik im wahrsten Sinne des Wortes den richtigen Ton getroffen. Ja, auch ein Hans Zimmer hat mal einen schlechten Tag, ich bin nicht unbedingt ein Freund von "Thin Red Line" und "Hannibal". Aber alles in allem hat der gute Mann in den letzten Jahren auf alle Fälle unter Beweis gestellt, daß es sowas wie den "typischen Zimmer" nicht gibt. Es gibt vielleicht einen typischen Actionfilm-Zimmer oder einen typischen Komödien-Zimmer oder was auch immer. Aber selbst dann muß man einfach eingestehen, daß er in jedem Genre zu Hause ist. Das kann man weiß Gott nicht von jedem Filmkomponisten uneingeschränkt sagen.
Noch eins: Ich gebe jetzt einfach mal Mr. Vegas Vorhaltungen 1:1 zurück. Seine Kolumne ist doch immer das gleiche: Irgendein Thema wird ohne besonderen Grund hochgekocht, es werden ein paar heftige, wenn auch meistens haltlose, Anschuldigungen in den Raum gestellt (möglichst polemisch formuliert), es bricht eine heftige Diskussion los (die einen diskutieren über den Inhalt der aktuellen Hasstirade, die anderen über den generellen Sinn und Unsinn der Kolumne), und eine Woche später geht das Spiel von vorne los. Da ist kein kreativer Akt dahinter, das ist nur anecken um des aneckens Willen. Immer und immer wieder das gleiche. Da ist mir Herrn Zimmers angebliches Wiederkäuen dann doch deutlich lieber...
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>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 22:15:52 -0000
Antwort löschenZimmers Scores sind aber ZU gleich. Natürlich kannst du Williams erkennen. Aber hör mal den Soundtrack zu King Arthur, das könnte auch so ziemlich jeder andere Film mit Zimmers Musik sein (ok, keine Komödie).
Allerdings finde ich deinen Text sehr schön geschrieben.
Und vor allem im letzten Absatz gebe ich dir, auch wenn ich dieses Mal ausnahmsweise auf Vegas Seite stehe, recht.
Vika Wed, 01 Aug 2012 23:47:31 -0000
Antwort löschenIch gebe dir vollkommen Recht BigH! Und wirklich schön geschrieben!
sebastian.boehler Thu, 02 Aug 2012 00:17:57 -0000
Antwort löschenWo ich BigH zustimmen muss, ist, dass die Ähnlichkeiten Zimmers Musik sich eher auf verschiedene Genres beschränken.
So hört man z.B. eine starke Ähnlichkeit zwischen Inception und den Batman-Filmen.
Rain Man oder Sherlock Holmes hingegen sind wieder total anders.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:39:33 -0000
Antwort löschenZimmer hat so viele verschiedenartige Soundtracks komponiert, dass man bei Ähnlichkeiten zwischen zwei Scores wohl kaum von "zu gleich" sprechen kann. Sein gesamtes bisheriges Schaffen spricht mehr als für sich.
maddes89 Wed, 15 Aug 2012 14:36:26 -0000
Antwort löschenEs gibt aber doch einen Unterschied zwischen "eigener Handschrift" und das ständige aufwärmen von bereits aufgekochter Musiksuppe. Musikbands wie zum Beispiel Radiohead haben es auch geschafft stets einen relativ eigenen Stil zu kreieren und dabei trotzdem mit jedem Album etwas völlig neues zu schaffen.
Dass ein Komponist sich treu bleibt ist absolut nicht verwerflich. Es ist nur dann verwerflich, wenn man, etwas einfach ausgedrückt, ein bereits verwendetes Musikmuster im Kopf hat und daran nur ein paar Sachen verändert, um es wenigstens ein bisschen anders klingen zu lassen. Leider ist es nicht nur mit der Filmmusik so sondern oft auch mit den aktuellen Filmen selbst.
Mitch McDeere Fri, 17 Aug 2012 07:32:16 -0000
Antwort löschenEs gibt keinerlei handwerkliche Belege dafür, dass Hans Zimmer "Musiksuppe aufkocht".
Warum in einer eindeutigen Geschmäcker-Diskussion immer wieder versucht wird, das Handwerkliche Zimmers schlechtzureden, ist mir schlicht unbegreiflich.
Zimmer ist sich nachweislich nicht selbst treu geblieben und hat in regelmäßigen Abständen seinen Stil verändert.
Hört aber mal einen John Williams Soundtrack der 80er, 90er und 2000er an - die klingen derart ähnlich in ihrer ganzen Machart, dass man auch manchmal das Gefühl hat, man schaue einen ganz anderen Film - einfach weil die Musik einem aus einem bereits erschienenden Film bekannt vorkommt. Dennoch würde niemand auf die Idee kommen, ihn hierfür zu kritisieren.
Was die Community gegen Zimmer hat, vermag ich nicht zu erkennen. Klar ist jedoch, es ist eindeutig eine Geschmacksfrage.
donoctavio Wed, 01 Aug 2012 21:12:27 -0000
Kommentar löschenWie der Wirt in meiner liebsten Fussballkneipe... Einmal kurz die Bayern-Fans anstacheln und es ist für jede Menge Jubel, Trubel, Heiterkeit und rollende Rubel gesorgt. That's entertainment!
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alh8888 Wed, 01 Aug 2012 20:49:03 -0000
Kommentar löschenDiese Meimung kann ich überhaupt nicht teilen. Es gibt viele erstklassige Nummern von Zimmer. Er ist einer der größten aller Zeiten seiner Zunft.
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eastergaard Wed, 01 Aug 2012 20:32:42 -0000
Kommentar löschenFür große Diskussionen hab ich grade keine Lust, deshalb kurz gefasst:
- Teile deiner Kritik sind berechtigt, andere nicht und auch ich gebe mittlerweile zu dass Zimmer nicht das gelbe vom Ei ist, aber deshalb muss man einem nicht die Daseinsberechtigung absprechen.
- Zimmer ist ganz ok, wenn er wie bei Dark Knight nen anderen zur Seite gestellt bekommt und nichts gegen John Powell, der ist Klasse.
- Bestes Movie Theme, vom großen Ennio Morricone, ist das von "Mission":
http://www.youtube.com/watch?v=oag1Dfa1e_E&feature=related
Und zwischen diesem und Stück Musik und Zimmer liegen wirklich Welten!
Aber Hey, es gibt halt nur wenige wie Morricone, da kann man auch mit Zimmer leben.
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eastergaard Wed, 01 Aug 2012 20:36:18 -0000
Antwort löschenAch ja, und bei Tron frag ich mich wieviel Daft Punk da überhaupt drin war. Wären alle Stücke wie "Derezzed" hätte der Soundtrack richtig gefezt .
Peda da Bear Wed, 01 Aug 2012 20:29:30 -0000
Kommentar löschenIch komm hier nur her um mich über die Kommentare zu amüsieren. Ganz großes Kino :)
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Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 20:40:03 -0000
Antwort löschenDann kommentierst du Kommentar-Kommentiererer. Sei stolz - mehr meta geht nicht.
Peda da Bear Thu, 02 Aug 2012 05:00:59 -0000
Antwort löschenDu hast mit deinem Kommentar das Gegenteil bewiesen ;) Und ich eigentlich auch gerade wieder.
tobi12000 Wed, 01 Aug 2012 20:11:30 -0000
Kommentar löschenridley scott als inkompetent zu bezeichnen aber gleichzeitig alien und blade runner mit 10.0 bewerten? so ganz konsequent ist das nicht.
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lieber_tee Wed, 01 Aug 2012 20:56:28 -0000
Antwort löschenLieß den Text mal genau, ist bereits x-mal richtig gestellt worden...
tobi12000 Wed, 01 Aug 2012 23:00:58 -0000
Antwort löschenich steh nich so auf redaktionelles rumtrollen, hab den text deswegen nur überflogen, aber das sprang mir ins auge.
Peter Hofbauer Wed, 01 Aug 2012 20:08:51 -0000
Kommentar löschenWas für eine sch.... schreibt der Kerl hier eigentlich? Zimmer schreibt erstklassige Stimmungsvolle Scores....wäre ich Hollywood Regisseur wäre er meine erste Wahl!!! und dann noch Ridley Scott und Christopher Nolan als inkompetente Filmemacher zu bezeichnen schiesst dann wirklich den Vogel ab. Zwei der wichtigsten Regisseure der Vergangenheit und Gegenwart (Zukunft sowieso ;)) sind inkompetent in ihrem schaffen??? Also bitte.....
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lieber_tee Wed, 01 Aug 2012 20:57:10 -0000
Antwort löschenLieß den Text mal genau, ist bereits x-mal richtig gestellt worden...
Kwyjibo Wed, 01 Aug 2012 18:31:42 -0000
Kommentar löschenMir geht Zimmer auch schon seit Jahren auf die Nerven, aber viele von den Dingen, die Vega anspricht, waren mir nicht bewusst. Von sehr interessanter und informativer Text!
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Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 22:07:16 -0000
Antwort löschenDer Artikel soll polarisieren, da kann man weder von interessant noch von informativ sprechen
Kwyjibo Thu, 02 Aug 2012 15:06:21 -0000
Antwort löschenBrauchst hier jetzt nicht bei jedem Post rumspamen, danke.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 15:09:25 -0000
Antwort löschenEntschuldige. Ich wusste nicht, dass Du Deinen Kommentar in der Absicht geschrieben hast, dass er unkommentiert bleiben sollte.
Kwyjibo Thu, 02 Aug 2012 15:23:11 -0000
Antwort löschenEr darf selbstverständlich kommentiert werden, aber du hast jetzt schon bei dutzenden Leuten geschrieben, dass du den Artikel und Vega Scheiße findest.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 15:25:16 -0000
Antwort löschenWie viele Kommentare darf ein Nutzer denn pro Diskussion abgeben?
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 15:26:34 -0000
Antwort löschenPS: Ich finde Vega überhaupt nicht scheiße. Sein Artikel ist bloß provokant und inhaltlich fragwürdig, was aber auf seine Ablehnung Zimmers Musik gegenüber zurückzuführen ist. Das macht ihn aber nicht zu einem schlechten Menschen.
Kwyjibo Thu, 02 Aug 2012 17:12:22 -0000
Antwort löschenDu darfst so viele Kommentare abgeben wie du möchtest, aber das meiste war ja nur das gleiche Gerede über Vega und das nervt auf Dauer.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 17:16:04 -0000
Antwort löschenTut mir Leid, dass Du es als nervig empfunden hast. Unterschiedliche Kommentarverläufe bringen auch Wiederholungen mit sich, da nicht jeder Nutzer querliest. Und wenn innerhalb eines Kommentarverlaufs Wiederholungen auftreten, dann meistens aufgrund von Missverständnissen, die dann durch Konkretisierungen zu klären versucht werden.
Da Vega seine Rubrik nach sich benannt, ist es aus meiner Sicht aber normal, dass er als Ausschlaggebender Thema dieser Diskussion wird. Damit muss auch er rechnen / leben können bzw. ich bin sicher, das wird er beabsichtigt haben.
Jantanplan Wed, 01 Aug 2012 17:25:49 -0000
Kommentar löschenMan kann doch nicht alles über einen Kamm scheren...
Hier also ein paar schöne "Zimmer" Filme:
Das Zimmer meines Sohnes (2001) IT
Das grüne Zimmer (1977) FR
Das rote Zimmer (2010), DE
Ein Zimmer in der Stadt (1982) FR
Zimmer mit Aussicht (1986) GB
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Seppeline Wed, 01 Aug 2012 17:05:12 -0000
Kommentar löschenHabe just mal einige Komponistenprofile hier auf MP aufgerufen und interessanterweise hat Hans Zimmer offenbar die meisten Fans (231). Vielleicht erst seit heute? :p
Dagegen z.B.: Ennio Morricone (130), John Williams (70), Danny Elfman (70), Howard Shore (48), ...
Was soll man dazu sagen....
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Seppeline Wed, 01 Aug 2012 17:12:55 -0000
Antwort löschenNun ja, an den Filmen an sich liegt's wohl eher. FdK und Nolans Batman...
New Cameron Wed, 01 Aug 2012 17:03:00 -0000
Kommentar löschenViel Lärm um nichts,
da redet sich jemand viel Frust von der Seele und am Ende interessiert es selbst ihm nicht, was er schreibt, aber Hauptsache in Kerbe wurde gehauen und die Community aufgewirbelt....
Wenn du wirklich meinst was du schreibst, was ich sehr bezweifle, weil es sich, kurz gesagt, fast schon lustig anhört, was du schreibst, dann haben deine Argumente weder Hand und Fuß.
Dass sich bestimmte musikalische Tendenzen getragen von Zimmermann in der Filmbranche auszeichnen, sprechen gerade für Zimmermann, der den Zeitgeist des Filmempfindes sehr genau trifft und dem seinen Stempel aufdrückt. Dass du ihn damit degradierst, weil seine Produktionen in sich, sich kaum unterscheiden, dann sind das nur halbseinden Versuche das Haar in der Suppe zu finden. Kaum ein anderer Song wurde in den letzten Jahren so oft gespielt das Score von Fluch der Karibik. Was prägte genau den Oscar prämierten Streifen Gladiator? Genau, und das sind nur wenige seiner virtuosen Leistungen, die du unglaubwürdig zu schmälern versuchst. Vor allem "he's a pirate" mit "the battle" als unterscheidlos zu bezeichnen, dies ist wirklich sehr weit her geholt, aber nichts für ungut, vielleicht glaubt es dir jemand :). Selbst der große John Williams hat ähnliche Scores, siehe "Indiana Jones" u. "Supermann" etc.
Nun denn, Zimmermann ist auch für mich nicht Der Komponist in Hollywood, aber sicherlich eine prägende und tragende Figur.
Mehr Zeit will ich dem Demagogen nicht widmen, das Bildnieveau widert einem nur an.
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New Cameron Wed, 01 Aug 2012 17:06:05 -0000
Antwort löschen:D der heisst ja Zimmer und nicht Zimmermann ....
Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 18:08:50 -0000
Antwort löschenJohn Williams hat seinen unverkennbaren Stil, der aber oft erste Sahne ist. Da hat jemand mit gedacht und da kann jemand offensichtlich was. Eingängige Themen, Wiedererkennungswert, Passgenauigkeit, grandiose Leitmotive.
Hans Zimmer, das ist oft nerviges Gedudel, vollkommen austauschbar und sogar oft unpassend. Hassenswert!
Selbst Steve Jablonsky, der Zimmers Schüler war, hat mit der Transformers (Teil 1)-Score seinen Meister überflügelt.
Jetzt nimm mal "Gladiator" und vergleiche den Soundtrack mit "The Rock" und dann nimm mal "Ben-Hur" (1959) dazu.
Wenn Hans Zimmer gute passende Film-Musik macht, was bitte haben dann Basil Poledouris oder Jerry Goldsmith gemacht?!
ProjectChaos Wed, 01 Aug 2012 16:22:13 -0000
Kommentar löschenWiederkehrende Elemente ? Minimal Music ala Phillip Glas
Viel bam bam ? Tschaikowski
Hier wird gebasht, wo man auch ignorieren kann ,wenns nicht gefällt und bitte lasst die pseudo objektive Bewertungen der Musik.
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karma-karman Wed, 01 Aug 2012 16:20:43 -0000
Kommentar löschenBullshit
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maddes89 Wed, 15 Aug 2012 14:38:20 -0000
Antwort löschenGenau! Und jetzt noch Begründen Warum, dann sind wir alle glücklich und können wieder beruhigt schlafen gehen...
Derbst Wed, 01 Aug 2012 16:11:57 -0000
Kommentar löschenMr. Vincent Vega ist ein Misanthrop... Traurig das solch ein Mensch eine Plattform hier bekommt.
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Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 16:14:54 -0000
Antwort löschenUnd wieso ist das traurig? Sind wir hier in Nazi-Hausen, wo nur der Endsieg verkündet werden darf und (harte) Kritik unerwünscht ist?!
Dr. Kovak Wed, 01 Aug 2012 16:57:23 -0000
Antwort löschenNen traurigen Derbst will aber niemand. Armes Ding... Geht's wieder? Na komm her...
Derbst Wed, 01 Aug 2012 18:05:36 -0000
Antwort löschenIch bin kein Fan von Hans Zimmer... Vincent Vega kritisiert nicht er versucht jedesmal einfach nur jemandes Arbeit durch den Dreck zu ziehen.
Was der Quatsch mit "Nazi-Hausen" werden soll verstehe ich zwar nicht ganz aber Sie schein sich auf dem gleichen Niveau wie der oben genannte "Kritiker" zu bewegen, was ebenfalls schade ist.
Dr. Kovak Wed, 01 Aug 2012 18:21:07 -0000
Antwort löschenVielleicht einfach mal akzeptieren, dass diese Kolumne keine Kritik ist?
mogo Wed, 01 Aug 2012 21:28:01 -0000
Antwort löschenUnd Godwin's Law ist hiermit erfüllt. Im übrigen sollte man das ganze einfach nicht so ernst nehmen, wenn eine Kolumne "eckt an" heißt, kann man davon ausgehen, dass manche Aussagen einseitig und überspitzt sind. Dann mag Vincent nun mal Zimmer nicht, who cares? Ich werde die Songs von Gladiator deswegen nicht aufhören zu mögen, und die von Inception werde ich weiter verachten.
Luinaear Wed, 01 Aug 2012 15:58:09 -0000
Kommentar löschenWenn ich so drüber nachdenke, eigentlich mag ich hauptsächlich König der Löwen. Fluch der Karibik, The Rock und Pearl Harbor hab ich selbst im Orchester mitgespielt. Es macht zwar Spaß es zu spielen, weil manchmal echt schöne Stellen drinnen sind, aber man erkennt schon oft an den ersten paar Takten wer es komponiert hat.
Zumal mir die Musik auch oft zu sehr auf 'episch' getrimmt ist. Bei manch anderen Komponisten ist das nicht anders, aber bei Hans Zimmer find ich persönlich es am extremsten.
Ich bleib bei Soundtracks, die mir ein wenig mehr abwechselung bieten =)
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Luinaear Wed, 01 Aug 2012 22:50:00 -0000
Antwort löschenEin kleiner Nachtrag: Einige Tracks mag ich schon ganz gerne - aber dennoch im allgemeinen ist er mir zu inflationär. Als wir die Noten für The Rock bekamen, war ich sicher nicht die einzige, die leicht mit den Augen gerollt hat, denn Kompositionen von Hans Zimmer sind die Jahre vorher auch immer ein Bestandteil des Konzertes gewesen.
Fluch der Karibik fänd ich an sich nicht so tragisch - aber es ist einfach in sämtlichen Medien überbenutzt, das ist so ein Stück, was einem andauernd über den Weg läuft und mich deshalb total nervt.
Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 15:45:19 -0000
Kommentar löschenMusik, die offiziell mit Hans Zimmer in Verbindung steht, ist in den meisten Fällen einfach unerträglich.
Aber wer keine wirkliche Ahnung von Musik hat -was wohl die meisten Menschen betrifft- kriegt davon einfach nicht viel mit.
"Geschmackssache" ist immer die Ausrede der Inkompetenten und Hans Zimmers Mukke ist nun einmal nichts weiter als "Geschmackssache"... leider.
Bedauerlich, dass nicht einmal so ein relativ fortschrittliches Medium wie die Blu-Ray eine Option dafür bietet, um den Soundtrack einfach wechseln oder auf stumm stellen zu können...
Und auch der neue Superman-Film ist dank Hansi Hinterzimmer jetzt schon für die Katz, befürchte ich.
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Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 15:53:22 -0000
Antwort löschenPS:
Zimmer liefert mit seinem "Team" einfach nur Schrott am Fließband ab, während Tausende von arbeitslosen Komponisten nie eine Chance erhalten, ihren individuellen Beitrag zu Hollywoods Filmen abzuliefern. Sehr traurig.
Seppeline Wed, 01 Aug 2012 16:40:26 -0000
Antwort löschenDein PS gefällt mir. Anstatt immer wieder den Hans zu nehmen, wäre es wirklich schön, wenn andere, vielleicht eher unbekanntere Komponisten ihre Chance bekämen.
Aber Hollywood setzt da wohl lieber auf bekannte Namen und geht keine Risiken ein. Schon schade.
New Cameron Wed, 01 Aug 2012 17:09:25 -0000
Antwort löschener hat sich bewährt und tut nicht so, als ob er nur schrott gemacht hätte, es gibt immer noch sehr viele andere Komponisten, die gerade sich nicht beweisen konnten.
Als ob niemand jemals eine Chance bekommen hätte sich in Hollywood einen Namen zu machen....also wirklich, wie hohl können denn Aussagen noch werden
Seppeline Wed, 01 Aug 2012 17:45:40 -0000
Antwort löschenMMn hat er schon schöne Scores gemacht, z.B. mag ich den FdK-Score. Mir ist er nur momentan etwas überpräsent, siehe imdb.com. Vielleicht fällt es deshalb eher auf, dass sich seine Kompositionen ähneln.
Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 17:53:52 -0000
Antwort löschenWenn sich etwas "bewährt" hat, ist das ja wohl kaum ein Qualitätskriterium oder ein Anzeichen von künstlerischem Anspruch.
Viele populäre Sachen sind -gelinde gesagt- Scheiße, weil die meisten Leute ungebildet sind (ergo: einen schlechten Geschmack aus Unwissenheit haben), weswegen sie kaum differenzieren können.
Hans Zimmers Musik inkl. deren oft nerviger Einsatz in diversen Filmen, ist zum Großteil ein "pain in the ass" und wie bitte kann sich jemand, der unbekannt ist, beweisen, wenn solche etablierten Leute wie Zimmer die Blockbuster vertonen dürfen und man dafür eben kaum unbekannte Komponisten nimmt?!
Selcarnor Wed, 01 Aug 2012 18:32:31 -0000
Antwort löschenIch persöhnlich glaube wir reden hier an etwas vorbei:
Mir ist es am Ende so ziemlich scheißegal wer die Scores zu den Filme macht... sie müssen nur am Ende dazu passen.
Und bisher hat für mich jeder >Hans Zimmer<-Score genügend Stimmung erzeugt, dass ich mich beim Schauen wohlgefüht hast. Du kannst mir jetzt ruhig Unwissenheit anprangern oder mich aus dem Fenster werfen, es wird nichts daran ändern, dass ich so empfinde.
Hauptsache man hat Spaß, Vergügen oder anderweitige postive Resoanz zu den Filmen und deren Soundtracks und wenns eben Zimmer ist, dann ist es eben Zimmer.
Canis Majoris Wed, 01 Aug 2012 20:04:07 -0000
Antwort löschenKann man so sehen.
Jedoch macht mir Hans Zimmers Musik die meiste Zeit keinen Spaß, sondern eher den Film kaputt.
mogo Wed, 01 Aug 2012 21:40:36 -0000
Antwort löschenAllein die letzte Aussage ist wirklich etwas wert. Alle Leute, die anderer Leute Meinung wegen fehlender Bildung kritisieren, und sich dabei auf ihre eigene Bildung berufen, können nicht allzu gebildet sein. Früher haben auch gebildete Menschen neue Stilrichtungen als primitive Negermusik bezeichnet, jetzt ist es der hoch geschätze Jazz. Je mehr man erfährt, desto mehr merkt man, wie wenig man doch eigentlich weiß. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Zimmers Musik simpel ist, und es keine hohe musikalische Fertigkeit erfordert, so etwas zu komponieren. Aber wieso sollte jemand, der einen Film für die Masse macht = Blockbuster nicht die Musik nehmen, die der Masse gefällt? Ich persönlich denke, dass der Hass gegen Zimmer daraus resultiert, dass viele Leute, die zugegebenermaßen vielleicht andere tolle Komponisten nicht kennen, ihn für toll und künstlerisch wertvoll halten, man aber sein Selbstverständnis als gebildeter Mensch aufrecht erhalten , und nun Zimmer hassen und unerträglich finden muss.
HymnOfABrokenMan Wed, 01 Aug 2012 23:56:08 -0000
Antwort löschenEin echter Musikfachmann läßt sich mal dazu herab, uns Bauerntölpeln zu sagen, dass Zimmer Schrott ist! Lobet den Herrn! Dieser Mann hat mir die Augen geöffnet!
lindaisonfire Wed, 01 Aug 2012 15:40:42 -0000
Kommentar löschen" [...]oder die eigentlich spannende Houseformation Daft Punk für ihren ersten Filmscore zu Tron Legacy nur die dröhnenden Motive aus Batman Begins und Inception nachspielen muss ... "
Was? Neiiiin :( Der OST zu Tron:Legacy war der absolute Knaller!
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goodspeed Wed, 01 Aug 2012 15:31:18 -0000
Kommentar löschenUnd ich dachte Zimmer Bashing wäre bereits Ende der 90er für offiziell überstrapaziert und nervtötend erklärt und deswegen verboten worden? Auch schön das mit "und Personal" alle ehemaligen Praktis von Zimmer wie Harry Gregson-Williams, John Powell, Ramin Djawadi oder Henry Jackman über einen Kamm geschert werden. Hans, der Mörder der Filmmusik, gewisse Themen kommen wohl nie aus der Mode. Früher war eh alles besser...ja ja...
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Ari Gold Wed, 01 Aug 2012 15:23:39 -0000
Kommentar löschenMr. Vincent Vega nervt! So oder anders könnte man die Rubrik auch nennen. Es geht im nicht darum, dass er anecken will, sondern möglichst viele Kommentare unter seinen Beiträgen sehen will. Wahrscheinlich ist er Misanthrop und liebt es gehasst zu werden.
Also lieber dies Rubrik boykottieren!
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maddes89 Wed, 15 Aug 2012 14:40:01 -0000
Antwort löschenHerrlich zu sehen wie manche Leute sich aufregen, wenn ihr gewohntes Gedanken- und Meinungsbild aus der Konformität herausgebrochen wird.
Ari Gold Thu, 23 Aug 2012 09:47:54 -0000
Antwort löschenAnscheinend hast du meine Ansicht nicht ganz verstanden. Ich akzeptiere, dass jeder Mensch einen unterschiedlichen Geschmack hat, jedoch macht diese Rubrik einfach nur argumentationslos und auf objektiv gemacht populäre Filme oder Filmleute runter.
Der Nutzen ist klar: Der Autor will selber Aufmerksamkeit und provozieren, wobei ihm seine eigene Meinung eher unwichtig ist.
Prestigeww Wed, 01 Aug 2012 14:57:57 -0000
Kommentar löschenHey Vince, dein Artikel hat ja hohe Wellen geschlagen. Jetzt hat der Hans Zimmer sogar eine Videoantwort für dich produziert: http://www.youtube.com/watch?v=xDPkD1RaMq8
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Ghoul Wed, 01 Aug 2012 14:34:57 -0000
Kommentar löschenIch hab Zimmer eigentlich sehr geschätzt, aber in letzter Zeit recycelt er immer mehr, daher gibt es viele andere, die ich besser finde...
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amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 18:35:25 -0000
Antwort löschenEr recycelt nicht , sondern bleibt seinem Stil treu. Das ist legitim!
Ghoul Thu, 02 Aug 2012 01:10:50 -0000
Antwort löschenKlar ist das legitim, aber das macht die Musik nicht abwechslungsreicher oder besser...
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:43:29 -0000
Antwort löschenHör mal einfach in sein bisheriges Schaffen rein, Ghoul. Mehr Abwechslung geht nicht.
Wenn man von "abwechslungsreich" spricht, muss man automatisch andere Filmkomponisten wie John Williams, Eric Serra oder auch Danny Elfman ausklammern. Die erkennste nach wenigen Takten.
Einen Hans Zimmer habe ich aber beispielsweise weder in "Hannibal" noch in "The Weather Man" sofort raushören können. Aber hauptsache auf ein vermeintlich schlechten Komponisten eindreschen, der nachweislich keiner ist.
Ghoul Thu, 02 Aug 2012 12:55:37 -0000
Antwort löschenIch sag ja nicht dass er schlecht ist, ich find ihn ja auch wirklich gut, keine Frage, vor allem halt seine älteren Sachen, aber dadurch dass er so unglaublich viel macht, kommt es zwangsläufig dazu, dass nichts großartiges neues dazukommt, einfach mal mein Standpunkt.
Ghoul Thu, 02 Aug 2012 12:58:38 -0000
Antwort löschenBsp. The dark Knight Rises ist meiner Meinung nach nur altes Zeug, und damit meine ich natürlich nicht, dass es sich zufällig wie the dark knight anhört, sondern sind elemente von bsp. Da Vinci Code, Inception, Fluch der Karibik... drin. Ich sag nicht, dass es sich deshalb schlecht anhört, aber es ist halt nichts besonders neues
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 13:16:03 -0000
Antwort löschenAber dann kannste doch nicht behaupten, dass er nicht abwechslungsreich komponiert. Es stimmt ja offenbar auch aus Deiner Sicht nicht.
Nichts großartig Neues? Chevalier de Sangreal war für einen Hans Zimmer aus musikalischer Sicht innovativ und das kam "erst" 2006 und wurde seitdem seinerseits als Stilmittel des Öfteren aufgegriffen. Auch sein Rango-Soundtrack ist etwas Neues, nachdem er bereits im dritten Pirates-Teil mit Western-Elementen gespielt hat.
Wer einen Blick in das Schaffen des Hans Zimmer wirft, entdeckt regelmäßig etwas Neues. Gesanglich, von den Instrumenten her oder aber was das Arrangement betrifft.
Also gibts nachweislich stetig etwas Neues und somit auch aus musikalischer Sicht etwas Besonderes.
The Dark Knight Rises sollte gar nichts großartig Neues sein, sondern die musikalischen Elemente der ersten beiden Teile neu verknüpfen. Das wurde nicht nur musikalisch sondern auch was die Inszenierung durch Nolan betrifft so gemacht. Kann ich nicht als Mangel betrachten. Die Fluch der Karibik Musik zieht sich ja auch durch die Teile durch... oder die von Zurück in die Zukunft, Jurassic Park, der Herr der Ringe, Matrix oder Krieg der Sterne. An den Filmkomponisten wird aber weniger Kritik geübt - warum?
PS: Wo in TDKR war eigentlich musikalisch etwas aus Sakrileg, Inception oder Fluch der Karibik zu hören? Hab den grad erst gesehen, aber derartige musikalische Motive waren nicht festzustellen.
Ghoul Thu, 02 Aug 2012 15:30:27 -0000
Antwort löschenErstmal auf dein post scriptum: Wie kann man das nicht hören? Die ersten fünf Sekunden des Main Themes und ich musste sofort an Inception - Mind Heist denken. Der beginn der Stücke ist nahezu identisch. Wenn man sich auf den Soundtrack konzentriert erkennt man eindeutig alte Stücke darin.
Und es ist klar, dass er nicht immer exakt dasselbse macht und dass es auch neues gibt, das habe ich nicht bezweifelt, sondern nur, dass es tendenziell weniger Neues wird und mehr dem aufbereiteten Platz macht. Auch seine Neuen Sachen wie Rango findet man vor allem in der musikalischen Besetzung parallelen, die sehr stark an Sherlock Holmes erinnern.
Und vermutlich denkst du jetzt, dass ich ihn damit kritisiere, aber mir ist klar, dass, wenn man so viel Musik macht wie Zimmer, es zwangsläufig - absichtlich oder nicht - zu wiederholungen kommt, genau wie bei Schriftstellern wie Stephen King...
Und dass eine Reihe wie Herr der Ringe oder Matrix ähnliche musikalische Element in allen Teilen ist auch nichts neues und nicht schlechtes. Warum sollte man dafür kritisieren?
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 15:39:34 -0000
Antwort löschenDas mit den ersten Takten kenn ich auch von Danny Elfman, Éric Serra und John Williams. Ich höre lieber ganze Stücke statt nur die Anfänge. Wenn man sich mehrere Alben anderer Filmkomponisten anhört, kann man da auch Ähnlichkeiten zu früheren Werken finden.
Das liegt ja im Auge des Betrachters. In meinem Auge gibt es sehr viel Neues und Range und Sherlock Holmes zu vergleich ist musikalisch ja schon ziemlich anspruchsvoll. Ist offenbar wieder einmal Geschmackssache, aber warum auch nicht?
Kritisiere ihn ruhig, wenn Du das möchtest. Zu Wiederholungen kommt es auch bei anderen Filmkomponisten, weswegen ich den Artikel hier und dieses Einschlagen auf Hans Zimmer nicht nachvollziehen kann. Als ob Hans Zimmer das Ende der Filmmusik einläutet und was da noch so steht.
Man sollte eben keinen Komponisten einer Filmreihe für einen durchgängigen Soundtrack-Einsatz kritisieren. Aber ein solcher wird Hans hier vorgeworfen. Ich sage ja selbst wie Du auch, dass das nicht angebracht ist.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 15:51:58 -0000
Antwort löschen:) Dennoch hätte ich nichts dagegen, wenn mal wieder eine musikalische Überraschung in einem Zimmer-Soundtrack auftaucht :)
Micka Wed, 01 Aug 2012 13:58:37 -0000
Kommentar löschenGute Mainstream Musik für gute Mainstream Filme.
Wenn Filme zu einem großen Teil von Effekthascherei leben, ist doch die logische Konsequenz es bei der Musik genauso zu tun.
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Fir3wall Wed, 01 Aug 2012 13:57:17 -0000
Kommentar löschenHandwerklich gesehen hat Mr. Vega hier mit Sicherheit recht, denn da hat ein Howard Shore oder ein Morricone sicherlich kompliziertere Partituren aufzuweisen.
Dass das aber keinerlei Einfluss auf die Gefühle hat, die beim Hören seiner Musik rüberkommen, hat Eck-Vega total vergessen.
Es geht um Musik und daher sollte man hier ausnahmsweise mit dem Herzen denken und nicht mit dem Kopf. Das ist es was zählt.
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freakualizer Wed, 01 Aug 2012 13:56:08 -0000
Kommentar löschenIch BOYKOTTIERE diese Rubrik, ich les den Mist nicht mehr.
Da ich schon genug Stress auf der Arbeit habe, brauche ich dieses gekünstelte "Ich-leg-mich-mit-allen-an-und-viele-Kommentare-machen-ihn-hart" Geschreibsel und die darauf folgenden, oft so belanglosen, Diskussionen nicht.
Und tschüss "VV eckt an"!
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BlueSquirrel Wed, 01 Aug 2012 13:51:01 -0000
Kommentar löschenDann nennt es eben nicht Musik, sondern Geräusche. Gibt ja auch Leute, die führen einen mit purer Freude entfachten Eiertanz auf, wenn ein Film gar keine Musik hat. Halte das Thema für nicht gänzlich aber ziemlich indiskutabel.
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cinematography Wed, 01 Aug 2012 13:19:23 -0000
Kommentar löschenHans Zimmer ist ein sehr talentierter Komponist der keine musikalische Ausbildung braucht. Man meckert ja auch nicht bei den ganzen großen Regisseuren darüber dass sie nicht auf der Filmhochschule waren.
Ausserdem klingt der Inception Score ganz anders als der von Sherlock Holmes obwohl man natürlich die "Zimmerhandschrift" bemerkt.
Die Musik Hans Zimmers ist auf jeden Fall nicht banal, ich glaube er macht sich viel zu viel Gedanken über jeden einzelnen Ton um sich mit verschnörkelten Melodien zu beschäftigen.
Es wird leider immer Menschen geben die gegen die Entwicklung der Kinokunst sind aber dagegen lässt sich leider nichts tun.
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Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 16:21:50 -0000
Antwort löschenWelche Entwicklung? Davon ist bei Zimmer zumindest nichts zu merken.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 22:13:45 -0000
Antwort löschenGenau, Oceanic6, alle Zimmer-Soundtracks klingen gleich.
Vor allem Zwei Welten, Miss Daisy und ihr Chauffeur, Ein Vogel auf dem Drahtseil, Männer die durchs Feuer gehen, True Romance, Der König der Löwen, Der schmale Grat, Mission Impossible II, Pearl Harbor, Hannibal, Ring, The Weather Man, Sakrileg und vor allem Rango.
Alles dasselbe mit den gleichen Instrumenten, Orchestrierungen, Gestaltungen und vor allem den gleichen Noten. Fazit: Null Entwicklung über seine bisherige Schaffenszeit *ironie aus*
Tom Friedel Wed, 01 Aug 2012 13:15:31 -0000
Kommentar löschenEigentlich habe ich ja grad gar keine Lust mich zu diesem doch eher lästigen Thema zu äussern. Aber ich mach es halt doch, halte mich dafür aber kurz.
Die Aussage die Vega hier sehr drastisch darstellt ist an ihrer Wurzel sicherlich korrekt. Die Scores von Hans Zimmer sind sicherlich sehr... ...sagen wir mal mainstream. Und auch wiederholt er sich in seinen Scores recht häufig. Aber dennoch sind seine Scores das, was vor 30 Jahren die Scores von Williams waren. Mal davon abgesehen dass sich mit John Williams so oder so keiner messen kann. Und wenn wir gerade bei ihm sind. Hört euch mal den Score zu "Vergessene Welt - Jurassic Park 2" an. Der ist quasi 1:1 vom Ersten kopiert worden.
Im übrigen stört es mich auch nicht, dass sich etwas frischere Komponisten wie Jablonski oder Badelt an den Scores von Zimmer orientieren. Denn auch diese Beiden machen hervorragende Scores und habe trotz des Einflusses von Zimmer ihren eigenen Stil und wissen diesen auf jeden Film individuell anzuwenden.
Und für all diejenigen die sich jetzt über all die Hollywood-Filmmusik-Zerwurschtler aufregen kann ich nur eins sagen: "Kommt wieder runter, hört euch ein, oder auch mehrere, Alben von "Audio Machine" oder "Two Steps from Hell" an und genießt euer Leben!"
P.S.: Auf unserem Videoportal des Vertrauens finden sich noch mehr solcher Filmmusik 'Sound-A-Likes' -> Einfach eins der obigen Videos aufrufen und mal die rechte Liste etwas durchforschen ;-)
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Spielberg_Fan Wed, 01 Aug 2012 12:36:28 -0000
Kommentar löschenToll auf den Punkt gebracht, obwohl auch ich einige Scores von Hans Zimmer großartig finde. Trotzdem, die Filmmusik der Neuzeit hat sich ziemlich negativ entwickelt. Einen Franz Waxman oder Jerry Goldsmith werden wir wohl nicht mehr erleben dürfen.
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Rukus Wed, 01 Aug 2012 12:02:10 -0000
Kommentar löschenHmmm ... wenn ich mir so seine musikalische Filmographie durchschaue, ist mir aus allen Filmen nur ein Thema geläufig. Außer Fluch der Karibik (hat Zimmer nur produziert, nicht komponiert) wüsste ich jetzt nicht, was durch die anderen Filme gedudelt ist. Bemerkenswert ... wenn auch in negativer Hinsicht. Auch wenn ich sie teils Jahre nicht gesehen habe, klingen Willow, Das letzte Einhorn, Zurück in die Zukunft, Conan, Braveheart, Herr der Ringe, Der Name der Rose, Rambo, Terminator und viele mehr in meinen Ohren. Was das über Zimmer aussagt, darf sich jeder selbst aussuchen.
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>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:38:37 -0000
Antwort löschenGenau mein Reden!!
Auch wenn ichs weiter unten schon propagiere.
http://www.youtube.com/watch?v=Pm-l6xjGO74
Hört euch das an. SOWAS war früher in einem B-Film!!!!!!!!!
Rukus Wed, 01 Aug 2012 12:45:29 -0000
Antwort löschenEs gibt halt Filme, die man an ihrer Musik erkennt.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 13:02:19 -0000
Antwort löschenHmmm... also an Indy musste ich da nie denken. Höstens der Einsatz der Bläser ist ähnlich. Aber musikalisch ist das doch noch was eigenes.
Auch sehr schön aus dem Film:
http://www.youtube.com/watch?v=E5MP_ShRatQ
Skeletors Thema beginnt so ab 1:35.
Auch nicht gerade ein Top-Film, trotzdem schönes Thema:
Quigley Down Under.
http://www.youtube.com/watch?v=tAhVeGuHlIM
torwei Wed, 01 Aug 2012 13:05:09 -0000
Antwort löschenSorry, die Seite spinnt grad irgendwie bei mir. Vielleicht wars auch Star Wars, aber ist auch letztendlich egal
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 13:11:16 -0000
Antwort löschenStar Wars/Indy. Beides Williams und in so fern teilweise dicht beieinander. ;)
torwei Wed, 01 Aug 2012 13:25:40 -0000
Antwort löschenSuperman auch ... insofern könnte man zumindest einigen Werken Williams dasselbe vorwerfen wie hier Zimmer. ich denke das trifft einfach auf fast jeden Komponisten zu, da könnte man auch auf Mozart und Beethoven eindreschen. Will jetzt hier aber nicht mit Halbwissen um mich werfen :D
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:05:34 -0000
Antwort löschenStimmt, nur schafft Williams Melodien. Wie ich weiter unten schon schrieb, wenn ich heute Abend Das Imperium schlägt zurück schaue pfeife ich morgen garantiert den halben Tag den Imperial March. Schaue ich heute Abend The Dark Knight oder Inception brummt mir (musikalisch gesprochen) höchstens der Schädel.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:08:50 -0000
Antwort löschenWenn ich heute Abend Rain Man, Last Samurai, Pearl Harbor, Pirates of the Caribbean, Operation Broken Arrow oder oder oder schaue, dann pfeif ich morgen garantiert auch eine feine Melodie... da brummt rein gar nichts. So ein Unsinn
Rukus Wed, 01 Aug 2012 14:22:39 -0000
Antwort löschenDie meisten haben halt ihren Stil, aber nicht alle haben dabei auch Stil! ;)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:24:38 -0000
Antwort löschenRain Man kenne ich nicht, bei Fluch der Karibik gebe ich dir sogar recht. Beim Rest... na ja.
Und übrigens sind deine Beispiele auch allesamt alte Soundtracks von Zimmer. Wie ich es schon mehrfach sagte gab es in der letzten Dekade kaum noch gute und seit Batman Begins brummt sowieso nur noch alles vor sich hin.
In so fern LEIDER kein Unsinn.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:27:58 -0000
Antwort löschenOkay, dann Rango, Inception oder The Dark Knight... pfeifbare Melodien enthalten die auf jeden Fall. Insofern leider doch Unsinn.
Rain Man solltest Du gesehen haben, nicht nur wegen des Soundtracks.
Warum aus Deiner Sicht "alte" Soundtracks offenbar nicht mehr zu Zimmer gezählt werden sollen, erschließt sich mir nicht, aber wenn man es sich so hindrehen kann wie man es braucht, gehört das offenbar dazu, ihn zu verunglimpfen, bloß weil er sich aktiv in Batman Begins und auch in Teilen von Inception dazu entschlossen hat, keine extravaganten Melodien zu verwenden.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:34:45 -0000
Antwort löschenHabe ich alle 3 gesehen. Rango war melodisch, ja. Im Kopf geblieben ist mir aber nichts. Inception und The Dark Knight sind ja genau die Negativbeispiele die ich meine. Versteh mich nicht falsch, in Verbindung mit den Filmbildern funktioniert das zum Teil hervorragend. Aber pfeifbare Melodien konnte ich da nicht ausmachen. Welche Tracks würdest du denn da mitpfeifen? Oder noch besser, einen/zwei Tage später noch im Kopf haben?
Rain Man steht auch mittlerweile recht weit oben auf meiner Liste. Als der aktuell war, war ich zu jung für solche Filme, da hätte ich den wohl nur langweilig gefunden.
Nein nein, ich meinte das die Beispiele die du gebracht hattest eher ältere Soundtracks von Zimmer sind. Wo er noch etwas mehr Melodie in seinen Werken hatte. The Rock würde da auch rein passen. Nur geht ihm, und vielen anderen, diese Melodiösität heute leider ab. Auch ein Danny Elfman ist heute Welten hinter alten Großtaten.
sebastian.boehler Wed, 01 Aug 2012 14:35:00 -0000
Antwort löschenStimmt, Hans Zimmer schafft tatsächlich keine großartigen Melodien.
Es ist nun mal seine Art, Musik zu machen.
Ich finde seine Soundtracks aber sehr authentisch.
Aber trotzdem bin ich mehr ein Fan von.. z.B. Howard Shore! :)
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:41:40 -0000
Antwort löschenDu kannst unmöglich TDK, Inception und Rango gesehen haben, wenn Du zu so einem Schluss kommst. Hab die Soundtracks alle daheim, aber nicht weil ich mir die Filmbilder dazu sehne.
Hör Dir doch einfach die Soundtracks an... hier ein Beispiel (und das muss echt reichen): www.youtube.com/watch?v=fOOE7faI6xw
Dem Rest stimme ich zu.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:51:18 -0000
Antwort löschen@ sebastian.boehler: Ich hätte auch gar kein Problem mit Zimmer wenn er nicht so präsent wäre und seine Art der Scores die klassisch angehauchten Musikthemen irgendwie kaputt machen würde.
@ Mitch McDeere: Stimmt, du hast natürlich recht. Wenn du sagst ich KANN sie nicht gesehen haben, dann muss das so sein! ;)
Ja, ich höre das Stück. Aber welcher Teil davon ist jetzt pfeifbar? Das ist episch, ganz klar, aber das ist keine Melodie die ich morgen oder übermorgen wiedergeben könnte. Ein paar Geigen die die ganze Zeit das selber machen, dumpfe Bläser, langgezogene Töne. Wie gesagt, es klingt episch, mächtig, aber Melodie geht anders.
http://www.youtube.com/watch?v=wgpmdqUEQRM&feature=fvst
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:56:21 -0000
Antwort löschenZiemlich zynisch, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Unmelodiös ist aber keiner der Soundtracks. Um das festzustellen muss man kein ausgebildeter Musiker sein.
Welchen Teil? Ich hab das ganze Teil nach der Batman-Triple-Veranstaltung vor ein paar Tagen auf dem Weg nach Hause gepfiffen und gesummt. 1A Melodien. Das kann man auch nicht verleugnen, wenn man sich mit Noten auskennt.
"Ein paar Geigen die die ganze Zeit das selber machen, dumpfe Bläser, langgezogene Töne" könnte ich auch über den geposteten 1989er Batman-Soundtrack schreiben und zwar 1:1... warum führst Du das als Gegenbeispiel an?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:03:07 -0000
Antwort löschen"könnte ich auch über den geposteten 1989er Batman-Soundtrack schreiben und zwar 1:1... warum führst Du das als Gegenbeispiel an?"
Wenn du nur das Intro hörst ja, aber ab ca. 0:45 geht der Track doch ganz gut ab und ist schon SEHR anders (und mit Melodie) als der des guten Hans Zimmer.
Übrigens könnte der Anfang deines Batman-Beispieles zu 100% aus Fluch der Karibik stammen. Wobei ich sowas Zimmer nicht mal wirklich vorwerfe. Einige Teile aus dem Score der Indy-Filme könnte auch aus Star Wars sein.
Nur hier ist er gerade am Anfang extrem auffällig.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:10:07 -0000
Antwort löschenNatürlich ist der Track sehr anders. Das ist Danny Elfman. Das Gleiche könnte ich im Vergleich mit John Williams oder Howard Shore sagen.
Dein Batman1989-Track könnte auch aus Dark Shadows oder Edward mit den Scherenhänden sein so wie Indy-Melodien auch prima in Harry Potter oder Krieg der Sterne vorkommen könnten - und nun?
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:11:07 -0000
Antwort löschenNatürlich ist der Track sehr anders. Das ist Danny Elfman. Das Gleiche könnte ich im Vergleich mit John Williams oder Howard Shore sagen.
Dein Batman1989-Track könnte auch aus Dark Shadows oder Edward mit den Scherenhänden sein so wie Indy-Melodien auch prima in Harry Potter oder Krieg der Sterne vorkommen könnten - und nun?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:20:31 -0000
Antwort löschenÄhm, Ich sage doch sogar das Williams sich teilweise auch ähnlich ist und ich ihm das nicht mal vorwerfe. Was ist denn jetzt wieder dein Problem?
Es ist nur ganz am Anfang und da sehr extrem.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:24:40 -0000
Antwort löschenMein Problem ist, dass diese Diskussion sinnlos ist, da über vermeintlich schlechtes Handwerk gestritten wird, das nicht belegbar ist - statt dessen ist diese Diskussion nichts anderes als ein Kampf der Geschmäcker, und die sind verschieden. Wie soll laut Vega also das Ergebnis dieser Diskussion aussehen?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:31:49 -0000
Antwort löschenZumindest schlechtes Handwerk habe ich Zimmer (glaube ich) nie vorgeworfen. Lediglich das ihm und seinen Soundtracks Melodie fehlt!
Vega will anecken, er will Klicks und das wir uns zerfleischen, und das hat er ja geschafft. ;)
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:35:26 -0000
Antwort löschenDu nicht, Vega schon.
Mir fehlen bei Zimmer keine Melodien - auch nicht in letzter Zeit, aber Vega hat das in der Tat geschafft. Kennt man seine Beweggründe?
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:36:26 -0000
Antwort löschenDu nicht, Vega schon.
Mir fehlen bei Zimmer keine Melodien - auch nicht in letzter Zeit, aber Vega hat das in der Tat geschafft. Kennt man seine Beweggründe?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 16:18:17 -0000
Antwort löschen"Kennt man seine Beweggründe?" Geltungsdrang? Immer gegen alles sein zu wollen? Ich weiß es nicht. Vielleicht trainiert er auch für die Weltherrschaft? ;)
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 18:45:07 -0000
Antwort löschenDa fallen mir eine Menge Themen ein:
Rain Man
König der Löwen (den ich nicht mag)
Im Glanz der Sonne (kennt kaum jemand, ich aber schon)
Gladiator (den ich sehr mag)
Der Da Vinci Code (awesome!)
Inception (besonders die Themen "Old Souls" und "Time")
"TIME" solltest Du mal bei YouTube googeln, wie viele Menschen da ihre eigenen Versionen von gemacht haben. Würde bestimmt nicht passieren, wenns keinem in Erinnerung geblieben wäre.
"Time" höre ich jeden Morgen in der Bahn, und immer wieder Gänsehaut pur!
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 21:32:47 -0000
Antwort löschenVolle Zustimmung was TIME betrifft und die genannten Soundtracks sind großartig; die Liste lässt sich aber problemlos erweitern :)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 21:41:59 -0000
Antwort löschenJup, habe mir Time gerade angehört. Und obwohl ich es vor einb paar Augenblicken gehört habe (und es in Verbindung mit den Bildern des Films sicher traumhaft ist) könnte ich es nur bedingt nachsummen/pfeifen. Es ist mehr wie Ambient-Musik denn wie ein klassischer Filmscore. Aber so ist das heutzutage wohl leider. So wie der Großteil auf Transformers abfährt (ich fand ihn durchaus unterhaltsam) so steht jeder auf Zimmer. Williams muss einfach nochmal irgendwo ran, Hedwigs Theme kann doch nicht das letzte große musikalische Thema gewesen sein?!
Uli Kunkel Wed, 01 Aug 2012 21:50:15 -0000
Antwort löschenMuß man ein Stück unbedingt nachpfeifen können?
Müssen da unbedingt einprägsame Themen und Hymnen vorhanden sein?
Ein Soundtrack soll vor allem zweckdienlich sein und sich nicht zu sehr aufdrängen oder in den Vordergrund spielen.
Und wenn, dann vielleicht als eigenständiges absichts- und effektvolles Element wie bei "There Will Be Blood".
Oder disharmonisch-enervierend wie beim originalen "Texas Chainsaw Massacre".
Ich persönlich trauere den allzu aufgedonnerten und theatralischen Werken weniger nach.
Besonders bei Nolans "Batman"-Filmen wäre sowas nur störend.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 22:04:46 -0000
Antwort löschenIch finde nicht, dass man TIME nachpfeifen können muss, um es zu mögen. Es ist schlicht fantastisch und seit Sakrileg hat Hans eindeutig ein Faible für das stetige Steigern der Musik innerhalb eines wiederholenden Musikschemas. Das hat Hans übrigens nicht erfunden. Das haben schon u.a. Smetana oder auch Mussorgski vor ihm getan und niemand fand es schlimm... ganz im Gegenteil: Es fand Einzug in meinen Schulmusikunterricht.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 22:20:15 -0000
Antwort löschen@ Uli Kunkel: Nein, ein Stück ist nicht gut nur weil man es nachpfeifen kann. Ich sagte ja auch explizit, dass das Stück in Verbindung mit den Bildern traumhaft ist, oder?`
Ich rege mich ja nicht nur über Zimmer auf. Es zieht sich durch alle Filme jeglicher Genres das die musikalischen Themen fehlen. Wie schön wäre es bei all den Marvel-Filmen der letzten Jahre gewesen. Gerade Superhelden schreien doch gerade nach einem einprägsamen Thema.
"...hat Hans eindeutig ein Faible für das stetige Steigern der Musik innerhalb eines wiederholenden Musikschemas."
Sowas ist MAL auch echt geil. Aber doch nicht immer!
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:35:45 -0000
Antwort löschenEr tuts ja auch nur "mal" (u.a. im Track "A Dark Knight", "Chevaliers de Sangreal" / "503" und auch "Time) - auch lt. Zimmer-Kritikern, die seine Musik sonst als Dröhnmusik bezeichnen. Aber auch ein Ennio Morricone bringt mal eine Mundharmonika zum Einsatz bringt, oder John Williams hin und wieder seine Glöckchen oder oder oder. Jeder Filmkomponist kann seine Scores so strukturieren wie er es am gelungengsten empfindet.
Übrigens hat Zimmer selbst in Absprache mit Nolan gesagt, dass es für Batman kein musikalisches Thema geben sollte - daher das viele "Dröhnen" wie es in den Kommentaren hier kritsiert worden ist.
Dennoch gehören die zuvor genannten Stücke, die einen vergleichbaren Aufbau haben, zu den besten Stücken von Hans Zimmer.
>MARVEL< Thu, 02 Aug 2012 09:41:00 -0000
Antwort löschen"Übrigens hat Zimmer selbst in Absprache mit Nolan gesagt, dass es für Batman kein musikalisches Thema geben sollte - daher das viele "Dröhnen" wie es in den Kommentaren hier kritsiert worden ist."
Tja, dann scheint das doch nicht wenige zu stören... aber wie oft soll ich eigentlich noch sagen das es mir nicht bloß um Zimmer sondern um die komplette verkappte Soundtrackschmiede Hollywood geht??
Und übrigens, ich denke auch das Morricone die Mundharmonika in Spiel mir das Lied vom Tod arg überstrapaziert.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 10:13:40 -0000
Antwort löschenEs stört ja offenbar auch nicht wenige, welche stilistischen Mittel Zimmer u.a. für Batman Begins eingesetzt hat. Darüber zu streiten ist aber müßig, denn auch andere Filmkomponisten haben tw. heftig kritisierte Stilmittel eingesetzt. Warum man so auf Hans Zimmer einprügelt, will mir nicht in den Kopf.
Was stört Dich denn an der der Soundtrackschmiede Hollywoods?
>MARVEL< Thu, 02 Aug 2012 16:24:54 -0000
Antwort löschenAlso ich persönlich habe mich VOR Batman Begins irre auf den Film und den neuen Score gefreut. Vor allem natürlich war ich gespannt was Batman für ein Thema bekommen würde. Du kannst dir anhand all meiner Aufzählungen von Scores die ich mag vorstellen wie enttäuscht ich gewesen bin.
Meinst du das ernst? Das habe ich auf dieser Seite gefühlte 10 Mal erklärt. :D
Ok, mich stört im Prinzip das alle den Zimmer nachmachen. Das dieser Percussionmist heutzutage jeden (gefühlt) zweiten Score dominiert. Und das Filme bei denen es möglich wäre, die ikonische Helden haben, das eben diese Helden ohne musikalische Identität auskommen müssen. Gerade die Superhelden der letzten Jahre wären doch prädestiniert gewesen. Aber weder Cap, Iron Man, noch Spidey haben Themen. Thor hat irgendwie ein Thema, aber das ist leider auch kaum der Rede wert.
Früher haben Leute wie Williams, Goldsmith, Bernstein, Elfman, Poledouris oder Conti für Soundtracks gesorgt die im Ohr blieben. Selbst Zimmer hat das früher geschafft (The Rock, würde mir da einfallen). Nur ist es ähnlich wie mit handgemachter Action, es wird rar, und das ich schade.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 17:40:00 -0000
Antwort löschenEs gab ganz zum Schluss von Batman Begins das angedeutete Thema und laut http://www.soundtrack.net/content/article/?id=210 sollte sich das noch über die Dauer der weiteren zwei Trilogie-Teile entwickeln - was es auch getan hat. In The Dark Knight war das Thema endlich vollständig und kam gewohnt wuchtig daher, während in The Dark Knight Rises durch den stärkeren Bezug zu Batman Begins wieder größtenteils - aber nicht ausschließlich - die themenlose Dramaturgie gewählt wurde.
Warum percussionlastige Soundtracks gleich Mist sein können, ist natürlich schon wieder gewaltig Geschmackssache. Es hat aus meiner Sicht perfekt zu The Dark Knight, perfekt zu Last Samurai und auch perfekt zu Inception gepasst. Aber es muss ja nicht jedem gefallen.
Und ob jetzt jeder Hans Zimmer "nachmacht", wüsste ich auch nicht zu belegen. Zu Westernzeiten klangen viele Filmkomponisten - wenn nicht alle - gleich und haben auch obendrein die gleichen Instrumente eingesetzt. Über die würde auch niemand herziehen. Ganz im Gegenteil. Westernsoundtracks gehören noch immer zu den Favoriten vieler Filmmusik-Fans.
Das soll bloß aufzeigen, dass diese Diskussion inhaltlich haltlos weil willkürlich übertragbar ist. Es geht hier um nichts anderes als Geschmack. Der kann verschieden sein, aber über den kann niemals gestritten werden, sonst kommt genau das raus, was die Kommentare auf Vegas Artikel zeigen.
Dennoch gibt es - bis vielleicht auf The Weather Man - in allen von Zimmer vertonten Filmen, die ich bislang gesehen habe, mindestens ein Hauptthema - wenn nicht sogar mehrere. Ich habe nicht alle daheim, aber einige Scores sind durchsetzt von verschiedenen Themen oder Variationen eines Hauptthemas. The Rock ist ein tolles Beispiel für die vielseite Variation weniger Themen zu einem großen Soundtrack.
>MARVEL< Fri, 03 Aug 2012 00:49:02 -0000
Antwort löschenNatürlich kann man über Geschmack streiten, über kaum etwas lässt sich so trefflich streiten wie über Geschmack! ;)
Ich habe nie gesagt das percussionlastige Soundtracks per se Mist sind. Nur die Masse heutzutage nervt. Und ja in einem Inception hat es auch hervorragend gepasst. Wie oft habe ich jetzt schon gesagt das der Track "Time" in Verbindung mit den Bildern ein Traum war??
Eine Komödie oder ein Thriller brauchen (für mich) auch nicht zwingend ein musikalisches Thema. Aber wenn wir einen Film über eine überlebensgroße ikonische Figur (ob das nun Indiana Jones, James Bond, Batman oder John McClane ist, ist mir gleich) dann gehört für so eine Figur auch ein ikonischer Soundtrack geschrieben. Nicht bloß episch, sondern besonders, mit Melodie!
Wie schon gesagt, The Rock habe ich als Soundtrack hier, und der ist auch klasse, zwar nicht gerade so Zeitlos wie Williams Werke, aber trotzdem mit einem Thema und klasse Variationen davon. Nur gibt es sowas heute leider nur noch höchst selten.
Mitch McDeere Fri, 03 Aug 2012 07:36:37 -0000
Antwort löschenIch finde es recht anstrengend über Geschmack zu streiten, denn es gibt bei einem solchen Streit keinen Kompromiss. Warum auch?
Zu jeder Zeit gab es irgendwas-lastige Soundtracks - vor allem die elektroniklastigen der 70er und 80er sind mir persönlich auf die Nerven gegangen; spätestens als es einen elektronischen Bond-Soundtrack gab :/
Die percussionlastigen Soundtracks haben - bislang - aus meiner Sicht perfekt zu ihren Filmen gepasst. Das mit TIME hab ich schon verstanden, aber Du bezeichnest TIME nicht wirklich als percussionlastig, oder?
Das mit dem zwingend erforderlichen ikonischen Themen ist auch so ein Hängen an alten Idealen (daher zählst Du auch alte Filme auf, obwohl auch ein Nolan-Batman und -Joker sein Thema hatte, oder ein Nathan Algren oder eine Katniss Everdeen).
George Lucas musste Ende der 70er Bußgelder zahlen, weil er zu Beginn seiner Krieg-der-Sterne-Filme die Namen der mitwirkenden Schauspieler, Produzenten etc. nicht genannt hat. Zeiten ändern sich; heute ist das völlig egal. Auch gab es in den ersten Soundtrack-Jahren ellenlange Filmpassagen ohne Musik. Das empfindet man heute verbreitet als einschläfernd. Mir persönlich macht es weniger aus, aber wenn es im Hintergrund stimmige Musik gibt, bin ich immer dafür, einen nahezu durchgängigen Soundtrack zu haben. Howard Shore hat uns bewiesen, dass das problemlos möglich ist. Und wenn zurzeit das Epische "in" ist (was man u.a. auch in der Fernsehvorschau feststellen muss, in der Passagen bekannter Trailermusik mittlerweile fast ausschließlich verwendet werden), dann ist es halt so. Und in 10 Jahren ist vielleicht etwas anderes "in", das wir noch weniger mögen. Aber dann gibts eben wieder einen neuen Grund, sich darüber aufzuregen. Hierfür Gründe zu finden, fällt uns eh einfacher.
Zeitlose Soundtrack-Werke sind für mich deutlich breit gefächerter als bspw. Williams, den ich prinzipiell in jedem seiner Soundtracks wiedererkenne. Das ist bei anderen Komponisten nicht der Fall.
Gibt es mittlerweile tatsächlich Filmkomponisten, die mehr als ein paar Filme vertont haben und keinerlei Variationen oder Themen hinbekommen?
amblin1971 Fri, 03 Aug 2012 19:43:15 -0000
Antwort löschen"TIME" wird überwiegend von Hörnern geprägt und getragen, dazu E-Gittare (obergeil!). Beides sind eindeutig keine Percussion-Instrumente, auch das schlusslich verwendete Piano kann nicht wirklich dazu gezählt werden, auch wenn's natürlich ein Anschlag-Instrument ist.
Wer Ohren hat ist klar im Vorteil, würd' ich sozusagen mal sagen ;)
>MARVEL< Fri, 03 Aug 2012 22:40:04 -0000
Antwort löschenIn den 70ern finde ich weniger elektrolastige Soundtracks. In den 80ern dagegen schon eher. Darum mag ich den Soundtrack von Terminator 2 auch lieber als den von Terminator, oder den von Flucht aus L.A. lieber als den von Die Klapperschlange.
Aber Elektro hast du (neben Percussion) doch auch heute viel.
Darum meinte ich doch auch das ein Indy-Soundtrack sehr viel zeitloser ist als ein (auch sehr guter) The Rock-Score.
Und in 10-20 Jahren ist Zimmers Percussion-Ambient-Gewichse sicherlich gaaanz typisch für die 00er und die 10er. Williams Scores werden aber weiterhin zeitlos sein, da bin ich mir ziemlich sicher.
Nein, natürlich ist "Time" kein Percussion-Stück. Dazu sagte ich auch in einem anderen Post etwas. Es ist eher Ambient.
Mitch McDeere Sun, 05 Aug 2012 17:15:49 -0000
Antwort löschenDas Elektro von heute ist kaum mit dem Elektro vor 30, 40 Jahren zu vergleichen, und warum sollen nur Soundtracks mit Orchester zeitlos sein?
Das Percussion-Ambient-Gewichse lass ich mal unter "Geschmäcker sind verschieden" durchgehen.
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 17:39:33 -0000
Antwort löschenDamals hieß das auch gar nicht Electro, sondern New Age (Jarre, Vangelis, Glas, Kitaro). Und mit dem heutigen Electro hat das nur entfernt was zu tun. Nur Ambient (Lounge) und Minimal (House) geht da in etwa in diese Richtung.
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 17:52:59 -0000
Antwort löschenAchso, und "Time", "Sangreal" und "Journey To The Line", die im Aufbau sehr ähnlich sind (Ist ja auch klar, ist ja alles von Zimmer!), erinnern mich eher an den klassischen Bolero von Maurice Ravel. - Leiser und schmaler Beginn, ansteigender Mittelteil und dann fettes Finale mit großem und sehr weitem Ausgang, der aber dann doch wieder umkehrt und fast mit dem gleichen Tempo (wie zu Beginn) und meistens einer einzigen Note endet. Mit Ambient hat das wenig bis gar nichts zu tun.
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 17:59:20 -0000
Antwort löschen> leuchtet ein das Jean-Michel Jarre gemeint ist, und nicht sein Vater, oder?
J-Ross Wed, 01 Aug 2012 12:00:54 -0000
Kommentar löschenDieser Tropfen bringt das Fass langsam zum Überlaufen.
Bei der ungeheuren Produktivität kann man es denke ich mal verzeihen, wenn er mal öfters mit anderen zusammenarbeitet. Außerdem ist das doch toll. Er gibt vielen Leuten Chancen, sich frei zu entfalten. Ein großer Förderer, der Teamwork im Sinn hat. Außerdem muss man bedenken, dass er die um die 200 Scores OHNE musikalische Ausbildung hergezaubert hat. Dafür sollte man eher Respekt zollen und sich nicht drüber aufregen, dass es musikalisch mal Ähnlichkeiten geben kann. Mir persönlich konnte kein anderer mit seiner Musik so viel Gänsehautmomente schenken, mich so umhauen, mitfühlen lassen und unglaublich dichte Atmosphären zaubern. Es geht um die Untermahlung. Jahrelang hat man auf klassische Orchester vertraut. Es gibt noch genügend, die ihr eigenes Ding durchdrehen und andere schöne Stile haben. Zimmers Mischung aus Percussion, mehr digitalen Instrumenten und Orchester ist doch etwas wirklich Neues und Innovatives gewesen seit es gerade mal in den 90ern üblicher wurde.
Was der Mann schon vollbracht hat, finde ich legendär. So gut wie alles, was er gemacht hat ist für mich ein Highlight der Fimmusik: Pirates of the Caribbean, Gladiator, Inception, Sherlock Holmes, The Dark Knight, Last Samurai, Crimson Tide, The Da Vinci Code, Der schmale Grat, Rain Man, Der König der Löwen, Pearl Harbor, Green Card, The Rock, Hannibal, Black Hawk Down, Kung Fu Panda... ALLE. Der King of Hollywood.
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Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 12:11:32 -0000
Antwort löschenBis auf "Thin Red Line" die absolute Aufzählung des Schreckens.
Selcarnor Wed, 01 Aug 2012 12:19:22 -0000
Antwort löschenWar ja klar, dass sowas von dir als >Hans Zimmer<-Fan kommt.
Aber auch ich muss sagen, dass ich den Text leicht übertrieben finde und auch ich mag die Musik dieses Mannes ziemlich gerne. Besonders bei >The Dark Knight Rises< fand ich gestern die Untermaltung äußerst monomental.
Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:19:37 -0000
Antwort löschenSeh ich genauso Le Samourai und der letzte Satz bekommt von mir auch noch ein LOL. ^^
JuleLondon Wed, 01 Aug 2012 12:21:13 -0000
Antwort löschenJ-Ross, du sprichst mir absolut aus dem Herzen!
J-Ross Wed, 01 Aug 2012 12:35:43 -0000
Antwort löschen@LeSamourai: Jeder Score blieb mir mindestens einmal im Kopf hängen. Die Hälfte davon ständig. Alles absolute Ohrwürmer. Die optimalen Untermahlungen.
@Selcarnor: Ich bin halt ein Fanboy. Da drehe ich gerne ein bischen auf, wenn jemand gegen Zimmer wettert:D Den "The Dar Knight Rises" Soundtrack fand ich übrigens auch enorm.
@JuleLondon: Yeah! Hans Zimmer Fans müssen zusammenhalten!!
Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 12:40:39 -0000
Antwort löschenUnd Ohrwurm ist gleich gut? Ohrwurm ist gleich billige Massenware, und da ALLE Zimmer Scores gleich klingen, auch kein Wunder warum du "sie" ständig im Ohr hast. Ist ja genau genommen nur einer! ;)
Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 12:41:49 -0000
Antwort löschenVorsorglich schonmal *Kommentare abbestell* weil ich jetzt in Urlaub fahre :)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:44:36 -0000
Antwort löschen@ Le Samourai: Ohrwurm ist NICHT gleich billige Massenware! Bitte, Indy, Zurück in die Zukunft, Batman haben Scores die sowas von Ohrwürmer sind, aber sicher keine billige Massenware. ;P
J-Ross Wed, 01 Aug 2012 12:51:56 -0000
Antwort löschen@LeSamourai: LOL. Das finde ich ehrlich gesagt, lächerlich übertrieben zu sagen, dass sich jeder Score gleich anhört. Im Kommentar habe ich schon gesagt, was seine Scores bei mir auslösen. Und da muss es musikalisch nicht anspruchsvoll sein.
@>Marvel<: Wollte ich auch noch gesagt haben. Danke für Vorwegnehmen.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 13:03:37 -0000
Antwort löschen@ J-Ross: Sehr gern. Ansonsten teile ich aber die Meinung von Vega und dem was er über heutige Soundtracks schreibt. Außer He's a Pirate, das ist echt gut.
torwei Wed, 01 Aug 2012 13:11:42 -0000
Antwort löschenDer King was Soundtracks angeht bleibt für mich übrigens immer noch Ennio Morricone ....
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 13:19:18 -0000
Antwort löschenFür mich ists Williams! Der weiße Hai, Krieg der Sterne, Indy, Superman, Harry Potter. Mehr muss man wohl nicht sagen.
torwei Wed, 01 Aug 2012 13:21:07 -0000
Antwort löschenIch könnte jeden Tag "My Name is Nobody" pfeifend durch die Gegend laufen. ;)
torwei Wed, 01 Aug 2012 13:22:48 -0000
Antwort löschenAber du hast Recht, Williams kommt direkt danach!
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 13:55:04 -0000
Antwort löschenSind der Soundtrack von "Der weiße Hai" oder "Indy" keine Ohrwürmer, Le Samourai? Also auch Mainstream? In euren Ohren bestimmt nicht - so eine sinnlose Argumentation... die führt ins Nichts!
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:06:25 -0000
Antwort löschen@ torwei: Morricone ist auch einer der ganz großen, keine Frage! :)
Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 11:57:06 -0000
Kommentar löschenDa eckt für mich gar nichts an. Leider einfach nur die Wahrheit glasklar auf den Punkt gebracht. Und wie immer hervorragend geschrieben!
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Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 13:56:04 -0000
Antwort löschenHervorragend geschrieben? Dazu gehört Faktentreue, die hier einfach mal zwecks Provokation ad acta gelegt wurde
TheBruceWayne Wed, 01 Aug 2012 16:31:01 -0000
Antwort löschenDer-Dude Stehst du irgendwie auf Vega ?Deine Kommentare ob gut oder schlecht sind überall zu ihm zu finden ?In deinem Profil steht du bist 35 Jahre alt simmt das überhaupt ?Bist du sein anonymer Lover der ihm virtuell am Arsch klebt.Echt lächerlich.
TheBruceWayne Thu, 02 Aug 2012 18:06:49 -0000
Antwort löschenUnd da kommt noch die Bestätigung hinterher.:D
TheBruceWayne Fri, 03 Aug 2012 11:07:09 -0000
Antwort löschenich träume aber eher vom weiblichen Geschlecht ^^
TheBruceWayne Fri, 03 Aug 2012 11:08:49 -0000
Antwort löschenOder ist es Liebe auf rein platonischer Ebene ??
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 18:44:47 -0000
Antwort löschenUnd Mr. Vincent Vega hat in seinem Profil stehen, dass er Justin Bieber mag. Okay?! - Wegen seiner "richtungweisenden" Musik? - Oder wegen was...häh? Ne, ist klar! Und Zimmer als musikalische "Bückware" abtun.
Martinmartin Wed, 01 Aug 2012 11:50:57 -0000
Kommentar löschenIch bin auch kein großer Hans Zimmer Fan und könnte einen großen Tei seines Werks auch gut ignorieren. Wenn da nicht diese tatsächlich auffallende, penetrante Inkompetenz von Leuten, deren Musikgeschmack ich ansonsten sogar weitestgehend teile, gegenüber Filmmusik wäre, die von Goldsmith oder Shore vermutlich noch nie was gehört haben aber mir die Fluch der Karibik oder Batman Soundtracks als Meisterwerke anpreisen wollen.
Sogar seriöse Kritikerseiten bleiben davon nicht verschont. Hier ein Auszug aus dem Laut.de Review: "Er beschränkt sich selbstredend nicht darauf, wie bei allzu vielen Hollywood-Blockbustern Usus, bereits existente, mehr oder minder passende Songs zur Beschallung des Hintergrunds zusammen zu kramen. Hans Zimmer komponiert, eigens für Nolans "Dark Knight", eine dunkle Sinfonie, die dem Geschehen auf der Leinwand eine ganz neue Tiefe, eine zusätzliche Dimension verleiht."
Den Blockbuster der letzten Jahre zeige mir der Redakteur bitte, der keinen Originalscore aufweisen kann.
Meine Meinung zum Zimmer: er kann Filme stimmig untermalen. Im Film funktioniert seine Musik meist für mich, obwohl ich in Anbetracht der fehlenden Themen und Motive und deren Variation bei vielen Zimmer Scores oft nicht umhin komme, mir vorzustellen, was ein anderer (Williams, Horner, Powell, Shore, Howard..) daraus gemacht hätte. Das führt dazu, dass ich auf Platte kaum Zimmer höre, weil vieles davon für mich ohne den dazugehörigen Film einfach nicht funktioniert. Die "Complete Recordings" von Shores Herr der Ringe könnte ich mir dagegen ohne Probleme am Stück anhören.
Aber seine positiven Seiten sollte man nicht unter den Tisch kehren. The Thin Red Line, Rain Man, Der König der Löwen, The Last Samurai oder auch Inception sind Beispiele, die mir recht gut gefallen haben und das Argument der mangelnden Differenzierbarkeit nicht unterstüzen (dem sich auch Komponisten wie James Horner oder Michael Giacchino manchmal zurecht ausgesetzt fühlen). Dass er vielen jungen und unerfahrenen Komponisten eine Art Lernwerkstatt bietet sollte man ihm auch anrechnen. Zudem müsste man konsequenterweise neben Nolan und Scott auch Werner Herzog, Terrence Malick oder Ron Howard musikalische Inompetenz vorwerfen.
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Tomalak Wed, 01 Aug 2012 11:49:21 -0000
Kommentar löschenSag mal Herr Vega, kannst du überhaupt Noten lesen?
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Tomalak Wed, 01 Aug 2012 12:02:03 -0000
Antwort löschendann wührde er nicht so einen Mist schreiben
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:40:23 -0000
Antwort löschenUnd ich frage nochmal: Was hat das miteinander zu tun??
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 13:57:08 -0000
Antwort löschenDann würde er nicht so einen Mist schreiben, >MARVEL<. Ist bereits geantwortet worden...
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:08:19 -0000
Antwort löschenDas ist keine Befriedigende Antwort auf meine Frage. Das ist sinnloseste Polemik. Da hätte er auch schreiben können, "dann ist er doof."
Ich möchte eine Meinung, am besten mit ein paar Argumenten angereichert.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:15:50 -0000
Antwort löschenEr hat keine Ahnung davon, Filmmusik zu schreiben. Sich dann derart abfällig über einen erfolgreichen Filmkomponisten zu äußern ist doch etwas eigenartig, oder? Befriedigend genug?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:26:37 -0000
Antwort löschenAch so, und wir hier alle haben Ahnung vom Filmemachen? Ein Schreiberling bei z.B. Laut.de weiß wie man ein geiles Rock-Album schreibt? Darf der es also auch nicht kritisieren?
Übrigens gibt es SEHR viele Musiker die nicht Noten lesen können. Dürfen die also auch nicht die Musik anderer kritisieren?
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:32:01 -0000
Antwort löschenBestimmt die Wenigsten.
Wer kritisieren darf, wage ich nicht zu beurteilen, da ich der Meinung bin, dass die Welt überhaupt keine Kritiker benötigt. Aber wenn man kritisiert sollte man unvoreingenommen und mit für die Kritik benötigtem Wissen kritisieren.
Es gibt verschwindend wenige Musiker, der keine Noten lesen können. Es gibt aber wohl mehr Musiker, die nicht nach Noten spielen / singen können. Was Du damit willst, weiß ich nicht.
FlintPaper Wed, 01 Aug 2012 14:33:36 -0000
Antwort löschenHaha, also ich darf Musik erst kritisieren, wenn ich sie auch selbst schreiben könnte? Dann alle mal abmelden von moviepilot, den die wenigstens sind ja wohl Regisseure oder Schauspieler hier XD.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:35:37 -0000
Antwort löschenSo unverständlich war das doch eben nicht, oder FlintPaper?
FlintPaper Wed, 01 Aug 2012 14:43:57 -0000
Antwort löschenSry, der Post war erst da, nachdem ich meinen schon losgeschickt habe ;)... Ändert aber nix. Kritik darf immer und von jedem kommen. Da muss auch kein Wissen vorhanden sein. Überhaupt, wann ist das entsprechende Wissen erreicht, um etwas kritisieren zu dürfen. Das ist so dermaßen relativ, das es egal wird.
PS: Vangelis kann bspw. keine Noten lesen und hat bei Blade Runner geradezu Magisches geleistet.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:44:10 -0000
Antwort löschenUnvoreingenommenheit ist eine nette Theorie, aber kaum jemand geht ohne Erwartungen an einen Film wie Batman. Sobald du irgendetwas kennst, sei es ein Schauspieler, ein Thema, die Vorlage hast du bestimmte Erwartungen. Sowas kann auch ein Kritiker nicht abstellen (behaupte ich jetzt mal einfach).
Ray Charles, Stevie Wonder, Elvis, Ace Frehley von Kiss. Also ein paar Große gibt es da schon.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:46:33 -0000
Antwort löschenJa, >MARVEL<, deswegen halte ich ja nix von Kritikern :)
FlintPaper Wed, 01 Aug 2012 14:49:23 -0000
Antwort löschenDu hast doch auch 79 Kommentare geschrieben. Also bist du automatisch auch ein "Hobby-Kritiker". Und du hälst nix davon?
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:52:30 -0000
Antwort löschenMacht mich das Schreiben von Kommentaren zu einem qualifizierten Kritiker?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:53:33 -0000
Antwort löschen@ FlintPaper: Immerhin waren nur 6 Filmkritiken dabei. Die Frage ist ob er dazu berechtigt ist? ;)
FlintPaper Wed, 01 Aug 2012 14:56:19 -0000
Antwort löschenQualifiziert isses in jedem Fall nicht ><... aber ich lass ihn jetzt auch... auf seinem Anti-Vega Kreuzzug oder was er hier versucht (postet ja überall hier lol). Was ist eigentlich überflüssiger Kritiker, die Produkte kritisieren oder Kritiker, die Kritiker kritisieren :P?!
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:58:18 -0000
Antwort löschenZiemlich unsinnige Diskussion aber Vega hat geschafft was er wollte :)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:05:21 -0000
Antwort löschen@ FlintPaper: Oder um es mit den Worten eines großen Mannes zu sagen: "Wer ist der größere Tor, der Tor oder der Tor dem ihm folgt?" :)
dAShEIKO Fri, 03 Aug 2012 08:10:11 -0000
Antwort löschenDer (wirtschaftliche) Erfolg gibt ihm (Zimmer) Recht. Der musikalische Output ist eine ganz andere Baustelle. Schließlich waren Stock-Aitken-Waterman oder Dieter Bohlen in den 80ern auch extrem erfolgreich... ;-)
Vincent, mach weiter so.^^
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 18:47:58 -0000
Antwort löschen"Wer ist der größere Thor? - Der Thor, oder der Thor der ihm folgt?"
morlock Sat, 18 Aug 2012 12:42:20 -0000
Antwort löschenDie Frage sollte lieber lauten, ob Zimmer Noten lesen kann.
Um einen Score wie den für Inception oder TDK zu komponieren, muss man das nicht können.
Anscheinend kann er nur ein oder zwei Noten lesen.^^
Stormbringer Wed, 01 Aug 2012 11:48:15 -0000
Kommentar löschenMr. Vincent Vega schafft es wahrlich aus einer Mücke, einen Elefanten zu machen.
Ich stimme ihm in der Grundaussage zu, dass Zimmer'sche Musik oft gleich klingt. Das geht aber nur damit einher, dass die Film-Optik von Blockbustern immer pompöser wird. Da muss der Soundtrack mitziehen. Aber Hans Zimmer, seiner Crew oder gar der schier kompletten Film-Komponisten-Zunft Unvermögen anzudichten, ist einfach zu tief in die Scheiße gegriffen. Ich fände die Artikel von Mr. Vincent Vega wesentlich besser, wenn er fundierte Recherche einer lächerlich überzogenen und absichtlichen (und vorallem schlechten) Provokation vorziehen würde.
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Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:00:03 -0000
Antwort löschenViel fundierter recherchiert gehts doch kaum.
Stormbringer Wed, 01 Aug 2012 12:09:52 -0000
Antwort löschenFür mich sind die Artikel einfach nur Bashing. Im Grunde ist doch alles Scheiße, was die Filmindustrie macht, so kommt es rüber.
Vorausgesetzt, dein Comment war keine Ironie. :D
Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:17:53 -0000
Antwort löschenWie wärs mit einer Mischung aus fundierter Recherche, gespickt mit persönlicher Meinung und einer Priese Wortwitz um als Hauptgericht Unterhaltung zu bieten? ;-)
Stormbringer Wed, 01 Aug 2012 12:23:09 -0000
Antwort löschenAlso, an persönliche Meinung glaube ich bei Mr. Vincent Vega eh nicht. :D
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:43:03 -0000
Antwort löschenStormbringer hat schon nicht ganz unrecht. Vega eckt an um des anecken willens. Er will Reaktionen provozieren, gegen den Strom schwimmen. Und oft kommt es so rüber als würde dabei die eigene Meinung nicht mehr ganz so wichtig sein.
Schlechte Recherche würde ich ihm, gerade in diesem Artikel, aber nicht vorwerfen. Er hat schlicht recht.
Stormbringer Wed, 01 Aug 2012 13:13:26 -0000
Antwort löschenSo sehe ich das auch, Marvel. Der Mann will/muss jede Woche einen Artikel rausbringen, dass er dann bei solchen Themen "aneckt" ist ja klar. Ich glaube kaum, dass diese Artikel immer seine Meinung wiederspiegelt. Zumal scheint es immer so, als wären alle andere unfähig. Er will unterhalten und die Kommentare bestätigen das ja. ;)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 13:22:13 -0000
Antwort löschenIch glaube schon das es, zumindest in Teilen, seine Meinung ist. Oder sagen wir es anders. Er macht es zu seiner Meinung weil er anders sein will.
Das ist kein Angriff auf Mr. Vincent Vega! Ich kann mich auch irren. Aber so kommt es oft bei mir an.
dAShEIKO Wed, 01 Aug 2012 11:42:16 -0000
Kommentar löschenDa hat Dir aber einer (...und seine Mitarbeiter) ganz schön ans Bein gepinkelt. ^^
Dass Zimmer kein Virtuose ist steht außer Frage. Aber dass man gleich sooo abgeht? Meist landen seine Samplerattacken ja schließlich "stilecht" in entsprechend knalligen Werken. Ich hab zumindest noch kein Drama über appenzeller Bergbauern mit Zimmers Musik untermahl gesehen.
Man muß auch sagen, dass beispielsweise mein SEHR! geschätzter Jerry Goldsmith gerne mit modernen Klangerzeugern experimentiert hat. Das Fach jedoch auch klassisch in-und auswendig beherrschte. Bei Rambo oder Total Recal das beinahe zimmersche Synth-Brett... bei Mulan die Synphonie eines Könners. Diesen Spagat beherrscht Zimmer sehrwohl nicht. Aber die Art Aufträge, für die er gebucht wird, mag es zumeist so passen. Wenn man auch den "Passus" mit den Mitarbeitern(Sklaven) durchaus kritisch anmerken darf. :)
Dass das Thema Musik aus der Steckdose nicht pauschal als Nicht-Musik abgestempelt werden sollte, zeigt das traurige Beispiel Jean Michel Jarre. Gehört er doch zu den "Gottheiten" der elektronischen Musik und wurde trotzdem oder eben deswegen von seinem Vater, Maurice Jarre (Soundtrack von Lawrence of Arabia, Dr. Schiwago, Club der toten Dichter), zeitlebens regelrecht verachtet.
Mein Fazit: Filme OHNE Zimmer gefallen mir auch ;)
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MovieBaerliner Wed, 01 Aug 2012 11:32:55 -0000
Kommentar löschenBekomme mit jedem Artikel immer mehr den Eindruck, Mr.Vincent Vega ist der Hippster unter den Kritiker. Denke von mir, dass ich für ordentliche oder auch mal überspitzte Kritik durchaus offen bin und Punkte auch nachvollziehen kann die man Kritisiert, auch wenn ich sie nicht teile. Aber was hier teilweise für Anschuldigungen fallen ist schon lächerlich. Hier wird, wie eigentlich bei bisher allen Themen, knadenlos alles versucht zu kritisieren was nur geht. Alles was irgentwie nach Mainstream ausschaut oder mehr als 5 Leute gut finden könnten, wir als billig, simpel und schlecht deklariert. Habe nie den Eindruck das Vega auch mal seine wirkliche Meinung vertritt sondern nur schaut was vielleicht der Mainstream gutfinden kann um genau das dann zu kritisieren bzw. komplett runterzumachen. Man hat immer das Gefühl wenn man seine Artikel liest, dass man eigentlich der totale Idiot ist, wenn man das mag was er hier nur nieder macht.
Vielleicht verstehe ich den Humor auch einfach nicht und es ist alles garnicht so ernst gemeint, schließlich heißt die Kategorie ja "...eckt an", dennoch finde ich, kann man solche Kommentare auch sachlicher verfassen und mit weniger Polemik.
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Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 11:53:59 -0000
Antwort löschenDie Zielsetzung dieser Rubrik heißt nunmal Polemik, Provokation und das Suchen nach dem kleinstmöglichen Nenner. (siehe unten) Dabei muss also zwangsläufig etwas Selbstzweckhaftes mitschwingen.
Iamthesword Wed, 01 Aug 2012 12:15:53 -0000
Antwort löschenDann soll er damit aber nicht mehr der Allgemeinheit auf die Nerven gehen. Auch ich habe ein Herz für Polemik, aber er zieht's in's Lächerliche. Wie alles andere lebt auch Polemik von dem gesunden Maß, in dem sie eingesetzt wird.
MovieBaerliner Wed, 01 Aug 2012 12:18:09 -0000
Antwort löschenJa das mit der Polemik war echt ein Zufall, habe das erst später gesehen, dass es sogar explizit in der Beschreibung steht. :)
@Blutonos
Danke für den Tipp, aber wenn das Rajko Kommentare dann seiner Meinung nach besser macht, nur weil er weniger Fehler hat, dann ist mir das echt egal was Rajko von meiner Rechtschreibung hält.
Leider schleichen sich nunmal ab und zu Fehler ein und habe auch keine Lust, jedes Kommentar kleinlichst nach Fehlern zu durchsuchen. Ist ja ein User-Kommentar und kein Zeitungsartikel für den Leute Geld zahlen. :)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 11:28:19 -0000
Kommentar löschenIch sage schon laaange das es keine Scores mehr gibt, keine musikalischen Themen mehr. Alles ist nur noch gedröhne und gewummere. Das nervt.
Burtons Batman hatte ein wundervolles Thema, Superman, Star Wars, Zurück in die Zukunft, Indy, Star Trek, Terminator... und man könnte die Reihe beliebig fortführen. All diese Filme hatten Musik, ECHTE Musik. Wenn ich Das Imperium schlägt zurück gesehen habe, kann man sicher sein das ich am nächsten Tag Vaders Theme vor mich hinpfeifen werde. Und heute? Summ/Pfeif mir doch mal das neue Batman (ich mags gar nicht aussprechen) Thema. Da gibt es nichts! Gar nichts! Und das zieht sich durch alle Filme der letzten Dekade. Da kommt nichts mehr. Die letzten großen Themen waren Hedwigs Theme aus Harry Potter und (auch wenn Vega das anders sehen mag) He's a Pirate aus Fluch der Karibik. Und dann? Nichts! All die Superhelden schreien geradezu nach einem Thema. Aber man verkackt es regelmäßig. Elfman hat für Raimis Spider-Man etwass abgeliefert... ja es ist ein Thema, aber ist es gut? Nein!
Bitte Hollywood! Ich möchte gern wieder Musik haben die, wenn ich sie höre, mich sofort an den Film erinnert, die mich mitreißt (auch wenn ich den Film nicht sehe), die mmir im Kopf bleibt!
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Digit Wed, 01 Aug 2012 12:13:38 -0000
Antwort löschenOh ja stimmt, die Mühe macht sich heute wohl keiner mehr.... Lieber gequirlten Müll in 3D Produzieren...
Digit Wed, 01 Aug 2012 12:15:04 -0000
Antwort löschenach ja, den Soundtrack zu Rain Man hab ich geliebt!
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:23:15 -0000
Antwort löschen3D würde ja einen guten Soundtrack nicht ausschließen. Man stelle sich nur mal vor Marvel hätte in jedem der Rächer Einnzelfilme den jeweiligen Helden ein musikalisches Thema verpassen lassen. Wie geil wäre es in The Avengers gewesen wenn man mit diesen Themen hätte spielen können.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:26:10 -0000
Antwort löschen@ Der-Dude: Stimmt Rocky! Wie gern höre ich Gonna Fly Now wenn ich jogge! :)
Übrigens, Bill Conti hat auch den Soundtrack zum He-Man Film mit Dolph Lundgren geschrieben.
http://www.youtube.com/watch?v=Pm-l6xjGO74
Hört euch das an. SOWAS war früher in einem B-Film!!!!!!!!!
Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:30:09 -0000
Antwort löschenEiner der Filme die untrennbar mit dem Soundtrack verknüpft sind. :)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 12:32:56 -0000
Antwort löschenDas waren früher so viele Filme. Man hat sich den Soundtrack, oder zumindest das Hauptthema gern angehört, auch unabhängig vom Film. Sowas gibt es heute leider so gut wie gar nicht mehr. :(
Und ich sage es gern nochmal! SOWAS war früher in einem B-Film!!!!!!!!!
http://www.youtube.com/watch?v=Pm-l6xjGO74
In_Ex_Fan Wed, 01 Aug 2012 14:12:18 -0000
Antwort löschenIron Man hat mehrere Themen! Und die sind von AC/DC ;-)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:17:40 -0000
Antwort löschenHehe, ja an AC/DC habe ich auch gedacht. Allerdings war es nicht ganz das was ich mit "musikalischem Thema" meinte. ;)
White_Tip Wed, 01 Aug 2012 11:27:42 -0000
Kommentar löschenDie Soundtracks von "Last Samurai" und "Thin Red Line" sind wirklich ordentlich. Aber der Rest klingt im Großen und Ganzen immer gleich. Höchstens der zu "Sherlock Homes" hebt sich noch etwas von seinen anderen Werken ab.
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Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:01:32 -0000
Antwort löschenGerade in SH hört man alle 2min das gleiche thema immer und immer wieder. ^^
White_Tip Wed, 01 Aug 2012 12:44:38 -0000
Antwort löschenDas ist solange nichts verkehrtes wenn es sich von anderen Filmthemen abhebt, was bei Batman, Inception etc nicht der Fall ist
L3uCh7f3u3r Wed, 01 Aug 2012 11:23:07 -0000
Kommentar löschenZiemlich lächerliche "Kritik". Das grenzt eher an Aufhetzung als an fundierter Recherche. Und das du den Soundtrack von Zimmer nicht leiden kannst ist äußerst subjektiv, dennoch verallgemeinerst du den ganzen Artikel über.
Beim nächsten mal solltest du deinen Artikel vielleicht besser nochmal durchdenken. Den mit konstruktiver Kritik haben denke ich die wenigstens ein Problem. Das was du gerade abgeliefert hast, war nur Schund.
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Der-Dude Wed, 01 Aug 2012 12:12:18 -0000
Antwort löschenZeigst du uns bitte eine Stelle an der er verallgemeinert? Danke.
BigDi Wed, 01 Aug 2012 11:16:29 -0000
Kommentar löschen"Inception", "Pirates of the Caribbean"...denkt eigentlich nie jemand an den grandiosen Soundtrack von "Rango"?
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Iamthesword Wed, 01 Aug 2012 11:13:33 -0000
Kommentar löschenHans Zimmer ist sicher nicht der größte Komponist Hollywoods. Das will aber auch niemand behaupten: allerdings werden ihm viele Vorwürfe gemacht, die nicht nachzuvollziehen sind:
Andere schreiben für ihn: auch Caravaggio/da Vinci/Immendorf/etc. haben Schüler Arbeiten ausführen lassen. Who cares about that? Das Ergebnis ist das Entscheidende. Ob man es verwerflich findet, dass er sich damit schmückt (ebenso wie die anderen oben Genannten) ist eine andere Debatte.
Seine Stücke seien zu variationslos: [wie bereits weiter unten erwähnt] ist die Kunst der Variation ("Viel aus wenig") wurde schon von Schubert und Wagner betrieben (in der Filmbranche wäre Howard Shore ein Beispiel). Es ist also ein etabliertes und durchaus produktiv einsetzbares Mittel der Komposition. Es ist allerdings auch eine Kunst, die stets an der Grenze zur Redundanz entlangschrammt. Die graduelle Einstufung ist dabei Geschmackssache.
Hans Zimmer schreibt seine Musik für eine bestimmte Art von Filmen. Das bedeutet, dass auch eine bestimmte Musik zur Illustration gewünscht/benötigt wird (Wahl des Verbs abhängig von der Neigung des Lesers zu postmodernen Theorien). Diesen Stil kann man nun mögen oder nicht. Schlussendlich gibt es aber genug andere Filme/Genres/Komponisten, um das Spektrum zu füllen (die Beispiele beziehen sich nämlich interessanterweise nur auf Blockbuster).
Ein letzter Vermerk: auch ich finde es schade, dass in Filmen quasi keine neue Musik/atonale Musik und nur wenig Klassik vorkommt, aber dass die Soundtracks insgesamt schlechter geworden sind, glaube ich nicht.
Guter Hans-Zimmer-Soundtrack: Sherlock Holmes - bombastisch, ethnisch, mitreißend!
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Nachtigaller Wed, 01 Aug 2012 11:09:44 -0000
Kommentar löschenIch konnte mit seiner Musik noch nie viel anfangen und seit seinem Propaganda Soundtrack zu „Black Hawk Down“ ist er bei mir komplett unten durch.
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Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 11:10:21 -0000
Antwort löschenIst ja auch wahrlich nicht sein bester...
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 19:04:33 -0000
Antwort löschenEin nicht so guter macht die sehr guten Arbeiten nicht zunichte! - Im übrigen haben alle großen Komponisten auch mal'n Durchhänger gehabt. Selbst Beethoven und Mozart könnten davon ein Lied singen, wenn sie dennoch unter uns weilen würden. Das Gesamtwerk ist doch das was zählt. Im großen und ganzen hat Zimmer ein beeindruckendes Portfolio an guten bis herausragenden Kompositionen geschaffen.
Mr. Vincent Vega hat bis dato gar nichts hinterlassen, was mir irgendwie in Erinnerung bleiben wird. er ist der nichtsnutzige Troll der allen Leuten die Lust auf odentliches Kino verderben will, nur weil er grad einen Furz queer sitzen hat. dafür ist Moviepilot nicht gedacht.
Ich werde hier niemanden von einem Kinofilm abraten, nur weil der Film mir persönlich nicht gefiel. Kommentare gibt es nur zu Filmen ab 7.0 Punkten, also sehenswerte Filme, die ich gerne weiter empfehlen kann.
BigH Wed, 01 Aug 2012 20:49:07 -0000
Antwort löschenHinsichtlich "Black Hawk Down" bin ich ganz anderer Meinung. Ich halte den Score für einen von Zimmers besten. Den Film muß man nicht mögen (ich schaue ihn mir immer wieder gerne an), aber die Musik fängt zu jedem Moment die Stimmung perfekt ein, gerade durch die Verwendung von Instrumenten und Klangkulissen, die für den Handlungsort charakteristisch ist. Es ist bei weitem nicht alles Gold, was da aus dem Hause Zimmer kommt, aber auf "Black Hawk Down" lasse ich nichts kommen.
amblin1971 Fri, 10 Aug 2012 21:53:20 -0000
Antwort löschenMeinte ja auch nicht gradden Soundtrack von "BHD", obschon ich den in nicht so guter Erinnerung habe. Lag aber am Film, den ich sehr destruckturiert fand. Das Schauen des Films war eine sehr anstrengende Angelegenheit, ähnlich wie bei "The Hurt Locker".
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 11:09:40 -0000
Kommentar löschenDieser Artikel ist echt unfassbar und eine Beleidigung ohne erkennbare Berechtigung, Kritik üben zu dürfen! Selten so einen Schwachsinn gelesen!
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 43 Antworten
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:09:34 -0000
Antwort löschenAlso ich min ja auch nur selten einer Meinung mit Vega, aber wer zum Geier gibt denn Berechtigungen aus Kritik zu üben??
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:14:26 -0000
Antwort löschenDas eigene Vermögen wahre Aussagen treffen zu können statt die Leute mit Unwahrheiten und provokanten Äußerungen aufzustacheln
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:28:49 -0000
Antwort löschenJa, provokant ist Vega auf jeden Fall. Seine Art geht mir in fast jedem seiner Artikel auch irre auf den Zeiger. Und ich unterstelle ihm ja auch gern das er nur um des Aneckens anecken will.
Trotzdem ist es doch seine Meinung, und die kannst du doch nicht als Unwahrheit bezeichnen.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:33:06 -0000
Antwort löschenAn welcher Stelle habe ich seine Meinung als unwahr bezeichnet?
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:36:56 -0000
Antwort löschenEinen Komentar über meinem. ;)
"Das eigene Vermögen wahre Aussagen treffen zu können statt die Leute mit Unwahrheiten und provokanten Äußerungen aufzustacheln"
Vega sagt ja nie das er der Messias ist der die ultimative Wahrheit kennt. Auch wenn er teilweise schon so rüber kommt. :D
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:45:16 -0000
Antwort löschenDa steht nirgendwo, dass ich seine Meinung als unwahr bezeichne. Ich sage auch nicht, dass Vega der Messias über die ultimative Wahrheit ist, aber er sollte die Moviepilot-Community nicht mit Unsinn zu derart absurden Diskussionen hier provozieren.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 14:55:28 -0000
Antwort löschenDu schreibst er soll die Leute nicht mit UNWAHRHEITEN aufstachen! Da seine Kritik an Zimmer seine Meinung wiedergibt, ist seine Meinung (in diesem Falle) unwahr. Du widersprichst dir gerade irgendwie selbst.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 14:59:37 -0000
Antwort löschenEntschuldige, ich nahm fälschlicherweise an Du hättest den Artikel gelesen. Da stehen Unwahrheiten drin. Einfach mal durchlesen und gegenprüfen. Zum Beispiel mit Infos aus dem Artikel, denn Vega widerspricht sich. Ich mich - zumindest bislang noch - nicht
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 15:00:05 -0000
Antwort löschenMitch, Sorry, aber Marvel hat deinen Vorwurf sogar extra zitiert. Deine Unterstellung lässt sich also nicht mehr bestreiten.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:04:17 -0000
Antwort löschenSlangbanger, sorry, aber Marvel hat meinen Kommentar noch einmal gepostet. In diesem habe ich keine Silbe über Vegas Meinung verloren, schon gar nicht, dass diese unwahr sein könnte (wie sollte eine Meinung auch unwahr sein??). Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:08:56 -0000
Antwort löschenIch habe Vegas Artikel sehr wohl gelesen. Unwahrheiten konnte ich keine ausmachen.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:15:12 -0000
Antwort löschenDas tut mir Leid, aber Du hast meinen Kommentar gelesen und darin das Wort Meinung finden können.
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 15:22:49 -0000
Antwort löschen1982 hat angerufen. Es will seinen "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" - Spruch zurück. Ich habe dich lediglich auf deinen eigenen Fehler hingewiesen, welcher ist, dass du abstreitest Vega Unwahrheiten unterstellt zu haben. Ganz schön unsympathische User hier mittlerweile.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 15:23:36 -0000
Antwort löschenNein! ABER... also einmal versuche ich es noch... eine Kritik, vor allem die von Vega, sind IMMER auch Meinungen. Und in dem du sagst, die Leute würden mit Unwahrheiten aufgestachelt, unterstellst du (freilich durch die Blume) Vegas Meinung sei unwahr.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:31:59 -0000
Antwort löschenSlangbanger, statt sich in sinnlosen Floskeln zu verlieren, solltest Du einmal lesen, was Du als unsympathisch bezeichnest. Ich habe zu keiner Zeit eine Meinung als unwahr bezeichnet. Das war ein Missverständnis von Marvel. Ich bezeichne die Kritik an Zimmers Handwerk als unwahr - so wie sie von Vega dargestellt wird. Ganz schöne Mimosen hier, die nicht mal in der Lage sind zu diskutieren.
Die Meinung Vegas interessiert mich in erster Linie gar nicht, nur die Details, die er dazu nennt. Die müssen schon stimmen. Statt dessen reichert er seine Feindseligkeit aufgrund verschiedener Geschmäcker mit Polemik und Provokationen an. Muss das hier sein? NOCHMAL: Ich habe - auch nicht durch die Blume - nie unterstellt, dass Vegas Meinung unwahr sei, da Meinungen nicht unwahr sein können
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:32:59 -0000
Antwort löschenSlangbanger, statt sich in sinnlosen Floskeln zu verlieren, solltest Du einmal lesen, was Du als unsympathisch bezeichnest. Ich habe zu keiner Zeit eine Meinung als unwahr bezeichnet. Das war ein Missverständnis von Marvel. Ich bezeichne die Kritik an Zimmers Handwerk als unwahr - so wie sie von Vega dargestellt wird. Ganz schöne Mimosen hier, die nicht mal in der Lage sind zu diskutieren.
Die Meinung Vegas interessiert mich in erster Linie gar nicht, nur die Details, die er dazu nennt. Die müssen schon stimmen. Statt dessen reichert er seine Feindseligkeit aufgrund verschiedener Geschmäcker mit Polemik und Provokationen an. Muss das hier sein? NOCHMAL: Ich habe - auch nicht durch die Blume - nie unterstellt, dass Vegas Meinung unwahr sei, da Meinungen nicht unwahr sein können
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:33:59 -0000
Antwort löschenSlangbanger, statt sich in sinnlosen Floskeln zu verlieren, solltest Du einmal lesen, was Du als unsympathisch bezeichnest. Ich habe zu keiner Zeit eine Meinung als unwahr bezeichnet. Das war ein Missverständnis von Marvel. Ich bezeichne die Kritik an Zimmers Handwerk als unwahr - so wie sie von Vega dargestellt wird. Ganz schöne Mimosen hier, die nicht mal in der Lage sind zu diskutieren.
Die Meinung Vegas interessiert mich in erster Linie gar nicht, nur die Details, die er dazu nennt. Die müssen schon stimmen. Statt dessen reichert er seine Feindseligkeit aufgrund verschiedener Geschmäcker mit Polemik und Provokationen an. Muss das hier sein? NOCHMAL: Ich habe - auch nicht durch die Blume - nie unterstellt, dass Vegas Meinung unwahr sei, da Meinungen nicht unwahr sein können
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:34:59 -0000
Antwort löschenSlangbanger, statt sich in sinnlosen Floskeln zu verlieren, solltest Du einmal lesen, was Du als unsympathisch bezeichnest. Ich habe zu keiner Zeit eine Meinung als unwahr bezeichnet. Das war ein Missverständnis von Marvel. Ich bezeichne die Kritik an Zimmers Handwerk als unwahr - so wie sie von Vega dargestellt wird. Ganz schöne Mimosen hier, die nicht mal in der Lage sind zu diskutieren.
Die Meinung Vegas interessiert mich in erster Linie gar nicht, nur die Details, die er dazu nennt. Die müssen schon stimmen. Statt dessen reichert er seine Feindseligkeit aufgrund verschiedener Geschmäcker mit Polemik und Provokationen an. Muss das hier sein? NOCHMAL: Ich habe - auch nicht durch die Blume - nie unterstellt, dass Vegas Meinung unwahr sei, da Meinungen nicht unwahr sein können
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 15:53:26 -0000
Antwort löschenIch verliere mich in sinnlosen Floskeln? Bitte. Troll weiter.
Ich muss dir allerdings noch ans Herz legen, dass ich ein wunderbarer Diskutant bin, aber bei/mit manchen Leuten/Trollen hat das wahrlich keinen Zweck. Du kannst deinen letzten Kommentar auch gerne noch 4mal posten, er bleibt immer noch nichtssagend.
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 15:54:26 -0000
Antwort löschenIch verliere mich in sinnlosen Floskeln? Bitte. Troll weiter.
Ich muss dir allerdings noch ans Herz legen, dass ich ein wunderbarer Diskutant bin, aber bei/mit manchen Leuten/Trollen hat das wahrlich keinen Zweck. Du kannst deinen letzten Kommentar auch gerne noch 4mal posten, er bleibt immer noch nichtssagend.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:58:23 -0000
Antwort löschenZunächst einmal weißt Du offenbar nicht was trollen ist. Diese neuen Internetbegriffe können einen überfordern... ich kenn das. Aber wenn Du es nicht schaffst zu verstehen was Du liest, dann kannst Du mich doch nicht als jemanden bezeichnen, mit dem Du nicht diskutieren kannst. Man kann doch nur über etwas diskutieren, wenn man das was der Diskussionspartner sagt aufgreift und nicht etwas völlig anderes, bloß weil man sich nicht die Mühe machen möchte, es zu lesen. Ich habe zu keiner Zeit eine unwahre Meinung unterstellt. Das ist problemlos feststellbar, wenn man meine Kommentare liest. Warum Du Dir und mir das dennoch einreden willst, weiß ich nicht. Was an meinem letzten Kommentar war eigentlich nichtssagend? Ich habe bestätigt, dass ich Vegas Meinung nicht als unwahr betrachte und betrachtet habe.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 15:59:23 -0000
Antwort löschenZunächst einmal weißt Du offenbar nicht was trollen ist. Diese neuen Internetbegriffe können einen überfordern... ich kenn das. Aber wenn Du es nicht schaffst zu verstehen was Du liest, dann kannst Du mich doch nicht als jemanden bezeichnen, mit dem Du nicht diskutieren kannst. Man kann doch nur über etwas diskutieren, wenn man das was der Diskussionspartner sagt aufgreift und nicht etwas völlig anderes, bloß weil man sich nicht die Mühe machen möchte, es zu lesen. Ich habe zu keiner Zeit eine unwahre Meinung unterstellt. Das ist problemlos feststellbar, wenn man meine Kommentare liest. Warum Du Dir und mir das dennoch einreden willst, weiß ich nicht. Was an meinem letzten Kommentar war eigentlich nichtssagend? Ich habe bestätigt, dass ich Vegas Meinung nicht als unwahr betrachte und betrachtet habe.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:01:23 -0000
Antwort löschenZunächst einmal weißt Du offenbar nicht was trollen ist. Diese neuen Internetbegriffe können einen überfordern... ich kenn das. Aber wenn Du es nicht schaffst zu verstehen was Du liest, dann kannst Du mich doch nicht als jemanden bezeichnen, mit dem Du nicht diskutieren kannst. Man kann doch nur über etwas diskutieren, wenn man das was der Diskussionspartner sagt aufgreift und nicht etwas völlig anderes, bloß weil man sich nicht die Mühe machen möchte, es zu lesen. Ich habe zu keiner Zeit eine unwahre Meinung unterstellt. Das ist problemlos feststellbar, wenn man meine Kommentare liest. Warum Du Dir und mir das dennoch einreden willst, weiß ich nicht. Was an meinem letzten Kommentar war eigentlich nichtssagend? Ich habe bestätigt, dass ich Vegas Meinung nicht als unwahr betrachte und betrachtet habe.
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:10:35 -0000
Antwort löschenKeine Sorge, ich weiß schon was trollen ist. Dass du mir das Gegenteil unterstellst, beweist halt wieder, dass das anscheinend deine Spezialität ist. Tut mir echt leid.
Übrigens:
Du brauchst deine Antwort eigentlich nur einmal zu posten. Diese Antwortfuntion kann einen aber auch schon überforden ... ich kenn das.
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:11:35 -0000
Antwort löschenKeine Sorge, ich weiß schon was trollen ist. Dass du mir das Gegenteil unterstellst, beweist halt wieder, dass das anscheinend deine Spezialität ist. Tut mir echt leid.
Übrigens:
Du brauchst deine Antwort eigentlich nur einmal zu posten. Diese Antwortfuntion kann einen aber auch schon überforden ... ich kenn das.
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:12:35 -0000
Antwort löschenKeine Sorge, ich weiß schon was trollen ist. Dass du mir das Gegenteil unterstellst, beweist halt wieder, dass das anscheinend deine Spezialität ist. Tut mir echt leid.
Übrigens:
Du brauchst deine Antwort eigentlich nur einmal zu posten. Diese Antwortfuntion kann einen aber auch schon überforden ... ich kenn das.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:13:14 -0000
Antwort löschenAh, Du weißt es also nicht. Nun gut: Trolling ist das, was Vega hier tut.
Wäre es meine Spezialität würde ich Dich provozieren und nicht bitten, meine Kommentare zu lesen.
Übrigens: Deine Kommentare werden mir auch doppelt angezeigt. Offenbar liegts an Moviepilot. Kein Grund arrogant zu werden.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:16:08 -0000
Antwort löschenPS: Hier eine schöne Erläuterung, die auf meine Kommentare nicht angewendet werden kann: www.urbandictionary.com/define.php?term=trolls
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:17:08 -0000
Antwort löschenPS: Hier eine schöne Erläuterung, die auf meine Kommentare nicht angewendet werden kann: www.urbandictionary.com/define.php?term=trolls
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:18:08 -0000
Antwort löschenPS: Hier eine schöne Erläuterung, die auf meine Kommentare nicht angewendet werden kann: www.urbandictionary.com/define.php?term=trolls
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:22:21 -0000
Antwort löschenWenn du andere bittest deine Kommentare zu lesen, dann solltest du das vielleicht aber mal bei eben diesen anderen auch versuchen, denn ich habe dir schon geschrieben, dass ich über Trolle Bescheid weiß. Man trifft hier ja auf genug. Schon schlimm, dass ich mich bei einem Troll dafür rechtfertigen muss. Ironische Welt!
Schön, dass das an MP liegt. Ich verzeihe Dir!
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:23:21 -0000
Antwort löschenWenn du andere bittest deine Kommentare zu lesen, dann solltest du das vielleicht aber mal bei eben diesen anderen auch versuchen, denn ich habe dir schon geschrieben, dass ich über Trolle Bescheid weiß. Man trifft hier ja auf genug. Schon schlimm, dass ich mich bei einem Troll dafür rechtfertigen muss. Ironische Welt!
Schön, dass das an MP liegt. Ich verzeihe Dir!
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 16:23:53 -0000
Antwort löschen"Ich bezeichne die Kritik an Zimmers Handwerk als unwahr - so wie sie von Vega dargestellt wird."
Nein, sorry. Wenn ich dich missverstehe, dann du dich jetzt auch. :P
Denn wo hast du explizit darauf hingewiesen das du die Kritik an Zimmers Handwerk kritisierst?
Deine Ursprünglichen Aussagen:
"Dieser Artikel ist echt unfassbar und eine Beleidigung ohne erkennbare Berechtigung, Kritik üben zu dürfen! Selten so einen Schwachsinn gelesen!"
und
"Das eigene Vermögen wahre Aussagen treffen zu können statt die Leute mit Unwahrheiten und provokanten Äußerungen aufzustacheln"
Von Handwerk kann ich da nichts lesen, sorry.
Treffen wir uns in der Mitte, ich habe dich missverstanden weil du dich nicht klar genug ausgedrückt hast, was meinst du?
slangbanger! Wed, 01 Aug 2012 16:40:03 -0000
Antwort löschenDie Ausreden sind übrigens sehr ermüdend. Häkchen raus!
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 16:52:31 -0000
Antwort löschenDein Zynismus ermüdet auch, Slangbanger! Dein letzter Kommentar taucht in diesem Verlauf auch zweimal auf... nur mal so nebenbei.
Außerdem habe ich Deinen Kommentar gelesen, aber ich habe keine provozierenden Kommentare gepostet - im Gegensatz zu anderen. Wenn Du also Trolls kennst, sollte Dir der Unterschied geläufig sein. Das Gegenteil angesichts dieses Verlaufs zu behaupten kann andere auch ermüden.
Ich glaub hier gibts noch ein Missverständnis, Marvel. Vega kritisiert das Handwerk - nicht ich. Ich habe mich aber mit Unverständnis über diese Kritik geäußert, da sie aus musikalischer Sicht haltlos ist. Du kannst vom Handwerk im Artikel selbst lesen, auf den sich beide Kommentare, die Du gerade noch einmal einkopiert hast, beziehen.
Ich habe mich dennoch recht umständlich ausgedrückt (siehe u.a. auch slangbanger)
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 21:37:52 -0000
Antwort löschenNa ja, was soll man bei einem Komponisten denn kritisieren... also Handwerk ist ja nun auch so eine Sache. Wie viel er von seinen Soundtracks nun wirklich selber macht und was Leute aus seinen Teams erledigen ist da ja auch nicht so ersichtlich.
Ich spreche ihm nicht ein generelles Talent ab, nur leider ist er in den letzten Jahren (für MEINEN Geschmack) zu percussionlasstig geworden, zu unmelodiös.
Wie ich auch schon öfter gesagt habe, einige seiner... Stücke sind sehr stimmig zu den Bildern, allerdings... also wenn ich gemein bin würde ich ihn FAST eher mit einem Ben Burt denn mit einem John Williams vergleichen. ;)
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 21:58:12 -0000
Antwort löschenNaja, Musiker könnten bei einem anderen Komponisten die Musikalität kritisieren, aber ich finde nach wie vor, dass Hans alles richtig macht. Und wenn man seine ersten Soundtracks - allen voran den von Rain Man oder Tage des Donners - wird man keinerlei Verbindung zu seinen heutigen Kompositionen finden.
Percussionlastige Filmmusik klingt für mich, was Action- und Abenteuerfilme betrifft - gar nicht negativ. Und wenn ich an Filme wie Last Samurai denke, dann hat er das auch fantastisch eingesetzt. Für alle anderen gibt es noch Soundtracks wie "Liebe braucht keine Ferien" oder "Spanglish".
Nach wie vor sieht man an der Diskussion: Es ist eine Geschmackssache. Handwerklich macht Hans nichts falsch und die Art wie er arbeitet ist doch vollkommen wurscht. Stattdessen prangert das Vega an. Warum? Und selbst wenn John Williams und Co. ihre Lieder in schmutziger Unterwäsche daheim in versiffter Umgebung schreiben - es kommt auf das Zusammenspiel im betreffenden Film an, und da hatte Hans immer das richtige Händchen. Ob es Filme wie "Spirit", "Operation Broken Arrow", "The Weather Man", "Das Geisterhaus" oder "Rango" betrifft.
>MARVEL< Wed, 01 Aug 2012 22:23:02 -0000
Antwort löschenLiebe braucht keine Ferien... Spanglish??? Sorry, gerade fühle ich mich von dir verarscht, das kommt bei mir ganz extrem von oben herab an. Indy, Star Wars, Terminator, RoboCop, DAS sind Soundtracks wie ich sie haben möchte!
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:21:09 -0000
Antwort löschenHör mal hier bitte in den fantastischen Soundtrack von "Liebe braucht keine Ferien" rein: http://www.youtube.com/watch?v=fukG1-sp8Tg
Brauchst Dich nicht "verarscht" oder "von oben herab" behandelt fühlen - ist wirklich nicht so gemeint. Und Spanglish zeigt seine Wandlungsfähigkeit - genau wie der Soundtrack zu "Hannibal" oder einem der bereits genannten Scores.
Ich persönlich mag anspruchsvolle, durchdachte und stimmige Soundtracks und die von Dir genannten gehören definitiv dazu. Bei einer derart kurzen Aufzählung hört es für mich aber auf keinen Fall auf. Es gibt so viele grandiose Filmmusik und die weniger bekannten von Hans Zimmer gehören ebenfalls dazu - zumal sie sein Können manchmal noch deutlicher zeigen als seine bekannteren Arbeiten.
Stammfunktion Thu, 02 Aug 2012 07:53:20 -0000
Antwort löschenTolles Lied, danke für den Link. Das Zimmer nicht so schlimm ist, damit hast du mich überzeugt. Dennoch würde es mich freuen wenn es wieder zu etwas mehr Vielfalt im Blockbusterkino kommt und Zimmer seine (unbekannteren) Soundtracks rausbringt, die mehr sind als "epische Geräusche"
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 08:18:39 -0000
Antwort löschenBin auch gespannt ob es demnächst mal wieder etwas mehr Vielfalt gibt, denn der einzige "etwas anders" klingende Zimmer-Soundtrack der vergangenen Jahre war in meinen Ohren der von Sherlock Holmes, der hier und da nach "Am Ende der Welt" klang und der mich insgesamt nicht völlig überzeugt hat, wie der Soundtrack zu bspw. "Last Samurai", "The Dark Knight" oder "Inception".
amblin1971 Mon, 06 Aug 2012 18:25:53 -0000
Antwort löschenIch kann hier Mitch nur beipflichten, aus fachlicher Sicht ist Vegas Text hanebüchen, weil merklich nicht mit viel Hintergrundwissen und Sachlichkeit angereichert. Stattdessen nur klar erkennbar auf Halbwissen basierendes Pseudo-Experten-Gehabe. Würde sich Vega tatsächlich auskennen in der Materie oder hätte er sauberer recherchiert, hätte er diesen Text gar nicht verfasst. Er wäre selber zu dem Ergebnis gekommen, dass sein Geschreibsel nicht mehr als "Shitstorming" ist
Damit's nicht falsch rüberkommt: Seine Meinung darf er schon sagen, der Vega, sind ja hier BRD und nicht DDR. Doch wer in München behauptet, dass der Kölner Dom in Hamburg steht, macht sich in Kölle schnell sehr unbeliebt, um nicht zu sagen lächerlich. Oder wie der Kölner säd: "Drimol Null is Null, blief Null!."
Mitch McDeere Mon, 06 Aug 2012 18:30:37 -0000
Antwort löschenBester Kommentar dieses Artikels, amblin1971!
Jenny von T Wed, 01 Aug 2012 11:03:24 -0000
Kommentar löschenEin geradezu handzahmer, wenn auch natürlich wieder äußerst zutreffender Artikel.
Ich muss dieser Rubrik sowieso viel zu oft zustimmen. Vega, schreib' doch mal was über zum Beispiel Kubrick, dann habe auch ich mal einen Grund, an die Decke zu gehen und muss nicht immer nur wegen der lustigen User-Kommentare hierher kommen.
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Mr Vincent Vega Wed, 01 Aug 2012 11:08:37 -0000
Antwort löschenEin wesentlicher Grund für eine natürlich längst in Betracht gezogene Abrechnung mit Kubrick liegt darin, dass ich, um einigermaßen angemessen herumpoltern zu können, noch mal einige seiner Filme sichten müsste, wofür mir dann selbst meine sadomasochistische Polemikfreizeit zu schade wäre. :/
Jenny von T Wed, 01 Aug 2012 11:24:49 -0000
Antwort löschenKubrick war ja nur ein Beispiel. Du kannst natürlich auch gegen irgendetwas anderes hetzen. Hauptsache, du nimmst mal etwas Niveauvolleres als immer nur die Clique um Nolan und Co. ins Visier. Die bieten ja schon oberflächlich viel zu viel Angriffsfläche und machen es dir damit viel zu leicht.
Jenny von T Wed, 01 Aug 2012 11:26:23 -0000
Antwort löschenDie Kehrseite dabei: Es interessiert dann wahrscheinlich niemanden mehr. Kubrick, Bergman usw. gehen hier ja eher in die Richtung "Geheimtipps". *hüstel*
Mr Vincent Vega Wed, 01 Aug 2012 11:34:44 -0000
Antwort löschenDie Batman-Wochen mit einem thematischen Triple (Bale-Nolan-Zimmer) mussten sein. Vorher gab es ja auch andere Themen, und wird es natürlich auch wieder geben. Dein Hüstel ist übrigens berechtigt, aber das würde zu weit führen und ich mag meine Kolumne auch nicht öffentlich erklären. Sonst versteht sie am Ende womöglich noch jemand. :D
Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 11:59:54 -0000
Antwort löschen@Jet: Wenn man hier Wünsche äußern darf, dann habe ich auch einen:
Wie wäre es mal wieder mit einer "positiven Polemik". Ich fand deine Musicalnummer bislang am gelungensten.
Mr Vincent Vega Wed, 01 Aug 2012 12:02:23 -0000
Antwort löschenApologien kommen auch wieder, versprochen.
David "Noodles" Aaronson Wed, 01 Aug 2012 10:49:14 -0000
Kommentar löschenIrgendwie unfair, schließlich ist der Regisseur für die Musik hauptverantwortlich und wenn Nolan eben sagt 'Hans lass es dröhnen' dann (und nur dann!) lässt er es der Hans auch dröhnen.
Der große Unterschied zu früheren Zeiten ist wohl dass die Soundtrackalben heute z.t. unhörbar sind, im blaustichigen Gotham City, sprich im Film selber, funktioniert die Musik aber für mich immer noch - dem technokratischen Glanz der angesprochenen Filme stehen die Scores ganz gut zu Gesicht (naja zumindest teilweise).
Der "The Thin Red Line" Score ist großartig, ebenso das Pirates Theme!
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Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 11:11:39 -0000
Antwort löschenVon Dir wär der obige Artikel wohl deutlich gehaltvoller ausgefallen
Grimalkin Wed, 01 Aug 2012 10:42:13 -0000
Kommentar löschenIch finde Hans Zimmer mindestens genau so überbewertet wie "Mr. Vincent Vega eckt an".
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amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 10:39:56 -0000
Kommentar löschenHier das gleiche was ich schon zu Ihrer "nicht stimmigen" Kritik zu TDKR gesagt habe. Um anzuecken, muss man sich schon so einen Stuss zusammenschreiben wie es Mr. Vincent vom Planeten Vega tut.
Zimmers Scores sind nicht immer überzeugend (zugegeben), dass er aber für "Inception" einen grandiosen "ultrastarken" Score abgeliefert hat, steht ausser Frage. Mit diesem Score ist er nicht nur unter Fans, sondern auch in der Fachwelt eine Liga nach oben geschnellt. Nämlich in die Liga eines Herrmans, Korngolds, Goldsmiths und des unbestreitbar besten Filmkomponisten John Williams.
Was haben Sie denn bisher so geleistet in ihrem Leben (ausser Stuss zu verbreiten), Mr. Vincent Vega?
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Mr Vincent Vega Wed, 01 Aug 2012 10:55:42 -0000
Antwort löschenDer mittlere Absatz haut alles weg. Vielen Dank dafür.
Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 11:12:36 -0000
Antwort löschenIn die Liga eines Herrmanns, übrigens mit zwei N geschrieben, und eines Williams. Haha, der war gut. :D
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 19:07:49 -0000
Antwort löschenBernard Herrmann (Psycho u.a.), richtig! - Ansonsten bleibe ich bei meinem Statement, auch wenn Dir nicht passt @Oceanic6
Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 19:09:03 -0000
Antwort löschenIst einfach nur vollkommen an der Realität vorbei, aber darfst ruhig weiter träumen. ;)
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 19:31:27 -0000
Antwort löschenDer Kölner Dom steht in Köln, da kann Vega noch tausendmal behaupten, das der in München steht. Wird nicht glaubhafter deswegen!
Mein Standpunkt ist nicht allgemein gültig, aber deiner ebenso nicht. Oceanic6 und auch Vega und alle anderen Diskutanten sind nicht im Besitz des Meinungsmonopol.
Feststehende Tatsachen (siehe oben) sollte man aber nicht in Zweifel ziehen, wirkt lächerlich.
Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 19:36:24 -0000
Antwort löschenGenauso wie Lady Gaga keine der größten Sängerinnen aller Zeiten ist, ist Zimmer keiner der größten Komponisten. Das ist eine TATSACHE. Da kannst du noch so viel mit deiner Allgemeingültigkeit rumreden. Es gibt Dinge über die man diskutieren kann. Zimmer gehört da allerdings nicht dazu.
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 20:10:16 -0000
Antwort löschenWer ist Lady Gaga? - Muss man die kennen?
Und stimmt, über Zimmers Qualitäten kann man nicht diskutieren.
Die hat Zimmer mit eindrucksvollen Werken wie den Musiken zu Rain Man, Gladiator und nicht zuletzt Inception klar unter Beweis gestellt.
Schließlich ist Zimmer gleich 9-fach, auch für die drei oben genannten Filme, für den Oscar und auch für den Grammy nominiert gewesen
(Anmerkung: Die Nominierungen werden sowohl beim Oscar und dem Grammy von einer Fachjury, bestehend aus namenhaften Komponisten-Kollegen, festgelegt). Das spricht für Zimmer und sollte auch ihm auch nicht unterschlagen werden. Wäre das bloße Auslassen einer Tatsache, sowie beim "Kölner Dom Vergleich".
Für "König der Löwen" hat Zimmer den Oscar und den Grammy sogar gewonnen. Das meinte ich damit, dass Zimmer auch in der Fachwelt Anerkennung gefunden hat. Von den zahlreichen Fans ganz zu schweigen, zähle mich schließlich dazu.
Das Zimmer der größte Komponist seiner Zunft ist, hab ich an keiner Stelle erwähnt. Außer das Zimmer in der oberen Liga mitspielt (und da gibt bekanntlich auch noch Unterschiede), hab ich nichts anderes geschrieben.
Und jetzt nochmals die Frage: Wer zum Geier ist Lady Gaga?
Da wir in tausend Jahren nicht auf einen Nenner kommen werden und ich das auch gar nicht will, schließe ich die Diskussion an dieser Stelle.
So dann, ein schönes Leben noch!
Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 20:14:40 -0000
Antwort löschenUnd wieder mal die Oscar-Argumentation. Süß !!
amblin1971 Wed, 01 Aug 2012 20:26:52 -0000
Antwort löschenAlso wenn ich erfahren würde, dass in meiner Nähe ein Metzger schon neunmal ausgezeichnet wurde bzw. für eine Auszeichnung vorgesehen war, weil er gute Würste macht, würde ich dahin gehen.
ENDE
DerStiffmeister Wed, 01 Aug 2012 10:36:06 -0000
Kommentar löschenStimme zu.
Aber jetzt mal ehrlich: Ich glaube, du hast ein gewaltiges Batman Trauma. Gefühlt jedes Mal, wenn ich was von dir lese, egal worum es geht, bekommt jemand was ab, der an der Batman Reihe beteiligt war.
Oder ist es die Popularität der Reihe, die dich hoffen lässt mehr Leute zu erreichen, wenn du drüber abkotzt?
So oder so. Es wäre echt mal erfrischend einfach mal was ohne Batmanbezug zu lesen.
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Looki Wed, 01 Aug 2012 10:32:15 -0000
Kommentar löschenseine musik ist so wie sie sein soll, ich steh drauf
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Benner Wed, 01 Aug 2012 10:28:50 -0000
Kommentar löschenJa, der Zimmer ist schon ein Schelm, das lässt sich kaum abstreiten. Nichtsdestotrotz kommen aus der Soundschmiede ab und zu einfach klasse Werke hervor (Pirates of the Caribbean Score beispielsweise, den ich mir aus der Filmlandschaft nicht wegdenken möchte)
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Pyro 91 Wed, 01 Aug 2012 10:14:12 -0000
Kommentar löschenVolle Zustimmung!
Am meisten stört mich das viele Filme z.B. Inception, Pirates of the Caribbean, so derart mit Filmmusik zugekleistert wurden, dass keine Szenen, Luft zum atmen haben. Ständig ist das Dröhnen voll am Anschlag, jede kleine Geste ODER großes Spektakel muss ununterbrochen mit "epischen" Score untermalt werden. Nein danke, ich hab keine Lust mehr im Kino zu sitzen und mir diesen Krawall noch länger anzuhören.
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Filmkenner77 Wed, 01 Aug 2012 10:24:24 -0000
Antwort löschenZimmer schreibt den Score. Ich glaube nicht, dass er Nolan vorschreibt, wo er diese einzusetzen hat und in welcher Lautstärke. Der Regisseur hat, denke ich, das letzte Wort.
Mitch McDeere Wed, 01 Aug 2012 11:13:29 -0000
Antwort löschenIch habe das Gefühl wir haben völlig unterschiedliche Filme gesehen, Pyro 91
Pyro 91 Wed, 01 Aug 2012 22:42:32 -0000
Antwort löschenHm, also "Inception" war der eine Film, wo Leute sich dauernd ernst angeguckt haben und sich gegenseitig den Plot erklärt haben. Zumindestens für die ersten 1 1/2 Stunden, dann gab es repetitive Schießereien gegen namenslose Niemande. Zwischendrin gab´s mal nen Kreisel zu sehen, ein Van der ins Wasser fiel und ne Stadt, die sich zusammenfaltet. Meinste denn?
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:12:15 -0000
Antwort löschenHm, nee. In dem Inception, das ich meine, kam zwar auch ein Van und ein Kreisel vor aber die Zusammenfassung der Handlung wäre nicht ansatzweise so stupide; eine solche lässt sich aber problemlos auf jeden Film anwenden - wenn man nur will. Diese Art der Verunglimpfung von Filmhandlungen hat eine Kinokette vor ein paar Jahren mal benutzt, um Werbung für den Besuch eines Multiplexes zu machen und bringt innerhalb dieser Diskussion überhaupt nichts.
Narrisch Wed, 01 Aug 2012 10:11:26 -0000
Kommentar löschenFür jemanden der so völlig schmerzfrei ist die Opfer eines Amokläufers mit einem zynischen Kommentar zu bedenken, zeigst du außerordentlich viel Gefühl deinen berechtigten Unmut über Hans Zimmer zum Ausdruck zu bringen. Hier der engagierte Autor und dort die zynische Giftspritze. Es ist wirklich Schade das es dir nicht gelingt
über deinen Schatten zu springen und vermutlich nicht so beabsichtigte Worte zu revidieren!? Oder etwa doch?
Deine Hans Zimmer Analyse ist richtig und brandmarkt Zimmer als das was er ist. Als CEO einer Dröhnfabrik die mit Samplingcomputern musikalischen Junkfood produziert. Du irrst aber darin wenn du behauptest das Zimmer die Filmmusik der letzten 20 Jahre dominiert hätte. Das wäre genauso falsch wie die Behauptung Dieter Bohlen hätte die internationale Musikszene im Griff.
Die Filmmusik internationaler Blockbuster wurde in den letzten 20 Jahre von Komponisten (Auswahl) wie Howard Shore, James Horner, Ilan Eshkeri, Alan Silvestri und erstaunlicherweise immer noch von John Williams inhaltlich geprägt.
Der Unterschied ist der, das Zimmers Fabrik ein sehr hohen Ausstoss hat und so der Eindruck erweckt wird den Markt zu beherrschen. Aber für was für Filme denn? Solche wie Pirates of the Caribean, Transformers und 3 Batman Filme?! Geschenkt! Marktbeherrschung sieht anders aus. Klar hat er einen großes Stück der Torte auf dem Teller aber er ist noch weit davon entfernt die ganze Torte zu fressen.
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morlock Sat, 18 Aug 2012 12:50:23 -0000
Antwort löschenEigentlich hat er ja mehr die Fans, statt der Opfer, mit einem zynischen Kommentar bedacht.
HymnOfABrokenMan Wed, 01 Aug 2012 09:49:17 -0000
Kommentar löschenTja, lieber Vega, da kann ich leider mal wieder nicht zustimmen. So stupide und standardisiert Zimmers Musik in deinen Augen auch sein mag, seine Scores schaffen Atmosphäre, selbst ohne den Film vor sich zu haben. Das macht mich für einen guten Score aus. Zugegeben, manche seiner Werke sind wirklich relativ belanglos, aber das sieht bei den Williams, Morricones oder Goldsmiths der Branche nicht anders aus. Ich für meinen Teil kann viele seiner Scores auch ohne auf mich einwirkende Bilder genießen. Ein Hoch auf das musikalische Popcornopium!
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Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 10:03:02 -0000
Antwort löschenNur dass Zimmer nicht ansatzweise einen Score gemacht hat, der mit einem von Williams, Morricone oder Goldsmith gleichziehen kann.
HymnOfABrokenMan Wed, 01 Aug 2012 10:21:23 -0000
Antwort löschenHandwerklich mag das stimmen und in dieser Hinsicht stimme ich dir im Grunde zu, auch wenn mir da eigentlich das know-how fehlt, aber für mich ist nicht daran zu rütteln, dass Zimmers Scores (die meisten zumindest) verdammt atmosphärisch sind und das macht einen guten Score für mich aus (man denke an Lord Blackwoods Hinrichtung in Sherlock Holmes oder die Schlussszene mit Two-Face, Gordon und Batsy in TDK). Die handwerkliche Versiertheit wage ich da fast schon hintan zu stellen.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 06:46:36 -0000
Antwort löschenEs stimmt aber auch nicht handwerklich
Mr Vincent Vega Thu, 02 Aug 2012 13:13:14 -0000
Antwort löschenGott, Mitch McDeere, Du bist ätzend! Ich widme Dir bald eine Ausgabe meiner Kolumne, wenn Du weiter so rumnervst! Google mal das Wort Fixierung.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 13:23:48 -0000
Antwort löschenDu hast Dich mit dem obigen Artikel bereits disqualifiziert, derart über andere Community-Mitglieder zu urteilen. Erst provozieren wollen und dann mit der Diskussion nicht leben können.
Mach was Du willst und anschließend kannste Dich mal fragen, warum man erst recherchiert bevor man derart parteiisch das Werk eines Künstlers zu demontieren versucht.
Du hast noch nicht mal verstanden, dass Geschmäcker verschieden sind, aber nachweisliches Handwerk nicht mit Floskeln und Provokationen schlechtgemacht werden können. Und Du urteilst über diejenigen, die sich an der Diskussion, die Du selbst angeregt hast, als ätzend?
Mr Vincent Vega Thu, 02 Aug 2012 13:34:28 -0000
Antwort löschenDein parasitäres Ich-find-Zimmer-gut-und-hab-Recht-Mimimimimi hat mit Diskussion leider nicht viel zu tun, sondern ist einzig penetrant. Ich habe für den Text durchaus recherchiert und sogar Rücksprache mit fachlich geschulten Filmmusikliebhabern gehalten. Zudem beschäftige ich mich seit Jahren intensiv mit dem Thema. Deine hysterische Kommentarwut hier, weil ich Zimmer nicht nur polemisch, sondern auch argumentativ den Hahn abgedreht habe, ist nur noch lästig und vor allem unsagbar repetitiv. Stell' Dich auf 'nen Markt, da hört man Dir vielleicht zu.
Mitch McDeere Thu, 02 Aug 2012 13:48:07 -0000
Antwort löschenDu kannst Dich echt nicht einmal vernünftig ausdrücken, oder?
Sie ist nur dann penetrant, wenn man nicht versteht / verstehen kann / verstehen will, was der Diskutierende aussagt. Dass meine "Kommentarwut" "repetitiv" ist, liegt nicht notwendigerweise an mir, sondern daran, dass man mich entweder falsch verstanden hat und ich Dinge klarstelle oder ich andere Standpunkte verstehen möchte und nachfrage. Das wird ja hoffentlich aus Sicht eines Mr. Vincent Vega gestattet sein.
Fachlich geschulte Filmmusikliebhaber hast Du also konsultiert als Recherche für einen derartigen Artikel. Jetzt stell ich mir keinerlei Fragen mehr und so kann man natürlich auch niemanden "argumentativ" den Hahn abdrehen. Das geht nur mit Fakten und nicht mit Meinungen oder unterschiedlichem Musikgeschmack.
Das intensive Beschäftigen mit diesem Thema ist auch sehr unglaubwürdig, gerade weil die Diskussion ins Leere läuft und problemlos entkräftet oder auf weitere Filmkomponisten übertragbar ist.
Des Weiteren ist es angesichts dessen Dein Motiv unklar, warum Du Hans Zimmer überhaupt schlecht machst.
Erstens ist es nach wie vor eine Geschmäcker-Diskussion, die Du noch immer nicht erkannt hast, obwohl Du die Diskussion angestoßen hast und bei allem Respekt: Was den Markt betrifft... ich war es nicht, der hier auf einem solchen Wege eine öffentliche Diskussion begann... wäre Moviepilot der Deinerseits angesprochene Markt, weißt Du wo Du Dich aus eigenem Antrieb hingestellt hast.
PS: Google mal "Hysterie" und "Polemik". Du schmeißt hier mit Wörtern um Dich, die gar nicht auf meine Kommentare und deren Inhalte passen. Aber es klingt toll, nicht wahr?
fluxberg Wed, 01 Aug 2012 09:41:18 -0000
Kommentar löschenHa! Endlich sagt's mal jemand! Danke, danke, danke Mr Vega für diesen Artikel! Ich kann es auch nicht mehr hören und wünsche Herrn Zimmer und seinen Zuarbeitern das große Zerwürfnis an den Hals. Wenn er wirklich nur noch selbst schreiben würde, würde es sich vielleicht auf vier Scores pro Jahr beschränken.
Was allerdings das Argument des Ewig-Gleichen betrifft, so muss ich ja jetzt etwas blasphemisch werden und diesen Vorwurf auch John Williams und Danny Elfman machen. Elfman klingt, zumindest bei Burton-Filmen, nun wirklich IMMER gleich, und es gibt auch einige Passagen, in denen man Harry Potter nicht von Star Wars unterscheiden kann (immer wenn's laut wird, um genau zu sein). Natürlich haben beide handwerklich deutlich mehr drauf als Zimmer je haben wird. Aber so richtig vielseitig sind sie selten.
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Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 12:08:25 -0000
Antwort löschenWIe "Endlich sagts man jemand" Hans Zimmer zu hassen ist in etwa so exklusiv wie Til Schweiger Filme zu zerreißen.
Audreyfan Wed, 01 Aug 2012 09:26:19 -0000
Kommentar löschenChristian Bale, TDKrises und jetzt Hans Zimmer^^
Wird ja langweilig hier :P
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NiRaF Wed, 01 Aug 2012 10:38:15 -0000
Antwort löschenJa, ich glaub, Vega will einfach alles runtermachen, was mit Nolan zu tun hat XD
HulktopF Wed, 01 Aug 2012 09:14:57 -0000
Kommentar löschenridley scott als unfähigen regisseur hinzustellen ist n wenig weit hergeholt, wa?
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Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 09:30:55 -0000
Antwort löschen"musikalisch überwiegend inkompetent" ist alles als "unfähig". Genau lesen!
Oceanic6 Wed, 01 Aug 2012 10:06:46 -0000
Antwort löschenZudem ist er seit geraumer Zeit als unfähig einzustufen, mit "Prometheus" hat er allerdings endlich mal wieder einen tollen Film abgeliefert, Zeit wurde es.
bascopeach Wed, 01 Aug 2012 08:59:15 -0000
Kommentar löschenMein Herz ist dabei, da kann man Kopf gar nichts dagegen tun.
Interessanter Artikel, der auch aufschlussreich ist, aber manche Leute kriegen ihren Kopf gar nicht mehr aus dem ...
Schade wenn an die Position sich einfach mal gehen zu lassen die pure Lust zu Hassen rückt...
P.S.: Mir fehlen positive Erwähnungen von Philipp Glass, Michael Nyman, Clint Mansell, Cliff Martinez und David Julyan. Aber da ich Hans sehr mag müssen die wahrscheinlich sogar fehlen...
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deevaudee Wed, 01 Aug 2012 08:53:19 -0000
Kommentar löschenFinde ich nicht mal schlimm. Weil so lange Filme gemacht werden, die nur für die Breite Masse gemacht werden, und nix ausgeklügeltes bieten, sollen se sich doch alle im selben Boot umgrabbeln. Wie heisst es so schön, eine Fliege reisst der anderen kein Bein aus. Und so lange es "Mögah-Blöck-Büster" gibt, wird der Zimmer nicht Arbeitslos. Ergo hat er quasi schon die Musik fertig für 500 neue Filme, die noch gar nicht in Planung sind?? Feine Sache... xD
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torwei Wed, 01 Aug 2012 08:51:56 -0000
Kommentar löschenAn sich schön zu lesen, aber das Thema ist dann doch schon ziemlich ausgelutscht.
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Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 08:51:49 -0000
Kommentar löschenHans Zimmers Score sind für mich Pop-Corn auf höchstem Niveau ein pures Guilty Pleasure -und genau deshalb passen sie so perfekt ins Blockbusterkonzept aus Hollywood.
Einige seiner Scores sind grandios pathetisch und kitschig geraten ("In Sachen Henry", "The Rock", "Black Hawk Down") , andere bei aller Catchiness wirklich extrem austauschbar ("Sherlock Holmes", "Gladiator" <--> "Fluch der Karibik) und wieder andere Riffs oder Toneffekte in ihrer Simplizität und ihrem Minimalismus verdammt effektiv ("Broken Arrow--> "Deweythema aus "Scream", "Inception-Bäääm" "True Romance-Opener").
Mein allem Verständnis für dem menschlichen Drang, Kommerzialität und eine gewisse Machtposition argwöhnisch zu betrachten - Ihn dafür zu verteufeln, dass er den in Hollywood gängigen Teamgedanken einfach auf seine Soundtrackschmiede übertragen hat, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
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mitcharts Wed, 01 Aug 2012 09:11:43 -0000
Antwort löschenMeinst du mit "Inception-Bäääm", das Lied aus dem Trailer?
Falls dem so ist, das ist nicht von Hans Zimmer, sondern von Zack Hemsey. (nein, das ist kein Pseudonym von H.Z. selbst)
Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 09:31:18 -0000
Antwort löschenExakt und -Danke- Wieder eine Wissenslücke geschlossen.
N. Hornblower Wed, 01 Aug 2012 10:00:13 -0000
Antwort löschen...und der "True Romance"-Opener ist meines Wissens von Carl Orff:
http://www.youtube.com/watch?v=TQ9_6W6bVoQ
oder meintest Du etwas anderes?
anteevy Wed, 01 Aug 2012 10:03:05 -0000
Antwort löschenDas Inception-Bääm stammt aber ursprünglich von Hans Zimmer (wie man den ganzen Film über und in den ersten beiden Trailern hören kann) und wurde von Hemsey nur im 3. Trailer aufgegriffen.
Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 12:16:11 -0000
Antwort löschen@hornblower: Jepp, ich meine die Carl-Orff-Adaption von Hans Zimmer zu Beginn des Films. Das Stück ist von Hans Zimmer, nciht von Carl-Orff. "Django Unchained" wurde ja auch nicht Sergio Corbucci inszeniert :-)
N. Hornblower Wed, 01 Aug 2012 12:28:10 -0000
Antwort löschenWenn der Vergleich mal nicht hinkt, aber OK. ;-)
Gleichwohl kann sich die Effektivität dieser Musik "in ihrer Simplizität und ihrem Minimalismus" Carl Orff (wenn er noch schreiben könnte) und nicht Hans Zimmer auf die Fahne schreiben.
Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 14:14:44 -0000
Antwort löschen@Hornblower: Hey, wir sind hier schließlich bei "Vincent Vega eckt an" :-)
Selcarnor Wed, 01 Aug 2012 08:51:23 -0000
Kommentar löschenIch stimme dem HolyManoly zu. Scores von Filmen sollen das Ganze geschickt untermalen und für gewöhnlich nicht alleine gehört werden.
Mag sein, dass viele Stücke der Marke Zimmer wiederverwertet werden, aber solange sie zum Film passen habe ich absolut nichts dagegen.
Und eine >schockierende Entwicklung< sehe auch nicht, da ich immer noch genug Soundtracks an die Ohren bekomme, die nicht auf diese >Einheitsbreischiene< mitfahren.
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Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 08:51:09 -0000
Kommentar löschenDas mit Abstand beste Angeecke bis dato, weil du dich dieses mal ausschließlich auf Fakten beruhst. Traurigen Fakten. Hunderprozentige Zustimmung, toller Text.
Aber "Blade Runner" und "Alien" haben fantastische Scores, danach hat Scott jedoch abgebaut, keine Frage...
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mitcharts Wed, 01 Aug 2012 09:17:26 -0000
Antwort löschenVangelis vermisse ich ein wenig. Diese Symbiose von Film und Musik ist bei BLADE RUNNER und Vangelis einzigartig. <3
BigDi Wed, 01 Aug 2012 11:08:50 -0000
Antwort löschenScott hat danach generell abgebaut, oder meintest du das bereits so? ;)
Le Samourai Wed, 01 Aug 2012 11:22:52 -0000
Antwort löschenÄhm, ja, musikalisch sowie als Regisseur. :)
morlock Thu, 02 Aug 2012 09:58:00 -0000
Antwort löschenDie Musik von 1492 war doch auch nicht so schlecht.
Einfach mal ignorieren, dass sie für Boxkämpfe missbraucht wurde.^^
oschi Wed, 08 Aug 2012 08:40:09 -0000
Antwort löschenDer Score von Blade Runner hat mir nicht gefallen. Zu viel Synthesizer, die mich einfach nicht in den Film eintauchen lassen wollen. Statt in eine dystopische Zukunft, fühle ich mich durch Vangelis in die 80er zurückversetzt. Der Film ist zeitlos, aber der Score ist es nicht.
Tautou Wed, 01 Aug 2012 08:44:12 -0000
Kommentar löschenMichael Giacchino finde ich persönlich besser. Dass sich ein paar Sekunden von Zimmers Werken ähneln, kann man ihm aber nicht zum Vorwurf machen. Jeder Musiker, jeder Regisseur, jeder Buchautor hat seine gewisse Handschrift. Du erkennst einen Hans Zimmer-Song so, wie du einen Tarantino-Film erkennst. Vielleicht rührt bei Hans Zimmer einfach diese hippe Anti-Hype-Keule mit, die Filmfans automatisch alles ablehnen lässt, was mit Nolan zu tun hat.
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Smoover Wed, 01 Aug 2012 08:43:46 -0000
Kommentar löschenIch geb dir persönlich ja weitesgehend recht, muss aber dennoch sagen, dass die letzten News eher ausgelutscht sind und von der Community oft ausdiskutiert werden.
Das Nolan Universum ist eh schon das am öftesten mit News verseuchteste Thema hier.
Dein Text über Musical Muffel in Deutschland war Weltklasse. Bitte mehr aus dieser Sparte.
Rechtschreibfehler möge man mir Verzeihen, da ich Flachliege :(
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Mein Senf Wed, 01 Aug 2012 08:54:58 -0000
Antwort löschenIch finde die Themenwahl diesmal ziemlich schwach. Da könnte er ja gleich anfangen auf Til Schweiger rumzuhacken :-)
Die Musicalnummer war auch mein Highligh bislang.
HolyManoly Wed, 01 Aug 2012 08:39:16 -0000
Kommentar löschenIch habe bisher noch keine Filmmusik gehört die ohne Film funktioniert. Selbst die Filmmusik von John Williams, die ich wirklich sehr schätze, macht erst mit den Bildern richtig Sinn. Wer die Musik von Hans Zimmer alleine bewertet, redet völlig an der Sache vorbei. Natürlich ist diese nur Untermalung! Mehr will die auch erstmal nicht sein. Das als Kritikpunkt zu nehmen finde ich richtig albern.
Auch wenn die Musik von Hans Zimmer im Vergleich einfallslos erscheinen mag, macht sie wie ich finde ihre Arbeit gut.
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Joeyjoejoe17 Wed, 01 Aug 2012 09:01:57 -0000
Antwort löschenMusik, die auch für sich alleinstehend klasse ist: Ennio Morricone (besonders Zwei glorreiche Halunken) und Clint Mansell (vor allem Requiem for a dream)
HolyManoly Wed, 01 Aug 2012 09:27:19 -0000
Antwort löschenDas kann ich nicht bestreiten. Das ist auch immer eine Frage des Geschmacks. Ich habe mich vielleicht nicht ganz richtig ausgedrückt. Ich finde dass Filmmusik mit Bildern immer besser funktioniert, da sie dafür geschrieben wurde. Ohne Bild empfinde ich immer Unstimmigkeiten bei Filmmusik.
Martinmartin Wed, 01 Aug 2012 11:15:40 -0000
Antwort löschenGute Filmmusik erzeugt diese Bilder im Kopf.



Was sicher ist, dass Hans Zimmer ein Phänomen unserer heutigen Zeit ist. Als vielleicht der einflussreichste Komponist Hollywoods bringt es, denke ich, reichlich wenig ihn und seine Musik zu verteufeln und zu verurteilen. Viel mehr sollte man sich mit dieser außeinander setzen und wenn es einen wirklich interessiert, fragen warum er solch einen Erfolg hat. Und nur weil etwas "massentauglich" oder "simpel" ist, heißt es noch lange nicht, dass es schlecht ist. Hans Zimmer ist auf jeden Fall einen neuen Weg in der Geschichte der Filmmusik gegangen und hat uns somit einen neuen Zugang zu ihr ermöglicht. Ob das gut oder schlecht ist, ist glaube ich gar nicht die Frage. Denn alles verändert sich - kontinuierlich. Ich persönlich (Musikstudent) bin ein riesen Fan seiner Musik, denn er hat (z.B. bei TDK) wie ich finde den emotionalen Kern der Geschichte und der Charaktere herausgefiltert und vertont. Und das ist es auch was Filmmusik meiner Meinung nach tun sollte. Emotionen erzeugen und verstärken. Das ist etwas, was er auf jeden Fall kann.
Hasstiraden bringen keinem etwas. Eine, vielleicht eher pysychologische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Hans Zimmer wäre hier angebrachter!
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