Bearbeiten

Jahresrückblick - Die wirklich besten Filme 2012

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 02.01.2013, 08:50

Zu Beginn des neuen Jahres heißt es noch einmal, das vergangene Revue passieren zu lassen. Rund 180 erschienene Filme hat Mr. Vincent Vega in 2012 geschaut und die wirklich besten von ihnen hier abschließend zusammengetragen.

benedict Cumberbatch und Gary Oldman in Dame König As Spion benedict Cumberbatch und Gary Oldman in Dame König As Spion © STUDIOCANAL

Auch wenn es dieser Kolumne während der vergangenen Monate nicht immer anzumerken war: 2012 war ein fantastisches Filmjahr. Reich an vielfältigen Entzückungen, unbändigen Emotionen und einer Lebendigkeit des Kinos, der alle langweiligen Buch-, Comic-, Serien-, Brett- oder Videospielverfilmungen, alle Remakes und Reboots und Re-imaginings und Sequels und Prequels nichts anhaben konnten. Natürlich offenbarten sich die besonderen Wunder, abseits generierter Hypes und ihrer Nerd-Auswüchse, gleichermaßen im Programm- wie auch Multiplexkino, in der cinephilen Entdeckungslust wie auch in der Massenunterhaltung – denn erst in der Mischung und Vielfalt liegt die wahre Liebe zum Film. Wer nur ins Kino geht, um Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, The Dark Knight Rises oder Ziemlich beste Freunde, so offenbar die beliebtesten Filme 2012 auf moviepilot, zu sehen, der kann nicht einmal erahnen, wie sehr das vergangene Kinojahr dem Filmkulturpessimismus trotzte. Genauso gilt aber auch: Mainstream verweigernder Dauerbeschall auf Filmfestivals durch Weltkinoerzeugnisse und Filmkunstgewerbe kann nur einen ähnlich beengten (Rück-)Blick auf das zurückliegende Kinojahr erlauben.

Spione, die aus der Kälte kamen
Da es wenig sinnvoll wäre, die besten Filme der vergangenen zwölf Monate nun spröde aufzulisten, möchte ich stattdessen ausgesuchte Beispiele nennen, die meinen Glauben an großes Kino der Gegenwart bestärkt haben. Kein Film in diesem Jahr beeindruckte mich dabei so sehr wie Dame König As Spion, das englischsprachige Debüt des schwedischen Ausnahmetalents Tomas Alfredson, der in seiner Heimat zuvor bereits ein Meisterwerk nach dem anderen drehte. Die Verfilmung des berühmten Romans von John le Carré ist eine in sich gekehrte, hochkonzentrierte Milieustudie, die den in zahllosen Genrefilmen eigentlich bereits auserzählt geglaubten Agenten- und Spionageapparat als gänzlich schmucklosen, fast zu Eis erstarten Raum in Szene setzt. Eine in dieser Form einmalige, konsequent verdichtete Inszenierung, die wie aus der Zeit gefallen, wie mit der Handschrift eines Altmeisters gefertigt wirkt. Eine Bildsprache, die ihre bis in kleinste Bestandteile sortierten Gestaltungselemente fast zur Implosion bringt. Und ein Detailreichtum, der sich sogar über feine Gesichtslinien der hervorragend geführten und würdevoll auftretenden Schauspieler zieht, allen voran Gary Oldman in der besten Rolle seiner Karriere. Ein Meisterwerk, das allerhöchstens von Plotfetischisten verkannt werden konnte, die darin keine angemessen berieselungsorientierte Unterhaltung sahen, und das einen schlicht auf die Knie fallen lässt vor Bewunderung.

Deutsche Fernsehgeschichte und anale Flutschgeräusche
Kaum weniger beeindruckend die gleich zwei famosen neuen Filme des momentan immer noch größten aller deutschen Filmemacher, Dominik Graf. Sowohl die fiebrige Kriminalgeschichte Das unsichtbare Mädchen als auch der wunderschöne Essayfilm Lawinen der Erinnerung sind Sternstunden des deutschen Kinos (nur eben im Fernsehen). Die eine in einer Mischung aus bayrischem Western (mit fränkischem Sheriff Ulrich Noethen) und teutonischer Verbrechensstudie voller Eigenwilligkeiten, die andere als aufrichtige, zutiefst intime Erarbeitung deutscher Fernsehgeschichte durch ein bewegendes Interview mit Oliver Storz (1929-2011). Mit seiner Rückkehr zur alten Form hat David Cronenberg 2012 wiederum gezeigt, dass er noch lange nicht in einem etwaigen müden Spätwerk angekommen ist. Cosmopolis, der beste Film über eine asymmetrische Prostata aller Zeiten, hat auch Twilight-Skeptiker für das bestechende Talent von Robert Pattinson einnehmen können. Eine gerade in ihrer Nicht-Virtuosität kongeniale Umsetzung der philosophisch-perversen Thesen und Dialoge des Romans von Don DeLillo, inklusive wunderbar adaptierter analer Flutschgeräusche. Unter den Limousinenfilmen des letzten Jahres war Cosmopolis ganz klar der böseste – und so bedeutend vielschichtiger als der sich selbst wiederholende Ein-Künstler-ist-ein-Künstler-Käse respektive Cannes-Gewinner Holy Motors.

Lieben, leiden, singen – Das schönste Musical des Jahres
Gegen Ende hatte Holy Motors wiederum immerhin eine schöne Musical-Einlage mit Kylie Minogue zu bieten – und dass Musicals nichts anderes als pures Kino sind, habe ich ja in der allerersten Ausgabe dieser Kolumne schon einmal versucht darzulegen. Umso enttäuschender die überschaubare Zahl der beschwingten Tanz- und Trällerfilme, die überhaupt noch gedreht werden. Christophe Honoré, dessen queeres Musical-Wunder Chanson der Liebe bereits als frischer Klassiker des Genres angesehen werden darf, hat seiner ersten Beschwörung des großen Jacques Demy mit Die Liebenden im vergangenen Jahr dankenswerterweise gleich eine zweite hinterhergeschickt. Wieder litten, spazierten und sangen sich die Protagonisten darin auf herzzerreißend leichtfüßige Art durch Lebens- und Liebestiefen. Mit der Besetzung von Catherine Deneuve, ihrer Tochter Chiara Mastroianni, Louis Garrel, Ludivine Sagnier sowie Milos Forman (!) bewies dieser Film wie kein anderer 2012 ein Bewusstsein für den alten und neuen französischen Film, für einen Brückenschlag der Kinogenerationen. In seiner mehrere Jahrzehnte umspannenden Erzählstruktur, seinem sinnlichen Wandel der Zeiten, empfahl sich Die Liebenden zudem als angenehme Alternative zur unfreiwillig komischen Maskenscharade eines Cloud Atlas – Alles ist verbunden, dessen Suche nach dem ganz großen Zusammenhang aus Zeit und Handeln vor allem reichlich banale New-Age-Esoterik auftischte.


weiter kompletten Artikel anzeigen

Mitgliedern gefällt diese News


Deine Meinung zum Artikel Jahresrückblick - Die wirklich besten Filme 2012

Kommentare

über Jahresrückblick - Die wirklich besten Filme 2012


dor.kev

Kommentar löschen

Ich kann nur schwer hoffen, das der Autor nur so strotzt vor Ironie!
Denn die völlig unbegabte, mit lediglich einem Gesichtsausdruck ausgestatte, und daher VÖLLIG zu recht mit der Nominierung zur Goldenen Himbeere belohnte Kristen Stewart, als meist unterschätzte Schauspielerin ihrer Generation zu bezeichnen, ist schon der Hammer!
Aber vielleicht versteh ich in diesem Fall auch die großartige Ironie dahinter nicht!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jacker

Kommentar löschen

Habe mir mal die Best-Of Liste im Blog angesehen und zitiere mal Vega (wie er meist so schön auf Leute reagiert, die versuchen ihn hier zu kritisieren):

'LOL'

Je bekannter (egal ob im Mainstream, oder Arthaus-Publikum), je unerträglicher. So scheint wohl die Devise. Und "Shame" auf eine Stufe mit "Agent Ranjid" zu stellen, nebenbei aber Adam Sampler doppelt abzufeiern, da fällt mir nur folgendes zu ein:

http://maedomeuamigo.files.wordpress.com/2009/06/nelson-haha.gif%3Fw%3D450

Mein Beileid!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

nilswachter

Kommentar löschen

Mein Favorit war eindeutig Life of Pi. Aber Tinker Tailer Soldier Spy war sehr, sehr gut :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NotTooOldForThisShit

Kommentar löschen

Gehört jetzt zwar nicht zum Jahr 2012, aber jemand der Drive als überbewertet ansieht, The Help mit 3,0 bewertet ,dafür ''Final Destination 5'' oder ''Der Dikator'' mit mehr als 6,0 bewertet, kann ich einfach nicht ernst nehmen. Ich bewege mich mit meinem Kommentar in Teufels Küche, aber das nehme ich gerne auf mich. Ich habe mir jetzt einige Kommentare durchgelesen und halte sie oftmals für Pseudotiefsinnig und oberflächlich. Zwar bewegt sich Mr.Vega glücklicherweise oftmals auf den ersten Blick jenseits des Mainstream Kinos dennoch fehlt da einiges an cineastischem Feingefühl. Das bekommt man direkt beim Kommentar über ''Moonrise Kingdom'' zu spüren. Nur weil die Kunstform und Machart des Filmes relativ ungewöhnlich ist, wird er als schlecht bewertet und nachher wirkt sein Kommentar infantiler als die ''psychologisierten'' Kinder im Film. Im Grunde betrachtet ist Vincent Vega nicht weit vom Mainstream Strom entfernt, denn er tut genau dass was die ''dumme'' Kinomasse tut. Er präferiert Filme die offensichtlich etwas symbolisieren oder etwas erzählen was man leicht verdauen kann, weil man einen persönlichen Bezug findet oder die Idee hinter dem ganzen auf einem Silbertablett präsentiert worden ist, stößt aber Filme ab die beispielsweise vllt aufgrund ihrer Kameraführung,der Musik oder dem Hintergrund der Geschichte mehr aussagen als manch ein anderer Film. Nehmen wir den Allrounder Kitsch Blockbuster Titanic, welcher zweifelsohne ein äußerst gut gemachter und aufwendiger Film ist. Gefolgt von typischen hochkarätigen Bildern des Verderbens, Dramatik und Liebe, die sogar in einer pubertierenden 15 Jährigen ein Tränenfest auslösen , weil es ebenäußerst leichte Kost ist. Die wohl schlechteste Fortsetzung der letzten fünf Jahre (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) als relativ gut zu bewerten einfach nur weil es Indiana Jones Teil ist halte ich für keine filmkennerische Meinung sondern für ein verzerrtes Résumé eines Indiana Jones Fans der kleinkariert alles gut bewertet was dem eigenen Geschmack entspricht und dem vieles missfällt , weil er den Film als Ganzes nicht versteht. Ein Filmkenner tut so etwas nicht. Anhand seiner Bewertungen sticht es meiner Meinung nach heraus, dass der liebe Bruder von Vic Vega oft nur den Rahmen sieht aber nicht das Bild. Den Sido-Film mit 6,0 zu bewerten, aber behaupten das ''Der Pate'' in den besten Filmen der 70er nichts zu suchen hat? Haha so jemanden kann und werde ich niemals ernst nehmen. Schade, dass die Community sich davon angezogen fühlt und er eine breite Fangemeinde genießt. Harte Worte über einen Film zu verlieren ist leicht, plausibel und sich von anderen Mitgliedern unterscheidend, begründen warum ein Film wirklich eine filmkünstlerische Daseinserechtigung hat, finde ich in kaum einer seiner Kritiken. Ganz im Gegenteil, dahinter steckt eine schlichte Einbahnstraße.Ich würde abschließend gerne auf das Beispiel Scarface ansprechen welches mit 4,0 bewertet worden ist ?! Ganz offensichtlich einer derjenigen engstirnigen ''Kritiker'' der 80 Jahre die es nicht verstanden haben, dass Brian De Palma mit diesem Film den skrupellosen Werdegang eines kleinen kubanischen Gangsters porträtieren wollte und nicht als gewaltverherrlichenden Film , welcher mit Drogenszenen untermalt ist um mit ''Coolness'' zu glänzen. Wer nicht weiterdenkt sieht eben nur das darin und nicht mehr. Was aber ausgelassen wird, ist das De Palma für die damalige Zeit eben genau das untypische und für die damalige Zeit verpönte dargestellt hat. Vor Scarface hat sich kein anderer Regisseur getraut solch eine mit Fäkalsprache überladenen Film zu drehen. Doch das wirklich besondere daran ist, dass der Aufstieg eines kleinkriminellen in der Realität auf so einem Pfad abläuft. Die kubanische und mexikanische Mafia ist ein anderes Kaliber, da wird nicht verhandelt oder eine Sitzung mit den 5 Familienhäuptern einberufen um dann respektvoll miteinander zu diskutieren. Friss oder stirb ist die Devise in so einem Mileu. Drogen, Frauen, Gewalt ist eben die Welt eines Drogenbosses und das der Protagonist am Ende scheitert und die jenigen die er liebt in sein Verderben mitnimmt, zeigt wenn man den Film kapiert hat, dass dieser Film nicht nur ein Gangstergemetzel ist, sondern den sozialkritischen Aspekt des amerikanischen Traumes widerspiegelt. Jemand der auch nur einbisschen Ahnung hat, weiss mit welchen Augen man so einen Film betrachtet. Jemand der keine Ahnung, stempelt ihn als ein verzichtbares Hip Hop Omen ab oder folgt der Masse und preist ihn aufgrund der ''Coolness'' weil er nur das viele Geld und die Macht sieht aber nicht mehr. Der Film ist nicht einmal so gewaltüberladen wie man denkt, nehmen wir z.B die unverwechslbare Kettensägenszene. Die Kamera hält nicht einmal drauf als Montanas Freund zersägt wird, das wirklich brutale daran ist die Phantasie des Zuschauers. De Palma hat es gemacht wie damals Hitchcock in Psycho oder Tarantino in Pulp Fiction. Es schockt und sorgt erst dann für Unsympathie oder Abneigung, wenn es wirklich gut gemacht gemacht worden ist, ansonsten wäre es nur ein unspektakulärer Film mit Ballereien über den man morgen nicht mehr spricht , weil jeder zweite Actionfilm damit vollgepackt ist. Scarface ist jetzt nur ein einziges Beispiel von vielen anderen die ich bei dir hätte herauspicken können, aber das wäre Zeitverschwendung, weil du noch nicht so weit bist. Ich bezweifle stark, doch hoffe sehr, dass dieser Text in puncto Film irgendetwas in dir kaputt gemacht hat, denn die Einstellung bzw. Form die du grad hast muss man erst zerbrechen und von ganz neu aufbauen,damit sie stabil wird. Vincent Vega du bist ein gut getarnter Hater, aber du musst einsehen, dass dein Filmhorizont wirklich sehr begrenzt ist. Ein etwas weniger geschwollenes Vokabular und dafür mehr Filmgrips wünsche ich dir in diesem Jahr.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

NotTooOldForThisShit

Antwort löschen

Hast du den Text auch zu Ende gelesen? Ich nenne in dem ganzen (langen) Kommentar nur vier verschiedene Zahlen an Punkten die er vergeben hat. Beim ersten kurz angeschnitten warum er ihn (Titanic) überbewertet und beim zweiten argumentiert warum die geringe Punktevergabe nicht gerechtfertigt ist. Und wenn du es bis zum Ende des Textes geschafft hast, liest du: ''Scarface ist jetzt nur ein einziges Beispiel von vielen anderen die ich bei dir hätte herauspicken können, aber das wäre Zeitverschwendung, weil du noch nicht so weit bist.''
Was du meinst ist Paradoxon und nicht Ironie. Das ist ein Unterschied. Frag Vincent Vega der scheint im Deutschunterricht gut aufgepasst zu haben.


werner-holt

Antwort löschen

Vincent Vega ist wohl von dem Kommentar getroffen.
Was ich nicht verstehe ist, wieso hat ein Homunkulus sich selber einen Namen aus einem der coolsten Filme aller Zeiten gegeben?


dAShEIKO

Kommentar löschen

"Vincent. Sind wir glücklich...?" :-) es scheint so. Zumindest ist er zum Jahresbeginn recht handzahm. Und der Rückblick sollte doch alle versönlich stimmen, die in seinen Kolumnen auf die Hühneraugen getreten wurden.

Für mich und meinen Rückblick, vor allem auch aus unseren Sneaks, möchte ich noch Premium Rush nennen, der zumindest einmal anderst war. 7 Psychos für seinen Aberwitz. Contraband, weil ich an Wahlberg glaube, wenn er mal ein vernünftiges Drehbuch bekommt. Estrem laut und unglaublich nah, weil er mein Tränendrüsentopfilm 2012 war. Als besonderes Schmankerl aus der [sni:k]™ empfand ich Headhunters. Skandinavisches Kino ist einfach anderst und immer irgendwie schaurig düster und doch originell und zuweilen auch seltsam komisch.
Happy new year.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stallforce

Kommentar löschen

Bei The Dark Knight Rises oder Ziemlich beste Freunde stimme ich dir zu. Leider gehoeren deine Favoriten bei mir ebenfalls in die 'Nolan-Kategorie' - chronisch ueberbewertet!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amlor

Kommentar löschen

OK - Die Welt >ist< untergegangen... nicht nur, dass Mr Vega was positives schreibt !!! Nein, sogar ein Film (perk of being a wallflower), bei dem ich dachte, nur ich würde ihn mögen wird von Herrn Vega gelobt... und auch bei anderen Meinungen kann ich ihm dieses mal nur beipflichten... wenn so das 'Ende der Welt' aussieht, hoffe ich auf die nächsten Maya-'Katastrophen' (auf jeden Fall würde so stimmen, dass die Mayas keinen >Weltuntergang< sondern 'nur' eine Neuordnung innerhalb eines neuen Zykluses gemeint haben).
Fazit: Dann doch noch eine Menge zum (nach)gucken... mal gucken, ob es noch mehr Übereinstimmungen geben wird.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

the gaffer

Antwort löschen

Herr Vega hat hier schon öfter was positives geschrieben. Wenn du also auf Weltuntergänge stehst, guck mal hier: http://www.moviepilot.de/thema/mr-vincent-vega-eckt-an


Pfizze

Antwort löschen

Von den letzten 10 Ausgaben waren 5 positiv...


nikl 1987

Kommentar löschen

Ui, da habe ich ja noch gut zu tun, diese ganzen Filme nachzuholen :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dannydiaz

Kommentar löschen

danke für die vielen empfehlungen. viele filme sehen echt interessant aus und ich freue mich auf die versteckten perlen.
auch das breite spektrum von französischem und deutschem film ist interessant.

mich wundert die batman kritik, die hier subtil als giga-konservatismus genannt wird.
denn das ist er wenn nur auf der oberfläche, der film ist beim zweiten gucken noch besser, er wächst. ich finde es super wie die idee umgesetzt wurde, den film auf charles dickens -- a tale of two cities zu basieren. dieser film wird die leute immer spalten genau wie gothamcity im film.

ich ergänze das ganze ein wenig:

hollywood empfiehlt :
savages
project x
promtheus

dvd
sleep tight
headhunters
poliezei - polisse

es gab viel gutes, aber viel zeit verschwendung im kino-jahre 2012.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TrendSocke

Kommentar löschen

Dieser Text hat mir bis auf den letzten großen Abschnitt sehr gefallen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gabe666

Kommentar löschen

Die wirklich besten Filme des Jahres sind das natürlich nicht. Nur die von Mr. Vincent Vega. Denn jeder hat seine eigenen Favoriten.
Die heutige Kolumne hat mich ausnahmsweise mal nicht aufgeregt. Es ist immer gut, wenn ein Filmkritiker Empfehlungen gibt. Nur dieser dämliche Seitenhieb auf "Cloud Atlas" hätte nicht sein müssen.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sonse

Kommentar löschen

Tinker Tailer 'Batch und Gary - eindeutig einer der besten Filme 2012. Aber unbedingt auch das Original mit Alec Guinness schauen, gegen das Alfredsons Film übrigens ein gehetzter Actionfilm ist. ;)

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Narrisch

Kommentar löschen

Eine Mainstream Liste für Kritiker, nicht wirklich eine Überraschung vielmehr ein vorhersehbares Ergebnis das zeigt das der gemeine Filmpöbel eins mit der Berufskritik gemein hat. Beide Gruppen schauen das, was von ihnen erwartet wird. Von Cosmopolis vielleicht mal abgesehen, denn hier könnte ein Prostata Fetisch der domminierende Gedanke gewesen sein, was man nachvollziehen kann.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Agent Smith93

Kommentar löschen

Mir persönlich fehlt da "Der Hobbit". Das war doch wohl wirklich einer der besten Filme 2012!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Ben Kenobi

Antwort löschen

Le Samourai, da bin ich ganz d'accord!


Le Samourai

Antwort löschen

yeah :)


il padrino

Kommentar löschen

Wow, das sind wirklich zum größten Teil gute Filme!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

butch cool

Kommentar löschen

Tinker Tailor Soldier Spy war zwar gut, aber auch ziemlich einschläfernd. Ein paar Sekunden länger Gary Oldman beim Schwimmen zusehen und ich wäre eingenickt. Außerdem war die Auflösung viel zu offensichtlich.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dachsman

Kommentar löschen

Schöner Text. Die auch ein frohes Neues.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fabel

Kommentar löschen

Danke, hab mir mal vieles vorgemerkt.:)

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

magX

Kommentar löschen

Holy Motors als besten Film des Jahres hätte ich vergessen, die Artikel von Vega sind also scheinbar doch zu irgendetwas nütze - außer um sich darüber aufzuregen. Dame, König, As, Spion ist mal ein ganz besonderer und erfrischender Agentenfilm. Cosmopolis: vielleicht gebe ich dem Film nach einigen überschwenglichen Kommentaren eine zweite Chance.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Punsha

Kommentar löschen

Vielleicht lieber morgen? Auf wen ist hier eigentlich überhaupt noch Verlass? :(

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Mr Vincent Vega

Antwort löschen

Es war jetzt sicherlich nicht unbedingt der subtilste Film 2012, aber in seinem ungezwungenen, geradezu selbstverständlichen Umgang mit Themen, die als Teenager die Welt bedeuten, schon gewiss einer der erstaunlichsten. Der trifft viele richtige Töne.


Punsha

Antwort löschen

Joa ... "geht so" eben. :)


Le Samourai

Kommentar löschen

Tinker Tailor = würdige Nummer 1.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura

Kommentar löschen

Jetzt muss ich doch noch diesen Emma-Watson-Film gucken. Ich dachte das wäre nur ein Internet-Hype. Was den Text angeht, eigentlich hätte es doch zum Anecken gereicht, wenn du deine 4 Kategorien der schlechten Filme vom Blog 1:1 übernommen hättest, aber Fließtext ist hübscher. Ich empfehle nur allen Lesern mit zu wenig Provokation im Leben nochmal auf Vegas Blog vorbeizuschauen. :-)

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ZERNZERNZERN

Kommentar löschen

"Der größte aller deutscher Filmemacher" ist für mich genauso vielsagend wie der Superlativ " The best Comicbookmovie ever "

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Narrisch

Antwort löschen

Der letzte Deutsche mit internationaler Bedeutung der hierzulande noch arbeitet ist Tom Twyker. Alle anderen sind weg, tot oder machen nur noch Minifilmchen?


Narrisch

Antwort löschen

(!) *tablet


DerDude_

Kommentar löschen

Ganz großartiger Text !
Wenn es um das moderne Kino geht hat Herr Vega meistens recht. Keine Schwindler Maskenfarce ala CLOUD ATLAS sind die Filme des Jahres sondern Filme wie TINKER TAILOR SOLDIER SPY oder COSMOPOLIS welche zwischen den Zeilen lesen und ihr Puplikum fordern !

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Gabe666

Antwort löschen

"Schwindler Maskenfarce". Blödsinn. Könnt ihr eigentlich auch mal aufhören, auf den Film einzuprügeln?


Smoover

Kommentar löschen

Auch wenn der Hobbit enttäuscht hat und dennoch Sehenswert war und ich Ziemlich beste Freund gut fand, kann ich deinen Text weitesgehend unterschreiben!
Die Lobpreisungen auf Jonah Hill finde ich besonders Lobenswert, Klasse Darsteller!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten