Dame König As Spion

Tinker Tailor Soldier Spy (2011), GB Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 02.02.2012


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7.5
Kritiker
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6.7
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von Tomas Alfredson, mit Gary Oldman und Colin Firth

Dame König As Spion ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von John Le Carré, inszeniert vom Schweden Tomas Alfredson und in der Hauptrolle mit Gary Oldman, der für seine eindringlich-zurückgenommene Darstellung für den Oscar nominiert wurde.

England, 1973: Es gibt einen Doppelagenten im britischen Geheimdienst, der hochbrisante Informationen an die Russen verrät. Er ist einer der 4 Männer direkt an der Spitze des “Zirkus“ (der Name des MI5 in Dame König As Spion). Dies ist die Ausgangssituation von Tomas Alfredsons Adaption von John le Carrés gefeiertem Spionageroman Dame König As Spion (OT: Tinker Tailor Soldier Spy). Um den Doppelagenten ausfindig zu machen, wird Meisterspion George Smiley (Gary Oldman) aus dem Ruhestand geholt. Der zurückhaltende, melancholische Agent macht sich daran, analytisch die Spuren des Maulwurfs zu verfolgen, und sich damit direkt mit seinem russischen Kontrahenten ‘Karla’ zu messen, dem er vor vielen Jahren einmal begegnet war. Doch Karla kennt die Schwäche von Smiley.

Hintergrund & Infos zu Dame König As Spion
Mit einer absoluten Traumbesetzung knüpft Dame König As Spion an die Tradition des gepflegten Agentenfilmes der 1960er und 1970er Jahre an, die mit Filmen wie Der Spion, der aus der Kälte kam (ebenfalls von John le Carré) und Ipcress – Streng geheim ihre Höhepunkte fand. Neben Gary Oldman dürfen sich u.a Colin Firth, Tom Hardy, Mark Strong, John Hurt und Benedict Cumberbatch (Sherlock: Ein Fall von Pink) in verrauchten Büros und grauen Anzügen gegenseitig ausspionieren.

John le Carrés Roman Dame König As Spion wurde schon einmal als fünfteilige Miniserie verfilmt. In der früheren Fassung spielte die britische Schauspielinstitution Alec Guinness die Rolle des Smiley. Während Guiness epische 290 Minuten hatte, um den russischen Überläufer zu entlarven, muss sich Gary Oldman in Dame König As Spion mit knapp über zwei Stunden begnügen. Damit die Handlung trotzdem übersichtlich bleibt und nichts von ihrer dichten, atmosphärischen Paranoia verliert, wurde der schwedische Regisseur Tomas Alfredson verpflichtet, der mit So finster die Nacht vorführte, wie ein inspirierter Genrefilm auszusehen hat.

Bei einem Erfolg des Filmes sind auch Fortsetzungen nicht ausgeschlossen. Schließlich ist die Romanvorlage der Auftakt zu einer Trilogie rund um Smileys Jagd auf den russischen Agenten Karla, die neben Dame König As Spion (1974) aus The Honourable Schoolboy (1977) und Smiley’s People (1979) besteht. (KJ)

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  • Dame König As Spion - Bild 6167351
  • Der junge Agent Peter Guillam (Benedict Cumberbatch) mit seinem Chef George Smiley (Gary Oldman)
  • George Smiley (Gary Oldman)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (215) — Film: Dame König As Spion


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piedro

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Bewertung6.5Ganz gut

Im letzten Drittel kommt richtig Spannung auf, jedoch war mir das Ende nicht überraschend genug. Trotzdem ein guter Film, bei dem man gut aufpassen muss.

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Vitellone

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Bewertung7.0Sehenswert

"Dame König As Spion" ist sicher kein Film, den man sich nach einem harten Arbeitstag zur Entspannung auf der Couch ansieht. Jeder Moment der Unachtsamkeit wird sofort bestraft, der Film fordert die volle Aufmerksamkeit und Konzentration des Zuschauers. Zeitsprünge und schnelle Szenenwechsel sorgen vor allem zu Beginn für leichte Verwirrung. Es dauert etwas, bis man herausfindet, um was es eigentlich geht und was der Film von einem will. Wenn man sich aber darauf einlässt bekommt man einiges geboten. Der Film spielt in den 70er Jahren und fängt die Atmosphäre des Kalten Krieges perfekt ein. Alles ist grau, düster und undurchsichtig. Man ist gefangen in diesem Szenario und bekommt dadurch einen Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Die Schauspieler, allen voran Gary Oldman, liefern eine beeindruckende Performance. Oft sind es nur kleine Zeichen wie ein Blick oder eine Geste, die entscheidend für den Fortgang der Handlung sind. Die Inszenierung ist kühl und distanziert und liefert einen guten Eindruck von einer Welt, in der man Keinem vertrauen darf. Die Spannung wird bis zum Schluss hochgehalten und der Zuschauer wartet gespannt auf eine Auflösung, die etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Wer einen typischen Agentenfilm erwartet wird hier wohl enttäuscht. Wer bereit ist das nötige Maß an Aufmerksamkeit aufzubringen und sich auf den Film einzulassen wird mit einem atmosphärisch dichten, grandios gespielt und intelligent geschriebenen Thriller belohnt.

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NodiNeu

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer hier einen Agenten-Actionfilm àla 007 erwartet wird sehr enttäuscht sein. "Dame, König, As, Spion" bewegt sich im realistischen Rahmen, weit weg von der glamorösen Welt eines James Bond. Die Bilder sind grau in grau, die beteiligten Personen blicken bedrückt drein und scheinen sowieso schon lange kein Sonnenlicht mehr gesehen zu haben. Hinzu kommt eine absolut sperrige Story die volle Aufmerksamkeit und Kombinierkönnen erfordert. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, die sich einen Film nur zum berieseln lassen anschauen. Das Setting ist sehr gut wiedergegeben worden, Gary Oldman in der Hauptrolle ist eine Wucht. Kurzum: ein sehr stiller Agentenfilm, das komplette Gegenstück zum krachigen Bond-Universum, aber nicht weniger interessant.

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DerTaubendetektiv

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss schon zugeben, dass "Dame König Ass Spion" kein Film für jede Gemütslage ist. Während ich, mit dem kleinen Info-Booklet der Blueray in der Hand, gespannt vor unserem Fernseher saß und versuchte den Namen der handelnden Personen und deren vielsagenden, doch stummen Blicken zu folgen, war meine Schwester binnen Minuten neben mir in den Schlaf gefallen. Wir hatten uns beide auf ein actionreichen Spionagethriller mit super Besetzung eingestellt und wurden hinsichtlich der erwarteten Atmosphäre natürlich überrascht. Von wegen Action - "Dame König Ass Spion" lebt von der bedrohlichen Ruhe, den stummen Kommunikationen und verblassenden Erinnerungen... Und meistert es auf seine Art souverän.
Allerdings wurde es auch mir irgendwann zu langatmig und "kitzelig" (ein Adjektiv, das irgendwie super auf mein Gefühl während des Film passen würde - einfach undefinierbar), es fehlte mir einfach an dem Höhepunkt, dem Spannungsbogen, der nochmal alles rausholte, die unerwartete Wendung, das gewisse Etwas, das mich vollkommen überzeugen konnte. Im Grunde genommen war der Film eine Karusellfahrt - schöne Grundstimmung, klasse Besetzung und passende Musik, doch irgendwann hört es einfach auf, ohne, dass irgendetwas Unerwartetes passiert war. Ich meine, ich erwarte keine Pyronale oder ein Szenario a lá Micheal Bay (bloß nicht!), aber ein wenig mehr Abwechslung zum Ende hätte es auch getan. Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich noch nicht die Buchvorlage dazu gelesen habe. Vielleicht wäre meine Bewertung dann auch höher ausgefallen.

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howartwollowitz

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenig Action. Das ist hier die stärke.
Ein super Film.
Spannend.

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SomeLikeItHot

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unter "Filmdetails" steht folgendes: geistreich, spannend - Männerfilm.
Darf ich mir diesen Film trotzdem ein zweites Mal ansehen, um ihn wenigstens EINMAL zu verstehen?

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HerrGurlitt

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ich denke 2x reicht da nicht!


based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Romanverfilmung.

Klar – Mit der Komplexität und Genialität des Buches kann diese Verfilmung nicht mithalten. Trotzdem aber kommen überraschend viele Details (Beispielsweise Prideauxs Oxford-Zeit) zur Sprache und auch das "grosse Ganze" weiss zu überzeugen. Ab und zu jedoch denke ich, dass gewisse Dinge ohne das Buch-Wissen für mich nicht ganz klar geworden wären. Einige Dinge müsste man als "Nur-Film-Schauer" halt so hin nehmen, wie sie sind, während sie im Buch ausführlich erklärt wurden. Die Schauspieler-Garde um Oldman, Cumberbatch, Hardy, Strong, Furth und Hurt versammelt grosse Teile der britischen Elite und lässt ein Charakter-Schauspiel der Superlative zu! Die kühlen Bilder, die angespannte Atmosphäre sowie das gute Drehbuch machen grossen Spass und transportieren gar die Aussage aus dem Buch, wonach der Geheimdienst weniger Schaden anrichten würde, wenn es ihn gar nicht gäbe, glaubwürdig. Klar ist das nichts für Action-Fans. Aber diese sollten bereits vom Wort "Le Carré"-Verfilmung abgeschreckt sein.

Äusserst sehenswert und als Buchverfilmung vielleicht sogar ein bisschen besser wie wenn der Film alleine stehen würde.

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Hate

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Bewertung7.5Sehenswert

Spröde inszeniertes Taktieren von Geheimdienstmitarbeiterin, welche sich durch die Komplexität des kalten Krieges winden, wo keine Gefühle oder Werte mehr zugelassen werden dürfen, sondern das reine Kalkül und die Kontrolle zur Maxime werden. Die Fragen des kalten Kriegs: Wie denken die anderen und wie bekommen wir sie dazu zu denken, was wir denken, dass sie denken... und haben wir eigentl. noch die Kontrolle, oder sie? Kalter Krieg wurde nie so ideal dargestellt, wie in diesem Film. Doch es war eine dunkle und triste Zeit - das kann nicht immer unterhalten und darunter leidet auch der Film. Bleibt man jedoch dran und schenkt ihm, trotz zu Beginn sicherlich vieler Fragezeichen, weiterhin die volle Aufmerksamkeit, dann wird man auch belohnt. Mit einem anspruchsvollen Meisterwerk, welches von genialen Verstrickungen und Verirrungen lebt, welche der Zuschauer selbst mit durchleben darf, woran sowohl die genialen Schauspieler (A-Riege der britischen Darstellerschaft) als auch die Kamera, welche uns immer wieder Botschaften übermittelt und den Blick der Darsteller fühlen lässt, schuldig sind. Großes Kino aus Großbritannien, welches moderne Spionagethriller des großen Bruders aus Übersee locker bezwingen kann. Vor allem weil er auch gar nicht versucht zu moralisieren oder ideologisch zu verklären, bei "Dame König As Spion" wird schnell klar, dass es keine gute oder richtige Seite gibt. Man muss sich nunmal für eine Seite entscheiden, heißt es später nur.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Wer ist der Maulwurf? Das ist die alles entscheidende Frage, die "Dame, König, As, Spion" aufwirft und sich für die Antwort zwei Stunden Zeit nimmt!

Dem Unterfangen steht ein überaus vorzeigbarer Cast zur Seite (u.a. Gary Oldman, John Hurt, Tom Hardy, Colin Firth, Mark Strong), dem es unverständlicherweise nur ansatzweise gelingt, den gemächlich vorgetragenen Spionagethriller, der mitunter regelrecht einschläfernde Wirkung hat, zumindest ins Fahrwasser der durchschnittlichen Streifen zu lotsen. Nun gut, das mag sicherlich vorrangig der zähen Erzählweise mit ihren ständigen Rückblenden geschuldet sein, die verschärft darauf bedacht ist, dem Zuschauer ab und an lediglich kleine Häppchen zum Fraße vorzuwerfen, damit die Undurchsichtigkeit bis zum bitteren Ende gewahrt bleibt, um schließlich das Geheimnis weitestgehend unspektakulär zu lüften, dennoch sollte man von einer solchen Darstellerriege etwas mehr erwarten dürfen!

Da ich die komplexen Handlungsstränge, unter zeitweiliger Zuhilfenahme meines aufmerksamen Eheweibes, vollends verstanden habe, kann ich von einer Zweitsichtung getrost Abstand nehmen.

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Tyler-Durden

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Bewertung7.5Sehenswert

Da war ich schon etwas enttäuscht, dass die Auflösung so simpel war.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Dame König As Spion" baut eine kalte und harte Atmosphäre des Misstrauens auf. Ohne PiffPaffPeng-Äktschn, denn das sind Märchen vom kalten Krieg. Apropos kalter Krieg: darüber sollte der Betrachter einigermaßen Bescheid wissen, sonst bleibt der Film wahrscheinlich oberflächlich. Es gibt genug Zeit zum Überlegen, wer was wie und warum gemacht haben könnte. Einmal tief drin im Geschehen, gibt es auch schnelle, klare Antworten: Einer im Film fragt etwas, wobei er sich selbst direkt die Antwort darauf gibt, weil er die Logik dahinter versteht.
Großartig ist der stilvolle Soundtrack am Ende, zu finden auf den bekannten Videoportalen.

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jauchzenderjoachim

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"It was a good time back then. - It was a war, Connie."

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Co-Pilot

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Bewertung5.0Geht so

Ach du dickes Ei...
Man stelle sich folgendes Szenario vor:
Ein Kumpel empfiehlt dir (unter Alkohleinfluss) einen wohl richtig guten Film: "DER ist was für dich - suuuuperlustig!" Also losgegangen, die Videothek durchsucht, und Dame König As Spion ausgeliehen...

Nun 2Std später (gefühlte 4 Std) Dame König As Spion angesehen & den Kumpel angerufen und mal dezent nachgefragt was denn an dem Kopfsprenger so toll sei??? Lösung - Er hatte sich vertan und meinte eigentlich Bube, Dame, König, Gras...

Tja, dumm gelaufen für mich :(
Zum Film ansich kann ich sagen (da ich ihn nun ja unter völlig falschen Erwartungen angeschaut habe): Zu heftig. Habe mir inzwischen mal andere Komments durchgelesen und bin gleicher Meinung wie der Großteil der anderen Member;
Schwere Kost, kopflastig, schwergängig und anspruchsvoll. Aber dennoch fesselnd und spannend(!) Allerdings sage ich auch - es stimmt, man sollte sich den Film 2mal (mindestens) ansehen wenn man komplett durchsteigen will. Man bekommt es auch so gebacken, aber ein entspannter Filmabend ist schon irgendwo anders... Ich fand Dame König As Spion jetzt auch nicht sooo dolle dass ich ihn mir unbedingt nochmal angucken muss. Dafür gibts dann doch noch zuviele andere gute FIlme :)

Fazit:
Neutral gestartet mit 5,0 Punkten geht Dame König As Spion mit schwer bewertbaren, anspruchsvollen & leider dadurch auch teils langweiligen 5,0 Punkten in the books.
*Muss man nicht gesehen haben*

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HelloKitty1989

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Hast du denn mittlerweile "Bube Dame König Gras" gesehen? :-D Musste, als ich eben den Titel hier gelesen habe, auch daran denken, dass die beiden Titel doch sehr ähnlich sind...


Copper

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Bewertung7.5Sehenswert

Schwer. Sehr schwer. Nicht nur der Film, auch die Bewertung von diesem.
Die Darstellerriege ist TOP. Die Story interessant und man merkt, dass einen der Job als Spion schizophren macht.
Der Film verzichtet auf Action und wenn (kann man die Szene im Cafe so nennen?) ist es ruhige Action.
Anderseits zieht sich der Film und verlangt Aufmerksamkeit und ist nichts, was man nebenbei konsumiert.
Da ich jetzt mal wieder ne Phase habe, diesmal die Spionagefilme abgesehen vom Bond, war er mit auf dem Programm und ich bereue es nicht.
Meine Lieblinszene in dem Film, der Agent (Mark Strong) sitzt im Wohnwagen und "verjagt" den Jungen, welchen er eigentlich Richtung Agenten ausbilden wollte und meint, er soll sich anpassen und ein normales Leben führen.

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Floradys

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Sehr schöne Rezension!
Es ist halt kein Film für "mal so nebenbei".


DerBaertige

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gar nicht mal so verkopft, wie hier oft behauptet wird. Langsam und geschickt baut Dame König As Spion eine Spannung auf, die den Zuschauer spätestens im Mittelteil ganz in ihren Bann zieht und bis zum Schluss nicht nachlässt. Die Handlung ist dabei komplex, aber jederzeit nachvollziehbar. Besonders hervorzuheben ist natürlich der grandiose Cast, hier ist wirklich die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Alles in Allem ein kleines Meisterwerk.

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icebo3rg

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Bewertung4.0Uninteressant

Dame, König, As, naja...Mau...

Als großer Fan von Gary Oldman und mit dem Wissen, dass auch die Academy sich für den Streifen interessiert, war die Vorfreude groß...allerdings genauso die Enttäuschung. Für die Story kann der Film ja selbst nichts, jedoch muss man wirklich ein Freund von britischen Krimi-Romanen sein und darüber hinaus noch ein höchst interessierter Geschichtsfan der Zeit des kalten Krieges, um hier unterhalten zu werden. Die Problematik wurde zwar großartig dargestellt und auch die optische Stilistik der 70er Jahre ist überaus ansprechend, aber die unzähligen Figuren, welche in einem gigantischen Netz aus Informationen, Täuschungen und Intrigen agieren erschließen sich wahrscheinlich nur den wenigsten Zuschauern. Auch die finale Auflösung des "Schein-und-Sein"-Spiels hinterlässt immense Ernüchterung.

Hier wird kein Stich gemacht. 4/10

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A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Atmosphärisch dichter und vor allem hochkomplexer Agententhriller mit tollen Darstellern.

Wow, das ist mal eine Story. Der Begriff "komplex" beschreibt es nicht treffend genug. Man MUSS extrem aufpassen um der Handlung mit einem ganzen Haufen an Personen und Verstrickungen noch folgen zu können. Allerdings mag ich genau solche Filme. Was ich ebenfalls sehr mag ist die zurückgenommene Inszenierung die hier gewählt wurde. Man kann den Film als tiefgründigen Gegenentwurf zu unseren Freunden James Bond und Jason Bourne ansehen. Er zeigt das Dasein als Agent in wahrscheinlich sehr viel realistischerer Art und Weise.

Ein weiterer großer Pluspunk von "Dame, König, Ass, Spion" ist die tolle Darstellerriege. Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt, Benedict Cumberbatch und Tom Hardy, das ist doch mal ein Wort. Das schöne daran, alle rufen ihr Talent auch wirklich ab und wissen zu gefallen. Trotzdem stechen für mich zwei heraus. Zum einen Benedict Cumberbatch und vor allem Gary Oldman. Cumberbatch halte nicht nur ich für ein großes Schauspieltalent und zu Gary Oldman muss ich nicht mehr viel sagen.

Natürlich wird nicht jedem die gemächliche Inszenierung und vor allem die hochkomplexe Story gefallen, wer aber genau auf solche Filme ohne die übliche Krawumm-Action steht, der wird mir diesem anspruchsvollen Agententhriller seine Freude haben.

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metal1bob

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Bewertung3.0Schwach

Ich mag anspruchsvolle Filme sehr gerne, ich mag es, mitzudenken und auf Details zu achten. "Dame König As Spion" aber übertreibt es bei aller Liebe maßlos. Von Anfang an verknotet der überkomplexe Plot mit zahllosen Figuren, Details, Hinweisen und Zeitsprüngen ein mittelklassiges Menschenhirn hilflos, die extrem träge und unkonventionelle Erzählweise tut sein Übriges zum schweren Verständnis des Gezeigten bei. Fast nie wusste ich, wer da auf dem Bildschirm zu sehen ist und warum diese Charaktere machen und sagen was sie machen und sagen.
Der Mut des Regisseurs, komplett auf gewöhnliche Spannung und Emotionalität zu verzichten, ist natürlich aller Ehren wert. Ich kann auch sehr gut verstehen, warum man diesen Film in den Himmel lobt, noch besser verstehen kann ich aber, wenn man sich auch als Arthouse-Zugeneigter von ganzem Herzen langweilt. Der Cast ist natürlich 1a, bessere Schauspieler in dieser Masse und Klasse in einem Film bekommt man ganz ganz selten. Hilft mir aber auch nix, wenn das Endprodukt dermaßen zäh und speziell ist. Nur für wenige ein Genuss.

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metal1bob

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Gut möglich, dass ich es irgendwann noch mal versuche. Dass da wahnsinnig Potential drin steckt, hab ich auf jeden Fall auch gemerkt. Story durchlesen und nochmal schauen, das klingt nach einem recht guten Plan bei dieser harten Nuss :)


MaxN91

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Ich hab den Film mittlerweile 3 mal gesehen und fand ihn bei jeder Sichtung besser und besser. Einfach was ganz besonderes :)


Hagen Hagen

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Bewertung7.5Sehenswert

So sehr mir der Film auch gefallen hat, so scheint er mir als Serie doch besser aufgehoben.

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BigH

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Bewertung7.5Sehenswert

Man kann in einem Film versuchen, Spannung mit viel Action, Schießereien und Verfolgungsjagden zu erzeugen. Oder aber man nimmt ein paar Schauspieler der A-Kategorie, gibt ihnen ein gutes Drehbuch und freut sich an dem, was dann dabei herauskommt. "DKAS" gehört eindeutig in letztere Kategorie. Man mag dem Film mit einem gewissen Recht anlasten, daß er ein wenig träge und behäbig daherkommt. Aber das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es permanent unter der Oberfläche brodelt und diese Trägheit eher wie die permanente Spannung vor einem Gewittersturm ist. Das liegt natürlich zum einen an der meisterhaften Inszenierung, zum anderen aber auch an der eingangs angesprochenen erstklassigen Schauspielerriege, die jede noch so kleine Rolle großartig verkörpert. Natürlich ist Gary Oldman wieder mal fantastisch, aber er ist es eben nicht allein, der den Film trägt, er sticht nicht wie ein Leuchtturm aus der Truppe heraus, nein, der Rest des Ensemble kann ihm durchaus das Wasser reichen. Nicht zuletzt deshalb ist es eine Freude, sich "Dame König As Spion" anzuschauen.

Was mich besonders gefreut hat war der Umstand, daß der Film nicht modernisiert oder upgedated oder re-imagined oder mit Action aufgepeppt oder was weiß ich wurde. Sicher, der Kalte Krieg ist schon 'ne Weile vorbei, es wäre schwer gewesen, die Handlung in unsere Zeit zu übertragen. Schwer, aber nicht unmöglich. Drehbuchautoren haben schon Schlimmeres verbrochen. Um so mehr ist es erfreulich, daß die Handlung im historischen Kontext belassen wurde. Ich glaube, der Film hätte durch eine Verlagerung in unsere Zeit viel von seinem Flair verloren. Gut, daß das an entscheidender Stelle auch so gesehen wurde.

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