Cosmopolis

Cosmopolis (2012), CA/FR/IT/PT Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.07.2012

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6.3
Kritiker
37 Bewertungen
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5.2
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von David Cronenberg, mit Robert Pattinson und Jay Baruchel

Cosmopolis von David Cronenberg basiert auf einem Roman von DeLillo und führt Robert Pattinson als arroganten Banker auf eine Odyssee durch Manhattan.

Er will doch nur zum Friseur! Doch irgendwie kommt der 28-jährige Mulitmilliardär Eric Packer (Robert Pattinson) in Cosmopolis nicht dazu. Auf seiner 24-stündigen Odyssee quer durch New York City wird er in die Abgründe der Stadt hinein gezogen und wird langsam Zeuge, wie sein perfektes Leben zerbricht. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, genießt er seinen langsamen Untergang und beginnt zunehmend seinen Reichtum und seine heile Welt in Frage zu stellen.

Hintergrund & Infos zu Cosmopolis
Cosmopolis basiert auf dem gleichnamigen Roman Don DeLillo. Für eine Nebenrolle war Oscarpreisträgerin Marion Cotillard besetzt, die wegen ihrer Schwangerschaft ihre Beteiligung absagen musste. Ihr namhafter Ersatz: Juliette Binoche. Ebenfalls ersetzt werden musste Hauptdarsteller Colin Farrell, der aufgrund konfligierender Dreharbeiten (das Total Recall – Remake) aus dem Film scheiden musste.

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  • Robert Pattinson und Sarah Gadon in Cosmopolis

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Cast & Crew


Kritiken (25) — Film: Cosmopolis

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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9.0Herausragend

Das, was als „Entfremdung“ zum Modewort verkommen ist, was so viele Filme zu thematisieren vorgeben und doch nicht zu fassen kriegen, das Gefühl einer Wahrnehmung ohne Teilnahme, vermisst Cosmopolis mit gnadenloser Genauigkeit. [...] Der Film leistet insofern weniger eine Zuspitzung als eine Befreiung von jeglichem Blendwerk, bis nur der bittere schwarze Kern der Gegenwart steht, und ist in dieser Methodik vergleichbar mit Elio Petris Todo Modo oder den Romanen Franz Kafkas, mehr noch als Don DeLillos Vorlage.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Willkommen zur Lyrik für Fortgeschrittene: Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Marktregulierung, Zukunft und eine asymmetrische Prostata. Selbst Robert Pattinson als seelenloses Gefäß gefällt, wenn er kraftlos durch die Gassen schlappt. Darstellung komplett reduziert auf das gesprochene Wort. Dieser Cronenberg wieder.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Mit Cosmopolis hat sich David Cronenberg zweifellos eines schwierigen Stoffes angenommen und ein ebenso fraglos ziemlich schwer zugängliches Werk geschaffen, das vielen übel aufstoßen wird, das vielen zu langatmig, zu seltsam, zu offen oder zu ziellos geraten sein wird. Der Fairness halber muss ich dazu sagen, dass es mir vermutlich ähnlich ergangen wäre, würde ich nicht Don DeLillos Buchvorlage kennen, denn ohne dieses Wissen erscheint so manche Szene doch wahrhaft konfus und man mag sich kaum vorstellen, dass dieser Film sogar deutlich näher an seiner Vorlage bleibt, als es viele seiner Zeitgenossen tun. Letztlich lebt der Film aber auch nicht von seiner Handlung, sondern vielmehr von seinen gestelzten Dialogen und dem prognostizierten Zusammenbruch der Weltwirtschaft, wie DeLillo sie bereits im Jahr 2000 beinahe visionär vorausgesehen hat, wenngleich hier das Geschehen noch einmal deutlich überspitzt dargestellt wird. [...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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3.5Schwach

Bis man zusammen mit Pattinson bei Giamatti ankommt, hat man den Kampf schon längst aufgegeben und hofft nur noch, dass es bald zu Ende ist. Das Ende kommt dann auch endlich, abrupt und ohne wirkliche Auflösung. Natürlich war und ist das Kino des David Cronenberg stets sperrig, aber nicht auf diese künstliche Art und Weise. "Cosmopolis" hat nichts, was ihn auch nur irgendwie rehabilitieren würde. Er ist nichts weiter als eine 108-minütige Tour de Force im schlechtesten Sinne. Cronenberg hat damit entgegen der Erwartungen "A Dangerous Method" um Längen unterboten und ich hasse es zu sagen, aber auch einen der schlechtesten Filme des Jahres abgeliefert.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

David Cronenbergs Cosmopolis ist ein bemerekenswerter Blick auf den Wahnsinn der modernen Welt und schafft es uns mit voller Breitseite die Absurditäten unserer Gesellschaft (und ganz besonders der Hochfinanz) in den Kopf zu hämmern. Robert Pattinson brilliert als eiskalter Finanzadeliger, der die Welt als seinen Spielplatz und sich selbst als Kronprinz der Welt sieht und dabei jeden Bezug zur Realität verloren hat. Gemeinsam mit ihm verbringt das Publikum einen Tag in seinem Goldenen Käfig, der in Form einer Limousine quer durch die Stadt tuckert und dabei immer wieder der rauen Wirklichkeit begegnet - jedoch einer Wirklichkeit, die eh schon egal zu sein scheint. Mit Cosmopolis ist David Cronenberg jedenfalls ein faszinierendes Portrait unserer Zeit gelungen, das unbequem nachhallt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn der Cyber-Kapitalist vom Twilight-Blutsauger Robert Pattinson treffend verkörpert wird, schaut man sich „Cosmopolis“ vor allem analysierend an.

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DeDavid

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:D


Markbln

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bisschen unrhythmisch aber ok.


M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Die Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ kann man nach "Cosmopolis" beantworten mit: „Nein, das ist Kunst“. Doch auf die Frage: „Macht das Spaß?“ lautet die Antwort leider auch „Nein, das ist Kunst“.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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5.0Geht so

Es mag nachvollziehbar sein, was gerade Cro­nenberg an den wuchernden und mäandernden Gedankengängen DeLillos so gereizt hat, aber er findet keinen Zugang zu dieser irrwitzigen, geradezu überwältigenden Sprache.

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Diemuth Schmidt: Radio Köln Diemuth Schmidt: Radio Köln

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5.5Geht so

Cronenberg will DeLillos-Ideen für sich selbst sprechen lassen und vermittelt dabei den Eindruck, selbst nicht viel dazu zu sagen zu haben.

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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

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8.0Ausgezeichnet

Nach diesem großartigen, kühlen Film sehnt man sich nur noch nach einem Kaminfeuer.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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3.0Schwach

Der Film ist Regie-Meister Cronenberg gnadenlos daneben gegangen.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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4.0Uninteressant

Mehr als ein schlechter Scherz kann dieser Ausrutscher kaum sein.

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Pyro 91

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Ich fand ihn hervorragend.:)


Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ... Barbara Schweizerhof: der Freitag, Die Welt, epd ...

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4.0Uninteressant

Die Finanzkrise und Occupy Wall Street hätten Besseres verdient.

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Sven von Reden: taz Sven von Reden: taz

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6.5Ganz gut

Eric Packer und Vampir Edward Cullen aus den Twilight-Filmen - der Rolle, die Robert Pattinson Weltruhm bescherte. Entsteigt er in Cosmopolis wie ein moderner Blutsauger der internationalen Finanzströme seinem Autosarg?

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Aller Zeitgeist-Symbolismen zum Trotz ist Cosmopolis keineswegs ein Pro-Occupy-Film [...], sondern ein hypnotischer Trip an den Rand des Abgrundes, in den er fasziniert blickt und am Ende doch nur einen Abgrund sieht.

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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Man mag sich fragen, ob Cronenberg der richtige Regisseur für den 26-jährigen Schauspieler war, der nach Ende der «Twilight»-Serie nun so verzweifelt versucht, seine tragische Vampirblässe wieder abzustreifen.

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CINEMAN.ch

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4.0Uninteressant

Twilight-Star Robert Pattinson bewegt sich als Börsen-Zocker samt Stretch-Limousine weg von seinem jungen Stammpublikum und blamiert sich weder beim Sex mit Juliette Binoche noch im kammerspielartigen Wortduell mit Paul Giamatti so sehr wie zuletzt in Bel Ami. David Cronenbergs Adaption des gleichnamigen Romans von Don DeLillo selbst macht es in seiner konsequenten Wortlastigkeit und wenig vorhandenen Handlung dem Zuschauer indes nicht leicht, Zugang zu dieser klaustrophobischen, intellektuell aufgeladenen Kapitalismuskritik zu finden.

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Oceanic6

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Und dass er es nicht leicht macht, rechtfertigt 4 Punkte oder wie? Was für eine unsinnige Kritik, kein Wunder, dass der Anspruch gegenüber Filmen immer mehr sinkt !!

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Punsha

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/signed @Oceanic


Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.0Schwach

Cronenbergs Blutsauger ist ein blasses Geschöpf. Wo die erste halbe Stunde einen gewissen Einfallsreichtum auffährt, hängt der Film alsbald ganz unmodern wie eine defekte DVD: Die Handlung stockt, ruckelt, am besten fängt man von vorne an. Roadmovie, ein bisschen festgefahren. Wie die derzeitige Kapitalismuskritik, könnte man sagen - na, da ist er ja doch noch, der Anschluss ans Heute.
Immerhin schafft es der Held doch noch zum Friseur.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino

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7.5Sehenswert

Es wäre zu kurz gegriffen, „Cosmopolis“ lediglich als zynischen Kommentar zu Finanzkrise und ungezügeltem Kapitalismus zu lesen.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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2.0Ärgerlich

Über was die überwiegend nur episodisch auftretenden Charaktere in „Cosmopolis“ da so pseudointellektuell schwadronieren, dürfte den Zuschauern dagegen herzlich egal sein. Sie gewähren uns letztlich keinen emotionalen Zugang; sie und ihre Probleme kümmern uns nicht weiter – und was uns damit bleibt, sind rund 108 frustrierende Minuten an cineastischer Langeweile, die sich obendrein größtenteils in der überschaubaren Kabine des Fahrzeugs zutragen.
[...]
„Cosmopolis“ mag auf dem Papier Eindruck machen, die filmische Umsetzung entpuppt sich jedoch leider als in etwa so aufregend wie eine ganze Packung voller Johanniskrautdragees. David Cronenberg hat nicht die schlechteste Leistung des Jahres 2012 abgeliefert, aber dafür eine äußerst bittere Enttäuschung…

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (115) — Film: Cosmopolis


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fabel

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich lasse mich auch oft, meistens an den Wochenenden, durch die Gegend fahren - dann vom Taxi nach Hause. Da wird dann zwar nicht viel geredet, aber das, was geredet wird, sorgt wenigstens für gute Laune - jedenfalls bis zum Ende der Fahrt und der Bezahlung. In "Cosmopolis" lässt Cronenberg Pattinson durch die Stadt fahren, in einer Limo, zum Friseur. Eine nette Idee, das Ergebnis dagegen ist ein knapp 100-minütiger Wechsel von Gesprächs- und Sexualpartnern und weitaus weniger nett.
Und das, was hier geredet wird, sorgt auch für wenig gute Laune. Denn es wird viel geredet, zu viel, quasi die ganze Zeit. Als Zuschauer denkt man da unweigerlich an Gülcan Kamps:
Auch sie ist immer in Bewegung und geht einem mit ihrem Dauergequatsche ziemlich auf die Nerven. Wenigstens gibt's bei ihr noch etwas zum Anschauen, bei Cronenbergs Machwerk hingegen nicht. Jedes Bild wirkt uninspiriert, es gibt keine Schauwerte, es gibt nur was zu hören. Das mag in der Buchvorlage seinen Reiz besitzen, ist als Film jedoch unerträglich ab einem gewissen Zeitpunkt. Und Pattinson?
Der schlägt sich tapfer, hätte sich vielleicht einer Körperrasur unterziehen können, aber nun gut, Taylor Lautner ist ja nicht dabei, dann sei es verziehen.

Für "Cosmopolis" gilt schlussendlich dasselbe wie für Fernsehsendungen mit Gülcan:
Am besten erst gar nicht erst einschalten oder kaufen - für das Geld kann man besser einmal mehr mit dem Taxi fahren.

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jollyroger

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Sehr schön und sehr treffend, mein Guter.


fabel

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Vielen Dank! :)


Peter Hofbauer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mal nach laaaaanger Zeit wieder ein Film den ich schon vor dem Ende abgebrochen habe (ca. Minute 45).....Dachte mir ja eigentlich....hui, David Croneneberg, der liegt mir......aber was ich hier bekam ging mal gar nicht.....so träge und langatmig wie es schlimmer kaum noch ging, und zusätzlich hab ich den Film auch nicht verstanden.

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WelcometotheKlap

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Bewertung9.0Herausragend

Cronenbergs COPSMOPOLIS als STALKER des Turbokapitalismus :
Endlos lange gleitet Pattinson in seiner Stretch-Limousine durch die Straßen, während Satzkaskaden auf einen niederprasseln die man fast alle mit einem Diaprojektor an die Wand werfen, und dann endlose Aufsätze drüber schreiben könnte.
COSMOPLIS größte Errungenschaft ist dabei zweierlei.
Zum einen benutzt der Filme seine Oberfläche nur, um sie mit oberflächlichen Statements so zu bombardieren, bis der Film vor Inhalten förmlich zerbirst, zum anderen schafft es der Kanadier einen zeitgeistigen Abgesang auf die Strippenzieher dieser Welt zu drehen, ohne dabei mit dem Zeigefinger um die Ecke zu kommen.
Ganz im Gegenteil, wenn wir Pattinsons Reise durch die strahlenden Cafes, den wütenden Mobs, den dunklen Straßen, einem ärmlichen Friseursalon und schließlich den Ghettos folgen, haben wir nicht nur dem Abstieg einer Finanzheuschrecke beigewohnt, wir sind, spätestens am Ende, und mit Paul Giamatti, auch bei uns selbst angekommen.
Was war ein „Ackermann“ , wenn nicht hauptsächlich ein Sündenbock, ein Ablasshändler für unsere Wut, die wir so gerne auf „die da oben“ richten, bevor wir unsere Scheine zur Bank tragen, und uns vorstellen wie das wäre : Ein Super-Model-Dreier auf der eigenen Segeljacht kurz vor Kap Horn.
Wir sind „Occupy Wall Street“, sind die Tortenschmeißer, der wütende Mob, der weiß das er nicht nur nichts ändert, sondern auch insgeheim, das sich seine Wut nicht gegen die Ungerechtigkeiten, sondern gegen die Chancenungleichheit dieser Welt richtet.
Denn auf der anderen Seite angekommen, wären wir alle ein bißchen Pattinson.
Dort wo Geld keinen nominellen Wert mehr besitzt, außer dem, den man ihm noch mit seinen erkauften Luxusgütern zuordnen kann, da wo alle Sorgen eingefroren und doch die größte aller existenziellen Gefahren droht : die Angst vor der Ebene.
„Zeig mir etwas, das ich noch nicht kenne“ fleht Pattinson eine seiner Sexgespielinnen an, mit dem Wunsch sie würde ihm wehtun, und lässt dabei erahnen warum eine Chaotengruppe wie die JACKASS-Crew auch in unseren Mittelschichten so riesengroße Erfolge feierte.
Wo zwischen Paragliding-Kurs, Atemtherapie, Wochenendexzess und australischem Walkabout alle Erfahrungs- und Lebenswege jederzeit jedem offen stehen, ist nicht mehr der Tabubruch, nicht einmal mehr die Grenzerfahrung das höchste Gut, der größte Nervenkitzel, es ist nur noch eine bizarrer Zeitvertreib der uns zeigt, was wir noch nicht kennen, jetzt, da wir alle schon digitalisiert und 10100100 sind.
In COSMOPOLIS ist der Body-Horror schon längst passiert, muss nicht mehr in den Plot integriert werden, denn eingeklemmt zwischen Chrome und Stahl, zwischen Bits und „always Online“ hat die schöne neue Welt, hat unsere Seele unseren Körper schon längst deformiert; wir sind schon lange da angekommen, wo die Charaktere aus CRASH so sehnsüchtig hin wollten, in eine nie endende Extasewolke aus Mensch und Maschine, aus Grenzerfahrung und Alltag, dort wo körperliche Deformationen auch gleich seelische sind, und andersherum, dort wo wir alle ein bißchen die Mantle-Zwillinge aus DEAD RINGERS sind, dort wo der mediale Alptraum aus VIDEODROME uns in vierundzwanzigstündiger N24-Newschleife vorantreibt, umformt, neuschreibt.
COSMOPLIS mag nicht mehr den visuellen Punch der frühen Cronebergs besitzen, seine Themen aber generieren ihn tatsächlich zu einem „Best of“, destillieren ihn zu der Quintessenz aller Cronenberg-Werke im Hier und Jetzt.
Ausgerechnet mit der „New Economy“ findet Cronenberg einen Betrachtungsgegenstand der all seine universellen Themen von Deformation und Verfremdung, zeitgleich von der Suche nach Geborgenheit und Sinn, in die Realität und unser Zuhause befördert.
Das ist, bei genauer Betrachtung nicht nur erschreckender als irgendwelche organische Schreibmaschinen, das ist, ganz am Ende, wenn Paul Giamattis Charakter einsieht, das seine Handlungen kein Sinn haben, aber trotzdem vollzogen werden müssen, auch ein Abgesang auf diese.
Der Horror begann nicht erst mit der Erfindung des Dollars, oder dem ersten Tauschhandel mit Kauri-Muscheln, er begann, bei genauer Betrachtung und frei nach Douglas Adams, schon als der erste Affe von einem Baum fiel und von Freiheit, Gleichheit und Armbanduhren zu träumen begann.
Unsere schöne, neue Welt ist uralt.
Und kein Tortenschmeißer wird daran etwas ändern.

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SoulReaver

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Ja! Ja! Ja! Oh! Ja!


WelcometotheKlap

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*Taschentuch rüberreich*


Chriz85

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Bewertung3.0Schwach

Einer der ödesten und langweiligsten Filme die ich je gesehen habe!

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jacker

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Bewertung9.0Herausragend

Manchmal ist es so einfach: Komponente A + B gut, C ging so, aber D glich das aus. Fazit: Toller Film.

Aber an COSMOPOLIS ist nichts einfach, erst recht nicht zu erklären warum ich ihn herausragend finde.
Erster Ansatz: Weil bereits die Atmosphäre dieses Films von der ersten Sekunde an so irreal und falsch ist, dass ich direkt und ohne zu zögern gebannt war?!
Zweiter Ansatz: Weil ich wahrscheinlich noch nie eine so vollständige Dekonstruktion der Wirklichkeit im Verhalten einer Person manifestiert erleben durfte?!
Dritter Ansatz: Weil ich Entfremdung selten so überzeugend verbildlicht und so packend gespielt gesehen habe?!
Vierter Ansatz: Weil die Entkopplung des Hardcore-Kapitalismus von der Wirklichkeit hier enorm kryptisch und dennoch so klar wie es nur sein könnte beschrieben wird?!
.
.

Alles leeres Geschwafel. Ich kann es nicht erklären! Ich weiß nur, dass ich den Film direkt nochmal sehen wollte, aber leider nicht die Zeit dazu hatte. Vielleicht ist es sogar besser das alles erst mal sacken zu lassen und vorbereitet, aber doch unerwartet ein zweites Mal daran zu gehen..

Udn doch: Diese unglaubliche Teilnahmslosigkeit des Eric Packer lässt mich immernoch nicht los. Ein kurzer Anflug von Freude, wenn ich mich nicht irre ganze zwei Mal im Film - einmal beim Gedanken, dass 'the rat' die neue Währung wird, ein weiteres Mal, als er spielerisch hüpfend erwartet in den eigenen Tod zu rennen. Das war es. Doch sind diese kurzen Momente echt? Kommt das leichte lächeln der Wangen in seinem Inneren an? Ich glaube es nicht, denn in Eric existiert nichts mehr.

Verrücktes Stück Film.
Was gehaltvolleres schreibe ich da vielleicht irgendwann mal zu.
Vielleicht.

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Velly

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Ich habe ihm weniger Punkte gegeben, aber empfunden habe ich ähnlich. Und ich könnte mir vorstellen, dass ich erst in ihn Reinwachsen muss, wenn man das so verschroben ausdrücken mag. Aber so gehts mir oft mit Filmen von Cronenberg oder auch Lynch. Beim ersten Mal gefallen sie mir schon, aber ich brauche dann noch mehr Sichtungen, damit ich sie wirklich genießen kann, weil ich dann erst viele Kleinigkeiten entdecke. Kleinigkeiten, die mir beim ersten Mal vielleicht entgangen sind, weil ich vom Gesamtbild zu erschlagen bin.
Werde ich in Bälde auch auf alle Fälle nochmal gucken. Und sicher nicht nur einmal ;-)


jacker

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Im Endeffekt mache ich das bei Filmen die ich mir noch erschließen will auch meist so! Das ist z.B. der Grund warum ich weder LOST HIGHWAY noch MULHOLLAND DRIVE Höchstwertungen gegeben habe, obwohl die FIlme eigentlich unbedingt auf der Lieblingsfilmliste sein müssten.

Aber 9P sind hier 'herausragend' und im Sinne von 'aus der Masse an Filmen herausragend' konnte ich COSMOPOLIS einfach nicht weniger geben!


Lichtlady

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Bewertung2.0Ärgerlich

Langweiliger Film mit Prinz Valium in der Hauptrolle. Cronenberg kann´s doch eigentlich besser.

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dmtjdc

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man den Eierköpfen, die für das Schreiben über das Schreiben bezahlt werden, glauben darf, gibt es nur einen Mann, welcher DEN großen, modernen, amerikanischen Roman des 21.Jahrhunderts schreiben kann: Don De Lillo. Ich kann dazu wenig sagen, außer dass sich seine Untwerwelten anscheinend ziemlich gut mit den bizarren Zwischenwelten eines David Cronenberg ergänzen. Ziemlich gut, aber eben nicht hervorragend. Das fängt schon mit dem Hauptdarsteller an. Robert Pattinson verfügt zwar über eine marginal lebendigere Mimik als seine ehemalige Freundin Kristen "Natural Botox" Stewart, richtig viel Leben haucht er der Rolle des dekadenten und innerlich so gut wie toten Internet-Milliardärs Eric Packer aber auch nicht ein.

Dabei ist Pattinsons Ausrduckslosigkeit für das Ausspielen der Rolle prinzipiell von Vorteil, da der Hauptprotagonist - vom Leben der Normalsterblichen völlig entkoppelt - vom "Komplex", Komplexen und einem loyalen Chaffeur gesteuert, durch die kalten Strassenschluchten Manhattens seinem absehbaren Ende entgegenfährt. Der nur anfangs glänzende Luxuswagen - eine Mischung aus Stretch-Limousine, VIP-Lounge, Büro und Raumschiff - dient dabei (wie so ziemlich alles in diesem Film) als Methaper.
Die Dialoge, welcher der hypochondrische Tycoon mit den zahlreichen Gästen seiner rollenden Behausung und anderen Bewohnern der Stadt-Insel führt, sind manchmal zielführend, oft genug aber auch kaum mehr als schillernde Bruchstücke, Slogans, oder aneinandergekette Frage- und Aussagesätze, die zur freien Assoziation einladen. Im Kern geht es wohl um die entfesselte Macht des Kapitals und um das, was am Ende einer langen Abfolge abstrakter Momentaufnahmen noch von echter Bedeutung ist.

Im Gegensatz zu anderen Filmen ähnlich ausgerichteter Regisseure, kann man der artifiziell anmutenden Inszenierung aber gut folgen, wenn man dies denn möchte. Auch die unerwarteten Schockmomente, der anschaulich dargestellte bedeutungslose Sex und die allgegenwärtig im Hintergrund lauernde Gefahr, treiben niemanden durch einen von Aufregung verursachten Herzinfarkt in den frühen Tod. Die von vielen prominenten Gaststars verkörperten Nebenfiguren haben zwar durchaus etwas zu sagen, dafür aber leider nicht besonders viel Zeit. Der Film hetzt nämlich still und leise von einem dramaturgischem Kanckpunkt zum Nächsten und folgt dabei nicht immer der gängigen Dramaturgie. Lobenswerterweise werden dabei einige altgediente Regelwahrheiten ignoriert, so dass z.B. eben nicht jede Figur mindestens zweimal auftauchen muss, um das Ganze auch ja schön abzurunden, abzuflachen und dem ganzen Struktur zu geben, womit das Thema auch völlig verfehlt wäre. Es gibt hier nämlich gar keine Struktur mehr, und wenn noch eine existiert, wohnen wir 113 Minuten lang ihrem unaufhaltsamen Zerfall bei. So bleibt Cosmopolis dann zwar im Kleinen bis zum Ende unberechenbar, aufgrund des zur Schau gestellten Fatalismus im Großen, gleichzeitig leider aber auch ziemlich unspannend. Dass Packer durch leichtsinnige Spekulationern innerhalb eines Tages Milliarden verliert, dass irgendwo draussen im Betondschungel ein Attentäter auf ihn lauert, dass die zu seinem Leidwesen platonische Ehe mit seiner Frischangetrauten den Bach runtergeht, und dass er dabei trotzdem nicht das Geringste fühlt, nimmt man auch als Zuschauer irgendwann nur noch als reine Information ohne jeden emotionalen Nährwert wahr.

Der technisch und visuell einwandreie, aber kaum spektakulär zu nennende Film, hätte in allen Belangen noch etwas besser sein können. Die Hauptrolle (ursprünglich war Colin Farrell vorgesehen) hätte von vielen, vielen anderen glatten Hollywoodjünglingen (Gordon-Levitt, Phillipe, LaBeouf...) auf gleichem Niveau oder besser interpretiert werden können. Was sonst noch gegangen wäre, kann ich als Laienkritiker nur ahnen. Die Studios verpflichten große Namen, ja vor allem aufgrund ihrer genialen Fähigkeit, genau jene Nuancen schieriger Stoffe zu betonen, welche die meisten anderen gar nicht wahrnehmen in der Lage sind. Insofern ist es zwar ein Gewinn für die Massenkomptablität und Verständlichkeit des Films, dass sich der "Videodrome"-Maestro der Sache angeommen hat, ein entweder storybetonterer oder aber noch philosophischerer Ansatz, hätte in den richtigen Händen aus einem recht guten Film aber vermutlich ein lupenreines Meisterwerk machen können. Die Ansätze waren fraglos da. DeLillos Dialoge sind von einer besonderen Qualität und das Setting ist nicht nur zeitlos, sondern auch brandaktuell. Letzlich kann man sich "Cosmopolis" meiner Meinung nach also durchaus mal anschauen, wird aber vermutlich nicht sonderlich beeindruckt sein. Finalfrage: Wo schlafen die ganzen Luxus-Limousinen eigentlich Nachts?
Die Antwort ist banaler, als man es vielleicht vermutet.

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Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich wird nur philosophiert. Es geht um Geld, aber was ist Geld wert, wenn man es auszugeben einem nicht mehr froh macht, wenn Geld nicht mehr Substanz besitzt sondern nur noch schwarze Zahlen auf weißem Grund sind? Pattinson (übrigens der erste Film, in dem ich ihn sah), spielt doch recht gut, vielleicht liegt es daran, dass er in Twilight keine Chance zum Schauspielern hatte, vielleicht liegt es daran, dass er eine durch und durch leere Person spielt, vielleicht ist es auch eine asymmetrische Prostata, die einen gut schauspielern lässt, aber ich glaube, woran auch immer es liegt, er spielt gut. Der Film ist intelligent, philosophisch und hinterlässt schon die Frage, was denk ein Mensch, der so reich ist, der so weit ist, dass selbst Sex nur noch was alltägliches ist, wie aufs Klo gehen, was macht so einem Menschen noch Freude? Und obwohl der Film die ganze zeit nur aus merkwürdigen Dialogen besteht, hat er mich unterhalten. Ja, also setzte euch in euren Ohrensessel, füllt ein Glas Rotwein und seinen wir mal ganz intellektuell und philosophisch, sollte Wein nicht reichen nehmt Absinth, dann klappt das Philosophieren auch.

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Nemoflow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Immer wenn sich die Meinungen und Kritiken hier auf mp spalten, kann man davon ausgehen, das mir der Film gefällt. So auch diesmal. Großartiges Barometer. ^^ ...und großartiger Film. Cronenberg liegt mir einfach. Beste Dialoge (Szenen): Der Gedankenaustausch im Friseur-Salon und die Unterredung mit der Chef-Theoretikerin in der Limousine. Ohrgasmisch.

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CHF

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Bewertung0.0Hassfilm

Böses Foul. Schwerer Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz. Diese Schlaftablette sollte nur rezeptpflichtig über Apotheken vertrieben werden.

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kinogaengerin

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich mochte 'Eastern Promises' und auch 'A History of Violence' war gar nicht schlecht. Somit hatte David Cronenberg also gute Chancen mich auch mit 'Cosmopolis' zu überzeugen. Doch was war das denn? Ein junger Snob, der eigentlich nur eins im Kopf hat, aber um seine Existenz fürchten muss, fährt einmal quer durch die Stadt, um sich die Haare schneiden zu lassen. Dabei wechselt zwar der Schauplatz Auto nur selten, die Insassen dafür umso öfter. Daher wirkt 'Cosmopolis' eher anstrengend als alles andere, wobei die vielen Dialoge zum großen Teil dennoch nichtssagend bleiben. Viel Tamtam um nicht wirklich viel, aber wer einen abwesend wirkenden Robert Pattinson mit unveränderlichem Gesichtsausdruck gerne beim Pimpern sehen will, der ist hier ganz gut aufgehoben. Vielleicht wäre die Geschichte hier mit einem Viggo Mortensen besser gelaufen, so verdient sich 'Cosmopolis' leider nur ein völlig uninteressiertes Schulterzucken. Aber immerhin war Paul Giamatti zu sehen.

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Moncineo

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Bewertung5.5Geht so

So, ich habe es getan. Ich habe Robert Pattinson eine ernsthafte Chance gegeben, mich von seinem Talent zu überzeugen. Denn ich dachte mir, wenn schon jemand darstellerisches Können aus dem Jungen rauskitzeln kann, dann eine Regie-Größe wie David Cronenberg.
Die Grundidee, eine global-gesellschaftliche Kapitalismus-Kritik als charakterfixiertes Kammerspiel zu inszenieren, fand ich durchaus interessant. Doch solch ein Projekt steht und fällt mit der im Fokus stehenden Hauptfigur. Und wenn ausnahmslos jede (!) Nebenfigur, selbst der Bodyguard, interessanter und charismatischer wirken, dann hat der Film ein Problem.
Sicher kann ich mir durchaus vorstellen, dass Cronenberg Pattinson´s Rolle genau so verkörpert sehen wollte ("Wer könnte am besten einen stinkreichen, egomanischen, emotionslosen, gelangweilten Yuppie-Arsch spielen?"), aber gelangweilt spielen und langweilig spielen sind zwei Paar Schuhe. Und Pattinson ist so angestrengt damit beschäftigt, mit Schlafzimmerblick seinen auswendig gelernten Text aufzusagen, dass seine Person den Zuschauer völlig kalt lässt. Während einer Szene in einem Café habe ich mich sogar beim Beobachten der Komparsen im Hintergrund ertappt. Passiert mir sonst nie.
Erst im letzten Akt, insbesondere durch das Zusammenspiel mit dem großartigen Paul Giamatti, beginnt man sowas wie inhaltliche Neugier zu entwickeln. Doch da ist der Film auch schon vorbei und man fragt sich, warum man nicht die komplette Handlung als Zwei-Personen-Stück angelegt hat. Denn mit einer durchgängigen dramaturgischen Intensität wie in den letzten 15 Minuten hätte der Film eine stärkere Wirkung hinterlassen. (Und mit einem James Franco oder Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle hätte dieses Filmchen "richtig krasser Stoff" werden können.)

Die 5.5 gibt´s demnach von mir für die angesprochene Grundidee, Giamatti, und einen völlig unerwarteten WTF-Moment, den selbst ein Robert Pattinson nicht versauen konnte.

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mattxl

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Bewertung3.0Schwach

O je.. was war das? Generell mag ich keine Filme, bei denen ich mir am Ende mental auf die Schulter klopfe, dass ich es "geschafft" habe. Sensationelle Darsteller, Dialoge, Kameraeinstellungen oder Pointen können allerdings dafür sorgen, dass ich am Ende dann doch irgendwie milde gestimmt bin. Bei "Cosmopolis" muss ich leider sagen: Nichts von den vier genannten Kriterien versüßte mein Gelangweiltsein. Salz oder Pfeffer waren eh nicht zu erwarten, nach allem, was ich vorher gelesen hatte. Apropos lesen: Ich halte es durchaus für vorstellbar, das "Cosmopolis" als Buch funktioniert. Als Film hat es Cronenberg versemmelt.

Die Idee, einen "Vampir" mit der Hauptrolle zu besetzen, ist sowas vom unendlich ideenlos, dass einen eine fast erschreckt. Ja, Herr Cronenberg, Kapitalisten sind Vampire. Tolle Idee. So zu besetzen muss man sich mal trauen. Ihr Mut wurde, so weit ich sehe, nicht belohnt, weil der Erkenntniswert nicht so deutlich war. Das ist umso trauriger, weil die Intuition nicht so unrichtig war.

Cronenberg sticht in ein Wespennest (Weltwirtschaftskrise, Börsencrash, neue Währung namens "Ratte") - und aufgescheucht werden ein paar Mücken. Wieder einmal sehen wir den larmoyanten Juppie, dem die Welt ein Überdruss ist und der nur noch gelangweilt ist. Nur im Schmerz empfindet er noch irgendwas (vgl. Fight Club, Amercan Psycho etc. - da wars allerdings grandios umgesetzt). Leider überträgt sich sein Gelangtweiltsein auf den Zuschauer. Man wacht zwar auf, wenn irgendjemand völlig unmotiviert in die Decke schießt - allein - das macht noch keinen Spannungsbogen.

"Sie riechen in nach sexueller Entladung". Hunderte Sätze gewollt künstlicher Erregungs-Drehbuch-Sätze wären zu ergänzen, fernab von dem, was irgendejemand denkt oder fantasiert. Im Dschungelcamp spricht man von "Pipihahn" und "Pillernann". Ist das wirklich so viel anders? Ach ja, Cosmopolis ist ja Arthouse. Ich begreife über das Dschungelcamp allerdings mehr über die Weltwirtschaftskrise als über Cosmopolis.

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MikeC.

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Bewertung4.5Uninteressant

Für die Rolle einer exzentrischen, hyperreichen Borderline-Persönlichkeit ist Robert Pattinson denkbar ungeeignet. Er hat einfach weder die Ausstrahlung, noch das Charisma, noch das Aussehen, und erst Recht nicht das schauspielerische Talent dazu, um so einen komplexen Charakter darzustellen. Das einzige, was ich ihm wirklich abgenommen habe - und das ist tragischerweise nicht einmal böse gemeint - war die Lust, die er bei seiner täglichen Prostatauntersuchung verspürte.

Man muss ihm aber zu Gute halten, dass Cronenberg nicht wirklich viel aus der Vorlage rausgeholt hat. Es ist ein sehr dialoglastiger, philosophischer Film geworden, in dem nicht wirklich etwas passiert. Doch weil auch die Philosophie nicht wirklich viel hergibt, herrscht vorne wie hinten Langweile. Mit so einem Material hätte vermutlich selbst ein Phillip Seymour Hoffman, der in Filmen dieser Art immer wieder zu brillieren weiß, seine liebe Mühe gehabt.

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Canis Majoris

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Bewertung4.0Uninteressant

Wow!, dieser Pattinson vermiest mir den halben Film.

Und der soll talentiert sein, was den "Schauspielerberuf" anbelangt?

Wohl eher macht man sich seinen "Fanismus-Bonus" hier zunutze.

Falls man ihm gesagt hat, er soll extra-mies spielen, dann sei es ihm zumindest verziehen. Dennoch herrscht darüber Unklarheit.

Der Film im Allgemeinen ist auch nicht gerade der Bringer, denn zu oft hat man so etwas schon in besserer und glaubhafterer Weise gesehen, inkl. in Dokumentationen.

Fazit: Ein schlechter Film, den niemand braucht.

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daniel.helmer.7

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kenne die Romanvorlage nicht, dennoch glaube ich, dass Robert Pattinson mit dieser Rolle, die sehr auf non-verbale Momente ausgelegt ist, völlig überfordert ist. Dazu gibt es diesen Beigeschmack der Mainstreamanbiederung durch diese Besetzung. Formal erkennt man Cronenbergs Handschrift, aber allein wegen der Besetzung ist es nicht sein größter Wurf...

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xtheunknown

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

egal ob eric packer in seiner limousine oder in einem cafe sitz, im hintergrund sieht man immer wie langsam das leben vorbei zieht während er logisch philosophierend versucht seine handlungen zu erklären. durch das ausblenden der emotionen fällt er später natürlich genau ins gegenteil. cronenberg hat das thema wie gewohnt routiniert umgesetzt, nur gegen ende haben mich die erklärungen etwas gestört. das hätte er nicht nötig gehabt.

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Teo

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Bewertung3.0Schwach

Vermutlich einer der langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe. Die Dialoge scheinen 1:1 aus der literarischen Vorlage übernommen worden zu sein und wirken hier vollkommen deplatziert. Die Prämisse des paranoiden Superreichen, der den ganzen Tag mit seiner Limo durch die Stadt fährt, nur um zum Friseur zu kommen, mag auf den ersten Blick durchaus unterhaltsam wirken, allerdings lässt der Film keine Spur von Ironie erkennen. Er inszeniert sich bierernst und kann somit unglaubwürdiger nicht sein.

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Velly

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein seltsamer Film, der mir aber dennoch (oder wahrscheinlich auch DESWEGEN) gut gefällt. Aber was anderes hätte mich bei einem Cronenberg vermutlich auch verwundert ;-)

Es wird viel geredet in diesem Film.... seeeehr viel, aber ich fand keinen der Dialoge ermüdend und auch wenn der Inhalt manchmal scheinbar sprunghaft und sinnlos wechselte, gab es für mich einen roten Faden, der unter der Oberfläche alles zusammenhielt.

Kein Film, den ich mir mit Chips und einer XXL-Cola geben möchte oder den ich "wow, cool!!!" finde und eine Woche später vergessen habe.
Aber ein Film, über den ich sicher noch öfter nachdenken werde.

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vince_vega

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nach erster Sichtung des Trailers und des Themas war ich durchaus gespannt den Film zu sehen. (Wobei ich an dieser Stelle klar sagen muss, dass ich kein Fan von Robert Pattinson bin, aber nach dieser Twilight-Misere wollte ich dem jungen Schauspieler noch eine Chance geben....und wurde enttäuscht!)

Der Film hat mich auf ganzer Linie nicht mitgerissen, weder die Dialoge, die teilweise wirr und bruchstückhaft wirken, noch die Schauspieler oder Szenerie als solches.
Zudem finde ich keine klare Linie in dem Film, er greift diverse Themen auf (Werteverlust der Gesellschaft, Bedeutung des Geldes, Vater-Sohn Beziehung uvm.) aber führt keinens konsequent bis zum Ende. Außer natürlich "Der persönliche Untergang" indem er das Firmenvermögen verprasst wegen einer Fehl-Spekulation(gegen den Yuan), also wirklich...
um so etwas als Hauptthese in einem Film zu verarbeiten, sind die Mittel mehr als schlecht gewählt worden, dazu sind die Szenen aus seinem Privatleben zu konfus und unzusammenhängend. (In keinster Weise zu vergleichen mit American Psycho oder Wall Street, wo es auch um "Yuppie-Charaktere" geht.)

Die in den Kommentare oft angeführten philosophischen Themen sind so zahlreich und wahllos im Film verteilt, das Sie nie wirklich Bedeutung erhalten und einfach in der Masse untergehen.

Ich könnte mich jetzt noch über einge andere Dinge aufregen aber ich lass es an dieser Stelle gut sein.

Kurz und knapp: schlechter Film

Over-and-Out

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jollyroger

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100% zutreffend.



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