James Horner
Beteiligt an 126 Filmen (als Komponist, Akteur und Lieder) und 4 Serien
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Moviemaster
Im Grunde hat jeder der ab und an mal Hollywood-Filme schaut auch schon mal etwas von James Horner gehört. Der US-amerikanische Filmkomponist zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten seines Fachs und hat seit Ende der 1970er für die musikalische Untermalung in einer Vielzahl von Filmen unterschiedlichster Art gesorgt, darunter auch Zeichentrickstreifen wie Feivel, der Mauswanderer, In einem Land vor unserer Zeit und Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden.
Einen der bekanntesten und kommerziell erfolgreichsten Soundtracks steuerte James Horner für den Film Titanic bei. Diese Arbeit bescherte dem Komponisten neben mehreren Golden Globes und einem Grammy auch zwei Oscars. Außerdem gelang der Sängerin Céline Dion ein Welthit mit der Interpretation des Liedes “My Heart Will Go On”, welches Horner als Titelsong für den Titanic-Soundtrack schrieb.
Bei seinen Vertonungen von Filmen unterschiedlichster Genres, wie den Hollywood-Streifen Aliens – Die Rückkehr, Braveheart, Apollo 13, Der Grinch und A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn beweist James Horner ein besonderes Talent und viel Liebe zum Detail. So verzichtete er bei seiner Komposition zum Film Apocalypto auf ein klassisches Orchester und bediente sich zahlreicher ethnischer Instrumente, um so für den in der Maya-Zeit spielenden Film eine authentische Stimmung zu erzielen. Beim Schreiben der Musik zu James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora ging James Horner sogar noch einen Schritt weiter. Hier holte er sich Unterstützung von einer Musikethnologin, um mit ihrer Hilfe für die im Film vorkommende außerirdische Rasse eine eigene Musikkultur zu entwickeln.
Populäre Filme
von James Horner
Troja
US 2004
Braveheart
US 1995
Aliens - Die Rückkehr
US 1986
News
die James Horner erwähnen
Avatar quält die Ohren - Schuld ist Leona Lewis' Titelsong Veröffentlicht Tue, 08 Dec 2009 08:30:00 -0000
Wir müssen noch etwas mehr als eine Woche bis zum Kinostart von Avatar warten, aber um die Zeit zu verkürzen, haben wir einen neuen Ausschnitt für Euch und das Titellied in voller Länge… — Mehr
2 Kommentare
über James Horner
Schlegel Fri, 13 Nov 2009 21:39:58 -0000
Kommentar löschenJa, ich mag ihn. Natürlich stechen Horners Schwächen voll ins Ohr; selten liegen große Würfe und absolute Tiefschläge so dicht beieinander wie im Oeuvre dieses Komponisten. Liebäugelte er in den 80ern noch mit der Avantgarde, erlaubte er sich zeitgleich bereits eine Schludrigkeit im Entwickeln von Melodie und Tonsatz, dass es einem den Atem rauben kann. Hinzu kam eine fast schon kriminelle Energie, wenn es darum ging, die Werke anderer zum eigenen Vorteil auszuschlachten. Fast schon legendär und vermutlich unzählbar sind die Auftritte von Aram Chatschaturjans Adagio aus der Gayaneh-Suite. Für den Score zu „Honey, I shrunk the kids“ gab’s schließlich eine Klage durch die Erben Nino Rotas. Mehr Grund zur Beschwerde hätten da allerdings Raymond Scott oder Dave Grusin gehabt. „Honey“ könnte auch die Antwort sein, warum Horner in Folge vermehrt bei sich selbst klaute, bis zur völligen Erstarrung der letzten Jahre (Stand: vor Avatar). Nicht gerade förderlich waren ihm dabei seine Vorlieben für Synthesizer und irische Folklore. Musik von James Horner ist inzwischen vor allem eins: alter Wein in neuen Schläuchen.
Dennoch hat Horner nicht nur zu seinen Glanzzeiten ein Händchen für Klangwirkung, und darum geht’s nun mal bei Filmmusik. Seine Musik definiert sich weniger über eine ausgefeilte Motivik, wie z. Bsp. bei John Williams, sondern über oft schillernde, bisweilen tonal freischwebende Klanggebäude, die sich aus diversen ineinanderverwobenen Schichten ergeben (meist Streicher). Am konsequentesten und schönsten hat er dieses Konzept vielleicht in „A beautiful mind“ zur Anwendung gebracht, auch wenn das eine oder andere Déjà-vu mal wieder nicht ausbleibt.
Die meiner Ansicht nach musikalisch ausgefeiltesten Werke liegen aber weiter zurück und wurden für zwei Disney-Produktionen geschrieben: „A far off place“ von Mikael Salomon, für Horner ungewöhnlich originär, sowie „Something wicked this way comes“. Für die Geschichte von Ray Bradbury entfachte Horner ein Orchesterinferno, das der kümmerliche Film nur selten verdient hat. Am anderen Ende der Skala liegt wiederum irritierender Trash wie die Synthie-Mukke zu „Bopha!“ oder „Jade“.
Bleibt festzuhalten, dass Blockbuster wie „Braveheart“ oder „Titanic“ zwar die bekanntesten, aber wie so oft nicht die besten Arbeiten des Komponisten sind. Wer Filmmusik schätzt: Es lohnt sich, auch bei Horner ein bisschen zu graben.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
nurleben Sun, 15 Nov 2009 21:34:41 -0000
Antwort löschenWunderbare Komponistenwürdigung :). Danke :).
Schlegel Mon, 16 Nov 2009 00:51:07 -0000
Antwort löschenNa dann häng ich noch nen Link an, et voilà!
http://www.youtube.com/watch?v=9srIGajVjDg
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Videos zu James Horner
James Horner im Fernsehen
James Horner arbeitet oft zusammen mit
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Paul Kent
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Star Trek II: Der Zorn des Khan -
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Ike Eisenmann
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Walter Koenig
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George Takei
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Nicholas Meyer
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Star Trek II: Der Zorn des Khan
A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
Der Amerikaner James Horner zählt zu den bedeutendsten Filmmusikkomponisten der heutigen Zeit. Horner wurde im Londoner Royal College of Music auf Piano und Horn ausgebildet und studierte später in Kalifornien Musik und Komposition.
Insbesondere durch seinen Vater, Filmproduzent Harry Horner ("Haie der Großstadt"), fand James Horner den Weg ins Filmgeschäft Hollywoods. Erste Erfahrungen sammelte er hier durch die Zusammenarbeit mit Trash-Papst Roger Corman. Für diesen vertonte er zum Beispiel den Sciencefiction-Film "Sador - Herrscher im Weltraum" aus dem Jahr 1980. Der große und endgültige Durchbruch gelang Horner allerdings durch die Zusammenarbeit mit den weltbekannten Regisseuren Ron Howard und James Cameron.
Stilistisch vertraut Horner auf breit instrumentierte und zumeist voll orchestrierte Kompositionen, die der klassischen Tonalität folgen, aber auch deutliche Einzüge von Folklore und ethnischen Klängen, zeitgenössischer Musik und Synthesizerelementen tragen. Das Hauptaugenmerk liegt typischerweise auf üppigen Streicherpassagen, kontrastiert mit dynamischer Perkussion und deutlichen Bläseranteilen.
Horner ist einer der talentiertesten und fähigsten Komponisten, seine Themen sind einprägsam, die Dramaturgie seiner Werke erschließt sich häufig auch ohne die laufenden Bilder. Auf fast malerische Weise setzt er die handlungsbestimmenden Melodien zu einem Gesamtgemälde zusammen. Mit seinen besten Werken bewegt er sich mit Leichtigkeit auf Augenhöhe mit einem Howard Shore ("Der Herr der Ringe") und besitzt fast die virtuose Leichtigkeit eines John Williams ("Star Wars"). In letzter Zeit verkommt die Kreativität von James Horner leider ein wenig. Er macht sich angreifbar, da er teils offensichtlich und umfangreich eigene Werke und Themen zitiert und recycelt, aber auch Passagen aus klassischen Kompositionen zu nutzen scheint - ein Vorwurf allerdings, der eine überwiegende Zahl der heutigen Filmmusikkomponisten trifft.
Sein letzter großer Erfolg war die Musik zu Camerons "Avatar - Aufbruch nach Pandora", für seine epochale Filmmusik zu "Titanic" erhielt er im Jahr 1997 gleich zwei Oscar-Auszeichnungen.
Weitere bedeutende Werke von James Horner sind unter anderem seine Scores zu "Willow", "Rocketeer - Der Raketenmann", "Star Trek - Der Zorn des Khan", "Star Trek - Auf der Suche nach Mr. Spock", "Aliens - Die Rückkehr", "In einem Land vor unserer Zeit", "Braveheart", "Legenden der Leidenschaft", "Apollo 13" und "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn".
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
styx.canomo Sun, 04 Nov 2012 19:33:37 -0000
Antwort löschendeinen kommentar kann man aber wirklich nur auf die zeit vor dem neuen jahrtausend beziehen, denn seitdem sind sowohl er als auch andere wie hans zimmer von der qualität her in ein bodenloses loch gestürzt.
Ansi Sun, 07 Apr 2013 12:09:12 -0000
Antwort löschenAlso auch grade in den letzten Jahren hat Horner durchaus interessante Werke komponiert. Zum Beispiel die Musik zu "Der Junge im gestreiften Pyjama" oder das Remake von "Karate Kid"...