Fricki76
Fricki76 aus Kreuzlingen/schweiz ist 37 Jahre alt. Er hat sich Sat, 30 May 2009 00:40:04 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2335 Filme bewertet und legendäre 321 Kommentare geschrieben. Ich liebe das Kino und Filmfestivals und schreibe Filmkritiken für www.asianfilmweb.de und das Multimania Magazin. Auch wenn ich viele besondere cineastische Leidenschaften habe, ein wirkliches Lieblingsgenre habe ich nicht. Neben dem asiatischen schlägt mein Herz allerdings besonders für das skandinavische Kino... Mehr
| Alter | 37 |
|---|---|
| Stadt | Kreuzlingen/Schweiz |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Doug Heffernan von "King of Queens"... |
| Schreibt sonst für | Asianfilmweb.de |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Paul Giamatti, Christian Bale, Tandanobu Asano, Jeff Bridges, Cate Blanchett, Colin Farrell, Jamie Foxx, Philip Seymour Hoffman, Johnny Depp, Edward Norton, Javier Bardem, Josh Brolin, Billy Bob Thornton, Tim Robbins, Judi Dench, Jim Broadbent, Antony Hopkins, Jackie Chan, Marilyn Monroe und viele mehr... |
| Ich bin Fan von: | |
| Meine Lieblingsregisseure: | Joel und Ethan Coen, Quentin Tarrantino, Akira Kurosawa, Hayao Miyazaki, Michael Mann, Woody Allen, Zhang Yimou, Takeshi Kitano, Alfred Hitchcock, Clint Eastwood, Tim Burton, Christopher Nolan, Kevin Smith, Anders Thomas Jensen und viele mehr... |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "... do you know what they call a quarterpounder with cheese in Paris? They don`t call it a quarterpounder with cheese? No man, they`ve got the metric system..." (Pulp Fiction) |
| Über mich | Ich liebe das Kino und Filmfestivals und schreibe Filmkritiken für www.asianfilmweb.de und das Multimania Magazin. Auch wenn ich viele besondere cineastische Leidenschaften habe, ein wirkliches Lieblingsgenre habe ich nicht. Neben dem asiatischen schlägt mein Herz allerdings besonders für das skandinavische Kino... |
"Pieta" ist Kims 18. Film und obwohl bereits der zweite nach seiner tiefen Lebenskrise, die er in der autobiografischen Dokumentation "Arirang" verarbeitet hat, ein selbstbezeichneter Neuanfang. Milder geworden ist Kim jedoch nicht, auch "Pieta" dreht sich um bekannte Motive wie Einsamkeit, Schuld, Sühne, Rache und Demütigung - um nur die offensichtlichsten zu nennen…
"Pieta" ist Kims 18. Film und obwohl bereits der zweite nach seiner tiefen Lebenskrise, die er in der autobiografischen Dokumentation "Arirang" verarbeitet hat, ein selbstbezeichneter Neuanfang. Milder geworden ist Kim jedoch nicht, auch "Pieta" dreht sich um bekannte Motive wie Einsamkeit, Schuld, Sühne, Rache und Demütigung - um nur die offensichtlichsten zu nennen. Auch die mehr oder weniger explizit dargestellte Gewalt ist ein wiederkehrender Bereich - für den Kim immer wieder heftig kritisiert wird, am bekanntesten ist in diesem Zusammenhang wohl "Seom - Die Insel". Im Vergleich zu diesem Werk, das Kims Durchbruch bedeutete, ist die Gewalt in "Pieta" deutlich anders akzentuiert. Sie ist nicht explizit sondern subtil, aber deshalb nicht weniger brutal. Wenn einem von Kims Filmen nicht der Vorwurf von Gewalt als Selbstzweck gemacht werden kann, dann wohl diesem (...)
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Mad Circus - Eine Ballade von Liebe und Tod
Fricki76 9.0 "Herausragend" Mon, 08 Apr 2013 04:48:47 -0000
Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges
Fricki76 9.0 "Herausragend" Sun, 24 Mar 2013 04:17:12 -0000
Was zunächst nach einem klassischen Thriller "Machtkampf am Arbeitsplatz" riecht und nur gemächlich an Fahrt aufnimmt, entpuppt sich letztlich als spannend inszenierte Variante von Klassikern wie "Cocktail für eine Leiche" oder "Das perfekte Verbrechen" mit Anthony Hopkins. Dabei gefällt vor allem der Abwechslungsreichtum von Sagniers Spiel beziehungsweise die Wandlung ihrer Rolle. Von der demütigen Teamplayerin über die zerbrechliche Untergebene bis zur eiskalten Kriminellen kommen alle Facetten einer komplexen und starken Persönlichkeit vor. Die Spannung bleibt nach einem etwas zähen Einstieg hoch. Mit überraschenden inszenatorischen Kniffen sorgt Regisseur Corneau dafür, den Zuschauer bis zum Ende zu fesseln.
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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
Fricki76 4.5 "Uninteressant" Thu, 14 Feb 2013 22:02:11 -0000
Die Geschichte um die Sucherin Cassandra, die das erste Mal in Dragon Age II vorkommt, ist klassische Fantasy-Kost. Rechteinhaber Bioware hat sich für ein erstes Anime-Spin-Off mit der bekannten Animeschmiede Funimation (Vexille) zusammen getan. Das Potential einer solchen Zusammenarbeit ist gewaltig. Bioware hat in jahrelanger Arbeit die Fantasywelt Ferelden entwickelt, nach eigenen Angaben in…
Die Geschichte um die Sucherin Cassandra, die das erste Mal in Dragon Age II vorkommt, ist klassische Fantasy-Kost. Rechteinhaber Bioware hat sich für ein erstes Anime-Spin-Off mit der bekannten Animeschmiede Funimation (Vexille) zusammen getan. Das Potential einer solchen Zusammenarbeit ist gewaltig. Bioware hat in jahrelanger Arbeit die Fantasywelt Ferelden entwickelt, nach eigenen Angaben in Anlehnung an das bei der Entwicklung des ersten Spiels noch lange nicht so bekannte Fantasy-Epos von George R.R. Martin, „Das Lied aus Eis und Feuer“. Eine ganze Welt, mit Rassen, einer Geschichte und Kultur, mit Monstern und Magiern, und vor allem mit fertigem Konzeptmaterial für all das. Funimation ist ein erfahrenes und erfolgreiches Anime-Studio. Für Freunde der Dragon-Age-Franchise kommt gleich zu Beginn ein wohliges Gefühl auf, man fühlt sich zu Hause und wenn man die überaus erfolgreichen Spiele mochte, wohl noch ein bisschen mehr. Es gibt aber zwei große Mankos an „Dawn of the Seeker“: Erstens ist die Geschichte (im Gegensatz zur komplexen Handlung in den Spielen) viel zu banal und vorhersehbar, als dass sie einen eingefleischten Fantasy-Fan ins Träumen bringen könnte. Mit gerade mal 83 Minuten reiner Filmzeit ist dafür schlicht auch nicht genug Zeit geblieben. Vielleicht wäre es eine bessere Idee gewesen, die Sache bei der Handlung etwas mehr auszufeilen. Der zweite Kritikpunkt ist die cross-mediale Aufstellung des Films, dem man durchaus viel Potential zuschreiben kann. Der konzeptionelle Stil der Serie ist sehr schick, aber die computergenerierte Animation kommt dennoch zwiespältig daher. Oft sehr stimmungsvoll, wirken manche Charaktere mit der am Comic-Stil angelehnten Cell-Shading-Grafik einfach peinlich. Die am Computer gefertigten Geschehnisse kommen mal (zu) steril, mal jedoch wieder sehr schick rüber, vor allem die Drachen und die blutigen Kämpfe können viele eingebüßte Punkte wieder wett machen. Trotzdem bleibt das Abenteuer vor allem wegen der tumben Story für den durchschnittlichen Fantasy-Anime-Freund eben genau das: Durchschnitt. Dragon-Age-Freaks können vielleicht noch 1-2 Punkte dazu zählen. Ein echter Kracher ist „Dawn of the Seeker“ definitiv nicht. Das offene Ende lässt auf Nachschub hoffen und damit auf ein ausgefeilteres Drehbuch.
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Was hat James (Nick Stahl) wohl dem Unbekannten angetan, der mit Obsession sein Haus, sein Leben und seine Ehe beobachtet? Oder sind er und seine Frau Amy schlicht Opfer eines psychopathischen Stalkers, der ausser seinem Sadismus keinen Grund hat, das Leben des Paares zu zerstören? Die Frage bohrt, während man sich „388 Arletta Avenue“ von den Produzenten von „Splice“ und „Cube“ ansieht. Die Grundidee…
Was hat James (Nick Stahl) wohl dem Unbekannten angetan, der mit Obsession sein Haus, sein Leben und seine Ehe beobachtet? Oder sind er und seine Frau Amy schlicht Opfer eines psychopathischen Stalkers, der ausser seinem Sadismus keinen Grund hat, das Leben des Paares zu zerstören? Die Frage bohrt, während man sich „388 Arletta Avenue“ von den Produzenten von „Splice“ und „Cube“ ansieht. Die Grundidee kommt einem bekannt vor, die Herangehensweise ist allerdings ambitioniert: Der gesamte Film wird konsequent aus der Perspektive der Überwachungskameras erzählt, die der geheime Beobachter in Wohnung, Auto und Arbeitsplatz ohne James Wissen installiert hat. Es ist zu Beginn beklemmend, wie James zunehmend isoliert wird und es auch bleibt, als seine Frau verschwunden ist. Niemand glaubt ihm das Verschwinden seiner Katze, seiner Frau und der anderen merkwürdigen Dinge, die in seinem Haus passieren. Irgendwo auf dieser Reise kommt einem die Spannung dann abhanden, über den Täter erfährt man zu wenig und mit dem Opfer kann man sich nicht identifizieren. Obwohl der Film inhaltlich an Highlights aus der Störkanal-Reihe wie „5150 Elm’s Way“, „Alexandra’s Project“ oder Michael Hanekes grandiosen „Caché“ erinnert, kann er trotz der guten Ansätze niemandem aus der Verwandtschaft das Wasser reichen. Er schafft es durch das zu gemächliche Erzähltempo nicht, echtes Gruseln auszulösen. Und die Antwort nach der Person bzw. den Motiven des Täters enttäuscht am Ende zusätzlich. Fazit: Idee gut. Umsetzung zu unausgegoren. Das passiert bei Haneke und Störkanal definitiv nicht.
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Million Dollar Crocodile - Die Jagd beginnt
Fricki76 4.5 "Uninteressant" Sat, 02 Feb 2013 01:52:36 -0000
Von der Schlachtbank, um in einem Delikatessenrestaurant zu einem Hauptgericht verarbeitet zu werden, entkommt die acht Meter lange Krokodildame Mao ihren Häschern. Bald sind dem gigantischen Reptil nicht nur die Polizei, sondern auch ein netter kleiner Junge, der ehemalige Besitzer und ein paar tollpatschige Ganoven auf den Fersen. Denn das in die Enge getriebene Tier versetzt nicht nur die Umgebung…
Von der Schlachtbank, um in einem Delikatessenrestaurant zu einem Hauptgericht verarbeitet zu werden, entkommt die acht Meter lange Krokodildame Mao ihren Häschern. Bald sind dem gigantischen Reptil nicht nur die Polizei, sondern auch ein netter kleiner Junge, der ehemalige Besitzer und ein paar tollpatschige Ganoven auf den Fersen. Denn das in die Enge getriebene Tier versetzt nicht nur die Umgebung in Panik, sondern hat auf seiner Flucht auch eine Krokoleder-Handtasche mit 100.000 Euro verspeist. Die Handtasche aus Krokodil-Leder ist einer der gelungeneren Gags an dem Slapstick-Monster-Mash-Up aus China. Wer reinen, blutigen Tierhorror erwartet, wird enttäuscht sein. Am ehesten kann man „Million Dollar Crocodile“ als eine abgedrehte Fernost-Variante des US-Vorbilds „Lake Placid“ sehen, mit erstaunlich solider CGI und einigen bekannten Gesichtern des China-Kino. Für letzteres muss man schon eine besondere Affinität mitbringen, um an dem etwas unausgegorenen Mix Gefallen zu finden. Für einen echten Monsterfilm ist er viel zu brav geraten, für eine gelungene Komödie dürfte der skurrile asiatische Humor dagegen nicht den Geschmack eines europäischen Massenpublikums treffen. Als Nischenfilm für Asia-Fans, die es als cineastisches Experiment ansehen und bei asiatischem Pathos nicht gleich die Augen verdrehen, hat der Film durchaus einen gewissen Gout. Und hey: Am Ende wird der Bösewicht von seiner geplanten Mahlzeit verspeist. Und das ist doch eine Ironie, die auch der europäische Filmfreund lustig finden kann.
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Gästebuch
dustyOn3 Fri, 18 Nov 2011 22:41:31 -0000
Bekomme ich von dir spontan ein paar direkte Asia-Empfehlungen? :-)
Ich habe in dem letzten Monat eigentlich ausschließlich das koreanische Kino genossen, und möchte meinen Horizont gerne auch in Richtung Hong-Kong-Kino und Japan-Kino erweitern.
wickedmind Sat, 03 Sep 2011 22:39:20 -0000
Huhu Fricki!
Deine Kommentare gefallen mir gut, mach bloß immer weiter so! Habe Dir auch mal eine Anfrage geschickt. Es würde mich freuen mehr von Deinen Bewertungen zu hören! :) LG
Chris12zero Mon, 27 Jun 2011 17:11:06 -0000
Ein Asia-Fan, da nehm ich doch gern an !! ;)
Greetzers !! Chris
SpiceWeasel Mon, 16 May 2011 08:55:24 -0000
Hi Fricki,
Anfrage gerne angenommen! In der Störkanal-Reihe gibts echt einige Filmperlen! (7 days, 5150 Elm Street, Bedvilled, Dogtooth hab ich mir schon geholt)
Greetz
Das Weasel
Tyler Wed, 23 Dec 2009 22:20:44 -0000
Hey Daniel :)
Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und eine stressfreie und kreative Zeit, aufdas noch ganz viele KOmmentare von dir kommen!
Liebe Grüße
Brennegan Mon, 16 Nov 2009 21:21:54 -0000
Bitte, bitte. Ja, ich weiß! Manchmal kann ich mich nicht beherrschen, wenn mir ein Film zu bunt wird ... Wahrscheinlich müssen die Filme unter tiefsten inneren Problemen leiden ... oder sie sind wirklich einfach nur schlecht. Aber ich muss ehrlich sagen, es wird wohl das zweitere sein ;)
Tyler Wed, 21 Oct 2009 09:12:43 -0000
Sicher^^ na das auf jeden Fall! Bin schon sehr gespannt auf die Lone Wolf & Cub Filme, nachdem die Mangas ja schon so toll sind...
gnadenlos?*lol* manchmal muss das sein da kann ich nicht widerstehen ;)
Tyler Wed, 21 Oct 2009 08:30:33 -0000
Hallo Daniel, vielen Dank für die Anfrage, tollen Geschmack hast du. Ich sehe mich schon lauter asiatische Schätze vormerken^^ Schön das es hier noch mehr User mit nem Asia-Faible gibt :)
okami6 Thu, 16 Jul 2009 08:54:10 -0000
Das Kompliment kann ich zurückgeben. Besonders auf asiatischem Sektor, das hier etwas weniger geläufig ist.
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Auch wenn immer wieder Over-the-Top Action-Szenen (inklusive wirklich vorzeigbaren Stunts, aber eher schlechten Computereffekten) eingestreut werden, ist der Film im Kern ein Mix aus Thriller und Drama mit überraschend deutlichen Elementen der Mediensatire. Ein bisschen CGI, ein paar ganz ordentliche Kampfszenen und viele Verfolgungsjageden, ein bisschen Herzschmerz, ein bisschen Asia-Slapstick,…