City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker

Nanjing! Nanjing! (2009), CN/HK
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama

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- Kritiker
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von Chuan Lu, mit Ye Liu und Yuanyuan Gao

China, Dezember 1937. Das Land befindet sich im Krieg mit Japan. Mehrere große Städte sind bereits gefallen, die Japaner stehen vor der Hauptstadt Nanjing. Nach wochenlangem Bombardement sind nationale und internationale Regierungsvertreter bereits längst aus der Stadt geflohen. Dies ist die Geschichte der verbleibenden Einwohner. Der charismatische General Lu widersetzt sich mit seinen schlecht ausgerüsteten Männern den feindlichen Panzern in Straßenkämpfen, wild entschlossen, die Stadt zu verteidigen. Herr Tang flieht mit seiner Familie in die internationale Schutzzone, die inzwischen zu einem riesigen Flüchtlingscamp für Zivilisten geworden ist. Die engagierte junge Lehrerin Fräulein Jiang koordiniert das Leben in dieser überfüllten Enklave. Der Soldat Kadokawa beobachtet die Brutalität des Krieges, unfähig, sich ihr zu entziehen. Während die Japaner beginnen, die Stadt zu besetzen, versuchen diese Menschen verzweifelt, in einer Stadt zu überleben, in der es einfacher ist zu sterben als zu leben.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker

Fricki76: Asianfilmweb.de

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10.0Lieblingsfilm

Ein erschütterndes Stück Geschichte, mit mehrfach preisgekrönter Kamera gefilmt. Mit einer großen Ähnlichkeit zu "Schindlers Liste" porträtiert der Film ein Stück Zeitgeschichte, das noch heute, nach über 70 Jahren nicht ansatzweise aufgearbeitet ist. Die Kriegsverbrechen der Japaner werden akribisch und explizit dargestellt, es reiht sich ein Schlag aufs Gemüt an den nächsten. Filme können Spiegel gesellschaftlich releavanter Themen sein, politisch und kulturell bedeutsam - dies ist so ein Film. Er erfüllt seinen aufklärerischen Charakter, indem er darstellt, wozu die Bestie Mensch fähig ist. Eine Altersfreigabe ab 16 Jahren ist absolut gerechtfertigt, mehr noch: der Film ist über weite Strecken so bestürzend, daß sich zarte Kinderseelen drei Mal überlegen sollten, ob sie sich der Brutalität der Bilder aussetzen wollen. Wer es tut, wird wahrscheinlich für eine ganze Weile sehr nachdenklich sein. „City of Life and Death“ gewann zu Recht etliche Filmpreise, unter anderem den Hauptpreis des Filmfestivals von San Sebastian 2009.

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Bradbury

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Hey den Film gibts hier zweimal!



Kommentare (2) — Film: City Of Life And Death - Das Nanjing Massaker

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Markus Zöllner

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich weiß ganz ehrlich nicht wie ich dieses Seelengemetzel wirklich bewerten soll. Bis jetzt hat es kein Film geschafft mich SO betroffen zurück zu lassen. Dieser Film ist wie ein derber Schlag in den Magen auf den man nicht vorbereitet ist. Ich hab mir im Vorfeld natürlich Rezensionen durchgelesen wo auch schon erwähnt wurde das es absolut nichts für schwache Nerven ist... aber das war doch zu viel...
Ehrlich gesagt weiß ich nicht mal wie ich dieses 'Mahnmal gegen den Krieg' Rezensieren soll weshalb ich hier jetzt schluss mache und ihn mir noch ein zweites mal anschauen werde.

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Framesurfer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film läßt einen sprachlos zurück. Er ist konsequent in SW gehalten, ein Stilmittel was gewöhnlich bei Filmen, die dokumentarisches Material aus dem zweiten Weltkrieg enthalten, benützt wird. Hier unterstützt es die Wucht der Bilder die auf den Betrachter buchstäblich einschlagen. Das gezeigte Grauen ist kaum fassbar und doch man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, einer propagandistischen Überhöhung. City Of Live And Death zeigt, was der Krieg mit den Menschen macht, den Opfern, wie mit den Tätern. Vergleichbar nur noch Geh und sieh oder Brotherhood.

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lieber_tee

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Spoiler:
Als das Baby aus dem Fenster geworfen wurde war ich fassungslos.


Framesurfer

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Mir ist mehrfach die Kinnlade runter geklappt, auch bei diesem grotesken Umzug.


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