Taxi Teheran

Taxi

IR · 2015 · Laufzeit 82 Minuten · FSK 6 · Dokumentarfilm, Komödie · Kinostart

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von Jafar Panahi, mit Jafar Panahi und Hana Saeidi

Taxi Teheran ist ein iranisches Filmdrama von Regisseur Jafar Panahi. Der Film feierte im Rahmen der 65. Internationalen Filmfestspiele von Berlin seine Weltpremiere.

Handlung von Taxi Teheran
Taxi Teheran beginnt – wie sollte es auch anders sein – mit einem Taxi. Dieses Taxi bewegt sich mühselig durch die Straßen von Teheran. Das Leben pulsiert und ein Fahrgast nach dem anderen steigt in den Wagen ein oder verlässt ihn. Am Steuer des Taxis sitzt niemand Geringeres als Regisseur Jafar Panahi. Er interviewt all die Menschen, die seinen Service in Anspruch nehmen. Dabei avanciert der Film mit jeder weiteren Minute zu einem Portrait bereits erwähnter Stadt und lässt die iranische Bevölkerung offen ihre Gedanken äußern. Die Geschichten, die dabei ans Tageslicht gelangten sind sowohl dramatischer als auch heiterer Natur. Das Taxi befindet sich ständig in Bewegung und gelangt somit bis in die entlegensten Winkel von Teheran. Das Resultat ist ein vielschichtiger Kommentar, der sich ganz von alleine zusammensetzt.

Hintergrund & Infos zu Taxi Teheran
Taxi Teheran feierte im Rahmen des Wettbewerbs der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2015 seine Premiere und wurde dort mit dem Goldenen Bären prämiert. Den Preis nahm Panahis Nichte entgegen, da der Filmemacher nicht ausreisen darf.

Jafar Panahi hat bereits durch verschiedene Kurzfilme und Dokumentationen Bekanntheit erlangt. In Taxi Teheran befestigt er Filmemacher eine Kamera am Armaturenbrett seines fahrbaren Untersatzes und lässt die Menschen, denen er unterwegs begegnet, aus ihrem Leben erzählen. Jafar Panahi umschreibt sein Werk wie folgt: “Ich bin Filmemacher. Ich kann nichts anderes als Filme machen. Mit Kino drücke ich mich aus, es ist mein Leben. Nichts kann mich am Filmemachen hindern. Denn wenn ich in die äußerste Ecke gedrängt werde, ziehe ich mich in mein Innerstes zurück. Und trotz aller Einschränkungen wird in dieser inneren Abgeschlossenheit die Notwendigkeit, etwas zu erschaffen, zu einem immer größeren Trieb. Kino als Kunstform wird zu meinem Hauptanliegen. Ich muss unter allen Umständen weiter Filme machen, um der Kunst Respekt zu erweisen und mich lebendig zu fühlen.”. (MH)

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Cast & Crew zu Taxi Teheran

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