Das Löwenmädchen

Løvekvinnen

NO · 2016 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart

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von Vibeke Idsøe, mit Rolf Lassgård und Mathilde Thomine Storm

In der norwegischen Romanverfilmung Das Löwenmädchen wird eine junge Frau aufgrund ihres Gendefekts im Haus versteckt gehalten, weil sie am gesamten Körper behaart ist.

Handlung von Das Löwenmädchen
Das Löwenmädchen wird so genannt, weil es unter einem besonderen Gendefekt leidet: Von ihrer Geburt im Jahr 1912 an ist ihr Körper von Kopf bis Fuß mit einem dünnen, blonden Haar bedeckt. Da ihre Mutter stirbt, als die kleine Eva (Mathilde Thomine Storm) das Licht der Welt erblickt, weiß ihr Vater (Rolf Lassgård) nicht, wohin mit dem kleinen fellbedeckten Bündel und würde es am liebsten vergessen. Zum Glück stehen dem weltfremden Bahnhofsmitarbeiter ein Nachbars-Ehepaar und ein Arzt in diesen schweren ersten Monaten zur Seite.

Doch auch sie können nichts gegen die Entscheidung des Vaters ausrichten, dass Eva entfernt von den Augen der Dorfbewohner aufwachsen soll. Aber natürlich macht das Gerede in dem kleinen norwegischen Provinzort auch vor verschlossenen Türen nicht Halt. Trotz ihrer Gefangenschaft kann Eva jedoch Freude am Leben finden und sogar ein paar Freunde gewinnen, so zum Beispiel einen Bahn-Angestellten (Rolf Kristian Larsen), der ihr das Morsen beibringt, oder das Kindermädchen Hannah (Kjersti Tveterås), das mit ihrer Fürsorge betraut wird. Während ihr Vater wichtige Ärzte aus der Hauptstadt kommen lässt, die Evas Krankheit ergründen sollen, erkämpft das Löwenmädchen sich derweil das Recht, zur Schule zu gehen und macht damit seinen ersten Schritt hinaus in die große Welt.

Hintergrund & Infos von Das Löwenmädchen
Das Löwenmädchen ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans, den der norwegische Autor Erik Fosnes Hansen 2006 veröffentlichte. Da es sich bei der Film-Adaption um eine deutsch-norwegische Produktion handelt, sind sowohl deutsche Darsteller (Ken Duken und Burghart Klaußner) als auch skandinavische Schauspieler (Rolf Lassgård, bekannt als schwedischer Henning-Mankell-Ermittler Kurt Wallander) vertreten.

Der norwegische Filmemacher Vibeke Idsøe, der 2002 bereits den Astrid-Lindgren-Klassiker Karlsson vom Dach inszenierte, übernahm für Das Löwenmädchen die Aufgabe der Regie.

Bei der seltenen genetischen Erkrankung, unter der die Protagonistin Eva leidet, handelt es sich um eine Form der Hypertrichose. Dabei erstreckt sich die Behaarung über die üblichen Kopf- und Geschlechtshaare hinaus auch auf andere Körperregionen und kann den gesamten Körper überziehen. (ES)

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  • Das Löwenmädchen mit Kjersti Tveterås - Bild
  • Das Löwenmädchen mit Ida Ursin-Holm - Bild
  • Das Löwenmädchen mit Ida Ursin-Holm - Bild

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Cast & Crew zu Das Löwenmädchen

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Musik
Filmdetails Das Löwenmädchen
Genre
Drama
Zeit
1910er Jahre, 1912, 1920er Jahre, 20. Jahrhundert
Ort
Norwegen
Handlung
Aussehen, Außenseiter, Bahnhof, Blond, Blondine, Erwachen der Sexualität, Erwachsenwerden, Freaks, Haare, Kindermädchen, Krankheit, Leiden, Löwe, Menschlicher Körper, Mädchen, Norweger, Tochter, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Mutter, Zirkus
Stimmung
Berührend, Ernst
Zielgruppe
Frauenfilm, Jugendfilm
Schlagwort
Jugendbuch, Romanverfilmung
Verleiher
NFP neue film produktion
Produktionsfirma
Filmkameratene A/S , Gifted Films , MMC Movies

5 Kritiken & 1 Kommentare zu Das Löwenmädchen

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