Familie Brasch

Familie Brasch / AT: Die Braschs oder der diskrete Charme der Nomenklatura; The Brasch Family; Die Braschs; Familie Brasch - Eine deutsche Geschichte

DE · 2018 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 6 · Dokumentarfilm · Kinostart

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von Annekatrin Hendel

Die berühmt-berüchtigte Familie Brasch versucht mit ihren vier Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland Fuß zu fassen. Annekatrin Hendel widmet ihnen eine Dokumentation.

Handlung von Familie Brasch
Horst und Gerda Brasch trafen sich als Juden im Exil in London, zogen 1946, nach Ende des Zweiten Weltkriegs, aber nach Ostberlin, um in der sowjetischen Besatzungszone ihre Familie zu gründen und ihre Träume von einer gerechten, antifaschistischen Gesellschaft zu verwirklichen. Die kunstbegeisterte Gerda fand hier allerdings nie eine richtige Heimat und starb bereits 1975. Horst Brasch hingegen trat zum katholischen Glauben über, wurde Staatsfunktionär und verschrieb sich ganz dem Kommunismus.

Die Söhne Thomas und Peter Brasch wurden Schriftsteller, Klaus Brasch hingegen Schauspieler. Sie legten sich wiederholt mit ihrem Vater an. Alle drei wurden nicht sehr alt. Nur Marion Brasch, dem jüngsten Kind, gelang es, vollständig in der modernen Gesellschaft anzukommen.

Hintergrund & Infos zu Familie Brasch
Familie Brasch, angeführt von SED-Parteifunktionär Horst Brasch, war auch als "die Braschs" bekannt. Sie wurden zuweilen auch als "die Manns der DDR" bezeichnet. Regisseurin Annekatrin Hendel hatte sich bereits in ihren Dokumentarfilmen Vaterlandsverräter (2011) und Anderson (2014) mit Personen der DDR-Geschichte auseinandergesetzt. (ES)

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