French Connection - Brennpunkt Brooklyn

The French Connection

US · 1971 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Actionfilm, Thriller, Drama · Kinostart

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von William Friedkin, mit Gene Hackman und Fernando Rey

In William Friedkins oscarprämiertem Actionklassiker jagt der manische Cop Gene Hackman die französische Mafia durch das dreckig verschneite New York.

Der New Yorker Drogenfahnder Jimmy Doyle, genannt Popeye (Gene Hackman), ist kein strahlender Held, sondern ein desillusionierter Unsympath, dem schon mal die Hand ausrutscht. Auf einer nächtlichen Zechtour durch abgeranzte Spelunken beginnt er mit seinem Partner Russo (Roy Scheider) aus einer Laune heraus, einen Kneipengast zu observieren. Die beiden Ermittler landen einen Volltreffer. Bei dem Mann handelt es sich um den Drogenhändler Salvatore Boca (Tony Lo Bianco), der einen Deal mit dem französischen Drogenboss Alain Charnier (Fernando Rey) aus Marseille einfädeln möchte. Es geht um Heroin im Wert von 32 Millionen US-Dollar.

Doyle und Russo beginnen mit der mühsamen Beschattung der Drogendealer im winterlichen New York City. Nach einem Mordanschlag steigert sich Doyle immer mehr in den Fall hinein und liefert sich mit den Mafiosi aus Frankreich einen erbitterten Kleinkrieg auf offener Straße, der zunehmend außer Kontrolle gerät.

Hintergrund und Infos zu French Connection
Der Actionthriller beruht teilweise auf wahren Begebenheiten. Zwei Ermittler der New Yorker Drogenfahndung hefteten sich tatsächlich nach dem Besuch eines Nachtclubs an die Fersen eines Mannes, der sich schließlich als Drogenhändler herausstellte. William Friedkin machte daraus einen rauen Actionthriller, der sich in seinen grobkörnigen Bildern und dem trostlosen Setting in die gerade entstandene Tradition des New Hollywood einreiht. Gene Hackman spielte eine seiner ersten Hauptrollen und wurde gleich mit einem Oscar belohnt. Weitere Trophäen gingen an den Regisseur, Drehbuchautor Ernest Tidyman und Cutter Gerald B. Greenberg. Außerdem wurde French Connection als bester Film des Jahres 1971 ausgezeichnet.

Besonderes Aufsehen errang die wilde Verfolgungsjagd in der Mitte des Films, in der Gene Hackman mit einem Auto eine überirdisch fahrende U-Bahn durch die engen Straßen von New York City verfolgt. Die Aufnahmen wurden zum Teil mit einer Handkamera aus dem fahrenden Auto gefilmt und für die damalige Zeit so rasant geschnitten, dass sie für das Actiongenre stilprägend wurden. Der fertige Film war so erfolgreich, dass er die 1975 entstandene Fortsetzung French Connection 2 nach sich zog. (MB)

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