The Room ist ein Drama aus dem Jahr 2003 von Tommy Wiseau mit Tommy Wiseau, Juliette Danielle und Greg Sestero.

Tommy Wiseaus Regie- und Schauspieldebüt The Room gilt als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten und genießt genau deshalb Kultstatus.

Kompletter Inhalt & Hintergrundinfos zu The Room

Handlung von The Room
Kurz vor seiner geplanten Hochzeit steht das Leben von Johnny (Tommy Wiseau) am Rande einer Katastrophe - doch er ahnt davon noch nichts: Seine Verlobte Lisa (Juliette Danielle) liebt ihn nicht mehr und betrügt ihn heimlich mit seinem besten Freund Mark (Greg Sestero). Als bei Lisas Mutter Brustkrebs diagnostiziert wird, der Nachbarsjunge Denny (Philip Haldiman) von Dealern bedroht wird, dieser seine Liebe zu Lisa gesteht und Johnny bei seiner Beförderung leer ausgeht, steuert alles auf eine unausweichliche Katastrophe zu.

Hintergrund & Infos zum Film The Room
The Room ist ein Herzensprojekt des in Frankreich aufgewachsenen Tommy Wiseau. Zunächst als Theaterstück konzipiert, versuchte er anschließend vergeblich The Room in Roman-Form bei einem Verlag unterzubringen. Wiseau beschloss, den Film selbst zu produzieren und ‘organisierte’ hierfür unter anderem durch den Import koreanischer Lederjacken das 6 Millionen Dollar Budget. Er mietete sich ein Studio und kaufte sich ein Kameraset. Da er den Unterschied zwischen Film und Digitalvideo nicht verstand, filmte er mit beiden Formaten gleichzeitig auf zwei Kameras. Auch im Bereich Besetzung zeigte sich die Unerfahrenheit Wiseaus. Zahlreiche Schauspieler wurden noch vor Drehbegin entlassen, was nicht zuletzt zum verhältnismäßig hohen Budget beitrug. So war Greg Sestero eigentlich nur als Crewmitglied angestellt, musste dann aber, nachdem der ursprüngliche Schauspieler entnervt kündigte, die Rolle des Mark übernehmen. Ebenso waren diverse andere Schauspielerinnen für die Rolle der Lisa vorgesehen. Der Legende nach hatte es auch Juliette Danielle schwer, die frisch nach San Francisco gezogen war, noch keinerlei Schauspielerfahrung hatte und bereits am ersten Drehtag eine Sexszene mit Tommy Wiseau bewältigen musste. Auch bei der Vermarktung griff Tommy Wiseau zu extremen Mitteln: Mit jedem Kinoticket verschenkte er eine Soundtrack-CD. Er mietete riesige Plakatwände, auf denen er The Room mit seinem eigenen riesigen Gesicht bewarb und den Film mit den Stücken eines Tennessee Williams verglich. Leider dachten potenzielle Zuschauer aufgrund des Gesichts-Plakats, es handle sich um einen Horrorfilm. Auch für die Academy Awards sollte The Room ins Rennen gehen - vergeblich. Schon bei seiner Premiere brach das Publikum in lautes Lachen aus, doch nach einigen Wochen waren gerade einmal 1900 Dollar an Ticketerlösen eingegangen. Der Kultstatus des Filmes entwickelte sich jedoch ungewöhnlich schnell. Dank Mund-zu-Mund-Propaganda stiegen die Zuschauerzahlen schon kurz darauf an. Die Besucher machten die Kinovorführungen zu Happenings, indem sie etwa jedes Mal, wenn ein Löffel grundlos im Bild auftaucht, mit Plastelöffen auf die Leinwand warfen. Wiseau selbst hatte genug Humor, um zumindest aus diesem Kultstatus einen Erfolg zu machen. Er sorgte für wöchentliche Mitternachts-Screenings und nutzte die begeisterten Fans, um seinen DVD-Release zu promoten. Leider ist Wiseau auch ein ziemlich eigenwilliger Geschäftsmann: Fast die gesamten Ticket- und DVD-Erlöse flossen seiner Angabe nach in die Rechnungen für das riesige Gesichts-Plakats in San Francisco, das er mehrere Jahre nicht abnehmen ließ. Schnell wurde der Film auch in Schauspielerkreisen zum Kult. Besonders in der Apatow-Clique um Paul Rudd wurde der Ausdruck “You Roomed it!” zum Synonym für verdorbene Szenen. Es existierten immer wieder Vermutungen, dass Wiseau The Room absichtlich derart schlecht inszeniert. Dem widersprach jedoch ein anonymes Castmitglied: “Tommy ist ein netter Kerl. Aber er hat nur Scheiße im Kopf. Er wollte ein Drama fabrizieren, um damit seine Schauspielkünste unter Beweis zu stellen.” (ST)

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Statistiken

Das sagen die Nutzer zu The Room

5.1 / 10
585 Nutzer haben den Film im Schnitt mit Geht so bewertet.
39
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442
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