Kino-Charts

Gravity schlägt auch Carrie & Captain Phillips

Gravity bleibt in den USA an der Spitze
© Warner Bros.
Gravity bleibt in den USA an der Spitze

Seit der vergangenen Woche hat sich auf Platz eins und zwei in den USA nichts getan. Seit drei Wochen kann Gravity von Alfonso Cuarón den Spitzenplatz in den Kinocharts verteidigen. Zwar konnte das Weltraum-Drama nicht mehr ganz so stark zulegen, wie noch in der letzten Woche, dennoch spielte Gravity immer noch 31 Millionen US-Dollar ein (in der letzten Woche waren es 44,3 Millionen gewesen). Innerhalb der letzten 17 Tage hat Alfonso Cuaróns Film 170,6 Million Dollar eingenommen und ein Ende ist bisher nicht in Sicht.

Auf dem zweiten Platz findet sich Captain Phillips mit Tom Hanks, der 17,3 Millionen Dollar einspielte. Gestartet war das auf wahren Ereignissen beruhende Drama in der vergangenen Woche mit 26 Millionen. Den dritten Platz belegt ein Neustart: Carrie, nach dem Roman von Stephen King, spielte am Startwochenende 17 Millionen Dollar ein. Die Neuauflage des Horrorklassikers Carrie – Des Satans jüngste Tochter aus dem Jahr 1976 blieb mit diesem Einspielergebnis allerdings hinter den Erwartungen zurück. Da kein anderer Horrorfilm an den Start ging und der Oktober eigentlich ein guter Monat für Horrorfilme ist, hätte sich Sony einen etwas besseren Start gewünscht. Ihr Remake des Sam Raimi Horrorhits Tanz der Teufel hatte bei seinem Start 25,8 Millionen Dollar eingespielt.

In Deutschland musste sich Gravity der Tragikomödie Frau Ella geschlagen geben. Der Film mit Matthias Schweighöfer, Ruth-Maria Kubitschek und August Diehl in den Hauptrollen lief in 582 Kinos an und spielte dort insgesamt 1,6 Millionen Euro ein. Damit konnte Frau Ella jedoch nicht an den Erfolg von Matthias Schweighöfers letztem Film Schlussmacher anknüpfen. Dieser konnte zu Beginn des Jahres 3,5 Millionen umsetzen. Gravity blieb mit 1,5 Millionen knapp hinter dem Spitzenreiter, war jedoch um einiges besser als der Drittplatzierte Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum, der die Millionen-Grenze nicht schaffte und auf Einnahmen von 890.000 Euro kam. Der vierte Platz ging an den Horrorfilm und Neustart Insidious: Chapter 2, der von 100.000 Besuchern gesehen wurde und insgesamt 840.000 Euro einspielte. Den fünften Platz belegt schließlich Runner Runner, der sich im Vergleich zum enttäuschenden Einspielergebnis in den USA mit seinen 675.000 Euro recht gut schlägt. Ein weiterer Neustart in den Top Ten ist die romantische Komödie Alles eine Frage der Zeit von Richard Curtis, der mit 405.000 Euro auf den achten Platz landete.

Weitere Chart-Positionen in den USA:
Platz 4: Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 (10,1 Millionen US-Dollar)
Platz 5: Escape Plan (9,8 Millionen US-Dollar)
Platz 6: Prisoners (2,06 Millionen US-Dollar)
Platz 7: Genug gesagt (1,8 Millionen US-Dollar)
Platz 8: Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt (1,7 Millionen US-Dollar)
Platz 9: Runner Runner (1,62 Millionen US-Dollar)
Platz 10: Insidious: Chapter 2 (1,53 Millionen US-Dollar)

Quellen
Mediabiz
BoxOfficeMojo

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