127 Hours
127 Hours (2010), GB/US Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 17.02.2011
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260 Kommentare
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von Danny Boyle, mit James Franco und Kate Mara
Was tun, wenn man alleine, ohne sonderlich viel Proviant, ohne Verbindung zur Außenwelt – kurz ohne jede Chance auf Hilfe in einer Felsspalte gefangen ist, einen Arm von einem unbeweglichen Felsen zerquetscht? Die verstörende und zugleich inspirierende Antwort liefert 127 Hours, der neunte Kinofilm von Oscarpreisträger Danny Boyle.
127 Hours zeigt auf rasante Weise, die wahre Geschichte von Bergsteiger und Abenteurer Aron Ralston, der sich während eines Outdoorurlaubes in beschriebener Ausnahmesituation wiederfand. Gespielt wird Ralston von dem jungen, aufstrebenden Schauspieler James Franco, der für seine Darstellung von der Presse gefeiert wurde.
127 Hours sorgte auf dem Filmfestival von Toronto für Furore, als bei einigen Vorführungen von Ohnmachtsanfällen unter dem Publikum berichtet wurde. Diese sollen insbesondere der haarstäubenden Amputationsszene geschuldet sein, in welcher Ralston seinen Arm mit einer Klinge abtrennt. Um bei dieser Szene ein möglichst hohes Maß an Authentizität zu erreichen, arbeitete Special-Effect Designer Tony Gardner mit medizinischen Experten zusammen. Angesichts der dramatischen Publikumsreaktionen scheint sich die Mühe gelohnt zu haben.
Ganz wie sein Alter Ego in 127 Hours, führte der echte Aron Ralston ein Videotagebuch, während er in der Felsspalte gefangen war. Die Aufnahmen befinden sich in einem Banksafe und waren bisher nur für die Familie und engste Freunde des Bergsteigers zu sehen. Allerdings durften 127 Hours Macher Danny Boyle und sein Hauptdarsteller James Franco vor Beginn der Dreharbeiten von 127 Hours das Material sichten. Tatsächlich wurde der Inhalt der Videotagebücher in 127 Hours nicht verändert. Was James Franco hier in die Kamera spricht, entspricht den realen Tagebüchern.
Interessanterweise war der für seine Darstellung hochgelobte James Franco nicht die erste Wahl für die Hauptrolle von 127 Hours. Danny Boyle bevorzugte anfangs Cillian Murphy, mit dem der Regisseur schon in 28 Days Later zusammenarbeitete. (KJ)
Cast & Crew
-
Danny Boyle
-
James Franco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aron Ralston
-
Kate Mara
-
Amber Tamblyn
-
Sean Bott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arons Freund
-
Koleman Stinger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aron als Kind
-
Treat Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arons Vater
Regie
Schauspieler
-
John Lawrence
-
Kate Burton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arons Mutter
-
Bailee Michelle Johnson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sonja als Kind
-
Rebecca C. Olson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monique Meijer
-
Parker Hadley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aron als Teenager
-
Clémence Poésy
-
Fenton Quinn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blue John
-
Lizzy Caplan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sonja Ralston
-
Darin Southam
-
Norman Lehnert
-
Pieter Jan Brugge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eric Meijer
-
Jeffrey Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andy Meijer
-
Simon Beaufoy
-
Danny Boyle
- Genre
- Drama, Abenteuerfilm
- Ort
- Utah, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abenteuer, Abenteurer, Abgeschlagenes Körperteil, Amputation, Berg, Berghütte, Bergsteiger, Bergung, Chemtrails, Eingesperrtsein, Erinnerung, Gefahr, Gefangenschaft, Halluzination, Lebensgefahr, Rabe, Risiko, Überleben, Überlebenskampf
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 127 Hours
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Kritiken (35) — Film: 127 Hours
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«127 Hours» ist ein von Danny Boyle meisterhaft inszeniertes und von James Franco grandios gespieltes Drama.
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Diddoph 2011/09/12 16:42:16
Antwort löschenSo kann man's zusammenfassen ;)! Grandios von vorn bis hinten. Schade das man keinen Oscar mit nach Hause nehmen konnte, der Film hätte es verdient!
Anj S: Mann beisst Film
Kommentar löschen„127 hours“ schafft es, kein ekelerregender Horrorfilm zu sein und dennoch bis zum Ende spannend und dramatisch zu bleiben. Um diesen Effekt zu erzielen, bleibt die Kamera schonungslos und erspart einem gerade die Details nicht, die schon durchs bloße Zusehen Schmerzen bereiten. Wenn es einem auch durch den rasanten Beginn und die wenigen Informationen aus Arons Leben zunähst nicht gelingt, mit dem Protagonisten mitzufühlen, so ändert sich das spätestens, wenn das Tempo plötzlich von fullspeed auf Stillstand springt.
Großartige Landschaftsaufnahmen, ein talentierter Hauptdarsteller und eine unglaubliche erscheinende Geschichte, die gar nicht erst neu erfunden werden musste, bestätigen: hier konnte eigentlich gar nicht mehr so viel schief gehen.
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Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenEin technisch wie inhaltlich hervorragender Trip in die Abgründe der (menschlichen) Natur, der den Lebenswillen seines Protagonisten nie aus den Augen verliert und mit einem unfassbaren Hauptdarsteller punktet.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDanny Boyle erzählt die auf dem autobiographischen Buch „Between A Rock And A Hard Place“ beruhende Geschichte von Extrembergsteiger Aron Ralston (James Franco), dem 2003 eine abgelegene Schlucht in Utah zur Falle wird. Der letzte Ausweg: die Selbstamputation der bereits abgestorbenen Hand mit dem Taschenmesser. Und diese Szene geht nicht nur durch Fleisch und Sehnen, sondern vor allem durch Mark und Bein!
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEigentlich ein Film, bei dem man in einem Satz die Story erzählen kann: Mann steckt unter Stein fest und keiner weiß wo er ist.
Aber das ist viel zu kurz gesprungen! Es ist toll und packend was Boyle aus dem Thema macht und beeindruckend was James Franco aus seiner Rolle macht. Es wird spannend, ob es für den Oscar reicht.
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KultHit.de: KultHit.de
Kommentar löschenDanny Boyle gelingt es meisterhaft, den Kinobesucher gleich zu Beginn des Films mit gekonnt in Szene gesetzten Actionpassagen in seinen Bann zu ziehen. [...] Selbst Zuschauer, die dem Sport des extremen Kletterns zuvor noch nichts abgewinnen konnten, verstehen die Faszination, die davon ausgeht, wenn die Kamera den Protagonisten in schwindelerregende Höhen begleitet. [...] Es ist also vollkommen verdient, dass nicht nur „127 Hours“ als bester Film sondern auch Franco als bester Hauptdarsteller für die diesjährigen Oscars nominiert ist.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „127 Hours“ ist inszenatorisch wie eine riesige Collage, aber in sich stimmig, ein aufregendes Sammelsurium verschiedener Farben, Perspektiven, Bewegungen und Klänge, überaus lebendig gefilmt, geschnitten und vertont – Doyle-Ästhetik par excellence. Das Entscheidende dabei ist, dass der Film damit nicht überfrachtet beziehungsweise zu gekünstelt wirkt, sondern dies der Geschichte, die faktisch ja nicht allzu viel hergibt, nur gut tut. Reine Geschmackssache ob die Fantasie-Sequenzen zu weit gehen oder ob gen Ende zu deutlich eine Moral mitschwingt, jedenfalls ist „127 Hours“ immer noch weniger Rührseligkeit und Manipulation als schlichtweg inspiriertes Filmemachen. [...]
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas beeindruckende an 127 Hours ist nicht das menschliche Drama, von dem Boyles optische Spielereien sowie sein Einsatz von Sound und Musik mindestens genauso oft ablenken wie sie es unterstützen. Nein, beeindruckend an 127 Hours ist, wie spannend, unterhaltsam und stellenweise witzig ein Film über den Überlebenskampf eines Menschen sein kann, wieviel Spaß er machen kann.
Boyles setzt seinen in Slumdog Millionaire begonnenen Weg, jedes wie auch immer mit Leid und Schmerz aufgeladene Thema in einen Feelgood-Film umzusetzen fort, doch bezogen auf das selbstverschuldete Schicksal seines Protagonisten (im Gegensatz zur sozialen Ungerechtigkeit in Slumdog) wirkt das nur noch halb so verwerflich. Das Gefühl, dass ein intensiverer Film entstanden wäre, würde Boyle sich stärker auf Francos hervorragende Leistung konzentrieren und seine Werbefilm-Ästhetik etwas zurückschrauben, bleibt. Letztlich erreicht der Film der Film so aber genau das, was er will, nämlich aus der brutalen Geschichte einen positiven, lebensbejahenden Film zu machen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBei aller Sympathie für die Leistung Francos, bleibt doch das Gefühl, dass Boyle mit seiner Story doch letztlich nicht soviel anzufangen wusste. Statt klaustrophobischer Nähe und das Gefühl des Gefangenseins zu artikulieren, flüchtet sich Boyle in effekthascherische Kameraspielereien und viel zuviele Flashbacks und Visionen, weil er anscheinend selbst nicht weiß, wie er aus der Story alleine einen Film basteln soll.
Anstatt das die Kameraarbeit teilhaben lässt, distanziert sie von der Hauptfigur und lässt nie vergessen, das hier eine hochstilisierte Geschichte erzählt wird, die zwar auf realen Ereignissen beruht, letztlich aber doch mehr Testament ihres verspielten, sich nie auf echte Emotionen und Charaktere einlassenden Regisseurs ist, der den lauten Effekt immer über die echten Gefühle triumphieren lässt. Wo Zwischentöne, der Mut zur Stille, zum reinen Beobachten gefragt wäre, lässt Boyle die Kamera rotieren, schneidet hektisch herum und souffliert per Soundtrack, was das Publikum jetzt gerade zu fühlen hat.
Wenn der Held nach diesem spektakulären Arm-ageddon mit Triumphmusik ins Tal stolpert und wir erleben wie er gerettet wird und lesen wie er die Liebe seines Lebens findet, dann fühlt man sich inhaltlich irgendwie doch mehr in einer aufwendig gedrehten Stern-TV-Story als in einem Kinofilm, der wirklich mehr anzubieten hätte, als die entsprechende Meldung im "Vermischtes"-Bereich der Boulevard-Gazette.
Technisch wie immer bei Boyle untadelig, aber erzählerisch dann doch etwas flach und uninvolvierend, wenn man vom kalkulierten "ohgittgleichschneidetersichdenarmabichkanngarnichthingucken" absieht.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
janissl 2011/02/22 01:27:10
Antwort löschen"Arm-ageddon" :) I like
Slevin Kalebra 2011/02/22 13:11:25
Antwort löschenDas ich das noch erleben darf. Wir sind mal genau einer Meinung :)
Guardian23 2011/02/23 19:43:43
Antwort löschensehr treffend ;)
Flibbo 2011/02/23 23:28:38
Antwort löschenIch bin Susjeds Meinung, doch "Arm-ageddon" ist echt sehr nett.
BurakkuEmparaa 2011/02/24 23:38:24
Antwort löschenTriumph-Musik? Ich finde Festival löst nicht unbedingt solche Assoziationen aus.
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Johnny09 2011/02/26 22:58:26
Antwort löschen100% dito
StevieG 2011/02/27 17:51:16
Antwort löschenIch stimme BurakkuEmparaa zu. Ich finde Festival von Sigur Ros passt richtig gut zu den Bildern! Deshalb fand ich den Anfang und das Ende des Films am besten.
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenKnochen brechen, jeder einzelne von ihnen ein alles verschlingender Knall mitten hinein in verlassenste Einöde, Venen durchschneiden wie rote Fruchtgummispaghetti, Taschenmesserklinge rein ins nackte Fleisch, dann wieder raus, rein, raus, raus, rein, Schweiß fließt, Blut spritzt, Herz rast, Schmerz wütet, die Kamera schwenkt weg, wieder hin, wird zunehmend hysterischer. Eine Tortur. Blankes Körperkino. Total intensiv, ohne voyeuristisch, ohne effektheischend zu sein. In Ekstase, verzweifelt, halb verdurstet und halb verhungert. Das Armabschneiden als Ausdruck eines ungezähmten Überlebenswillens einer zum Sterben zurückgelassenen, vor sich hin siechenden Kreatur. Der Ruf nach Freiheit übertönt sämtliche persönlichen Schmerz- und Ekelbarrieren und führt zur anatomischen Klimax. Vor sich ein einziges Ziel: leben. Lediglich leben. Nichts anderes. Für die Liebe, die Familie und Freunde, im Prinzip für die ganz großen Dinge. Aus der Amputationsszene, wo Danny Boyles Einpersonenstück…
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
"127 Stunden" ist ein großartiger Film. Es ist wirklich sehr lange her, das ich das letzte Mal im Kino so von der intensiven Atmosphäre, die der Film aufbaut, mitgerissen wurde. Die Leistung Francos sowie die audiovisuelle Umsetzung lassen den Zuschauer mitlachen, mitbangen und sogar leichte Phantomschmerzen im rechten Arm verspüren. Wir hätten an dem Abend auch "72 Stunden" mit Russell Crowe gucken können. Was 55 Stunden doch für einen Unterschied machen können: Denn DEN Film hätte man am nächsten Morgen bestimmt wieder vergessen. Bei "127 Stunden" wird das nicht so schnell geschehen.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschen127 Hours ist ein fesselnder und unterhaltsamer Film in dem Regisseur Danny Boyle erneut seine brillanten handwerklichen Fähigkeiten zeigt. Der britische Regisseur zieht alle Register um das Bestmögliche aus der lokal eingegrenzten wahren Begebenheit zu holen und alles aus seinem großartigen Hauptdarsteller James Franco zu holen. 127 Hours ist ein intensiver und fantastisch inszenierter Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Und hier erzählt Boyle das, was ihn wohl selbst zutiefst beeindruckt hat. Mit einer exzellenten Kamera (Anthony Dod Mantle/Enrique Chediak) und tollen Schnitten, gehört der Film zu einem absoluten Highlight des begonnenen Jahres. Ein One-Man-Film, den man so selten gesehen hat.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenJede Zeit hat ihre passende (Film)Figur. Als sich Ende der 90er Jahre die Dot.Com-Blase aufblähte, ließ Hollywood mit „Cast Away“ Everybodies Darling Tom Hanks auf einer einsamen Insel stranden. Nur wenig später entschied sich Nicolas Cage in „Family Man“ für die Familie anstatt für die steile Karriere. Und als Gier und Machthunger den Finanzmarkt kollabieren ließen, erkannte Vielflieger Ryan Bingham, überzeugend verkörpert von George Clooney in „Up in the Air“, dass er als Verkörperung des globalen und flexiblen Kapitalismus am Ende ganz allein dastehen könnte.
Zwei Jahre zuvor. Mitte der sog. „Nuller-Jahre“. Aron Ralston steht für die Generation „Ego“. Er ist ein Gesellschaftsverweigerer. Ein Abenteurer. Im Frühsommer 2003 stürzte der damals 27-jährige bei einer Solo-Tour im Bluejohn Canyon in Utah in eine Felsspalte. Dabei wurde sein Arm von einem gelösten Felsbrocken eingeklemmt. In seinem Buch „Im Canyon“ („Between a Rock and a Hard…
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenTrotz allem drum herum inszenierten Brimborium: Für mehr als knappe 90 Minuten reicht die Prämisse einfach nicht und selbst die werden eben nur mit einigem Getrickse überhaupt erreicht. Dass auch "127 Hours" trotzdem wieder reichlich Oscarnominierungen abgestaubt hat, dürfte daher wohl eher der aktuellen Popularität seines Regisseurs dem an sich ja schon faszinierenden Thema und der großartigen Leistung seines Hauptdarstellers geschuldet sein.
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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter
Kommentar löschenTrotz der, gerade zu Anfang, anbiedernden und eigentlich auch völlig überflüssigen jung-dynamischen Werbefilmästhetik des Films mit treibender Musik, schnellen Schnitten, Splitscreen und ungewöhnlichen Kameraperspektiven ist Boyles Film vorrangig ein Existentialismusdrama.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenUm aus der statischen Situation dieses Ein-Personen-Dramas einen kinotauglichen Film zu entwickeln, greift Regisseur Danny Boyle auf einige Kunstgriffe zurück. Dramaturgisch macht er es sich zunutze, dass der authentische Aron Ralston eine digitale Videokamera dabei hatte, mit der er vermeintlich letzte Botschaften an seine Eltern und seine Freundin aufzeichnete. Tatsächlich dienten diese Videoaufnahmen zusammen mit Ralstons Buch Danny Boyle und Simon Beaufoy als Vorlage für ihr Drehbuch. Darüber hinaus loten die beiden Kameramänner Anthony Dod Mantle und Enrique Chediak mit immer neuen Perspektiven und Einstellungen samt Kamerafahrten von der Schlucht aus buchstäblich in den Himmel hinauf alle möglichen Darstellungsvarianten in dem winzigen Raum aus.
Obwohl die Schauplätze von Boyles letztem Film „Slumdog Millionär“ und dem aktuellen „127 Hours“ nicht unterschiedlicher sein könnten, drängen sich einige Gemeinsamkeiten auf: Schwankte in „Slumdog Millionär“…
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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online
Kommentar löschenEine wahre Geschichte, sonst würde man sie gar nicht glauben! 127 Hours handelt von der extremst möglichen Grenzerfahrung und vom unbedingtem Überlebenswillen eines Menschen. Großartig bebildert, aber stellenweise sehr schwer auszuhalten!
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDanny Boyle [...] gelingt es, aus dem an einem Ort festgelegten Open Air-Kammerspiel ein packendes Drama zu machen. Das Lichtspiel der Sonne in der gerade mal mannsbreiten Schlucht ist ein großes Schauspiel und wärmt Aron für ein paar Minuten. Und die wortwörtliche Zwangslage ist sogar komisch: Der dritte Tag der 127 Stunden Beklemmung beginnt auf der Tonspur unübertrefflich zynisch mit dem Song "Lovely Day", wobei die Anstrengungen alles andere als lieblich sind.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschen"127 Hours" erzählt vor allem vom Überlebenswillen, von der Kraft, zu der Menschen fähig sind. Boyles Film ist eine Verneigung vor der Spezies Homo Sapiens, die ihre sechs Oscarnominierungen - für Franco, das fantastische Drehbuch, den atemberaubenden Schnitt, den Soundtrack, den besten Originalsong "If I Rise" und den besten Film mehr als verdient hat.
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Alle Kritiken (35)
Kommentare (225) — Film: 127 Hours
Kommentar schreibenxXxWantedxXx 2012/02/06 16:42:35
Kommentar löschenDiesen minimalen Plot, der filmisch nicht allzu viel hergibt, auf diese Spielzeit auszuwälzen und dabei auch noch solch ein spannendes Ergebnis vorweisen zu können, zeugt schon von einigem inszenatorischen Talent. Dass Boyle der richtige Mann für tolle Bildaufnahmen und umwerfende visuelle Eindrücke ist, stellt er bei '127 Hours' nicht zum ersten (und hoffentlich auch nicht zum letzten) Mal unter Beweis. Durch die Kombination von fast schon ermüdenden, zermürbenden, langsamen und den Zuschauer fordernden Szenen und hektischen, halluzinatorischen Sequenzen gelingt es Boyle, den Seelenzustand seines Protagonisten dem Zuschauer nahezubringen, ja, fast schon zu übertragen. Der Zuschauer leidet, verzweifelt und hofft mit Aron Ralston, der von James Franco herausragend gespielt wird. Seine kleine Tour de Force unterlegt Boyle zudem mit den jeweiligen Szenen angemessenen und diese unterstützenden Klängen, die das Filmerlebnis zusätzlich intensivieren. Es war sicherlich keine Aufgabe, der sich Danny Boyle hier angenommen hat. Doch das Resultat kann sich mehr als sehen lassen.
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seven 2012/02/06 16:45:21
Antwort löschenHat mich zwar nicht ganz so mitgenommen, aber was du schreibst, hat Hand und Fuß. :)
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seven 2012/02/06 16:45:38
Antwort löschenWobei, Hand am Ende wohl weniger...:/
xXxWantedxXx 2012/02/06 16:56:27
Antwort löschenSolange du im Singular redest, passt doch alles ;)
U-Turn 2012/01/29 17:52:02
Kommentar löschenDer Film versucht umbedingt ganz doll hipp zu sein, man hat manchmal das Gefühl ein Musikvideo anzusehen. Außerdem gibt es Schleichwerbung. Einmal kann man sich den aber angucken.
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LMSMDK 2012/01/28 21:58:00
Kommentar löschenDer Film war amüsant bis dann das Unglück passierte.
Urplötzlich wurde aus der Spaß ernst und eine fast greifbare Spannung entstand.
Ich war zwar nicht so gefesselt, als die Spannung kam, aber ich war auf den Bildschirm gebannt.
Das Ende des Films ist nicht für schwache Nerven, selbst mir hat es außerordentlich zugesetzt, das mit anzusehen.
Diese Sequenzen aus der Vergangenheit sind wahrlich eine Abwechslung, in der Einsamkeit des Canyons.
Eine wahre Geschichte, wirklich gut gedreht, aber nicht wirklich mein Fall.
Ich gebe dem Film in Anbetracht des Anfangs und des doch eher fast trägen Mittelteils, sowie dem heftigen Ende, eine Punktzahl von 7.0 Punkten.
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Dr Herbert West 2012/01/08 23:09:59
Kommentar löschenIch frage mich wann Danny Boyle mal einen miserablen Film dreht. Hier bewies er wieder einmal das er einer der grandiosesten Filmemacher unserer Zeit ist.
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gamerN7 2012/01/02 16:56:51
Kommentar löschenAlso dieser Film ist ein zweischneidiges Schwert. Am Anfang hab ich nur gedacht "Ohh ... wann ist eindlich Schluss ?!" Aber am Ende WOW !!!!!
Auf JEDEN FALL der emotionalste Film, den ich JE gesehen hab. Vlt nich der Beste 2011, aber trotzdem AUF JEDEN FALL ANSCHAUEN
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ElMagico 2012/01/02 11:31:03
Kommentar löschenBei "127 Hours" kann man sich direkt mal relativ kurz fassen, da hier ja doch nur eine minimale Geschichte erzählt wird, die es natürlich aber in sich hat. Für Fans des Action-Kinos ist das aber nichts, auch wenn es in ein paar Szenen heftig zu Sache geht...insgesamt legt Danny Boyle aber seinen Fokus auf die Psyche des Aaron Ralston und hat auch genau da seine Stärken für mich gehabt. Denn durch die Umsetzung der Halluzinationen des Protagonisten, durch die Vor-, Rück- und Seitblenden in Aarons Leben verleiht er dem Film eine ganz eigene und vorallem unerwartet tiefe Atmosphäre. Sicherlich nicht perfekt, aber wie es Boyle schafft eine rein gedankliche Ebene in Bilder zu verwandeln, fand ich doch schon sehr beeindruckend. Das sich sämtliche Medien dann trotzdem auf diese eine extreme Szenen stürzten, sagt mehr über diese als über den Film.
Eingerahmt wird der Film von 2 Schnittgewittern Boyles, die ich ästhetisch zwar nicht so tolle fand, gerade weil ich auch die Musik dazu gar schrecklich fand. Ich für mich sah in diesen Bildern aber auch eine leise Kritik...an diesem Schnellem, an diesem Müssen, an diesem Höher,Schneller, Weiter. An der Gesellschaft die vor sich hintrottet, um sich dann am Wochenende ihre Dosis Adrenalin zu verabreichen...vielleicht etwas weit hergeholt, aber das war es was ich da bißchen drin.
James Franco macht seine Sache ordentlich, ich kann da aber jetzt auch nicht in Jubelarien ausbrechen. Eine solide Leistung und wenn man bedenkt, dass andere den Film sicherlich versaut hätten, darf man ihm schon ein klein wenig Dankbar sein.
Insgesamt ein überraschend kurzweiliger Film, wenn man bedenkt wie wenig hier doch eigentlich oberflächlich passiert. Boyle schafft es aber eine oft unheimliche, surreale Note hinzuzufügen, die dem Film sehr nützt. Abgerundet wird "127 Hours" durch schöne, aber oftmals etwas klinisch wirkende Bilder...Gut!
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VisitorQ 2011/12/31 10:28:57
Kommentar löschenIch wollte kotzen, ich wollte weinen, ich wollte das lauteste "come ooooooooooooooooooooon" meines Lebens in den Kinosaal posaunen... Wow, der Film hat bei mir wirklich emotionen hervorgerufen. Tagelang hat mich dieser doofe Film verfolgt. Kein Auge habe ich zugetan. Eine Perle und eindeutig einer der besten Filme des Jahres 2011. Klaro paro.
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Spielberg_Fan 2011/12/28 00:34:19
Kommentar löschenDanny Boyle überliefert mit seinem „127 Hours“ die wahre Geschichte des Bergsteigers und Abenteurer Aron Ralston auf das Zelluloid. Dabei herausgekommen ist ein rasantes, in Videoclip- Ästhetik inszeniertes Drama, das realistischer nicht besser in Szene gesetzt hätte werden können. James Franco in der Rolle des Aron Ralston spielt hervorragend und macht dem Zuschauer die Verzweiflung in dieser brutalen Situation in jeder Minute deutlich spürbar. Die flotte Bildkomposition und die gut gesetzte Musik wirken in keiner Minute aufgesetzt und überfordern den Zuschauer nicht. Stellenweise wirkt das ganze Szenario zwar etwas langatmig, aber man darf auch nicht vergessen, dass es sich um wahre Tatsachen handelt, die man uns vor Augen führen will. Spannend ist dieser harte Überlebenskampf allemal und die Szene, in der es zur Abtrennung des Armes kommt, wird so manchen aufs Gemüt schlagen.
„127 Hours“ ist vielleicht kein Meisterwerk, aber dafür ein realistischer Blick auf eine wahrhaft ausweglose Situation.
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HulktopF 2011/12/22 18:08:15
Kommentar löschendie wohl bedenklichste fskfreigabe die ich je erlebt hab.
jedoch, ein meisterwerk und ein unglaublich tiefgreifend emotionaler film, der leuten mit schwachen nerven ziemlich zusetzen wird.
ich konnte am ende das abschneiden des armes habe ich dann tatsächlich nicht als brutal oder verstörend empfunden, sondern eher befreiend, so etwas so gekonnt auf die leinwand zu zaubern ist einfach unglaublich.
wer auf filme wie requiem for a dream steht, wird diesen film lieben.
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swissroland 2011/12/18 23:28:21
Kommentar löschender film ist als serie von ner laufzeit von 45 min geeignet. Als 90 min film ist er mehr als ersatz von schlafmedis zu gebrauchen. Ka wie viel ich vom ganzen gesehen hab und wie viel ich vom ganzen verschlafen hab
Prädikat: Langweilig
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FineCut 2011/12/18 22:28:40
Kommentar löschen127 HOURS punktet für mich durch die herausragende schauspielerische Leistung von James Franco. Trotzdem war ich immer wieder kurz davor, mir den Film im schnellen Zeitraffer anzuschauen....öde war es schon an manchen Strecken (und das bei einer Laufzeit von 90 Minuten). Der Funke ist bei mir nicht wirklich übergesprungen.
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swissroland 2011/12/18 23:31:50
Antwort löschenJo gut geeignet als Schlaftabelette ;)
agynessa 2011/12/18 18:36:02
Kommentar löschenLeider nicht mein Geschmack, mich ärgert es immer wieder das es hier so wenige gibt, die meinen Filmgeschmack teilen und Filme als super bewerten, wo ich mich immer wieder frage: "Wie kann man sich für so einen Müll begeistern?" Echt scheiße, bin da durch jetzt auch schon so oft in die Falle getappt und habe mir Filme ausgeliehen, die ich mir sonst nicht ausgeliehen hätte, aber bei denen es gute Kritiken gab und ich dachte da kann man ja nichts falsch machen. Fehlanzeige.
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HulktopF 2011/12/22 17:53:56
Antwort löschendas problem dabei ist solang du deinen geschmack nicht mitteilst, werden dir leute immer wieder filme emphehln die nicht deinem geaschmack entsprechen ö,ö
orientier dich an den filmen die du magst, und sag du willst sowas in der art sehen, damit dürfte sich das problem jawohl lösen ö,ö
agynessa 2011/12/22 18:54:55
Antwort löschenIch orientiere mich hier hauptsächlich an meinen persönlichen Vorhersagen und schaue nach wie die anderen Piloten den Film fanden. Komischerweise gibt es hier sehr viele welche Filme als ausgezeichnet bewerten und wenn ich mir den Film dann ausleih´frage ich mich oft was an dem Film sehenswert ist und wie die Leute darauf kommen, die Filme so in den Himmel zu heben, wenn sie offensichtlich langweilig und spannungsarm sind. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, das Frauen einfach einen anderen Geschmack haben. Manchmal kommt es mir aber auch so vor, das welche hier absichtlich schlechte Filme als gut bewerten, um aus dem Rahmen zu fallen, oder nicht mit der Masse zu schwimmen.
pumpido 2011/12/23 00:09:54
Antwort löschenAlso bei mir treffen die Bewertungen ganz gut.
Wollte dir grad raten, ein paar Filme mehr zu bewerten, aber den Tipp brauchst du offensichtlich nicht ;o)
Wichtig ist mir jeweils, die Begründung für die schlechten Bewertungen bei den Filmen zu lesen - da kann ich gut erkennen, ob ich den Film dann vielleicht aus dem gleichen Grund auch schlecht finden könnte.
agynessa 2011/12/23 05:25:45
Antwort löschenJa da schaue ich eigentlich immer zuerst nach, aber wenn es nur 1, 2 schlechte Bewertungen gibt und sonst nur positive, denkt man sich ja auch das der Film nicht wirklich schlecht sein kann.
Pablo.CH 2012/01/30 19:06:35
Antwort löschenIch denke das Problem ist immer wieder die Erwartungshaltung, bei mir schon zu oft aufgetretten..wenn ich dan den Film ein zweites mal schaue, mit der Einstellung das der Film Da und Dort Schwächen hat, finde ich Ihn dan gar nicht mal so schlecht oder auch gut..
agynessa 2012/01/31 10:33:46
Antwort löschenIch schaue mir eigentlich Filme, welche ist als schlecht bewerte, kein zweites Mal an.
pumpido 2012/02/01 14:36:39
Antwort löschenHa ha, das wär's ja noch.
Für mich gilt die Regel, dass ich Filme, die ich mit 7.5 oder mehr bewerte gerne weiterempfehle und solche mit der Note 7 vielleicht noch bedingt.
Solche, die ich tiefer bewertet habe, schaue ich mir sicher kein zweites Mal an. Meist auch die anderen nicht, ausser sie sind wirklich speziell gut.
Alle 9 Antworten zeigen
Pablo.CH 2012/02/01 15:25:11
Antwort löschennaja wenn man eine Freundin hat kann das schon mal vorkommen das man einen Film ein zweites mal sieht (Kino, DVD, TV)..natürlich schaue ich auch nicht jeden scheiss Film zweimal..
pumpido 2012/02/01 16:07:48
Antwort löschenJa, so eine Freundin hat halt schon auch Nachteile ;o)
ProjectChaos 2011/12/15 16:24:48
Kommentar löschenDanny Boyle gehört für mich zu den Großen. Schon mit Trainspotting erweckte er meine Aufmerksamkeit. Das Niveau blieb leider noch unerreicht, doch Sunshine und 28 days later bestätigten meinen ersten Eindruck und 127 Hours machte mich dann endgültig zum Fan.
Ich glaube, dass nur eine Hand voll Regisseure in der Lage wären aus der vorgegebenen wahren Begebenheit solch einen guten und vor allem kurzweiligen Film zu machen - denn hierin lag die größte Schwierigkeit.
Die dynamische Kamera und die schnellen Schnitte sind Boyles Markenzeichen, die in diesem Film zum Trage kamen.
Unabhängig vom Regisseur ist die große Stärke von 127 Hours, dass die Geschichte sich wirklich so abgespielt hat. Dieses Attribut kennt man als Kinobesucher nicht wirklich und hatte für mich einen unerwartet starken Effekt auf den Zuschauer. Man fühlt sich schnell in die Person des Protagonisten: Ein aktiver, lustiger Kerl, der einem am Anfang des Filmes sympatisch wird. Schnell lernt man auch seine Schwächen kennen: Er ist ein hochmütiger Einzelgänger, was ihm dann zum Verhängnis wird. Weil man sich schon in die Person hineinversetzt hat, ist man gezwungen mit Aron zu leiden. Dabei haben die großartige schauspielerische Leistung und die untermalende Musik großen Einfluss. So erreicht man mit dem Protagonisten einen heftigen Tiefpunkt: Der Arm wird mit einem stumpfen Messer abgetrennt. Es sind äußerst verstörende Gefühle, die in einem hochkommen, als er sich die Nerven abtrennt.
Zugegeben am Ende kam ich den Tränen nahe, als Aron endlich Hilfe gefunden hat und als dann der Hubschrauber angeflogen kam. Solche Filmmomente sind sehr ...seeehr rar. Ich glaube, dass dies nur funktioniert, wenn man sich mit dem Protagonisten halbwegs identifizieren konnte.
Der Film ist kein anspruchsvoller Kunstfilm, der den Zuschauer zu einer kalten Analyse drängt. Die Qualität liegt auf der emotionalen Ebene. Ein Feel-Good-Movie also, der über die Gefühle deutlich machen will, das Leben und jeden um sich herum zu schätzen.
Man lernt den ungeheuren Lebenswillen vom echten! Aron Ralston kennen und fragt sich, ob man es in seiner Lage auch geschafft hätte...
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Audreyfan 2011/12/07 20:48:59
Kommentar löschenMeiner Meinung nach hätte James Franco dafür den Oscar verdient...
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Mr. Pink 2011/12/07 18:29:30
Kommentar löschen"127 Hours" punktet durch eine großartige Kameraführung, einen starken Soundtrack und einen fantastischen James Franco in Bestform, der den Film hervorragend trägt. Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass die einfühlsame Story sehr authentisch erzählt wird. Aron gerät nicht sinnlos in Panik, schreit und wütet, sondern reißt sich zusammen, versucht, trotz seiner schwierigen Situation einen klaren Kopf zu bewahren. Er schmeißt seine Sachen nicht voller Verzweiflung durch die Gegend, sondern ordnet sie. Er behält die Beherrschung, versucht den Verstand zu behalten und bleibt soweit es ihm möglich ist gelassen, um in Ruhe zu überlegen, was er tun kann, um sich zu befreien.
Diesem glaubwürdigen, klaustrophobischen Überlebensdrama stehen beinahe schon surreal anmutende Traumsequenzen, schöne Landschaftsaufnahmen und interessante Figuren gegenüber, die "127 Hours" kurzweilig und sehenswert machen. Danny Boyle hat aus der simplen Story das Beste rausgeholt und ein kleines Meisterwerk geschaffen, das sich mal wieder sehr von seinen anderen Werken unterscheidet, aber doch zweifellos seine Handschrift trägt, und zudem all seine Oscarnominierungen absolut verdient hat.
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änna_banana 2011/12/07 12:10:50
Kommentar löschenNatürlich - der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und es ist richtig, dass man da nichts reinpackt, was gar nicht geschehen ist, nur um den Film interessanter zu gestalten. - Und Aron Ralston hat auch den größten Respekt verdient, es ist ja nicht so, dass seine Geschichte langweilig ist, aber sie ist für mich auch kein Kinofilm. Ich fand '127 Hours' nur bedingt spannend, vor allem, weil man ja vorher schon wusste was passiert. 90 Minuten seine Emotionen durchzustehen, um darauf zu warten, dass er sich endlich den Arm abschneidet, weil er ja eh nicht gerettet wird, fand ich ein wenig öde. Dennoch ein Lob zum Schluss: tolle schauspielerische Leistung von James Franco. Es ist natürlich auch sau schwer allein den ganzen Film zu leiten.
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murdok 2011/11/27 13:52:35
Kommentar löschenDurch und durch: Lebensbejahend!
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Sozionaut 2011/11/27 01:07:01
Kommentar löschenVor dem Film habe ich mich gefragt, wieviel Handlungsstoff gibt denn ein Mann, der in einer Felsspalte eingeklemmt ist her? Hinterher muss ich sagen, eine ungeahnte Menge... Die authentische Geschichte ist spannungsreich in gefühlsvolle und dramatische Kameraeinstellungen gepackt.
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goddess.pain 2011/11/28 18:22:24
Antwort löschengeradezu so authentisch, dass es real sein könnte ;D
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Sozionaut 2011/11/28 20:24:38
Antwort löschenNun die Geschichte ist authentisch aber nicht real. Weil wenn sie real wäre, wäre sie ja keine Lüge, sondern wirklich. So ist sie schließlich real und dadurch erst authentisch und nicht durch die wirkliche Darstellung, sondern durch das Echte eben, was so authentisch ist...
Ich brauch ein Aspirin.
HulktopF 2011/12/22 17:56:03
Antwort löschendito xDDD
MissingNo 2011/11/26 01:19:56
Kommentar löschen127 hours ist meiner Meinung nach trotz FSK 12 teilweise wirklich hart anzugucken, nicht weil hier irgendetwas explizit dargestellt wird, sondern weil der gesamte Film, nicht zuletzt wegen James Franco, so glaubwürdig inszeniert ist. Ich verweise nur auf die Szene, in der er mit einem Messer an einen Nerv stößt und man sich den Schmerz, den diese Person verspürt haben muss, nicht einmal vorstellen kann. Einfach nur ein guter Film.
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dub127 2011/11/24 20:34:36
Kommentar löschenHab gebrochen..
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