Alice lebt hier nicht mehr

Alice Doesn't Live Here Anymore (1974), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.09.1975

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7.3
Kritiker
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7.0
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99 Bewertungen
3 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Ellen Burstyn und Kris Kristofferson

Auf holprigen Straßen fährt Alice mit ihrem Sohn im voll gepackten Kombi einem neuen Leben entgegen. Mit Alice lebt hier nicht mehr beweist Regisseur Martin Scorsese, dass er sich im ländlichen Südwesten ebenso zu Hause fühlt wie in den urbanen Straßenschluchten des Big Apple, die sein filmisches Markenzeichen sind. Er inszeniert Alices vorsichtige, aber erfahrungsreiche Odyssee ganz ohne falsches Pathos und inspiriert ihre Filmpartner Kris Kristofferson, Alfred Lutter, Jodie Foster, Harvey Keitel, Vic Tayback und Diane Ladd zu kongenialen Auftritten. Noch nie haben Sie über das wirkliche Leben derart gelacht und ernsthaft nachgedacht. Und gelebt schon gar nicht.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (3) — Film: Alice lebt hier nicht mehr


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hollygolightly1

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Bewertung7.5Sehenswert

ALICE DOESN'T LIVE HERE ANYMORE beginnt direkt am Anfang mit einer feinen Hommage an THE WIZARD OF OZ und steigt danach in die eigentliche Handlung ein. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Alice Hyatt, die sich nach dem Tod ihres Mannes gemeinsam mit ihrem Sohn auf eine Reise begibt, dabei viel Neues erlebt und Erfahrungen sammelt. Als eines von Martin Scorseses Frühwerken beleuchtet der Frauenfilm/das Roadmovie den Ernst des Lebens, das Dasein als Frau und die aufkommenden Schwierigkeiten bei ständigem Orts- und Partnerwechsel mit einer Mischung aus dezenter Komik und realistischer Tragik. Neben einer wunderbaren, angenehmen Ellen Burstyn sind unter anderem Harvey Keitel, Jodie Foster und Diane Ladd in Nebenrollen zu sehen. Vor allem im Hinblick auf Stil, zum Teil aber auch Inhalt, kann man den Film als Vorläufer von TAXI DRIVER ansehen, da Scorsese mit ALICE DOESN'T LIVE HERE ANYMORE seine schöpferische Freiheit erlangte.

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slangbanger!

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Geschichte beginnt in Monterey und liefert gleichhin eine ansehnliche Hommage an den "Zauberer von Oz". Abgesehen vom Vorspann ist hier der typische Scorsese-Stil, der sich durch seine spätere Filmographie verdeutlicht, auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erkennbar. Maximal vielleicht streckenweise im Film. Das soll allerdings nicht negativ aufgefasst werden, denn ALICE DOESN'T LIVE HERE ANYMORE ist ein herausragendes Road-Movie, welches dem Zuschauer die harte Lebensrealität sehr nahe bringt. Ellen Burstyn beweist außerordentliche Schauspielkunst, so wie ihre Kollegen Kris Kristoffersen und allen voran Harvey Keitel, der mit seiner Bewusstseinsspaltung sauber agiert. Doch im wesentlichen beschränkt sich der Film auf das Zusammenleben von Alice und ihrem Sohn Tommy, die sich nach dem Tod des Ehemannes/Vaters, arm wie sie sind, auf den Weg in Mutters alte Heimat begeben. Dabei gibt es viele "auf- und abs", die dem Betrachter das Herz aufgehen lassen und ihn im selben Moment wieder herunterziehen, wenn nicht sogar schockieren.
Und dabei sind es diese selten glücklichen Momente, die den Film einfach sehenswert machen. Gewarnt sei allerdings vor vielen Heulattacken Alice's, die manchmal, trotz der schwierigen Lage, nicht nachzuvollziehen sind und einem teilweise schlechten Cut.
Das reißt eine an den kleinen Lord erinnernde Jodie Foster allerdings zum Großteil wieder raus.

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Shorty06

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Bewertung7.0Sehenswert

Alice lebt hier nicht mehr von Martin Scorsese. Ein schönes Road-Movie mit gewaltiger Schauspielpower. Ellen Burstyn, Kris Kristofferson, Harvey Keitel, Jodie Foster und Alfred Lutter. Der Film hat viele tränenreiche Momente, dank Tommy, dem Sohn der Protagonistin, allerdings auch einige sehr komische. Insgesamt ein gelungener "Frauenfilm" mit guter Regie von Martin Scorsese und netten Gesangseinlagen. Dieser Film hat durch seinen kommerziellen Erfolg den Weg zur eigenständigen Arbeit an Taxi Driver ermöglicht.

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