Blutgericht in Texas
The Texas Chainsaw Massacre (1974), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.08.1978
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1283 Bewertungen
91 Kommentare
Keine
von Tobe Hooper, mit Marilyn Burns und Allen Danziger
Tobe Hooper begründete mit seinem Horrorfilm Blutgericht in Texas aus dem Jahre 1974 die Texas Chainsaw Massacre-Reihe inkl. zahlreicher Remakes.
Alles beginnt wie ein idyllischer Sommerausflug: Die vier gutgelaunten jungen Menschen in ihrem Auto ahnen noch nicht, dass dieser sonnige, schöne Tag zum entsetzlichsten, schrecklichsten und letzten ihres Lebens wird. Als ihnen in einer einsamen Gegend das Benzin ausgeht – ganz in der Nähe eines alten Schlachthofes – nimmt ihr grauenvolles Schicksal seinen Lauf.
Hintergrund & Infos zu Blutgericht in Texas
Blutgericht in Texas (OT: ‘The Texas Chain Saw Massacre’; in der BRD auch unter dem Titel ‘Das Kettensägenmassaker’ erschienen) wurde 1985 durch das Landgericht München bundesweit beschlagnahmt. Dies betraf die VHS-Kassette des Anbieters VPS. Die im Jahr 2003 publizierte und um ca. 4 Minuten gekürzte Fassung betrifft diese Beschlagnahmung nicht. Diese Fassung wurde von der Juristenkommission der SPIO begutachtet und als strafrechtlich unbedenklich eingestuft. Die geschnittenen Szenen sind im Bonusmaterial der DVD anwählbar.
Cast & Crew
- Genre
- Horrorfilm, Thriller
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Texas
- Handlung
- Abgeschlagenes Körperteil, Anhalter, Augapfel, Auto, Autopanne, Besen, Blut, Brille, Brutalität, Erbrechen, Familie, Fessel, Flucht, Folter, Freunde, Gewalt, Großmutter, Großvater, Hammer, Haus, Haut, Hot Pants, Huhn, Inzest, Kampf auf Leben und Tod, Kannibale, Kannibalismus, Kettensäge, Knochen, Kochen, Kultfilm, Leichenteile, Letzter Überlebender, Lkw, Maske, Massaker, Massenmord, Messer, Mord, Mordopfer, Möbel, Psychopath, Rollstuhl, Rollstuhlfahrer, Scheinwerfer, Schlachthof, Schmerz, Schmerzvoller Tod, Schrei, Seil, Selbstverstümmelung, Serienmörder, Skelett, Sonnenbrille, Tankstelle, Tod eines Freundes, Totenkopf, Verletzung, Vogelkäfig, Windmühle, Zähne
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend, Verstörend
Fans dieses Films mögen auch
Zombie 2 - Das letzte Kapitel
US 1985
Zombie - Dawn of the Dead
IT/US 1978
Videodrome
CA/US 1983
Die Nacht der lebenden Toten
US 1968
Halloween - Die Nacht des Grauens




















Kritiken (10) — Film: Blutgericht in Texas
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Leatherface, der nicht nur gerne eine Kettensäge, sondern auch Masken aus menschlicher Haut trägt, ist für die Maskenmörder im Horrorfilm das Vorbild schlechthin. Während die jugendlichen Reisenden die Zivilisation verkörpern, verkörpert er alles, was die Zivilisation verdrängt und verstoßen hat – eine schöne, schön unbequeme Metapher. Heute mögen manche seiner Handlungen unfreiwillig komisch wirken. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sich bei ihm um einen geistig Behinderten, womöglich ein Inzestprodukt handelt. Somit besitzt er immerhin mehr Charakter als die meisten seiner baumstammartigen Nachfahren. Zudem hat „Blutgericht in Texas“ auch das genretypische ‚Final Girl‘ – die letzte Überlebende – eingeführt. Ein kleiner Film mit großer Wirkung.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Mr Vincent Vega Mon, 20 May 2013 19:44:37 -0000
Antwort löschenDa wirkt überhaupt nichts unfreiwillig komisch. Nur doofe Teenager und die kunstfeindliche Fraktion der alles vertrashenden Fun-Cinephilie lachen über dieses Meisterwerk.
Flibbo Mon, 20 May 2013 20:05:58 -0000
Antwort löschenNaja, so ernst nimmt es ja nicht einmal die Crew im Audiokommentar, und die „doofen Teenager“, zu denen ich bei der Erstsichtung auch gehörte, machen eben einen großen Teil des Publikums aus, an das sich der Film und mein Text richten.
der cineast Mon, 20 May 2013 20:19:59 -0000
Antwort löschenFlibbo? Ich will Dich eigentlich nicht kicken. Aber das: Hochverrat.
Flibbo Mon, 20 May 2013 22:07:12 -0000
Antwort löschenWeswegen?
Alle 6 Antworten zeigen
der cineast Mon, 20 May 2013 23:42:55 -0000
Antwort löschen[...]Heute mögen manche seiner Handlungen unfreiwillig komisch wirken.[...] Und dann die Erklärung:[...]Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sich bei ihm um einen geistig Behinderten, womöglich ein Inzestprodukt handelt.[...] Ein Text für "doofe Teenager"? Zu denen du gehörtest? Das heißt Du schreibst einen Text zu einem Film, den Du gesehen hast, als du "doof" warst? Oder nachdem Du ihn öfter gesehen hast und Dich davon emanzipiert hast?! Aber dann ergebe ja der Text keinen Sinn mehr!?
Flibbo Tue, 21 May 2013 22:54:26 -0000
Antwort löschenDer erste Eindruck von Leatherface im Original ist einfach befremdlich, wenn man fast gänzlich von Filmen im Stile des Remakes vorbelastet ist, was bei jüngeren Semestern nun mal der Fall ist. Vor allem wenn einem anfangs eine gekürzte Version unterkommt. Bei mir hat es eine Weile gebraucht, um alles in historischer und ästhetischer Sicht richtig zuordnen und verstehen zu können. Und weil das vielen so geht, bezieht sich mein Text darauf. Die heutigen Maskenmörder, die man so kennt, sind halt böse psychopathische Erwachsene. Bei Leatherface im Original ist da natürlich etwas mehr. Es ist ja z.B. auch unwahrscheinlich, dass man „Night of the Living Dead“ gleich als Horror-Geniestreich erkennt, wenn man vorher fast noch keinen vor den 90ern gedrehten Horrorfilm gesehen hat. Ich schreibe da etwas zwischenstaatlich.
Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschen[...] Betrachtet man dazu die Zeit, in der der Film entstand, erschließt sich einem erst, wie der Film eigentlich zu verstehen ist. Hoopers “Hinterwäldler” sind Reliquien aus früheren Zeiten, leben im Gestern, haben sich noch nicht an die moderne Zivilisation gewöhnt und angepasst. Ganz im Gegensatz zu den aufgeschlossenen, mitunter Hotpants und keinen BH tragenden Städtern, die auf der Suche nach der Großen Freiheit sind und auf die die Primitivität der in dieser Einöde lebenden Menschen schon von Natur aus suspekt und abschreckend wirken muss. Es ist ein Zusammentreffen zweier Welten, das der spätere POLTERGEIST-Regisseur hier stimmungsvoll einfängt. Dieser Gedanke wird dann schlussendlich in der Killer-Familie auf die Spitze getrieben und ad absurdum geführt, wenn die blutrünstigen Kannibalen samt Leatherface in schicker Frauen-Maske und ihr beinahe mumifiziert wirkender Opa (halbwegs) gesittet am Tisch sitzen und zusammen speisen, während der Gast, das Opfer – blutüberströmt, gefesselt -, gezwungen ist, dabei geduldig zuzusehen. Ohnehin verkommen die bäuerlichen Schlächter nicht zu übermenschlichen, unbesiegbaren Killermaschinen, wie dies häufig in späteren Slasherfilmen zu beobachten ist, sondern werden so dargestellt, wie sie in der Realität wohl auch anzutreffen wären: Ungebildet und manchmal tollpatschig, Fehler machend. Tobe Hooper zeichnet mit Knochen und Blut seinen morbiden Gegenentwurf der American Family – augenzwinkernd und maßlos überzeichnet zwar, doch stets sehens- und erlebenswert. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
slangbanger! Sun, 14 Oct 2012 00:35:03 -0000
Antwort löschenBin sehr auf dein Fazit zum zweiten Teil gespannt. Und wie du die Paralellen zwischen PART II und HOTC siehst.
der cineast Wed, 07 Nov 2012 19:08:09 -0000
Antwort löschenBeinahe virtuos? Teil 2 besitzt nicht weniger, als den besten Schock, den es gibt. Meisterwerk.
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wer jetzt jedoch einen brutalen Film erwartet, bei dem das Blut in Strömen fließt, der wird klar enttäuscht. Wir erleben hier pures Terror-Kino. Die Brutalität spielt sich voll und ganz in den Köpfen der Zuschauer ab und das Grauen kennt dort keine Grenzen. Wenn unsere sorglosen Jugendlichen an den Rand der Zivilisation geraten und mit dem untersten Rang der Gesellschaft konfrontiert werden, dann ist hier keine Spur von einem spaßigen Backwood-Slasher, sondern wir sind längst in einem hitzigen Alptraum ausgesetzt worden, ohne einen Ausweg finden zu können. [...]
Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
der cineast Fri, 06 Apr 2012 21:08:07 -0000
Antwort löschenNa bitte.
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenEwiger Lieblingsfilm. Ein in flirrenden Bildern erzähltes, apokalyptisches Monument über die Begegnung mit der dunklen Seite der Zivilisation, eine brachiale Abrechnung mit der Selbstverständlichkeit Mensch. Ein audiovisueller Anschlag auf alle Sinne, ein Stresstest, der – wie ich vor allem von jüngeren Zuschauern oft höre/lese – „nervt“, aber (für mich) im positiven Sinne, allein im Vergleich mit den folgenden Filme der Franchise – die waren vielleicht aufwändiger produziert und grafischer, allerdings nie wieder so spürbar.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
der cineast Sun, 16 Sep 2012 15:16:46 -0000
Antwort löschen<3
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen„Things happen here they don‘t tell about.“ -
Es ist eine bewegte Geschichte, auf die Tobe Hoopers zweites Werk zurückblicken kann: Hierzulande nach wie vor wegen seiner angeblichen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt, zählt es seit seiner Uraufführung nicht nur zu den kontroversesten Genrebeiträgen überhaupt, sondern auch zu den wenigen Kinofilmen, denen die Ehre zuteil wurde, als Ausstellungsstück in die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen zu werden.
TEXAS CHAINSAW MASSACRE ist ein Film, über den viel diskutiert wurde, oftmals noch immer wird, und dessen Rezeption vermehrt doch nur auf Nebensächlichkeiten gründet. Die visuelle Aufarbeitung von Horror ist für Hooper kein Selbstzweck oder dem Bedienen etwaiger Genrekonventionen geschuldet, sondern weit mehr der Ausfluss eines ebenso rohen, wie doch hintersinnigen Portraits eines verunsicherten Landes.
So lässt sich sein Werk auch nur schwerlich vom Kontext seiner Zeit lösen; zu allgegenwärtig…
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten
Tyler__Durden Sat, 22 Jan 2011 17:19:31 -0000
Antwort löschenAmen!
Hitmanski Sat, 22 Jan 2011 17:27:54 -0000
Antwort löschenDankeschön, ihr beiden :)
Erstmal kommt am Montag Part II dran, und danach stehen die Remakes auf meiner Liste, ja - ich habe da aber auch schon eine gewisse Befürchtung...
Achja, um meinen Pflichten gerecht zu werden: Der Text spiegelt nur persönliche Eindrücke wieder, die Wertung dient ausschließlich der persönlichen Verortung, und darf nicht als Werbung i.S.d. §131 IV StGB verstanden werden.
fabel Sat, 22 Jan 2011 17:35:56 -0000
Antwort löschenFabelhafter Text. Hab schon sehnsüchtig gewartet.;)
Aber es ist ja wohl klar, dass ein Werk mit dem Kinostart im Jahr mit der Endziffer 78 von einem Regisseur mit dem Vornamen Tobe auch nur "ungeschönter und unverfälschter Terror" (um dich mal frei zu zitieren) sein kann...
Hitmanski Sat, 22 Jan 2011 17:38:50 -0000
Antwort löschen:P
Hitmanski Sat, 22 Jan 2011 18:22:02 -0000
Antwort löschenMille grazie :)
Oceanic6 Sat, 22 Jan 2011 18:42:07 -0000
Antwort löschenSehr guter Kommentar! :)
BlueSquirrel Sat, 22 Jan 2011 22:07:39 -0000
Antwort löschen;)
Hitmanski Sat, 22 Jan 2011 22:08:35 -0000
Antwort löschen:)
SamRamJam Sun, 23 Jan 2011 12:16:39 -0000
Antwort löschenHab den Film mal vor zehn Jahren gesehen und fand den nicht prall. Gerade wegen der von dir erwähnten Langsamkeit bzw. Zähigkeit... Vielleicht sollte ich dem Film mal wieder eine Chance geben :)
Hitmanski Sun, 23 Jan 2011 12:20:06 -0000
Antwort löschenIst halt primär auch kein Horrorfilm, sondern eine der schwarzhumorigsten Gesellschafts- und Zeitgeistsatiren, die es gibt. Die meisten scheitern nur an ihren Erwartungshaltungen :)
BlueSquirrel Sun, 23 Jan 2011 12:27:03 -0000
Antwort löschen@Manski: Es ist aber auch ein extrem billiger Trash-Film, dessen Inszenierung so amateurhaft und schlampig ist, dass es mich schon überrascht, wie oft er als Meisterwerk bezeichnet wird. Ne Ne.
Hitmanski Sun, 23 Jan 2011 12:33:34 -0000
Antwort löschenFinde ich eben garnicht mal. Gerade der naturalistische Look und die amateurhafte Kameraführung bringen doch erst den von Hooper gewünschten Realismus. Leatherface und Family sind ja bewusst auch als sehr ungeschickte Akteure angelegt; die Übermacht des Killers, wie sie spätere Genrewerke haben, kennt TCM nicht.
Ich finde die Attitüde hier tatsächlich weitaus ehrlicher und besser umgesetzt als in diesen ganzen neuen PoV-Filmchen, die Dokustil heucheln, und doch nur als normaler Schocker funktionieren wollen...
BlueSquirrel Sun, 23 Jan 2011 12:55:46 -0000
Antwort löschenDer Film ist ja auch gut. Aber wenn der Voodoo(?)-Kerl da scheinbar absichtlich langsamer rennt, weil er zu schnell für das Mädchen ist, bin ich mir mehr als gar nicht sicher ob das beabsichtigt war. Auch manche Schnitte sind geradezu grotesk versemmelt. Allerdings kennst du ja meinen Standpunkt dazu. Ich versuche mich hier auch nicht groß in die Mentalität der 70er einzudenken, wenn es um so etwas geht. Also werd' ich mich raushalten. Ich gebe auf. ;)
SamRamJam Sun, 23 Jan 2011 14:04:21 -0000
Antwort löschen@Hitmanski: Dann würde mich aber mal intressieren was du zu dem (Original und am besten ungeschnitten) Film ''Das letzte Haus links'' sagst, da der meiner Meinung nach viel mehr im Zeitgeist der 70er verankert ist als TCM.
Hitmanski Sun, 23 Jan 2011 14:06:19 -0000
Antwort löschenAuch ein starkes Zeitgeist-Portrait, auf jeden Fall. Wenn ich meine DVD wiederfinde, gibt's dazu in den nächsten Tagen auch 'nen Text :)
SamRamJam Sun, 23 Jan 2011 14:10:09 -0000
Antwort löschenIch freu mich drauf ;) Den finde ich wiederum super... naja, habe mir nun erstmal die TCM Filme bestellt und werde sie dann nächste Woche sichten und gegebfalls korregieren.
Alle 18 Antworten zeigen
BlueSquirrel Sun, 23 Jan 2011 14:10:53 -0000
Antwort löschen@Manski: Lies mal meinen Text dazu.^^
Hitmanski Sun, 23 Jan 2011 14:13:06 -0000
Antwort löschenHab' ich gestern schon, Hörnchen :)
Böse, böse - für Denkmalschändung bin doch sonst eigentlich ich zuständig ;)
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMir persönlich gefällt die 1974’er Version von “The Texas Chainsaw Massace” ziemlich gut. Über die gesamte Lauflänge von 83 Minuten erzeugt der Film eine düstere Atmosphäre und die degenerierte Familie sorgt für einen wohligen Schauer. Auch wenn der Film deutlich unblutiger als das 2004’er Remake des Films ist zählt er für mich zu den besten Horrorfilmen, denn der Schrecken von “The Texas Chainsaw Massace” entwickelt sich nicht durch Splatter- und Gore, sondern durch das perverse Spiel das die degenerierte Familie vor allem mit Sally spielt. Was die junge Frau hier erlebt ist ein Horrortrip der harten Sorte, den man noch lange nach Ende des Abspanns im Gedächtnis behält. Gepaart mit der monströsen Gestalt des Leatherface und der genialen Regiearbeit des Tobe Hoopers imponiert mich “The Texas Chainsaw Massacre” immer wieder aufs neue.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenNoch heute übt Tobe Hooper`s THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE aus dem Jahr 1974 einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Horror-Genre aus. Hooper ließ sich damals von den Ende der 50er Jahre aufgedeckten Taten des Grabräubers mit Mutterkomplex Ed Gein (der auch für Hitchcock`s PSYCHO Pate stand) zu seinem Erstlingswerk inspirieren. Aus heutiger Sicht wirkt sein Film auch wie ein zorniges Mahnmal, das sich mit den Vietnamkriegsängsten der damaligen Jugend auseinander setzt. Keines der unzähligen Sequels und Remakes der letzten Jahrzehnte hat je die rohe, dokumentarisch anmutende Intensität des Originals und dessen politische Relevanz erreicht.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenGibt es einen Gewaltausbruch in unserer Gesellschaft, sei es ein Amoklauf oder ein Schüler, der seine Lehrerin auf offener Straße ersticht – man fragt sich stets nach dem Warum. Dieses Warum ist aber oftmals nur schleierhaft auszumachen, findet kaum rationale Gründe oder bleibt schlichtweg im Dunkel. Es muss aber ein Schuldiger her, und sei es nur für die Medien, denn solch eine Tat geschieht niemals ohne einen Grund. Warum sind Menschen immer und immer wieder zu solchen Taten in der Lage? Warum konnten die Taten nicht im Vornherein erkannt oder gar verhindert werden? Eines ist sicher: die menschliche Seele steckt bisweilen voller Abgründe, die sich zwar nur selten offenbaren, wenn sie sich aber offenbaren, dann auf signifikante Art und Weise. Tobe Hoopers The Texas Chain Saw Massacre geht diesem Phänomen, einem Amoklauf eines vermeintlich Irren, aber nicht auf den Grund, sondern macht es erfahrbar. Sein Film beginnt mit kurzen Bildern von Leichenteilen, die sich mit komplett schwarzen Frames abwechseln. Etwas Schreckliches wird suggeriert, etwas Widerwärtiges, das jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Erklärung findet. Hooper präsentiert im Verlauf des Filmes stattdessen nur noch mehr fragile Seelen, Rednecks, die im texanischen Hinterland ihr Unwesen treiben, teils degeneriert und mit einer unheimlichen Aura versehen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Wer also einen spannenden Horror-Abend verbringen will, der ist bei TCM gut aufgehoben. Leichte Schwächen sind sicherlich altersbedingt, größere Schwächen sind der Synchronisation anzulasten. Ansonsten wünsche ich euch guten Appetit beim Abendessen mit Leatherface’ Familie!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenStilprägender Klassiker der seinem Ruf aus heutiger Sicht nur bedingt gerecht wird. Wer Kettensägenknattern und Schreien gepaart mit anstrengender Musik gruselig findet, wird gut unterhalten.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (81) — Film: Blutgericht in Texas
jeffcostello Tue, 21 May 2013 13:03:24 -0000
Kommentar löschen"The Texas Chainsaw Massacre" ist ein dreckiges, rohes Stück Terrorfilm, mit grobkörnigen, hitzigen Bilden, in dem Tobe Hooper mit laut knatternder Kettensäge die, in das texanische Hinterland der USA vordringende Love and Peace Mentalität der Hippies zerstört und dabei die Fäulnis und die Impotenz eines ganzen Landes nach dem Vietnam-Trauma entblößt.
Wirkliche Eruptionen der Gewalt sucht man in Hoopes Werk vergeblich, die Gewalt spielt sich alleine im Kopf des Zuschauers ab, auf der Leinwand entfesselt Hooper eine Atmosphäre, mit albtraumhaften Bildern und einem grandiosen "Soundtrack" der eigentlich eher eine Geräuschkulisse ist, die bis Heute ihresgleichen sucht.
Ein Meilenstein, ein Meisterwerk, dessen Bedeutung für den Horrorfilm gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
JackoXL Tue, 21 May 2013 14:02:03 -0000
Antwort löschenJA! Großer Schmutz-Film in grobkörnig und total unblutig. Mag man nach Bay (oder auch Hooper's Sequel) gar nicht glauben. ;)
jeffcostello Tue, 21 May 2013 14:14:50 -0000
Antwort löschenJa, war als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe auch überrascht!
Bays Film vergewaltigt das Original ja in allen belangen, fand den furchtbar. Hoopers Sequel hab ich eben gerade gekauft, bin sehr gespannt drauf! :)
Alle 4 Antworten zeigen
JackoXL Tue, 21 May 2013 14:22:54 -0000
Antwort löschenDann sei gewarnt, das ist TCM um 180° gedreht. Strange, mutig, trashig, ganz schräg. Mochte ich irgendwie, aber weit entfernt von dem Original. Aber allein so eine Fortsetzung zu drehen, da hat Hooper schon Respekt verdient. ;)
jeffcostello Tue, 21 May 2013 14:29:34 -0000
Antwort löschenHabs schon in deinem Kommentar gelesen, ich freu mich auf den :D
TinaCocaine Tue, 14 May 2013 20:38:59 -0000
Kommentar löschenDie Atmosphäre ist super/schön düster, aber der Rest hat mich wirklich enttäuscht. Die Darsteller sind irgendwie nicht so dolle, "Leatherface" kommt total deppenartig rüber und der Film konnte mich einfach nicht packen. Auch nach dem zweiten und dritten Mal sehen konnte ich dem Ganzen nicht viel abgewinnen - Klassiker hin oder her. Das Remake von Michael Bay gefällt mir viel besser, einfach ein großartiger Film...
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
FordFairlane Tue, 14 May 2013 21:43:19 -0000
Antwort löschenStimme dir vollkommen zu.
FilmFan92 Sat, 11 May 2013 23:28:58 -0000
Kommentar löschenNach der ersten Sichtung gefiel mir der Film nicht. Die Schauspieler empfand ich als talentfrei, Handlungen kamen mir abstrus vor uvm. Doch nach sehr viel positiver Resonanz hier bei Moviepilot, entschloss ich mich, dem Film eine 2. Chance zu geben. Was für eine großartige bzw. schreckliche Idee. Der Film ist der blanke Horror. Die Darsteller sind nach wie vor eher mittelmäßig, was aber nicht viel zur Sache tut, sie sind so gesehen eh nur da um drauf zu gehen. Wobei der Kniff, die Gewalt nicht direkt zu zeigen, großartig funktioniert. Es spielt sich alles im Kopf ab. Man hört Schreie, sieht Bewegungen, die tatsächliche "Gewalt" allerdings nicht, man malt sie sich bloß aus und die Vorstellungskraft ist grausamer als jede explizit dargestellte Gewalt, wie sie in so vielen Horror-Streifen heutzutage vorkommt.
Hinzu kommen verdammt gute Auftritte von Leather Face. So plötzlich wie er auftaucht, ist er auch mit seiner Beute wieder verschwunden. Definitiv einer der gruseligsten Film-Killer aller Zeiten. Wenn er mit merkwürdigen Geräuschen, eine Metzgerschürze tragend und Kettensägen-schwingend mit seiner schauderhaften Maske auftritt, läuft einem ein Kalter-Schauer über den Rücken.
Warum mir der Film beim ersten Schauen nicht gefiel, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Dank geht auf jeden Fall an die Moviepilot-User, obwohl ich heute vermutlich nicht mehr schlafen kann. Horror, der den Namen wirklich verdient.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
der cineast Tue, 07 May 2013 18:16:04 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme, die je gemacht wurden.
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Le Samourai Tue, 07 May 2013 18:18:54 -0000
Antwort löschenManchmal hat sogar der cineast mal Recht.
jeffcostello Tue, 07 May 2013 19:15:40 -0000
Antwort löschenMeisterwerk! Lief letztens bei uns mit einer einzigen Vorstellung im Kino, mit mir waren insgesamt 3 Leute da, mir war zum Heulen!
JackoXL Sun, 05 May 2013 00:05:10 -0000
Kommentar löschen"The Texas Chainsaw Massacre" ist ein Paradebeispiel für einen angeblich-abscheulichen Film, der die Jugend der 80er wohl so dermaßen verstört hätte, das hier fleißig indiziert wurde. Warum eigentlich?
Großes Lob an das Label TURBINE, die mit aller Macht (das Bonusmaterial liefert absurd-amüsante Aufschlüsse) die Freigabe dieser Perle gefordert und sie letztendlich auch bekommen haben. Der jahrelang verbotene und verteufelte Film von der "Poltergeist" Marionette (aka Spielberg ferngesteuert) Tobe Hooper ist ein rohes, pures und extrem zeitgeistliches Stück Low-Budget-Terror-Kino, das überhaupt keine expliziten Szenen brauchte, um als Skandalfilm zerrissen zu werden. Tatsächlich spart sich TCM die drastische Gewalt konsequent aus, Blut fließt hier kaum. Der De-Palma-Scarface, oder Hitchcock-Psycho-Effekt: Das Publikum glaubt etwas gesehen zu haben, defacto wurde es nie gezeigt. Das spricht für die Wirkung dieses Klassikers, der sich eben nicht in Blut und Gedärmen baden muss, um gnadenlos zu verstören.
Alles wird durch die vernichtende Atmosphäre, den unglaublichen Terror erzeugt, den Clash der Generation Blumenkind und dem texanischen, quasi, Backwood, die typischen Pazifisten finden das unbegreifliche Grauen und sind zu Schlachtung freigegeben.
TCM lässt sich viel Zeit, aber die Stimmung ist so fiebrig, schwül, schmutzig und asozial, das ist wildes Exploitation-Kino der 70er, mit allem Schnick und Schnack. Die Luft ist zum Schneiden dick, die Sets so verrotzt, die Bilder grobkörnig, alles wirkt so schonungslos-ekelhaft, und wenn Leatherface erst die Säge knattern lässt, ist alles ohnehin Geschichte.
Der Witz bei TCM: Wie schon gesagt, das ist kein Gore-Fest für Blutwurst-Fanatiker, Gewalt und Terror spielen sich nur im Kopf des Zuschauers ab. Aber das dafür mit so einer brachialen Wucht, dass man ständig am selbstreflektieren ist, was denn genau zu sehen war. Hooper macht extremes Kopfkino mit einer schauerlichen Atmosphäre. TCM zersägt, im wahrsten Sinne des Wortes, die heile, unbekümmerte Hippie-Welt und konfrontiert sie mit dem versteckten Abschaum der USA, dem Hinterland der Zivilisation, ohne Kompromisse. Die dunkle Seite des Mondes...
Warum sich TCM über die Jahre gehalten und erst recht sich einen unglaublichen Kultstatus aufgebaut hat, ist glasklar. Eine (wenn auch nicht die Einzige) Geburtstunde des modernenen Horrorfilms, schmutzig, unbarmherzig und verstörend, aber, und das ist das Ding, niemals voyeuristisch-blutig. Und trotzdem ist das latente Gefühl vorhanden, gerade einen unfassbar schlimmen Film gesehen zu haben. Nur, Achtung FSK, dem ist, rein plastisch, NICHT so. In dem Fall haben sie es (nach langem Kampf) ja eingesehen, nur ist das nicht das Ende der Fahnenstange. Aber ein Anfang, immerhin...
bedenklich? 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Deathpool Sun, 05 May 2013 00:11:05 -0000
Antwort löschenWarum der auf dem Index stand ist mir ein Rätsel.
Außerdem hat er dadurch einen unglaublichen Hype erfahren(wie alles auf dem Index^^)
Wirklich ein geschickter Einsatz von Terror und Gewalt diese Perle.
Auf den Bonus bin ich gespannt die Ware ist unterwegs^^
Ganz toller Kommi jacko und mal wieder genau erfasst.
JackoXL Sun, 05 May 2013 00:13:40 -0000
Antwort löschenDu darfst die freuen, das Bonus-Material ist eine 9, mindestens. So großartig, allein die 2-stündige Diskussion mit Jörg Buttgereit ist der Hammer. :D
SoulReaver Sun, 05 May 2013 00:17:14 -0000
Antwort löschenDu darfst dich übrigens auch auf den zweiten Teil freuen. Wird dir mit Sicherheit unglaublich gut gefallen. :D
JackoXL Sun, 05 May 2013 00:19:13 -0000
Antwort löschenMach ich ohnehin. Selbst wenn der Kacke ist, das Bonusmaterial klingt schon nett. ;)
der cineast Sun, 05 May 2013 00:27:02 -0000
Antwort löschenDer zweite Teil: 9/10
Alle 7 Antworten zeigen
JackoXL Sun, 05 May 2013 00:29:00 -0000
Antwort löschenBin gespannt, der lauert hier und freut sich mindestens so wie ich. ;)
niceeddy Sun, 05 May 2013 09:08:32 -0000
Antwort löschenKann man sich übrigens auch auf Youtube uncut,OTon und in HD ansehen.
piaspeedy11 Wed, 24 Apr 2013 21:42:42 -0000
Kommentar löschenwarum kann ich mit dem film überhaupt nichts anfangen?
die meisten lieben diesen film
hab was was nicht mitbekommen?
ich finder persöhnlich die remakes richtig gut, aber warum mag ich das original nicht
!!!Achtung, es ist meine meinung!!!
null spannung
leatherface wird hier als grunzender Volldepp dargestellt
rest der familie ist auch strunzdumm
schauspieler?? darf man die überhaupt so nennen?
das becken was man (am anfang ganz extrem) im hintergrund hört nervt bis zum geht nicht mehr und passt null in den film
die "berühmte" Szene am essenstisch ist ja wohl mal nen witz oder? sollte das witzig wirken oder sollte diese szene Schocken?
ich könnte mich noch länger auskotzen aber das erspar ich euch mal
Positives, mmhh schwierig.
Das einzigste was ich diesem Film positiv anmerken kann, das dieser Film geremaket wurde.
Beim remake habe wir eine dreckige, düstere und Beklemmende atmosphäre die einem im kopf bleibt. in diesem film kann man angst vor leatherface haben.
würde mich über informatives Feedback freuen
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
piaspeedy11 Wed, 24 Apr 2013 21:46:52 -0000
Antwort löschenhab noch vergessen zu schreiben, das ich das remake vor dem original gesehen habe!
FordFairlane Wed, 24 Apr 2013 22:55:02 -0000
Antwort löschenDas Remake war schon immer besser, das Original hatte nur ein gutes Flair und eine düstere Optik. Doch die Bluteffekte blieben auf der Strecke. Ich ziehe es dem Original immer vor und sowas ist selten bei mir. Der Ruf des Originals ist einfach lächerlich
rockadude Sun, 24 Mar 2013 16:30:13 -0000
Kommentar löschenDamals vielleicht ein Terrortrip par excellence, heute für mich aber kalter Kaffee. Zwar immer noch gut, aber den ach so großen Klassikerstatus kann ich dem Film hier leider persönlich nicht attestieren. Da hat mich das Remake tatsächlich mehr bedrückt und geschockt aus dem Kino entlassen. Immer noch ganz nett, aber haut mich schlicht nicht mehr so um wie heute noch manch andere Klassiker aus den 70ern und hat daher für mich ordentlich Staub angesetzt, weshalb für mich die Aufebung der damaligen Beschlagnahme mehr als überfällig war und die für mich auch für damalige Verhältnisse rückblickend schlicht zu überzogen war. Aber damals waren die Leute wohl einfach noch sensibler und einfacher zu erschrecken.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alienator Sun, 10 Mar 2013 08:23:43 -0000
Kommentar löschenTop-Klassiker des Genres
1.) ist er gar nicht so brutal wie behauptet und 2.) ist dieser Film ein absoluter Schocker und mittlerweile Klassiker. Von der ersten Szene an, ein Behinderter kippt einen Abhang hinunter, merkt man, dass der Film anders ist....
Das Vietnamtrauma ist hier allgegenwärtig, wenn auch subtil. Selbstzerstümmelung, Identitätssuche sind nur zwei Themen, die hier auf kranke Art und Weise bearbeitet werden, um eine kaputte Welt zu zeigen. Der Mensch ist, nach Hoopers Meinung, das einzig wirkliche Tier, welches mordert, zerstört und brandschatzt, um sich selbst zu verwirklichen. Hooper gibt aber keine Lösungen, eben weil es keine gibt.
Hooper gibt ein sehr pessimistisches Weltbild und zeigt die Welt als masochistischen Ort; einen perversen Blick hinter die Fassade des kleinbürgerlichen Spießertums.
Der Film, der eine exzellente Kameraführung hat, ist eine Reflexion der Gesellschaft, eine Lebensstudie des Abnormalen.
Und um Klassen besser als das Remake.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Daymare Mon, 04 Mar 2013 01:14:32 -0000
Kommentar löschenMorbider Kult-Slasher, der dank OldSchool-Atmosphäre auch noch heute spürbar zieht und das trotz einiger ulkiger Passagen! Trotzdem hat mir das Remake von 2003 insgesamt besser gefallen!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Homunculus Thu, 28 Feb 2013 18:36:11 -0000
Kommentar löschenMen, masks and chainsaws..i can`t bear such crap anymore
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Boogers666 Wed, 27 Feb 2013 14:27:15 -0000
Kommentar löschenKritik zu "Texas Chainsaw Massacre"
Handlung:
Eine Gruppe Teenager wollen das Grab ihres Opas besuchen und geben sich dazu in die texanische Pampa. Dort treffen sie schnell auf einen Tramper der ihnen zunehmend seltsam erscheint und am Ende von ihnen aus der Wagen geworfen wird. Bald darauf ist ihr Tank leer und sie stoppen am Haus ihres toten Großvaters. In der Nähe finden sie eine Hütte in der sie Benzin und Strom finden, doch das Haus ist weitaus gefährlicher als es zunächst scheint. Denn ein gewaltiger Psychopath mit einer Kettensäge geht dort auf Menschenjagd.
Bewertung:
Ich bin ein Fan harter Kost und bin in dieser Hinsicht auch ziemlich hart gesotten und ich bin weit meist davon erntfernt mich schlecht zu fühlen oder mich zu übergeben, egal wie abartig der Scheiß ist der gerade läuft. Aber "Texas Chainsaw Massacre" ist so dreckig so ungerecht und so bösartig, dass ich schon nach nach 10min ein flaues Gefühl im Magen hatte. Und der Film wird immer böser und dreckiger, man wird in das Leiden mit einbezogen und kann nicht wegsehen, man leidet mit jedem Charakter mit und jeder Tod eines Charakters tut einem selbst weh. Um so weiter der Film voran schreitet desto unwohler wurde mit und, ganz ehrlich ich war bei einer Szene kurz davor mich zu übergeben und das nicht weil der Film so eklig ist, oder zu brutal sondern einfach die Ausweglosigkeit, die Graumsamkeit wird hier so authentisch aufgetischt, das es weh tut und dafür gebührt Tobe Hooper Respekt ,denn das hat seitdem (fast) kein Film mehr geschafft.
Fazit:
Der Film ist Kult, wird es immer bleiben und das vollkommen zurecht, denn "Texas Chainsaw Massacre" ist definitv einer der besten Horrorfilme aller Zeiten und das nicht aufgrund der Brutalität oder der Spannung sondern aufgrund der abartig beklemmenden Atmoshere, aus der selbst der Zuschauer keinen Ausweg findet.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dahmer Mon, 25 Feb 2013 22:08:43 -0000
Kommentar löschen"Texas Chainsaw Massacre" ist Kult,bleibt Kult und wird immer Kult bleiben.Ein morbider Horrortrip der nicht durch Gemetzel oder Splatter brilliert,Nein,hier wird mit der Psyche des Betrachters gespielt und ein groteskes Inferno entzündet das sich in die Psyche einbrennt und zum Ende ein verstörendes Fragezeichen beim Zuschauer hinterlässt...Natürlich ist der Anfang total Langweilig u. konventionell,doch was danach folgt ist psychischer Terror,schauerlich,düster und verdammt unheimlich!TCM ist der ultimative Psycho-Horror,und das trotz seines geringen Budgets und seines alters....Ekelerregend,eigenartig,abstoßend,unmenschlich und gar nicht im Sinne des modernen Mainstream Horrors....TCM hat das erreicht,wovon andere Hororfilmchen nur träumen dürfen und ich finde es schade das es nicht noch mehr von diesen PsychoTrips gibt...Danke Mr. Hooper für dieses Meisterwerk!!
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hrxuuuu Sat, 23 Feb 2013 16:30:25 -0000
Kommentar löschenIch kann mit dem Original sehr wenig anfangen, weil ich bei dem Film fast nur gelacht habe, da viele Szenen heutzutage einfach lächerlich aussehen. Dennoch finde ich die sehr düstere Atmosphäre richtig gut gelungen, auch wenn sie heute schon fast zu dunkel wirkt.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
FordFairlane Sat, 23 Feb 2013 17:44:05 -0000
Antwort löschenIch stimme die vollkommen zu, die Atmosphäre ist wirklich gut gemacht aber rest ist nicht die Rede wert.
FordFairlane Sat, 23 Feb 2013 17:58:34 -0000
Antwort löschenDer hat seine Bekanntheit eher seinen Ruf zu verdanken, damals hat ihn fast jeder gesehen und alle auf de Schulfhof erzählten sich was in diese Film passiert, wie brutal der Film ist und wie derbe. Dabei hat wahrscheinlich keiner den Film gesehen. Die Beschlagnahmung in deutschland unterstütze dieses Stories auch noch. Würde von mir heute höchstens eine fsk 16 bekommen.
hrxuuuu Sat, 23 Feb 2013 18:05:04 -0000
Antwort löschenIch glaube ds brutalste was ich in diesen Film gesehen habe, war das mit dem Finger und Messer. Der Rest wurde doch weggeschnitten und man hörte nur die Schreie.
lieber_tee Sat, 23 Feb 2013 19:00:20 -0000
Antwort löschen... fand und finde den nie lächerlich...
hrxuuuu Sat, 23 Feb 2013 19:02:21 -0000
Antwort löschenWohl ansichtssache. Ich wurde mit den Film nicht geboren und habe ihn sehr spät gesehen.
lieber_tee Sat, 23 Feb 2013 19:15:11 -0000
Antwort löschenDas ich mit dem Streifen aufgewachsen bin verzerrt sicherlich meine Wahrnehmung. Filme aus vergangenen 70er Zeiten, ihre Figuren, das Setting kann ja auch unfreiwillig komisch heute wirken, nur gerade bei diesem Film erschließt sich das bei mir so gar nicht, da die Stimmung, wie du schon schreibst, so düster-bedrohlich ist (auch heute noch). Nun gut, Geschmackssache, vielleicht altersbedingt...
hrxuuuu Sat, 23 Feb 2013 21:58:49 -0000
Antwort löschenLiegt auch daran, dass ich das Remake auch viel besser finde. Und ich es davor schon gesehen habe. Vorallem hat mich dieser so richtig in sein Bann gezogen, dass beim ersten anschauen ein großer Schauer über meiner Schulter lief.
lieber_tee Sat, 23 Feb 2013 22:55:48 -0000
Antwort löschenLetztlich bringt es nur bedingt etwas beide Filme zu vergleichen. Der eine ist eine Indieproduktion von einem unabhängigen Filmemacher in den 70ern, der stark von seiner Zeit geprägt ist und der andere ist ein Debütfilm eines Video/Werbefilmemachers unter den kontrollierenden Händen eines Mainstream-Papstes. Dazwischen liegen über 25 Jahre Zeit, Millionen von Dollar. Filmsprache, Optik und die Darstellung des Themas hat sich komplett verändert. Ich versuche Filme, die sich außerhalb meines Lebensalters bewegen, mit dem Blick der entsprechenden Zeit zu sehen, sie dahingehend einzuschätzen, sonst würden zig ältere Filme bei mir kaum eine Chance haben, da meine Filmwahrnehmung zunächst ja von meinen heutigen Sehgewohnheiten geprägt ist.
Alle 10 Antworten zeigen
hrxuuuu Sat, 23 Feb 2013 23:17:32 -0000
Antwort löschenNaja, auch ältere Filme haen eine Chance bei mir, nur dieser hier nicht. Beisp. Der Exorzist find ich klasse.
lieber_tee Sat, 23 Feb 2013 23:35:13 -0000
Antwort löschenJa, ein zeitloser Klassiker.
beast667 Sun, 03 Feb 2013 16:06:38 -0000
Kommentar löschenErschreckend beklemmend. Nach der letzten halben Stunde hatte selbst ich ein ganz flaues Gefühl im Magen. Psychohorror, wie er sein muss. Ohne grosse Metzel und Splattereinlagen.......... Ich hab mich gefürchtet und war bedient.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NiboraC Wed, 30 Jan 2013 11:20:23 -0000
Kommentar löschenGut gemacht, baut eine dichte Atmosphäre auf & die letzte halbe Stunde ist für die damalige Zeit einfach sehr gut gemacht, es kam bei mir gut an!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murphante Fri, 25 Jan 2013 00:41:01 -0000
Kommentar löschenWas mir aufgefallen ist ...
Hier wird viel mehr auf Details noch geachtet ...
Mehr Schreie ... mehr Atmosphäre ... im Angesichts des Todes ... wird hier die ganze Angst aus dem Hals gebrüllt. Aber dennoch irgendwie auch blutleer ... also geht alles mehr hier auf die Psyche des Zuschauers und seiner eigenen Vorstellungskraft ... ohne jetzt mit viel Gehacke und Blutspritzer hier rumzuaasen ;-)
Aber die Vorstellung das der "Typ mit der Kettensäge" sie ausschabt oder zersägt ... bleibt jedem selber überlassen ...
Dieser Streifen hier hat seine Jährchen auf dem Buckel ...
Wer viele Horrorfilme gesehen hat von der heutigen Zeit,
könnte vielleicht hier entäuscht werden ...
weil es nicht so viel zu sehen gibt!
Gesehen wurde die Kettensägen Edition Uncut ...
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Murphante Fri, 01 Feb 2013 17:50:39 -0000
Antwort löschenDa haben noch alle Eure Eltern in der Schule terrorisiert ... und ihr seid nur geile Gedanken gewesen :P
FilmFuzzi Sun, 03 Feb 2013 16:06:42 -0000
Antwort löschenMehr Schreie? :O
Guck dir doch mal diese 08/15 Slasher an :D
Da wartet man doch nur drauf bis das Blonde stirbt ^^
Murphante Sun, 03 Feb 2013 19:21:03 -0000
Antwort löschenJa was ich zum Beispiel heute gesehen hab "Captivity" ... kennste schon ???
Alle 5 Antworten zeigen
FilmFuzzi Sun, 03 Feb 2013 19:23:00 -0000
Antwort löschenNe man :D Schlimm?
Murphante Sun, 03 Feb 2013 20:46:19 -0000
Antwort löschenJoahr war jetzt nicht der Brüller ...
the traveler Fri, 18 Jan 2013 18:47:17 -0000
Kommentar löschenWahnsinn...
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gretchen_Ross Thu, 20 Dec 2012 16:06:01 -0000
Kommentar löschenIch liebe diesen etwas rotzigen Stil, die Atmosphäre ist einfach saugeil in diesem Film.
Ist einfach ein toller Klassiker, vorallem die letzte halbe Stunde...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pyro 91 Sun, 09 Dec 2012 21:15:09 -0000
Kommentar löschenTobe Hoopers kleiner, dreckiger Genrebeitrag hat auch heute nichts von seiner Intensität eingebüßt und zeigt vor allem in der letzten halben Stunde, was gnadenloser Terror - einhergehend mit verschwitzten Handflächen - bedeutet.
Der dokumentarische, zeitweise amateurhaft wirkende Inszenierungsstil passt hervorragend ins Bild und zeigt alles und doch nichts. "TCM" geizt mit Gore und verlässt sich volkommen auf die Empathie und Fantasie des Zuschauers, um Grauen und Unwohlsein hervorzurufen.
Besonders ab der zweiten Hälfte geht es drunter und drüber und Setpieces wie die nervenaufreibende Vefolgungsjagd durch den Wald und das groteske, altraumartige Familiendiner, wirken derart chaotisch, improvisiert und undiszipliniert, dass man beinahe den Eindruck bekommt, die Schauspieler wären wirklich zu ihren Rollen geworden und konnten nicht mehr zwischen Schauspiel und Realität unterscheiden.
Die beste Performance bietet Marilyn Burns in der Rolle der Sally, die sich in der letzten halben Stunde nur noch die Seele aus dem Leib schreit und derart überzeugend agiert, was soweit ging, dass ich mich ernsthaft fragte, ob der Dreh bei ihr nicht wirklich bleibende Schäden hinterlassen hat.
Fürchten und lachen geht für mich manchmal Hand in Hand und auch wenn "TCM" für jeden, der sich in die Lage der Figuren hineinversetzen kann, eine sehr intensive und auslaugende Erfahrung ist, so findet man im Nachhinein doch vieles lustig und wird sich dem Absurden der Geschichte bewusst z.B. Leatherface macht versehentlich die Tür kaputt und ärgert damit seinen Vater; der total overactende Anhalter; der 100 Jahre alte Großvater, der Blut saugt etc.
Das ist ein starkes Qualitätsmerkmal für mich, denn bei fast keinem anderen Horrorfilm füllt meine Fantasie die Lücken so grafisch und so abstoßend aus und erlaubte mir anderseits dennoch, über die gerade erlebte Erfahrung zu lachen.
Ein Meisterwerk des Terrors!
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
nerdkiller Fri, 07 Dec 2012 04:07:40 -0000
Kommentar löschenGrade eben noch mal gesehen und verdientermaßen auf die 10 hochgeschaukelt.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll... Was Tobe Hooper hier abgeliefert hat, ist schlichtweg unfassbar. "The Texas Chain Saw Massacre" ist einfach pervers, bizarr, abstoßend, skurril und auf seine eigene Art und Weise auch ziemlich lustig - und das zu jeder Sekunde.
Das hier ist einfach Terrorkino in Höchstform: von dem beunruhigend, makaberen Eröffnungstitel, bis zum legendären Showdown, bei dem die böse - aber auch bemitleidenswerte - Figur Leatherface zornig die Säge in die Morgensonne reckt.
Hooper hat sein Werk, trotz der billigen und unprofessionellen Aufmachung, zu jedem Augenblick im Griff. Er erzeugt mit kleinsten Expressionen, einem dreckigen Score (oder besser gesagt "unerträglicher Lärm", denn mit Musik hat das nicht mehr viel zu tun) und einer genialen Kamera eine Atmosphäre, die bis heute ihres Gleichen sucht. Natürlich alles ohne irgendeine Gore Szene, das hier ist Terror, der sich im Kopf abspielt, der den Zuschauer mit simplen Urängsten konfrontiert und das Trauma einer angeschlagenen, orientierungslosen Nation widerspiegelt. Und das gerade mal mit 80000$ Budget! Oder besser gesagt: Gerade WEGEN dem niedrigen Budget. Denn das ist es, was TCM bis heute ausmacht: hier wirkt gar nichts schön inszeniert und hochpoliert. Einfach ehrlicher, widerlicher, makaberer Terror, den ich bei heutigen Horrorfilmen schmerzlich vermisse.
Eines der ehrlichsten Meisterwerke der Filmgeschichte!
bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Roldur Fri, 07 Dec 2012 11:14:57 -0000
Antwort löschenTolle Kritik zu einem der besten Horrorfilme aller Zeiten!
Alle 3 Antworten zeigen
nerdkiller Fri, 07 Dec 2012 13:37:22 -0000
Antwort löschenDanke.
Murphante Sun, 09 Dec 2012 11:51:24 -0000
Antwort löschen*Zustimmung* ... *Applaus* ... *pfeifffffffff* :D