Blutgericht in Texas

The Texas Chainsaw Massacre (1974), US
Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 25.08.1978

7.5 Kritiker
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
836 Bewertungen
44 Kommentare
Blutgericht in Texas
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Tobe Hooper, mit Marilyn Burns und Allen Danziger

Es beginnt wie ein idyllischer Sommerausflug. Die vier gutgelaunten jungen Menschen in ihrem Auto ahnen noch nicht, daß dieser freundliche, schöne Tag zum entsetzlichsten, schrecklichsten und letzten ihres Lebens wird. Als ihnen in einer einsamen Gegend das Benzin ausgeht – ganz in der Nähe eines alten Schlachthofes – nimmt ihr grauenvolles Schicksal seinen Lauf.

Handlung

Beschlagnahmung des FilmsThe Texas Chain Saw Massacre wurde 1985 durch das Landgericht München bundesweit beschlagnahmt. Dies betraf die VHS-Kassette des Anbieters VPS. Die im Jahr 2003 publizierte und um ca. 4 Minuten gekürzte Fassung betrifft diese Beschlagnahme nicht. Diese Fassung wurde von der Juristenkommission (JK) der SPIO begutachtet und als strafrechtlich unbedenklich eingestuft. Die geschnittenen Szenen sind im Bonusmaterial der DVD anwählbar.1

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Rezension von Ralf Ramge

Quellen1 Beschlagnahmte Medien in der Wikipedia


Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Blutgericht in Texas

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Ewiger Lieblingsfilm. Ein in flirrenden Bildern erzähltes, apokalyptisches Monument über die Begegnung mit der dunklen Seite der Zivilisation, eine brachiale Abrechnung mit der Selbstverständlichkeit Mensch. Ein audiovisueller Anschlag auf alle Sinne, ein Stresstest, der – wie ich vor allem von jüngeren Zuschauern oft höre/lese – „nervt“, aber (für mich) im positiven Sinne, allein im Vergleich mit den folgenden Filme der Franchise – die waren vielleicht aufwändiger produziert und grafischer, allerdings nie wieder so spürbar.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

„Things happen here they don‘t tell about.“ -

Es ist eine bewegte Geschichte, auf die Tobe Hoopers zweites Werk zurückblicken kann: Hierzulande nach wie vor wegen seiner angeblichen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt, zählt es seit seiner Uraufführung nicht nur zu den kontroversesten Genrebeiträgen überhaupt, sondern auch zu den wenigen Kinofilmen, denen die Ehre zuteil wurde, als Ausstellungsstück in die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen zu werden.

TEXAS CHAINSAW MASSACRE ist ein Film, über den viel diskutiert wurde, oftmals noch immer wird, und dessen Rezeption vermehrt doch nur auf Nebensächlichkeiten gründet. 
Die visuelle Aufarbeitung von Horror ist für Hooper kein Selbstzweck oder dem Bedienen etwaiger Genrekonventionen geschuldet, sondern weit mehr der Ausfluss eines ebenso rohen, wie doch hintersinnigen Portraits eines verunsicherten Landes.

So lässt sich sein Werk auch nur schwerlich vom Kontext seiner Zeit lösen;…

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

BlueSquirrel

Antwort löschen

@Manski: Lies mal meinen Text dazu.^^


Hitmanski

Antwort löschen

Hab' ich gestern schon, Hörnchen :)
Böse, böse - für Denkmalschändung bin doch sonst eigentlich ich zuständig ;)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Mir persönlich gefällt die 1974’er Version von “The Texas Chainsaw Massace” ziemlich gut. Über die gesamte Lauflänge von 83 Minuten erzeugt der Film eine düstere Atmosphäre und die degenerierte Familie sorgt für einen wohligen Schauer. Auch wenn der Film deutlich unblutiger als das 2004’er Remake des Films ist zählt er für mich zu den besten Horrorfilmen, denn der Schrecken von “The Texas Chainsaw Massace” entwickelt sich nicht durch Splatter- und Gore, sondern durch das perverse Spiel das die degenerierte Familie vor allem mit Sally spielt. Was die junge Frau hier erlebt ist ein Horrortrip der harten Sorte, den man noch lange nach Ende des Abspanns im Gedächtnis behält. Gepaart mit der monströsen Gestalt des Leatherface und der genialen Regiearbeit des Tobe Hoopers imponiert mich “The Texas Chainsaw Massacre” immer wieder aufs neue.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Noch heute übt Tobe Hooper`s THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE aus dem Jahr 1974 einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Horror-Genre aus. Hooper ließ sich damals von den Ende der 50er Jahre aufgedeckten Taten des Grabräubers mit Mutterkomplex Ed Gein (der auch für Hitchcock`s PSYCHO Pate stand) zu seinem Erstlingswerk inspirieren. Aus heutiger Sicht wirkt sein Film auch wie ein zorniges Mahnmal, das sich mit den Vietnamkriegsängsten der damaligen Jugend auseinander setzt. Keines der unzähligen Sequels und Remakes der letzten Jahrzehnte hat je die rohe, dokumentarisch anmutende Intensität des Originals und dessen politische Relevanz erreicht.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

Kommentar löschen

Gibt es einen Gewaltausbruch in unserer Gesellschaft, sei es ein Amoklauf oder ein Schüler, der seine Lehrerin auf offener Straße ersticht – man fragt sich stets nach dem Warum. Dieses Warum ist aber oftmals nur schleierhaft auszumachen, findet kaum rationale Gründe oder bleibt schlichtweg im Dunkel. Es muss aber ein Schuldiger her, und sei es nur für die Medien, denn solch eine Tat geschieht niemals ohne einen Grund. Warum sind Menschen immer und immer wieder zu solchen Taten in der Lage? Warum konnten die Taten nicht im Vornherein erkannt oder gar verhindert werden? Eines ist sicher: die menschliche Seele steckt bisweilen voller Abgründe, die sich zwar nur selten offenbaren, wenn sie sich aber offenbaren, dann auf signifikante Art und Weise. Tobe Hoopers The Texas Chain Saw Massacre geht diesem Phänomen, einem Amoklauf eines vermeintlich Irren, aber nicht auf den Grund, sondern macht es erfahrbar. Sein Film beginnt mit kurzen Bildern von Leichenteilen, die sich mit komplett schwarzen Frames abwechseln. Etwas Schreckliches wird suggeriert, etwas Widerwärtiges, das jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Erklärung findet. Hooper präsentiert im Verlauf des Filmes stattdessen nur noch mehr fragile Seelen, Rednecks, die im texanischen Hinterland ihr Unwesen treiben, teils degeneriert und mit einer unheimlichen Aura versehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]

Wer also einen spannenden Horror-Abend verbringen will, der ist bei TCM gut aufgehoben. Leichte Schwächen sind sicherlich altersbedingt, größere Schwächen sind der Synchronisation anzulasten. Ansonsten wünsche ich euch guten Appetit beim Abendessen mit Leatherface’ Familie!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Stilprägender Klassiker der seinem Ruf aus heutiger Sicht nur bedingt gerecht wird. Wer Kettensägenknattern und Schreien gepaart mit anstrengender Musik gruselig findet, wird gut unterhalten.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (37) — Film: Blutgericht in Texas

Kommentar schreiben
Sortierung

Muxi92

Kommentar löschen
vorgemerkt

Jetzt da er endlich vom Index gestrichen wurde und Anfang nächsten Jahres Uncut in unseren Kaufhäusern rumstehen wird, werde ich ihn mir auch endlich anschauen. Bin schon gespannt^^

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tho

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es tut so gut zu wissen, dass dieser Film existiert.
Er ist dreckig, markerschütternd grausam und hat einen sehr rohen fast dokumentationsartigen Stiel der ihn unverkennbar macht.
Ich frage mich bis heute wie dieses Meisterwerk der Horrorfilmgeschichte, einer der wenigen Streifen die mir unter die Haut gingen, solch langweilige Sequals (den sehr amüsanten zweiten Teil mal ausgenommen) und solch fürchterlich vorhersebare, platte Remakes (bzw Remake und "The Beginnig") bekommen konnte, einfach nur Traurig.
Blutgericht in Texas ist ein Must-See für jeden Fan von Slasherfilmen, der nicht all zu schwache Nerven hat, denn eins ist sicher, zum lachen ist dieser Schocker nicht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DasM42

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unglaublich brutal und mitreissend, aber die Dialoge sowie die Darsteller sind scheiße. hat aber Charme und haut einen um

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

L.M.S.

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist billig, die Schauspieler sind scheiße, die deutsche Synchro ist zum Heulen und von den Dialogen will ich gar nicht erst anfangen.
ABER jedes Mal, wenn der stämmige Leatherface mit seiner Kettensäge rumläuft und Leute damit verfolgt, könnt ich losjuchzen wie ein kleines Kind.
"Blutgericht in Texas" hat eine tolle Atmosphäre, passende, unheimliche Musik und natürlich eine reizende Familie im Mittelpunkt, die bedauerlicherweise viel zu wenig Spielzeit hat.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tyler-Durden

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unfassbar kranker und bösartiger Streifen.
Ich vergebe die hohe Wertung nur, weil einen der Film umhaut. Nie wieder Slasherhorror, fürs erste.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Tobe Hooper's 'Blutgericht in Texas' von 1974 fand heute wieder den Weg in den DVD-Player. Die DVD-Hülle verspricht mir einen brilliant gemachten Film. Ein schockierendes Meisterwerk und dazu noch inspiriert durch wahre Geschehnisse. Bis auf den letzten Punkt kann ich den Versprechungen nur wenig zustimmen.

Ein idyllischer Sommer Ausflug wird für 5 Jugendliche zum blanken Horror. Als den Jugendlichen, in der Nähe eines alten Schlachthofs das Benzin ausgeht, nimmt das schockierende Schicksal seinen Lauf.

Die Kameraarbeit, ist zwar nichts Besonderes, zeigt aber schöne dreckige Bilder die sich gut der mehr als unwohlen Stimmung anpassen. Vor allem die Atmosphäre des Films ist durchgehend unangenehm und erzeugt viel Spannung. Der Sound ist nicht aufdringlich oder störend, untermalt die Szenen und passt sich der Grundstimmung an.

Über die Schauspieler braucht man nicht viele Worte verlieren. Sie spielen alle auf niedrigem Niveau und ihre größte Aufgabe besteht darin, durch die Gegend zu rennen und zu schreien.

Tobe Hooper's Film orientiert sich mehr oder weniger an der Geschichte von Ed Gein. Er tötete Menschen und sammelte ihre Überreste. Also doch irgendwo inspiriert durch wahre Ereignisse. Die Brutalität des Films spielt sich zumeist in den Köpfen der Zuschauer ab. Es gibt zwar ein paar ansatzweise harte Stellen, doch den Titel "härtester Horrorfilm aller Zeiten" hat der Film mit Sicherheit nicht verdient. Das soll jetzt aber kein Kritikpunkt sein. Die Story war auch schon 1974 nicht mehr originell, ein paar Jahre zuvor wurde das Thema viel spannender und vor allem viel BESSER dargestellt und inszeniert. In 'Beim Sterben ist jeder der erste' sind es zwar 4 Großstädter die in ein unbekanntes Gebiet eindringen, aber Vergleiche sind durchaus erlaubt. Auch das Wort 'Kult-Klassiker' hat der Film meiner Meinung nicht verdient. Der Film ist selbst für damalige Verhältnisse einfach nur billig gemacht und das merkt man ihm auch sofort an. All die Verehrung für den Film kann ich nicht nachvollziehen. Ich will ihn aber jetzt nicht schlechter reden als er überhaupt ist. Vor allem die starke und fesselnde Atmosphäre ist die größte Stärke des Films. Spannend bleibt er durchgehend und lässt den Zuschauer vor dem Bildschirm gebannt folgen.

Fazit: 'Blutgericht in Texas' ist ein roher, sadistischer, schlecht gespielter, unorigineller und billiger 70er Jahre Horrorstreifen. Die Atmosphäre und die gelungene Kameraarbeit machen den Film aber dennoch Sehenswert. Einer der oder gar DER beste Horrorfilm ist es für mich noch lange nicht, ich habe aber schon deutlich schlechtere Horrorfilme gesehen. Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spielberg_Fan

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tobe Hooper's Exploitation-Meilenstein „The Texas Chainsaw Massacre“ ist auf seine Weise eine Erfahrung, die jeder Filmfan einmal machen sollte. Der Film bietet eine gestörte Atmosphäre, die man selten erlebt. Der Wahnsinn entsteht hier nicht durch eine Flut an kernigen Splattereffekten, sondern durch den reinen Wahnsinn den einem die Bilder vermitteln. Hier sei also auch ein Augenmerk auf die Kameraarbeit gerichtet. Die ersten 30 Minuten wird man noch relativ in Ruhe gelassen ( der irre Anhalter vermittelt einen ersten Eindruck). Ab ca. Minute 40 steigert sich der Terror schon wesentlich mehr. Die gestörte Geräuschkulisse und das erste Erscheinen von Leatherface brechen auf den Zuschauer herein. Und ab der 60 Minute ist man nicht mehr zu retten. Es offenbart sich eine Freakshow, gepaart mit einem hysterischen Psychoterror der den Film so sehenswert macht. Was diese degenerierte Familienbande mit ihrem Opfer anstellen ist Grindhouse- Geschichte.

„The Texas Chainsaw Massacre“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie wegweisend das Exploitation-Kino der 70er Jahre sein konnte. Und das in vielerlei Hinsicht. Mag es jetzt aus der Sicht der Filmgeschichte sein oder aus der Sicht des damaligen politischen Zeitgeistes.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr. Zaius

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Genremeilenstein. Was hier mit minimalen Mitteln geschaffen wurde ist der Wahnsinn. Kein Tamm Tamm, kein Hokus Pokus, kein Remmi Demmi, keine unnötigen Erklärungen, sondern einfach roh brutal IN YOUR FACE. Wirkt meiner Meinung nach auch heute noch.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der_Wissende

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Dafür, das der Film als Kult angesehen wird, ist er doch seeeehr schwach.
Auf mich wirkte er mit seinen schlechten Schauspielern und derart grausamen Dialogen, geradezu wie eine hommage, an den Remake von Michael Bay.
Auch lässt die Kameraführung sehr zu wünschen übrig.

Schlichtweg ein Film, der nicht gesehen werden muss.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Ripley1

Antwort löschen

Hommage bedeutet Verehrung. Wie kann ein Film eine Hommage an sein Remake sein? Irgendwie semantisch und / oder syntaktisch unklar.


Der_Wissende

Antwort löschen

Sorry, sorry...hab mich im Wort vertan ^^...war eben schon recht Spät...
Was ich eigentlich meinte, ist eine Parodie :D


ILOVEPOSTROCK

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Ich will den Film nicht schlecht machen damals war das wahrscheinlich richtig heftig. Ich hab ihn heute zum ersten mal gesehn und fand ihn einfach nur pffff...Ich kann aber generell mit älteren Filmen meistens nix anfangen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Urle

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Von der VHS über DVD bis zur Blue-Ray, digitalen Download und Online Stream. Ersteres wird damals eine Innovation, wird aber heute niemanden mehr beeindrucken. Eine ähnliche Wandlung hat wohl TCM durchgemacht. Ich kann die Leute verstehen die den Film für ein Meisterwerk halten, und wer ihn vor 20-30 Jahren gesehen hat, bekam wohl einen völlig anderen Eindruck. Als ein Filmfan der jüngeren Generation konnte mich der Film leider wenig beeindrucken. Klar kann man viel in den Film reiniterpretieren, und Dinge die beispielsweise Hitmanski aufgezählt hat treffen möglicherweise auch zu, aber als gegen Gewalt abgestumpfter Zuschauer von heute konnte mich TCM leider wenig beeindrucken.

Der Film hat die selben Probleme wie viele alte Meisterwerke, von Halloween, Freitag der 13. und vielen weiteren, ist man einfach immer den selben Ablauf gewohnt. Teenager begeben sich irgendwo hin, wo einem spontan 100 Orte einfallen an denen man lieber seine Zeit verbringen würde. Es tauchen seltsame Leute auf, denen man lieber aus dem Weg gehen sollte. Es passiert irgendwas, und die Gruppe trennt sich. Jemand, meistens ein cooler/eitler/dummer wird von Killer X mit Methode Y getötet/verschleppt/... . Es bricht Panik aus und einer nach dem anderen tritt vor seinen Schöpfer. Das Final Girl kann sich als einzige längere Zeit vor dem/den Killer/n retten, und tötet am Ende den bösen, kann fliehen oder stirbt.

Man muss sagen dass TCM schon spannend insziniert ist, eine Familie aus psychisch kranken Schlachtern macht schon was her. Aber am Ende merkt man das der Film doch in das oben beschriebene Schema fällt. Anfangs langweilt man sich, weil jedem Kenner klar ist das die Protagonisten sich in ihr Verderben begeben. Man überlegt wen es denn als ersten treffen könnte, und wann denn endlich der Killer auftaucht.
Am Ende nimmt der Film dann sogar ordentlich Fahrt auf, aber wie ein Mädchen gefühle Stunden vor einem Mann mit Kettensäge wegrennt, und man in der Gewissheit das der Film noch eine halbe Stunde laufen wird weiß, das sie sowieso nicht (sofort) sterben wird, war schon langweilig und hat mich wenig beeindruckt.

Alles in allem kann ich nur sagen, das der Film schlecht gealtert, aber denoch sehenswert und in Augen vieler einen Meilenstein darstellt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

---OMFG---

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn amn den das erste mal sieht, nimmt die spannung kein Ende. Der is so gruselig. Überlegt es euch 2 mal!!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

nikl 1987

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

naja...man hat ihn halt als geneigter filmsammler, aber aus heutiger sicht zäh wie kaugummi. von dem terror und schrecken, den der film damals in den 70ern verbreitet haben dürfte, bleibt heute leider nicht mehr wirklich viel...aber gelegentlich immer mal wieder schaubar

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SamRamJam

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Bei TCM werden sich wohl auf ewig die Geister scheiden, die einen meinen darin ein politisches Kalkül zu sehen, für andere ist es nur ein etwas zu langatmiger Horrorfilm mit kranker Story aber eher laschen Effekten.
Angestachelt durch die Lobpreisungen hier von Hitmanski und anderen wollte ich mir den Film dann doch nochmal angucken. Das erste Mal habe ich ihn vor zehn Jahren gesehen und da sich der menchliche Geschmack alle sieben Jahre ändern soll war es wohl doch irgendwo gerechtfertigt dem Film nochmal eine Chance zu geben. Leider konnte ich mich nur zu einer Aufwertung von 1,5 Punkten auf eine 4,5 durchringen.
Der Film fängt recht vielverpsrechend an. Zum einen mag ich die Farbtöne und unschärfe der 70er Jahre Filme und zum anderen wird durch ruhige Aufnahmen eine recht gruselige aber stimmige Atmosphäre von dem ländlichen Texas eingefangen. Aber spätestens ab der 45 Minute bewegt sich der Film immer mehr abwärts. Die Streitereien zwischen Sally und ihrem Bruder Franklin und das ständige rumgekreische gehen gehörig auf die Nerven, Leatherface als irrer Schlachter hat zwar eine beängstigende Präsenz, die wird aber immer wieder durch sein seltsames Gegrunze und Gequicke unterbrochen. Die Abschließende Tortur von Sally ist dann an Langeweile und Unsinn bis hin zur Dinner-Szene kaum noch zu toppen...
Im filmhistorischen Kontext wird das Texanische Blutgericht seinem vorrauseilenden Ruf leider nicht gerecht. Verständlich dass der Film seinerzeit für Aufruhr sorgte und auch eine gewisse Rolle in der Entwicklung des Teenhorrorfilms spielte die dann ihre Untermauerung fünf Jahre später in Carpenters ''Halloween'' fand. Empfehlen kann ich indes ''Das letzte Haus links'' von Wes Craven der etwas vorher herauskam und auch noch heute eine recht verstörende Wirkung (in der ungeschnittenen Fassung) entfaltet. Das Kettensägenmassaker finde ich indes zu lang geraten, zu oft abgewechselt von stärken und schwächen was den Film am Ende weder zu einem guten noch zu einem schlechten macht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tyler__Durden

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine der wenigen Gelegenheiten in denen man den absoluten Wahnsinn auf dem Bildschirm zu sehen bekommt. Terror Kino sowie Horror Kino in seiner vollkommensten, pursten und wirkungsvollsten Form die so selten erreicht worden ist.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Goremaster

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Total überbewertet! War denn da ein Massaker im Film? Ne Kettensäge hab ich gesehen!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Film "The Texas Chainsaw Massacre" oder wie er im deutschen heißt "Blutgericht in Texas" aus dem Jahre 1974 ist kein guter Film, aber auch kein schlechter. Was fehlt ist einfach das versprochene Chainsaw Massacre, denn um ehrlich zusein hat der Film nichts an blutigen Effekten zu bieten, sowie man es sonst von diesem Genre gewohnt ist oder vom Titel her erwartet. Auch wenn die Atmosphäre recht düster und schrecklich gehalten ist, wirkt der Film auch für die damalige Zeit nicht besonders angsteinflößend oder gruselig. Die Story ist schleppend und einfach nur langweilig, die Darsteller für die Zeit nur durchschnittlich.

Wenn man schon einen Horrorfilm dreht Hooper sollte dieser auch spannend sein und wenigstens einige nette Effekte enthalten, besonders bei so einer Art vom Film. In der heutigen Zeit kann man mit sowas keinen Blumentopf mehr gewinnen. Das einzige positive an dem Film ist, das das geschehen sehr realistisch wirkt!

Trotzdem in meinen Augen ein sehr überbewerteter Vertreter der oftmals als Kult abgestempelt wurde, die Beschlagnahmung ist wohl der Gipfel des ganzen. Der Film würde in meinen augen locker eine FSK 16 kriegen. Aber sogar darüber würden sich die Kiddies einen ablachen.

Wer eine Verbesserung sehen will, sollte sich das Remake ansehen mit Jessica Biel.
Dort kriegt man gute Effekte, Spannung und ein tolles Finale zusehen!
Auch wenn man in diesem Bereich schon besseres gesehen hat ist das Remake deutlich besser gemacht!

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

hulk 75

Antwort löschen

Unterschreibe ich.


FordFairlane

Antwort löschen

Ja den zweiten kenne ich auch Hopper ist best!Der Film war sogar gut!


Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann mir den Film anschauen so oft ich will, es gibt eine Stelle an der ich mich immer wieder erschrecke...

Der Schockfaktor entsteht dabei allerdings mehr durch das, was man nicht sieht, als durch das, was man sieht, also vor allem durch die gelungene, "kranke" und morbide Atmosphäre (vor allem die Geräuschkulisse, die das Geschehen untermalt ist sehr eindringlich) und die Reaktionen der Darsteller.
Der Film verzichtet fast vollkommen auf explizite Gewalt, alles findet vielmehr nur im Kopf des Betrachters statt.

Die fantastische Kameraarbeit ist einzigartig und schafft sehr kunstvolle Bilder. Allein schon das Schlussbild mit dem Sonnenuntergang im Hintergrund oder die Anfangssequenz, die in totaler Dunkelheit gedreht wurde, sind wirklich großartig.
Das teilweise recht humorvolle Drehbuch, konzentriert sich nicht nur auf die Opfer, sondern lässt den Zuschauer auch am Leben der Familie von Leatherface teilhaben. Man sieht, dass es halt auch nur Menschen sind, für die das Morden allerding normal ist, weshalb sie sich auch mit anderen Problemen beschäftigen.
Die schauspielerischen Leistungen sind zwar nicht oscarreif, aber dennoch überdurchschnittlich gelungen. Marilyn Burns war in der letzten Szene einfach erschreckend (gut).

The Texas Chainsaw Massacre ist meiner Meinung nach einer der besten Horrorfilme aller Zeiten und ein (gar nicht mal so) blutiges Meisterwerk! Oft kopiert, aber wirklich niemals erreicht.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Doomsday

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

TCM ist bei weitem nicht der erste Slasher den ich gesehen habe, dennoch der einzige der mir im nicht-trashigen Sinne im Hirn hängengeblieben ist. Andere Genrevertreter empfand ich zumeist entweder als mehr oder weniger genießbaren Trash oder als gänzlich belanglos. Alles an TCM ist beunruhigend, angefangen vom pseudodokumentarischen Intro über die verstörende "Musik" bis hin zu den sich immer steigernden kleinen aber feinen Schockeffekten, die sich in einer grandios einfach inszenierten, aber genauso wirksamen Szene entladen. Kenner wissen, welche Stelle ich meine. Von da an geht es bergab mit der Psyche des Zuschauers. Der Film glänzt gerade dadurch, dass er explizite Gewaltdarstellung dosiert und somit umso wirkungsvoller einsetzt. Der wahre Horror spielt sich vor dem inneren Auge des Zuschauers ab. Dürfte ein Grund sein, warum der Film bei vielen Leuten, die durch den modernen Overkill an Schleimmonstergedärmehäckselteeniehorrorkino anscheinend am ADHS Syndrom erkrankt sind, nicht so gut ankommt.
Fazit: Wer also (wie ich z.B.) zumindest denkt, er oder sie verfüge über einen fundierten Filmgeschmack und zudem auf der Suche nach einem ernsthaften Horrorfilm ist, sollte Hooper's TCM (UNCUT!) gucken.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Burzgrokash

Antwort löschen

Schleimmonstergedärmehäckselteeniehorrorkino is voll scheiße!


Burzgrokash

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

In seiner schnörkellosigkeit beängstigender Film. Keine Vorgeschichte, keine Liebesgeschichte, keine Erklärungen usw. Dieser Film kommt ohne alles aus, was in den heutigen Hollywood-"Horror"-Schockern scheinbar vorhanden sein MUSS. Genau diese "Einfachheit" macht einen Großteil des Horrors aus. Ich bin zwar kein großer Fan solcher beklemmenden Filme, die einem total fertig zurücklassen nach dem Abspann, aber den hier sollte man gesehen haben. Das kalte Grausen sage ich euch!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Burzgrokash

Antwort löschen

Wenn du die hast, ja! Wie gesagt ich mag solche Filme eigentlich net so, und dafür ist "Sehenswert" doch gut oder?


Doomsday

Antwort löschen

Klar, dann hast du die Uncut gesehen.


Kommentar schreiben