Blutgericht in Texas

The Texas Chainsaw Massacre (1974), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.08.1978

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7.6
Kritiker
34 Bewertungen
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6.9
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91 Kommentare
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von Tobe Hooper, mit Marilyn Burns und Allen Danziger

Tobe Hooper begründete mit seinem Horrorfilm Blutgericht in Texas aus dem Jahre 1974 die Texas Chainsaw Massacre-Reihe inkl. zahlreicher Remakes.

Alles beginnt wie ein idyllischer Sommerausflug: Die vier gutgelaunten jungen Menschen in ihrem Auto ahnen noch nicht, dass dieser sonnige, schöne Tag zum entsetzlichsten, schrecklichsten und letzten ihres Lebens wird. Als ihnen in einer einsamen Gegend das Benzin ausgeht – ganz in der Nähe eines alten Schlachthofes – nimmt ihr grauenvolles Schicksal seinen Lauf.

Hintergrund & Infos zu Blutgericht in Texas
Blutgericht in Texas (OT: ‘The Texas Chain Saw Massacre’; in der BRD auch unter dem Titel ‘Das Kettensägenmassaker’ erschienen) wurde 1985 durch das Landgericht München bundesweit beschlagnahmt. Dies betraf die VHS-Kassette des Anbieters VPS. Die im Jahr 2003 publizierte und um ca. 4 Minuten gekürzte Fassung betrifft diese Beschlagnahmung nicht. Diese Fassung wurde von der Juristenkommission der SPIO begutachtet und als strafrechtlich unbedenklich eingestuft. Die geschnittenen Szenen sind im Bonusmaterial der DVD anwählbar.


Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Blutgericht in Texas

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Leatherface, der nicht nur gerne eine Kettensäge, sondern auch Masken aus menschlicher Haut trägt, ist für die Maskenmörder im Horrorfilm das Vorbild schlechthin. Während die jugendlichen Reisenden die Zivilisation verkörpern, verkörpert er alles, was die Zivilisation verdrängt und verstoßen hat – eine schöne, schön unbequeme Metapher. Heute mögen manche seiner Handlungen unfreiwillig komisch wirken. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sich bei ihm um einen geistig Behinderten, womöglich ein Inzestprodukt handelt. Somit besitzt er immerhin mehr Charakter als die meisten seiner baumstammartigen Nachfahren. Zudem hat „Blutgericht in Texas“ auch das genretypische ‚Final Girl‘ – die letzte Überlebende – eingeführt. Ein kleiner Film mit großer Wirkung.

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der cineast

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[...]Heute mögen manche seiner Handlungen unfreiwillig komisch wirken.[...] Und dann die Erklärung:[...]Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sich bei ihm um einen geistig Behinderten, womöglich ein Inzestprodukt handelt.[...] Ein Text für "doofe Teenager"? Zu denen du gehörtest? Das heißt Du schreibst einen Text zu einem Film, den Du gesehen hast, als du "doof" warst? Oder nachdem Du ihn öfter gesehen hast und Dich davon emanzipiert hast?! Aber dann ergebe ja der Text keinen Sinn mehr!?


Flibbo

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Der erste Eindruck von Leatherface im Original ist einfach befremdlich, wenn man fast gänzlich von Filmen im Stile des Remakes vorbelastet ist, was bei jüngeren Semestern nun mal der Fall ist. Vor allem wenn einem anfangs eine gekürzte Version unterkommt. Bei mir hat es eine Weile gebraucht, um alles in historischer und ästhetischer Sicht richtig zuordnen und verstehen zu können. Und weil das vielen so geht, bezieht sich mein Text darauf. Die heutigen Maskenmörder, die man so kennt, sind halt böse psychopathische Erwachsene. Bei Leatherface im Original ist da natürlich etwas mehr. Es ist ja z.B. auch unwahrscheinlich, dass man „Night of the Living Dead“ gleich als Horror-Geniestreich erkennt, wenn man vorher fast noch keinen vor den 90ern gedrehten Horrorfilm gesehen hat. Ich schreibe da etwas zwischenstaatlich.


Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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8.5Ausgezeichnet

[...] Betrachtet man dazu die Zeit, in der der Film entstand, erschließt sich einem erst, wie der Film eigentlich zu verstehen ist. Hoopers “Hinterwäldler” sind Reliquien aus früheren Zeiten, leben im Gestern, haben sich noch nicht an die moderne Zivilisation gewöhnt und angepasst. Ganz im Gegensatz zu den aufgeschlossenen, mitunter Hotpants und keinen BH tragenden Städtern, die auf der Suche nach der Großen Freiheit sind und auf die die Primitivität der in dieser Einöde lebenden Menschen schon von Natur aus suspekt und abschreckend wirken muss. Es ist ein Zusammentreffen zweier Welten, das der spätere POLTERGEIST-Regisseur hier stimmungsvoll einfängt. Dieser Gedanke wird dann schlussendlich in der Killer-Familie auf die Spitze getrieben und ad absurdum geführt, wenn die blutrünstigen Kannibalen samt Leatherface in schicker Frauen-Maske und ihr beinahe mumifiziert wirkender Opa (halbwegs) gesittet am Tisch sitzen und zusammen speisen, während der Gast, das Opfer – blutüberströmt, gefesselt -, gezwungen ist, dabei geduldig zuzusehen. Ohnehin verkommen die bäuerlichen Schlächter nicht zu übermenschlichen, unbesiegbaren Killermaschinen, wie dies häufig in späteren Slasherfilmen zu beobachten ist, sondern werden so dargestellt, wie sie in der Realität wohl auch anzutreffen wären: Ungebildet und manchmal tollpatschig, Fehler machend. Tobe Hooper zeichnet mit Knochen und Blut seinen morbiden Gegenentwurf der American Family – augenzwinkernd und maßlos überzeichnet zwar, doch stets sehens- und erlebenswert. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

slangbanger!

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Bin sehr auf dein Fazit zum zweiten Teil gespannt. Und wie du die Paralellen zwischen PART II und HOTC siehst.


der cineast

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Beinahe virtuos? Teil 2 besitzt nicht weniger, als den besten Schock, den es gibt. Meisterwerk.


SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Wer jetzt jedoch einen brutalen Film erwartet, bei dem das Blut in Strömen fließt, der wird klar enttäuscht. Wir erleben hier pures Terror-Kino. Die Brutalität spielt sich voll und ganz in den Köpfen der Zuschauer ab und das Grauen kennt dort keine Grenzen. Wenn unsere sorglosen Jugendlichen an den Rand der Zivilisation geraten und mit dem untersten Rang der Gesellschaft konfrontiert werden, dann ist hier keine Spur von einem spaßigen Backwood-Slasher, sondern wir sind längst in einem hitzigen Alptraum ausgesetzt worden, ohne einen Ausweg finden zu können. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

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Na bitte.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

Ewiger Lieblingsfilm. Ein in flirrenden Bildern erzähltes, apokalyptisches Monument über die Begegnung mit der dunklen Seite der Zivilisation, eine brachiale Abrechnung mit der Selbstverständlichkeit Mensch. Ein audiovisueller Anschlag auf alle Sinne, ein Stresstest, der – wie ich vor allem von jüngeren Zuschauern oft höre/lese – „nervt“, aber (für mich) im positiven Sinne, allein im Vergleich mit den folgenden Filme der Franchise – die waren vielleicht aufwändiger produziert und grafischer, allerdings nie wieder so spürbar.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

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<3


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.5Herausragend

„Things happen here they don‘t tell about.“ -

Es ist eine bewegte Geschichte, auf die Tobe Hoopers zweites Werk zurückblicken kann: Hierzulande nach wie vor wegen seiner angeblichen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt, zählt es seit seiner Uraufführung nicht nur zu den kontroversesten Genrebeiträgen überhaupt, sondern auch zu den wenigen Kinofilmen, denen die Ehre zuteil wurde, als Ausstellungsstück in die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen zu werden.

TEXAS CHAINSAW MASSACRE ist ein Film, über den viel diskutiert wurde, oftmals noch immer wird, und dessen Rezeption vermehrt doch nur auf Nebensächlichkeiten gründet. 
Die visuelle Aufarbeitung von Horror ist für Hooper kein Selbstzweck oder dem Bedienen etwaiger Genrekonventionen geschuldet, sondern weit mehr der Ausfluss eines ebenso rohen, wie doch hintersinnigen Portraits eines verunsicherten Landes.

So lässt sich sein Werk auch nur schwerlich vom Kontext seiner Zeit lösen; zu allgegenwärtig…

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

BlueSquirrel

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@Manski: Lies mal meinen Text dazu.^^


Hitmanski

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Hab' ich gestern schon, Hörnchen :)
Böse, böse - für Denkmalschändung bin doch sonst eigentlich ich zuständig ;)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

Mir persönlich gefällt die 1974’er Version von “The Texas Chainsaw Massace” ziemlich gut. Über die gesamte Lauflänge von 83 Minuten erzeugt der Film eine düstere Atmosphäre und die degenerierte Familie sorgt für einen wohligen Schauer. Auch wenn der Film deutlich unblutiger als das 2004’er Remake des Films ist zählt er für mich zu den besten Horrorfilmen, denn der Schrecken von “The Texas Chainsaw Massace” entwickelt sich nicht durch Splatter- und Gore, sondern durch das perverse Spiel das die degenerierte Familie vor allem mit Sally spielt. Was die junge Frau hier erlebt ist ein Horrortrip der harten Sorte, den man noch lange nach Ende des Abspanns im Gedächtnis behält. Gepaart mit der monströsen Gestalt des Leatherface und der genialen Regiearbeit des Tobe Hoopers imponiert mich “The Texas Chainsaw Massacre” immer wieder aufs neue.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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10.0Lieblingsfilm

Noch heute übt Tobe Hooper`s THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE aus dem Jahr 1974 einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Horror-Genre aus. Hooper ließ sich damals von den Ende der 50er Jahre aufgedeckten Taten des Grabräubers mit Mutterkomplex Ed Gein (der auch für Hitchcock`s PSYCHO Pate stand) zu seinem Erstlingswerk inspirieren. Aus heutiger Sicht wirkt sein Film auch wie ein zorniges Mahnmal, das sich mit den Vietnamkriegsängsten der damaligen Jugend auseinander setzt. Keines der unzähligen Sequels und Remakes der letzten Jahrzehnte hat je die rohe, dokumentarisch anmutende Intensität des Originals und dessen politische Relevanz erreicht.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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Gibt es einen Gewaltausbruch in unserer Gesellschaft, sei es ein Amoklauf oder ein Schüler, der seine Lehrerin auf offener Straße ersticht – man fragt sich stets nach dem Warum. Dieses Warum ist aber oftmals nur schleierhaft auszumachen, findet kaum rationale Gründe oder bleibt schlichtweg im Dunkel. Es muss aber ein Schuldiger her, und sei es nur für die Medien, denn solch eine Tat geschieht niemals ohne einen Grund. Warum sind Menschen immer und immer wieder zu solchen Taten in der Lage? Warum konnten die Taten nicht im Vornherein erkannt oder gar verhindert werden? Eines ist sicher: die menschliche Seele steckt bisweilen voller Abgründe, die sich zwar nur selten offenbaren, wenn sie sich aber offenbaren, dann auf signifikante Art und Weise. Tobe Hoopers The Texas Chain Saw Massacre geht diesem Phänomen, einem Amoklauf eines vermeintlich Irren, aber nicht auf den Grund, sondern macht es erfahrbar. Sein Film beginnt mit kurzen Bildern von Leichenteilen, die sich mit komplett schwarzen Frames abwechseln. Etwas Schreckliches wird suggeriert, etwas Widerwärtiges, das jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Erklärung findet. Hooper präsentiert im Verlauf des Filmes stattdessen nur noch mehr fragile Seelen, Rednecks, die im texanischen Hinterland ihr Unwesen treiben, teils degeneriert und mit einer unheimlichen Aura versehen.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]

Wer also einen spannenden Horror-Abend verbringen will, der ist bei TCM gut aufgehoben. Leichte Schwächen sind sicherlich altersbedingt, größere Schwächen sind der Synchronisation anzulasten. Ansonsten wünsche ich euch guten Appetit beim Abendessen mit Leatherface’ Familie!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Stilprägender Klassiker der seinem Ruf aus heutiger Sicht nur bedingt gerecht wird. Wer Kettensägenknattern und Schreien gepaart mit anstrengender Musik gruselig findet, wird gut unterhalten.

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Kommentare (81) — Film: Blutgericht in Texas


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jeffcostello

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Bewertung9.0Herausragend

"The Texas Chainsaw Massacre" ist ein dreckiges, rohes Stück Terrorfilm, mit grobkörnigen, hitzigen Bilden, in dem Tobe Hooper mit laut knatternder Kettensäge die, in das texanische Hinterland der USA vordringende Love and Peace Mentalität der Hippies zerstört und dabei die Fäulnis und die Impotenz eines ganzen Landes nach dem Vietnam-Trauma entblößt.
Wirkliche Eruptionen der Gewalt sucht man in Hoopes Werk vergeblich, die Gewalt spielt sich alleine im Kopf des Zuschauers ab, auf der Leinwand entfesselt Hooper eine Atmosphäre, mit albtraumhaften Bildern und einem grandiosen "Soundtrack" der eigentlich eher eine Geräuschkulisse ist, die bis Heute ihresgleichen sucht.
Ein Meilenstein, ein Meisterwerk, dessen Bedeutung für den Horrorfilm gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

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JackoXL

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Dann sei gewarnt, das ist TCM um 180° gedreht. Strange, mutig, trashig, ganz schräg. Mochte ich irgendwie, aber weit entfernt von dem Original. Aber allein so eine Fortsetzung zu drehen, da hat Hooper schon Respekt verdient. ;)


jeffcostello

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Habs schon in deinem Kommentar gelesen, ich freu mich auf den :D


TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Die Atmosphäre ist super/schön düster, aber der Rest hat mich wirklich enttäuscht. Die Darsteller sind irgendwie nicht so dolle, "Leatherface" kommt total deppenartig rüber und der Film konnte mich einfach nicht packen. Auch nach dem zweiten und dritten Mal sehen konnte ich dem Ganzen nicht viel abgewinnen - Klassiker hin oder her. Das Remake von Michael Bay gefällt mir viel besser, einfach ein großartiger Film...

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FordFairlane

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Stimme dir vollkommen zu.


FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

Nach der ersten Sichtung gefiel mir der Film nicht. Die Schauspieler empfand ich als talentfrei, Handlungen kamen mir abstrus vor uvm. Doch nach sehr viel positiver Resonanz hier bei Moviepilot, entschloss ich mich, dem Film eine 2. Chance zu geben. Was für eine großartige bzw. schreckliche Idee. Der Film ist der blanke Horror. Die Darsteller sind nach wie vor eher mittelmäßig, was aber nicht viel zur Sache tut, sie sind so gesehen eh nur da um drauf zu gehen. Wobei der Kniff, die Gewalt nicht direkt zu zeigen, großartig funktioniert. Es spielt sich alles im Kopf ab. Man hört Schreie, sieht Bewegungen, die tatsächliche "Gewalt" allerdings nicht, man malt sie sich bloß aus und die Vorstellungskraft ist grausamer als jede explizit dargestellte Gewalt, wie sie in so vielen Horror-Streifen heutzutage vorkommt.
Hinzu kommen verdammt gute Auftritte von Leather Face. So plötzlich wie er auftaucht, ist er auch mit seiner Beute wieder verschwunden. Definitiv einer der gruseligsten Film-Killer aller Zeiten. Wenn er mit merkwürdigen Geräuschen, eine Metzgerschürze tragend und Kettensägen-schwingend mit seiner schauderhaften Maske auftritt, läuft einem ein Kalter-Schauer über den Rücken.
Warum mir der Film beim ersten Schauen nicht gefiel, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Dank geht auf jeden Fall an die Moviepilot-User, obwohl ich heute vermutlich nicht mehr schlafen kann. Horror, der den Namen wirklich verdient.

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der cineast

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der besten Filme, die je gemacht wurden.

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Le Samourai

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Manchmal hat sogar der cineast mal Recht.


jeffcostello

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Meisterwerk! Lief letztens bei uns mit einer einzigen Vorstellung im Kino, mit mir waren insgesamt 3 Leute da, mir war zum Heulen!


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Texas Chainsaw Massacre" ist ein Paradebeispiel für einen angeblich-abscheulichen Film, der die Jugend der 80er wohl so dermaßen verstört hätte, das hier fleißig indiziert wurde. Warum eigentlich?

Großes Lob an das Label TURBINE, die mit aller Macht (das Bonusmaterial liefert absurd-amüsante Aufschlüsse) die Freigabe dieser Perle gefordert und sie letztendlich auch bekommen haben. Der jahrelang verbotene und verteufelte Film von der "Poltergeist" Marionette (aka Spielberg ferngesteuert) Tobe Hooper ist ein rohes, pures und extrem zeitgeistliches Stück Low-Budget-Terror-Kino, das überhaupt keine expliziten Szenen brauchte, um als Skandalfilm zerrissen zu werden. Tatsächlich spart sich TCM die drastische Gewalt konsequent aus, Blut fließt hier kaum. Der De-Palma-Scarface, oder Hitchcock-Psycho-Effekt: Das Publikum glaubt etwas gesehen zu haben, defacto wurde es nie gezeigt. Das spricht für die Wirkung dieses Klassikers, der sich eben nicht in Blut und Gedärmen baden muss, um gnadenlos zu verstören.

Alles wird durch die vernichtende Atmosphäre, den unglaublichen Terror erzeugt, den Clash der Generation Blumenkind und dem texanischen, quasi, Backwood, die typischen Pazifisten finden das unbegreifliche Grauen und sind zu Schlachtung freigegeben.
TCM lässt sich viel Zeit, aber die Stimmung ist so fiebrig, schwül, schmutzig und asozial, das ist wildes Exploitation-Kino der 70er, mit allem Schnick und Schnack. Die Luft ist zum Schneiden dick, die Sets so verrotzt, die Bilder grobkörnig, alles wirkt so schonungslos-ekelhaft, und wenn Leatherface erst die Säge knattern lässt, ist alles ohnehin Geschichte.

Der Witz bei TCM: Wie schon gesagt, das ist kein Gore-Fest für Blutwurst-Fanatiker, Gewalt und Terror spielen sich nur im Kopf des Zuschauers ab. Aber das dafür mit so einer brachialen Wucht, dass man ständig am selbstreflektieren ist, was denn genau zu sehen war. Hooper macht extremes Kopfkino mit einer schauerlichen Atmosphäre. TCM zersägt, im wahrsten Sinne des Wortes, die heile, unbekümmerte Hippie-Welt und konfrontiert sie mit dem versteckten Abschaum der USA, dem Hinterland der Zivilisation, ohne Kompromisse. Die dunkle Seite des Mondes...

Warum sich TCM über die Jahre gehalten und erst recht sich einen unglaublichen Kultstatus aufgebaut hat, ist glasklar. Eine (wenn auch nicht die Einzige) Geburtstunde des modernenen Horrorfilms, schmutzig, unbarmherzig und verstörend, aber, und das ist das Ding, niemals voyeuristisch-blutig. Und trotzdem ist das latente Gefühl vorhanden, gerade einen unfassbar schlimmen Film gesehen zu haben. Nur, Achtung FSK, dem ist, rein plastisch, NICHT so. In dem Fall haben sie es (nach langem Kampf) ja eingesehen, nur ist das nicht das Ende der Fahnenstange. Aber ein Anfang, immerhin...

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JackoXL

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Bin gespannt, der lauert hier und freut sich mindestens so wie ich. ;)


niceeddy

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Kann man sich übrigens auch auf Youtube uncut,OTon und in HD ansehen.


piaspeedy11

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Bewertung3.5Schwach

warum kann ich mit dem film überhaupt nichts anfangen?
die meisten lieben diesen film
hab was was nicht mitbekommen?
ich finder persöhnlich die remakes richtig gut, aber warum mag ich das original nicht
!!!Achtung, es ist meine meinung!!!
null spannung
leatherface wird hier als grunzender Volldepp dargestellt
rest der familie ist auch strunzdumm
schauspieler?? darf man die überhaupt so nennen?
das becken was man (am anfang ganz extrem) im hintergrund hört nervt bis zum geht nicht mehr und passt null in den film
die "berühmte" Szene am essenstisch ist ja wohl mal nen witz oder? sollte das witzig wirken oder sollte diese szene Schocken?
ich könnte mich noch länger auskotzen aber das erspar ich euch mal
Positives, mmhh schwierig.
Das einzigste was ich diesem Film positiv anmerken kann, das dieser Film geremaket wurde.
Beim remake habe wir eine dreckige, düstere und Beklemmende atmosphäre die einem im kopf bleibt. in diesem film kann man angst vor leatherface haben.

würde mich über informatives Feedback freuen

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piaspeedy11

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hab noch vergessen zu schreiben, das ich das remake vor dem original gesehen habe!


FordFairlane

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Das Remake war schon immer besser, das Original hatte nur ein gutes Flair und eine düstere Optik. Doch die Bluteffekte blieben auf der Strecke. Ich ziehe es dem Original immer vor und sowas ist selten bei mir. Der Ruf des Originals ist einfach lächerlich


rockadude

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Bewertung6.0Ganz gut

Damals vielleicht ein Terrortrip par excellence, heute für mich aber kalter Kaffee. Zwar immer noch gut, aber den ach so großen Klassikerstatus kann ich dem Film hier leider persönlich nicht attestieren. Da hat mich das Remake tatsächlich mehr bedrückt und geschockt aus dem Kino entlassen. Immer noch ganz nett, aber haut mich schlicht nicht mehr so um wie heute noch manch andere Klassiker aus den 70ern und hat daher für mich ordentlich Staub angesetzt, weshalb für mich die Aufebung der damaligen Beschlagnahme mehr als überfällig war und die für mich auch für damalige Verhältnisse rückblickend schlicht zu überzogen war. Aber damals waren die Leute wohl einfach noch sensibler und einfacher zu erschrecken.

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Alienator

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Bewertung9.0Herausragend

Top-Klassiker des Genres

1.) ist er gar nicht so brutal wie behauptet und 2.) ist dieser Film ein absoluter Schocker und mittlerweile Klassiker. Von der ersten Szene an, ein Behinderter kippt einen Abhang hinunter, merkt man, dass der Film anders ist....
Das Vietnamtrauma ist hier allgegenwärtig, wenn auch subtil. Selbstzerstümmelung, Identitätssuche sind nur zwei Themen, die hier auf kranke Art und Weise bearbeitet werden, um eine kaputte Welt zu zeigen. Der Mensch ist, nach Hoopers Meinung, das einzig wirkliche Tier, welches mordert, zerstört und brandschatzt, um sich selbst zu verwirklichen. Hooper gibt aber keine Lösungen, eben weil es keine gibt.
Hooper gibt ein sehr pessimistisches Weltbild und zeigt die Welt als masochistischen Ort; einen perversen Blick hinter die Fassade des kleinbürgerlichen Spießertums.
Der Film, der eine exzellente Kameraführung hat, ist eine Reflexion der Gesellschaft, eine Lebensstudie des Abnormalen.
Und um Klassen besser als das Remake.

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Daymare

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Bewertung6.5Ganz gut

Morbider Kult-Slasher, der dank OldSchool-Atmosphäre auch noch heute spürbar zieht und das trotz einiger ulkiger Passagen! Trotzdem hat mir das Remake von 2003 insgesamt besser gefallen!

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Homunculus

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Men, masks and chainsaws..i can`t bear such crap anymore

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Boogers666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kritik zu "Texas Chainsaw Massacre"

Handlung:
Eine Gruppe Teenager wollen das Grab ihres Opas besuchen und geben sich dazu in die texanische Pampa. Dort treffen sie schnell auf einen Tramper der ihnen zunehmend seltsam erscheint und am Ende von ihnen aus der Wagen geworfen wird. Bald darauf ist ihr Tank leer und sie stoppen am Haus ihres toten Großvaters. In der Nähe finden sie eine Hütte in der sie Benzin und Strom finden, doch das Haus ist weitaus gefährlicher als es zunächst scheint. Denn ein gewaltiger Psychopath mit einer Kettensäge geht dort auf Menschenjagd.

Bewertung:
Ich bin ein Fan harter Kost und bin in dieser Hinsicht auch ziemlich hart gesotten und ich bin weit meist davon erntfernt mich schlecht zu fühlen oder mich zu übergeben, egal wie abartig der Scheiß ist der gerade läuft. Aber "Texas Chainsaw Massacre" ist so dreckig so ungerecht und so bösartig, dass ich schon nach nach 10min ein flaues Gefühl im Magen hatte. Und der Film wird immer böser und dreckiger, man wird in das Leiden mit einbezogen und kann nicht wegsehen, man leidet mit jedem Charakter mit und jeder Tod eines Charakters tut einem selbst weh. Um so weiter der Film voran schreitet desto unwohler wurde mit und, ganz ehrlich ich war bei einer Szene kurz davor mich zu übergeben und das nicht weil der Film so eklig ist, oder zu brutal sondern einfach die Ausweglosigkeit, die Graumsamkeit wird hier so authentisch aufgetischt, das es weh tut und dafür gebührt Tobe Hooper Respekt ,denn das hat seitdem (fast) kein Film mehr geschafft.

Fazit:
Der Film ist Kult, wird es immer bleiben und das vollkommen zurecht, denn "Texas Chainsaw Massacre" ist definitv einer der besten Horrorfilme aller Zeiten und das nicht aufgrund der Brutalität oder der Spannung sondern aufgrund der abartig beklemmenden Atmoshere, aus der selbst der Zuschauer keinen Ausweg findet.

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Dahmer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Texas Chainsaw Massacre" ist Kult,bleibt Kult und wird immer Kult bleiben.Ein morbider Horrortrip der nicht durch Gemetzel oder Splatter brilliert,Nein,hier wird mit der Psyche des Betrachters gespielt und ein groteskes Inferno entzündet das sich in die Psyche einbrennt und zum Ende ein verstörendes Fragezeichen beim Zuschauer hinterlässt...Natürlich ist der Anfang total Langweilig u. konventionell,doch was danach folgt ist psychischer Terror,schauerlich,düster und verdammt unheimlich!TCM ist der ultimative Psycho-Horror,und das trotz seines geringen Budgets und seines alters....Ekelerregend,eigenartig,abstoßend,unmenschlich und gar nicht im Sinne des modernen Mainstream Horrors....TCM hat das erreicht,wovon andere Hororfilmchen nur träumen dürfen und ich finde es schade das es nicht noch mehr von diesen PsychoTrips gibt...Danke Mr. Hooper für dieses Meisterwerk!!

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hrxuuuu

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann mit dem Original sehr wenig anfangen, weil ich bei dem Film fast nur gelacht habe, da viele Szenen heutzutage einfach lächerlich aussehen. Dennoch finde ich die sehr düstere Atmosphäre richtig gut gelungen, auch wenn sie heute schon fast zu dunkel wirkt.

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hrxuuuu

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Naja, auch ältere Filme haen eine Chance bei mir, nur dieser hier nicht. Beisp. Der Exorzist find ich klasse.


lieber_tee

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Ja, ein zeitloser Klassiker.


beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Erschreckend beklemmend. Nach der letzten halben Stunde hatte selbst ich ein ganz flaues Gefühl im Magen. Psychohorror, wie er sein muss. Ohne grosse Metzel und Splattereinlagen.......... Ich hab mich gefürchtet und war bedient.

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NiboraC

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut gemacht, baut eine dichte Atmosphäre auf & die letzte halbe Stunde ist für die damalige Zeit einfach sehr gut gemacht, es kam bei mir gut an!

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Murphante

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Bewertung7.5Sehenswert

Was mir aufgefallen ist ...
Hier wird viel mehr auf Details noch geachtet ...
Mehr Schreie ... mehr Atmosphäre ... im Angesichts des Todes ... wird hier die ganze Angst aus dem Hals gebrüllt. Aber dennoch irgendwie auch blutleer ... also geht alles mehr hier auf die Psyche des Zuschauers und seiner eigenen Vorstellungskraft ... ohne jetzt mit viel Gehacke und Blutspritzer hier rumzuaasen ;-)
Aber die Vorstellung das der "Typ mit der Kettensäge" sie ausschabt oder zersägt ... bleibt jedem selber überlassen ...
Dieser Streifen hier hat seine Jährchen auf dem Buckel ...
Wer viele Horrorfilme gesehen hat von der heutigen Zeit,
könnte vielleicht hier entäuscht werden ...
weil es nicht so viel zu sehen gibt!

Gesehen wurde die Kettensägen Edition Uncut ...

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FilmFuzzi

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Ne man :D Schlimm?


Murphante

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Joahr war jetzt nicht der Brüller ...


the traveler

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Bewertung9.0Herausragend

Wahnsinn...

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Gretchen_Ross

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich liebe diesen etwas rotzigen Stil, die Atmosphäre ist einfach saugeil in diesem Film.
Ist einfach ein toller Klassiker, vorallem die letzte halbe Stunde...

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Pyro 91

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Bewertung9.5Herausragend

Tobe Hoopers kleiner, dreckiger Genrebeitrag hat auch heute nichts von seiner Intensität eingebüßt und zeigt vor allem in der letzten halben Stunde, was gnadenloser Terror - einhergehend mit verschwitzten Handflächen - bedeutet.
Der dokumentarische, zeitweise amateurhaft wirkende Inszenierungsstil passt hervorragend ins Bild und zeigt alles und doch nichts. "TCM" geizt mit Gore und verlässt sich volkommen auf die Empathie und Fantasie des Zuschauers, um Grauen und Unwohlsein hervorzurufen.
Besonders ab der zweiten Hälfte geht es drunter und drüber und Setpieces wie die nervenaufreibende Vefolgungsjagd durch den Wald und das groteske, altraumartige Familiendiner, wirken derart chaotisch, improvisiert und undiszipliniert, dass man beinahe den Eindruck bekommt, die Schauspieler wären wirklich zu ihren Rollen geworden und konnten nicht mehr zwischen Schauspiel und Realität unterscheiden.
Die beste Performance bietet Marilyn Burns in der Rolle der Sally, die sich in der letzten halben Stunde nur noch die Seele aus dem Leib schreit und derart überzeugend agiert, was soweit ging, dass ich mich ernsthaft fragte, ob der Dreh bei ihr nicht wirklich bleibende Schäden hinterlassen hat.

Fürchten und lachen geht für mich manchmal Hand in Hand und auch wenn "TCM" für jeden, der sich in die Lage der Figuren hineinversetzen kann, eine sehr intensive und auslaugende Erfahrung ist, so findet man im Nachhinein doch vieles lustig und wird sich dem Absurden der Geschichte bewusst z.B. Leatherface macht versehentlich die Tür kaputt und ärgert damit seinen Vater; der total overactende Anhalter; der 100 Jahre alte Großvater, der Blut saugt etc.
Das ist ein starkes Qualitätsmerkmal für mich, denn bei fast keinem anderen Horrorfilm füllt meine Fantasie die Lücken so grafisch und so abstoßend aus und erlaubte mir anderseits dennoch, über die gerade erlebte Erfahrung zu lachen.

Ein Meisterwerk des Terrors!

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nerdkiller

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Bewertung9.0Herausragend

Grade eben noch mal gesehen und verdientermaßen auf die 10 hochgeschaukelt.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll... Was Tobe Hooper hier abgeliefert hat, ist schlichtweg unfassbar. "The Texas Chain Saw Massacre" ist einfach pervers, bizarr, abstoßend, skurril und auf seine eigene Art und Weise auch ziemlich lustig - und das zu jeder Sekunde.
Das hier ist einfach Terrorkino in Höchstform: von dem beunruhigend, makaberen Eröffnungstitel, bis zum legendären Showdown, bei dem die böse - aber auch bemitleidenswerte - Figur Leatherface zornig die Säge in die Morgensonne reckt.

Hooper hat sein Werk, trotz der billigen und unprofessionellen Aufmachung, zu jedem Augenblick im Griff. Er erzeugt mit kleinsten Expressionen, einem dreckigen Score (oder besser gesagt "unerträglicher Lärm", denn mit Musik hat das nicht mehr viel zu tun) und einer genialen Kamera eine Atmosphäre, die bis heute ihres Gleichen sucht. Natürlich alles ohne irgendeine Gore Szene, das hier ist Terror, der sich im Kopf abspielt, der den Zuschauer mit simplen Urängsten konfrontiert und das Trauma einer angeschlagenen, orientierungslosen Nation widerspiegelt. Und das gerade mal mit 80000$ Budget! Oder besser gesagt: Gerade WEGEN dem niedrigen Budget. Denn das ist es, was TCM bis heute ausmacht: hier wirkt gar nichts schön inszeniert und hochpoliert. Einfach ehrlicher, widerlicher, makaberer Terror, den ich bei heutigen Horrorfilmen schmerzlich vermisse.

Eines der ehrlichsten Meisterwerke der Filmgeschichte!

bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

nerdkiller

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Danke.


Murphante

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*Zustimmung* ... *Applaus* ... *pfeifffffffff* :D



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