Asche und Diamant
Popiól i diament (1958), PL Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 27.10.1961
6.0
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von Andrzej Wajda, mit Zbigniew Cybulski und Ewa Krzyzewska
Der junge Widerstandskämpfer Maciek bekommt am letzten Tag des Zweiten Weltkriegs den Befehl, einen Anführer der Kommunisten zu töten. Der war aber mal Macieks Kamerad, und so muss der junge Krieger abwägen, ob er seinen Befehlen folgt oder nicht.
Cast & Crew
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Andrzej Wajda
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Zbigniew Cybulski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maciek Chelmicki
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Ewa Krzyzewska
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krystyna
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Waclaw Zastrzezynski
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Adam Pawlikowski
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Bogumil Kobiela
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drewnowski
Regie
Schauspieler
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Jerzy Andrzejewski
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Andrzej Wajda
- Genre
- Politdrama
- Zeit
- 1940er Jahre, Nachkriegszeit
- Ort
- Polen
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Kommentare (2) — Film: Asche und Diamant
Kommentar schreibenJack_Torrance 2011/03/08 11:53:09
Kommentar löschenAndrzej Wajda sind mit "Asche und Diamant" drei Dinge auf einmal gelungen: Er demaskierte die polnische Oberschicht, er charakterisierte die polnische Jugend und es gelang ihm schließlich ein Zeitdokument.
In den Mittelpunkt seines Films stellte er das ausgelassene Fest im Motel. Dort werden die verschiedenen Gesellschaftsgruppen vorgestellt. Was sie alle vereint ist die Unsicherheit; die Unsicherheit mit dem Hintergedanken: Wie soll man weiterleben ? Die einen versuchen sich mit Gewalt gegen die neue politische Form zu wehren, obwohl sie selbst Zweifel daran haben (Maciek); die anderen ertränken diese Unsicherheit in Alkohol und puren Genuß.
Wajda hat seinen Film mit einem bemerkenswertem Minimalismus inszeniert und sich auf die präzise Zeichnung seiner Charaktere verlassen. Das gibt dem Film eine bemerkenswerte Intensität und eine eigentümliche Spannung.
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alanger 2010/09/27 08:47:54
Kommentar löschendas polnische trauma des 20. jahrhunderts: zeitgleich von deutschland und der sowjetunion überfallen und aufgeteilt, der warschauer aufstand durch die wehrmacht niedergeschlagen (wärend die rote armee vor den toren der hauptstadt auf befehl stalins in aller ruhe abwartete), die "heimatarmee" durch den sowjetischen geheimdienst entwaffnet, getötet, in lager verschleppt ...all das verdichtet wajda zu einem furiosen film noir.
zwei tage nur (der letzte des krieges, der erste des friedens) die die geschichte von jahrzehnten erzählen. und die geschichte der "verstoßenen soldaten", wie jene ehemaligen mitglieder der polnischen heimatarmee genannt wurden die weiterkämpften, jetzt nicht mehr gegen die deutschen sondern gegen die kommunisten.
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