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Ausgerechnet Sibirien

Ausgerechnet Sibirien (2012), DE/RU Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Road Movie, Komödie, Kinostart 10.05.2012


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von Ralf Huettner, mit Joachim Król und Katja Riemann

Sein Chef schickt Joachim Król zwar nicht gleich in die Wüste, aber Ausgerechnet Sibirien erscheint erst einmal auch nicht erstrebenswert. Bis der Pedant die Bevölkerung kennen und zu schätzen lernt.

Ausgerechnet Sibirien soll es also sein. Sein Chef schickt den pedantischen Logistiker eines Versandhauses, Matthias Bleuel (Joachim Król), in das südsibirische Verkaufsbüro, um eine neue Software einzuführen. Die Abwechslung soll ihm gelegen sein, denn er ist immer noch nicht über die Scheidung von seiner Frau (Katja Riemann) hinweg. Doch schon die Hinreise erweist sich schwieriger, als erwartet, als ein Anschlussflug kommentarlos gestrichen wird.

Endlich am Zielort Kemerovo angekommen, will Bleuel seinen Kollegen seine Arbeitsphilosophie nahe bringen:
„Es geht um das Prinzip der Logistik.“ Doch schnell muss Bleuel merken, dass in Sibirien nicht nur die Uhren anders ticken. Dank der tatkräftigen Unterstützung seines Dolmetschers Artjom (Vladimir Burlakov) und der Offenheit der Bevölkerung legt Bleuel langsam seine Bedenken ab wie seine Daunenjacke. Trotz des ein oder anderen Fettnapfs. Vollends für das Land einnehmen lässt Bleuel sich allerdings, als er bei einer Veranstaltung die schorische Sängerin Sajana (Yulya Men) kennen lernt. Um ihr näher zu sein, wirft Bleuel sämtliche Bedenken über Bord. Ausgerechnet Sibirien? Warum nicht?!

Hintergrund & Infos zu Ausgerechnet Sibirien
Die Entscheidung, Ausgerechnet Sibirien vor Ort zu produzieren, stellte die Crew vor ähnliche Probleme wie den Charakter Matthias Bleuel. In einem Land von so großen Dimensionen bekam die Relativität von Zeit ganz neue Bedeutung.
Ausgerechnet Sibirien stammt von Regisseur Ralf Huettner, der nach schrill-schrägen Komödien wie Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem und Tom Gerhardt – Voll Normaaal! bereits mit Vincent will meer den Kurs eher Richtung schräge Komödie eingeschlagen hatte. Die Romanvorlage namens Der Neuling wurde vom Autoren Michael Ebmeyer selbst in Koproduktion mit der Produzentin Minu Barati als Drehbuch adaptiert. In Nebenrollen treten u.a. Michael Degen und Armin Rohde auf. Rohde und Hauptdarsteller Joachim Król haben bereits vor Ausgerechnet Sibirien in anderen großen deutschen Produktionen wie Der bewegte Mann und Lola rennt zusammen vor der Kamera gestanden. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ausgerechnet Sibirien
Genre
Road Movie, Komödie
Zeit
2011, Gegenwart
Ort
Deutschland, Sibirien
Handlung
Angestellter, Auftrag, Chef, Computerprogramm, Crew, Ex-Frau, Flug, Gesang, Grenzübertritt, Personal, Reise, Scheidung, Sängerin, Unterkunft, Verlieben, Visum, Vorgesetzter
Stimmung
Eigenwillig, Romantisch
Verleiher
Majestic/Twentieth Century Fox
Produktionsfirma
Getaway Pictures, Jooyaa Filmproduktion Berlin, Kinokompaniya CTB

Kritiken (11) — Film: Ausgerechnet Sibirien

Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio

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5.0Geht so

Huettners neuer Film bleibt zu kalkulierbar, zu berechenbar. Und Król kann seiner Figur des ewigen Sonderlings leider auch keine neuen Facetten abgewinnen

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Keine Brüller-Komödie, sondern ein lakonisch leises Road Movie, das nicht bei den üblichen Culture-Clash-Gags verharrt, sondern von der Annäherung an eine fremde Kultur erzählt und vom mutigen Aufbruch in ein neues Leben.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Der Sonderling aus Wir können auch anders oder Zugvögel… Einmal nach Inari führt uns in Ausgerechnet Sibirien in eindrucksvolle Regionen und erweitert mit vielen detailierten Beobachtungen den Horizont auf dem Globus und im Seelenleben.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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6.0Ganz gut

Mag Huettner sein Folklore-Kolorit bisweilen ziemlich dick auftragen, [...] den Charme seiner Liebesgeschichte kann dies wenig verfremden. Doch das hat Ausgerechnet Sibirien nur einem zu verdanken, dem außergewöhnlichen Joachim Król.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Ebmeyers Buchvorlage „Der Neuling“ gibt dem schrägen Witz Zucker, von der Beobachtungsgabe des Berliner Autors freilich ist der Film weit entfernt.

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Andreas Banaski: Der Spiegel Andreas Banaski: Der Spiegel

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5.0Geht so

"Ausgerechnet Sibirien" folgt jener Holzschnitt-Dramaturgie, die schon seit den Heimat- und Fernwehfilmen der fünfziger Jahre erprobt ist: Zivilisationskranker wird in freier Wildbahn kuriert.

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Florian Tritsch: Movie Maze Florian Tritsch: Movie Maze

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3.0Schwach

Ausgerechnet Sibirien hinterlässt einen der Film letztlich mit dem Gefühl, dass hier eine wunderbare Landschaft und ein wirklich gut aufspielendes Ensemble einfach vergeudet wurden.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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5.5Geht so

Bis auf wenige stimmige Momente (die den russischen Originalen in der zweiten Reihe zu verdanken sind) ist Ausgerechnet Sibirien ein biederes „Nummer-Sicher“-Produkt mit durchformatierter Mechanik, das von weniger angestrengten Komödien-Hits wie etwa Ziemlich beste Freunde Lichtjahre entfernt ist.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Gerade im Zusammenspiel mit dem jungen Vladimir Burlakov kommt hier Króls facettenreiches Spiel besonders zur Geltung und lässt Ausgerechnet Sibirien doch noch zu einer gelungenen Komödie über das Leben verändernde Entdeckungen werden.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Mag die Haupthandlung von Ausgerechnet Sibirien nicht allzu ungewöhnlich sein, einzelne Einfälle sind ganz originell. Sibirien als Land und Landschaft ist höchst eindrucksvoll, die Schauplätze sind es entsprechend. Davon profitieren auch Inszenierung und Kamera.

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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln

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6.5Ganz gut

An mehreren Stellen wähnt man Ausgerechnet Sibirien an einem guten Ende, und immer geht er weiter. Immer wieder legt Huettner eine Schippe drauf, was zunächst überraschend ist, aber zunehmend seltsam verspult wirkt.

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Kommentare (9) — Film: Ausgerechnet Sibirien


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SamRamJam

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Bewertung4.0Uninteressant

Wär ich gemein, was ich natürlich nicht bin, würd ich sagen dass ist ein kleiner Spießerfilm für kleine Spießer. Während die Franzosen uns ständig vorleben wie man mit einem sogenannten Culture Clash umgeht oder allgemein einen guten Film dreht (hier sei "Willkommen bei den Sch'tis" empfohlen) verlieren sich die Deutschen wieder einmal in der eigenen Biedermeierei. Das die Deutschen humorlos sind, möchte ich so nicht unterschreiben, aber es ist schon etwas dran am Klische. "Ausgerechnet Sibiren" ist nun zwar keine Komödie, aber gerade die feinfühlige Leichtfüssigkeit einer humorvollen Subebene, von denen solche Filme zehren (meistens besonders in der ersten Hälfte, wenn die Kulturen aufeinandertreffen) will in diesem Film so überhaupt nicht aufkommen, wirkt sogar stellenweise aufgesetzt und schlicht unnötig. Sehr schade, das Potenzial wäre da gewesen, schließlich hat der Film nicht nur einen ganz guten Cast, sondern auch die einmalige Sibirische Landschaft (und räumt gleichzeitig mit dem Klische auf dass da nur Schnee liegt, schließlich haben die da auch Sommer).
Unter dem Aspekt "deutscher Film" vielleicht nicht der schlechteste, aber warum braucht der "deutsche Film" immer so einen Sonderstatus um bestehen zu können? Warum können oder wollen wir keine Filme drehen, die Problemlos neben internationalen Produktionen stehen können (klar, Blockbuster mit den Millionen Budgets bleiben unerreicht, aber um wieder einmal Frankreich zu erwähnen, solche Filme könnten wir auch drehen, wenn es denn nur mal einer machen würde).

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mad02

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Bewertung6.5Ganz gut

Solide deutsche Filmproduktion, die zwar nicht über die ganze Zeit hinweg überzeugen kann, aber trotzdem irgendwie Spass macht. Wer sich für Russland interessiert sollte ihn sich auf jedenfall mal anschaun. Ansonsten ein guter Sonntag-Nachmittag-Film.

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TV Einheit

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Bewertung6.5Ganz gut

Erst war Katja Riemann zur Abschreckung aufgetaucht: ein Grund den Film abzuschalten. Erfreulicherweise ist sie dann doch recht rasch verschwunden und der Film hat sich als doch sehr nett erwiesen.

Leider schaffes es deutsche Produktionen nie eine durch und durch perfekte Atmosphäre zu erschaffen. So auch hier. Trotz einer schönen Idee und teils guten Umsetzung springt der Funke nicht über.

Rußland ist überzeichnet, die Handlungen abrupt, die Charaktere wandel- und ersetzbar. Dennoch weiß der Film zu unterhalten und wenn man Rußland bereist hat, erkennt man vieles wieder und hat seine Freude daran.

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Jurz

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Bewertung4.5Uninteressant

Der król gefiel mir gar nicht. Seine Rolle war über weite Strecken total nervig. War vielleicht so gewollt. Um Ende hin hat er sich schon noch ein wenig gesteigert, der Film.

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Janus Winter

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Hauptrolle fehlt bei den Credits. Ich bin zu faul, das hier irgendwem hinterherzutragen. Bleibt der Film eben ohne Joachim Król. Macht ihn auch nicht besser. Palimm palimm.

Bunnyfaktor.de: 8

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JoeKramer

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Bewertung6.5Ganz gut

Kurzweiliger netter Film der leider etwas brüchig erzählt wird. Burlakov spielt großartig, Król, naja der hätte durchaus mehr geben können.

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themoviemaker

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Bewertung7.5Sehenswert

Viel besser als erwartet! Ein wirklich schöner, sensibel inszenierter Film, der nicht unbedingt neu oder tiefsinnig ist, aber mit feinem Humor und tollen Darstellern überzeugen kann. Absolut sehenswert!

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Sinister Kid

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Feiner Film. Hätte ich so nicht erwartet. Alle, die Russland kennen, werden sich an ihre Erfahrungen erinnert fühlen. Allen, die dieses riesige Land noch nicht kennen, sei der Film an Herz gelegt. Er bedient Klischees, löst sie hier und da aber auch auf. Joachim Król ist klasse besetzt und, ja stimmt, Vladimir Burlakov rockt den Film!

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wailer-greg

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Bewertung6.5Ganz gut

Ralf Huettners neuer Film nach Vincent will Meer. Gestern in der Sneak Preview - Sicher kein Road-Movie der Kategorie "everybodys darling", aber sehenswert allemal. Vladimir Burlakov als schwuler Kontaktmann rockt allein die Hälfte des Films, die anderen Schauspieler inklusive Joachim Król, Achim Rohde und Katja Riemann gehen eher unter.
Man verlässt das Lichtspielhaus mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem zufriedenen Lächeln und ein paar schönen, wenn auch kargen Impressionen vom Arsch der Welt.

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