Vincent will meer
Vincent will meer (2010), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Drama, Road Movie, Kinostart 22.04.2010
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3640 Bewertungen
85 Kommentare
Keine ?
von Ralf Huettner, mit Florian David Fitz und Karoline Herfurth
Es war der letzte Wunsch seiner Mutter: noch einmal das Meer sehen. Doch jetzt ist Vincents Mutter tot. Und ihre Asche in einer Bonbondose unter seinem Bett. Vincent (Florian David Fitz) will ihr diesen letzten Wunsch erfüllen und Vincent will meer. Er wartet nur noch auf eine Gelegenheit, aus dem Heim, in dem er wegen seines Tourette-Syndroms sitzt, auszureißen. Gemeinsam mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth), dem zwanghaften Alexander (Johannes Allmayer) und dem geklauten Auto der Heimärztin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) macht er sich auf dem Weg nach Italien ans Meer. Sein Vater (Heino Ferch) und Frau Dr. Rose heften sich an ihre Fersen. Es beginnt eine abenteuerliche, folgenreiche Reise, an deren Ende nur eins sicher ist: Keiner wird je wieder so sein, wie er war.
Cast & Crew
-
Ralf Huettner
-
Florian David Fitz
-
Karoline Herfurth
-
Heino Ferch
-
Johannes Allmayer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexander
-
Karin Thaler
-
Tim Seyfi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carabiniere
Regie
Schauspieler
-
Christoph Zrenner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tankwart
-
Butz Ulrich Buse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tankwart
-
Ulrich Boris Pöppl
-
Florian David Fitz
- Genre
- Sozialdrama, Road Movie, Familiendrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- Zukunft und Vergangenheit, Zukunft und Vergangenheit
- Ort
- Italien, Küste, Küste
- Handlung
- Abschied, Arzt, Ausflug, Die Zukunft ändern, Durchbrennen, Eifersucht, Epilepsie, Europareise, Flucht, Fluchtwagen, Foto, Geistig Behinderter, Geldnot, Geschäftsreise, Italienisch, Lebensgemeinschaft, Liebe, Liebespaar, Liebesszene, Magersucht, Meer, Menschliche Asche, Missgunst, Mittelmeer, Motel, Neid, Notarzt, Odyssee, Polizei, Polizeiauto, Polizeirevier, Reise, Road Trip, Sex, Urne, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Zukunftspläne, Zurückweisung, Zwangsneurose
- Stimmung
- Berührend, Berührend, Eigenwillig, Eigenwillig, Traurig, Traurig, Witzig, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Vincent will meer
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Kritiken (9) — Film: Vincent will meer
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSüffiges Road-Movie, dass zwar etablierten Formeln folgt und die Krankheiten gern den Erfordernissen anpasst, aber durch die sympathische Besetzung trotzdem für gute Unterhaltung ohne allzugroßen Tiefgang sorgt. Als eine Art Rain Man für Tourette funktioniert der Film ganz gut und eignet sich prima für langweilige Sonntagnachmittage.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen„Ich habe einen Clown im Kopf, der mir ständig zwischen die Synapsen scheißt.“ So beschreibt Vincent sein Tourette-Syndrom. Gespielt wird er von Florian David Fitz aus der TV-Serie „Doctor’s Diary“; dort Oberarzt, hier selbst behandlungsbedürftig. Und er lieferte Regisseur Ralf Huettner auch das Drehbuch für diese äußerst gefällige Roadmovie-Tragikomödie, die mit der (bei dieser Ansammlung von Antihelden zwangsläufig entstehenden) unfreiwilligen Komik vollkommen souverän umgeht und statt schnödem Happy End in ein angenehmes Hoffnungsschimmern entlässt.
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Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Mit Vincent will Meer bekommt der Zuschauer eine mehrfach kodierte Reise zu sehen. Sie ist nicht nur der Ausbruch der Protagonisten, sondern auch die Reise ihres Erwachsenwerdens, man denke nur an die Tatsache, dass das Autofahren und somit das in Bewegung Kommen gar nicht selbstverständlich ist - es wird aber mit jeder Szene besser. Sie sind drei Jugendliche, die zum ersten Mal der Welt ausgesetzt sind und sich darin zurechtfinden müssen, die mit ihrem Anderssein zurechtkommen müssen, was am Ende auch gelingt. Die Reise, die sie antreten, ist eine der Abrechnung mit der Vergangenheit, mit der Bindung an die Mutter für Vincent, aber gleichzeitig eine Todesreise – für Marie. Und nicht zuletzt, ist sie eine verdoppelte, denn das Establishment (der Vater und die für die Ausbrechenden zuständige Ärztin) folgt den Ausbrechenden....
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Der doppeldeutige und eigentlich nur in Kleinbuchstaben geschriebene Filmtitel kommt nicht von ungefähr – es geht nicht nur darum, ans Meer zu wollen, sondern auch darum, mehr vom Leben zu wollen. Dieses Gefühl vermittelt „Vincent will Meer“ mit angemessener Sensibilität, ohne dabei den Unterhaltungsfaktor zu vernachlässigen. Als schöne Botschaft zwischen den Zeilen wird einem dann auch noch vor Augen geführt, dass nicht nur die Patienten der Klinik gehandicapt sind. Jeder hat seine Laster, Süchte und Schwächen und kann lernen, damit (besser) umzugehen. [...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Erfreulicherweise vermeidet es der Film, das Tourette-Syndrom für flache Gags der „American Pie“-Liga auszuschlachten. Anstatt Situationen zu kreieren, in denen herausgerutschte Schimpfwörter „ganz besonders lustig“ sind, wird durchgehend das Gefühl vermittelt, was für eine Belastung diese Erkrankung darstellt. Dass Florian David Fitz seinem Vincent durch seine herausragende schauspielerische Leistung ein authentisches Profil gibt, wertet diesen Film noch einmal auf. [...]
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschen[...] Es ist wie es ist: Filme dieser Couleur meistern nur selten die schwierige Gratwanderung zwischen ihrer Mission, für ein gewisses Thema zu sensibilisieren und gleichzeitig einer unterhaltenden Dramaturgie gerecht zu werden - selbst ein gestandener Routinier wie Huettner schafft es nicht, gegen die Schwierigkeiten einer solchen Produktion anzukommen.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenAuch wenn manches idyllische Landschaftsbild zwischen Allgäu und Alpen zu gewollt wirkt, sind es vor allem die jungen Darsteller, die ihren schwierigen, zwischen Selbstbezug und Mitgefühl pendelnden Charakteren mit einer beeindruckenden Skala an Nuancen gerecht werden, die dünne Haupthandlung vergessen lassen und das unsichtbare Innere ganz ohne Dialoge hinter der sichtbaren Erkrankung spiegeln.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn jemand am Tourette-Sydrom leidet, kann man dies filmisch ganz unterschiedlich ausschlachten: Es gäbe da den billigen Vorführeffekt, in dem die vom Betroffenen unbeabsichtigt und unkontrollierbar ausgestoßenen Flüche und Beschimpfungen im Film immerzu Verwirrung stiften und so für Lacher sorgen. Und dann gibt es die Variante, in der die Krankheit in den Hintergrund und der Mensch dafür in den Vordergrund tritt. Solch ein Ansatz wurde hier gewählt und der Film fährt im wahrsten Sinne des Wortes sehr gut damit.
Denn der unter einem relativ leichten Tourette-Syndrom leidende Vincent (Florian David Fitz) ist hier nicht der einzige mit einer Macke. Da wären noch sein zwangsneurotischer Mitbewohner Alexander (Johannes Allmayer) mit dem Sauberkeits- und Ordnungsfimmel sowie die an Magersucht leidende Marie (Karoline Herfurth). Zu dritt klauen sie sich den alten Saab ihrer Leiterin und fahren Richtung Süden, denn Vincent will ans Meer, um dort die Asche seiner unlängst verstorbenen Mutter zu verstreuen. Dem Trio auf den Fersen sind Vincents Vater (Heino Ferch), ein prominenter Lokalpolitiker, der sich mit der Heimleiterin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) zusammen getan hat.
Aus dem tollen Ensemble heraus sticht Florian David Fitz in der Titelrolle, der seit „Männerherzen“ einem breiten Publikum ein Begriff sein dürfte und hier auch das Drehbuch geschrieben hat. Darin führt er seine tick-geplagten Protagonisten nie als Jahrmarktattraktionen vor, sodass seine größtenteils von Klischees befreite und sympathische Geschichte eine ganz eigenen Dynamik entwickeln kann, der man sich als Zuschauer bereitwillig überlässt. Wenngleich die Dramaturgie zwischendurch mal holpert und auch der Schluss ein wenig enttäuscht, versteht dieses Roadmovie dank seiner inneren Souveränität zu überzeugen.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDas von Hauptdarsteller Florian David Fitz selbst stammende Drehbuch verknüpft das Sujet des Andersseins mit einem klassischen Vater-Sohn-Konflikt und kleidet beide Themen in einen ebenfalls klassischen Road-Movie. In seiner leichtfüßigen Inszenierung hält Regisseur Ralf Huettner die Balance zwischen komischen und tragischen Momenten, etwa als Vincent bei einem Anfall von Kindern mit ihren Handys gefilmt wird. Huettner gelingt insbesondere die Gratwanderung, die Situationskomik zu nutzen, ohne die Figuren durch ihre Behinderung bloßzustellen. Die Kamera von Andreas Berger fängt nicht nur schöne Landschaftsbilder ein, sondern drückt in einer grandiosen Einstellung, als Vincent, Marie und Alexander ein Gipfelkreuz besteigen, diese ganze Leichtigkeit aus. Obwohl „vincent will meer“ gewiss nicht ganz klischeefrei bleibt, stellt er unter Beweis, dass selbst bei einem schwierigen Thema eine Komödie gelingen kann – und dies ohne Klamauk, ohne Brachialhumor und ohne grobschlächtige Witze.
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April Mayr 2010/05/10 02:33:39
Antwort löschen"...etwa als Vincent bei einem Anfall von Kindern mit ihren Handys gefilmt wird..."
Leider hat der Schreiber dieser Kritik keinerlei Ahnung von der Erkrankung. Er sollte sich vielleicht erst einmal schlau machen, bevor er in seinen Kritiken derartigen Müll schreibt! Bei Tourette gibt es keine Anfälle, sondern es handelt sich um Tics.
Tourette ist keine Behinderung, sondern eine Erkrankung deren Symptomatik viel weitreichender ist, als man es in einer Komödie überhaupt ernsthaft darstellen kann.
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José Garcia 2010/05/10 09:10:21
Antwort löschenNun mach mal halblang! Sicher besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "Anfall" und "Tic" - berechtigt das aber deshalb schon dazu, den Autor zu beschimpfen ("Müll schreiben")? Natürlich kann man nicht Tourette in einer Komödie ernsthaft darstellen. Genauso wenig wie Autismus ("Rain Man"), Asperger-Syndrom ("Ben X", bald "My Name is Khan"), Alzheimer ("An ihrer Seite") oder bipolare Depression ("Helen") in einem Film umfassend darstellen kann.
Diese Filme können aber auf jeden Fall die Öffentlichkeit für diese Krankheiten sensibilisieren. Und dafür sollte man als Betroffener/Verwandter dankbar sein (um das zu schreiben, brauche ich mich nicht "schlau" zu machen - ich habe selbst einen Bruder, der an einer dieser Krankheiten leidet).
Solltest Du hierauf antworten, bitte ich sehr darum, Beschimpfungen auszulassen. Danke
rav_bralor 2010/05/12 13:07:19
Antwort löschenIst doch wirklich egal ob da jetzt Tic oder Anfall steht der geneigte und gebildete Leser wird wahrscheinlich wissen was gemeint ist und zwischen einer den Betroffenen behindernde Krankheit und einer Behinderung kann ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen.
Also lasst bitte diese literarische Erbsenklauberei!
(Natürlich kann ich verstehen dass du dich toll fühlst einen Kritiker auf Fehler in seinem Text hinzuweißen - Poste doch bitte mal auch die anderen Höhenpunkte in deinem Leben)
Kommentare (76) — Film: Vincent will meer
Kommentar schreibenLynchFan1706 2012/01/18 16:55:25
Kommentar löschenNehmen wir mal an, das klassische amerikanische Roadmovie wäre ein Kaugummi, dann kommt dieser Film dabei 'raus, wenn ein deutscher Regisseur und deutsche Schauspieler es entsprechend durchgekaut und ausgespuckt haben... Der Film ist weder Fisch noch Fleisch... Er will tragisch und zugleich komisch sein und das funktioniert nicht... Die biedere, klischeehafte Geschichte verliert sich letztendlich im ständigen Wiederkäuen der Probleme der Protagonisten... Diese wiederum besitzen keine Facetten, keinen Tiefgang, geschweige denn Humor... Ich habe mich entsetzlich gelangweilt... Und jetzt will ich nicht mehr und bin vorerst durch mit dem neuen deutschen, toten Film...
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chs88 2012/01/18 16:58:22
Antwort löschen'der neue deutsche, tote Film'
sehr schön, und so treffend. :D
LynchFan1706 2012/01/18 17:04:53
Antwort löschenleider leider! ;-)
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Florian Albrecht 2012/01/18 17:57:19
Antwort löschener hatte gute ansätze, aber hats verkackt. besonders Karoline Herfurth hat mich in diesem FIlm genervt
LynchFan1706 2012/01/18 18:58:36
Antwort löschenTja, ich wüßte jetzt nicht, was mich an diesem Film nicht genervt hat! ;-)
Brat Pack Girl 2011/12/29 12:43:48
Kommentar löschenWunderbare Story, super dargestellte Charaktere und wunderbare Landschaften...
Ich bin begeistert
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marcowski 2011/12/22 13:06:13
Kommentar löschenSchön und glaubhaft gespielt: Neben den hervorragenden Hauptdarstellern ist besonders Heino Ferch in der Rolle des arroganten Politikers echt überzeugend.
Insgesamt vielleicht doch etwas zu harmlos aber am Ende gerade noch mit der nötigen Ernsthaftigkeit.
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janissl 2011/12/15 23:05:03
Kommentar löschenjanissl will auch mehr!
Es spricht nicht gerade für das Film-Jahr 2010, dass dieses mittelmäßige Kommödchen letztes Jahr hierzulande jeden Preis abgeräumt hat.
Ich finde es zwar wirklich gut, dass Florian David Fitz sich die Rollen die er gerne spielen will selbst auf den Laib schreibt, wenn es schon kein anderer tut. Aber eigentlich hoffe ich, dass sich demnächst ein echter Drehbuchautor findet, der Fitz (der ohne Frage einer der besten jungen, deutschen Schauspieler ist) demnächst die Chance gibt, sein Potential mal in einem richtig guten Film zu zeigen. Besser als Schweiger oder Schweighöfer ist er allemal.
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RoosterCogburn 2011/11/26 21:56:52
Kommentar löschenDer Film erzählt die Geschichte von Vincent, der nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater in eine Fachklinik eingeliefert wird, wo er zwei andere Leidensgenossen kennenlernt. Die drei fliehen aus der Klinik, klauen ein Auto und reisen ans Meer. Florian David Fitz (der auch das Originaldrehbuch schrieb) wurde für seine Rolle mit dem Deutschen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Völlig zu Recht. Nicht nur das ich ihm die Rolle des 27-jährigen abkaufe (Fitz ist bereits 35!). Ebenso bringt er authentisch die Probleme des erkrankten Vincent rüber.
Ich gebe zu das, diese Mischung aus Road-Movie und Komödie relativ konventionell geworden ist. Aber ich fühlte mich bestens unterhalten. Die Probleme der Drei (Tourette-Syndrom Patient, Magersüchtige, Zwangsneurotiker) geraten hier zwar vollends zur Nebensache und sind nur Werkzeuge für die dramaturgische Erzählstruktur der Geschichte. Von "Einblicken in die Welt von Betroffenen" kann also gar keine Rede sein. Aber die drei Hauptfiguren werden weder als Trottel noch als bemitleidenswerte Geschöpfe angelegt, und das verleiht dem Film den nötigen Charme. Gut getroffen finde ich den Charakter des verständnislosen Vaters. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es derartige Väter gibt, die nicht damit umgehen können das ihr Sohn eine Behinderung besitzt und dieses ignorieren. Anstatt für eine soziale Integration zu sorgen. Heino Ferch hat diese Rolle wirklich glaubhaft dargestellt. Leider muss ich doch sagen das der Film zwischendurch in die Biederheit abdriftet. So mutig alles anfängt, genauso viele Klischees werden bedient.
Mein Fazit: Trotz gewisser Mängel, das war DIE sehenswerte deutsche Kinoproduktion des Jahres 2010!
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eisbaerdios 2011/11/23 17:35:25
Kommentar löschenstarker anfang, aber nach 15 minuten kommt irgendwie garnichts mehr und der film bekommt eine gefühlte länge von 3 stunden.
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Dr.Hasenbein 2011/09/29 00:32:32
Kommentar löschenVincent will meer ist eine nette Variation des bekannten Knocking on Heavens Door Themas!
Eigendlich erinnert doch ziemlich viel an Thomas Jahns Film aus dem Jahr 1997.
Böse Zungen würden behaupten es ist doch ziemlich viel sehr frech geklaut.
Wissen wir doch eigendlich ganz genau wohin der Film steuert.
Das Drehbuch ist jetzt auch nicht so besonders Innovativ und teilweise sehr Einfallslos.
Die Figur von Heino Ferch ist zudem doch sehr überzogen und macht zum Ende hin eine mehr als übertriebene Wandlung durch.
Außerdem konzentriert sich der Film zuviel auf die Themen Road Movie und Freundschaft statt auf die "Krankheiten" der drei Hauptdarsteller!
Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben.
Unterm Strich ein netter Film mit sympathischen Darstellern von dem Ich mir aber sehr viel mehr erhofft hatte!
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lieber_tee 2011/09/29 00:53:56
Antwort löschen"Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben." Doch, Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Jade 2011/08/30 16:15:26
Kommentar löschenWer kauft mir die Blu-Ray zu nem guten Kurs ab. Film war doch kacke....
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*megami* 2011/08/23 23:54:34
Kommentar löschenDieser Film zeigt einen sehr guten Einblick in das Leben eines Menschen mit Turettsyndrom. Es zeigt die Höhen und Tiefen die so eine Krankheit mit sich bringt und er zeigt, was ein junge alles bereit ist zu tun um seiner Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Die Schauspieler bringen es sehr überzeugend rüber, besonders "Vincent" ist sehr glaubhaft. Sehr empfehlenswert!
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Schloøpselcki 2011/07/11 00:29:38
Kommentar löschenSPOILER
"Vincent will meer" - Was für ein einfallsreicher Wortwitz. Es lässt sich an einer Hand abzählen was ich an diesem Film gut finde, beziehungsweise, wofür er die (hohe) Punktzahl bekommen hat.
1. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache allesamt gut
2. Florian Fitz als Protagonist spielt überraschend überzeugend.
3. Es gibt ein bis zwei nette Witzchen (oh aber der sogenannte "Plot" zählt nicht dazu, ich glaube den meinten die Macher ernst)
4. Nette Landschaft
5. Der Film ist nicht allzu lang.
Schade eigentlich. Ich hatte mich anfangs drauf gefreut, der wurde ja als große deutsche Komödie und Indie-Filmchen vom Feinsten gelobt. Umso enttäuschter war ich, als ich mir "Vincent will meer" dann im trauten Heimkino reingezogen habe.
Unglaublich konstruiertes, vorhersehbares Drehbuch, man weiß sofort in was das alles endet. Nerviger bereits zum tausendsten Mal diskutierter Vater-Sohn-Konflikt (Oh Gott, jetzt ist die Mutter dahin, wie sollen wir nun mit uns umgehen) - in den sogar auch noch das reicher-gefühlsloser-ständigbeschäftigter-Politiker-Klischee eingebaut wurde sowie die absehbare Selbstfindung des Vatis mithilfe einer einfühlsamen Psychologin und - kotz - zum Wohle der Kinder. Darf ich mal lachen?
Die Dialoge sind furchtbar gestelzt und die Charaktere kennen wir bereits.
Ach fast hätt ichs vergessen: Über Tics, Störungen oder Behinderungen lässt sich ja anscheinend supergut lachen. Wenn dieser Film es wenigstens geschafft hätte eine Magersucht NICHT zu verharmlosen (von wegen "Morgen isst du was okay?" - "Lächeln") oder sich stundenlang über Tics lustigzumachen hätte ich den Ansatz gut gefunden. Aber das schafft "Vincent will meer" einfach nicht. Selbst das Ende, dass versucht ein wenig realistischer zu sein, kann mich kaum versöhnen. Wenn der Film die dargestellten Personen als normale Menschen mit ihren "Eigenarten" darzustellen versuchte, so ist er episch gescheitert.
Nix da Meer. Da hilft auch kein Sprachwitz. Ich will verdammt nochmal MEHR als diesen Müll sehen.
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hash 2011/06/24 10:37:49
Kommentar löschen"Vincent will Meer" beginnt sehr stark, verliert jedoch ab der Mitte stark an Fahrtwind. Hinzu kommt ein zu abrupt eingeführtes und unbefriedigendes Ende. Die Leistung der drei Hauptdarsteller ist herausragend. Storytechnisch verbleibt der Film leider im Mittelmaß stecken. Schade, da wäre wirklich mehr drin gewesen. Dennoch für einmaligen Genuss ein durchaus nicht ablehnenswerter Streifen.
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stuforcedyou 2011/06/11 12:19:07
Kommentar löschenNettes Road Movie, welches zwar gewiss die Erkrankungen seiner Protagonisten hier und da etwas zu sehr vereinfacht und den Publikumserwartungen anpasst, im Gegenzug aber durchweg erfolgreich dabei ist, verkitschte Stellen zu umfahren. Die vom Film propagierten Weisheiten rund um psychische Leiden, wirken stellenweise zwar altklug und belehrend, passen sich aber gut in den Film ein und machen aus ihm eine runde Sache. Regisseur Ralf Huettner inszenierte das Ganze dazu ohne viel Tamtam und interniert somit weitaus mehr Gefühl in den Film als andere, schwergewichtige Problemkomödien.
Eine gelungene Reise mit den typischen charakterlichen Hochs und Tiefs des Genres, meer nicht.
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BeniBana 2011/05/21 15:41:38
Kommentar löschenDieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme, weil er für mich beeindrucken ist. Es wird geziegt wie es ist in unserer Gesellschaft eine Krankheit wie hier das Tourette-Syndrom zu haben und damit klar zu kommen. Der Film mit witzigen Sprüchen und einer sehr gut gedachten und umgesetzten Geschichte ist nur empfehlenswert.
Lustig, zum nachdenken und trotzdem keine "schwere Kost".
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Mr. Pink 2011/05/16 18:31:57
Kommentar löschenGelungene, kleine, sehr sehenswerte Tragikomödie, die vor allem von der großartigen Performance von Florian David Fitz getragen wird. Er stellt den am Tourette-Syndrom leidenden Vincent authentisch und ohne irgendwelche Übertreibungen dar. Sehr beeindruckend! Ansonsten bleibt das süffige, charmante Filmchen zwar nicht vollkommen klischeefrei, gehört dank der schönen Bilder, der wirklich gelungenen, wenn auch nicht ganz und gar neuen Story, sowie des sympathischen Hauptdarsteller-Trios aber auf alle Fälle zu den besseren Vertretern des deutschen Kinos.
"Hast du gerade Fotze zu mir gesagt?"
"Das war sein Tourette, du Idiot!"
"Nee, das habe ich schon so gemeint."
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dominjen 2011/05/15 22:52:29
Kommentar löschenSehr schöner Film über Menschen mit Problemen, die sich gegenseitig ergenzen. Hat Spaß gemacht zuzusehen!
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Dalia 2011/04/25 20:56:24
Kommentar löschenEin amüsanter Sonntag-Nachmittagsfilm mit einem Film, in dem so viel Herzblut von Florian David Fitz steckt, dass man das als Cineastin einfach zwischen den Zeilen fühlt.
Die Rolle des, vom Tourette-Syndrom geplagten Vincent spielt er ausgezeichnet, authentisch und zu keiner Zeit aufgesetzt oder gekünstelt - wo jeder zustimmen kann, der bereits Kontakt mit Menschen mit einem solchen Handicap hatte. Auch alle anderen Rollen haben wortwörtlich ihre Eigenarten, die sie glaubhaft übermitteln, den schmalen Grad zwischen Humor und ernstem Problem meistern.
Aber da die Ähnlichkeit zu "Knockin' on Heaven's Door" unübersehbar ist, wird die ganze Geschichte schnell vorhersehbar. Dass kein 0815-Happy-End auftaucht, offenbart sich nach einiger Zeit auf dem Silbertablett und lässt den Zuschauer in eine Warte-Haltung verharren. Dieses "Wann passiert's denn?"-Gefühl, das sich tatsächlich bestätigt und die eigenen Vermutungen ebenfalls. Damit ist der große, endgültige "PUFF" des Endes leichtsinnig vertan, aber keinesfalls sinnlos. (Ich werde nicht spoilern, aber: Hut ab, Karoline, großartig gespielt!)
Florian David Fitz, der nicht nur die Hauptrolle eingenommen hat, sondern auch das Drehbuch lieferte, macht eines: Hoffnung. Hoffnung für die deutsche Filmindustrie!
"Vincent will meer" ist sicherlich kein perfekter Film, in dem alles stimmt - aber es bleibt nach wie vor ein verdammt guter, deutscher Film mit einem überzeugenden Cast und sehr guten Dialogen. Die Lolas sind verdient. Glückwunsch!
P.S. Aber bitte - oh bitte! - nie wieder "Soul Sister" von Train am Schluss. Geschmäcker sind verschieden, aber das Lied passte für mich nicht zum Film - für den richtigen Abspann jederzeit, aber nicht so. Nörgel-Ich Ende ;-)
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vuvuzela 2011/04/15 00:38:39
Kommentar löschenDer Regisseur hätte sich mal etwas besser mit den Krankheitsbildern der Protagonisten beschäftigt, besonders bei der Essgestörten hat er total versagt. Als seichte Komödie gert der Film noch durch, aber nicht ansatzweise tiefgründig genug um ein Sozialdrama zu erzählen.
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michael-kieser 2011/04/09 12:48:17
Kommentar löschenkann man sich anschauen.
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jamaica.jenny 2011/03/13 03:10:04
Kommentar löschensuper geil, jedem zu empfehlen!
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Thomas Günter 2011/03/11 03:14:30
Kommentar löschenEinsame Spitze
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