Vincent will meer

Vincent will meer (2010), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Drama, Road Movie, Kinostart 22.04.2010

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6.2
Kritiker
22 Bewertungen
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7.1
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5661 Bewertungen
108 Kommentare
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von Ralf Huettner, mit Florian David Fitz und Karoline Herfurth

Vincent leidet am Tourette-Syndrom und wird von seinem Vater in ein Therapiezentrum abgeschoben. Doch er lässt sich nicht beirren und kämpft dafür, unabhängig und selbstbestimmt über sein Leben zu entscheiden.

Nach einem Ausbruch auf der Beerdigung seiner Mutter wird Vincent (Florian David Fitz) von seinem Vater, dem Lokalpolitiker Robert Gellner (Heino Ferch), kurzerhand in ein Theapiezentrum gesteckt. Robert, der um sein Image besorgt ist und dem die Tics seines Sohnes peinlich sind, ist der Meinung, dies sei der richtige Weg, da Vincent in der Klinik andere Menschen ‘wie ihn’ kennen lernen kann und dort von seinen peinlichen Anfällen befreit wird. Vincent hat das Tourette-Syndrom, welches ihm öfter das Leben schwer macht und – der Meinung seines Vaters nach – dafür verantwortlich ist, dass das Familienleben nicht besonders harmonisch abläuft. Doch anders als sein Vater ist Vincent nicht bereit, sein Anderssein zu verteufeln. Mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth) und dem zwangsneurotischen Alexander (Johannes Allmayer) klaut er das Auto der Therapeutin und macht er sich auf den Weg ans Meer. Dies bleibt natürlich nicht unbemerkt von seinem Vater und Dr. Rose, welche kurzerhand die Verfolgung aufnehmen.

Hintergrund & Infos zu Vincent will meer

Mit mehr als einer Million Besucherinnen und Besucher war Vincent will Meer im Jahre 2010 die vierterfolgreichste deutsche Kinoproduktion. Dazu trugen neben einem starken Cast wohl unter anderem Regisseur Ralf Huettner und Drehbuchautor Florian David Fitz bei. Fitz, der sich vor Vincent will meer vorwiegend auf leichtherzige deutsche Komödien wie Doctor’s Diary und Männerherzen spezialisierte, zeigt in Vincent will meer, dass er auch zu ernsthafteren Tönen fähig ist. Trotz einiger negativer Kritik, die dem Film unter anderem auffällig viele Parallelen zu Knockin’ on Heaven’s Door vorwirft, beweist die Tragikomödie, dass sie in vielen Bereichen punkten kann. So erhielt Vincent will Meer von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat Besonders wertvoll und gewann 2010 den Bayerischen Filmpreis in den Kategorien Publikumspreis und Drehbuch. Zusätzlich wurde Florian David Fitz für seine Darstellung des Vincent der Bambi verliehen. (JP)

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Vincent will meer

SoulReaver: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Allgemein sollte man von „Vincent will meer“ keinen großen Tiefgang erwarten und wenn dann mal wirklich ernste Töne angeschlagen werden, sind diese auch in Windeseile schon wieder überwunden. Ralf Huettner legt seinen Schwerpunkt auf die Unterhaltung, mischt hier und da etwas Charakter-Tragik ins Geschehen und schlängelt sich geschickt an den Konventionen des Genres entlang, ohne sein Trio auch nur in einer Minute mit konterproduktiver Antipathie zu umhüllen. „Vincent will meer“ ist nettes Familienkino, zu oberflächlich um wirklich eine tiefgehende Aussage zu treffen, aber durchweg unterhaltsam. [...]

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Hooded Justice

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Fand den Versuch, Magersucht zu erklären, kläglich. Vincent fragte das Mädchen in einer Szene, wieso man nicht esse, dann erklärte sie später irgendwann, weil das essen hässlich aussähe oder so ähnlich. Wenn das so einfach wäre ... Ansonsten war ich überrascht, dass er doch gar nicht so komödiantisch war wie erwartet und die psychologische Thematik größtenteils sicherlich nicht tiefgängig behandelt wurde, aber dennoch recht diskret und sensibel. Hat mich überraschenderweise ein bisschen bewegt. Schöner Kommentar, Bibi.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Süffiges Road-Movie, dass zwar etablierten Formeln folgt und die Krankheiten gern den Erfordernissen anpasst, aber durch die sympathische Besetzung trotzdem für gute Unterhaltung ohne allzugroßen Tiefgang sorgt. Als eine Art Rain Man für Tourette funktioniert der Film ganz gut und eignet sich prima für langweilige Sonntagnachmittage.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

„Ich habe einen Clown im Kopf, der mir stän­dig zwi­schen die Syn­ap­sen scheißt.“ So beschreibt Vin­cent sein Tourette-​​Syndrom. Gespielt wird er von Flo­rian David Fitz aus der TV-​​Serie „Doctor’s Diary“; dort Ober­arzt, hier selbst behand­lungs­be­dürf­tig. Und er lie­ferte Regis­seur Ralf Huett­ner auch das Dreh­buch für diese äußerst gefäl­lige Roadmovie-​​Tragikomödie, die mit der (bei die­ser Ansamm­lung von Anti­hel­den zwangs­läu­fig ent­ste­hen­den) unfrei­wil­li­gen Komik voll­kom­men sou­ve­rän umgeht und statt schnö­dem Happy End in ein ange­neh­mes Hoff­nungs­schim­mern entlässt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Der doppeldeutige und eigentlich nur in Kleinbuchstaben geschriebene Filmtitel kommt nicht von ungefähr – es geht nicht nur darum, ans Meer zu wollen, sondern auch darum, mehr vom Leben zu wollen. Dieses Gefühl vermittelt „Vincent will Meer“ mit angemessener Sensibilität, ohne dabei den Unterhaltungsfaktor zu vernachlässigen. Als schöne Botschaft zwischen den Zeilen wird einem dann auch noch vor Augen geführt, dass nicht nur die Patienten der Klinik gehandicapt sind. Jeder hat seine Laster, Süchte und Schwächen und kann lernen, damit (besser) umzugehen. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Erfreulicherweise vermeidet es der Film, das Tourette-Syndrom für flache Gags der „American Pie“-Liga auszuschlachten. Anstatt Situationen zu kreieren, in denen herausgerutschte Schimpfwörter „ganz besonders lustig“ sind, wird durchgehend das Gefühl vermittelt, was für eine Belastung diese Erkrankung darstellt. Dass Florian David Fitz seinem Vincent durch seine herausragende schauspielerische Leistung ein authentisches Profil gibt, wertet diesen Film noch einmal auf. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

[...] Es ist wie es ist: Filme dieser Couleur meistern nur selten die schwierige Gratwanderung zwischen ihrer Mission, für ein gewisses Thema zu sensibilisieren und gleichzeitig einer unterhaltenden Dramaturgie gerecht zu werden - selbst ein gestandener Routinier wie Huettner schafft es nicht, gegen die Schwierigkeiten einer solchen Produktion anzukommen.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn manches idyllische Landschaftsbild zwischen Allgäu und Alpen zu gewollt wirkt, sind es vor allem die jungen Darsteller, die ihren schwierigen, zwischen Selbstbezug und Mitgefühl pendelnden Charakteren mit einer beeindruckenden Skala an Nuancen gerecht werden, die dünne Haupthandlung vergessen lassen und das unsichtbare Innere ganz ohne Dialoge hinter der sichtbaren Erkrankung spiegeln.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Wenn jemand am Tourette-Sydrom leidet, kann man dies filmisch ganz unterschiedlich ausschlachten: Es gäbe da den billigen Vorführeffekt, in dem die vom Betroffenen unbeabsichtigt und unkontrollierbar ausgestoßenen Flüche und Beschimpfungen im Film immerzu Verwirrung stiften und so für Lacher sorgen. Und dann gibt es die Variante, in der die Krankheit in den Hintergrund und der Mensch dafür in den Vordergrund tritt. Solch ein Ansatz wurde hier gewählt und der Film fährt im wahrsten Sinne des Wortes sehr gut damit.
Denn der unter einem relativ leichten Tourette-Syndrom leidende Vincent (Florian David Fitz) ist hier nicht der einzige mit einer Macke. Da wären noch sein zwangsneurotischer Mitbewohner Alexander (Johannes Allmayer) mit dem Sauberkeits- und Ordnungsfimmel sowie die an Magersucht leidende Marie (Karoline Herfurth). Zu dritt klauen sie sich den alten Saab ihrer Leiterin und fahren Richtung Süden, denn Vincent will ans Meer, um dort die Asche seiner unlängst verstorbenen Mutter zu verstreuen. Dem Trio auf den Fersen sind Vincents Vater (Heino Ferch), ein prominenter Lokalpolitiker, der sich mit der Heimleiterin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) zusammen getan hat.
Aus dem tollen Ensemble heraus sticht Florian David Fitz in der Titelrolle, der seit „Männerherzen“ einem breiten Publikum ein Begriff sein dürfte und hier auch das Drehbuch geschrieben hat. Darin führt er seine tick-geplagten Protagonisten nie als Jahrmarktattraktionen vor, sodass seine größtenteils von Klischees befreite und sympathische Geschichte eine ganz eigenen Dynamik entwickeln kann, der man sich als Zuschauer bereitwillig überlässt. Wenngleich die Dramaturgie zwischendurch mal holpert und auch der Schluss ein wenig enttäuscht, versteht dieses Roadmovie dank seiner inneren Souveränität zu überzeugen.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Das von Hauptdarsteller Florian David Fitz selbst stammende Drehbuch verknüpft das Sujet des Andersseins mit einem klassischen Vater-Sohn-Konflikt und kleidet beide Themen in einen ebenfalls klassischen Road-Movie. In seiner leichtfüßigen Inszenierung hält Regisseur Ralf Huettner die Balance zwischen komischen und tragischen Momenten, etwa als Vincent bei einem Anfall von Kindern mit ihren Handys gefilmt wird. Huettner gelingt insbesondere die Gratwanderung, die Situationskomik zu nutzen, ohne die Figuren durch ihre Behinderung bloßzustellen. Die Kamera von Andreas Berger fängt nicht nur schöne Landschaftsbilder ein, sondern drückt in einer grandiosen Einstellung, als Vincent, Marie und Alexander ein Gipfelkreuz besteigen, diese ganze Leichtigkeit aus. Obwohl „vincent will meer“ gewiss nicht ganz klischeefrei bleibt, stellt er unter Beweis, dass selbst bei einem schwierigen Thema eine Komödie gelingen kann – und dies ohne Klamauk, ohne Brachialhumor und ohne grobschlächtige Witze.

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José Garcia

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Nun mach mal halblang! Sicher besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "Anfall" und "Tic" - berechtigt das aber deshalb schon dazu, den Autor zu beschimpfen ("Müll schreiben")? Natürlich kann man nicht Tourette in einer Komödie ernsthaft darstellen. Genauso wenig wie Autismus ("Rain Man"), Asperger-Syndrom ("Ben X", bald "My Name is Khan"), Alzheimer ("An ihrer Seite") oder bipolare Depression ("Helen") in einem Film umfassend darstellen kann.
Diese Filme können aber auf jeden Fall die Öffentlichkeit für diese Krankheiten sensibilisieren. Und dafür sollte man als Betroffener/Verwandter dankbar sein (um das zu schreiben, brauche ich mich nicht "schlau" zu machen - ich habe selbst einen Bruder, der an einer dieser Krankheiten leidet).
Solltest Du hierauf antworten, bitte ich sehr darum, Beschimpfungen auszulassen. Danke


rav_bralor

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Ist doch wirklich egal ob da jetzt Tic oder Anfall steht der geneigte und gebildete Leser wird wahrscheinlich wissen was gemeint ist und zwischen einer den Betroffenen behindernde Krankheit und einer Behinderung kann ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen.
Also lasst bitte diese literarische Erbsenklauberei!
(Natürlich kann ich verstehen dass du dich toll fühlst einen Kritiker auf Fehler in seinem Text hinzuweißen - Poste doch bitte mal auch die anderen Höhenpunkte in deinem Leben)



Kommentare (98) — Film: Vincent will meer


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Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Jung, dynamisch, gutherzig, entschlossen, aber eben auch Tourette. Politiker-Sohn Vincent hat genug von ewiger Trauer, von fachspezifischer Behandlung, vom Eingesperrtsein, von "normalen" Menschen und macht sich auf zum Meer, wo es ruhig ist und der weite Horizont einen Hauch von Freiheit verspricht. Klingt ziemlich dramatisch, ist es aber gar nicht. Witzig und unbekümmert nähert sich Regisseur Ralf Huettner dem Thema psychischer Störung, ohne dass das Drehbuch, vermehrt mit den Zutaten "Hure" und Fotze", zum Zirkus der Unreifen und Schaulustigen verkommt. Zu oft trifft er die richtigen Töne, zu groß ist sein Einfühlungsvermögen in seine Figuren, was sich schließlich als Hauptgrund offenbart, warum man der Mischung aus absurden Lachern, Glückskeksweisheiten und der obligatorischen Prise Drama dennoch einiges abzugewinnen vermag. Toleranz entsteht nicht im Gehirn, sondern im Herzen - so lautet sicherlich die Devise Huettners, denn weder will "Vincent will Meer" gesellschaftskritischer Diskurs sein, noch interessiert er sich für Krankheitsbilder. Mit dem Hauptaugenmerk auf die drei sympathischen Protagonisten, ihren mannigfaltigen Problemen und ihrer Beziehung zueinander streifen wir sorglos über die Alpen nach Italien und stellen am Mittelmeer lediglich fest, dass ein jeder nun mal ist, wie er ist. Schlauer bin ich sicher nicht geworden, aber irgendwie fühle ich mich nun ein bisschen toleranter. Gar kein übler Film.

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Punsha

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Na gut. Überredet. Aber nur, weil ich auf diese Weise weniger Korrekturen vornehmen muss. :P Wenn ich mehr Zeit hätte zu schreiben, wären mir die Punktzahlen aber auch ziemlich egal...


jacker

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Ein Text sagt auch.viel mehr als eine Zahl! Ganz viele Filme sind per Zahlenwert gar nicht vergleichbar.!


Spike1990

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Bewertung7.0Sehenswert

Ambitionierter deutscher Film mit einem großartigen Florian David Fitz und einer guten Karoline Herfurth.

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DailyMotion

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe den Film auf DVD geschenkt bekommen und bin froh darüber, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. Ich glaube auch nicht, dass ich ihn nochmals anschauen werde.

Kommen wir erst einmal zum Positiven: der Schauspieler spielt den an Tourette-erkrankten Vincent verdammt gut und überzeugend. Der Bambi dafür ist sicherlich verdient. Es gibt auch einige komische Situationen, die mich zum Lachen brachten.

Meine Kritik? Nun, die Storyline holpert schon sehr. Vincent hat keinen Grund, sich am Diebstahl des Autos zu beteiligen, außer vielleicht, um Marie zu beeindrucken. Überhaupt sind die Charaktere teilweise sehr oberflächlich und zweidimensional, es fehlt ihnen die Tiefe. Weder Marie noch Alex entwickeln Tiefe, das ist Vincent vorbehalten, den wir genauer kennenlernen. Dann weitere Logikbrüche: Vincents Vater fährt selbst zur bestohlenen Tankstelle, nur um von dort aus einen Anruf zu tätigen und die Anzeige abzuwenden. Hallo? Logik? Alex lässt Vincent und Marie zurück, nur um ins nächste Dorf zu fahren und dort seelenruhig in einem Pensionszimmer zu warten. Hallo? Logik? Und so geht das weiter...... also holpert der Film ins dramatische Ende, wiederum unlogisch. Wieso wird Marie fixiert und zwangsernährt? So leicht geht das nicht, da sie offensichtlich bei Bewusstsein ist. Jeder Mensch hat das Recht, eine medizinische Behandlung abzulehnen. Nur ein Richter kann eine Zwangsbehandlung anordnen.

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janhoo

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Bewertung5.5Geht so

Gute Story, gute Schauspieler, tolle Aufnahmen, aber insgesamt ein wenig zu langatmig und bemüht.

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heikschn

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Bewertung5.0Geht so

Kann mit deutschen Drama-Komödien traditionell wenig anfangen. Hab es mit "Vincent will Meer" mal wieder probiert und wurde bestätigt. Erst einmal ist nach einem zumindest vielversprechenden Beginn schnell die Fahrt raus und der Film wird langweilig. Und dann ist die Geschichte nicht richtig ausgereift. Die Entwicklung der Figuren, insbesondere die des Vaters ist zum Teil überhaupt nicht nachvollziehbar.

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heiko.buschhaus

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Bewertung7.5Sehenswert

>>Ihr wollt zum Meer?<<
>>Ja! Du musst ja nicht mit - FICKEN - <<
'Vincent Will Meer' ist nach langen Durststrecken und Aussetzern endlich mal wieder eine deutsche Komödie, die es so richtig in sich hat! Während die erste halbe Stunde ein intilligenter Witz dem nächsten folgt, wandelt sich der Film ab da an zu einem herzlich-berührendem Road-Movie! Florian David Fitz spielt vollkommen überzeugend den Tourett-Patienten, ebenfalls überzeugt hat mich Heino Ferch in der Rolle des grausenhaften Vaters. Der Film wird dabei die ganze Zeit durch seine Gags und Schauspielerischen Leistungen gehalten.
Leider zeigt der Film gerade gegen Ende hin starke Tendenzen in "Typische-Deutsche-Dramödie"! Im Gegensatz zum kompletten Film ist das aber leicht zu verzeihen!

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el_presidente87

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Bewertung5.0Geht so

Gute Besetzung, eine schöne Geschichte, die zwischendurch aber beträchtlich an Fahrt verliert und den Zuschauer langweilt, was dann durch Brüche und unlogische Wendungen in der Handlung versucht wird auszugleichen. Ich fande den Film zwischendurch anstrengend und langweilig. Dabei ist der Film etwa bis zur Hälfe sehr vielversprechend und am Ende versöhnt er den Zuschauer, wenn er denn bis hierhin durchgehalten hat, auch. Von einem Roadmovie erwarte ich deutlich mehr, auch von einem deutschen! Für die die solide Kamera und so einige beeindruckende Aufnahmen gibt es noch Pluspunkte.

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Dr.Bobo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In „ Vincent will Meer“ geht es um den am Tourette-Syndrom erkrankten Vincent. Dieser erleidet einen Anfall bei der Beerdigung seiner Mutter, daraufhin wird er von seinem Vater in eine Fachklinik gebracht. In der Klinik , welche von der Ärztin Dr.Rose geleitet wird, lernt Vincent die an magersüchtige Marie und den zwangsneurotischen Alex kennen. Als Marie den Autoschlüssel von Dr. Rose klaut lädt sie Vincent ein mit ihr weg zufahren , kurz bevor sie fahren wollen werden sie von sie Alex entdeckt , dieser wird kurzerhand, wenn auch widerwillig, mitgeschleppt.
Der Trip nach Italien beginnt , damit Vincent die Asche seiner Mutter , welche er in einer Bonbondose mit sich trägt , im Meer verstreuen kann. Doch ganz ohne Probleme kommen sie nicht zum Meer.

Ja ein deutscher Film mhmmm ? Auf Sat1 ? Kann ja nichts werden ! Das dachte ich mir bevor ich den Film zum ersten Mal sah. Ich hatte im Vorfeld durch zahlreiche Filmzeitschriften von Vincent will Meer erfahren und gestern packte mich die Lust den Film zuschauen. Richtige Entscheidung ( trotz der unverschämten Werbepause auf Sat1 welche alle 15 statt fanden) ! Endlich mal eine deutsche Komödie die mir richtig gut gefallen hat, was besonders an den liebenswerten Charakteren lag. Florian David Fitz spielt Vincent nicht nur , er ist Vincent ! Er spielt den Touretteerkrankten wirklich sehr gut und man merkt, dass er die Krankheit kennt und sie respektiert. Auch die anderen Schauspieler , besonders Johannes Allmayer als Alexander , sind gut besetzt und spielen vorbildlich.
Was die Charaktere alle sehr glaubwürdig erscheinen lässt und nie sauer aufstößt. Allgemein sind auch die Witze sehr gut gelungen, der Film beweist das auch solche Filme , welche nicht auf Pisse- Kacke- Kotzewitze setzten lustig sein können, was nicht selbstverständlich ist denn man sieht solche Gags fast in jeder Komödie aus Hollywood , welche besonders auf das Jugendliche Publikum angestimmt sind , aber bei mir ( trotz meiner 17 Jahre ) nicht so richtig zünden wollen. Aber „ Vincent will Meer“ schafft es durch die Charaktere am meisten Witz in die Geschichte zubringen, allen voran Alex! Die Zwangsneurosen sind einfach zum kugeln , aber trotzdem wird diese Krankheit nicht ins lächerliche gezogen. Dies fiel besonders bei dem Tourette von Vincent auf . Klar wurden Witze mit Hilfe der Krankheit ins rechte Licht gerückt (Vincent : „Du Fotze hättest ihn fast überfahren“ Alex: „ Hast du mich grade Fotze genannt ? „ Marie : „ Man das war sein Tourette ! „ Vincent : „ Ne das hab ich schon so gemeint“ ) Aber trotzdem macht man sich nicht über die Krankheit lustig oder ieht sie gar ins lächerliche .
Besonders gut gefiel mir wie man die Magersucht von Marie im Film zeigte , man hatte Mitleid , nicht wie bei Vincent oder Alex diese beiden brachten einen des öfteren mit ihren Krankheiten zum grinsen, nicht so bei Marie. Man litt richtig mit ihr man sah, dass sie selber mit sich nicht im reinen ist und man freute sich wenn sie lachte oder ihr etwas schönes passiert ist. Großes Lob an Karoline Herfuhrt dafür , auch dafür das sie wirklich beträchtlich für den Film abgenommen hat. Dies alles ist der größte Pluspunkt an Vincent will Meer , die Antihelden ! Alle Personen in diesem Film sind sympathisch selbst der Vater von Vincent welcher seinem Sohn hinterher fährt. Das Characterwritting ist wirklich sehr gut gelungen .
Die Handlung war auch wirklich gut geschrieben , doch an manchen Stellen konnte ich die Handlung der Personen nicht nachvollziehen, was aber vielleicht auch daran lag, dass ich nicht nachvollziehen kann wie man sich zB mit Magersucht fühlt, Personen welche diese Krankheit schon hatten oder haben werden mit Sicherheit verstehen warum Marie an manchen Stellen handelt wie sie halt handelt, deshalb nehme ich diesen Punkt nicht als Kritikpunkt sondern als einen Pluspunkt da man merkt, dass man sich Gedanken gemacht hat was, dass Krankheitsbild angeht. Mich verwunderte nach dem Film aber eines, als ich einige Kritik zum Film las, wo bitte schön verbindet dieser Film Tragik und Komödie denn nicht gut ? Sag mal habt ihr nen falschen Film gesehen liebe Kritiker? Vincent will Meer verbindet Drama und Komödie PERFEKT ! Ich war an manchen Stellen sogar den Tränen nah , aber zu dem großen Geheule kam es nicht da der Film sofort wieder mit einer lustigen Situation kam , so dass ich wieder lächeln musste, und das OHNE dass es aufgesetzt wirkte oder zu plump, einfach eine gute Mischung. Was mir aber stark auffiel war , dass der Film nicht ganz klischeefrei war. Man wusste schon 5 Minuten bevor etwas geschah, dass es passieren würde . Ärgerlich , aber kein Beinbruch . Aber mein größter Kritikpunkt ist ganz klar das Ende, hier konnte ich nichts nachvollziehen, GAR NICHTS ! Das Ende war weder wirr noch schwierig zu verstehen , aber eben nicht nachvollziehbar, irgendwie unbefriedigend. Der ganze Film hat mich wunderbar unterhalten und am Ende war ich ein wenig sauer, dass der Film so endete. Trotzdem ist Vincent will Meer eine wunderschöne Komödie die mit seinen Darstellern und gut abgestimmten lustigen und tragischen Momenten für einen Filmabend mit seiner Freundin oder mit seiner Familie sehr gut geeignet ist.

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SilentAccount

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Bewertung7.0Sehenswert

Der tourettekranke Vincent wird von seinem cholerischen Vater in eine Heilanstalt abgeschoben. Da will er aber nicht sein. Mit dem Zwangsneurotiker Alex und der Essgestörten Marie flieht Vincent kurzerhand um ans Meer nach Italien zu fahren. Dabei werden sie vom Vater und der Leiterin des heilanstalt verfolgt.

Das Drehbuch, das vom Hauptdarsteller und personifizierten Charimsabombe Florian David Fitz geschrieben wurde, nimmt seine Figuren sehr ernst und zeichnet alle drei humor- und gefühlvoll. Diese Charakterzeichnung lassen die weiteren nebenrollen jedoch sehr vermissen. Die Story wirkt dabei voraussehbar, manche Szenen beinahe schon aus dem Handbuch eines Roadmovies bzw. einer Außenseiterkomödie abgeschrieben. Trotzdem besticht der Film immer wieder durch eine herrliche Wallpaper-taugliche Szenenfotografie.

Ein netter, kleiner Film zwischen Drama und Komödie. Fitz und Eichhorn stechen selbstverständlich durch ihre einfühlsame Darstellung heraus. Die Story ist leider nicht konsequent genug und die Versatzstücke generischer Filme ist klar zu erkennen.

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chrsthl

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Bewertung7.0Sehenswert

Vincent will Meer, ich hatte mir irgendwie meer/mehr erhofft.
Die Charakter wurden echt gut in Szene gesetzt, aber der Inhalt war mir irgendwie zu leer, ich wurde nicht richtig in den Bann des Films gezogen.
Aus diesem Thema hätte viel rausgeholt werden können, was leider nicht gemacht wurde. Am Ende war es irgendwie ein typischer Roadmovie-Film, außer dass die Hauptfiguren alle ein Handicap hatten. Ich fand diesen Film dennoch Sehenswert und entscheide mich für eine 7/10.

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JackoXL

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Bewertung5.5Geht so

Von Publikum und Kritik gleichermaßen gut aufgenommen, hatte ich mir davon doch deutlich "meer" versprochen.
Das Problem von "Vincent will meer" ist aus meiner Sicht, dass sich hinter seiner interessanten Grundthematik, sich einem Tourette-Patienten zu widmen, ein schon oft gesehener und erprobter 08/15 Plot verbirgt und dies sehr schnell offensichtlich wird. Die Krankheitsbilder der Figuren dienen lediglich als Treibstoff, um dann fix ein Roadmovie auf die Beine zu stellen, mit dem immer publikumswirksamen Motto "Außenseiter, Spitzenreiter". Tatsächlich hatte ich irgendwann das Gefühl, das Drehbuch stand schon grob und es hat nur das Drumherum gefehlt. Drei liebenswerte, leicht verkorkste Persönlichkeiten wollen an's Meer (da wollen die irgendwie immer hin), finden sich auf der Reise selbst und zueinander und am Ende werden sie endlich auch von denen verstanden, die sie vorher nicht ernst genommen haben, in den speziellen Fall Vincent's Vater. An der Rolle von Heino Ferch kann man die typischen Rollen- und Storyklischees prima erkennen. Zunächst will er seinen Sohn mehr oder weniger los werden, dann muss er ihm hinterher reisen und wandelt sich dabei um 180 Grad, ohne das dies irgendwie schlüssig und nachvollziehbar erscheint.
Ebenso weniger nachvollziehbar wie so vieles, besonders am Anfang, was mich wieder zu der Vermutung kommen lässt, die Idee zum Roadmovie war noch vor den Figuren da.
SPOILER
Vincent wird von seinem Vater quasi gegen seinen Willen in ein Therapiezentrum gesteckt. Vincent ist 27 Jahre alt, ist weder selbst- noch fremdgefährdend, geistig voll zurechnungsfähig. Niemand kann ihn dazu zwingen.
Warum klauen die in einer Nacht- und Nebelaktion das Auto der Ärztin und "flüchten" damit?
Die sind da "freiwillig". Wenn Vincent gehen will, dann geht er einfach und fährt zum Meer. Warum klaut er ein Auto? Das macht nur "Sinn", damit das Drehbuch einen Grund findet, warum er anschließend verfolgt wird, alles andere ist totaler Quatsch.
SPOILER ENDE
Das wirkt unüberlegt zusammengebastelt, erfüllt damit aber sämtliche Grundzutaten die beötigt werden, um alles nach dem gewohnten Muster ablaufen zu lassen. Das ursprünglich reizvolle Thema der Erkrankung verliert immer mehr an Relevanz, letztendlich wird es sogar fast egal, austauschbar, ein reiner Aufhänger für die sich wiederholenden Abläufe, die man in Filmen wie z.B. "Knockin' On Heaven's Door" und "Wir können auch anders" schon gesehen hat, nur dort noch wesentlich kreativer und nicht ganz so brav und ohne Reibungspunkte abgespult.
Ich will dem Film aber zugutehalten, dass die Darsteller überzeugend spielen (Florian David Fitz gelingt es durchaus, die nicht leicht darzustellen Tourette-Ticks glaubhaft zu verkörpern), es einige amüsante Momente gibt und der Film nicht zur Krankheits-Sketch-Parade wird. Er lässt sich anschauen, das allgemeine Lob von allen Seiten kann ich nur nicht so ganz nachvollziehen, da er sich rein gar nichts einfallen lässt, das ihn über den Durchschnitt helfen könnte. Deutsches Kino, wie so oft, mutlos und konservativ. Wer wagt, der nicht gewinnt, zumindest bei uns scheint das der Fall zu sein.

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JackoXL

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@Andy: Besser als die Schwei-Schwei-Filme ist der sicher (obwohl ich davon kaum welche kenne, das reicht aber auch). ;)


Andy Dufresne

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Isser :)


Andy Dufresne

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Bewertung7.0Sehenswert

"Onanierst du etwa ?! Also das MUSS abgesprochen werden !"

Einer hat Tourette, Einer ist zwangsneurotisch, Eine ist magersüchtig.
Zusammen fliehen sie aus einer Fachklinik in Richtung Meer/Italien um die Asche der Mutter des an Tourette Erkrankten zu verstreuen.

Erhaben gegenüber den heutigen Schweig(höff)er Filmen, auch wenn sich zum Teil deutlich(st) aus frühen Schweigerfilmen (Knockin on Heavens Door zum Beispiel) bedient wurde.
Tagesaktuell geht ( dann doch) anders...

Gut gespielt aber auf alle Fälle .
Hut ab vor Florian David Fitz (auch Drehbuch),Katharina Müller-Elmau und Johannes Allmayer, Karoline Herfurth ist einfach eine talentierte Schauspielerin, der gute Heino Ferch hat allerdings eine sehr unglaubwürdige, unausgegorene Rolle (in ihrer Wandlung) erwischt.

Leider kommt der Film nicht ohne so einige Klischees aus.

Die Krankheitsbilder der Protagonisten fallen etwas hinten runter, der Film ist eher als Roadmovie, als Selbstfindungstrip mit Augenzwinkern angelegt.

Vielleicht ist das aber eher Stärke als Schwäche, besteht so doch wenig Raum zum "Overacten der Behinderungen/Beeinträchtigungen", zum abdriften in Kitsch und (noch mehr) Klischees.

Insgesamt etwas wenig Inhalt, Tiefe und Substanz, nicht ohne Längen (gerade gegen hintenraus) die Spielfreude der Darsteller gleicht das dann aber doch ganz gut aus.
Und der Film nimmt seine Charaktere ernst, allein das ist in meinen Augen schon sehr viel wert.

Objektiv wohl irgendwo zwischen 5,5 und 7,5 Punkten angesiedelt.
Ich entscheide mich mal für wohlwollende 7 Punkte, denn im Hinblick auf seine (filmische) Konkurrenz ist Vincent (will meer) doch ein echt netter Typ (Film).

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

richtig lustiger roadmovie wo die krankheiten der Protagonisten doch eher nebensächlich ist...was mich nicht störte

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BobbyIII

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Bewertung4.5Uninteressant

Achtung enthält vereinzelt kleine bis größere Spoiler (Lesen auf eigene Gefahr):
Für mich war nach gut 30-40 Minuten klar mit welchem Punkt meine Meinung über diesen Film steht und fällt: Mit dem Charakter von Vincents Vater (Heino Ferch). Dieser wurde die ersten 40 Minuten so negativ gezeichnet, dass es einfach eine RIESEN Unglaubwürdigkeit (Gibt es dieses Wort?) wäre diesem einen Wandel zu unterziehen, da dieser aufgrund der sehr begrenzten Screentime nie auch nur ansatzweise hätte glaubenswert gezeichnet werden können. Würde er seinen negativen Charakter bis zum Ende des Films halten würde das die Glaubwürdigkeit des Films immerhin nicht total untergraben.

Meine Bewertung zeigt dann wohl deutlich wie es in diesem Punkt ausgegangen ist.

Ach so noch etwas bezogen auf einen bestimmten Charakter:
Der Rolle des Alexander fehlt es an allem. Er muss nur manchmal für ein paar Lacher herhalten. Denn trotz Zwangsneurose scheint er alles trotz ein-zwei kleinen Meckereien ganz locker zu nehmen. Sogar in die Kleidung eines fremden Mannes zu schlüpfen stört ihn nicht im Geringsten.

Der Rest des Films ist ein durchaus nett anzuschauendes Road-Movie, dass nie wirklich tief oder dramatisch, aber auch nie wirklich witzig ist und mit einigen typisch rührseligen Momenten aufwarten kann. Daran ändert auch nichts, dass das Ende durchaus nicht NUR (aber auch) klischeehaft Positives parat hat. Der Film kann einen mit seiner lockeren Art vielleicht unterhalten, wirklich gut wird er aber in keinem Punkt. Und dann gab es halt so ein-zwei Sachen (siehe oben), die dem Film jegliche Glaubwürdigkeit genommen haben und mich nur noch aufregten.

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FlabFabian

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Bewertung7.5Sehenswert

Uiii ein deutscher Film mit akzeptablen Schauspielern, guter Musik und, man wagt es kaum auszusprechen, sehr vielen witzigen Szenen.
Leider sieht es trotzdem immer nach schlechter Telenovela aus und ein paar Szenen sind echt sehr unrealistisch.
Sonst ein super guter und bewegender Film

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brigerbaerger

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Bewertung6.0Ganz gut

Deutscher "Road-Movie" der unsere drei Hauptprotagonisten, alle mit unterschiedlichen Krankheiten, Tics und Psychosen bis ans Meer begleitet. Mal etwas lustiger, mal etwas ernster, mal mit Sonne, mal mit Regen aber leider nie irgendwie so, dass es einen als Zuschauer wirklich trifft - und zwar in keiner der Gefühlswelten. Beginnt direkt und stark und lässt dann leider arg nach. Trotzdem fand ich die Leistung von Florian David Fitz der den Vincent spielt und auch Johannes Allmayer, der den Alexander mit all seinen Psychosen darstellt ganz gut und lassen mich versöhnlich zurück. Ich habe me(e)hr erwartet, nur leider nicht alles bekommen.

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SunnyEye

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Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie rollt der Film dahin, es passiert nichts aufregendes oder Tragisches oder
lustiges obwohl man das erwartet.
Die Musik ist wirklich grausam und nervt.
Manche Szenen verstehe ich einfach nicht da sie nicht beleuchtet werden.
Wäre der Schauspieler nicht der Vincent verkörpert würde sich kein Mensch für den Film interessieren.

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DonJohnOneIsOn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Seit langer Zeit der beste deutsche Film den ich gesehen habe. Beim Autotausch hab ich so gelacht, dass ich meine Unterhose wechseln musste. Warum kann deutsches Kino nicht immer so locker sein?

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Was deutsche Wohlfühlfilmchen betrifft, ist das einer der besseren. Das heißt natürlich nicht viel, und daher fehlt's auch hier ein bisschen an Witz und Spannung und an der Glaubwürdigkeit der Figuren. Aber immerhin nervt "Vincent will meer" kaum, also kann man sich das Ganze schon mal anschauen, obwohl man alle guten Stellen natürlich schon aus dem Trailer kennt.

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Reaper13

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ach. Du. Große. Scheiße.

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