Vincent will meer

Vincent will meer (2010), DE
Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Drama, Road Movie, Kinostart 22.04.2010

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6.7 Kritiker
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
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noch nicht bewertet

von Ralf Huettner, mit Florian David Fitz und Karoline Herfurth

Es war der letzte Wunsch seiner Mutter: noch einmal das Meer sehen. Doch jetzt ist Vincents Mutter tot. Und ihre Asche in einer Bonbondose unter seinem Bett. Vincent (Florian David Fitz) will ihr diesen letzten Wunsch erfüllen und Vincent will meer. Er wartet nur noch auf eine Gelegenheit, aus dem Heim, in dem er wegen seines Tourette-Syndroms sitzt, auszureißen. Gemeinsam mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth), dem zwanghaften Alexander (Johannes Allmayer) und dem geklauten Auto der Heimärztin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) macht er sich auf dem Weg nach Italien ans Meer. Sein Vater (Heino Ferch) und Frau Dr. Rose heften sich an ihre Fersen. Es beginnt eine abenteuerliche, folgenreiche Reise, an deren Ende nur eins sicher ist: Keiner wird je wieder so sein, wie er war.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Vincent will meer

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Süffiges Road-Movie, dass zwar etablierten Formeln folgt und die Krankheiten gern den Erfordernissen anpasst, aber durch die sympathische Besetzung trotzdem für gute Unterhaltung ohne allzugroßen Tiefgang sorgt. Als eine Art Rain Man für Tourette funktioniert der Film ganz gut und eignet sich prima für langweilige Sonntagnachmittage.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

„Ich habe einen Clown im Kopf, der mir stän­dig zwi­schen die Syn­ap­sen scheißt.“ So beschreibt Vin­cent sein Tourette-​​Syndrom. Gespielt wird er von Flo­rian David Fitz aus der TV-​​Serie „Doctor’s Diary“; dort Ober­arzt, hier selbst behand­lungs­be­dürf­tig. Und er lie­ferte Regis­seur Ralf Huett­ner auch das Dreh­buch für diese äußerst gefäl­lige Roadmovie-​​Tragikomödie, die mit der (bei die­ser Ansamm­lung von Anti­hel­den zwangs­läu­fig ent­ste­hen­den) unfrei­wil­li­gen Komik voll­kom­men sou­ve­rän umgeht und statt schnö­dem Happy End in ein ange­neh­mes Hoff­nungs­schim­mern entlässt.

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Ciprian David: NEGATIV

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6.5Ganz gut

...Mit Vincent will Meer bekommt der Zuschauer eine mehrfach kodierte Reise zu sehen. Sie ist nicht nur der Ausbruch der Protagonisten, sondern auch die Reise ihres Erwachsenwerdens, man denke nur an die Tatsache, dass das Autofahren und somit das in Bewegung Kommen gar nicht selbstverständlich ist - es wird aber mit jeder Szene besser. Sie sind drei Jugendliche, die zum ersten Mal der Welt ausgesetzt sind und sich darin zurechtfinden müssen, die mit ihrem Anderssein zurechtkommen müssen, was am Ende auch gelingt. Die Reise, die sie antreten, ist eine der Abrechnung mit der Vergangenheit, mit der Bindung an die Mutter für Vincent, aber gleichzeitig eine Todesreise – für Marie. Und nicht zuletzt, ist sie eine verdoppelte, denn das Establishment (der Vater und die für die Ausbrechenden zuständige Ärztin) folgt den Ausbrechenden....

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] Der doppeldeutige und eigentlich nur in Kleinbuchstaben geschriebene Filmtitel kommt nicht von ungefähr – es geht nicht nur darum, ans Meer zu wollen, sondern auch darum, mehr vom Leben zu wollen. Dieses Gefühl vermittelt „Vincent will Meer“ mit angemessener Sensibilität, ohne dabei den Unterhaltungsfaktor zu vernachlässigen. Als schöne Botschaft zwischen den Zeilen wird einem dann auch noch vor Augen geführt, dass nicht nur die Patienten der Klinik gehandicapt sind. Jeder hat seine Laster, Süchte und Schwächen und kann lernen, damit (besser) umzugehen. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Erfreulicherweise vermeidet es der Film, das Tourette-Syndrom für flache Gags der „American Pie“-Liga auszuschlachten. Anstatt Situationen zu kreieren, in denen herausgerutschte Schimpfwörter „ganz besonders lustig“ sind, wird durchgehend das Gefühl vermittelt, was für eine Belastung diese Erkrankung darstellt. Dass Florian David Fitz seinem Vincent durch seine herausragende schauspielerische Leistung ein authentisches Profil gibt, wertet diesen Film noch einmal auf. [...]

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

[...] Es ist wie es ist: Filme dieser Couleur meistern nur selten die schwierige Gratwanderung zwischen ihrer Mission, für ein gewisses Thema zu sensibilisieren und gleichzeitig einer unterhaltenden Dramaturgie gerecht zu werden - selbst ein gestandener Routinier wie Huettner schafft es nicht, gegen die Schwierigkeiten einer solchen Produktion anzukommen.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn manches idyllische Landschaftsbild zwischen Allgäu und Alpen zu gewollt wirkt, sind es vor allem die jungen Darsteller, die ihren schwierigen, zwischen Selbstbezug und Mitgefühl pendelnden Charakteren mit einer beeindruckenden Skala an Nuancen gerecht werden, die dünne Haupthandlung vergessen lassen und das unsichtbare Innere ganz ohne Dialoge hinter der sichtbaren Erkrankung spiegeln.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Wenn jemand am Tourette-Sydrom leidet, kann man dies filmisch ganz unterschiedlich ausschlachten: Es gäbe da den billigen Vorführeffekt, in dem die vom Betroffenen unbeabsichtigt und unkontrollierbar ausgestoßenen Flüche und Beschimpfungen im Film immerzu Verwirrung stiften und so für Lacher sorgen. Und dann gibt es die Variante, in der die Krankheit in den Hintergrund und der Mensch dafür in den Vordergrund tritt. Solch ein Ansatz wurde hier gewählt und der Film fährt im wahrsten Sinne des Wortes sehr gut damit.
Denn der unter einem relativ leichten Tourette-Syndrom leidende Vincent (Florian David Fitz) ist hier nicht der einzige mit einer Macke. Da wären noch sein zwangsneurotischer Mitbewohner Alexander (Johannes Allmayer) mit dem Sauberkeits- und Ordnungsfimmel sowie die an Magersucht leidende Marie (Karoline Herfurth). Zu dritt klauen sie sich den alten Saab ihrer Leiterin und fahren Richtung Süden, denn Vincent will ans Meer, um dort die Asche seiner unlängst verstorbenen Mutter zu verstreuen. Dem Trio auf den Fersen sind Vincents Vater (Heino Ferch), ein prominenter Lokalpolitiker, der sich mit der Heimleiterin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) zusammen getan hat.
Aus dem tollen Ensemble heraus sticht Florian David Fitz in der Titelrolle, der seit „Männerherzen“ einem breiten Publikum ein Begriff sein dürfte und hier auch das Drehbuch geschrieben hat. Darin führt er seine tick-geplagten Protagonisten nie als Jahrmarktattraktionen vor, sodass seine größtenteils von Klischees befreite und sympathische Geschichte eine ganz eigenen Dynamik entwickeln kann, der man sich als Zuschauer bereitwillig überlässt. Wenngleich die Dramaturgie zwischendurch mal holpert und auch der Schluss ein wenig enttäuscht, versteht dieses Roadmovie dank seiner inneren Souveränität zu überzeugen.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Das von Hauptdarsteller Florian David Fitz selbst stammende Drehbuch verknüpft das Sujet des Andersseins mit einem klassischen Vater-Sohn-Konflikt und kleidet beide Themen in einen ebenfalls klassischen Road-Movie. In seiner leichtfüßigen Inszenierung hält Regisseur Ralf Huettner die Balance zwischen komischen und tragischen Momenten, etwa als Vincent bei einem Anfall von Kindern mit ihren Handys gefilmt wird. Huettner gelingt insbesondere die Gratwanderung, die Situationskomik zu nutzen, ohne die Figuren durch ihre Behinderung bloßzustellen. Die Kamera von Andreas Berger fängt nicht nur schöne Landschaftsbilder ein, sondern drückt in einer grandiosen Einstellung, als Vincent, Marie und Alexander ein Gipfelkreuz besteigen, diese ganze Leichtigkeit aus. Obwohl „vincent will meer“ gewiss nicht ganz klischeefrei bleibt, stellt er unter Beweis, dass selbst bei einem schwierigen Thema eine Komödie gelingen kann – und dies ohne Klamauk, ohne Brachialhumor und ohne grobschlächtige Witze.

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José Garcia

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Nun mach mal halblang! Sicher besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen "Anfall" und "Tic" - berechtigt das aber deshalb schon dazu, den Autor zu beschimpfen ("Müll schreiben")? Natürlich kann man nicht Tourette in einer Komödie ernsthaft darstellen. Genauso wenig wie Autismus ("Rain Man"), Asperger-Syndrom ("Ben X", bald "My Name is Khan"), Alzheimer ("An ihrer Seite") oder bipolare Depression ("Helen") in einem Film umfassend darstellen kann.
Diese Filme können aber auf jeden Fall die Öffentlichkeit für diese Krankheiten sensibilisieren. Und dafür sollte man als Betroffener/Verwandter dankbar sein (um das zu schreiben, brauche ich mich nicht "schlau" zu machen - ich habe selbst einen Bruder, der an einer dieser Krankheiten leidet).
Solltest Du hierauf antworten, bitte ich sehr darum, Beschimpfungen auszulassen. Danke


rav_bralor

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Ist doch wirklich egal ob da jetzt Tic oder Anfall steht der geneigte und gebildete Leser wird wahrscheinlich wissen was gemeint ist und zwischen einer den Betroffenen behindernde Krankheit und einer Behinderung kann ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen.
Also lasst bitte diese literarische Erbsenklauberei!
(Natürlich kann ich verstehen dass du dich toll fühlst einen Kritiker auf Fehler in seinem Text hinzuweißen - Poste doch bitte mal auch die anderen Höhenpunkte in deinem Leben)



Kommentare (78) — Film: Vincent will meer

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Carloscarlos

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Bewertung9.5Herausragend

Ich persönlich finde, dass Karoline Herfurth eine grauenhafte Schauspielerin ist. Trotz ihr hat mir der Film sehr gut gefallen und hab wahrscheinlich einfach viel zu wenig Ahnung von solchen Krankenheiten und Störungen um sagen zu können, dass der Film viele unlogische Stellen hatte. Ich finde Florian David Fitz wirklich toll, er hat die Rolle perfekt verkörpert.

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hrxuuuu

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Bewertung6.0Ganz gut

Recht interessantes Drama mit einem guten Hauptdarsteller, der dafür sorgt dass wir ihn ernst nehmen sowie dass wir ihn in unseren Herz aufnehmen. Leider ist der rest mit dem Abenteuer und die Vater sowie die Mutter Geschichte nichts neues und das Drehbuch ist auch nicht das wahre.

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myrieous

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Bewertung4.0Uninteressant

Es sind zu viele Kritikpunkte, um sie alle aufzuzählen, aber hier mal grob zusammengefasst:

- unrealistisches Drehbuch mit extrem vielen Logikfehlern
- fälschliche Darstellung psychischer Krankheiten, deren Therapie und das "in einen Topf werfen" von Zwangsneurosen, Magersucht und Tourette Syndorm, dazu einer wirklich verharmlosende Darstellung von Magersucht
- Storyverlauf einer 0815-TV-Komödie inkl. Darstellern auf diesem Niveau

Sehr böse aufgestoßen ist mir, dass der Film einerseits bemüht ist, die Menschen hinter ihren Krankheiten zu beleuchten und sich andererseits selbst über die Probleme lustig macht.

Dennoch fand ich die schauspielerische Leistung von Herfurth solide und die von Fitz sogar sehr gut. Im Grunde genommen hätte man auch aus der Handlung etwas machen können und man hat dem Film angemerkt, dass er gutgemeint und mit Herzblut gemacht war.

Daher immerhin 4/10 Punkte.

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WHSS

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"Sehr böse aufgestoßen ist mir, dass der Film einerseits bemüht ist, die Menschen hinter ihren Krankheiten zu beleuchten und sich andererseits selbst über die Probleme lustig macht."

Gerade die Möglichkeit und die Fähigkeit darüber zu lachen soll die Figuren im Film nicht als bedauernswerte Krüppeln, sondern als normale Menschen darstellen.

Unrealistischer Drehbuch, fälschliche Darstellung von Krankheiten... Ist das wirklich so wichtig?? Darum geht es doch nicht...

Weiß nicht...Um Komödien voll und ganz zu verstehen, muss man die Mentalität von dargestellten Figuren eigen nennen können. In diesem Fall quasi einfach deutsch sein. Das bin ich nicht, und vielleicht aus diesem Grund finde ich die meisten deutschen Komödien nicht so toll. Aber diese hier hat mir sehr gut gefallen.


myrieous

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Ich kann deine Kritik zwar im Ansatz nachvollziehen, aber ich habe so meine Probleme mit der ganzen Darstellung.
"Gerade die Möglichkeit und die Fähigkeit darüber zu lachen soll die Figuren im Film nicht als bedauernswerte Krüppeln, sondern als normale Menschen darstellen." Sie werden aber meines Empfindens nach nicht als "normale Menschen" dargestellt (vor allem der Zwangsneurotiker nicht), sondern eben teilweise fast als Witzfiguren. Ganz ehrlich - wenn ich eine Komödie drehe, in der eine solche Thematik eine wichtige Rolle spielt, dann beschäftige ich mich etwas ausgiebiger mit den verschiedenen Krankheitsbildern, der Therapie, dem Klinikalltag, der therapeutischen Arbeit. Das Gefühl hatte ich hier absolut nicht. Denn die wenigen Aspekte, die in der Hinsicht durchschienen, waren nunmal unrealistisch oder schlichtweg falsch.
Außerdem hat man meiner Meinung nach auch viel dadurch ruiniert, dass man den Plot einfach mit dem typischen Verlauf einer Sat1-Fernsehkomödie ergänzt hat, um das ganze noch massentauglicher zu machen.
Gut, persönliches Empfinden spielt nunmal eine große Rolle bei der ganzen Geschichte - ich hatte mir einfach mehr erwartet.


LynchFan1706

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Bewertung3.0Schwach

Nehmen wir mal an, das klassische amerikanische Roadmovie wäre ein Kaugummi, dann kommt dieser Film dabei 'raus, wenn ein deutscher Regisseur und deutsche Schauspieler es entsprechend durchgekaut und ausgespuckt haben... Der Film ist weder Fisch noch Fleisch... Er will tragisch und zugleich komisch sein und das funktioniert nicht... Die biedere, klischeehafte Geschichte verliert sich letztendlich im ständigen Wiederkäuen der Probleme der Protagonisten... Diese wiederum besitzen keine Facetten, keinen Tiefgang, geschweige denn Humor... Ich habe mich entsetzlich gelangweilt... Und jetzt will ich nicht mehr und bin vorerst durch mit dem neuen deutschen, toten Film...

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Florian Albrecht

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er hatte gute ansätze, aber hats verkackt. besonders Karoline Herfurth hat mich in diesem FIlm genervt


LynchFan1706

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Tja, ich wüßte jetzt nicht, was mich an diesem Film nicht genervt hat! ;-)


Brat Pack Girl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderbare Story, super dargestellte Charaktere und wunderbare Landschaften...
Ich bin begeistert

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Schön und glaubhaft gespielt: Neben den hervorragenden Hauptdarstellern ist besonders Heino Ferch in der Rolle des arroganten Politikers echt überzeugend.
Insgesamt vielleicht doch etwas zu harmlos aber am Ende gerade noch mit der nötigen Ernsthaftigkeit.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film erzählt die Geschichte von Vincent, der nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater in eine Fachklinik eingeliefert wird, wo er zwei andere Leidensgenossen kennenlernt. Die drei fliehen aus der Klinik, klauen ein Auto und reisen ans Meer. Florian David Fitz (der auch das Originaldrehbuch schrieb) wurde für seine Rolle mit dem Deutschen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Völlig zu Recht. Nicht nur das ich ihm die Rolle des 27-jährigen abkaufe (Fitz ist bereits 35!). Ebenso bringt er authentisch die Probleme des erkrankten Vincent rüber.
Ich gebe zu das, diese Mischung aus Road-Movie und Komödie relativ konventionell geworden ist. Aber ich fühlte mich bestens unterhalten. Die Probleme der Drei (Tourette-Syndrom Patient, Magersüchtige, Zwangsneurotiker) geraten hier zwar vollends zur Nebensache und sind nur Werkzeuge für die dramaturgische Erzählstruktur der Geschichte. Von "Einblicken in die Welt von Betroffenen" kann also gar keine Rede sein. Aber die drei Hauptfiguren werden weder als Trottel noch als bemitleidenswerte Geschöpfe angelegt, und das verleiht dem Film den nötigen Charme. Gut getroffen finde ich den Charakter des verständnislosen Vaters. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das es derartige Väter gibt, die nicht damit umgehen können das ihr Sohn eine Behinderung besitzt und dieses ignorieren. Anstatt für eine soziale Integration zu sorgen. Heino Ferch hat diese Rolle wirklich glaubhaft dargestellt. Leider muss ich doch sagen das der Film zwischendurch in die Biederheit abdriftet. So mutig alles anfängt, genauso viele Klischees werden bedient.
Mein Fazit: Trotz gewisser Mängel, das war DIE sehenswerte deutsche Kinoproduktion des Jahres 2010!

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

starker anfang, aber nach 15 minuten kommt irgendwie garnichts mehr und der film bekommt eine gefühlte länge von 3 stunden.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Vincent will meer ist eine nette Variation des bekannten Knocking on Heavens Door Themas!
Eigendlich erinnert doch ziemlich viel an Thomas Jahns Film aus dem Jahr 1997.
Böse Zungen würden behaupten es ist doch ziemlich viel sehr frech geklaut.
Wissen wir doch eigendlich ganz genau wohin der Film steuert.
Das Drehbuch ist jetzt auch nicht so besonders Innovativ und teilweise sehr Einfallslos.
Die Figur von Heino Ferch ist zudem doch sehr überzogen und macht zum Ende hin eine mehr als übertriebene Wandlung durch.
Außerdem konzentriert sich der Film zuviel auf die Themen Road Movie und Freundschaft statt auf die "Krankheiten" der drei Hauptdarsteller!
Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben.
Unterm Strich ein netter Film mit sympathischen Darstellern von dem Ich mir aber sehr viel mehr erhofft hatte!

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lieber_tee

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"Das ist schade, denn einen guten Film über das Tourette-Syndrom hat es meiner Meinung noch nicht gegeben." Doch, Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?


Jade

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Bewertung5.0Geht so

Wer kauft mir die Blu-Ray zu nem guten Kurs ab. Film war doch kacke....

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*megami*

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film zeigt einen sehr guten Einblick in das Leben eines Menschen mit Turettsyndrom. Es zeigt die Höhen und Tiefen die so eine Krankheit mit sich bringt und er zeigt, was ein junge alles bereit ist zu tun um seiner Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Die Schauspieler bringen es sehr überzeugend rüber, besonders "Vincent" ist sehr glaubhaft. Sehr empfehlenswert!

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Schloøpselcki

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Bewertung3.5Schwach

SPOILER
"Vincent will meer" - Was für ein einfallsreicher Wortwitz. Es lässt sich an einer Hand abzählen was ich an diesem Film gut finde, beziehungsweise, wofür er die (hohe) Punktzahl bekommen hat.
1. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache allesamt gut
2. Florian Fitz als Protagonist spielt überraschend überzeugend.
3. Es gibt ein bis zwei nette Witzchen (oh aber der sogenannte "Plot" zählt nicht dazu, ich glaube den meinten die Macher ernst)
4. Nette Landschaft
5. Der Film ist nicht allzu lang.
Schade eigentlich. Ich hatte mich anfangs drauf gefreut, der wurde ja als große deutsche Komödie und Indie-Filmchen vom Feinsten gelobt. Umso enttäuschter war ich, als ich mir "Vincent will meer" dann im trauten Heimkino reingezogen habe.
Unglaublich konstruiertes, vorhersehbares Drehbuch, man weiß sofort in was das alles endet. Nerviger bereits zum tausendsten Mal diskutierter Vater-Sohn-Konflikt (Oh Gott, jetzt ist die Mutter dahin, wie sollen wir nun mit uns umgehen) - in den sogar auch noch das reicher-gefühlsloser-ständigbeschäftigter-Politiker-Klischee eingebaut wurde sowie die absehbare Selbstfindung des Vatis mithilfe einer einfühlsamen Psychologin und - kotz - zum Wohle der Kinder. Darf ich mal lachen?
Die Dialoge sind furchtbar gestelzt und die Charaktere kennen wir bereits.
Ach fast hätt ichs vergessen: Über Tics, Störungen oder Behinderungen lässt sich ja anscheinend supergut lachen. Wenn dieser Film es wenigstens geschafft hätte eine Magersucht NICHT zu verharmlosen (von wegen "Morgen isst du was okay?" - "Lächeln") oder sich stundenlang über Tics lustigzumachen hätte ich den Ansatz gut gefunden. Aber das schafft "Vincent will meer" einfach nicht. Selbst das Ende, dass versucht ein wenig realistischer zu sein, kann mich kaum versöhnen. Wenn der Film die dargestellten Personen als normale Menschen mit ihren "Eigenarten" darzustellen versuchte, so ist er episch gescheitert.
Nix da Meer. Da hilft auch kein Sprachwitz. Ich will verdammt nochmal MEHR als diesen Müll sehen.

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hash

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Bewertung6.0Ganz gut

"Vincent will Meer" beginnt sehr stark, verliert jedoch ab der Mitte stark an Fahrtwind. Hinzu kommt ein zu abrupt eingeführtes und unbefriedigendes Ende. Die Leistung der drei Hauptdarsteller ist herausragend. Storytechnisch verbleibt der Film leider im Mittelmaß stecken. Schade, da wäre wirklich mehr drin gewesen. Dennoch für einmaligen Genuss ein durchaus nicht ablehnenswerter Streifen.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Nettes Road Movie, welches zwar gewiss die Erkrankungen seiner Protagonisten hier und da etwas zu sehr vereinfacht und den Publikumserwartungen anpasst, im Gegenzug aber durchweg erfolgreich dabei ist, verkitschte Stellen zu umfahren. Die vom Film propagierten Weisheiten rund um psychische Leiden, wirken stellenweise zwar altklug und belehrend, passen sich aber gut in den Film ein und machen aus ihm eine runde Sache. Regisseur Ralf Huettner inszenierte das Ganze dazu ohne viel Tamtam und interniert somit weitaus mehr Gefühl in den Film als andere, schwergewichtige Problemkomödien.
Eine gelungene Reise mit den typischen charakterlichen Hochs und Tiefs des Genres, meer nicht.

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BeniBana

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme, weil er für mich beeindrucken ist. Es wird geziegt wie es ist in unserer Gesellschaft eine Krankheit wie hier das Tourette-Syndrom zu haben und damit klar zu kommen. Der Film mit witzigen Sprüchen und einer sehr gut gedachten und umgesetzten Geschichte ist nur empfehlenswert.
Lustig, zum nachdenken und trotzdem keine "schwere Kost".

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungene, kleine, sehr sehenswerte Tragikomödie, die vor allem von der großartigen Performance von Florian David Fitz getragen wird. Er stellt den am Tourette-Syndrom leidenden Vincent authentisch und ohne irgendwelche Übertreibungen dar. Sehr beeindruckend! Ansonsten bleibt das süffige, charmante Filmchen zwar nicht vollkommen klischeefrei, gehört dank der schönen Bilder, der wirklich gelungenen, wenn auch nicht ganz und gar neuen Story, sowie des sympathischen Hauptdarsteller-Trios aber auf alle Fälle zu den besseren Vertretern des deutschen Kinos.

"Hast du gerade Fotze zu mir gesagt?"
"Das war sein Tourette, du Idiot!"
"Nee, das habe ich schon so gemeint."

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dominjen

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schöner Film über Menschen mit Problemen, die sich gegenseitig ergenzen. Hat Spaß gemacht zuzusehen!

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Dalia

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein amüsanter Sonntag-Nachmittagsfilm mit einem Film, in dem so viel Herzblut von Florian David Fitz steckt, dass man das als Cineastin einfach zwischen den Zeilen fühlt.
Die Rolle des, vom Tourette-Syndrom geplagten Vincent spielt er ausgezeichnet, authentisch und zu keiner Zeit aufgesetzt oder gekünstelt - wo jeder zustimmen kann, der bereits Kontakt mit Menschen mit einem solchen Handicap hatte. Auch alle anderen Rollen haben wortwörtlich ihre Eigenarten, die sie glaubhaft übermitteln, den schmalen Grad zwischen Humor und ernstem Problem meistern.

Aber da die Ähnlichkeit zu "Knockin' on Heaven's Door" unübersehbar ist, wird die ganze Geschichte schnell vorhersehbar. Dass kein 0815-Happy-End auftaucht, offenbart sich nach einiger Zeit auf dem Silbertablett und lässt den Zuschauer in eine Warte-Haltung verharren. Dieses "Wann passiert's denn?"-Gefühl, das sich tatsächlich bestätigt und die eigenen Vermutungen ebenfalls. Damit ist der große, endgültige "PUFF" des Endes leichtsinnig vertan, aber keinesfalls sinnlos. (Ich werde nicht spoilern, aber: Hut ab, Karoline, großartig gespielt!)

Florian David Fitz, der nicht nur die Hauptrolle eingenommen hat, sondern auch das Drehbuch lieferte, macht eines: Hoffnung. Hoffnung für die deutsche Filmindustrie!
"Vincent will meer" ist sicherlich kein perfekter Film, in dem alles stimmt - aber es bleibt nach wie vor ein verdammt guter, deutscher Film mit einem überzeugenden Cast und sehr guten Dialogen. Die Lolas sind verdient. Glückwunsch!

P.S. Aber bitte - oh bitte! - nie wieder "Soul Sister" von Train am Schluss. Geschmäcker sind verschieden, aber das Lied passte für mich nicht zum Film - für den richtigen Abspann jederzeit, aber nicht so. Nörgel-Ich Ende ;-)

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vuvuzela

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Bewertung5.0Geht so

Der Regisseur hätte sich mal etwas besser mit den Krankheitsbildern der Protagonisten beschäftigt, besonders bei der Essgestörten hat er total versagt. Als seichte Komödie gert der Film noch durch, aber nicht ansatzweise tiefgründig genug um ein Sozialdrama zu erzählen.

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michael-kieser

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Bewertung7.0Sehenswert

kann man sich anschauen.

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