Cairo Time

Cairo Time (2009), CA/EG/IE
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 01.09.2011

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6.5 Kritiker
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von Ruba Nadda und Ruba Nadda, mit Patricia Clarkson und Alexander Siddig

Drei Wochen Urlaub hat sich die Modejournalisten Juliette genommen, um ihren Mann Mark in Kairo zu besuchen. Doch unerwartet wird Mark, der für die UN in Gaza arbeitet, im Krisengebiet aufgehalten. Stattdessen empfängt sie sein ägyptischer Freund Tareq am Flughafen. In den folgenden Tagen wartet Juliette vergeblich auf ihren Mann. Sie beginnt, allein durch die Stadt zu spazieren. Doch auch für eine emanzipierte und elegante Frau wie sie, ist es nicht einfach, Kairo ohne Begleiter zu erkunden. Daher sucht sie Tareq im Kaffehaus auf. An seiner Seite lernt sie die antike Schönheit und den orientalischen Zauber Kairos kennen. Und bald sieht sie in dem charmanten Tareq mehr als nur einen freundlichen Begleiter…

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Cairo Time

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

filminformer-Filmtipp des Monats Septemebr 2011:
"Cairo Time" erzählt von einer romantischen Begegnung in einer fremden, aufregenden Stadt, mit all den Abenteuern, Entdeckungen sowie kleinen interkulturellen Zusammenstößen und reiht sich damit mühelos bei Kinolieblingen wie "Before Sunrise " und "Lost in Translation" ein. Wie schon in ihrem letzen Film "Sabah" rückt die kanadisch-syrische Regisseurin Ruba Nadda eine starke Frau ins Zentrum einer Liebesgeschichte zwischen West und Ost. Für ihre Hauptrolle konnte Nadda die Ausnahmeschauspielerin Patricia Clarkson...

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Mojo Dodo

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Diesen Film mit "Before Sunrise" zu vergleichen halte ich für völlig absurd. Während Richard Linklaters Film mit seinen nachdenkliche Dialoge präsentiert, bietet "Cairo Time" nur eine absolut abgetroschene und kitschige Handlung.


José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Die Kamera von Luc Montpellier hält das exotische Ambiente von Kairo in Totalen und in den bewegten Aufnahmen der belebten Straßen abwechselnd fest, ohne jedoch in Postkartenbildern zu schwelgen. Immer wieder kommt die Kamera indes den Figuren sehr nahe, um deren Stimmungen festzuhalten. Die Wandlung, die Juliette durch das Innehalten durchmacht, drückt sich vorwiegend in der Körpersprache, in Gesten und Blicken, aus. In der minimalistisch anmutenden Inszenierung erhält eine kleine Bemerkung große Bedeutung, etwa als Tareq das Magazin, für das Juliette arbeitet, als ziemlich seichte Publikation entlarvt. Darüber hinaus befindet sich Juliette, da ihre zwei Kinder aus dem Haus sind, in einer neuen Lebenslage, über die sie endlich Zeit hat nachzudenken. Und genau in diesem Augenblick führt sie der Zufall mit einem Mann zusammen, der auf sie zunächst sehr fremd, aber in seiner Fremdheit immer anziehender wirkt. Um den teilweise widersprüchlichen Gefühlen fast ohne Dialog Ausdruck…

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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Verführerisch simpel feiert die unaufdringlich, minimalistisch inszenierte Romanze „Cairo Time“ über eine unerwartete, späte Liebe die Flüchtigkeit des Augenblicks mit bittersüßer Reife. Getragen vom Zauber der plötzlichen Begegnung zwischen Orient und Okzident gelingt Regisseurin Ruba Nadda und ihren beiden herausragend spielenden Hauptdarstellern Patricia Clarkson und Alexander Siddig durch erzählerische Diskretion eine Magie, die fast unmerklich in den Bann schlägt.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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6.5Ganz gut

In üppigen Szenenbildern schafft Ruba Nadda eine Liebeserklärung an einen Ort und das Verlangen, das er weckt. Die exquisiten Innenräume laden die Figuren und das Auge zum Verweilen ein.
Die gemessene Empfindsamkeit von Cairo Time ermüdet, doch arrangiert man sich mit ihr, entfaltet sie einen verführerischen Sog. Gleich den süßlich-herben Aromen der Shisha, welche das Paar kostet, lullt er das Zeitgefühl ein, bis nur die namentliche "Cairo Time" fühlbar ist: eine langwierige kurze Begegnung, die erschöpft und betört.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

Nächtliche Streifzüge durch Wien wie in „Before Sunrise“ berühren Ihr Herz? Eine zarte Romanze am Themseufer wie in „Liebe auf den zweiten Blick“ ist genau Ihr Ding? Exotische Welten aus Sicht einer reifen Frau, die ihr Leben noch einmal komplett umkrempelt, wie in „Eat Pray Love“ ließen Sie dahin schmelzen? Und triefender Schmalz in schöner Urlaubskulisse wie „Briefe an Julia“ läuft in Ihrem DVD-Player auf Heavy-Rotation? Super. Jetzt gibt es aus diesem substanzlosen Kitsch-Universum – nicht zu verwechseln mit einem Liebesfilm - Nachschub: Die ewig mädchenhafte Patricia Clarkson vertreibt sich die Wartezeit auf ihren Mann, der für die UN im Gaza-Streifen arbeitet, im arg verklärten Kairo, das man auf diese Weise sonst wohl nur in geschönten Hochglanzurlaubskatalogen findet. Das Naivchen Clarkson geht auf ausgedehnte Sightseeing-Tour (Pyramiden von Gizeh, Feluken-Nilkreuzfahrt, Wasserpfeifenabend, Alabastermoschee), wird von einem wahren Gentleman aus dem Nahen Osten begleitet, erlebt Folklore und die Exotik einer ihrer fremden Welt. Untermalt wird dieser filmische Werbeprospekt des ägyptischen Fremdenverkehrsamtes von einem furchtbar aufdringlichen und melodramatischen Pianogeklimper-Score. „Cairo Time“ ist Kitsch der unangenehmen Sorte: so rührig, so romantisch und ausgelutscht. Das unterhält in keiner Weise, sondern langweilt durchgehend.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (3) — Film: Cairo Time

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Hollunder

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Schluss bemerkt man, dass Symphathie und Moral nicht immer ein paar Schuhe sind.
Der Film bietet uns über solchen Tiefsinn hinaus geniale Einblicke in das Leben und die Kultur der mordernen Ägypter. Klischees werden angesprochen und vertieft - ohne zu nerven. Guter Film - auch für Männer 7.0

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Amalthea

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr leiser Film, der seine ganze Wucht im Wollen und nicht Dürfen entfesselt. Sehr schöner Soundtrack, sehr schöne Bilder.

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Sonja Hamann

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Bewertung5.0Geht so

die stimmung und atmosphäre in der stadt finde ich gut getroffen. die liebesgeschichte finde ich ein bisschen lau

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