Children Who Chase Lost Voices

Hoshi O Ou Kodomo (2011), JP Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Science Fiction-Film

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Kritiker
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7.1
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151 Bewertungen
20 Kommentare
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von Makoto Shinkai,

Die junge Asuna verbringt ihre wenige freie Zeit damit, den Klängen eines Kristallradios zu lauschen, das sie von ihrem Vater bekam. Eines Tages empfängt sie darauf eine mysteriöse Melodie, die anders ist als alles, was sie jemals gehört hat. Kurz darauf geschieht noch etwas Unheimliches: Asuna steht auf einmal einer riesigen Bestie gegenüber, doch ein geheimnisvoller Junge taucht plötzlich auf und kann sie vor einem Angriff bewahren. Shun erzählt ihr, dass er aus einem fremden Land namens Agartha stammt, aber am nächsten Tag ist er verschwunden. Auf der Suche nach ihm entdeckt Asuna nicht nur eine unbekannte, verborgene Welt, sondern auch die Wege des Lebens selbst, die nicht nur helle Seiten bereithalten …


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Children Who Chase Lost Voices

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

Shinkai, ehemals Grafikdesigner und Werbefilmer, hat ein unglaubliches Auge für Details, die er in Children Who Chase Lost Voices in solch überwältigend colorierten und poetischen Animationslandschaften einbettet, das sich das Auge an diesen gar nicht sattsehen möchte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (19) — Film: Children Who Chase Lost Voices


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Teo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Es kommt nicht häufig vor, dass ich Filme nicht zu Ende gucke, aber in diesem Fall habe ich es nicht länger als bis zur Hälfte ausgehalten. Die Figuren sind platt und handeln oft nicht gerade schlüssig, die Dialoge triefen vor Kitsch und die Story ist auch keine Glanzleistung, die melodramatische Hintergrundmusik, die kaum Gewichtung einzelner Szenen kennt, leistet ebenfalls ihren Beitrag zu meiner Abneigung gegenüber Children Who Chase Lost Voices.

Schade, dabei wollte ich den Film mögen und hatte mich eigentlich darauf gefreut.

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roannia

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Bewertung9.0Herausragend

Fällt leider genau in die Thematik, die ich liebe. Götter, vergessene Welten, und diese Wesen *_* . Da blieb mir nichts anderes übrig als diesen Film mit "Herausragend" zu bewerten.
Hin und wieder hab ich überlegt, ob man den kürzen konnte, aber trotz der Länge wüsste ich aber nicht, was man hätte weglassen können.
Die Musik, die Protagonisten, die Thematik ist mal wieder 1a .

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VisitorQ

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Bewertung5.5Geht so

Ich verstehe es nicht. Ich will die Filme vin Makoto Shinkai einfach nicht so richtig in mein Herz schließen (außer 5 cm per second, der ist klasse). Visuell sind sie einfach überragend gut inszeniert aber der Rest ist irgendwie... aaargh! Es ist einfach zu übertrieben kitschig, die Geschichten packen mich so gut wie nie und auch die Charaktere finde ich meistens sehr, sehr öde. Und ich freue mich immer wieder auf seinen neuen Film. Wird das nächste mal sicher nicht anders sein. :D

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Memduman

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Sehe ich ähnlich, wenn auch nicht so extrem. 5cm ist sein absolutes Meisterstück, überbietet in charakterlicher Tiefe & ernstem Mitgefühl aber seine restlichen Filme zusammen. Obwohl diese intensiver ausgearbeitet sind und bei 5cm kaum etwas von den Charakteren bekannt ist, vielleicht macht es das aber auch aus: alles bei 5cm konzentriert sich ausschließlich auf Liebe, hier gibt es wie in TPPIOED mehrere Themen, Antriebe etc. Auch wenn ich die anderen ganz gut bis sehenswert finde, ist wirklich schade, dass 5cm der einzige ist der mitreißt und sich besonders anfühlt :(


moep0r

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5 Wallpapers per second*


arillo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film versucht an die Märchenhaftigkeit der Studio Ghibli Produktionen anzuschließen, verliert sich aber in zum Fremdschämen peinlichen Dialogen, schlecht gezeichneten Charakteren und einer wirren Story, die die Schwächen nicht auszugleichen und aufgebaute Erwartungen nicht zu erfüllen vermag. Einzig die Optik weiß zu überzeugen, das lässt die Schlucht zwischen äußerlicher und inhaltlicher Qualität aber noch weiter auseinanderklaffen.

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mischkatze

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treffend... ganz großer kitsch, der versucht ein ghibli zu sein :(


uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

wunderschöne spannende reise nicht nur für die kleinen...

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Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story ist zwar etwas wirr, aber die wunderschöne Animation gleicht das wieder aus. Anfangs zieht es sich ein wenig, aber dann taucht man in eine "andere Welt" ein und die Zeit vergeht wie im Fluge.

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graveyardstory

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Bewertung9.0Herausragend

Eine tragisch-schöne Geschichte, in wunderbaren Animationen erzählt. Manchmal vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, zum Ende hin bisweilen etwas konfus aber alles in allem eine wirklich tolle Story die mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Hat mir sehr gefallen.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Und wieder ein neuer Anime ... von einem vielversprechendem Regisseur ...
das erste was mir auffiel war der Zeichenstil des Animes der mich irgendwie anfangs an die Filme von Ghibli erinnerte .. und nicht an einen typischen Makoto Shinkai Film ..
Auch die Story war mich mich Ghibli (Fantasy) und nicht Shinkai (Sci-Fi , Liebe)... aber das ist eig, garnicht wichtig
doch anfangs war ich eher skeptisch was dem Film angeht ... doch um so länger er lief um so besser hat er mir gefallen .. schnell war ich von der Story mitgerissen .. leider aber nicht so doll wie von den anderen Filmen von Shinkai .. dennoch habe ich ihn gebannt angeschaut und war fasziniert ... die Musik war wieder top und die Aufmachung auch .. die Charaktere hatten ihre kleinen schwächen und die Story vielleicht auch ...
aber das wohl größte Mango war das Ende des Films .. das meiner Meinung mal wieder viel zu schnell geschah .. Ich hätte ihn noch gerne weiter gesehen und auch noch mehr von dieser tollen, fantasy - Welt erleben wollen... im großen und ganzen ist dieser Anime aber wieder was richtig tolles .. Für einen Animefan ein muss !

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fueco

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Bewertung6.0Ganz gut

Style over substance.
Technisch ist der Film astrein gemacht und bietet viele schöne Bilder, oft schon kitschig aber schön.
Die Geschichte, die erzählt wird dagegen... meh.
Abgedroschen, langweilig und voller klischeebehafteter Charaktere.
Hat mich nicht überzeugt.

Wer auf den Stil steht und wie ich von der asiatischen Kreativität, was dunkle Kreaturen a la 'Chihiros Reis ins Zauberland' angeht, fasziniert ist, sollte sich den Film dennoch ansehen.

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LokisSon

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Bewertung9.5Herausragend

Heimkommen oder /slash #2

„5 Centimeter Per Earlier Promised Places“ meets „Prinzessin Kikis Reise mit dem wandelnden Schloß ins Königreich der Pom Poko“
oder vielleicht einfacher
Makoto Shinkai huldigt Hayao Miyazaki.

Es ist wohl unvermeidbar diese Linie von Makoto Shinkai zu Hayao Miyazaki zu ziehen. Auf den ersten Blick weil sich Shinkai einer spirituellen, mythologischen Welt zuwendet und diese so eindrucksvoll bebildert, wie man es zuvor in erster Linie von Ghibli kannte. Diese Annäherung an das große Studio ist jedoch hauptsächlich oberflächlich und immer im Sinne eines Tributes. Tribut an Miyazaki und Tribut an Shinkais Lieblingsfilm „Das Schloss im Himmel“. Auch wenn „Children Who Chase Lost Voices From Deep Below“ diesen Geist atmet, ist er jedoch kein Miyazaki-Fanfilm, keine Kopie - er ist 100% Makoto Shinkai mit all seinen Eigenheiten.
Dabei ist schon einmal die für Shinkai typische Detailverliebtheit der Hintergrundzeichnungen ein Traum. Das Genre des Abenteuer-Fantasyfilms erlaubt es ihm sich visuell voll auszutoben. Egal ob die Hügellandschaft um ein japanisches Städtchen oder die Unterwelt Agartha, allein die Zeichnungen zu bestaunen, macht jede Menge Spaß.

So sitze ich um 15:30 Uhr an einem Sonntag in einem dunklen Kino, bestaune gezeichnete Lichtspielereien, während ein Kind hinter mir mit ständigen Fragen seinen Papa auf Trab hält. Es scheint wohl das einzige Kind in der gesamten Vorstellung zu sein. Ansonsten? Wahrscheinlich hauptsächlich horrorerprobtes Genrepublikum und ein paar Japaner, die vielleicht die Chance nutzen einen Film in ihrer Muttersprache sehen zu können. Schön für sie. Ich mag die japanische Sprache ja sehr gerne. Verstehe zwar nur eine Hand voll Wörter, bin aber immer wieder fasziniert von dessen Klang, der Melodie, die immer mitschwingt… das Kind hinter mir fragt schon wieder etwas. Dem Vater scheint es etwas unangenehm und flüstert leise zurück. Hätten sich normalerweise schon meine Fingernägel in die Stuhllehne gegraben, so war es mir diesmal egal. Der Junge und sein Vater sprachen japanisch und ich war nicht mehr in einem dunklen Kinosaal, ich war unterwegs mit Asuna, vor uns das große Abenteuer, um uns herum japanisches Stimmengewirr.

Selbstverständlich kann „Children Who Chase Lost Voices“ nicht mit so viel poetischer Schönheit aufwarten, wie „5 Centimeters Per Second“ dies damals vermochte und mich in seinen Bann zog. Dies ist jedoch dem Genre geschuldet. Die Poesie weicht dem Epos. 65 Minuten gegen 116.
Dabei bewahrt sich „Children“ eine gewisse Härte. Nicht unbedingt in expliziter Gewalt, wobei der Film sich auch nicht scheut Gewalt zu zeigen, wenn dies für die Geschichte notwendig ist. Er bleibt aber insbesondere hart in Bezug auf seine Weltsicht. Trauer, Sehnsucht, Verzweiflung, Verrat, Einsamkeit, Wahn, Tod, Verfall. „Children“ ist kein todtrauriger Film über eine furchtbare Welt, er spart sie nicht aus, klar, aber genau so handelt er von Freundschaft, Liebe, Verbundenheit, Heimat, Geborgenheit und verbindet dies mit einer guten Prise Humor. Es ist jedoch die melancholische Grundstimmung, die über dem ganzen Film liegt, diesen umschließt. Makoto Shinkais ganz eigene poetische Melancholie, welche dem Film ihren Stempel aufdrückt.

So sitze ich nach dem Abenteuer doch wieder im Kinosaal, kitschiger J-Pop erklingt, eine einsame Träne kämpft sich an die Freiheit und läuft sachte meine Wange herunter.

Hello, Goodbye & Hello
Kimi ni atte ima kimi to sayonara
Hello Goodbye & Hello
Soshite kimi no inai kono sekai ni Hello

Hello world… goodbye Asuna.

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mitcharts

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Sehr schön, auf den warte ich schon gespannt :)


The Barnacle

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat mir jetzt etwas weniger zugesagt innerhalb der Shinkai-Werke, da mir der Slice of Life Aspekt gefehlt hat, wo Shinkai einfach der Meister ist. Children who Chase...war mir schon zu sehr Ghibli ohne an die Klasse eines Mononoke Hime oder Laputa heranzukommen, aber trotzdem mal wieder unfassbar schöne Bilder, ein toller Score und ne spannende Geschichte.

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LeGrip

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Bewertung6.5Ganz gut

Extrem konfuse Geschichte verpackt in wunderschönen Animationen.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine hübsche Geschichte, verpackt in einer wirklich ansehnlichen Optik! Auch für Nicht-Anime-Fans sicherlich einen Blick wert ;)

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Eneb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein Review auf Couchcastle.de:
Der Name Makoto Shinkai dürfte einigen Lesern schon ein Begriff sein. Hinter ihm steckt das 1-Mann-Kraftwerk, das den 25-Minüter “Voices of a distant star” fast komplett im Alleingang erschaffen hat. Einige nennen ihn sogar “den neuen Miyazaki”. Wieso das so ist wurde mir Samstag im Kino des Japan Filmfest Hamburg immer mehr bewusst.

Eröffnet wird der fast zweistündige Film mit idyllischen Bildern der japanischen Berglandschaft in der Nähe eines kleinen Dorfes. Wir beobachten, wie unsere lebendige Protagonistin Asuna ihren Weg zur Spitze macht. Mal von ihrer Position als Klassensprecherin abgesehen, verbringt sie ihre Zeit zu gerne auf dem großen Felsen, versunken in den geheimnisvollen Klängen einer Melodie, die sie mit ihrem Amateurradio empfängt. Nach dieser Einführung gewinnt der Film an Fahrt als in der Schule vor einem großen, bärenartigen Tier gewarnt wird. Entgegen der Warnungen begibt sich Asuna trotzdem wieder zum Berg, nur, um mitten auf der Eisenbahnbrücke von dem unbekannten Tier angegriffen zu werden. Nach der Rettung durch einen Jungen, in den sie sich auch noch schlagartig verliebt, verschwindet dieser eines Nachts und wird tags darauf tot aufgefunden. Eine Geheimorganisation, die die Quelle der magischen Kräfte des Jungen sucht und dessen Bruder, treten auf den Plan. Schnell befindet sich Asuna in einem Wettlauf zur “Agartha” genannten Unterwelt, welche das Geheimnis zu Leben und Tod hüten soll.

Wer Hayao Miyazakis “Das Schloss im Himmel” kennt, dem könnten hier schon bestimmte Parallelen aufgefallen sein – bloß, dass diesmal kein Mädchen vom Himmel fällt, sondern ein Junge aus den Tiefen der Erde aufsteigt. Auch sonst gibt es einige andere Ähnlichkeiten, welche man aber problemlos als Inspiration oder Tribut an den Ghibli-Klassiker sehen kann, denn Shinkai erzählt dann doch mit ganz anderen Schwerpunkten. Während Miyazaki einen entspannten und fast durchweg heiteren Abenteuerfilm inszeniert hat, werden Asuna und ihre Begleiter immer wieder und zusehends eindringlicher von philosophischen Fragen bezüglich der Sterblichkeit umgetrieben. Passend zu diesem harten Thema fällt auch der Gewaltgrad auf. Children Who Chase Lost Voices ist bei weitem kein brutaler Actionstreifen, scheut aber (trotz FSK ab 6) nicht davor mit Blut zu schockieren. Dies unterstreicht den Ernst des Themas.

Die Bilder zu Anfang des Films halten ihr Versprechen, dass man durchweg künstlerisch Hochwertiges vorgesetzt bekommt. Egal ob Japan, oberhalb der Erde oder Agartha unterhalb, beide Orte strotzen nur so vor Charme und Lebendigkeit. Details und Beleuchtung erzeugen den Eindruck, das die Umgebung bewohnt wird. Das kann man unter Anderem an der Einrichtung und Konstruktion von Asunas Elternhaus mit aufteilbarem Wohnzimmer erkennen oder auch den Bungalows der Unterwelt, die anstatt einer Küchenzeile mit Kochstellen auskommen. Wo wir gerade von Küchen reden: dies ist wieder einer der Animes, die das Essen derart zelebrieren, dass man durchaus Appetit bekommen kann.

Musikalisch wird den Ohren auch durchgehend Angenehmes geboten, wobei ich mich nicht dem Eindruck erwehren konnte, dass richtige Abwechslung ausblieb. Klar, die Musik war passend zu Drama, wie auch Entspannung aber leider ohne echte Höhepunkte. Gleichzeitig hat das Titellied “Hello Goodbye and Hello” Ohrwurmcharakter und trifft gleich den schönen, wenn auch melancholischen Nerv des Films.

Übrigens, wer in Hannover oder Umgebung wohnt, kann sich schonmal die Woche vom 02.-09.Juli vormerken. In der wird Shinkai Europa besuchen und unter Anderem auf der Premiere des Films in Hannover sein. Quelle: Kazé.

Fazit: Mit “Children Who Chase Lost Voices” kann man wenig falsch machen. Wer einen wirklich schön und fantasievoll gemachten Film um ein Thema, welches uns alle angeht, sehen möchte, ist hier sehr gut beraten. Ich finde, dass man die Handlung ruhig hätte etwas raffen können, aber das ist nur eine Geschmacksfrage. Für Andere mag das Erzähltempo, welches der Bilderfülle Platz bietet, genau das Richtige sein. Es freut mich auch zu sehen, dass ein junger Regisseur gleichzeitig seinen Einflüssen huldigen kann und es immernoch schafft, eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Ich wünsche Makoto Shinkai ordentlich Erfolg, hier hat man einen Kandidaten zur Erhaltung des lebendigen Anime-Kinos.

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DeathShark

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Sehr gut, die werde ich mir holen;)


Rob Zombie

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vorher läuft er auch im kino, z.b. in hannover. ;)


Walt Pixar

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Bewertung9.0Herausragend

Allein die wunderschönen Bilder und der dazu sehr gut passende Soundtrack sind ein Grund sich diesen sehr tiefsinnigen Film anzusehen. Die gleiche Zeichenweise hat mich schon in "5cm pro Sekunde" begeistert, da sie besonders detailreich ist und auch Nebensächlichkeiten einfängt.
Die Handlung des Films ist nicht von vorne bis hinten vorhersehbar, sodass man immer wieder überrascht wird, worduch schließlich ein Großteil der Spannung entsteht.
Was mich ein wenig gestört hat war, dass mich die Figur des Shin an die des Arren in "Die Chroniken von Erdsee" stark erinnert hat.
Dann bleibt noch zu sagen, dass "Children Who Chase Lost Voices from Deep Below" ein Film ist, der nachdem man ihn gesehen hat noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.

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Hanno Jones

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Bewertung5.5Geht so

mein erster anime überhaupt und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin begeistert.
nicht nur von der tiefsinnigkeit der geschichte, die von freundschaft, treue, verrat und moralischen werten handelt, aber niemals ins kitschige oder klischeehafte abdriftet, sondern auch von dem zeichenstil, der nicht, wie ich immer dachte, den alten biene maja oder heidifolgen ähnelte, wo die charaktere aussehen, als hätten sie einen schlaganfall oder würden an schnappatmung leiden.
kurzum ... ein schöner film, der dazu beigetragen hat, dass ich animes von nun an nicht mehr ganz so skeptisch gegenber stehe.

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jannick.duderino

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Hat sich deine Meinung in dem Jahr geändert oder wieso dann nur geht so?


Selcarnor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>Makoto Shinkai<. Ach ja… Ich verehre diesen Typen. Jeder seiner Filme hat mich unglaublich fasziniert und mitgerissen. Er hat einfach die richtige Mischung aus tragischen, herzerwärmenden und teilweise unglaublich epischen Passagen, die bei mir alle richtige Knöpfe drücken.
Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an >Children who Chase Lost Voices from Deep Below< (Herr im Himmel, der muss sich dringend mal kürzere Namen ausdenken). Eines was man sofort sagen kann: Er versucht neuere Pfade.

1. Animation:

Wie immer, einsame Spitze. Die Lichteffekte erreichen für einen Animationsfilm einen ungeheuren realistischen Grad und bei den Hintergründen sind teilweise so extrem viele Details, dass man gar nicht weiß wohin man als nächstes schauen soll. Die Figuren sind ebenfalls unglaublich perfekt designt und die Bewegungsabläufe sind erstaunlich flüssig. Viele der Bilder hier sind so wirklich so schön, dass man sie ruhigen Gewissens als kleine Kunstwerke betrachten kann. Was mir aber aufgefallen ist, ist dass >Shinkai< irgendwie etwas von seinen eigenen Stil rausgenommen und stattdessen Ghibli-Elemente reingenommen hat. Diese Mischung gefällt mir nicht besonders und auch über das Aussehen der Götter und anderer Fabelwesen darf man streiten.

2. Musik:

Tenmons ruhige Klänge durchziehen wieder einmal den gesamten Film und fühlen sich wohlig in den Ohren an, nur um in nächsten Moment aufzudrehen und antreibend und regelrecht epochal zu werden. Die meisten Tracks sind wirklich wundervoll, bisweilen mythisch oder edel und passen zu jeder Szene. Allerdings war der Soundtrack an ein, zwei Stellen meiner Meinung doch etwas zu pathetisch.

3. Inhalt:

Anstatt wieder einmal eine grandiose Geschichte über die Liebe und das Erwachsenwerden, mit Sci-Fi-Anleihen zu machen, hat >Shinkai< nun ein reinen Fantasyfilm gemacht.
Das Ganze spielt allen Anschein in einer dieser Welt nachempfunden Parallelwelt (es gab da so einige Sachen die sich ein wenig mit unserer Realität bissen), sowie einem darunter liegendem magischen Reich.
Der erste Teil spielt an der Oberfläche, wo erst einmal die sympathische Hauptperson Asuna vorgestellt, die sowohl liebeswürdig, etwas knuffig und mit ihrem fröhlichen Charakter einfach jedes Gemüt erheitert. Dazu kommt noch ein kleines katzenartiges Wesen, dass es schafft extrem süß zu sein, ohne einem nach einer Weile auf den Wecker zu gehen.
Die Geschichte beginnt sich zu entwickeln, als Asuna von einem Monster angegriffen und daraufhin von einem fremden Jungen gerettet wurde. Dies ist der Beginn einer Odyssee, die tief ins Innere der Erde zum Reich Argatha führt(dieser Name sollte Fans von >Shinkai< ein Begriff sein) und am Rand der Welt endet. Dabei begegnen sie Göttern, Kriegern, zerstörte Städte und Dörfer, Dämonen und finden sich in einem emotionalen Finale wieder, in dem es um das Loslassen, Akzeptanz und Freundschaft geht.
All dies ist sehr ordentlich gemacht und >Shinkai< beweist, dass er sowohl einen eher gemächlichen Erzählstil beherrscht, der dennoch nie langweilig wird und in dem genau platzierte Höhepunkte vorkommen. Auch konnte er eine sehr gute magische Atmosphäre aufbauen. Ebenfalls gelungen sind die kleineren auftretenden Actioneinlagen, wobei ich hier sagen muss, dass der Film brutaler war, als ich dachte.
Allerdings gibt es so einige Sachen, die bei mir einem eher faden Nachgeschmack hinterlassen haben.
Zum einen sind mir einige doch unsaubere Stellen in der Inszenierung aufgefallen. Einige Teile wirken doch etwas zu schnell abgearbeitet.
Es gibt sicher auch so einige starke Szenen, aber insgesamt wird nie die emotionale Dichte von seinen Vorgängerwerken erreicht.
Was mich aber wirklich am meisten gestört hat ist, dass mir viel zu viele Sachen aus diversen <Hayao Miyazaki<-Filmen bekannt vorkamen. Stellenweise wirkte es wirklich kopiert und der Funke wollte oft einfach nicht überspringen.
Dennoch ist >Children who Chase Lost Voices from Deep Below< im Großen und Ganzen hervorragend gemacht. Die Charaktere sind allesamt authentisch, niemals überzeichnet und es herrscht auch ein gewisser Charme, der haften bleibt. Die Qualität schwankt zwar gerne (zuerst sehr gut, dann nur gut, dann wieder etwas besser, erneut nur gut und zum Schluss wieder sehr gut), aber es rutscht niemals unter dem Mittelmaß.

4. Fazit:

Es ist lobenswerkt, dass >Shinkai< wirklich versucht von seinen altbekannten Pfaden zu treten und mal eine neue Richtung einzuschlagen.
Ich kann nicht sagen, ob es ihm gelungen ist. Einerseits ist >Children who Chase Lost Voices from Deep Below< wirklich beeindruckend und hat so einige Gänsehautmomente, sowie eine fröhliche Note, die beinahe immer im Hintergrund schwebt. Allerdings hinkt es auch leicht seinen Vorgängern hinterher.
Es ist vermutlich auch eine Frage der Umgewöhnung, aber wie bereits erwähnt nerven die doch zu offensichtlichen Anleihen an >Ghibli<.
Aber eine knochenbrechende Enttäuschung ist der Film für Fans aber dennoch nicht.

PS: Falls einigen hier es auffallen sollte. Den selben Kommentar hab ich auch bei Anisearch geschrieben (war mir einfach zu umständlich es zweimal zu machen) und es tut mir leid, dass es länger geworden ist als erwartet.

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Ich_mache_Seife

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Bewertung7.5Sehenswert

Spätestens seit "5 centimeters per second" war ich natürlich in freudigster Erwartung, was wohl Shinkai's nächstes Werk sein wird bzw. ob es mir ähnliche Begeisterungsmomente beschert wie erstgenanntes.
Und ja, es ist eine wundervolle, abenteuerliche Geschichte mit vielen mythologisch inspirierten Ideen geworden, in der etwas mehr Ghibli und etwas weniger Shinkai drinsteckt. Allerdings blitzt der Stil des Mannes, der vielleicht zur Zeit jener Animeregisseur mit der poetischten Ader ist, in vielen Momenten durch.
Für mein Empfinden bzw. als kleiner Kritikpunkt meinerseits sei erwähnt, dass Shinkai seinen neuesten Film mit ein wenig zu vielen Themen belädt, was den Fluss zwischenzeitlich etwas stolpern lässt und seinen, ohne Zweifel berückenden Bildern, nicht ganz jene großen Gefühle und Emotionen entlocken kann, wie es sein eingangs erwähntes Werk so meisterhaft zu stande brachte.
Aber hier soll dann auch schon Schluss sein mit den kritischen Worten, denn insgesamt betrachtet, ist es ein höchst vergnügliches Eintauchen in eine fremde Welt geworden, nicht in letzter Konsequenz überzeugend, aber in vielen Augenblicken doch überaus einnehmend. Ein Grund warum ich diese Form des Mediums so schätze, ist die Möglichkeit, die sich bietet, Bilder zu generieren, welche - wenn sie sich in den Dienst der Handlung und des Momentes stellen - ganz wunderbare emotionsgeladene Szenarien zu schaffen im stande sind. Zu sehen wie die Aurora Borealis auf dem Himmelszelt ein wunderschönes Farbenspiel veranstaltet, lässt einem bewusst werden, wo die Möglichkeiten des Animationsfilms liegen und wer es versteht diese auch zu nützen.

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Ich_mache_Seife

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@Johnny und Mimuschka
Bis es so weit ist, seien euch noch seine anderen Werke empfohlen, falls ihr sie noch nicht gesehen habt. Insbesondere sein, nach meinem Empfinden, persönliches Meisterwerk, das ich oben erwähnt habe.


Selcarnor

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Ich kenn all seine Werke und die sind wirklich unglaublich gut gemacht.

Ich persöhnlich mag >The Place Promised in Our Early Days< zwar etwas mehr als >5 Cenitmeter per Secoundt<, aber wirklich nur minimal.


nurleben

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Bewertung7.5Sehenswert

Makoto Shinkais nächster Film!

Und der Teaser ist schonmal saugut. Shinkais Handschrift ist unverkennbar spürbar und erstmals macht er scheints einen Fantasy-Film. Soll sein längster Film bis dato werden und ich kanns kaum erwarten :).

Die Japaner kriegen ihn schon nächsten Mai, wir ihn dann hoffentlich auch auf einigen heimischen Leinwänden zu sehen ...

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turin2609

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Da darf man wirklich gespannt sein, der Teaser macht jedenfalls schon Lust auf mehr^^
Allerdings wage ich zu bezweifeln, das wir ihn zeitnah in den Kinos sehen können :(


nurleben

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Wer weiß ... :)



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