Cleopatra

Cleopatra (1963), CH/US/GB
Laufzeit 192 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Kinostart 24.10.1963

6.3 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
231 Bewertungen
9 Kommentare
Cleopatra - Bild 6333153
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von Joseph L. Mankiewicz, mit Elizabeth Taylor und Richard Burton

Im Jahre 48 vor Christus wickelt die ägyptische Königin Cleopatra Julius Cäsar um den Finger, um ihren verlorenen Thron zurückzugewinnen. Nach Cäsars jähem Ende tröstet sie sich mit Antonius. Der muss zwar aus politischen Gründen die Schwester Octavians heiraten, aber an Cleopatras verführerischen Argumenten zerschellt die Staatsräson. Antonius schenkt ihr Roms Ostprovinzen und nimmt sie zur zweiten Frau – was ihm die Truppen Octavians auf den Hals hetzt. “Cleopatra”, ausgezeichnet mit fünf Oscars, ist ein monumentales Meisterwerk das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Der Film hat in vielerlei Hinsicht Geschichte geschrieben: als teuerster Film aller Zeiten (unter Berücksichtigung der Inflationsrate), mit den monumentalsten Bauten der Filmgeschichte, durch die aufregende Liebesgeschichte der Hauptdarsteller, Liz Taylors damals unglaubliche Gage und durch die fünfjährige Produktionszeit, die das Studio fast in den Ruin trieb.

Handlung

ProduktionsnotizenCleopatra trieb 20th Century Fox fast in den Ruin. Der Film sollte eigentlich 2 Mio. Dollar kosten, schlug aber letzten Endes mit 44 Mio. Dollar zu Buche – was heute 300 Mio. Dollar entsprechen würde. Elizabeth Taylor wurde während der Dreharbeiten krank und verliebte sich in Richard Burton, die folgende Affäre der beiden ließ ihre beiden Ehen zerbrechen. Der Drehort wurde von Rom nach London und wieder nach Rom zurückverlegt. Nachdem der erste Regisseur nach 7 Mio. Dollar kosten noch nichts vorgelegt hatte, feuerte ihn 20th Century Fox und engagierte Joseph L. Mankiewicz , der während des Schnitts gefeuert wurde, aber wiedereingestellt wurde, als niemand anderes den Film beenden konnte.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Über die problematischen Dreharbeiten (engl.)

Quellen


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Cleopatra

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Es ist ein Name, den gar nicht wenige ägyptische Regentinnen aus der Dynastie der Ptolemäer trugen: Kleopatra. Beinahe ebenso zahlreich sind die Verfilmungen, doch beziehen diese sich allesamt auf eine ganz bestimmte unter ihnen: Kleopatra, die siebte nämlich, Geliebte von Gaius Julius Cäsar und nicht umsonst auch "Die Große" genannt. Nicht weniger groß und bedeutend ist die Verfilmung ihres Lebens aus dem Jahre 1963 mit Elizabeth Taylor in der Titelrolle.

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Kommentare (8) — Film: Cleopatra

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ellen_ripley

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Bewertung9.5Herausragend

Elisabeth Taylor war aus gutem Grund Michael Jacksons Freundin. Viele seiner Verkleidungen und Selbstinszenierungen spiegeln die hier verkörperte Cleopatra wider.
Die Frau ist der Hammer (und seid heute tot).

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der größten Monumentalfilme aller Zeiten und zweifellos mit nahezu vier Stunden Laufzeit auch der längste. Trotz imposanter Kulissen und toller Darsteller erreicht er jedoch nicht ganz die Klasse von Spartacus und Ben Hur. Optisch dennoch ein Hochgenuß.

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Heiderditte

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Bewertung9.5Herausragend

Die erste Hälfte bis zum Tode Caesars bekommt die Bewertung "Lieblingsfilm" von mir und die zweite bekommt 8,5. Trotzdem ein toller Film!

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Bradbury

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Bewertung5.5Geht so

Ein seelenloses Kommerzprodukt irgendwo zwischen "Maciste - Held von Sparta" und "Frühstück bei Tiffany". Kino Kolossal ist nicht gerade Joseph L. Mankiewicz's Steckenpferd, könnte man meinen. Aber wie so oft bei solchen Großproduktionen ist die Sache viel komplizierter und die Geschichte der Entstehung interessanter als der Film selbst. Das große Alexandria-Set schimmelte vor sich hin während die Hauptdarstellerin mit dem Tode rang. Der Regisseur wurde gefeuert, das Drehbuch dem Feuer übergeben, komplett neue Sets in Italien hochgezogen (was dort zu einem kurzzeitigen Engpass an Baumaterialien führte) und alle Rollen (bis auf die der Cleopatra) neu besetzt. Mankiewicz schrieb während der Drehpausen am Script und hunderte Statisten lagen tagelang in der Sonne (bezahlt natürlich), weil es keinen vernünftigen Drehplan mehr gab. Es rollten Köpfe hier und da, Mankiewicz bekam täglich Spritzen, um überhaupt auf die Beine zu kommen (eine davon traf einen Nerv, worauf er sich, partiell gelähmt, nur noch auf Krücken über das Set bewegen konnte).
Eigentlich sollte der Film der finanziell angeschlagenen 20th Century Fox wieder Aufwind verschaffen, tatsächlich versetzten die explodierenden Kosten dem Studio fast den Todesstoß und verwandelte das Studiogelände zeitweise in eine Geisterstadt.
"Die Cleopatra-Akte", also das wär mal ein Stoff, den zu verfilmen sich lohnen würde.

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Jerry50

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Bewertung6.5Ganz gut

Viele,viele bunte Smarties....
Allein wegen der Gigantonomie der Ausstattung sehenswert. Ansonsten in keinster Weise besonders erwähnenswert.Frisuren, Make up, und Kleidung sieht man den Geschmack der 60er an und Frau Taylor ist nicht Cleopatra sondern einfach nur Frau Taylor der es nicht eine Sekunde lang gelingt der Figur Leben einzuhauchen.Auch der Rest der Besetzung enttäuscht.Die Akteure spielen nicht sondern machen brav das was ihnen der Regisseur sagt. Streckenweise wirkt der Film ein wenig einfältig und fast mitleiderregend unbeholfen.Aber gesehen sollte man den Film dennoch haben und sei es nur um ein wenig zu schmunzeln.

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Ran-Tan-Plan

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Dass es Liz Taylor nicht gelingt Cleopatra zu verkörpern ist ja wohl der Witz des Jahrhunderts. Ich finde dass sie perfekt für die Rolle ist und man dies der Darstellung auch ansieht. So manipulativ wie sie die Cleopatra gibt ist einfach phänomenal.

Sicher ist der Film aus heutiger Sicht auch zum Schmunzeln geeignet - aber das sind so ziemlich alle Filme der damaligen Zeit. Aber als Monumentalfilm der damaligen Zeit ist er unübertroffen.


Framesurfer

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Leider wurde der Film sämtlicher privaten Szenen beraubt, in denen die Figuren nicht so hölzern agieren, wie bei den offiziellen Anlässen, wo sie immerhin einen göttlichen status haben. Ich habe auf Arte einmal die ungeschnittene vollständige Fassung gesehen und war überrascht, wie stark der Film sich verändert hat. Der einzig mögliche Schluß ist, der oder die für den Schnitt verantwortliche Person hatte wirklich Ahnung und hat den Film mit voller Absicht sabotiert. Ahnliches gab es z.b. auch bei Spartakus.


Herr Marcus

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Bewertung6.5Ganz gut

alles ein bisschen zu viel technicolor

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tom-01

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liz Taylor IST Cleopatra.

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Bio-SciFi fernab aller Laserschwerter

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