Das kreative Universum
Das kreative Universum (2010), DE Laufzeit 83 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 09.12.2010
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von Rüdiger Sünner,
Der Film das kreative Universum beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Spiritualität und liefert verblüffende Erkenntnisse und Anstösse zum Weiterdenken. Untersucht wird die paradoxe Tatsache, dass die Naturwissenschaft zwar als die allgemein anerkannte Wissensautorität gilt, aber trotzdem viele Menschen immer noch an Übersinnliches glauben.
Cast & Crew
-
Rüdiger Sünner
Regie
Schauspieler
-
Rüdiger Sünner
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Handlung
- Aberglaube, Atheist, Bildung, Biologie, Frömmigkeit, Glaube, Pseudoreligiosität, Religion und Übersinnliches, Wissenschaft, Wissenschaftler
- Stimmung
- Geistreich
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Drehbuch
Filmdetails Das kreative Universum
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- Das kreative Universum: film-zeit.de




















Kritiken (1) — Film: Das kreative Universum
Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDer Gedanke, dass eine entzauberte Welt als Gegenbewegung einen Hang zur Irrationalität hervorruft, ist seit Aufklärung und Romantik ein alter Hut, fürs dokumentarische Kino aber scheinbar immer noch ein lohnendes Thema. Doch mit dem Alltag und den Vorstellungen der Durchschnittsbürger hält sich Rüdiger Sünner in seinem Film nicht auf, liefert vielmehr einen streng wissenschaftlichen Diskurs über die Schnittstellen von Naturwissenschaften und Spiritualität. Dazu lässt er 13 Forscher, überwiegend Biologen und (Quanten-)Physiker, auftreten, die über die Grenzen ihrer Disziplinen räsonieren. [...]
Nun mögen Fragen nach dem Wesen von Materie für Interessierte von Belang sein, doch als Gegenstand eines Dokumentarfilms taugen sie kaum. Schon gar nicht, wenn man wie hier die einzelnen Wissenschaftler in Parallelmontage ihre Sicht der Dinge vortragen lässt und deren Statements obendrein durch zahlreiche Off-Kommentare ergänzt. Da hilft es auch nicht, dass der Filmemacher mit Bildteilungen arbeitet und zu den Talking Heads mal einen Vogelschwarm eine erstaunliche Choreografie vollführen lässt oder rätselhafte Tiefseefische ins Bild setzt. Durch diese filmische Gestaltung bewegt sich das Ganze zwischen filmischem Essay und Schulfernsehen auf (wissenschaftlich) hohem Niveau. Wo auch immer der Film sein Publikum finden mag: Eine Kinoleinwand braucht es dazu definitiv nicht.
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