Glücksformeln
Glücksformeln (2011), DE Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 14.04.2011
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von Larissa Trüby, mit Philipp Moog
Glücksformeln durchforstet die Geistes- und Naturwissenschaften, befragt international anerkannte Experten zum “State of the Art” der Glücksforschung und verbindet deren Erkenntnise mit Portraits von Menschen in verschiedenen Lebensaltern. Ihnen wird nachgespürt, ob und wo sie im ganz normalen Alltag ihr Glück finden. Was dieser Dokumentarfilm findet, ist ein Netzwerk an Wegen und Möglichkeiten, die dazu inspirieren, das Glück im eigenen Leben zu finden.
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Cast & Crew
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Larissa Trüby
-
Philipp Moog
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
Regie
Schauspieler
-
Larissa Trüby
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Experten, Forschen, Forscher, Forschung, Freude, Glück, Labor, Leben, Lebensfreude, Wissenschaft, fröhlich
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich
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Drehbuch
Filmdetails Glücksformeln
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Kritiken (7) — Film: Glücksformeln
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEine universelle Antwort auf die Frage, was den Menschen glücklich macht, haben selbst die großen Philosophen bis heute nicht gefunden.
Gleichwohl suggeriert die Dokumentarfilmerin Larissa Trüby, dass es zu diesem Thema noch Einiges zu sagen gibt. Sie hat keinen Aufwand gescheut, reiste 2009 eigens nach Sydney zu einem internationalen Glückssymposion, wo sich mehr als 300 Forscher über ihre neuesten Ergebnisse austauschten.
Gelohnt hat sich diese weite Reise indes nicht. Denn die Aussagen der Fachleute beschränken sich weitgehend auf Banalitäten und Binsenweisheiten.
Der Weg ist das Ziel heißt es, Geld allein macht nicht glücklich oder ein Beruf, der einen erfüllt, trägt entscheidend zum Wohlbefinden bei. Wie letztere Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden könnte, bleibt jedoch offen. Ein frustrierter Bewerber, der schon Hunderte von Absagen erhalten hat und seinen miesen Job gerne los wäre, wartet vergeblich auf einen Tipp, wie er seine Chancen auf eine bessere Arbeit erhöhen könnte. Ein Erwerbsloser soll sich damit trösten, wenn seine Ehefrau noch Arbeit hat.
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Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDer Film wirft in der Auswahl seiner Protagonisten den Blick nicht über ein höchst begrenztes Milieu kulturbeflissenen westlichen Mittelstands hinaus. So ist die mit einer kräftigen Dosis genreüblichen Piano- und Gitarrenklimperns und Ausblicken in Wolken und Berggipfel gewürzte Dokumentation leider eher ein überflüssiges Beispiel der Kategorie Wellness-Kino.
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Christina Bylow: Berliner Zeitung Christina Bylow: Berliner Zeitung
Kommentar löschenSich auf wenige ausdrucksstarke Figuren zu konzentrieren, hätte dem Film gut getan. Auch ein wenig Mut fehlt, die Erwartungen des mitbeteiligten Wohlfühlfernsehens zu unterlaufen. Das ausgeschlossene Unglück dringt ja doch durch die Hintertür ein.
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Alexandra Horn: Schnitt Alexandra Horn: Schnitt
Kommentar löschenDer Dokumentarfilm hat sich im Kino eine Nische erobert, indem er kritisch hinterfragt hat, was in den Massenmedien als Wahrheit präsentiert wird.
GLÜCKSFORMELN grenzt sich weder inhaltlich noch ästhetisch vom Fernsehen ab. Um Objektivität und Wissenschaftlichkeit bemüht läßt Trüby eine Stärke des Dokumentarfilms ungenutzt, die auch die Psychologie aus den Augen zu verlieren scheint: die Menschen und ihre individuellen Geschichten in den Mittelpunkt zu stellen.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenZwar schweift die Kamera in Glücksformeln des öfteren in die Berge oder folgt Spuren im Schnee, doch insgesamt dominieren in diesem am TV-Format ausgerichteten Film Talking-Heads. Dennoch: die unterschiedlichen Lebensläufe fesseln und die Mischung von Experten und "Normalos" ist "geglückt".
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K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info... K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenAuch wenn Larissa Trüby keine erschöpfende Abhandlung über das wohl begehrteste aller Güter vorhatte und das auch nicht leisten könnte, wirkt es dennoch einigermaßen ignorant, existenzielle Randlagen so völlig außen vor zu lassen. [...] Trotzdem ist Glücksformeln ein durchaus ansehenswerter Film, für den die Regisseurin ohne Zweifel intensive Recherche betrieben und kundige Gesprächspartner gefunden hat; auch ist er aufwändig gemacht, mit teuren Außendrehs und sorgfältigen, teils spielerischen Montagen.
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dbeutner 2011/04/13 13:24:40
Antwort löschenNicht nur, dass Glück in existenziellen Randlagen referenziert würde - auch sonst wäre "Das Hemd des Glücklichen" (http://www.seelenfarben.de/kalenderblatt/20030829.htm), vertont von Gerhard Schöne, doch ganz passend als einbettende Filmmusik :-) (aber auch http://www.gerhardschoene.de/gs_mp3/glueck.mp3 oder auch "Glück oder Unglück" - http://www.youtube.com/watch?v=qDubdBLcDDk)... :-)
Volker Mazassek: programmkino.de Volker Mazassek: programmkino.de
Kommentar löschenAm Ende von Glücksformeln ist der Zuschauer nicht glücklicher als vorher, aber vielleicht ein bisschen klüger - und nimmt die Wohlfühl-Atmosphäre des Films als Anregung mit aus dem Kinosaal.
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Kommentar — Film: Glücksformeln
Kommentar schreibendbeutner 2011/04/18 14:22:02
Kommentar löschenDie mitunter rel. vernichtende Kritik am Inhalt kann ich schon in großen Zügen teilen, aber da die einzelnen Teile der Film einfach /jeweils/ schon interessante Ansätze hatten, habe ich den Film im Ganzen als so schlecht nicht empfunden.
Aber natürlich stimmt es: Der Stoff wird oberflächlich behandelt, es gibt extrem wenige schlaue neue Gedanken, die Auswahl der Porträtierten ist auf der einen Seite zu wenig fokussiert, auf der anderen Seite auch teilweise schlicht misslungen. Bei den Experten verhält es sich ähnlich, da wird brav das NLP-Pärchen vorgestellt um anschließend auch einen Kritiker zu Wort kommen zu lassen - da steckt doch evt. etwas zu viel Brisanz dahinter und durchaus interessante Fragen. Man hätte das Thema weglassen oder eine kritische NLP-Doku machen können.
Aber die Doku hier lebt von Versatzstücken, hat ihre kleinen Momente, aber ist in der Summe eben nichts, was wirklich zum eigenen Nachdenken, zu Erkenntnisgewinn führt. Genau das aber war wohl die durchaus auch selbst gestellt Aufgabe, die insofern gerissen wurde.
Das Restpublikum hinter mir (ich bin ImKinoVorneSitzer) sah das aber eher anders. Die fühlten sich wohl. Sie waren alle ca. 10 - 20 Jahre älter als ich, vorwiegend weiblich, und mussten dem NLP-Kritiker, als dieser die mangelnde Wissenschaftlichkeit kritisiert, zurufen: "Ist doch egal, wenn's hilft."
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