9 Leben
9 Leben (2011), DE Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 19.05.2011
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von Maria Speth,
Maria Speths Dokumentarfilm 9 Leben über neun obdachlose Menschen. Während der Recherche für ihren Spielfilm lernte die Regisseurin Menschen ohne festen Wohnsitz in ihren extremen Lebensbedingungen und mit berührenden Lebensgeschichten kennen. In dem Film erzählen sie von sich selbst und ihren Erfahrungen auf der Straße.
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Cast & Crew
-
Maria Speth
Regie
Schauspieler
-
Maria Speth
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Alexanderplatz
- Handlung
- Ausreißer, Betteln, Bettler, Heroinsüchtiger, Hund, Jugendlicher, Lebenslauf, Obdachloser, Obdachlosigkeit, Punk, Straßenkind, Straßenköter
- Stimmung
- Ernst, Hart
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Drehbuch
Filmdetails 9 Leben
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- 9 Leben: film-zeit.de


















Kritiken (7) — Film: 9 Leben
Silke Kettelhake: fluter Silke Kettelhake: fluter
Kommentar löschenDoch bei allen hart und realistisch anmutenden Erfahrungsberichten von dort, wo die meisten Jugendlichen niemals hinkommen, vom Frieren auf der Straße, vom Schnorren und vom Anschaffen, vom Töten der Gefühle, bleibt in 9 Leben dennoch Raum für Lachen, für Träume, für Musik. Als wenn es noch ein zehntes Leben geben könnte.
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Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty
Kommentar löschenWeder filmische Milieuschilderungen noch soziologische Erklärungen verstellen den Blick. Der blendend weiße, quasi geschichtslose Raum wird zur Bühne, die Za, JJ, Krümel, Toni und die anderen souverän nutzen, um sich, ihre Geschichten, ihre Talente und ihre Lebenserfahrungen zu präsentieren, die so unterschiedlich sind wie sie selbst. Man sieht und vor allem hört ihnen gerne dabei zu.
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Dietmar Kanthak: epd-Film Dietmar Kanthak: epd-Film
Kommentar löschenSelten ist das medial häufig gespiegelte Schicksal sogenannter street kids so intensiv erzählt worden wie in 9 Leben. Speths Minimalismus kann auf illustrierende Kamerafahrten zum Bahnhof Zoo und zum Alexanderplatz verzichten. Ihre Protagonisten zeichnen Bilder, die plastischer sind als die allzu vertrauten Aufnahmen von jungen Menschen, Drogen, Alkohol und lauernden Freiern.
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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3
Kommentar löschen9 Leben ist keine Doku über Straßenkinder, die vermeintlich authentische Street Credibility abbilden will. Hier beherrscht kein heruntergekommenes Real-Life-Ambiente die Szene, sondern die Konzentration auf die Gesichter, Erzählungen und Talente der Protagonisten.
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Sarah Sander: Schnitt Sarah Sander: Schnitt
Kommentar löschenEin bißchen zu hell ausgeleuchtet also für einen ungetrübten Blick aufs weiße Blatt. Ein bißchen viel Fokus aufs Drama, wenn alles außer der Selbstanalyse außen vor bleibt. Die gutausgeleuchteten White Cubes lassen nicht nur die klischierten Milieubilder weg, sondern auch die Geschichten, die sich über Bilder erzählen würden. Die über Nebensächlichkeiten, Farben oder Stadtlandschaften von allbekannten Kleinigkeiten ebenso wie von Sehnsüchten, Ängsten und Alltag erzählen könnten. Ein White Cube ist ein klinisch-neutraler Ausstellungsraum.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenMit seiner formalen Anordnung ist 9 Leben der Fotografie ebenso nah wie dem Film [...] Durch diese sich klar als Stilmittel zu erkennen gebenden Setzungen werden überraschende Wirklichkeitseffekte erzeugt: Die von ihrem Kontext und ihrer Alltagsrealität (Straße, Gemeinschaft mit anderen Obdachlosen, Tätigkeiten wie Schnorren etc.) enthobenen jungen Menschen erscheinen so ungleich direkter, der Fokus wird auf ihre Persönlichkeit gerichtet, nicht auf die üblicherweise klischeegefährdete oder gar sozialpornografische Milieustudie.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEine Art dokumentarischer „Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist Maria Speths Film „9 Leben“, der seine sieben Protagonisten allerdings vollkommen ohne Melodrama, Pathos oder Überhöhung porträtiert. Stattdessen ist der in kargem schwarz-weiß gehaltene Film ein nüchternes Porträt über die Ursachen und Folgen vom mehr oder weniger freiwilligen Leben auf der Straße.
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Kommentare (2) — Film: 9 Leben
Kommentar schreibenanninas 2012/04/10 00:36:22
Kommentar löschenEine Dokumentation, die das Licht wirft auf die Menschen, die auf der Straße leben. Fast jedes Mal, wenn ich einen Punker oder eine Schnorrerin sehe, frage ich mich, was diese Person wohl ausmacht und was sie erlebt hat, dass sie jetzt vor mir steht.
Speth versucht eine Antwort darauf zu finden. Wie auch schon in anderen Filmen setzt sie das Medium Zeit ein um Gefühle und Eindrücke wirken zu lassen. Gerade, wenn einige von ihrer Kindheit erzählen oder ihren Erlebnissen auf der Straße braucht es Ruhe und Zeit um auf die Protagonisten einzugehen. Rückwirkend finde ich es besonders interessant wie facettenreich die Erzählungen sind, es ist nicht alles gut oder schlecht; sie berichten einfach aus ihren Leben- ehrlich, fragend, reflektierend, begeistert, weinend, kritisch, und so vieles mehr.
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anninas 2012/05/29 16:09:27
Antwort löschenMir ist im Nachhinein noch klar geworden, dass der Film seine Ausdruckskraft vor allem dadurch gewinnt, dass er sich mit den Menschen stets auf Augenhöhe auseinandersetzt. Sie werden niemals bewertet, sondern wirklich porträtiert.
alex88 2011/05/17 22:59:19
Kommentar löschenHabe den Film gesehen und muss sagen bin sehr enttäuscht.Die Leute sollten sich mal ordentlich waschen, dann bekämen sie auch Arbeit und der Kinobesucher müsste sich nicht über dieses faule Pack ärgern.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
LokisSon 2011/05/19 14:56:35
Antwort löschenAlles wird wieder gut. Ich drück dir die Daumen!
ihre-herrlichkeit 2011/05/20 11:25:43
Antwort löschen<3
Aufgabe 2011/05/21 13:22:17
Antwort löschendu hast den leuten nicht zugehört!
alex88 2011/05/22 11:54:34
Antwort löschenDer Film ist nun mal Schlag ins Gesicht für alle Menschen die Morgens aufstehen und zur Arbeit gehen. Weg mit Hartz 4!!!!!!!
Jeriba 2012/03/18 19:50:27
Antwort löschenLol, da hat jemand wirklich nicht zugehört.
alex88 2012/03/27 16:38:46
Antwort löschenEs ist doch nun wirklich so, dass die meisten nun wirklich nicht arbeiten möchten und in diesem Film wird das glorifiziert.
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anninas 2012/04/10 00:20:39
Antwort löschenMir kommt es so vor als würdest du mit deinem Kommentar lediglich polemisieren wollen anstelle einen hilfreichen Beitrag zu leisten.
thechomper 2012/04/25 03:11:35
Antwort löschendein humor in allen ehren lieber alex88, aber bei einer doku vielleicht etwas unpassend ;)