Der Dämon und die Jungfrau
La Frusta e il corpo (1963), IT/FR Laufzeit 86 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 09.06.1967
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von Mario Bava, mit Daliah Lavi und Christopher Lee
Nach Jahren der Abwesenheit kehrt Baron Kurt Menliff zurück ins Schloss seiner Familie. Seine Verwandten sind von der Rückkehr des Barons nicht sehr angetan, da er Schuld am Selbstmord eines jungen Mädchens trägt. Einst von seinem Vater enterbt, fordert Kurt nun seine Rechte als Erstgeborener ein. Auch Kurts Bruder, der mit der gut aussehenden Nevenka verlobt ist, fühlt sich von seinem Bruder provoziert, da seine Verlobte sich von Kurt angezogen fühlt. Sie hat eine Vorliebe für masochistische Praktiken und Kurt weiß dies nur zu gut, da sie viele Jahre zuvor bereits einander versprochen waren. Das Erstaunen ist groß, als Kurt am nächsten Morgen ebenfalls tot aufgefunden wird. Jahrelang wurde er als Mörder des Mädchens gehandelt und sein ungeklärter Tod wirft nun neue Fragen auf. Die Familie vermutet nun den Mörder in den eigenen Reihen und verfällt in Angst und Paranoia. In Nevenka wurde durch die Begegnung mit Kurt die Abhängigkeit zu masochistischen Praktiken aufs Neue entfacht. Auch nach seinem Tod fühlt sie sich auf wundersame Weise weiterhin von ihm kontrolliert. Er begegnet ihr nachts, um ihren nackten Rücken auszupeitschen und so sexuelle Hochgefühle in ihr hervorzurufen.
Cast & Crew
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Mario Bava
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Daliah Lavi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nevenka Menliff
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Christopher Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kurt Menliff
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Tony Kendall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christian Menliff
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Ida Galli
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Harriet Medin
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Gustavo de Nardo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Graf Menliff
Regie
Schauspieler
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Luciano Pigozzi
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Ernesto Gastaldi
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Ugo Guerra
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Luciano Martino
- Genre
- Horrorfilm
Drehbuch
Filmdetails Der Dämon und die Jungfrau
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Kommentare (6) — Film: Der Dämon und die Jungfrau
Kommentar schreibenfilmschauer 2011/06/08 20:19:59
Kommentar löschen"Der Dämon und die Jungfrau" war wohl einer der ersten Vorboten der aufkommenden Giallo-Welle aus Italien. Kein Wunder, ist doch mit Mario Bava eine veritable Genregröße am Werk, der hier formal die berühmten Muster wie das ungewöhnliche Spiel mit der extremen Nahaufnahmen, Farbsymboliken oder lange Kamerafahrten aufzeigen kann. Die Geschichte über masochistische Fantasien ist denkbar einfach gestrickt, wodurch auch größere Dialogszenen eher rar gesät sind. Sie scheint in ihrer simplen Form damit zwar effektiv als Plattform für viele handwerkliche Spielereien geeignet, ist aber auch genauso vorhersehbar. Immerhin funktioniert die düstere Atmosphäre mit ihren zahlreichen Anpirschszenen trotz so mancher Länge, wofür auch die Besetzung wie verängstigte Daliah Lavi oder ein gewisser Christopher Lee sorgt, welcher Dracula-ähnlich sich das eine oder andere Mal in Szene setzen kann. Ein solider Gruselfilm mit Schwächen, aber besonders Freunde des Subgenres sollten ihn mal gesehen haben.
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eXonic 2011/06/08 22:27:12
Antwort löschenDer kommt auch demnächst bei mir dran, aber da werde ich vorher wohl noch meine hohen Erwartungen etwas herunterschrauben müssen. Freue mich trotzdem darauf. :)
filmschauer 2011/06/09 00:44:57
Antwort löschenDeine Vorfreude möchte ich damit nicht schmälern, da ich eben selbst noch am Anfang meiner Giallo-Entdeckungsreise stehe und mir deshalb entsprechene Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Aber formal sagt mir das Ganze schon prinzipiell zu (ansonsten wäre ja auch mein Interesse nicht so da), weshalb ich auch hoffe, dass mir z.B. dein kürzlich besprochener Nachfolgerfilm von Bava oder auch andere schon vorgemerkte Werke noch mehr gefallen werden. Bin mal gespannt auf deine Meinung.
derblonde 2011/02/07 18:10:47
Kommentar löschenVollkommen belanglos und einfach nur laaaaaaaaangweilig. Verschenkte Zeit.
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horro 2011/02/06 14:12:05
Kommentar löschenEine ruhige und triste Atmosphäre sowie ein dramaturgischer Erzählstil prägen diesen italienischen Grusler aus den sechziger Jahren. Es gibt einige ähnliche Filme aus dieser Zeit, doch hier wurde eine sehr schöne Balance zwischen tragischer Liebesgeschichte und beklemmender Mystery-Tale gefunden. Schön sind auch immer wieder die Kameraaufnahmen in der Totale, die irgendwie etwas Erhabenheit zwischen die einzelnen Akte bringen. Lustig, aber auch typisch für Filme aus dieser Zeit, ist das permanente Windrauschen im Hintergrund ... würde das gerne auch wieder mal in einem der neuen Grusler hören.
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Filmkenner77 2011/02/04 14:44:19
Kommentar löschenAnsprechende, atmosphärisch dicht umgesetze Mischung aus klassischem Grusel, Mystery und Drama, die vor allem durch eine virtuose Inszenierung und ein Auge für gute Szenenbilder punkten kann. Zudem packt der Film mit der sadomasochistischen Hassliebe zwischen Kurt (Christopher Lee) und Nevenka (Daliah Lavi) ein für die damalige Zeit durchaus heißes Eisen an. Die recht vorhersehbare Story indes gibt sicherlich nicht allzu viel her, aber dank der ansehnlichen Darstellerleistungen kann man milde darüber hinwegsehen. Obwohl das Budget des vom italienischen Kultregisseur Mario Bava (Die Stunde, wenn Dracula kommt) inszenierten Streifens sehr gering war, holt dieser aus den Möglichkeiten das Beste heraus. Christopher Lee hielt diese Rolle für seine angeblich beste in einem von mehreren Film, die er in Italien drehte. Auf Arte lief gestern erstmals die ungekürzte und restaurierte Fassung (OmU) im deutschen TV.
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filmschauer 2011/02/04 17:20:33
Antwort löschenKlingt nicht uninteressant. Werd's mir mal die Tage in der arte-Mediathek anschauen.
Filmkenner77 2011/02/04 18:09:04
Antwort löschenFreut mich. Bin gespannt auf deine Sichtweise.
Marie Krolock 2010/06/06 02:02:26
Kommentar löschenIch hatte nicht wirklich viel erwartet, wurde aber schnell in dieses düstere Werk hineingezogen.Christopher Lee als dämonisch-dominanter Mann - sehenswert!
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Nevenka 2008/01/05 15:59:10
Kommentar löschenMario Bavas Bilder und Christopher Lee und Daliah Lavi als Liebespaar, dessen Affäre so gar nicht in das bürgerliche Wohnzimmer passt. Italo-Horror in Bestform. Unbedingt die Originalfassung anschauen! In der deutschen Version finden sich beeindruckende Charakterveränderungen durch gezielt gesetzte Schnitte: Aus einer Frau, die ihre sexuellen Obsessionen auslebt, wird eine misshandelte Jungfrau, aus einem dominanten Mann wird ein Dämon. Nicht umsonst heißt das Original: La frusta e il corpo (die Peitsche und der Körper).
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