Der letzte Exorzismus

The Last Exorcism (2010), US Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 30.09.2010

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6.5
Kritiker
28 Bewertungen
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5.5
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1657 Bewertungen
115 Kommentare
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von Daniel Stamm, mit Patrick Fabian und Ashley Bell

Jahrelang schon führt der Priester Cotton Marcus (Patrick Fabian) im Namen seiner Kirche Exorzismen durch, doch nun hat er genug von dieser Betrüger-Masche. Ein letztes Mal will Cotton einen Exorzismus vor laufender Kamera vorführen und das Ganze so als Humbug entlarven. Doch sein Vorhaben wird in Der letzte Exorzismus alles andere als nach Plan verlaufen. Als er mit seinem Team auf der Farm von Louis Sweetzer ankommt, wird schnell klar, dass dessen Tochter Nell tatsächlich von einem Dämon besessen ist und nicht nur ihr Leben in Gefahr ist. Viel Zeit bleibt dem Priester Cotton in Der letzte Exorzismusm jedoch nicht.

Der letzte Exorzismus wurde inszeniert vom Deutschen Daniel Stamm. Zu den Produzenten des Films gehört Eli Roth, der 2002 mit Cabin Fever auf der Bühne der Horrorfilm-Regisseure erschien und seinen bislang größten Erfolg mit Hostel (2005) feiern konnte. Roth arbeitet immer wieder auch als Darsteller. So spielte er bereits in zwei Filmen des befreundeten Regisseurs Quentin Tarantino mit (Death Proof – Todsicher und Inglourious Basterds). Der Produzent von Der letzte Exorzismus ist auch in Piranha 3D zu sehen.™

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Kritiken (17) — Film: Der letzte Exorzismus

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Dass es den Höhepunkt überhaupt gibt und dass man ihn nicht kommen sieht, ist letztendlich höher zu bewerten, als dass diese letzten Filmminuten sich sehr fragwürdig zum ganzen Rest verhalten. Stamm gibt den Leuten, was sie wollen, aber ist gleichzeitig gegen Vorhersehbarkeit gewappnet. Mit seinen markanten Charakteren – allen voran Patrick Fabian als hypercharismatischer Prediger –, dem Mut zu viel Improvisation, einer verhältnismäßig nachvollziehbaren Handlung und dem guten Gespür für vermeintlich zufällige Aufnahmen ist ihm der Pseudo-Real-Life-Horror wirklich gelungen. In der Theorie klingt dieses Rezept super, doch in der Praxis bedeutet es in diesem Fall leider auch, dass sich die Spannung lange sehr in Grenzen hält, bis es zur Sache und zur Auflösung geht, welche effektiv aber nun auch alles andere als revolutionär ist. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Für einen Film der ein so ausgelutschtes Thema behandelt, das zudem immer noch die schwere Bürde des alten Klassikers trägt, ist "The Last Exorcism" eine wirklich positive Überraschung. Statt staatstragender Ernsthaftigkeit geht Daniel Stamm die Story gerade im ersten Akt mit viel Augenzwinkern und Humor an. Patrick Fabian liefert hier eine Glanzleistung als charmanter Prediger, der seit Kindesbeinen auf der Kanzel steht, ein geborener Showman ist und jetzt dem ganzen falschen Zauber ein Ende setzen will. Spätestens wenn er beweist, dass ihm seine Schäfchen so ergeben sind, das er in die Predigt sogar das Rezept für Bananenbrot mit einbauen kann, ohne dass es jemandem auffällt (und er dabei einen triumphierenden Blick in die Kamera wirft) hat er die Sympathien des Zuschauers auf seiner Seite.

Gerade die ironische Note, die Verspieltheit mit der er seine Tricks vorführt, machen den Film wirklich unterhaltsam. Und auch wenn sich im Laufe der Handlung dieser Mockumentary…

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Brascon

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Vielleicht ließe sich das ganze tatsächlich als ein Teeniestreich entpuppen, wäre das Feuer am Ende nicht auf einmal 10 Meter hoch gewesen. Schade, dass es kaum noch intelligente Enden gibt!


honigsau

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Oh, mich überrascht zunächst, dass ich mit Batzman absolut einer Meinung bin!
Denn das große Geheimnis des Filmes besteht tatsächlich in der meisterlichen Verkettung sich gegenseitig ausschließender Klischees, die zusammengefügt nämlich einen Film konstruieren, der eben kein Klischee ist.
Verschiedenste Aspiekte wie z.B. - gute Schauspieler (meine ich ernst),
- teils humorvollem Unterton (meine ich auch ernst, inkl. Bananenbrot-Blick) und
- trotzdem verlässlichem Grusel (abgesehen der etwas überflüssigen Katzen-Szene) machen den Film zu einem kurzweiligen Film mit witzigen Wendungen.

Klar, das Ende geht eher in die Hose - doch betrachtet man auch dieses mit Humor, dann kann man es gerade noch so erdulden. Wobei mir die Idee mit den sechs- Minuten-vorher-Ende auch besser gefallen hätte.


Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Dummerweise ist [die Kamera] leider nie dort, wo etwas passiert, was den Zuschauer bald in einen Zustand von schier unerträglicher Spannung treibt [...] Erschwerend hinzukommt, dass alle Schauspieler erschütternd großartig spielen, was sich nicht unbedingt besänftigend auf die Nerven der Zuschauer auswirkt. Gäbe es das relativ dumme Ende nicht, wäre der Film ein Meisterstück. Aber selbst mit den letzten drei Minuten ist „Der letzte Exorzismus“ unverzeihlich gut.

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M. Wannhoff: Schnitt M. Wannhoff: Schnitt

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7.5Sehenswert

Das Aufeinandertreffen von Schein und Sein, Logos und Mythos verantwortet [...] den Zwiespalt im Tonfall des Films: Die Momente, in denen Reverend Marcus süffisant die Manipulationstechniken offenbart, mit denen er seine Schäfchen einzulullen pflegt, sind bisweilen schreiend komisch; sein Kampf gegen die satanischen Eskapaden im Haus dagegen türmen sich, insbesondere durch ein enorm wirkungsvolles Sounddesign, zum somatischsten Schauer-Event des Jahres auf.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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7.0Sehenswert

Ganz neu ist die Idee vom Horrorfilm in pseudo-dokumentarischem Stil nicht mehr. [...] Der deutsche Regisseur Daniel Stamm legt mit seinem dritten Spielfilm eine Mockumentary vor, die dieses Sub-Genre besonders clever auslotet [...]. Er folgt Prediger Marcus bei seinem Plan, die Wahrheit über seine betrügerische Arbeit zu veröffentlichen. Dieser schillernde Blender – Patrick Fabian zieht für seine Rolle alle Register der Schauspielkunst – entlarvt dabei auf höchst unterhaltsame Art und Weise religiösen Fanatismus und die Verführbarkeit der Massen.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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5.5Geht so

In „Der letzte Exorzismus“ funktioniert das anheimelnde Mischen von Märchen und Glauben, zumal hier ganz dezidiert mit der Entlarvung gewisser Scharlatanerien in US-amerikanischen Kirchengruppierungen gespielt wird. Geschickt zieht der Film die Spannung an, wenn die „Rationalisten“ immer mehr mit Indizien konfrontiert werden, die ihr Weltbild peu à peu zum Einstürzen bringen.
Dumm ist allerdings, dass das formale Konzept des vom Horror-Erfolgsproduzenten Eli Roth konzipierten Films alle im Ansatz vorhandenen Qualitäten nivelliert. Weil es spätestens seit „Blair Witch Project“ Mode ist, muss auch Regisseur Daniel Stamm ein Doku-Fake inszenieren, sodass man Zeuge einer Aufzeichnung wird, so, als hätte einmal mehr jemand den fast fertigen Beitrag des Filmteams gefunden; nur dass die Handkamera hier nicht ganz so wackelt und die Bilder klarer die Details zeigen. Damit aber gerät die innere Logik des Films in Wanken; denn woher kommt die Filmmusik, wer hat das Material montiert, und woher stammen jene atmosphärischen Einstellungen, die mit den Emotionen des Zuschauers spielen? Angesichts des Finales stellt sich überdies die Frage, wie das Filmmaterial überhaupt gefunden, geschweige denn ausgestrahlt werden konnte? Filme wie „Rosemaries Baby“ oder „Der Exorzist“, die inspirierend Pate standen, wurden nicht umsonst als Fiction inszeniert; ihnen nimmt man den Schrecken von der ersten Minute an ab, weil sie in sich stimmig sind, ohne albernes Authentizitätsgehabe zu bemühen. Von „Der letzte Exorzismus“ bleiben dagegen nur verschenkte Chancen, die den abendfüllenden Schrecken zunichte machen.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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7.5Sehenswert

An „Der Exorzist“, die Mutter aller Teufelsaustreiberfilme aus dem Jahr 1973, reicht „Der Letzte Exorzismus“ natürlich nicht heran. Aber der deutsche Regisseur Daniel Stamm und sein amerikanischer Produzent Eli Roth (beliebt durch Torture-Porn wie „Hostel“) gehen mit erfrischender Respektlosigkeit, sowohl dem Genre als auch religiösem Wahn gegenüber, an ihr Teufelswerk.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.0Ausgezeichnet

"The Last Exorcism" hat in den Vereinigten Staaten bisher das Zwanzigfache seines Budgets eingespielt und zeigt damit einmal mehr, dass diese Art von Film das Publikum noch immer für sich gewinnen kann. Das ist in Zeiten von Remakes, Reboots und Sequels schon eine gewisse Leistung. Dabei ist Stamms Film so etwas wie der "Paranormal Activity" des Jahres 2010, mit dem Unterschied, dass sein Film der bessere ist. Während die Geistergeschichte um zwei junge Studenten lediglich mit dem Ende punkten kann, gelingt es Stamms Film den Spannungsbogen permanent auf hohem Level zu halten – das Ende von "The Last Exorcism"" setzt dem Ganzen nur noch eines drauf. Hier verliert sich der Film für ein paar Minuten sogar in camp-Gefilde, was angesichts all der pseudo-dokumentarischen Horrorfilme der letzten Jahr herrlich erfrischend wirkt und so etwas wie den vorläufigen Höhepunkt markiert. "The Last Exorcism" ist ein Musterbeispiel für ökonomischen, effektiven Horror.

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Das wahre Problem des Films ist das Ende. Der letzte "Twist" hinterlässt nicht nur deshalb einen faden Beigeschmack, weil er letztlich Figuren Recht gibt, die ihre Kinder eher erschießen würden als sie zum Psychiater zu bringen und somit die erwähnte Religionskritik nicht unbedingt zerstört, aber dennoch verwässert. Viel bedauerlicher ist, dass der Film letztlich doch, sowohl die Inszenierung als auch den Inhalt betreffend, in altbewährte Muster verfällt. Fast über seine gesamte Laufzeit versucht der Film uns weiszumachen, er sei anders, weniger klischeebeladen und cleverer als anderer Vertreter des Genres - nur, um uns das wohl einfachste, unkreativste denkbare Ende zu servieren.

Das ändert nicht, dass DER LETZTE EXORZISMUS bis zum Ende ein atmosphärisch dichtes Kinoerlebnis mit, gerade im ersten Akt, einigen brillanten Momenten ist. Der Film bleibt sehr empfehlenswerter, spannender und selbstironischer Horror und außerdem viel besser, als alle genannten Vertreter des "Found Footage"-Sub-Genres. Ein wenig Enttäuschung am Ende lässt sich nach dem grandiosen Opening aber kaum vermeiden.

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HerrLehmann

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Nee, keine Logikschwäche, das mein ich nicht. Der Vater weigert sich halt an einer Stelle, seine Tochter zum Psychiater zu bringen, hat später aber keine Skrupel sie zu erschießen. Das ist nicht direkt miteinander verbunden, hat aber dieselbe Ursache, nämlich seinen fanatischen Glauben. Und am Ende ist dieser Mensch halt im Recht, das halte ich für eine fragwürdige Aussage, was sicher nicht Intention war, aber in Kauf genommen wird für das angeblich schockierende, für mich aber eher unkreative Ende.


LuGr

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Das ist dem fundamentalistischen Südstaaten-Denken geschuldet, in dem eher geschossen als therapiert wird - ganz Republikaner eben. Und das Ende fand ich trotz seiner Unkreativität, wenn man sich im Genre auskennt, dann doch unerwartet und somit originell.


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.0Sehenswert

"Der Exorzist" goes "The Blair Witch Project" - spannend, auch ohne große Blutfontänen furchteinflößend und gar ein Fünkchen von Originalität.

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Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire

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8.0Ausgezeichnet

Die Methode ist abgedroschen und das Thema bekannt, aber Der Letzte Exorzismus ist ein intelligenter und unheimlicher kleiner Film.

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the gaffer: the-gaffer.de

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8.0Ausgezeichnet

Als Durchschnittsschocker wird Daniel Stamms Zweitling jedenfalls deutlich unter Wert verkauft. Das Konzept – irgendwo zwischen found footage und scripted reality – ist nicht neu.[...] Die Werkzeuge des Subgenres setzt Daniel Stamm gekonnt ein. Abgesehen von den in ausreichendem Maße vorhandenen Schockmomenten, die auch auf das Konto der sparsamen, aber durchdringenden Soundkulisse gehen, ist Stamms kleiner Geniestreich womöglich, dass das Doku-Format nicht nur Mittel zum Zweck ist. Wie ein geübter Dokumentarfilmer nähert er sich in der ersten Hälfte des Films seinem Thema an [...].

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Der Letzte Exorzismus ist ein Film, der funktioniert, indem er uns zappeln lässt und mit unserer Erwartungshaltung spielt. Für eine Weile nutzt er auf äußerst geschickte Weise unseren Voyeurismus aus, der sich um die brennende Frage dreht, ob hier wirklich Übernatürliches vorgeht. Das Finale jedoch, ist leider nicht furchteinflößend genug.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.5Ganz gut

Die Ausgangssituation von Der Letzte Exorzismus ist nicht schlecht, und obwohl es ewig dauert, bis die „Action“ ins Rollen kommt, bietet er in der Mitte einige wirklich unheimliche Szenen.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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5.0Geht so

Stamms Film hätte sehr von einer kompakteren Story profitiert, von einem engeren Fokus auf einen Tag und eine lange schaurige Nacht. [...]
Aber in seiner Essenz wird euch Der Letzte Exorzismus, der gelegentlich aus seinem dokumentarischen „found-footage“-Format ausbricht, die Nackenhaare aufstellen.

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John Anderson: Wall Street Journal John Anderson: Wall Street Journal

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8.0Ausgezeichnet

Bessessen von Spannung, Talent, Intelligenz und einem schwarzen Sinn für Humor, macht Der Letzte Exorzismus erstklassigen Gebrauch von religiösen Zweifeln und religiösem Extremismus und braut einen originellen Horrorthriller zusammen, der clever genug ist, um die Ungläubigen in Versuchung zu führen und zugleich die Mordlust der eingeschworenen Fangemeinde zufrieden zu stellen.

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alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

Dem Deutschen Daniel Stamm gelingt mit „Der letzte Exorzismus“ eine frische Herangehensweise an das meist blöd-plakative Subgenre des Dämonaustreibungsfilmchens. Durch den hier eingesetzten Dokumentarstil, der leider automatisch – denn in diesem Fall völlig deplatziert - Vergleiche mit „Blair Witch Project“ und „Paranormal Activity“ hervorrufen wird, und einem altruistischen Conmovie-Touch hebt sich diese kleine spannende Perle aus dem Sumpf der biederen Produktionen der vergangenen Jahre hervor. Dank überzeugender Schauspieler und Charaktere, allen voran Patrick Fabian als abgeklärter Prediger Cotton Marcus, zeigt „Der letzte Exorzismus“ misslungenen C-Produktionen unter anderem auch dem bereits erwähnten „Paranormal Activity“ wo der Spukhammer hängt. Leider büßt Stamms Film durch das schräge Ende sowie der hinkenden Logik einiges von seiner Strahlkraft ein und lässt den Kinogänger mit gemischten Gefühlen zurück. Trotzdem noch ordentliche Genre-Kost.

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Kommentare (97) — Film: Der letzte Exorzismus


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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Der letzte Exorzismus von dem detuschstämmigen Regieseur Daniel Stamm ist eine Mockumentery die sich der Exorzismusthematik annimmt. Ich finde der Film ist gut erzählt und aufgebaut, die Darsteller besonders das Mädchen und der Reverend spielen überzeugend letztere oft mit einem kleinen Augenzwinkern.
Zu Beginn läßt sich der Film etwas viel Zeit, nutzt sie aber um einem die Charaktere näher zu bringen, ab der zweiten Hälfte wirds dann unheimlicher und der Film nimmt an Fahrt auf. (Wenn ich an die Katze denke, und die Verrenkung des Mädchens,.... jooo .... gruselig).
Leider hat dieser Film auch seine Schwächen und zwar das Ende es kommt zu aprupt, und ist leider wenig aufschlussreich, ja eher nichtssagend.
Gegen Genregröße "Der Exorzist" kommt dieser Film nicht an, aber für einen gruseligen Abend ist er genau richtig. :)

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A.V.

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hm ja, beschissen...

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

habe ich auf dem FFF gesehen und ich war schwer angetan. Man könnte sogar sagen, dass ich beinahe richtig begeistert war. Und. Dann. Kam. Das Ende.

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REDDF1VE

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat sicherlich manche Schwächen. Aber die Gruselstimmung war (zumindest in der zweiten Hälfte) da. Und darum geht's ja vor allem.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung5.5Geht so

Ein besessenes Mädchen, die so lieb ist das es schon fast wieder gruselig ist.
Eigentlich eine super Basis, aber was is dann? richtig gar nichts.
Der letzte Exorzismus besticht durch eine grosse Menge gar nichts.
Doch was ist das zu der nachvollziehbaren storie gesellt sich gen Ende noch ein Dämon der von einer Sekte verbrannt wird..- naja

Ein Exorzismus Film aber das Mädel bleibt doch eigentlich ganz "chillig". Wann rastet sie denn mal aus wo is das kranke verstörende Finale?

Ich weiss es auch nicht

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Ace of Shards

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Bewertung3.0Schwach

Das ist weder ein guter Film, noch ein Dokumentarfilm. Gibt's dafür vielleicht ein anderes, passenderes Genre, sowas wie "Shakycam"?

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ElMagico

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Bewertung4.5Uninteressant

Nothing new on the Exorcism-Front! Das läuft alles recht flüssig an einem vorbei, nichts was einem wirklich stört, genausowenig wie einen irgendwas an diesem Film fasziniert, geschweige denn gruselt. Routiniert wurden alle Versatzstücke vorheriger Exorzismus-Filme vermengt, allein der POV-Style will einem etwas Eigenständigkeit vorgaukeln, kann das mittelmäßige Gesamtbild von "The Last Exorcism" aber in keinem Moment verbessern. Zwar ist auch das Ende für dieses Genre ungewöhnlich, jedoch ist es auch mindestens genauso lächerlich. Bei "Hot Fuzz" war das wenigstens wirklich witzig gemeint...aber hier fühlt sich das einfach nur fuchtbar seltsam an.
Kein miserabler Film, aber ungefähr so schmackhaft und überraschend wie ein Glas Leitungswasser.

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_Garfield

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Die Parallele zu "Hot Fuzz" ist mir bislang noch gar nicht aufgefallen, aber stimmt. :P Kurze Zeit hatte ich ja mit einem wirklich cleveren Ende gerechnet.


ElMagico

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Ich hab am Ende schon gar nicht mehr wirklich hingeguckt....musste 3 mal ein Stück zurückspulen....damit ich wenigstens die Kills sehe :D


maralain

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hab mir etwas mehr erwartet, hält sich denoch gut.
Fands besonders Intressant zu sehn, wie dieser ganze "schwindel" immer gemacht wird.

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Skar

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Bewertung5.5Geht so

Wer auf das Genre steht wird wissen, was man sich von diesem Film erwarten kann. Durch den Faktor, dass ein Exorzist, der eigentlich gar nicht an Exorzismus glaubt, die Hauptrolle spielt wird der Film zumindest etwas interessanter. Der Horror ist solide, ist mir aber etwas zu spärlich ausgefallen. Kann man sehen, muss man aber nicht.

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EllHomer

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Bewertung6.0Ganz gut

Exorzismus im Doku-Stil mit Wackelkamera.
Der Film braucht lange, um in Fahrt zu kommen, entwickelt sich dann aber für kurze Zeit zum soliden Genre-Film. Am Ende schießt er aber mal komplett übers Ziel hinaus mit fragwürdigen Effekten à la Hollywood.

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loveissuicide

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den gar nicht soo schlecht, kann man sich auf alle Fälle ansehen, wenn man, so wie ich, noch nicht so viele Exorzismus-Filme gesehen hat. Muss man aber nicht.

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StevenStone

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Kameraführung. Film hat sein Potenzial verschenkt. Schade

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NBCRambo

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Bewertung5.5Geht so

Leider nicht so gut wie ich es erhofft hatte. Teilweise recht gut, aber das Ende war dann leider richtig schlecht.

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Hendrik

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kein Interesse

Präsentiert von dem Typen der nur deswegen bekannt ist, weil seine Torture Porns von Tarantino präsentiert wurden - kann es eine erbärmlichere Werbung für einen Film geben?

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filmfan1988

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Bewertung0.0Hassfilm

Was für ein Scheiß film.

Sry aber ehrlich hab mir die Blu Ray gekauft und dachte mal nen richtig guter Horror. Erstmal viel gelaber dann bisschen schock und ende.

80 % Labern langeweile
20 % Horrorszenen

Ein schnelles und plötzliches ENDE.

EINFACH NUR DRECK.

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Teezy123

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Bewertung0.0Hassfilm

Langeweile hat einen Namen: Der letzte Exorzismus !
- Dilettantische Schauspieler
- blödsinnige Handlung
- Null Spannungsaufbau
- Lächerliche Dialoge
Ach, was soll ich noch alles aufzählen... einfach ein Film, den die Welt absolut nicht braucht.
Der = Gähn
letzte = Röchel
Exorzismus = Schnarch

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entfremdete

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

absolut kafkaesk, weil nichts so ist, wie es zu sein scheint, ob Bruder, Exorzist, Exorzierte oder Pfarrer, noch Doku oder Horrorgeschichte.

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999ghost

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Bewertung0.0Hassfilm

Der nächste Exorzismusfilm, der nichts Neues bietet und völlig langweilig als Mockumentary dahindümpelt. Da die erste Hälfte den Film, mit jeder verstreifenden Sekunde, immer weiter in die Belanglosigkeit schifft, schafft es auch die zweite Hälfte, die zumindest mal versucht so etwas wie Spannung aufkommen zu lassen, nicht mit neuen Innovationen zu punkten.

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NiboraC

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei der ersten hälfte bin ich fast eingeschlafen aber gegen Ende wird es immer spannender und der Schluss ist relativ Überraschend!

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lieber_tee

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Bewertung6.5Ganz gut

Horrorfilm, der Motive aus „Der Exorzist“, „Rosemary’s Baby und „Blair Witch Project“ im Mockumentary – Stil kombiniert und ein Gespür für Atmosphäre und Ironie hat.

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