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Hostel

Hostel (2005), US Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 27.04.2006


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3.9
Kritiker
57 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1
Community
19681 Bewertungen
283 Kommentare
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von Eli Roth, mit Jay Hernandez und Derek Richardson

In Eli Roths Gewaltschocker müssen zwei junge Männer feststellen, dass sie statt williger Models auf brutale Perverslinge treffen, die nichts als ihren grausamen Tod wollen.

Drei junge Männer, zwei Amerikaner und ein Isländer, reisen durch Europa, wo sie junge Frauen kennenlernen wollen. In Amsterdam treffen sie einen Mann, der ihnen sagt, dass es in Bratislava einen Ort gibt, an dem die Mädchen auf Männer wie sie warten – insbesondere auf Amerikaner. Also fahren sie dort hin, und die Versprechungen des Fremden erweisen sich als wahr: In der gesuchten Herberge gesellen sich schnell zwei exotische Schönheiten zu ihnen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie in der Hölle auf Erden gelandetet sind…

Handlung

Josh (Derek Richardson) und Paxton (Jay Hernandez) machen eine Rucksackreise quer durch Europa…immer auf der Suche nach willigen Mädels. Nachdem sie einen Tipp eines Einwohners bekommen haben, reisen sie in eine entlegene slowakische Herberge, die viele scharfe Mädels beherbergt. Doch nach kurzer Zeit müssen sie feststellen, dass dieser Ort nur eine Falle ist und sie das Opfer einer Untergrundorganisation geworden sind. Diese Organisation verkauft Oberreichen die Möglichkeit ihre kranken Fantasien auszuleben, indem sie einen Menschen foltern und töten dürfen, so wie es ihnen gefällt. Der Film zeigt im weiteren Verlauf die Gewalt-Exzesse. Doch die Jungs schlagen zurück.

Hintergrund & Infos zu Hostel
Der Film hat einen Aufschrei von Entsetzen in den Reihen der Kritiker ausgelöst, was wohl eindeutig an der menschenunwürdigen Gewaltdarstellung liegt.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Presseschau auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Hostel

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die Möglichkeiten der Angst scheinen nach einem Film wie „Hostel“ sowieso grenzenlos, denn Eli Roth gelingt es das Genre auf eine neue Ebene des Terrors zu heben. Weder ein Jason, noch ein Freddy müssen hier vorbeischauen um zu filetieren. Gewalt und Angst lauern nun überall, fest verankert in der Gesellschaft. Das Geld zwingt Engel wie Teufel zu Kooperation. Dein bester Freund, dein Nachbar, die Zugbekanntschaft, der Rezeptionist, die Hotelbegegnung, alle sind in Roths Film Kollabolateure. Die Welt ist böse. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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0.5Schmerzhaft

Dafür das Eli Roth gerne ein findiger Geschäftsmann wäre, und von Tarantino-Schützenhilfe bis hin zum Aufsprung auf den saw'schen Folterkinozug alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist, kann man ihm sicher keinen Vorwurf machen - that's business as usual. Dass er ein eher semibegabter Nerd ist, der sein filmisches Gespür bislang galant zu verstecken verstand, kann man ihm hingegen sehr wohl ankreiden. Letzlich ist die Historie und der Ruhm seines Films vor allem eine Ausdruck und Dokumentation des trügerisch-täuschenden www-Wahns: Bereits Wochen vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche der Gorebauer-Foren; da sei etwas Großes im Anmarsch, Etwas, das noch viel härter und blutrünstiger sei, als der formal ähnlich gelagerte "Saw": Ein Film, den man - wenn überhaupt - nur nach 8-wöchigen Fleischerei-Praktikum überstehen könnte. Internet-Propaganda, die in Retrospektive verlogener daherkommt, als alle Marketing-Strategen dieser Welt es jemals geschafft hätten: Angekündigt als Sehgewohnheiten und Grenzen auslotende Wiederbelebung des in die Jahre gekommenen Splatterfilms, mauserte sich Roths Osteuropa-Trip gerade einmal zur cineastischen Mutprobe für pubertäre Halbstarke.

Natürlich ist "Hostel" ein menschenverachtendes Panoptikum des Schwachsinns und der Perversität. Natürlich ist "Hostel" ein Film, der Folter zelebriert und banalisiert und weder Mitgefühl für die Opfer zulässt, noch eine akkurate - über den puren Selbstzweck hinausgehende - Motivation der Täter kundtut. Natürlich ist "Hostel" schon alleine wegen seines rassistischen Subtextes in der Darstellung der geografischen Schauplätze verachtenswert. Natürlich ist jeder Ansatz, dem Dargebotenen einen Sinn, der über den Tabubruch hinausgeht, zuzugestehen lächerlich.

Aber sind wir ehrlich - all das könnte man über eine ganze Reihe von Filmen aus den einschlägigen Genres sagen. Was "Hostel" zum Bodensatz jener ansich bodenlosen, und keck auf den Namen "Torture Porn" getauften Sparte macht, ist die Tatsache, dass er noch nicht einmal als Film seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird: Noch vor allen anderen Ärgernissen, ist Roths zweites Machwerk vor allem eines: langweilig.
Angefangen bei der gnadenlos vergeigten einstündigen Ouvertüre mit ihren peinlich-berührenden Anleihen bei "American Pie" bis hin zum Besuch in der empathielosen Humanschlachterei - der Regisseur bleibt all das schuldig, was er großmäulig versprochen hat: Ekelgefühl kann man nicht mit Verstörtheit gleichsetzen, Schädelspalten nicht mit Spannung. Wer seine Figuren als gesichtslose und notgeile Trottel inszeniert, darf sich nicht wundern, wenn es den Zuschauer nicht stört, dass sie sich gerade von ihren Gliedmaßen verabschieden. Die Avancen des Feuilletons, das hinter alldem satirische Ansprüche vermuten möchte, und Roth gar zum scharfzüngigen Gesellschaftsanalytiker hochjazzt, verstehen kann man sie nur schwerlich: Der Film bleibt den Beweis für ihre Thesen weitestgehend schuldig, bzw. lässt sich maximal so ungalant auf jene Lesart hinbiegen, wie man es bei einer ganzen Reihe anderer Horrorflicks auch machen könnte.
Angesichts eines Blickes in die Kiste mit den italienischen Genre-Produktionen der 70er und 80er oder hinüber nach Japan, kann "Hostel" - und das ist vielleicht die größte Überraschung - sich noch nichteinmal für den zweifelhaften Orden der heftigsten Schlachterplatte einschreiben: Die Foltereinlagen und die zur Schau gestellte Gewalt wären gerne gewagt, sind in Wirklichkeit aber trotzdem seltsam verklemmt abgefilmt und schlicht und ergreifend dröge in Szene gesetzt.

Für die Allgemeinheit wird "Hostel" damit maximal als ärgerliche Einfallluke des moralisch zumindest streibaren Folterfilms ins Mainstreamkino in Erinnerung bleiben; für die genrekundigen Gorehounds wird er eine belächelte Randnotiz darstellen. So oder so: Die Daseinsberechtigung von "Hostel" tendiert gegen Null, genauso wie die Punktzahl auf der Wertungsskala.

Kritik im Original 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 26 Antworten

LokisSon

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Das freut mich doch sehr :-)

Und jetzt will ich auch wieder brav sein und aufhören Hits Kommentar zu zuspamen.


Andy78

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Nein, bitte sei alles, aber nicht "brav"...;)


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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6.5Ganz gut

Im Folter-Etablissement gelingen Roth zwar auch ein paar recht eindringliche Szenen, aber spätestens dann, wenn einer der Peiniger auf dem blutbeschmierten Boden ausrutscht, lugt schon wieder der Horror-Nerd hervor. Überraschend gelungen ist das Ende, was den Film rückwirkend dann doch - heutzutage ja recht selten - noch etwas nachwirken lässt, allerdings auch nicht verschleiern kann, dass es sich bei HOSTEL vor allem um eins handelt: Lupenreine Exploitation, mit viel Sex und Gore, aber nur recht wenig Sinn. Mir hat's gefallen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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1.0Ärgerlich

Quentin Tarantino präsentiert Hostel heißt es auf dem Poster des entsprechenden Films. Aber warum? Richtig, um mehr Zuschauer zu locken. Hostel und Tarantino in eine Schublade zu stecken ist dabei aber mehr als nur unangebracht.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

dracula007

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du sprichst mir aus der seele!


simvlacrvm

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also ich finde er steckt da zurecht drin.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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0.0Hassfilm

Gute Horrorschocker sehen anders aus und das Geld für eine Kinokarte ist in einem anderen Film garantiert besser investiert. "Hostel" ist nichts anderes als ein durch eine perfekte Marketingmaschinerie gepushter Film, der in keinster Weise das hält was der Trailer verspricht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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4.5Uninteressant

In ein paar Jahren dürften sich ein paar Horrorfilm-Fans einen Bruch bei Umzügen holen - nach "Silent Hill" gibt's bereits die nächste "Steelbook"-Edition in Form von "Hostel". Wird wohl tatsächlich genug Leute geben, die sich sowas in die Vitrine stellen...
Drei Amis machen also Urlaub in Osteuropa und nach dem Motto "andere Länder, andere Sitten" werden die Jungs auf schmerzliche Weise mit der örtlichen Gastfreundschaft vertraut...
Der Torture-Porn ist ein undankbares Genre. Während sich stilvoller Thrill mit Bedacht, Präzision und Einfallsreichtum entwickeln will, beschränkt sich der Folter-Film auf das Nötigste und lässt keine Zweifel an seiner Daseinsberechtigung: den Apell an die niedrigsten Instinkte. So funktioniert auch "Hostel" in seinen besten Szenen trefflich: man wird lieber bei einem Wix-Filmchen erwischt, als bei dieser teilweise feierlichen Zelebrierung von körperlichem Leid. Aber zumindest kommt einem Regisseur Roth nicht auf die dummdreiste Tour - es gibt gewitzte Match-Cuts und die Folter-Keller-Szenen sind überaus ansehnlich gefilmt. Die Darsteller machen ebenfalls einen guten Job und erfüllen damit souverän die (mir) wichtigste Aufgabe in dieser Art von Film: das Zuschauen macht keinen Spaß. So unsympathisch die Charaktere auch eingeführt wurden, zum Finale gibt's dann doch das Mitleid und nach einem etwas schleppenden Mittelteil wird's sogar recht spannend.
In seiner Gestaltung ist "Hostel" wohltuend altmodisch. Roth verzichtet auf die "SAW"-typischen MTV-Blendgranaten, stattdessen setzt man auf einen orchestralen Soundtrack und eine schnörkellose Kameraarbeit mit einem unaufdringlichen Schnitt. Das Alles ist "Hostel"s vielleicht größter Pluspunkt, denn wer nach dem "SAW III"-Trailer immer noch nicht genug vom überdrehten Bilder/Sound-Geschnetzel hat, der verdient's wohl nicht anders...
Es ist nur schade, dass die amerikanische Herkunft allzu offensichtlich ist, um das Ding wirklich zu einem rockigen Bahnhofskino-Verteter zu machen. Während man unbekümmert Gliedmaßen abtrennt und auf das Blutigste gestorben wird, kommt die Sex-Komponente reichlich zahm daher. Ein paar Mädels rennen nackisch durch's Bild und gut ist. Was bei den Amis vielleicht tatsächlich Unbehagen auslöst, lässt den Joe D'Amato-Freund nur müde lächeln, aber für Teenies, die sich bei "American Pie"-Zoten zu einem verlegenen Kichern hinreissen lassen, dürfte es immer noch funktionieren. Punktabzug auch für die schlechte Maske der Asiatin zum Finale! Normalerweise bin ich nicht so kleinlich, aber ihre blutige Gesichtshälfte sieht einfach unbeholfen aus - als wär' sie mit dem Gesicht auf einem Pizza-Stück eingepennt...

"Hostel" ist oke. Nichts Besonderes, aber auch nicht so dumm, wie man befürchten könnte. Trotzdem kein ernstzunehmender Anwärter auf den Terror-Kino-Thron der neuen Regie-Generation, da macht sich nach wie vor Rob Zombie breit...

Der Audiokommentar mit Roth, Tarantino und Produzenten ist übrigens *nicht* das alberne Nonstop-Geplapper, mit dem ich eigentlich gerechnet habe, sondern überraschend informativ und unterhaltsam! Dass allerdings Takeshi Miike für Tarantino der Urheber des Horrorfilm-Revivals ist, lässt einen dann doch stutzen. Aber irgendwie muss sein Cameo in "Hostel" ja zu erklären sein...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy78

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Die Daseinsberechtigung solcher Folter-Filme ist also lt. deiner Einschätzung durch das Existieren niedriger Instinkte gegeben...Wow! Ich glaube die Aussage trifft voll ins Schwarze...


Hausmeister: Nerdtalk.de

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4.0Uninteressant

Ein, zwei Schock-Effekte waren ganz nett. Einzig und allein die Spannung fehlte diesem Film. Ich hatte zu keiner Zeit wirklich das Gefühl mit den Hauptdarstellern mitzufiebern. Schade eigentlich. Das unterscheidet den Film doch extrem von dem überragenden “SAW”. Schade, hätte was werden können, aber: Nicht überall wo Tarantino draufsteht ist auch Kult drin.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.5Geht so

"Quentin Tarantino präsentiert". Das hat Gewicht im Geschäft mit den bewegten Bildern. Fast soviel wie einst in anderen Industriezweigen ein "Made In Germany". Aber warum steht der Name des Mannes für die besonderen Kinomomente nicht in der "Hostel"-Stablist? Ganz einfach: Weil er im Grunde fast nichts mit dem Schocker zu schaffen hat. Diesem Etikettenschwindel und weiteren PR-Lügen zum trotz lohnt dennoch ein Blick ins Innere des Schlachthauses.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy78

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Was zu beweisen wäre...! ;)


alviesinger: bummelkino

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0.0Hassfilm

Von Tarantino billig-produzierter Abfall, der auf der gegenwärtiger Folterwelle ganz oben schwimmt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Völlig überschätzter Folterfilm, der sich selbst für unglaublich gewagt und sleazy hält. Kinderkacke, für Zuschauer deren Sozialisation mit den Power Rangers begann.

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Kommentare (272) — Film: Hostel


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brucelee76

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kein Interesse

Hallo zusammen,

hier sieht man was für KRANKE Menschen in Hollywood arbeiten. Einfach widerlich und zum voll Kotzen in die Fresse vom Regisseur!!! Aus Prinzip schau ich solche Menschenverachtende Filme nicht an. Ich habe das Gefühl Hollywood ist pervers und voll geistesgestört. Wie kann man solchen Schund fördern. Bestimmt Absicht um Folter und Totschlag an anders denkende zu legimitieren.
Dieser Haufen Ratten-Mist hat absolut aber auch gar nichts mit Horror zu tun. Ich frage mich schon seit längerem was in Neu-Hollywood los ist. Ist eine Ansammlung von widerlichen und perversen Psychopaten. Denen gehört das Handwerk gelegt. Leute die sich hier aufgeilen und diesen Abschaum hier mögen, die haben definitiv einen Knacks in der Birne.
Das traurige dabei ist, es ist nur dir Spitze des Eisbergs, in Wirklichkeit geht es viel brutaler und kranker zu :(.

Mein Fazit: Eigentlich vergebe ich aus Prinzip keine HASS-Wertungen. Aber dieser hier ist mehr als ein Hass-Film. Aller unterste Schublade!!! Hab einfach kein Bock irgendwelchen Henkern und Folterknechten beim zerstückeln von Menschen zu zusehen.

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swissroland

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Verdammt, verdammt, verdammt lol
Es gibt einfach keinen Kom von dir, wo ich nicht gerne was dummes, böses oder unverschämtes texten würde ;)


brucelee76

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ja ist schon okay ... bla bli blu bla ble blip blup blap blep ...


Ailton32

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Bewertung6.0Ganz gut

Finde das Szenario des Films eig ganz interessant und kann mir gut vorstellen dass einige Menschen an sowas sogar interessiert wären. Freunde von Horrorfilmes dürfen hier reinschauen. Warum sich die Geister an diesem Film so extrem scheiden ist mir nicht ganz klar. Vielleicht bin ich nur zu abgestumpft,aber ich habe ihn als weniger brutalen Film, als ich erwartet habe, wahrgenommen.

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Boogers666

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Bewertung4.0Uninteressant

Eli Roth packt den Holzhammer aus und kloppt uns mit aller Deutlichkeit ein, wie missraten doch unsere Gesellschaft ist. Exemplarisch an einem verkommenen Hostel , tief im Hinterland der Slowakei, zeigt er uns, womit sich Millionäre beschäftigen wenn ihnen langweilig wird. Die notgeilen Touristen die nach Amsterdam fahren um dort ihren Sexurlaub zu genießen sind natürlich auch keine Unschuldslämmer und springen schon beim ersten Anzeichen von potentiellem Sex in den Zug Richtung Slowakei. Dort ist natürlich jeder und auch wirklich alles kriminell und gemeingefährlich und will ihnen an die Gurgel. Obwohl Roth anfangs noch versucht etwas Wert auf Suspense oder Subtilität zu legen, ist der komplette Handlungsverlauf vorhersehbar und artet in verwaschenen Möchtegern-Kontroversen aus. Natürlich eilt dem Film sein Ruf voraus und der Titel "Brutalster Film aller Zeiten", ist angesichts dessen was uns Roth an explizitem in seinem Film zeigt lächerlich, allerdings gilt er ebenso nicht zu Unrecht als Begründer des "Torture-Porn" Subgenres. So wirkt die extrem oberflächliche Gesellschaftskritik jedoch nicht minder lächerlich, stattdessen liegt die einzige Stärke des Films wohl in seiner Atmosphäre, die sich ab der Hälfte des Films entwickelt. Hier beweist Roth nämlich, dass er im Grunde kein schlechter Regisseur ist, sondern seine Fähigkeiten nur falsch einsetzt. Denn die einzelnen Szenen, die sich im Folterkeller des Hostels ereignen sind einwandfrei inszeniert und strömen eine extrem bedrohliche Atmosphäre aus. So wirken die Übergänge und Schnitte in manchen Szenen schon fast surreal und werten das Gesamtbild des Filmes deutlich auf. Gegen Ende hin weicht das allerdings wieder der Gewalt die Roth am Ende unnötiger Weise auf die Spitze treibt. Wenn dann der Höhepunkt vorüber ist, dümpelt der Film Richtung Abspann und versucht durch etwas Action oder sogar Ironie (Kinder werden mit Kaugummis bestochen und töten Erwachsene, ja ne is klar) etwas an Land zu gewinnen, was ihm nicht gelingt. Einzig und allein die Endsequenz wirkt für den bisherigen Handlungsverlauf befremdlich. Anscheinend wollte Roth seine Grundaussage revidieren, was ihm allerdings nichts nützt da er das ordentliche Ende durch den total bekloppten Auftakt der Fortsetzung wieder in den Sand setzt. Es wäre möglich gewesen wesentlich mehr aus diesem Stoff rauszuholen, als es Eli Roth getan hat, doch da er sich viel zu sehr auf den Ruf des Films verlässt den er durch seine Vermarktung erhalten hat, sowie seine enorm dilettantische Aufarbeitung der Misstände in diesen Ländern, wirkt das alles zu unreif und zu aufgesetzt. Hätte er die Gesellschaftskritik nicht so sehr aufgebauscht und einem nicht alle fünf Minuten unter die Nase gerieben, hätte aus all dem ein stumpfsinniger aber spannender Terror-Film werden können, so jedoch stand das Subgenre das dieser Film gegründet hat von vorne herein unter einem schlechten Stern.

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Boogers666

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Achso, ja hab das jetzt eher wirtschaftlich gesehen. Ja das fällt ja dann unter die Kapitalismuskritik, die mir eben einfach zu aufdringlich war. Klar ist "Hostel" diesbezüglich anderen Genrevertretern meilenweit voraus, zu einem guten Film mach ihn das leider für mich trotzdem nicht. Der zweite Teil machts wie gesagt richtig.


benni565

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...die Diskussion hier macht echt Spass und bewegt sich auf einem guten Niveau.
Da meine derzeitige "Wahlheimat" im "Osten" sprich Polen liegt bin ich bezüglich der-wie von "lieber_tee" angesprochenen Thematik aus eigener Erfahrung bzw. durch eigene Beobachtungen sensibilisiert.
Natürlich hat hier (in Polen) die Prostitution als solche und die damit verbundene sexuelle Ausbeutung( -noch-) eine viel üblere und menschenverachtendere Qualität als beispielsweise in Deutschland.
Des weiteren löst sich das alte Muster "Ostblock such Westbock"-und umgekehrt!- mit all seinen teils abartigen Facetten nur sehr zäh auf.
Wenn du die EU-Aussengrenzen insbesondere nach Osten überschritten hast, tun sich bezüglich dieses "Geschäftes" Abgründe auf, die gelinde ausgedrückt weniger lustig sind.
Aber zurück zum Film :
Die Diskussion hier zeigt doch, dass es Eli Roth gelungen ist, einen Film abzuliefern, der zumindest einmal die Genrefans bestens abfrühstückt und zudem Anlass zu angeregter Debatte -auch unter den "Nichtfans" gibt !


-T3RROR-

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachter, harter Schocker.
Ob einem socle Streifen nun gefallen, ist natürlich Geschmackssache. Nur eine Meinung die ich immer wieder lese, nämlich das "Hostel" keine Story hätte, kann ich absolut nicht teilen. Das stimmt ganz einfach nicht.
Die Story von "Hostel" ist sogar weniger an den Haaren herbei gezogen als die einiger anderer Streifen dieses Genres. Ein paar verrückte Reiche Leute, die Spass an kranken Dingen haben - euch wenn es vielen nicht gefällt, das ist in dieser Welt (leider) absolut nicht unmöglich.
Klar ist "Hostel" kein Klassefilm und hat auch nichts mehr mit Horror im eigentlichen Sinn zu tun, aber der Streifen schockt und ist zu keiner Zeit langweilig.

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Gitsie

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Bewertung0.0Hassfilm

Zwei Worte: Eli Roth, du bist ein Metzger und kein Regisseur.

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benni565

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1.) sind es mehr als zwei Worte.
2.)gehen mir so dünne, unsachliche, mit nichts begründete Kommentare auf den Geist.
Mein erster Tip :
Schreib doch :
"Aji Eli, du Opfä, dein Film is Kackä !"
...dann hätte es noch Stil.
Mein zweiter Tip :
Schreib halt erstmal-wünschenswerterweise mit mehr als "zwei Worten"-
über Benjamin Blümchen oder den Glücksbärchifilm,
bevor du dich an Sachen heranwagst, die dich offensichtlich überfordern !


milestherimmedbag

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Bewertung10.0Herausragend

Richtig guter Horrorfilm, wenn nicht einer der besten. Viel Blut, Spannung und alles was man sonst noch will und braucht.
Zwar können die Fortsetzungen dem ersten Teil, meiner Meinung nach, nicht das Wasser reichen, aber auch die nächsten Teile von "Hostel" sind absolut sehenswert.
Ich liebe diesen Film!

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung0.0Hassfilm

Menschenverachtende Scheiße !! Was für ein drecks Film.
Story gibt es natürlich nicht. Es wird natürlich nur auf Folter und Gewalttaten geachtet. Wie ich diese Scheiße hasse. Die erste halbe Stunde ist es ein Porno danach muss man sehen wie Menschen zerlegt werden. Natürlich mit "Sinn" dahinter. Diese drecks Torture Porn Filme. Ich hasse sie.
Null Spannung, kein Gruselfaktor, keine Story, miserable Schauspieler und und und.
Abnormal schlechter Film.
Nur für Menschen die sich an solchen Gewalttaten aufgeilen.
Eigentlich verdient der Film gar nicht bewertet zu werden so schlecht ist er.
0.0 Punkte sind dafür zu viel. Hassfilm.

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brucelee76

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So sieht man was für kranke Menschen in Hollywood arbeiten. Einfach widerlich und zum voll Kotzen in die Fresse vom Regisseur!!! Aus Prinzip schau ich solche Menschenverachtende Filme nicht an. Ich habe das Gefühl Hollywood ist pervers und voll geistesgestört. Wie kann man solchen Schund fördern. Bestimmt Absicht um Folter und Totschlag an anders denkende zu legimitieren.


Samweis_Gamdschie

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Ja, wirklich eine Schande was mancher Regisseur dreht, um erfolgreich zu werden. Ich hasse solche Filme über alles.


tobiderboss

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Bewertung1.5Ärgerlich

Sinnloser haufen sdhrott. Das schlimme daran ist, dass der Film sich wirklich ernst nimmt. Ein ganz beschissenes Bild entsteht. Überall geile Schlampen aber die "Bösewichte" allesamt hässlich wie die Nacht. Also bitte!? Wer den Film als gut bewertet hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Meine Meinung dazu.

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benni565

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Der Film polarisiert, und viele Fans des (Sub-)Genres finden ihn gut.
...von daher bewerten ihn auch viele Mitglieder des Forums gut.
Dass du diesen Mitgliedern unterstellst, "sie hätten nicht alle Tassen im Schrank", wertet deinen ohnehin sehr dürftigen und schlichten "Kommentar" noch weiter ab.
Mein Tip: Zähl erstmal die Tassen in deinem Schrank, bevor du dich hier so aufmantelst !


tobiderboss

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chill du mal lieber deine Basis. Ich finde den Film schlecht und das letzte sollte meine Meinung einfach nochmals unterstreichen.


Chigurgh

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Bewertung4.0Uninteressant

Ach ja die Schule. Ich gehöre noch zu der Generation, bei der der Meinungs- und Neuigkeiten Austausch nicht auf Facebook, sondern auf dem "Schulhof" stattfand. Ja, der war mal zu was anderem gut als Hausaufgaben abschreiben und im Gebüsch kiffen. Hier erfuhr man die wichtigsten Intimitäten der Szene. Und irgendwann hörte man zwangsläufig von diesem Film."Hostel". Der härteste Film aller Zeiten. Das perverseste was je auf Filmmaterial festgehalten wurde! Da war man als 16 Jähriger Feuer und Flamme. Irgendwer hatte dann eine "Kopie" dieses Filmes. Noch so richtig schön wo man sehen konnte wenn die Kinozuschauer auf Toilette gehen und für eine Zeit das Bild blockieren. Diese Kopie war ne Zeit lang das wertvollste überhaupt. Meine Freunde und ich waren natürlich cooler, wir sagten uns:" Wir haben so eine billige Kopie nicht nötig.Wir schleichen uns in die Vorstellung!". Also ab ins Dorfkino, auf dem Ausweis das Geburtstdatum mit dem Finger verdecken( ja im Dorf ging das damals noch) und ab in den Saal. Oh man was waren wir hart und cool!

So jetzt geht auch der Teil des Reviews los, in dem so n bisschen was wie eine ernsthafte Kritik kommt. Damals ein guter Film, heute aus nüchterner Studentensicht einfach mur noch schlecht. Die Gewalt schockt zwar immer noch ein bisschen (" Aus-den-Füßen-kippen","Schneidbrenner-an-Auge"), aber die Wirkung von damals hat er einfach nicht mehr.Außerdem waren mir die Charaktere die ganze Zeit über SOWAS von egal. Die heutigen Kids haben den bestimmt schon mit 11 gesehen und lachen sich darüber kaputt das dieser Film mal schockierend war, aber egal

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VanessaGreen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Widerwärtiges Gemetzel (was ich allerdings auch erwartet habe), dafür gibt es allerdings keinen Punkteabzug.
Die Handlung war einfach derart vorhersehbar. Natürlich schlucken die Kerle einfach Pillen und trinken einen Drink mit irgendeinem Fremden Mann, der schon im Zug abstoßende Pädophile Anzeichen von sich gibt. Und es verschwindet erst der eine, dann der nächste und dem letzten gelingt es natürlich sich zu befreien und gegen die Meute von Blutrünstigen Menschen zu entfliehen (natürlich ungesehen) und am Ende noch einen zu Killen, auf einer Bahnhofstoilette.
Die nächsten beiden gucke ich mir wahrscheinlich gar nicht mehr an, das war mir ne Spur zu flach & ekelhaft :D

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Maniac

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Bewertung5.5Geht so

Ja bei diesem Film gehen die Meinungen stark auseinander, nicht nur hier sondern auch in meinem Freundeskreis. Meiner Meinung nach landet Hostel auf unserer Skala von 1-10 genau in der Mitte. Das solche Filme nicht jedem sein Ding sind ist natürlich mehr als verständlich. Was ich jedoch nicht nach vollziehen kann ist , das sich Leute die DVD ausborgen , kaufen , leihen , klauen , wie auch immer ran besorgen, sich die Handlung durchlesen, und sich danach dann wundern was sie doch für einen abscheulichen und Menschen verachtenden Film da grad gesehen haben. Und zu allem Überfluss schauen sie sich dann natürlich auch den 2.Teil an , weil der Erste ja so ekelhaft und abstoßend war. Hmmm , da frag ich mich , WAS SOLL DAS ???
Haltet mich für krank , egal , ich fand Hostel für ein Film aus der Torture-Porn Ecke eigentlich ok. Für nen richtig guten Schocker ist das Talent der Darsteller nicht ausreichend und die Gore-Effekte sind stellenweise unfreiwillig komisch . Aber schlecht war er nun auch nicht. Zum einen darf mann nicht vergessen , dass es berechtigte Annahmen gibt, das in Osteuropa tatsächlich schon Rucksack-Touristen auf ähnliche Art und Weise verschwunden sind . Zum anderen hab ich in dieser Richtung schon viel grösseren Müll ertragen müssen . Fazit : Wer genau weiss auf was er sich hier einlässt, der wird auch genau das zu sehen bekommen . Eine durchschnittliche Schlachtplatte, die nach etwa 40 Minuten auch zu unterhalten weiss .

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Blizzyboy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eklig, ekliger, Hostel. Love it

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fujay

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Bewertung3.5Schwach

wer auf Torture Porn steht, ist hier richtig, für alle anderen uninteressant

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Jim Vega

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Bewertung2.0Ärgerlich

Titten - Blut - Abspann.

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Maniac131

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Bewertung0.0Hassfilm

Oh mein Gott, was war das damals für eine Aufregung. Angepriesen als die buchstäbliche Neuerfindung des Knäckebrotes für Horrorfans, kam diese unsägliche Schlaftablette ans Tageslicht um das Genre mit eimerweise Gülle zu überfluten. Aber beginnenwir doch am Anfang.
Voller Erwartung und Vorfreude landete die ungeschnittene DVD (ja, da darf man noch etwas länger leiden) im Player und los ging es, oder auch nicht.
Nach einer nichtssagenden Standardanfangssequenz geht die wilde Fahrt los, hab ich gedacht. Eli Roth bringt das Horrorkino auf ein neues Level, hab ich gedacht. Ein Meisterwerk voller Innovation und Terror, hab ich gedacht. Falsch gedacht.
Nach einer gefühlten Ewigkeit (ca. 60 Minuten +/-) American Pie goes Ostblock, sprich einer schier unendlichen Ansammlung von pubertärem Humor und Silikontitten, ging das "Blutbad" endlich los.
Oder genauer: vollkommen ohne Spannung werden Kindergartensplattereffekte aneinander gereiht, die an Lächerlichkeit kaum zu überbieten sind (das beste ist das ausgebrannte Auge, das aussieht, wie ein missglücktes Spiegelei).
Um die vollkommen unsympathischen Protagonisten tut es einem zum ersten nicht Leid und zum zweiten machen sie es dem gewillten Zuschauer, durch nicht vorhandenes schauspielerisches Talent, unmöglich, sich mit ihnen zu identifizieren.
Und um noch mit einigem Bullshit aufzuräumen, welcher im Vorfeld des Filmes zu Werbezwecken verbreitet wurde:
1. Hostel hat dieses Genre nicht erfunden. Mit "Guinea Pig" haben die Japaner schon 15 Jahre vorher fröhlich gefoltert, allerdings um Klassen härter.
2. Der Film will eine Kritik an der Gesellschaft üben? Wo bitte? Menschen stehen auf Gewalt. Ja, sonst würden sie den Film nicht ansehen. Im Ostblock kann man mit genügend Geld evtl. sogar solchen "Hobbies" nachgehen. Ach ne, sag bloß. Gesellschaftskritik sollte man denen überlassen, die etwas zu sagen haben, was nicht schon jeder vom Stammtisch weis.
3. Eine Innovation im Horrorgenre. Um Gottes Willen.

Summa summarum ist Hostel eine stinklangweilige Zeitverschwendung, die jedem langjährigen Horrorfan die Galle aus dem Hals treibt. Und wenn man aus heutiger Sicht die LKW-Ladungen an Scheissdreck betrachtet, die der Film als Nachahmer nach sich gezogen hat, hat er dem Genre schwer geschadet.

Falls das Horrorgenre einmal endgültig sterben sollte, steht auf mindestes einem Drittel der Sargnägel Hostel drauf.

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M4chete

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das ist kein Horror-Film. Auch keine andere Art von Film. Das ist die billige Imitation eines Films. So dilettantisch und mies und dabei trotzdem nicht von Beginn an in den hinterletzten Regalen der Trashabteilung irgendeiner schmuddligen Videothek gelandet. Da muss man muss man ja fast schon wieder Respekt zollen. Aber der Reihe nach.
Die wahre Begebenheit: Ein Freund von Eli Roth hat angeblich einen Vetter 3. Grades, dessen Schwager angeblich einen Halbbruder mütterlicherseits hat, der einen kennt, der einen kannte und der kannte den Cousin des einen, der hat mal eine thailändische Website gesehen, bei der man für Cash einen Menschen mit einer Pistole töten kann. Gerüchteweise ging es da um Keys für eine Battlefield Beta, genau sagen kann das aber keiner mehr. Gut recherchiert und wissenschaftlich sauber gearbeitet, so mag ich das. Allerdings hätte man noch bei den Zitaten die Stadt des Buchverlags angeben können.
Die Handlung: Kurz zusammen gefasst: In dem Film geht’s ums Foltern. Der geneigte Zuschauer muss hier echt starke Nerven haben, um diese Tortur an ihm heil zu überstehen. Die erste Hälfte Teenie-Sexklamotte à la „Eurotrip“ war gerade noch erträglich, doch dann zeigt uns Herr Roth was wirklich in ihm steckt. Er zeigt uns seine differenziert und nuanciert angelegte Länderstudie des osteuropäischen Raums. Naja eigentlich schon fast Mitteleuropa aber der genaue Begriff ist glaube ich „Nicht-Amerika“. Jeder der hier lebt ist grundsätzlich hässlich, dreckig und unhöflich. Nachdem der erotische und der geographische Teil des Werks abgehakt wurden geht’s endlich ans Eingemachte. Naja oder auch nicht.
Die Inszenierung: Neben den prä- und postpubertierenden und den Hobby-Geographen kommen auch Splatter-Fans voll auf ihre Kosten. Der Regisseur hält bei den Folterszenen immer klaren Kurs. Je billiger die Effekte, desto näher hält die Kamera drauf. Je schmieriger das Schmierentheater, desto mehr fängt die Kamera ein. Und manchmal so wie die Kamera halt vorher eingestellt war. Dabei entsteht eine absolut mitreißend unentschlossene Dynamik. Es fehlte eigentlich nur noch der Split-Screen und etwas Shaky Cam um den Zuschauer mal eine kleine Verschnaufpause zu gönnen.
Das Szenebild: Ein besonderes Schmankerl für die Fans der „schönsten Bahnstrecken Deutschland“ ist noch der deutsche Bahnhof am Ende des Films. Hier hat man sich wirklich große Mühe bei der Ausstattung gegeben. Nirgendwo wird mit „Grosse Hits demnächst am DVD“ geworben, auf dem Namenschild des Bahnhofs steht nicht „Praha“ und überhaupt ist nicht einmal die Hälfte aller Beschriftungen dort tschechisch.
Fazit: Dieser Film schockiert und verstört! Zwar nicht auf die Art wie Regisseur Eli Roth das vielleicht beabsichtigt hatte, dafür aber mit einem Vielfachen an Wirkung. Einen Punkt gibt’s dann noch für den sympathischen Isländer. Und für die Gewissheit, dass es mit „Hostel II“ noch beschissener geht.

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Onefourty

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Jaaa, stimmt, mir fällt gerade der Bahnhof wieder ein! Legendär!
Meine Lieblingszeile ist aber folgende: "Gerüchteweise ging es da um Keys für eine Battlefield Beta, genau sagen kann das aber keiner mehr. " :D :D :D :D :D :D


_QuintusBatiatus_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann nur 10 Punkte vergeben, da er mich von Anfang bis Ende begeistert hat, was seine beiden Nachfolger nicht vermochten. Die Handlung ist nie langatmig, lässt sich dennoch Zeit um die Charaktere etwas kennenzulernen. Die heftigen Folterszenen passen zur Story und wirken nicht überdreht oder unglaubhaft. Auch die Slowakei-Kulisse hat mir gut gefallen, genauso wie die kleinen Nebensächlichkeiten wie die Strassenkinder, die einfach mit eingebaut sind. Ich kann "Hostel" nur jedem ans Herz legen... Auch der Schluss weiß zu gefallen!

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aXXit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut gemachter, harter Schocker!
Mir persönlich gefällt dabei das "Hostel" dennoch nie 'abhebt' und der Streifen stets irgendwie realistisch bleibt.
Für Genre Fans absolut zu empfehlen! Für Leute die mit 'solchen' Filmen nichts anfangen können natürlich nicht wirklich.

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Grambambuli

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So kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen... ziemlich schade, dass junge Leute nimmer erkennen, dass sinnloses Gemetzel nix mit gutem Horror zu tun hat.
Klar, wer nur voyeuristisch sein will bei Foltereien, der braucht auch keinerlei Story.


aXXit

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Ich zieh' mich aus gar nichts - denn ich steh' zu meiner Meinung!
Wo habe ich den bitte behauptet das ich "Hostel" für einen guten Horror(!) Film halte? Richtig - Nirgends!

Ich halte "Hostel" wie gesagt für einen gut gemachten, harten Schocker. Mit Horror im 'Ursprungsinn' haben diese Streifen natürlich nichts zu tun.


puppetmasterSD

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mmm...
wie soll man so einen Film bewerten?

Die Frage ist was sollte der Film im Eigentlichen beim Betrachter bewirken?
Geht es darin wirklich nur um die sehr ausgeschmückten menschenverachtenden Gewaltscenen oder war all das nur ein Werkzeug um auf eine sehr direkte Art und tabulose Weise auf die Grausamkeit der Menschen hinzuweisen und den Zuschauer zum Nachdenken über etwas anzuregen was schier unvorstellbar scheint.

Ich selbst wage es mir nicht zu, dies zu beurteilen.
Die Spanne zwischen einer glatten 0-Bewertung und einer vollen 10 ist hier so klein wie bei keinem anderen Film den ich kenne.

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Baumkopf Holzfaust

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Ich habe dazu mal ein Statement von Eli Roth gehört. Seiner Auskunft nach will er dem Zuschauer seine eigene, alltägliche Gewalttätigkeit bzw. deren Akzeptanz vor Augen führen.


Grambambuli

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Bewertung0.0Hassfilm

Hier wurde völlig auf eine Story verzichtet und man wollte dies wohl mit extremer Gewalt kompensieren. Heraus kam ein wirklich kruder Mist, welcher stellenweise sogar unfreiwillig komisch wirkte.

Was soll das?!

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