Hostel

Hostel (2005), US Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 27.04.2006

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3.9
Kritiker
58 Bewertungen
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5.0
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16757 Bewertungen
252 Kommentare
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von Eli Roth, mit Jay Hernandez und Derek Richardson

In Eli Roths Gewaltschocker müssen zwei junge Männer feststellen, dass sie statt williger Models auf brutale Perverslinge treffen, die nichts als ihren grausamen Tod wollen.

Drei junge Männer, zwei Amerikaner und ein Isländer, reisen durch Europa, wo sie junge Frauen kennenlernen wollen. In Amsterdam treffen sie einen Mann, der ihnen sagt, dass es in Bratislava einen Ort gibt, an dem die Mädchen auf Männer wie sie warten – insbesondere auf Amerikaner. Also fahren sie dort hin, und die Versprechungen des Fremden erweisen sich als wahr: In der gesuchten Herberge gesellen sich schnell zwei exotische Schönheiten zu ihnen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie in der Hölle auf Erden gelandetet sind…

Handlung

Josh (Derek Richardson) und Paxton (Jay Hernandez) machen eine Rucksackreise quer durch Europa…immer auf der Suche nach willigen Mädels. Nachdem sie einen Tipp eines Einwohners bekommen haben, reisen sie in eine entlegene slowakische Herberge, die viele scharfe Mädels beherbergt. Doch nach kurzer Zeit müssen sie feststellen, dass dieser Ort nur eine Falle ist und sie das Opfer einer Untergrundorganisation geworden sind. Diese Organisation verkauft Oberreichen die Möglichkeit ihre kranken Fantasien auszuleben, indem sie einen Menschen foltern und töten dürfen, so wie es ihnen gefällt. Der Film zeigt im weiteren Verlauf die Gewalt-Exzesse. Doch die Jungs schlagen zurück.

Hintergrund & Infos zu Hostel
Der Film hat einen Aufschrei von Entsetzen in den Reihen der Kritiker ausgelöst, was wohl eindeutig an der menschenunwürdigen Gewaltdarstellung liegt.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Presseschau auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Hostel

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Die Möglichkeiten der Angst scheinen nach einem Film wie „Hostel“ sowieso grenzenlos, denn Eli Roth gelingt es das Genre auf eine neue Ebene des Terrors zu heben. Weder ein Jason, noch ein Freddy müssen hier vorbeischauen um zu filetieren. Gewalt und Angst lauern nun überall, fest verankert in der Gesellschaft. Das Geld zwingt Engel wie Teufel zu Kooperation. Dein bester Freund, dein Nachbar, die Zugbekanntschaft, der Rezeptionist, die Hotelbegegnung, alle sind in Roths Film Kollabolateure. Die Welt ist böse. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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0.5Schmerzhaft

Dafür das Eli Roth gerne ein findiger Geschäftsmann wäre, und von Tarantino-Schützenhilfe bis hin zum Aufsprung auf den saw'schen Folterkinozug alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist, kann man ihm sicher keinen Vorwurf machen - that's business as usual. Dass er ein eher semibegabter Nerd ist, der sein filmisches Gespür bislang galant zu verstecken verstand, kann man ihm hingegen sehr wohl ankreiden. Letzlich ist die Historie und der Ruhm seines Films vor allem eine Ausdruck und Dokumentation des trügerisch-täuschenden www-Wahns: Bereits Wochen vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche der Gorebauer-Foren; da sei etwas Großes im Anmarsch, Etwas, das noch viel härter und blutrünstiger sei, als der formal ähnlich gelagerte "Saw": Ein Film, den man - wenn überhaupt - nur nach 8-wöchigen Fleischerei-Praktikum überstehen könnte. Internet-Propaganda, die in Retrospektive verlogener daherkommt, als alle Marketing-Strategen dieser Welt es jemals geschafft hätten:…

Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 26 Antworten

LokisSon

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Das freut mich doch sehr :-)

Und jetzt will ich auch wieder brav sein und aufhören Hits Kommentar zu zuspamen.


Andy78

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Nein, bitte sei alles, aber nicht "brav"...;)


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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6.5Ganz gut

Im Folter-Etablissement gelingen Roth zwar auch ein paar recht eindringliche Szenen, aber spätestens dann, wenn einer der Peiniger auf dem blutbeschmierten Boden ausrutscht, lugt schon wieder der Horror-Nerd hervor. Überraschend gelungen ist das Ende, was den Film rückwirkend dann doch - heutzutage ja recht selten - noch etwas nachwirken lässt, allerdings auch nicht verschleiern kann, dass es sich bei HOSTEL vor allem um eins handelt: Lupenreine Exploitation, mit viel Sex und Gore, aber nur recht wenig Sinn. Mir hat's gefallen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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1.0Ärgerlich

Quentin Tarantino präsentiert Hostel heißt es auf dem Poster des entsprechenden Films. Aber warum? Richtig, um mehr Zuschauer zu locken. Hostel und Tarantino in eine Schublade zu stecken ist dabei aber mehr als nur unangebracht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

dracula007

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du sprichst mir aus der seele!


simvlacrvm

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also ich finde er steckt da zurecht drin.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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0.0Hassfilm

Gute Horrorschocker sehen anders aus und das Geld für eine Kinokarte ist in einem anderen Film garantiert besser investiert. "Hostel" ist nichts anderes als ein durch eine perfekte Marketingmaschinerie gepushter Film, der in keinster Weise das hält was der Trailer verspricht.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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4.5Uninteressant

In ein paar Jahren dürften sich ein paar Horrorfilm-Fans einen Bruch bei Umzügen holen - nach "Silent Hill" gibt's bereits die nächste "Steelbook"-Edition in Form von "Hostel". Wird wohl tatsächlich genug Leute geben, die sich sowas in die Vitrine stellen...
Drei Amis machen also Urlaub in Osteuropa und nach dem Motto "andere Länder, andere Sitten" werden die Jungs auf schmerzliche Weise mit der örtlichen Gastfreundschaft vertraut...
Der Torture-Porn ist ein undankbares Genre. Während sich stilvoller Thrill mit Bedacht, Präzision und Einfallsreichtum entwickeln will, beschränkt sich der Folter-Film auf das Nötigste und lässt keine Zweifel an seiner Daseinsberechtigung: den Apell an die niedrigsten Instinkte. So funktioniert auch "Hostel" in seinen besten Szenen trefflich: man wird lieber bei einem Wix-Filmchen erwischt, als bei dieser teilweise feierlichen Zelebrierung von körperlichem Leid. Aber zumindest kommt einem…

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Andy78

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Die Daseinsberechtigung solcher Folter-Filme ist also lt. deiner Einschätzung durch das Existieren niedriger Instinkte gegeben...Wow! Ich glaube die Aussage trifft voll ins Schwarze...


Hausmeister: Nerdtalk.de

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4.0Uninteressant

Ein, zwei Schock-Effekte waren ganz nett. Einzig und allein die Spannung fehlte diesem Film. Ich hatte zu keiner Zeit wirklich das Gefühl mit den Hauptdarstellern mitzufiebern. Schade eigentlich. Das unterscheidet den Film doch extrem von dem überragenden “SAW”. Schade, hätte was werden können, aber: Nicht überall wo Tarantino draufsteht ist auch Kult drin.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.5Geht so

"Quentin Tarantino präsentiert". Das hat Gewicht im Geschäft mit den bewegten Bildern. Fast soviel wie einst in anderen Industriezweigen ein "Made In Germany". Aber warum steht der Name des Mannes für die besonderen Kinomomente nicht in der "Hostel"-Stablist? Ganz einfach: Weil er im Grunde fast nichts mit dem Schocker zu schaffen hat. Diesem Etikettenschwindel und weiteren PR-Lügen zum trotz lohnt dennoch ein Blick ins Innere des Schlachthauses.

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Andy78

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Was zu beweisen wäre...! ;)


alviesinger: bummelkino

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0.0Hassfilm

Von Tarantino billig-produzierter Abfall, der auf der gegenwärtiger Folterwelle ganz oben schwimmt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Völlig überschätzter Folterfilm, der sich selbst für unglaublich gewagt und sleazy hält. Kinderkacke, für Zuschauer deren Sozialisation mit den Power Rangers begann.

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Kommentare (242) — Film: Hostel


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lina.lenz.3

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Bewertung7.0Sehenswert

Das was ich an dem Film mag ist, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass gelangweilte (reiche) Menschen wirklich an anderen rumoperieren oder sich gar umbringen würden.

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lina.lenz.3

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ups *oder sie gar umbringen würden* sollte es natürlich heißen :D


Mr.Queeqeq

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist wie Absinth, einige mögen die harte Wirkung und die meisten finden es schlicht zum kotzen.

Null Handlung, null Sinn, ganz viel Gore, für mich purer Bullshit.

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RalfAlfa

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Nette Allegorie! :)


Alienator

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Bewertung0.0Hassfilm

Grütze

Vorab: Ich liebe Horrorfilme. Ich hab auch überhaupt nichts gegen gepflegten Splatter und Gore. Ich hab auch nichts dagegen, dass Filme manchmal ziemlich klischeelastig sind (grade in dem Genre). Und auch gegen Übertreibungen habe ich generell nix. Wenn dies alles in eine ordentliche Geschichte und vorallem gut verpackten und inszenierten Geschichte ist. Aber all das, ist hier nicht vorhanden. Stattdessen wird hier einfach nur gnadenlos gezeigt (oder auch eben nur angedeutet, mir egal kommt dasselbe bei raus) was die Effekte hergeben. Selbst eine Atmosphäre existiert nicht.
Roth zeitg hier Gore, nur um Gore zu zeigen und verpackt diese Effekte in keinerlei weise in eine ordentliche Geschichte. Zwar kann man auch hier wieder viel reininterpretieren wie z.B. die Perversität des Kapitalismus oder auch das der Film als Hommage verstanden werden kann an die italienischen Splattergranaten Ende 70er bis Mitte 80er, aber Roth ist kein guter Regisseur. Schon sein Erstling "Cabin fever" war elendig langweilig. Tut mir leid, aber dieser Film ist Schuld an den ganzen "Torture-Porn"-Boom. Alleine dafür gibts 0 Punkte.

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Alienator

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Mehr kann man dazu auch nicht sagen.


BOW666

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Ich stimme dein Komi absolut zu, der Film ist blöd.


Pyro 91

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Bewertung6.0Ganz gut

Egal ob beim Sex, nach Folter oder begraben unter Leichenteilen: Jay Hernandez´Frisur sitzt! Das macht mich neidisch.
Zum Film: Es handelt sich hier um einen knallharten, deprimierenden Exploitation-Horrorthriller, der sicher keinen Blumentopf für seine Darstellung von nichtamerikanischen Ländern gewinnen wird, aber für mich allein schon durch die perverse Vorstellung getragen wird, dass sich solche Geschehnisse tatsächlich irgendwo abspielen könnten.
In einer Welt, in der mehr und mehr Menschen nach einem neuen, unerforschten Kick suchen, um in ihrer Abgestumpftheit etwas fühlen zu können, scheint der Wunsch ein Menschenleben doch einmal völlig in der Hand zu haben und Macht darüber ausüben zu können, gar nicht mal so weit hergeholt.
Wir können uns heuzutage über alle Gräueltaten informieren, die die Menschheit jemals zustande gebracht hat. Wir haben umfangreiches Material über Serienkillern, Nazi-Experimente, Holocaust etc. zur Hand, um uns in die tiefsten und abscheulichsten Abgründe zu begeben.
In "Hostel" kann ein Menschenleben gekauft werden und sobald der Kunde gezahlt hat, steht ihm das Opfer zu freien Verfügung, um vom Täter auf jegliche Art gequält zu werden, die ihm lieb ist. Für mich persönlich ist das die Apokalypse. Es kann nicht gerechtfertigt oder vergeben werden. Es ist die völlige Negation von Mitgefühl und Nächstenliebe, die absolute Schattenseite von allem was menschlich ist.
-
Nun, mein Text scheint vielleicht den Eindruck zu machen, dass Eli Roth hier für mich ein zutiefst humanes, aufklärendes Meisterwerk abgeliefert hat. Dem ist nicht so.
Natürlich trieft "Hostel" vor Klischees, die Figurenpsychologie ist albern und zerfällt des Öfteren ("Ertrunkenes Mädchen"-Trauma, anyone?) in ihre Einzelteile und der Selbstjustiztrip am Ende, der zunächst kathartisch anmutet, gibt dem Zuschauer letztendlich doch eine zu bequeme Lösung (Tötung aller Beteiligten mit denen die Figuren zutun hatten).
Was Eli Roth aber kann, ist Atmosphäre erzeugen, kleine paranoide Geschehnisse einstreuen und er weiß, wie lange eine brutale Szene gehen muss, damit sie effektiv ist. "Hostel" ist nicht ausuferend in seiner Splatterei, denn der meiste Horror entsteht dabei im Kopf. Lange gehen die Einstellungen der Folter nicht, oft arbeitet Roth nur mit dem schmerzverzerrten Gesichtern der Opfer und deren panisch-zuckenden Körpern.
Die Szenen, die sich dann mit der Folterei beschäftigen sind für mich genau richtig in ihrer Darstellung und Länge, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Am meisten bleibt mir die Szene in Erinnerung, in der unser Held durch den Folterbunker geschleift wird und dabei Einblicke in jedes Zimmer bekommt, in dem diese Abscheulichkeiten vor sich gehen. Wie in einem Fiebertraum ziehen geschundene Menschen an ihm vorbei, völlig in der Hand ihrer Peiniger, die mit verschiedenen Foltermethoden arbeiten.
Szenen, wie diese sind es dann die "Hostel" für mich sehenswert machen. Der Film mag an vielen Stellen klischeehaft, unfreiwillig komisch, wenig nicht sogar bescheuert sein, aber die Szenen, in denen "Sachen" passieren, sind für mich genauso brutal wie sie sein sollten, so abstoßend wie sie sein sollten und ja, auch irgendwie so grotesk wie sie sein sollten.
In vielen davon kam ich mir so vor, als ob ich gerade die Biografie eines Serienkillers in allen Einzelheiten gelesen hätte und mir wieder einmal bewusst wurde, zu welchen grauenvollen und unvorstellbaren Taten der Mensch doch fähig ist.
I rest my case. Ich schwanke in meiner Bewertung zwischen 3 und 9 Punkten, also werden das jetzt 6 hier. Keine Ahnung, was der Film mit mir gemacht hat, ich schwanke zwischen "totaler Mist" und "echt eindringlicher Stoff". Tja...

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Poor Boy

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ziemlich kranker sexistischer Folterfilm ohne Sinn und einer halbwegs vernünftigen Handlung.1 Punkt für ein paar krasse Splatterszenen.Aber eines weis man wenn man diesen Stumpfsinn gesehen hat,oder glaubt zu wissen.Osteuropäische Frauen sind schön und wollen nur das eine...

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FordFairlane

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Der schlecheste Regisseur ist für mich doch eigentlich John Moore xD


Murphante

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@the assassin ... egal ob nun 1, 2 oder 3 ... ist alles derselbe BREI ... ich finde die Hostelreihe einfach nur bescheiden *SCHEISSE*
Dann hat mir SAW 1-3 besser gefallen, die hatten wenigstens noch Spaß am sterben :D bzw eine Aufgabe ;-)
Ich sag ja nix gegen derben Horror ... aber dieses ganze Vergewaltigung am Menschen und soweiter ... nee nee
Ravenous - Friss oder stirb ... das ist eher wohl die Richtung die mir dann noch gefällt !!!


CIT

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Bewertung3.0Schwach

Horrorfilme sind eigentlich nicht mein Ding, aber irgendwo habe ich aufgeschnappt, daß Tarantino da seine Finger mit drin gehabt haben soll (ob es stimmt, keine Ahnung) und da hab ich mir das Teil dann mal reingezogen. Habe zwar keine großen Vergleichsmöglichkeiten, aber für einen Horrorfilm fand ich ihn eigentlich doch ganz OK, zwar äußerst makaber und abstoßend (weil die "Monster" "normale" Menschen sind und kein Freddy Krügers oder Jasons oder wie sie alle heißen), aber OK. Ich möchte aber hoffen, daß es solch eine kranke Scheiße nicht doch irgendwo auf der Welt gibt.

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Ichundso

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich hab jetzt auch eine Idee für einen Horrofilm:
Der hochbezahlter Chirurg Jeff erhält einen privaten Auftrag für die Operation eines reichen Geschäftsmanns. Der komplette Kontakt läuft nur über dessen Assistenten. Als Jeff schließlich am vereinbarten Ort eintrifft, findet er bereits eine Gruppe weiterer Leute vor, die sich allesamt ebenfalls als Chirurgen herausstellen, die den gleichen Auftrag bekommen haben.
Der Assistent öffnet die Tür und lässt die verwirrte Gruppe hinein in einen großen Raum voller medizinischer Apparate und Werkzeuge. Plötzlich schließen sich die Türen. Vom Assistenten ist keine Spur mehr zu sehen, da erscheint sein Gesicht plötzlich auf einem gigantischen Fernseher. Er erklärt den Chirurgen, dass sie erwiesenermaßen die Besten ihres Faches seien und es nur eine Möglichkeit gäbe, herauszufinden, wer am geeigneten und talentiertesten sei, das Leiden des reichen Geschäftsmanns zu lindern. "Viel Glück", sagt er und das Bild wird schwarz.
Plötzlich öffnet sich eine Luke im Boden und heraus kommen eine Vielzahl fliegender Roboter (an dieser Stelle könnte man noch arbeiten), die allen Anwesenden gezielte und grausame Verletzungen zufügen. Da sie sich damit auskennen, erkennen die Chirurgen sofort, dass es sich um potentiell tödliche Verletzungen handelt und sie, wenn sie sich nicht schleunigst selbst operieren, sterben werden. Panisch reißen sie die medizinische Geräte an sich und stellen fest, dass es viel zu wenige für sie alle gibt. Es kommt zu Kämpfen und Sobatogen (ein Chirurg, der gerade mit einem Skalpell in seinem Bauch herumstochert, wird durch einen Trick dazu gebracht, reflexhaft seine Faust zu ballen und au und so) und schließlich sind nur noch zwei übrig, Jeff und ein junger frisch verheirateter Arzt namens Peter, mit dem er sich am Anfang kurz unterhalten hatte. Dieser ist drauf und dran, Jeff zu töten, dieser kann ihn aber davon überzeugen, es nicht zu tun, sondern stattdessen gemeinsam nach einem Fluchtweg zu suchen.
Mit Hilfe einer Knochensäge schaffen die beiden es, die Luke, aus der die Roboter geflogen kamen, aufzustemmen und entdecken eine gigantische Lagerhalle darunter. Springen kommt also wegen der Höhe nicht in Frage. In ihrer Not knoten die beiden Chirurgen, die trotz notdürftiger Verbände kurz vorm Verbluten sind, ein Seil aus den Organen und Gliedmaßen der herumliegenden Leichen zusammen, mit dem sie sich herunterlassen können. Jeff glaubt aber nicht, dass dieser Weg in die Freiheit führt und als Peter einen Meter nach unten ins Loch hängt, schneidet Jeff die Sehnen durch, die Peter am Leben halten und er stürzt in die Tiefe.
Der Assistent betritt den Raum. Jeff fragt, ob er jetzt dessen Auftraggeber operieren darf. Der Assistent lächelt nur. "Erinnern Sie sich nicht an mich, Jeff?", fragt er. Plötzlich weiß Jeff wieder, dass es sich bei diesem Assistenten um einen Journalisten namens Sam Howard handelt, dem er vor einigen Jahren einmal ein kurzes Interview gegeben hat. Es gibt keinen mysteriösen Geschäftsmann, Sam war nur verschiedenen Chirurgen auf der Spur, die mutwillig oder versehentlich Leute umgebracht hatten. Er hatte sie alle in dieses Haus eingeladen, um ihnen ihre Verbrechen vor Augen zu führen. Jeff widerspricht. "Aber ich habe doch nie jemanden umgebracht!"
Sam sieht zur Luke hinab. "Haben Sie nicht?"
Stille.
Dann stürzt sich Jeff blitzartig auf ihn, um ihn zu überwältigen. Dieser Endkampf ist außerordentlich blutig und endet damit, dass Jeff versucht, den Schlüssel zur Tür aus Sam herauszuoperieren. Als er es endlich geschafft hat, hat er selbst so viel Blut verloren, dass er es nicht mehr zur Tür schafft und zusammenbricht.

Bitte Eli, verfilme doch das. Das wäre zwar auch doof, aber wenigstens nicht so langweilig.

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Prechtl

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Hammer! :D


lina.lenz.3

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Ich würde ihn mir ansehen :D


Invictus1990

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Bewertung5.0Geht so

Ich fand ihn weder gut noch schlecht... daher das Mittelmaß..
Dennoch bleibe ich bei der Meinung das Eli Roth besser aufhören sollte Filme zu produzieren, noch an irgendeinem Werk Regie oder sonst was zu führen.
Die Geschichte rundum ist nicht einmal schlecht, nur sehr schlecht umgesetzt, daraus hätte definitiv mehr Entstehen können, etwas sehr großes. Die "Gewalt" Szenen sind sehr gelungen und man vermag schon fast mitzufühlen, wie es ist ( SPOILER ) das Heraushängende Auge mit einer Nagelschere Abgeschnitten zu bekommen... cest la Vie ;)

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JackoXL

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Ich finde den Film auch nicht gut, Roth sollte aber unbedingt weiter Regie führen. Der hat ein Herz für Horrorfilme, was man auch hier merkt. Der wird noch mal einen richtig guten Streifen machen, hoffe ich zumindest.


DTokarsky

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn das einigen sicherlich zu hart ist (vollkommen verständlich), ist "Hostel" in der Umsetzung doch ein sehr gelungener Film der sogar, was ja eher untypisch für Filme dieses Genres ist eine gewisse Kritik äußert, die zumindest ich recht gut nachvollziehen kann.

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deevaudee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantino präsentiert. Ist ja immer so ne Sache. Vom Produkt der Idee und dessen Spielort hatte Tarantino schon überzeugt, sich auch Namentlich auf Eli Roth's Werk, als Namenspate sozusagen her zu geben. Und die Idee die Roth hatte, war an sich keine schlechte. So kam HOSTEL nämlich recht unterschiedlich vom Aufbau auch daher. Denn in den ersten 25 Minuten des Films ist fast heile Welt, ein Männerparadis wie es im Hustler steht. Kiffen in Amsterdam, und vögeln der Osteuropäischen geilen Schnitten. Ja so stellt sich der Ami seinen Eurotrip vor. Allerdings hört der Film nach 25 Minuten nicht auf sondern geht erstmal richtig an die Wurzel des Zahns. Denn plötzlich wird aus Paradis die Hölle. Roth hatte auch Befürchtungen mit seinen Film, den Europatourismus der jungen Amerikaner zu zügeln, und Ärger mit der Tourismusbranche der Slowakei zu bekommen. Ganz so drastisch wurde es dann nicht. Aber an Wirkung hat der voll eingeschlagen, auch da das blöde K Wort dolle mitgespielt hat.

Doch vom ehemaligen Ostblock, dem damaligen Klassenfeind der Alliierten Mächte, gabs eben ein düsteres Bild ab. Das Roth in seinen Planungen in die Karten spielte. Geile Weiber in der Absteige, und seltsame alte Männer im Zug Richtung Bratislava. Dazu eine Horde wilder Kids, die später im Verlauf des Films sogar richtig Laune machen. So wandern also 2 Amis und ein Isländer (der wohl Bekannteste Promi Islands neben Björk/ man weiss es nicht) durch Amsterdams Kneipen und Clubs, auf der Suche nach Dope und Muschis. Da Roth auch gern mitspielen wollte, platzierte er sich neben einer Bong in einen der Läden. Als dann das Trio die Berühmte Amsterdamer Meile erreicht hatten schienen alle froh und glücklich. Eine verschlossene Tür zum Hostel, brachte das Trio an einen Burschen der ihnen vom Muschiparadis Slowakei erzählte. Dumm wie sie sind touren sie also gen Bratislava. Dort angekommen, wie im falschen Film, nur Ruinen. Die Nachkriegszeit lässt grüssen. Doch in der Herberge, wie versprochen, der siebte Weiberhimmel. Alles schien so perfekt. Doch nach einer wilden Partynacht, beginnt die Suche. Denn einer der drei Jungs war auf mysteriöse Weise verschwunden. Und es kam, wie es kommen durfte. Den Alptraum den Roth da mit seinen Film da nämlich schuf, war ein durchaus intensiver. Denn Massenabhebende Filme waren zu der Zeit damals wie Heute, recht rar. Darum funktionierte Hostel auch. Heute sind billige Kopien der Torture Movies auch nur Wellenschwimmende Mitstreiter, die sich glücklicherweise auch nicht durchsetzen können. Aber Hostel war einfach eine scharfe Nummer, in einem Genre des selten vorher angekratzt oder Ansatzweise so aufgezogen wurde. Eine Vereinigung, in denen hohe Summen fliessen um Leute platt zu machen, hatte schon was diabolisches. Vermutlich war es genau das, was auch Tarantino daran erfreute. Setfehler, und schlampige Recherchen bauen ein paar Minusaspekte ein, als zum Beispiel ein Bahnhof in Tschechien als Deutscher Bahnhof herhalten sollte. Als die Überlebenden Restbestände nämlich aus dem Zug ausstiegen um den Peiniger zu folgen, gabs ein DVD Werbeschild, wo Roth und Crew sowas wie (Creative Works) geleistet hatten, um als Rockband sich darzustellen. Fällt keinen gross ins Auge, aber als der Text dazu stand ( jetzt auch AM Dvd) , rollen die Deutschen Augen. Gut dem Ami entgeht sowas, wenn ers guckt, aber den Deutschen?? Ääh ääh. Leider nein. Aber so kleine Setfehler sind verzeihlich. Dumm dagegen war die Heldennummer vom Überlebenden. Statt sofort abzuhauen, noch schnell auf Retter machen. Peinlich. Ich weiss nicht warum Amis immer noch Helden brauchen.

Wie dem auch sei. Hostel ist selbstredend keine grosse Nummer, und von der Ästhetik auch ne grosse Geschmackssache. Aber der erste Teil wirkt einfach genial, von der Bestialität, der modernen Menschenschlachtbank. Deswegen finde ich den ersten Teil sehr gelungen, und hatte ein Neuerung am Horrorhimmel in die Hände bekommen. Ob die Reihe sein Niveau halten konnte, erfährt man dann bei den nächsten Teilen. Dieser hier, so bescheuert wie er ist, so Hammer ist er auch.

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knautschhaut

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was sagt mir dieser Film? Osteuropa ist gefährlich und unter jeden Umständen zu meiden (scheint ja auch generell sehr düster zu sein dort)? Erfolgreiche Menschen suchen generell nach Ablenkung in ihren dunklen Trieben (bevorzugt in Osteuropa, da ists ja auch immer so schön angepasst dunkel)? Mein eigener Verstand lässt mich im Stich, weil ich die Message des Films nicht begreife?
Also mal ehrlich, vielleicht steckt eine enorm tiefgründige Gesellschaftskritik dahinter. Vielleicht ists aber auch nur blutrünstiges Gemetzel in einer Zeit, in der sich Horrorfilmfans von fast gar nichts mehr schocken lassen. Ich tendiere zu Alternative Nummer zwei und habe diesen Film für mich persönlich unter "unter allen Umständen erneutes Schauen vermeiden" verbucht.

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Ben-adar

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Ganz klar Nummer zwei.


styx.canomo

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Bewertung3.0Schwach

"hostel" ist wieder mal eines dieser will-so-gern-skandal-movies, welches außer vorhersehbarem murks nichts vorzuweisen hat.
leider habe auch ich mich vom "quentin tarantino präsentiert"-emblem in die irre führen lassen (der gute muss ja unter seinen buddies anscheinend für so manchen dreck den namen hinhalten).
letztendlich erweist sich der film als klischeegefüllte luftblase, die spätestens nach der lahmen overtüre bereits sang- und klanglos implodiert ist.
eli roth sollte sich - wenn überhaupt - nur auf das schauspielern beschränken, im regiestuhl erweist er sich als allenfalls semibegabter horrorfilm-nerd und blood-jerker.
bevor es erstmal richtig zur sache geht, müssen wir die erste stunde voller unsäglicher geschwätzigkeit belangloser einfältigkeit ertragen.
die dabei eingeführten charaktere sind absolut dämlich und klischeehaft, aber eben nicht auf die selbstironische art und weise, sondern reiten eher auf der final-destination-niveauschiene - nur ohne witz und mit viel mehr blässe.
die typisch-idiotischen hampelmänner lösten bei mir derart starke aggressionen aus, dass mir alleine die vorstellung, wenigstens einen großteil von ihnen im folterkeller wiederzusehen, eher ein jubilate entlockte denn bedrückung auslöste.
dann folgt eigentlich das, was man eh erwartet hatte - per kettensäge abgetrennte gliedmaßen, doktorspielchen... also letztendlich das weiterführen des konzeptes der schlechteren saw-fortetzungen.
interessant ist vor allem die im club des "elite hunting" angebotene preisliste - vor allem der preis für einen amerikaner in relation zum preis für europäer oder gar russen - die einen bemerkenswerten einblick in das (nationale) selbstverständnis des regisseurs gibt.
das einzige, was den film vorm totenkopf rettet ist die griffige "das-könnte-es-so-wirklich-geben"-atmosphäre.
wirklich gut macht die den film aber auch bei weitem nicht.

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lieber_tee

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Was ist völlig verstehen kann da jeder eine persönliche "Ekel"- Grenze bei der Darstellung von fiktionaler Gewalt hat.


styx.canomo

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@jolly: was bitte für ein meer aus blut und gedärmen? eher gähnende langeweile und nonsens^^


BD_Freak

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Bewertung1.5Ärgerlich

War doch die Idee hinter Eli Roth's 'Hostel' eine sehr interessante und gut umsetzbare Thematik, lässt der Jung-Regisseur das ganze leider zu einer Farce verkommen die mit der 'SAW' - Reihe um die widerlichsten Ableben von Menschen buhlt.

Die Idee das in Osteuropäischen Länder Menschen gekidnappt werden um anschließend an folterwütige Perverse verkauft zu werden finde ich durchaus interessant, eventuell sogar ein Stück weit glaubwürdig.
Die Umsetzung diese Thema's ist Roth jedoch nur am Rande gelungen, so steigen wir augenscheinlich in den Film ein und befinden uns in einem Softporno der 2000'er der sich nach etwa einer halben Stunde Laufzeit zum Jahrmarkt der Perversitäten weiterentwickelt.

Menschliche Hintergründe, Psychologisches bleibt während des Films unangetastet und unergründet. Des weiteren stört das geheuchelte Mitleid von den Folternden, das zögern was teilweise stattfindet. Wenn ich sowas doch regelmäßig mache, ja sogar Geld dafür bezahle, dann lege ich doch wenn dann schon gleich los.
Die Opfer sind nun alles andere als ernst zunehmen, sind sie nun am Ende eigentlich auch selber Schuld das sie dort gelandet sind, wo sie sind.
Gerechtigkeit gibt es in dem Film kaum und diese nicht deutlich genug, fehlen tut auch ein einschreiten von Seiten der Polizei - Irgendwann werden die Familien und Freunde die jungen Männer wohl mal vermissen.
Die Gore Szenen sind überzogen, langatmig und auf Detailaufnahmen ausgelegt. Hier merkt man dem Film sein größtes Mankerl an: Die Geschichte soll für das Interesse sorgen, aber eigentlich ist das hier wieder nur ein weiterer Film ohne großen Sinn und Verstand in dem möglichst schnell, viel Gewalt zur Schau gestellt wird.

Fazit: Sämtliche logische Lücken, gepaart mit brutalen Perversitäten die im sinnlosen Hin- und Her-Gemetzel ihren Reiz sowie auch den Sinn verlieren, ergeben diesen einfach schlecht inszenierten Torture-Porn, der einem Dinge zeigt die man eigentlich nicht sehen will - und für die man auch kein Geld bezahlen sollte.

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beast667

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Bewertung5.0Geht so

Es soll bessere Beschäftigungen geben, als Sonntags Morgens Filme zu sehen. Da ich aber wunderbar erkältet bin und dachte schlechter geht eh nicht mehr bin ich eines besseren belehrt worden........ Es geht schlechter.... Ich mag diese Torture Dinger halt nicht. Hat man einen gesehen hat man alle gesehen. Allerdings muss ich gestehen, dass man sich den Film durchaus anschauen kann....

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Hyperion00731

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Bewertung9.5Herausragend

Der film mag brutal sein, aber es gibt 1000 grausamere Filme wie Martyrs, A serbian film,...

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BD_Freak

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'Martyrs' mit 'Hostel' zu vergleich ist irgendwie unsinnig. Da der erste eine fiktive, teils fantastische Handlung hat - während 'Hostel' eine Art Realität des Osteuropas von heute darstellen soll.


Hyperion00731

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Ich redete ja nicht vom Vergleich sondern von der Grausamkeit.


thomas.posch.79

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Bewertung5.0Geht so

Für Splatterfans ein saugeiler Film, für den Rest garnichts. Ich fand ihn nicht sonderlich gut aber er ist im Vergleich zu den anderen Teilen ja schon fast ein Meisterwerk. Beim ersten ansehen etwickelt sich sogar etwas Spannung. Beim zweiten ansehen überwiegt nur noch der Ekel und die Perversität dieses Folterpornos. Hervorzuheben sind die glaubhaften Schauspieler und die thematisch passende Optik und das sehr gute, für diesen Film nur konsequente Ende.

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mrvans26

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich kann solche Filme nicht leiden...
Wie kann man gerne dabei zuschauen wie Menschen auf möglichst blutige und schmerzhafte Weise umgebracht werden?
Einem Film wie Saw 1 kann man noch ein winziges Häufchen Botschaft und Hintergrund vorwerfen. Aber bei dem hier und diversen anderen sind Hopfen und Malz verloren.

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terraNova

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Ist es auch nicht. Selbst Pornos haben einen Sinn. Wo ist der Sinn bei so einem Genre?


Velly

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Erforschung der eigenen Ekel-Grenze? Keine Ahnung...
Ich gucke diese reinen Torture-Porn-Filme ja eben aus diesen Gründen nicht. Macht für mich einfach keinen Sinn.


TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich bin etwas unglücklich über diesen Film. Die Story kann mir nicht das bieten, was ich möchte und die Darsteller sind nicht die sympathischsten. Allerdings war ich an einigen Stellen schon sehr überrascht und meine Ekelgrenze wurde auch angekratzt. Kann man sich wohl mal anschauen, es gibt aber bessere Folterfilme...

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Danchen

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein bisschen mühsam empfand ich das Durchkämpfen durch den riesigen Part, der einzig und allein Brüste und Joints zum Inhalt hatte. Als es dann endlich "zur Sache" ging, wurde mein Interesse schon deutlich größer. Die Grundgeschichte war an sich einfach, aber interessant. Eine gute Kulisse: check, recht annehmbare Schauspieler: check.
Im Endeffekt ein solider Folterfilm, der aber meiner Meinung nach auch nicht unbedingt so herrausragend ist. Die Folterszenen waren nicht im Ansatz so "hardcore", wie durch Medien und Bekanntenkreis beschrieben. Und das, obwohl ich zimperlich bin.
Ja, der Film ist okay, mehr nicht. Ohne die elends lange Einleitung wäre er vielleicht besser gewesen.

Achja, und dickes Minus gibts für die Darstellung Osteuropas in diesem Film. Gerade die Slowakei wird als korruptes, furchtbar brutales Land dargestellt. Alles sehr, sehr einseitig.

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DownFlex

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit Hostel definiert Regisseur "Eli Roth" 2005 definitiv das Torture-Gore Horrorgenre. Die Anfänglichen Szenen stehen, mit netten Witzen gespickt, im starken Kontrast zur eigentlichen Story und die ersten 30 Minuten leiten den Hauptteil, welcher mit einer konstanten Grundspannung versehen ist, gut ein. Der Film ist "Eli Roth"-typisch beklemmend und grausam, driftet aber trotzdem kaum in den Trash-Horror ab. Wichtig zu bemerken ist auch hier, dass die Schreie der Opfer sehr realistisch wirken, was in dem
Fall sehr wichtig für dieses Genre ist und dem Bedrückenden Nachdruck verleiht. Ein großer Hauptteil der Spannung wird dadurch erzeugt, dass der Zuschauer im Unklaren gelassen wird, ob es so etwas möglicherweise auch in der Realität gibt und genau das wirkt so furchteinflößend auf das Auditorium. Insgesamt ist es ein eher tragischer Film, welcher am Schluss zum Denken anregt.

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