Hostel

Hostel (2005), US Laufzeit 93 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 27.04.2006


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4.0
Kritiker
57 Bewertungen
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5.1
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20416 Bewertungen
296 Kommentare
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von Eli Roth, mit Jay Hernandez und Derek Richardson

In Eli Roths Gewaltschocker müssen zwei junge Männer feststellen, dass sie statt williger Models auf brutale Perverslinge treffen, die nichts als ihren grausamen Tod wollen.

Drei junge Männer, zwei Amerikaner und ein Isländer, reisen durch Europa, wo sie junge Frauen kennenlernen wollen. In Amsterdam treffen sie einen Mann, der ihnen sagt, dass es in Bratislava einen Ort gibt, an dem die Mädchen auf Männer wie sie warten – insbesondere auf Amerikaner. Also fahren sie dort hin, und die Versprechungen des Fremden erweisen sich als wahr: In der gesuchten Herberge gesellen sich schnell zwei exotische Schönheiten zu ihnen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie in der Hölle auf Erden gelandetet sind…

Handlung

Josh (Derek Richardson) und Paxton (Jay Hernandez) machen eine Rucksackreise quer durch Europa…immer auf der Suche nach willigen Mädels. Nachdem sie einen Tipp eines Einwohners bekommen haben, reisen sie in eine entlegene slowakische Herberge, die viele scharfe Mädels beherbergt. Doch nach kurzer Zeit müssen sie feststellen, dass dieser Ort nur eine Falle ist und sie das Opfer einer Untergrundorganisation geworden sind. Diese Organisation verkauft Oberreichen die Möglichkeit ihre kranken Fantasien auszuleben, indem sie einen Menschen foltern und töten dürfen, so wie es ihnen gefällt. Der Film zeigt im weiteren Verlauf die Gewalt-Exzesse. Doch die Jungs schlagen zurück.

Hintergrund & Infos zu Hostel
Der Film hat einen Aufschrei von Entsetzen in den Reihen der Kritiker ausgelöst, was wohl eindeutig an der menschenunwürdigen Gewaltdarstellung liegt.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Presseschau auf film-zeit.de

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Kommentare (286) — Film: Hostel


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Clamio

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Bewertung6.0Ganz gut

Etwas offensichtlich aber guter Film.

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Kenobi

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Bewertung3.0Schwach

Javéz, Bettnässer und "Der King ohne Hirn" machen eine Reise. Nach Europa, und wie sich das für den klischeehaften Amerikaner gehört mit Rucksack und der Intention so viele Mädchen und Geschlechtskrankheiten wie möglich zu sammeln; Denn wie man weiß sind europäische Mädchen im Allgemeinen leichter zu haben. Der Film macht also von Beginn an Sinn.

Dann wird Bettnässer im Zug von einem fetten Typen, der seinen Hühnersalat mit den Händen isst angegraben, sie kommen in ein Hotel ohne Telefon, Internet oder sonstigen technischen Fortschritt und es dauert nur etwa eine halbe Stunde, bis der über alles nervtötende "King ohne Hirn", der einzige Isländer in der Gruppe, der sich aufgrund der Tatsache, dass er Isländer ist wie ein Pavian verhält, endlich verschwindet und grausamst abgeschlachtet wird. Sehr gut.

Danach erwischt es (natürlich) Bettnässer, und ich stelle mir die erste Frage. Wenn das alles College-Studenten sind, müssten die dann nicht etwas Hirn haben ? Also etwas ? Immerhin studieren die doch...
Wie auch immer, Bettnässer hat sein verwertbare Hirnmasse offensichtlich zu Hause gelassen, was kommt ist uns allen klar.
Schließlich erfahren wir noch, dass Javéz offensichtlich in seinem ganzen Leben keine einzige Kunstaustellung besucht hat, denn wer in der Fabrikhalle so etwas wie "Kunst" erwartet, der hat vom groben Aufbau der Mona Lisa keine Ahnung...

Das folgende lässt sich in etwa unter "Folter, Tod, Ekel, Folter, Tod, kranker Typ, Ekel, Rettung, korrupte Polizei, Bahnhof, Teil 2" zusammenfassen. Wobei man am deutschen Bahnhof angekommen, der wohl immer noch in Tschechien liegen soll wahrscheinlich das große cineastische Meisterstück des Films sieht. Ist es einfach nur schlecht gemacht, dass der Bahnhof da deutsch ist ? Oder sagt es uns, dass der Amerikaner die Welt nur oberflächlich behandelt, und sich selbst für das größte hält ? Er sich nicht um Korrektheit schert ? Ist das versteckte Gesellschaftskritik ?

Vermutlich nicht, aber wir wollen dem zur DVD gewordenen, uns vorliegenden Misthaufen ja nicht alles absprechen.

Ein Lob gibt es dann doch: Die Grundidee. Die ist toll. Die ist zwar komisch umgesetzt, weil es sozusagen keinen Sub-Plot gibt, aber darüber sehen wir hinweg. Oder nein, tun wir nicht.

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artist86

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe HOSTEL vor ca. 7 Jahre bei einer Freundin angeschaut und fand ihn recht okay. Vor kurzem sah ich den Film im Laden wieder und dachte mir, dass ich ihn mir kaufen werde. Gestern wieder angeschaut und heute ist mein Verstand besser als damals :D Und heute würde ich sagen: Nee, Mister Roth... Woher hast du diese kranken Ideen? Er behauptete mal, dass es nach einer wahren Begebenheit wäre. Fakt ist: Ein Freund von Eli Roth soll angeblich eine Webseite gefunden haben, dass man Menschen in einem Raum mieten könne und Menschen mit einer Pistole töten dürfte. - Kann ich mir gar nicht vorstellen, dass sowas geben sollte.

Später wurde gesagt, das die Webseite nur ein PR-Gag war. War ja klar... :D

Wir wissen ja alle, dass Eli Roth ein Horror-Fan ist und lässt sich gerne von anderen Horror-Filmen gerne inspirieren und macht aus bestimmten Elementen selbst einen Horror-Film.

Film fängt langweilig an und wird in der Mitte etwas besser und das Ende ist okay.

ACHTUNG KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN:
Es ist mal toll, dass ein Horror-Film wie HOSTEL ein "Happy End" hat. :)

Gesamtwert: 5 Punkte.

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mario.behrens.587

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Bewertung0.0Hassfilm

Auweia,langweilig,null Spannung,absolute Grütze,ich mags blutig und splattrig,ok kam im Film vor.Aber trotzdem sowas langweiliges ist selten,wenn man nicht einschlafen kann Hostel einlegen und so nach etwa 15 min,wenn man die schafft fängt man an zu schnarchen.Ab mit dem Film in die Tonne und SAW Teil 2 bis 1000 gleich mit.

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John3101

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film bei dem es nur 3 Worte bedarf um ihn zu beschreiben: Krank,Pervers und Brutal.
Eli Roth präsentiert uns mit Hostel einen Film desse Bilder man für sehr lange Zeit noch im Kopf behalten müsste.Was anfängt wie ein "Boy´s suchen Mädels trip" beginnt mündet in dem schlimmsten was ich persöhnlich je gesehen habe.Der Film sollte nicht wegen seiner Menschenverachtenden Inhalte oder seiner Brutalität niedergemacht werden!Er zeigt schlichtweg die Tiefsten Abgründe der Menschlichen Seele auf eine eindringliche Art.Ein Film den nur Leute mit stahlharten Nerven schauen sollten.Was den Film zu meiner Wertung verhilft, ist nicht der Unteraltungswert von dem man bei diesem Streifen garantiert nicht reden kann, sondern das der Abgrund den ich mir nie hätte erträumen könne tatsächlich richtig gut dargestellt ist.In diesem Sinne 6 Punkte für Hostel.

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miahorrorlove

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Bewertung9.5Herausragend

Fußzeh ! haha

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WhityWolf

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Bewertung3.5Schwach

Achja. Wer erinnert sich nicht gerne an damals, wo SAW und Hostel DER Shit schlecht hin war. Überall waren diese Filme in den Medien, wurden von den Freunden diskutiert und sonst wie. Doch damals war ich noch zu jung und habe einen riesen Bogen um solche Splatterfilme gemacht. Aber jetzt ist es soweit, dass ich SAW und seinen Splatterbruder Hostel vergleichen kann.

Da muss ich dann gleich zu Anfang sagen, dass Hostel totaler Murks ist. Die Idee dahinter ist wirklich gut und man hätte viel daraus machen können. Aber es hapert an allen Ecken und Kanten.
Zuerst einmal der Anfang. Es geht 50 Minuten lang nur um Partys, Weiber, Brüste und f**ken. Von unseren 3 Partybrüdern erfährt man nun auch nicht sonderlich viel, dass man an denen vielleicht Interesse bekommen könnte. Dann fing der richtige Film an. Aber leider rutschte er für mich in eine sehr unfreiwillige Komik ab, dass ich das ganze nicht mehr ernst nehmen konnte. Die Effekte waren auch nicht wirklich supi (ich sag nur: Auge!). Alles in allem ein reiner Reinfall. Schade.

Fazit:
Wer auf nackte, sexy Weiber steht kann sich die ersten 50-60 Minuten gerne anschauen, mehrist bei diesem Streifen nicht zu erwarten. Sehr ärgerlich bei so einer Grundidee.
Keine Pfötchen, keinen Knochen!

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WhityWolf

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Stimmt schon, aber er wurde wenigstens als hart und heftig eingestuft. Das ist er aber irgendwie gar nicht.


Filmfreak98

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Es stimmt schon das die Story nicht wirklich durch dacht ist da hast du recht aber dieser Horror film der im übrigen ins Genre des Torture Porn fällt hat das erreicht was der Regisseure wollte und noch kein anderer Film DAVOR geschafft hat. Er ist wenn man in der Schule oder auf der Straße will überspitzter und brutaler dargestellt als er eigentlich ist. Dies liegt aber an der menschlichen Vorstellungskraft. Als mir erzählt wurde wie die Folterszenen aussehen habe ich in meinen Kopf ein völlig anderes Bild gehabt. Als ich dann den Film seh und ich muss betonen das ich Hostel sehr mag war er nicht einmal ansatzweise so brutal wie ich ihn mir ausgemalt hatte.
Zum Schluß muss ich zu geben deine Mengel die du genannt hast stimmen aber dafür gibt es ja verschiedene Geschmäcker.


Gabster

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Bewertung7.0Sehenswert

In seiner ehrlichsten Szene lässt HOSTEL seinen Protagonisten einen Gang entlang schleifen, an dessen Seiten er das ganze Ausmaß des ihn erwartenden Leiden sieht und im Sekundentakt strudeln auch auf den Zuschauer Bilder des Grauens ein, die ohne nennenswerten Zusammenhang nach dem Reizüberflutungssystem aneinandergereit werden. Vor allem in seinem Finale baut HOSTEL nämlich auch nicht auf wirkungsstarke Dramaturgie oder ausgefeilte Inszenierung sondern auf die reine, nackte Gewalt. Roth will hier nichts erzählen, nichts erhellen, ihm reicht die reine Schockwirkung. Und wenn ich dann wegen Bildern von aufgeschnittenen Achillesversen oder geöffneten Brustkörben zusammenzucke, dann will Roth nichts anderes zeigen, als dass durch die Bilder jene Gewalt eben dieses Zusammenzucken entsteht. Während seinem ebenfalls sehr sehenswerten Erstling CABIN FEVER noch die Lust am Thrill und dem Feiern der Genretraditionen zugrunde lag, geht es hier rein um das Aufzeigen körperlichen Ekels. Und so schwebt zusammen mit dem bedrohlichen Gefühl der Gewalt über den slowakischen Kellerräumen auch die Frage: Wozu das Ganze?
In dem er die dunkle, destruktive Seite der menschlichen Faszination für Gewalt (deren helle, konstruktive Seite sicher das Schauen von Horrorfilmen ist) in all seiner Deutlichkeit aufzeigt und sie bis in die letzte nihilistische Seite genießt, macht Roth hier Metahorror genauso wie er sein sollte: nicht selbstverliebt, pubertär und zitatengeil sondern scharfsinnig, unangenehm und selbstkritisch. Zumindest in der Theorie. In der Praxis reißt er das dann doch auf die politische und soziologische Ebene und haut einem eine Kapitalismuskritik um die Ohren die an Pessimismus und Misantropie nicht mehr zu toppen ist und leider letztens Endes scheitert. Denn er gleitet etwas in Lustfeindlichkeit ab, wenn er einen der Peiniger sagen lässt, dass er zu den Folterangeboten griff, nachdem ihm gewöhnliche Bordellbesuche nicht mehr befriedigt haben. Der Schritt vom Vögeln hin zum Meucheln lässt den Film nicht nur als Parabel auf den Kapitalismus, bei dem es ja immer mehr um Gier als um Lust geht, scheitern, sondern macht auch erkennbar wenig Sinn, vor allem in einem Film, der in seiner ersten Hälfte Trinken, Kiffern und Gelegenheitssex abfeiert. Das ist EUROTRIP goes wild pur. (Ich hab beim Sehen gedacht, EUROTRIP würde an diesen Stellen HOSTEL parodieren, aber witzigerweise war EUROTRIP zuerst da). Auf jeden Fall lässt Roth –wie man es von ihm kennt- sich gigantisch viel Zeit, mit dem Grauen hinter dem Berg hervorzukommen und lässt seine 3 Helden (den Genreregeln folgend werden es später natürlich regelmäßig weniger) erstmal durch Europa reisen, ohne das irgendetwas Auffälliges passiert. Die Zeit hätte man natürlich zur Charakterentwicklung nutzen können, man kann es aber auch machen wie Roth und einfach die ganze Zeit Leute beim Sex filmen. Generell sieht sich Roth glaube ich mehr als Beobachter denn als Inszenierer und filmt einfach gerne Leute, wahlweise beim Kiffen, Ficken oder Ausgeweidet werden. Das hat was Primitives und auch was Langweiliges, aber gut, ist wohl sein Stil.
Das Grauen kommt dann nach einem kurzen Teaser auch schlagartig und mit voller Härte, entbehrt aber nicht einer grotesken Komik. Paxtons Selbstjustizschlachtzug kommt dann aber ziemlich unreflektiert und unsorgfältig daher. Die Wut ist nachvollziehbar, die Darstellung eher lieblos aber okay, dafür dass der Film in den letzten zehn Minuten noch versucht auf die zynische Kälte der Gesellschaft nicht nur mit Verzweiflung sondern mit Aufstand zu reagieren, ist zumindest legitim. Den eigenen Nihilismus treibt er natürlich auf die Spitze, wenn sich Paxtons Wandlung zum romantischen Heldenideal dann als komplett sinnlos herausstellt.
Die Darstellung von Osteuropa trieft natürlich voller antislawischer Vorurteile und ich kann verstehen, dass der Film in diesen Ländern für Unmut gesorgt hat auch wenn die eigentliche Übeltäter keine Slawen sind, so ist es doch deren Rechtssystem, die das alles ermöglichen. Aber irgendwie muss amerikanische Angst ja immer in der Ferne, in der Weite spielen, ist ja historisch auch nachvollziehbar.
In der Debatte um diesen Film und seine Darstellung von Gewalt fiel oft unter den Tisch, dass der Film sehr, sehr gut ist. Roth weiß, was er zu tun hat und wie er gewisse Reaktionen hervorrufen kann. Dabei verlagert er den Schrecken sehr oft auf die Ton- oder Andeutungsebene um ihn dann umso erbarmungsloser zurück in den Fokus zu rücken. Das ist sehr gekonnt, vor allem, wenn man bedenkt, dass das hier erst sein zweiter Film ist. Und natürlich ist HOSTEL über die Maßen brutal, so brutal, dass er gegen Ende selber nicht mehr weiß, wie er das noch toppen soll und deswegen wohl auch auf die Rape and Revenge-Schiene verfällt. Warum ihm so eine einschneidende Bedeutung zukommt oder zukommen sollte, liegt aber nicht an der Brutalität sondern daran, wie sie eingesetzt wird. Wie oben schon erwähnt, dient sie hier keinem erzählerischen oder emotionalem Zweck mehr und lässt sich auch psychologisch oder storytechnisch auf Nichts zurückführen als auf den reinen sadistischen Trieb und (im doppelten Sinn des Wortes) auf den Materialismus. Außerdem soll sie auch beim Zuschauer keine Spannung oder Spaß sondern nur noch den Schock hervorrufen. Deswegen sprengt er das Genre und deswegen sollte sich der aktuelle Horrorfilm auch eher darauf konzentrieren, das post-Hostel Genre neuzusammenzufügen, anstatt ihn zu imitieren. Oder mit anderen Worten gesagt: In einigen Jahrzehnten wird HOSTEL wohl als streitbarer Klassiker gelten, der eine Epoche geprägt hat. Ich sage nicht, dass er es nicht verdient hat, aber ich bin doch irgendwie froh in einer Zeit zu leben, in dem diese Klassikerrolle noch CARRIE oder dem EXORZIST zukommen.

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Prototyp

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Ich les dich gern, Gabster !


Gabster

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Das freut mich. :)


Schubi09

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Bewertung5.5Geht so

Naja ich finde auch irgendwie, dass ein wenig mehr aus dem Film an Potential hätte herausgekitzelt werden können! Vor allem der sehr langatmige Anfang ist etwas nervig aber wenn es dann losgeht, dann richtig. Auch das Ende hat mir relativ gut gefallen! Insgesamt würde ich sagen leicht über den dem Durchschnitt!

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Sleepingapple

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Bewertung3.0Schwach

Die ersten 50 Minuten sind recht langweilig, was dann folgt ist allerdings auch nicht besser. Die Folterszenen sind schlecht gemacht, teilweise total albern (Stichwort Kettensäge) und nicht so hart wie ich angenommen hatte, was allerdings ein Pluspunkt ist. SPOILER: Das der Typ tatsächlich entkommt hat mich sehr überrascht, weshalb mich der letzte Teil des Film sogar amüsierte, nicht zuletzt dadurch, dass das ganze Ding wegen seiner Miserablen Darsteller und Logiklücken in der Handlung einfach unfreiwillig komisch ist, aber dennoch mit einigen netten Szenen aufwarten kann. Ein Punkt gibts für Kulissen, einen für die überraschend gute Musik/Sounduntermalung und einen für das Ende. Mehr ist allerdings für diesen albernen schund Film nicht drin, der weder schockt noch wirklich spannend ist.

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theo.becker.7

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Bewertung3.5Schwach

Gehe ich recht in der Annahme, dass von diesem lächerlichen Stück Rumgeschnetzel in Deutschland nur eine geschnittene Fassung existiert? Ich habe es soeben im Fernsehen bestaunt und mich ob der belanglosen Dialoge im Übermaß gewundert und darüber, wie wenig Gebrauch letztendlich von all den Utensilien aus Küche, Garten und OP-Saal gemacht wurde. Dabei hat der Anblick durch das winzige Guckloch weitaus mehr versprochen! Viel nackte Haut und alles was der Durchschnittsteenager noch so begehrt am Anfang, viel Geschnetzeltes und nichtmenschliche Verhaltensweisen am Ende, und in der Mitte drei Charaktere, wie sie unglaubwürdiger kaum scheinen können.
Ich komme mir vor, als hätte ich die geschnittenste aller Fassungen gesehen. Die wenigen Schnetzelmomente gehen in Ordnung, einmal hat es mich überrascht und einmal musste ich lachen, mehr war nicht drin! Teil zwei und drei werden, wenn überhaupt, in der ungeschnittenen Fassung und in erheiterter Gesellschaft geschaut, da fällt die Entscheidung zwischen Lachen und Weinen nicht mehr so schwer!
Zusammenfassend lässt sich durch erneuten Gebrauch des Schnittvokabulars festhalten:
Definitiv kein einschneidendes Filmerlebnis, jedoch hin und wieder gut für den ein oder anderen spritzigen Moment!

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maximilian.ebker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trotz aller Ekligkeiten ein ziemlich spannender, gut gemachter Horrorstreifen!

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Dom699

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Bewertung3.0Schwach

hmm, wäre dieser film ende der 70er jahre rausgekommen, er wäre einer der kontroversesten filme seiner zeit gewesen, man hätte über ihne philosophiert wie über die 120 tage von sodom ich und meine freakigen freunde hätten wahrscheinlich ewig versucht eine vhs-kopie dieses machwerks zu bekommen, sowie es sich in wirklichkeit mit guinea pig und cannibal holocaust zugetragen hat.

aber durch seine zeit und seine intention, nur in die stilistische bugwelle eines genres passen zu wollen, das schon lange tot und überholt ist, verliert der film seine inhaltliche authentizität und damit einhergehend fast seinen völligen schrecken. lediglich die durch den film losgetretenen diskussionen, ob sowas wirklich irgendwo gemacht wird,erscheint mir der film nicht völlig überflüssig.

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lieber_tee

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Ich finde es völlig legitim eine bitterböse Kapitalismuskritik auch noch in den 2000er Jahren zu formulieren.


Dom699

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die kapitalismuskritik kauf ich dem film nicht ab. der film verfolgt in meinen augen kein moralisch höheres ziel. ich mein, wenn es so wäre, wäre es ein echt großer widerspruch, zu der plakativen gewalt-selbstbefriedigung und dem dreisten und erzreaktionär dummen bild über osteuropäer.


expendable87

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Bewertung9.0Herausragend

eli roths 'hostel' 1 & 2 haben mich schon damals stark begeistert und tun es noch heute…was hier an negativer kritik niederprasselt da kann ich nur den kopf schütteln!
einwandfreies drehbuch! tadellose umsetzung! großartiger cast!
die wahl des schauplatzes in osteropa ist vortrefflich, die musikalische untermalung perfekt und die idee mit der 'bubblegum-gang' ist für mich die krönung des ganzen, ebenso wie das geniale ende…also ich habe mich zu keiner sekunde gelangweilt!
hier geht es nicht nur um blut und titten…und die story ist ganz gewiss nicht an den haaren herbeigezogen, ganz im gegenteil, ich finde sie wurde sehr authentisch umgesetzt!
der amerikanische torture porn mag auf einer extremen gewaltdarstellung betont durch derbe splattereffekte aufbauen, aber das allein macht noch lange keinen guten film aus…'hostel' ist nicht gut…'hostel' ist herausragend, das ist meine meinung und zu der stehe ich!
in diesem sinne…Danke eli roth!!!

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Maniac

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Naja die Story ist aber nicht im Kopf des Regisseurs entstanden, er hat lediglich eine Tatsache verfilmt denn die Geschehnisse gab (gibt) es tatsächlich. Die Umsetzung des Stoffes ist aber durchaus respektabel


MetalFan92

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich war sehr enttäuscht von Eli Roth. Die Story an sich ist gut, wurde eben nur blöd umgesetzt. Fand ihn dazu echt lahm. Der Film baut Spannung auf keine Frage. Hauptsache man sieht Titten, anscheinend in der Hoffnung, dass das den Film besser macht.

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marcrobinkurt.schuster

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Bewertung1.5Ärgerlich

Völlig lahmer Streifen ohne guter Dialoge und reine Angstmache für unter 12 Jährige. Wie auch bei Saw kann ich hier nicht verstehen wie sehr einem Folter beschäftigen muss um so einen Schund zu produzieren.

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dirk.upmeier

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

mannomann, ziemlich viele, sehr unterschiedliche Kommentare und Meinungen zu Hostel. Aber mal ehrlich wenn ich sozialkritisch unterhalten werden möchte schaue ich Dokumentarfilme oder aktuelle Themenberichte. Wenn ich mich unterhalten möchte ohne sozialkritischen Hintergrund schaue ich mir alles an was mich anspricht. Z.B. Book of Eli, Zombie, Erbarmungslos, Good will Hunting, Brust oder Keule, Leon, der Profi, A1 künstliche Intelligenz, Matrix, two and a half man, wo der rote Farn wächst, Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ect. Also, scheiß auf Eure subjektive Meinung. Was Ihr scheiße findet, finden andere supergeil. Akzeptiert das oder sterbt.

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brucelee76

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kein Interesse

Hallo zusammen,

hier sieht man was für KRANKE Menschen in Hollywood arbeiten. Einfach widerlich und zum voll Kotzen in die Fresse vom Regisseur!!! Aus Prinzip schau ich solche Menschenverachtende Filme nicht an. Ich habe das Gefühl Hollywood ist pervers und voll geistesgestört. Wie kann man solchen Schund fördern. Bestimmt Absicht um Folter und Totschlag an anders denkende zu legimitieren.
Dieser Haufen Ratten-Mist hat absolut aber auch gar nichts mit Horror zu tun. Ich frage mich schon seit längerem was in Neu-Hollywood los ist. Ist eine Ansammlung von widerlichen und perversen Psychopaten. Denen gehört das Handwerk gelegt. Leute die sich hier aufgeilen und diesen Abschaum hier mögen, die haben definitiv einen Knacks in der Birne.
Das traurige dabei ist, es ist nur dir Spitze des Eisbergs, in Wirklichkeit geht es viel brutaler und kranker zu :(.

Mein Fazit: Eigentlich vergebe ich aus Prinzip keine HASS-Wertungen. Aber dieser hier ist mehr als ein Hass-Film. Aller unterste Schublade!!! Hab einfach kein Bock irgendwelchen Henkern und Folterknechten beim zerstückeln von Menschen zu zusehen.

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swissroland

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Verdammt, verdammt, verdammt lol
Es gibt einfach keinen Kom von dir, wo ich nicht gerne was dummes, böses oder unverschämtes texten würde ;)


brucelee76

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ja ist schon okay ... bla bli blu bla ble blip blup blap blep ...


Ailton32

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Bewertung6.0Ganz gut

Finde das Szenario des Films eig ganz interessant und kann mir gut vorstellen dass einige Menschen an sowas sogar interessiert wären. Freunde von Horrorfilmes dürfen hier reinschauen. Warum sich die Geister an diesem Film so extrem scheiden ist mir nicht ganz klar. Vielleicht bin ich nur zu abgestumpft,aber ich habe ihn als weniger brutalen Film, als ich erwartet habe, wahrgenommen.

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Boogers666

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Bewertung4.0Uninteressant

Eli Roth packt den Holzhammer aus und kloppt uns mit aller Deutlichkeit ein, wie missraten doch unsere Gesellschaft ist. Exemplarisch an einem verkommenen Hostel , tief im Hinterland der Slowakei, zeigt er uns, womit sich Millionäre beschäftigen wenn ihnen langweilig wird. Die notgeilen Touristen die nach Amsterdam fahren um dort ihren Sexurlaub zu genießen sind natürlich auch keine Unschuldslämmer und springen schon beim ersten Anzeichen von potentiellem Sex in den Zug Richtung Slowakei. Dort ist natürlich jeder und auch wirklich alles kriminell und gemeingefährlich und will ihnen an die Gurgel. Obwohl Roth anfangs noch versucht etwas Wert auf Suspense oder Subtilität zu legen, ist der komplette Handlungsverlauf vorhersehbar und artet in verwaschenen Möchtegern-Kontroversen aus. Natürlich eilt dem Film sein Ruf voraus und der Titel "Brutalster Film aller Zeiten", ist angesichts dessen was uns Roth an explizitem in seinem Film zeigt lächerlich, allerdings gilt er ebenso nicht zu Unrecht als Begründer des "Torture-Porn" Subgenres. So wirkt die extrem oberflächliche Gesellschaftskritik jedoch nicht minder lächerlich, stattdessen liegt die einzige Stärke des Films wohl in seiner Atmosphäre, die sich ab der Hälfte des Films entwickelt. Hier beweist Roth nämlich, dass er im Grunde kein schlechter Regisseur ist, sondern seine Fähigkeiten nur falsch einsetzt. Denn die einzelnen Szenen, die sich im Folterkeller des Hostels ereignen sind einwandfrei inszeniert und strömen eine extrem bedrohliche Atmosphäre aus. So wirken die Übergänge und Schnitte in manchen Szenen schon fast surreal und werten das Gesamtbild des Filmes deutlich auf. Gegen Ende hin weicht das allerdings wieder der Gewalt die Roth am Ende unnötiger Weise auf die Spitze treibt. Wenn dann der Höhepunkt vorüber ist, dümpelt der Film Richtung Abspann und versucht durch etwas Action oder sogar Ironie (Kinder werden mit Kaugummis bestochen und töten Erwachsene, ja ne is klar) etwas an Land zu gewinnen, was ihm nicht gelingt. Einzig und allein die Endsequenz wirkt für den bisherigen Handlungsverlauf befremdlich. Anscheinend wollte Roth seine Grundaussage revidieren, was ihm allerdings nichts nützt da er das ordentliche Ende durch den total bekloppten Auftakt der Fortsetzung wieder in den Sand setzt. Es wäre möglich gewesen wesentlich mehr aus diesem Stoff rauszuholen, als es Eli Roth getan hat, doch da er sich viel zu sehr auf den Ruf des Films verlässt den er durch seine Vermarktung erhalten hat, sowie seine enorm dilettantische Aufarbeitung der Misstände in diesen Ländern, wirkt das alles zu unreif und zu aufgesetzt. Hätte er die Gesellschaftskritik nicht so sehr aufgebauscht und einem nicht alle fünf Minuten unter die Nase gerieben, hätte aus all dem ein stumpfsinniger aber spannender Terror-Film werden können, so jedoch stand das Subgenre das dieser Film gegründet hat von vorne herein unter einem schlechten Stern.

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Boogers666

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Achso, ja hab das jetzt eher wirtschaftlich gesehen. Ja das fällt ja dann unter die Kapitalismuskritik, die mir eben einfach zu aufdringlich war. Klar ist "Hostel" diesbezüglich anderen Genrevertretern meilenweit voraus, zu einem guten Film mach ihn das leider für mich trotzdem nicht. Der zweite Teil machts wie gesagt richtig.


benni565

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...die Diskussion hier macht echt Spass und bewegt sich auf einem guten Niveau.
Da meine derzeitige "Wahlheimat" im "Osten" sprich Polen liegt bin ich bezüglich der-wie von "lieber_tee" angesprochenen Thematik aus eigener Erfahrung bzw. durch eigene Beobachtungen sensibilisiert.
Natürlich hat hier (in Polen) die Prostitution als solche und die damit verbundene sexuelle Ausbeutung( -noch-) eine viel üblere und menschenverachtendere Qualität als beispielsweise in Deutschland.
Des weiteren löst sich das alte Muster "Ostblock such Westbock"-und umgekehrt!- mit all seinen teils abartigen Facetten nur sehr zäh auf.
Wenn du die EU-Aussengrenzen insbesondere nach Osten überschritten hast, tun sich bezüglich dieses "Geschäftes" Abgründe auf, die gelinde ausgedrückt weniger lustig sind.
Aber zurück zum Film :
Die Diskussion hier zeigt doch, dass es Eli Roth gelungen ist, einen Film abzuliefern, der zumindest einmal die Genrefans bestens abfrühstückt und zudem Anlass zu angeregter Debatte -auch unter den "Nichtfans" gibt !



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