Der Exorzist

The Exorcist (1973), US Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 15.03.2001

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7.3
Kritiker
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108 Kommentare
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von William Friedkin, mit Linda Blair und Max von Sydow

Im Horrorklassiker Der Exorzist wird eine 12 Jährige Linda Blair vom Teufel besessen. Ihre verzweifelte Mutter wendet sich an die katholische Kirche, welche zwei Exorzisten schickt.

Schauspielerin Chris MacNeil (Ellen Burstyn) lebt gemeinsam mit ihrer wohlerzogenen Tochter Regan (Linda Blair) in Washington DC. Scheinbar ohne Ursache ändert sich jedoch das Verhalten ihrer Tochter und sie wird zum Spielball unnatürlicher Kräfte. Schnell erkennt ihre Mutter, dass hier die moderne Wissenschaft nicht weiterhelfen kann – denn ein Dämon hat von Regan Besitz ergriffen. In ihrer Not wendet sich Chris an die katholische Kirche, welche nach anfänglichem Zögern den beiden Priesern Father Merrin (Max von Sydow) und Father Karras (Jason Miller) gestattet, den Exorzismus durchzuführen.

Hintergrund & Infos zu Der Exorzist
Die Kritiker sahen Der Exorzist in den Siebziger Jahren gespalten. Während die einen den Klassikerstatus prophezeiten, kritisierten andere geradezu groteske Spezialeffekte. Als große Schwäche wurde dem Regisseur angekreidet, er vermittle nicht genügend visuelle Informationen über seine Figuren, und so würden sich einige Passagen durch unnötigen Smalltalk ewig hinziehen.

Einige Kinos in den Vereinigten Staaten sahen sich 1973 nicht umsonst gezwungen, exklusive „Exorzist Kotztüten“ an ihr Publikum zu verteilen. Kritikerlegende Roger Ebert wunderte sich sogar, dass der Film ein R- anstelle eines X-Ratings bekam. Und dabei hatte der Regisseur in seiner Originalfassung sogar noch auf einige der Effekte verzichtet. Kurz vor der Premiere am 26. Dezember schnitt Friedkin die Szene mit dem berühmten Spider-Walk heraus, weil die Sicherheitsseile, die Schlangenfrau Linda R. Hager in ihrer Kopfüber-Position hielten, einfach zu sichtbar erschienen.

1998 erschien die verstörende Szene schließlich auf der 25th Anniversary Special Edition-DVD, und zwei Jahre später kam The Exorcist: The Version You’ve Never Seen in die Kinos, für die William Friedkin die Seile nachträglich am Computer entfernen ließ und blutigere Szenen hinzufügte.

Das verfluchte Filmset
Mit dem Titel und dem zentralen Motiv des Filmes war wohl von vornherein klar, dass Der Exorzist Debatten auslösen und eventuell auch den Unmut höherer Mächte auf sich ziehen würde. William Peter Blatty, der Autor des zugrundeliegenden Romans, der den Stoff außerdem für das Drehbuch adaptierte und den Streifen auch produzierte, ließ das Filmset vorsorglich mehrmals von Priestern segnen. Trotzdem hielt sich hartnäckig das Gerücht, der Dreh sei verflucht.

Ein Feuer im Studio zerstörte alle Sets des MacNeil-Hauses – mit Ausnahme des Kinderzimmers von Regan – so bestätigte es Hauptdarstellerin Ellen Burstyn Jahre später in ihrer Autobiografie. Unfälle geschahen am Set, Linda Blair bekam die zu erwartenden Morddrohungen und der irische Schauspieler Jack MacGowran, Darsteller des Regisseurs Burke Dennings, starb kurze Zeit nach Beendigung des Drehs an der Grippe. (Hintergrundinfos: Katrin Doerksen)

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Der Exorzist

SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Mit 'Der Exorzist' bekommen wir einen Film, der sich nicht nur gekonnt um unsere tiefsten Ängste klammert, sondern wir bekommen auch das eiskalte Grauen ins Gesicht getrieben. Er stellt die Kraft der Religionen und des Glaubens infrage, ist dabei aber nie blasphemisch und verleugnet die Existenz von Gott. Auch die Macht des Bösen stellt er uns unter Beweis, die ein kleines Mädchen missbraucht, zunehmend unbesiegbarer scheint und uns in einen ausweglosen Kampf zwingt. Die einzige Rettung und Erlösung zieht sich aus dem eigenen Tod, wobei auch dieser das Böse nie sterben lässt, denn genauso wie das Gute ist auch das Böse in unserer Welt immer vertreten und nimmt nicht selten die Überhand. 'Der Exorzist' ist ein Film voller Ängste, Wut, Verzweiflung, klarer Unwissenheit und Hilflosigkeit und wir als Zuschauer sind mittendrin. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

regiseurin

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Wie immer toll geschrieben aber die Kritik von Ed Wood gefällt mir besser, auch wenn die Punktezahl niedriger ist :)


SoulReaver

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Ein doppeltes Danke! Die von Ed Wood kommt hier aber erst die nächsten Tage :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Nicht nur als stilistisch sehr stimmiger Horrorfilm, der mit großartigen Bildern überzeugen kann nach wie vor spannend, sondern vor allem auch als Zeitdokument, dessen Wucht und Erfolg sich wohl nur im Kontext der frühen 70er Jahre in seiner Wirkung so völlig begreifen lässt.

Denn unter der paranormalen Oberfläche steckt die kaum verhohlene Panik der Elterngeneration die ihre Kinder nicht mehr versteht. Mitten in der sexuellen Revolution, der Studentenbewegung, der Vietnamproteste war der Exorcist die ideale Projektionsfläche für all die bürgerlichen Ängste der Eltern, die nicht verstanden wie sich ihre süßen, braven Kinder plötzlich in sexuell agressive, verkommen aussehende, gotteslästernde und fluchende "Monster" verwandeln konnten. Wenn Ellen Burstyn dem Priester entgegenschreit sie wisse, dass "das Ding da oben nicht meine Tochter ist", dann sprach sie damit wohl vielen Müttern aus der Seele, deren Weltsicht damals gehörig zusammengebrochen war, wenn…

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Batzman

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Ich mag beide ziemlich gleich gerne und hab mir beide gerade wieder auf BD nachgekauft. Und das Omen hat sicher die creepigere Musik. Und Omen ist mehr silly fun, während Exorcist mit seiner muddigen Message ja doch etwas schwierig bleibt.


Magnesium

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patcharisma:Schön das Omen dir gefällt,aber verlang das bitte nicht von jedem mit deinem aufdringlichem Versuch Aufmerksamkeit zu eregen.Denn das sind 2 paar verschiedene Schuhe.Die Geschmäcker sind verschieden und das sollte auch nur Individuell betrachtet werden!Versuch nicht den Rest der Welt von deiner Betrachtungsweise zu überzeugen sondern übe konstruktive Kritik!Der Exorcist ist für mich immer noch die Mutter aller paranormalen/antichristlichen Verfilmungen!Noch nie wurde Gut und Böse so agressiv dargestellt und das macht den Film einzigartig in dem Genre!Nicht die Gewalteffekte,nicht die Special Effekts sind es die den Film so bängstigend machen sondern der Spagat zwische Gut und Böse,denn nur die Realität ist noch Böser!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

"It's the power of Christ! The power of Christ compels you!" -

Friedkins sechster Film, der in seiner formalen Fehlerfreiheit zwar auch heute noch gehobenen Ansprüchen standhalten dürfte, gleichzeitig aber auch in selten gesehener Penetranz den reaktionären Gestus eines kompletten Subgenres hochhält, und dessen Verortung als Ideologiekino mindestens die gleiche Berechtigung besitzt, wie seine Kategorisierung als Horrorfilm.

Mit dem Aufgreifen und Erschaffen eines symbolisierten Coming-of-age-Szenarios beweist THE EXORCIST zwar so etwas wie Originalität, griffen doch zahlreiche spätere Genrewerke auf ähnliche Mechanismen und Konstruktionen zurück, um den Eintritt in die Adoleszenz mit fantastischen Metaphern filmisch verarbeiten zu können, die konservative Finalität dieser Bewältigungsfantasie in Form einer Spukgeschichte ist aber trotzdem nahezu einmalig.
William Friedberg zieht aus seinem Überbau andere Schlüsse als thematisch ähnliche Erzählungen;…

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten

Hitmanski

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Noch nicht; er hat's mal probiert, aber der zahlt so wenig für meine Seele und das Image ist so schlecht.


patcharisma

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Was soll die überflüssige Diskussion da? "Das Omen" ist und bleibt die Nr.1 - für immer!



Kommentare (104) — Film: Der Exorzist


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Draza

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diesen Film hab ich als kleiner Junge geguckt.. Er wir mir immer in errinerung bleiben....

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rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Ein für mich absoluter Klassiker des Genres, vor allem deshalb weil sich hier der Horror wirklich sehr schleichend und langsam aufbaut, aber trotzdem zwischendrin bis es zu dem richtig ( für damals als auch noch für heutige Verhältnisse ) ziemlich krassen und harten Showdown kommt mit dem eigentlich titelgebenden Exorzismus.
Das ist nämlich die Crux des Films, denn bis es zu dem eigentlichen Hauptereignis kommt auf das im Titel schon hingewiesen wird vergeht ein Großteil des Films und er beschäftigt sich bis dahin immer mehr mit den stückweisen Verfall der bessesenen Megan und auch der Einführung und korrekten Charakterisierung der Figuren so das man mit ihnen mitfiebern kann und quasi mit ihnen leidet.
Daher muss man schonmal als allererstes sagen das die schauspielerischen Leistungen über jeden Zweifel erhaben sind. Auch wenn- abgesehen von Max Von Sydow -der gesamte damalige Cast inklusive der erst nach dem Film bekannten Linda Blair aus Newcomern und No-Names bestand ( zumindest aus meiner Sicht, denn mir sagt bis heute keiner der Darsteller was ), holt Friedkin hier aus allen eine absolute Spitzenleistung raus, egal wie klein die Rolle auch ist. Von den Effekten her schafft es der Film auch heute noch problemlos zu überzeugen und das ist für einen Film aus den späten 70ern bis frühen 80ern nicht gerade eine Selbstverständlichkeit. Die Atmo ist auch hervorragend und wird immer bedrückender und beschwerlicher je mehr der Film voranschreitet. Hier gebürt daher auch ein Lob an die Schnitttechnik und Kameraführung. Und ab der Mitte des Films wird auch nicht mit teilweise recht ordentlichen Gore-Effekten gespart ( bei der Szene in der sich die besessene Megan ein handgroßes Kreuz zwischen Beine rammt, lässt sich bei mir immer noch alles zusammenziehen ) und der spannende Showdown mit der eigentlichen Teufelsaustreibung macht den Albtraum perfekt.
William Friedkins bis heute bester Film, der aber auch leider eine Reihe an durchwachsenen Fortsetzungen mit sich zog ( auf die ich aber an anderer Stelle seperat zu sprechen komme ) und dessen lapidare Freigabe ab 16 ich selber selbst für heutige Verhältnisse noch recht gewagt finde, da der Film selbst heute noch teilweise recht gut zu schockieren weiß und bei dem es mich nicht wundert das damals im Kino die Leute reihenweise in Ohnmacht gefallen sind.
Absoluter Klassiker des Genres und Pflichtfilm für jeden Horrorfan und vor allem jene die gerne den schleichenden Grusel dem blutigen Splatterfesten eines Saw 1-28.000 vorziehen. Ein immer gern gesehener Gast in meinem Player!!!

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EvertonHirsch

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Für mich ist das auch heute noch einer der Top 3 Horrorfilme


lhiannan

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Regan nicht Megan :-)


Hoey-Lestrate

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß nicht, irgendwie hat mich der Exorzist nie vom Hocker gehauen. Die Makeup und Effekte sind zwar wirklich beeintuckend, aber es wirkt alles zu übertrieben um den zuschauer wirklich zu ängstigen. Auch sonst kann ich mit diesem Horrorfilmklassiker nicht allzu viel anfangen. Das Omen und Rosemarys Baby, die in eine ähnliche Kerbe schlagen, haben bei mir einen deutlich höheren Eindruck hinterlassen

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Jek-Hyde

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Leider ein Film, den ich mir wohl nie ansehen werde...warum der Jek das macht? Berechtigte Frage, nun, Jek macht dass, weil Jek ihn gesehen hat, allerdings mit anderen Schauspielern, Einstellungen und Soundtrack. Ich habe nämlich das Buch gelesen und will die wunderbaren Bilder in meinem Kopf nicht zerstören...also behalte ich wohl lieber das Buch und lese es noch mal. Ich bin überzeugt, das der Film sicherlich großartig ist, aber er kann meine Gedanken unmöglich treffen und da ich nicht enttäuscht werden will...und gelichzeitig noch die Bilder in meinem Kopf die ich selbst Modelliert habe, behalten will...lasse ich es...obwohl...die Verlockung ist groß...aber nein.

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lhiannan

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Ich verstehe schon, dass ab und an vor allem Verfilmungen eine Enttäuschung sind - aber das hat bei mir NIE das 'Kopfkino' beeinträchtigt. Hier habe ich zuerst den Film gesehen, wußte vom Exorzisten außer dem Titel nichts - und war ebenso geschockt wie fasziniert. Nur ganz wenige Filme erreichen für mich so eine unheimliche Atmossphäre. Dass das Buch ihm ebenbürtig ist, war eine große Überraschung für mich.
Anyhow, mich würde Deine Meinung zum Film interessieren, wenn Du Dich denn an ihn wagst. :-))
Stephen Kings Stark fand ich übrigens enttäuschend - der Film ist deutlich (!) schwächer, als ich ihn mir ausgemalt hatte.


Jek-Hyde

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Klar, Stark ist verdammt ausbaufähig, aber lies mal den Roman, oh Gott, ich habe noch immer das Knacken der vielen Spatzen im Ohr, als sie sich den Wagen entgegenstellen und der sie überrollt. Ist Kings brutalstes Buch, aber wirklich großartig, vielleicht liegt es aber nur daran, dass ich Sieber unter Pseudonym schreibe und die Idee, dass das Lebendig wird ist großartig umgesetzt :)=)


Gespenst006

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach 40 Jahren hat dieser Film von seiner Intensität sogut wie nichts verloren. Bei manchen Szenen dreht sich einem der Magen um. Extrem, schockierend, klasse.

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Einer Von Denen

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Bewertung9.5Herausragend

SPOILER ALERT!!!

"... Dimi... Dimi... ich habe angst Dimi...."

Fesselnd!

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natedb

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Bewertung9.0Herausragend

Von der Inszenierung, der Charakterisierung und der subtilen Spannung, die mit schlicht eingesetzten Mitteln aufkommt, können sich die heutigen Genregenossen ruhig mal ne Scheibe abschneiden. So und nicht anders geht Horror!
Wer bereits abgestumpft ist von der ganzen Horror-Scheiße die heutzutage gedreht wird, wird hierdran wahrscheinlich keinen Gefallen finden und in der ersten halben Stunde einpennen. Aber Fans des langsamen, aber stetigen Spannungsaufbaus, Leuten, die nicht die Erwartung haben direkt in der ersten Sekunde im Sessel zusammenzuzucken, denen empfehle ich diesen zeitlosen Meilenstein!

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Julio Venegas

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Hab ihn irgendwann mal ziemlich hacke im Fernsehen gesehen, aber irgendwie nichts kapiert.


Dahmer

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@nate: Klar ich gucke ja von Trash bis Mainstream sehr vieles...Ich meinte eher so das Du auch ältere Klassiker gerne schaust und nicht nur den neusten Kram bevorzugst ;)


Saschavonw

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Bewertung9.5Herausragend

Ist und bleibt einer meiner Lieblingshorrorfilme!
Absoluter Klassiker und nur zu empfehlen .

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timmoe

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der wenigen Filme, die ich beim ersten Mal nicht zu ende geschaut habe - und das ist in diesem Fall als Lob zu sehen.
Ein Klassiker des Gruselkinos - hervorragend gespielt. Verstörend und unterhaltsam.

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beast667

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Bewertung7.5Sehenswert

Früher einer meiner Lieblingsfilme, heute hat er bissel Staub angesetzt und zieht sich. Allerdings immernoch besser als Paranormal Activity................

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Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Inmitten einer Zeit des Aufbruchs und der Auflehnung verankert William Friedkin mit "Der Exorzist" den Teufel in die neuorientierende, nach Befreiung strebende Gesellschaft und strebt ihre Bestrafung an. Als Antwort auf ihr sündhaftes Treiben, vermehrter Sittenlosigkeit und einer neuen Sexualmoral muss nun ein unschuldiges 12-jähriges Mädchen herhalten, das das Böse wortwörtlich in sich trägt. Ob diese Tatsache nun als metaphorischen Ausdruck einer beunruhigenden Entwicklung der Jugend, ihre steigende Neigung zu Ungehorsam, Hyperaktivität und vulgärer Sprache zu sehen ist oder aber (was wesentlich bedenklicher wäre) eine Allegorie auf die natürlichen Eigenheiten der Pubertät darstellt, die hier nicht als eine harmlose Phase betrachtet werden würde, sondern als ein unheilvoller Zustand, den es durch religiöse Züchtigung auszutreiben gilt, ist beinahe nebensächlicher Natur. Tatsache ist, dass Friedkin eine Besinnung auf die Ursprünge, insbesondere den Katholizismus, als Erlösung vor der fortschrittlichen Gesellschaftsentwicklung sieht. Es ist zumindest grundsätzlich nichts verwerflich daran, ältere Methoden zu befürworten und im gleichen Atemzug den rasenden Fortschritt, vor allem dem der Wissenschaft, kritisch unter die Lupe zu nehmen. Man mag diese förmliche Gottesanbetung als ehrlich, konsequent und direkt ansehen, man mag es aber auch, bei aller formaler Virtuosität, als einen plumpen und penetranten Versuch interpretieren, der Gesellschaft fantastischen Unsinn aufzutischen und den Zeitgeist wieder ins Mittelalter zu bugsieren. Nicht zuletzt kann auch die eigene ideologische Überzeugung bei der Einschätzung des Films eine gewaltige Rolle spielen. Vielleicht ist "Der Exorzist", wenn man ihm mit derselben Engstirnigkeit entgegenkommt, die er selbst an den Tag legt, ein unzeitgemäßer, reaktionärer Angriff, dem keinerlei Bedeutung beigemessen werden sollte; vielleicht ist "Der Exorzist" aber auch, bei wesentlich toleranterer Betrachtung, ein in höchstem Maße freches, bewusst provokantes, mutiges Meisterstück. Wir wissen es nicht. Das weiß nur der liebe Gott.

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patcharisma

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@Punisha: Bei "OMEN" darf man nix auf de Hülle lesen - nur schauen, ok? "Das Omen" ist viel grösser als der "Exorzist" - believe me....


Punsha

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I do


gajer1978

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der besten Horrorfilme aller Zeiten...ohne Frage. Macht auf Blu Ray noch mehr Spass...sensationeller Film der sicher viele auch heute noch schockiert!!!

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ShayaNova

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Bewertung9.5Herausragend

ich hab den film mit 14 jahren im kino gesehen. kurz vorher auf dem parkplatz hatte ich mir die fingerkuppe in der autotür eingeklemmt. ich kann bis heute nicht sagen, was mir mehr zu schaffen gemacht hat, der film oder der schmerz. jedenfalls ist das bis heute der gruseligste horrorfilm, den ich mir überhaupt vorstellen kann. buch und hörbuch haben es übrigens auch in sich, wen es interessiert..

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Mr. K R I T I K

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Du magst solche Filme? Super!!! Hast du dann zufällig auch "der Exorzismus von Emely Rose" gesehen?


ShayaNova

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JA. ich fand ihn ..so lala. schlecht war er nicht. vor allem die darstellung von jennifer carpenter war beeindruckend creepy :)


DownFlex

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Bewertung9.5Herausragend

Mit 16 Jahren, also vor knapp 2 Jahren habe ich mich an diesen Film gewagt, der mich vorsichtig von meiner Mutter empfohlen wurde. Und mal so direkt als Vorwarnung: Es gibt Szenen, die brennen sich so in deine Psyche ein, dass du sie einfach nicht mehr vergessen kannst. Ich meine, nachgelesen zu haben, dass besitimmte abstrakte Positionen von Körpern furcheinflößend auf uns Menschen wirken können. Nunmischt "Der Exorzist" aber auch noch diese Haltungen mit einem gruseligen Aussehen und versetzte mich in ein Schweißbad. (Spoiler: Allein die Szene, wo sie die Treppe rückwärts auf dem Rücken hinunterkrabbelt, treibt mir jedesmal Schweiß auf die Stirn, auch heute noch) Eine der wenigen Filme, vor denen ich noch WIRKLICH Angst habe... Sensationell !

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Martin Oberndorf

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Super-Film, aber gruselig finde ich den nicht, da ist "Bis das Blut gefriert" aus dem Jahre 1963 gespenstischer.


mikkean

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kassenschlager und Konfessionen übergreifend gefürchteter Verunglimpfung des Glaubens und der Sitte. So abartig und schockierend, dass über Riesen-Einnahmen und Schockzuständen im Publikum gleichermaßen berichtet werden musste. Ja, oder wurde da die Werbe-Trommel etwas zu heftig gerührt? Na egal, "Der Exorzist" ist für mich ein unglaublich starker Horrorfilm, einer der besten ... Was ist keineswegs meine, um mich an Lobhudelei, Legenden-Verehrung und unnötiger Speichelleckerei zu beteiligen. Fakt ist, "Der Exorzist" war schon 1973 etwas völlig anderes und er hat definitiv unzählige Kopien, Parodien und anderweitige Aufbereitungen inspiriert. Und er ist auch heute noch genau so einzigartig, weil er wie sonst kaum ein Film seiner Genre-Bezeichnung gern gerecht wird und sie ebenso auslotet und erweitert. Wie schon bei seinem Vorgänger-Werk "French Connection", gewann William Friedkin dem vermeintlich einfach klingenden Ursprungs-Motiv "Kleines-besessenes-Mädchen-wird-vom-Pfarrer-exorziert" ganz neue Seiten ab. Und wie schon den Cop-Film, zieht Friedkin seinen Horrorfilm sehr dokumentarisch auf. Was sich keineswegs in endlosen, unnötigen Film-Minuten äußert, wo freigiebig und zu bemüht improvisiert und belanglos gefaselt wird. Dokumentation wiederum deshalb, weil uns hier eine Vielzahl an Figuren begegnet und wir in zwei Stunden an deren Leben teilnehmen dürfen. Sich das Böse etwas Zeit lässt, bis es von der kleinen Regan Besitz ergreift und sich doch schon, in einem überhaupt ganz eigensinnigen Prolog, dem Pater Lankester Merrin bereits zeigt oder immerhin andeutet. Weil wir zuerst mitkriegen, wie die kleine Regan lebt und wie ihre schauspielernde Mutter Chris Karriere und Erziehung unter einen Hut zu bringen. Und wie die dann noch versucht, rein rationale, wissenschaftliche Antworten, auf den immer schlimmer werdenden Zustand ihrer Tochter, zu finden. Denn bei Regan und ihrer Mutter spielt der Glauben keine große Rolle. Interessanterweise zweifelt auch der andere, jüngere Pater, Damien Karras, zunehmend an seiner Verpflichtung gegenüber Gott. Keine uninteressante Ausgangslage also, mit spannendem Personal, das den Themen Horror und Exorzismus einige Seiten abgewinnt, die in dieser speziellen Kategorie selten erreicht werden. Wenn überhaupt, ist das Besessen-Motiv hier Grundlage für eine Reportage über den Exorzismus, und nicht der Aufhänger, der sich uns, bereits in den ersten zehn Minuten, durch die aufgebrochene Tür ankündigt. Es ist einerseits extrem einfallsreich, wie der Teufel hier an unsere Welt anklopft. Wie die kleine Regan alias Linda Blair, hier zum Sprachrohr der verdammten Seelen wird und eine Extrem-Renovierung ihres Zimmers vornimmt. Und wie der Film teilweise krass Mythologie und Symbolik der Kirche benutzt. So richtig schlecht werden kann uns da weniger. Ich gehe jetzt mal von einer breiteren Masse aus, die bereits Erfahrung im Genre hat. Hier dürfte eher der sagenumwobene Schleim für den einen oder anderen Ekel-Moment sorgt. Vielleicht aber auch das Make-Up, welches heutzutage noch arg dämonisch wirkt und ein kleines Mädchen zum Satan werden lässt. Ich meine, "Der Exorzist" macht es sich nicht so leicht und lässt eifrig die Puppen tanzen. Das Grauen stellt sich schon durch die Intensität der Teufelsaustreibung statt, die allen beteiligten Darstellern enorm viel abverlangt. Aber auch sonst erweist sich der Film als ganz eigener Horror-Klassiker, weil er schon mal enorm vieldeutig ist. Ist das jetzt eine Parabel auf die Schrecken der Pubertät, das Unvermögen der modernen Welt - in Person von Regan's Mutter, mit dem immer heftigeren Verhalten der Kinder nicht mehr klar zu kommen? Oder auch eine Erinnerung daran, dass sich der Glauben - egal wie beschwerlich dahin war - nicht von der Wissenschaft und ihren ausladenden Apparaten und Untersuchungen, verdrängt werden kann. Das ist hier ja noch eher an der Oberfläche gekratzt, "Der Exorzist" bietet wirklich einige spannende Punkte, die zum Sinnieren einladen. Sei es die Krise von Damien Karras, der sich in den Momenten mit Regan's Mutter vielleicht doch ein ganz anderes Leben für sich ausmalt. Genau wie der Bezug zur Filmwelt an sich, immerhin steckt Schauspielerin Chris ja anfangs noch mitten in Dreharbeiten. Okay, okay, halten wir es einfach. "Der Exorzist" ist ein wahnsinnig starker Film, der nicht nur bleibende Bilder mit sich gebracht hat oder von einer ebenso starken Performance Max von Sydow's lebt. Er ist ein echtes Streit-Objekt, das manche als billig und ineffektiv erachten und verschrien. Das manche langweilt, die auf schnellen Thrill aus sind oder nur irgendwelche Masken über die Leinwand huschen sehen wollen. "Der Exorzist" war manchem Kritiker zu schlampig gemacht, hohl - und ist doch genau das Produkt, dass der manisch Dickkopf William Friedkin ersonnen hat. Selbst wenn er mit seiner Vorgehensweise, den Verfasser der Buchvorlage und Drehbuch-Autor, William Peter Blatty, verärgert hat. "Der Exorzist" ist nicht nur "völlig gelungen" oder "so schrecklich schön", "spannend" und "nervenzerrend" - Wir können ihn auch einfach nur als das würdigen, was er ist grundsätzlich ist: ein Unikat, dem nicht mal das teilweise desaströse Nachäffen der Sequels und Prequels etwas anhaben konnte.

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mikkean

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Vielen dank!!! :)


NWO@Movie

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1+


ELGOL

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Bewertung7.5Sehenswert

Zu Halloween angeschaut.
Mit 2 Stunden ist der Film einfach zu lang und zieht sich am Anfang(erste stunde!)wie Kaugummi..
Aber weil der Film dann nochmal richtig gut und teils auch gruselig wurde gibt es 7.5

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Dachsman

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Bewertung7.5Sehenswert

Des einen Freud', des anderen Leid. So umschreibt man die Diskussion um William Friedkins Romanverfilmung wohl am besten. "The Exorcist" konnte viel Lob einfahren - er ist bis heute einer der wenigen Horrorfilme, die für den Oscar nominiert wurden und auch einige gewann- sah sich aber auch eben so viel Kritik ausgesetzt.
Und sagen wir's mal so: Die Behauptung, der Film habe einen konservativen Schrägstrich kreuzreaktionären Subtext, der sich primär an die Paranoia von kleinbürgerlichen Eltern vor ihren Heranwachsenden richtet, ist falsch.
Der Begriff "Subtext" suggeriert nämlich, dass diese Deutung unter irgendwas versteckt wäre. Die Mühe machen sich Friedkin und Drehbuchautor William Peter Blatty mal so gar nicht. Die ersten Alarmglocken klingeln, wenn das, im Film als "frühreif" beschriebene, Mädchen einem Arzt entgegenschleudert, er soll ihre "gottverdammte Fotze" nicht anrühren, spätestens wenn eben dieses Mädchen den Arzt anschreit er solle sie "ficken" und allerspätestens, wenn sich besagtes Mädchen dann mit einem Kruzifix fickt, sollte die Intention selbst dem größten "Filme wollen nur unterhalten, Dude!"-Dude klar sein. Ja, manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre, aber manchmal ist eine Zigarre auch ein Bild für einen erigierten Penis, den verängstigte Steuerberater und Mathelehrer schon bis zum Anschlag in der Jungfräulichkeit ihres lieben kleinen Töchterleins sehen.
Damit ist "The Exorcist" sicher auch ein Kind seiner Zeit (was die Vorwürfe aber nicht wirklich entkräftet, eher im Gegenteil), unangenehm aufstoßen darf einem das vermittelte Bild trotzdem. Pubertät und sexuelles Erwachen werden hier, im wahrsten und plattesten Sinne des Wortes zugleich, dämonisiert. Und richtig übel wird es dann, wenn die Lösung des "Problems" nur in der bedingungslosen Selbstaufopferung im (christlichen) Glauben geschieht.
So viel auf der Kontra-Seite.
Aber, und das sollte man nicht außer Acht lassen, für sich betrachtet ist "The Exorcist" ein exzellent gemachter Horrorfilm. Auch wenn das Finale ein bisschen kraftlos daher kommt, die erste Hälfte ist was Spannungsaufbau, Schockeffekte, Atmosphäre und Tricktechnik angeht erste Sahne. Wie genial viele Szenen sind, erkennt man schon daran, wie oft sie Einzug in die Popkultur gehalten haben, wie oft sie referenziert und parodiert worden. Und trotzdem haben sie auch fast 30 Jahre nach ihrem Erscheinen nichts von ihrer Wirkung und Ikonographie verloren.
Schwierige Sache. Grandioser Film, mit Vorsicht zu genießen. Klingt komisch, ist aber so.

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Hitmanski

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Kann man so stehen lassen, ja. Wobei -alle Ideologiekritik einmal außen vor- das Ende auch fernab seiner Bedeutung viel von der Atmosphäre vernichtet: Dieses "Alle Regler zurück auf Null" ist einfach so entsetzlich bieder...


Dachsman

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Ich verstehe was Du meinst, das ganze Finale finde ich wirklich recht schwach auf der Brust (wahrscheinlich auch gerade im Vergleich mit der starken ersten Hälfte).
Auf der anderen Seite würde ich dem Ende zu Gute halten, dass es wenigstens das ist, nämlich ein Ende.
Ich störe mich da meist eher an solchen offenen Enden, wie sie andere Horrorfilme gerne raushauen, die ja meistens wirklich nur mit beiden Augen Richtung Franchise schielen...


Roldur

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vorgemerkt

OKEOKEOKE ICH SCHAU IHN MIR WIEDER AN! Mal sehn wie ich Friedkins Klassiker jetzt, 3 Jahre später sehn werde. Killer Joe fand ich ja super. Bitte lass es nicht wieder ein Durchschnittswertung werden...

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TheNumber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mich richtig geschockt, auch wenn die erste halbe Stunde sich relativ zieht: die super Atmosphäre und die Szenen im Kinderzimmer machen den Film zu einem Horrorklassiker, den man gesehen haben muss.

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Antichrist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Deibel-Film schlechthin:gespenstisch,übernatürlich und vulgär!

In der Extended-Fassung eine besondere Freude,vor allem in HD,denn wenn ich an die einstige in Bild und Ton vermurkste Videofassung denke,wird mir aus ganz anderen Gründen übel,besonders die frühere unpassende deutsche Synchronstimme von Regan war ein Greuel.Aber all das konnte natürlich auch in der Vergangenheit nicht die große Qualität des Films beeinträchtigen - kurz:ein Horror-Kunststück,Friedkins bestes Werk,wie ein Griff in den Schritt.

Die gruseligen Traumbilder des Paters ängstigen mich noch in der Gegenwart,und die filmische Umsetzung der"Besessenheit" eines Mädchens gelang meines Erachtens erst wieder viele Jahrzehnte später,nämlich im deutschen "Requiem".

Gut zu wissen,an welche Institution ich mich wenden muß,falls in meiner Umgebung eine Austreibung vonnöten ist.
Lieblingszitat:"Sind Sie irgendwie konfessionell gebunden?"
Oder zum Beispiel:"Weißt Du,was sie getan hat,Deine geile Tochter?!"
Eines geht noch:"Toller Tag für einen Exorzismus!"

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