Der Exorzist

The Exorcist (1973), US
Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 15.03.2001

7.5 Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
8817 Bewertungen
79 Kommentare
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von William Friedkin, mit Ellen Burstyn und Max von Sydow

Von der Erstaufführung an war Der Exorzist ebenso beliebt wie umstritten als ein bahnbrechender Klassiker, der viele Filme beeinflusste und auch noch heute die Zuschauer schockiert und verstört. In der grausig-realistischen Geschichte geht um ein unschuldiges Mädchen, das von einem grässlichen Wesen besessen ist. Die Mutter versucht ihm verzweifelt zu helfen und wird von zwei Priestern unterstützt – der eine ein Zweifler, der andere ein Fels des Glaubens. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen das absolute Böse auf.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Der Exorzist

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Nicht nur als stilistisch sehr stimmiger Horrorfilm, der mit großartigen Bildern überzeugen kann nach wie vor spannend, sondern vor allem auch als Zeitdokument, dessen Wucht und Erfolg sich wohl nur im Kontext der frühen 70er Jahre in seiner Wirkung so völlig begreifen lässt.

Denn unter der paranormalen Oberfläche steckt die kaum verhohlene Panik der Elterngeneration die ihre Kinder nicht mehr versteht. Mitten in der sexuellen Revolution, der Studentenbewegung, der Vietnamproteste war der Exorcist die ideale Projektionsfläche für all die bürgerlichen Ängste der Eltern, die nicht verstanden wie sich ihre süßen, braven Kinder plötzlich in sexuell agressive, verkommen aussehende, gotteslästernde und fluchende "Monster" verwandeln konnten. Wenn Ellen Burstyn dem Priester entgegenschreit sie wisse, dass "das Ding da oben nicht meine Tochter ist", dann sprach sie damit wohl vielen Müttern aus der Seele, deren Weltsicht damals gehörig zusammengebrochen…

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Batzman

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Ich mag beide ziemlich gleich gerne und hab mir beide gerade wieder auf BD nachgekauft. Und das Omen hat sicher die creepigere Musik. Und Omen ist mehr silly fun, während Exorcist mit seiner muddigen Message ja doch etwas schwierig bleibt.


Magnesium

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patcharisma:Schön das Omen dir gefällt,aber verlang das bitte nicht von jedem mit deinem aufdringlichem Versuch Aufmerksamkeit zu eregen.Denn das sind 2 paar verschiedene Schuhe.Die Geschmäcker sind verschieden und das sollte auch nur Individuell betrachtet werden!Versuch nicht den Rest der Welt von deiner Betrachtungsweise zu überzeugen sondern übe konstruktive Kritik!Der Exorcist ist für mich immer noch die Mutter aller paranormalen/antichristlichen Verfilmungen!Noch nie wurde Gut und Böse so agressiv dargestellt und das macht den Film einzigartig in dem Genre!Nicht die Gewalteffekte,nicht die Special Effekts sind es die den Film so bängstigend machen sondern der Spagat zwische Gut und Böse,denn nur die Realität ist noch Böser!


Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.5Schwach

"It's the power of Christ! The power of Christ compels you!" -

Friedkins sechster Film, der in seiner formalen Fehlerfreiheit zwar auch heute noch gehobenen Ansprüchen standhalten dürfte, gleichzeitig aber auch in selten gesehener Penetranz den reaktionären Gestus eines kompletten Subgenres hochhält, und dessen Verortung als Ideologiekino mindestens die gleiche Berechtigung besitzt, wie seine Kategorisierung als Horrorfilm.

Mit dem Aufgreifen und Erschaffen eines symbolisierten Coming-of-age-Szenarios beweist THE EXORCIST zwar so etwas wie Originalität, griffen doch zahlreiche spätere Genrewerke auf ähnliche Mechanismen und Konstruktionen zurück, um den Eintritt in die Adoleszenz mit fantastischen Metaphern filmisch verarbeiten zu können, die konservative Finalität dieser Bewältigungsfantasie in Form einer Spukgeschichte ist aber trotzdem nahezu einmalig.
William Friedberg zieht aus seinem Überbau andere Schlüsse als thematisch ähnliche Erzählungen;…

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 49 Antworten

Hitmanski

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Noch nicht; er hat's mal probiert, aber der zahlt so wenig für meine Seele und das Image ist so schlecht.


patcharisma

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Was soll die überflüssige Diskussion da? "Das Omen" ist und bleibt die Nr.1 - für immer!



Kommentare (77) — Film: Der Exorzist

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Puebleau

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Bewertung9.5Herausragend

In der Musik wie auch beim Film hab ichs am liebsten atmosphärisch, dunkel und blasphemisch. Mein 666ster bewerteter Film sollte da natürlich was besonderes sein; und eben das war "der Exorzist" auch, zumal er alle angeführten Kriterien vollkommen erfüllt. Dass ich dieses knapp 40 Jahre altes Machwerk erst heute gesehen habe ist für einen Horrorfilmfan ein Versäumnis und eine Offenbarung zugleich, denn mit seiner perfekten Inszenierung hat er mich soeben voll erwischt. Ich lasse die Eindrücke gerade zu ner Platte von Mayhem auf mich wirken und muss zugeben, dass ich aus dem Film eine Form von Amusement ziehe, die vom Regisseur nicht beabsichtigt und für die Kinodeserteure von damals nicht nachvollziehbar ist. Das Mädchen, das Sprachzentrum und Libido nicht mehr unter ihrer Kontrolle weiss, hat meiner Meinung nach die epischsten Punchlines der Filmgeschichte geliefert.

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blockbusterandmore

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Regan: "Deine Mutter lutscht Schwänze in der Hölle!"

Von jeher haben sich Autor Peter Blatty und Regissseur William Friedkin relativ wage zu ihrem Schaffen "Der Exorzist” geäußert. Und es wurden kleine Unterschiede in der eigenen Auffassung zum Werke deutlich. Während Blatty "Der Exorzist” zu seiner Zeit als gelungenes Achterbahn Kino einstufte, welches sich auf der tiefen, unbewußten und Freudschen Ebene mit dem Sinn und Zwecks des dar seins von gute und böse befaßte, welches auf die spirituellen Mächte im Universum zurückzuführen ist, regte Friedkin seit je her eine leicht alternative Diskussion an: "Jeder sieht im Exorzisten , was er bereits ins sich hat..." Es ging Friedkin darum auszudrücken, das der Mensch der Mensch ist, das gut und böse im Menschen gleichermaßen wachsen und gedeihen können. Und der Mensch alleine durch seine Taten zeigen würde, in welche Richtung er tendiert, ob zum guten oder zum schlechten. In einem Punkt sind sich Blatty und Friedkin sicher: am Ende des Lebens kann die Erlösung für einen jeden stehen. Gott ist existent. Wie man Gott begegnet, bleibt jedem selbst überlassen. Ob im guten oder im schlechten.

Unbestritten ist, das "Der Exorzist” nach x-mal wiederholtem sehen und dem Fortschritt der technischen Visualisierung aus heutiger Sicht bereits einiges an Potential und Schockeffekten eingebüßt hat. Manch einer mag dem Film auch reaktionäre Tendenzen vorwerfen, die auch nicht von der Hand zu weisen sind. Und mag "Der Exorzist” im Zuge unserer Weltanschauung, unserer modernen Gesellschaft, unseren heutigen Erziehungsmethoden auch nicht mehr up to date sein, ihn in unseren heutigen, zeitlichen Kontext einpressen zu und einfach nur nach heutigen Maßstäben beurteilen wollen kann nicht funktionieren. Vielmehr muß man einfach reell bleiben und diesen Kultfilm mittlerweile aus zeitgenössischer Perspektive betrachten. Man kann sich ein interessantes Bild davon machen, wie die durchschnittliche klein- und spießbürgerliche Welt der 70er Jahre wohl ausgesehen haben mag. Gewisse gesellschaftliche Dinge, Vorstellungen und Ansichten von Moral und Ideologie sind einfach nun mal entsprechend vorhanden / dar gewesen bzw. Willam Friedkin ist im Spannungsaufbau, im auf die Spitze treiben der Geschichte und in Punkto Inhalt etwas außergewöhnliches gelungen. In völliger Ruhe und Gelassenheit erhält das "Böse” Einzug in die Gesellschaft, manifestiert sich nichtsahnend in der kleinen Regan. Im Angesicht der Normalität und der erstmal vorherrschenden Harmonie der Gesellschaft kristallisiert sich im nachhinein das absurde, böse und zerstörerische heraus.

"Der Exorzist” verkörpert aus heutiger Sicht als mittlerweile zeitloses Porträt der 70er Jahre die Vorstellung einer längst vergessenen Moral und bestimmter, damals vorherrschender Konventionen. Mittlerweile ist Friedkins und Blattys Schaffen zu einer Widerspiegelung damaliger innerer Ängste der Erziehungsberechtigten geworden, für die es eine Horrorvorstellung gewesen sein muß, wenn die eigenen Kinder zwar die eigene Sexualität entdecken, aber mit dieser im Zuge und Sinne geltender Maßstäbe nicht gesund umgehen würden. In den 70ern grassierte die Angst vor einer neuen sexuellen Gesinnung, diese Gesinnung brachte das eigene Denken, die Vorstellung von Moral und den gesellschaftlichen Konventionen in arge Bedrängnis. Der innere Dämon Regans vermittelt die Botschaft, das so etwas wie sexuelle Unschuld nicht existiert, weder beim Nachwuchs noch bei der restlichen Familie. Friedkin konfrontiert den Betrachter mit drastischen Schockmomenten, die den inneren Konflikt in Bezug auf die eigenen Vorstellung der Moral und vorherrschender Konventionen gnadenlos offenlegen. Man kann nicht flüchten, sich abwenden, der innere Dämon Regans hält dem Betrachter den Spiegel vor das Gesicht. Jeder Mensch ist für sein tun und handeln selber verantwortlich. Ob im guten oder zum schlechten. Und das innere böse, genau wie das gute, ist immer allgegenwärtig. Laut Blatty auf Grund unerklärbarer Mächte / eines unerklärbaren Phänomens. Gegen das böse mögen die Wissenschaft, die eigene Logik, die Moral, die erzieherische Vernunft und der eigene Verstand manchmal nichts auszurichten. Die Folgen werden schonungslos aufgezeigt. Der Glaube an die Werte des Menschen, an den eigenen Fortschritt, an die Möglichkeiten der Technologie, ja sogar an die eigene Medizin, mit den aus heutiger Sicht antiquiert wirkenden Behandlungsmethoden, hat bei Friedkin und Blatty ausgedient.

Fazit: Während es William Friedkin im Exorzisten mehr um die Erschütterung der Grundfeste und Werte der damaligen Gesellschaft ging, die sich ihres eigenem irrationalem Denken nicht bewußt war, aber ihre Ansichten als unumstößlich und modern verkaufte, befaßte sich Blatty im inneren mit den religiösen Aspekten von gut und böse, mit dem Kampf konservativer Werte gegen das böse. Beide Ansichten kamen in "Der Exorzist” zum tragen. Friedkin kratzt an der Ideologie, während Blatty den Kampf gegen die Auflehnung der Gesellschaft zentralisiert und den religiösen Mythos hinzufügt (damit der Kampf gewonnen werden kann). Friedkin entzaubert den religiösen Mythos aber wieder. Das böse steckt im jeden Menschen. Dem bösen ist, selbst nach dem Regan befreit wurde, mit religiösen Ritualen nicht beizukommen. Das böse ist nicht endgültig besiegt, sondern nur verbannt. Der Glaube am religiösen Praktizismus hat ausgedient, der Glaube wird zu einem Aberglauben. Der Glaube ist ein Gefühl der Sicherheit, das die Menschen sich selbst geschaffen haben. Und dieses Gefühl wird in "Der Exorzist” bis in die Grundfesten erschüttert... Vom heutigem Standpunkt aus betrachtet ist "Der Exorzist” ein immer noch ausgezeichneter bis sehenswerter "Kult” Film und gehört zu den besten Filmen aller Zeiten. Schauspielerisch wäre heute noch mehr drin, aber who cares... Und im Angesicht moderner Kino Nachzügler, die sich der gleichen Thematik annehmen, ist der Exorzist diesen auch heute noch im Punkte Glaubwürdigkeit und Härtegrad voraus.

"Sieht aus, als hätte ich ein fremdes Schamhaar in meinem Gin." – "Wie war das bitte?" "Sowas hab ich ja noch niemals erlebt."
"Die Sau gehört mir!"
"Lass dich von Jesus ficken!"

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Teezy123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kaum ein anderer Film verdient die Bezeichnung "Horrorfilm" wohl mehr als "Der Exorzist".
Und wenn der Film auch fast 40 Jahre alt ist, so hat er dennoch nichts an seiner Intensität verloren.
Linda Blair in ihrer wohl überzeugendsten Rolle.
Und ich kann es bestätigen, als ich ihn seinereit im Kino sah, sind die Leute wirklich haufenweise aus dem Kinosaal gerannt.
Und auch ich konnte drei Nächte nicht ruhig schlafen und nicht ohne unter mein Bett zuschauen und nicht ohne ein kleines Licht... ok, damals war ich allerdings auch 12 Jahre alt.
Aber selbst heute habe ich immer noch ein flaues Gefühl, wenn ich diesen Film sehe...
Fazit:
Großes Kino

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K4r0ttens4ft

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Deine Mutter lutscht Schwänze in der Hölle!?


Teezy123

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:-)))


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Aus der damaligen Sicht heraus betrachtet sicherlich geradezu revolutionär für dieses Genre, dennoch bleibt die Frage nach dem Wieso ungeklärt. Zudem sind fast sämtliche Handlungsstränge selbst im Director‘s Cut vollkommen unausgegoren und weitestgehend unspannend erzählt, sodass sie sich letztendlich als überflüssiges Beiwerk erweisen.
Lediglich Linda Blairs Rolle als Besessene, welche zwischenzeitig gedoubelt werden musste, ist als bahnbrechend zu bezeichnen und maskenbildnerisch natürlich absolut top, aber in der Summe des Ganzen zu wenig für einen guten zeitlosen Film.

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Kevkev1101

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der absolut beste Horrorfilm den es je gegeben hat. Ich denke das es auch keinen besseren mehr geben wird.
Wirklich sehr verstörend und brutal.
Was den Schauspielern abverlangt wird ist wirklich grandios.
"Der Exorzist" hat alles richtig gemacht. Klasse!

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geheimer333

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wuhu es ist Feiern angesagt! Das ist mein Film Nummer 500!!! YEAH!

Zum Film:
Ich war mir verdammt sicher, dass der Exorzist eher lächerlich für mich sein wird. In der Generation von Filmen wie Hostel, A Serbian Film ect. (Filme die mich nicht sonderlich geschokt haben), kann einen ein besessenes Mädchen doch keine Angst mehr einjagen. OH DOCH DAS KANN ES!

Der Exorzist ist ein rundum genialer Horrorklassiker, mit einer düsteren Atmosphäre und einem großartigem Score. Eine perfekte Mischung aus spannendem Thriller und extrem hartem Horrorschocker, wo man manchmal das Bedürfnis hat über den Bildschirmrand hinweg zu gucken (selbst meine Katze ist einige Male zusammengezuckt).

Ich muss sagen, dass ich die ersten 10 Minuten im Irak ziemlich unnötig fand, denn die Lebensgeschichte des alten Priesters ist nun wirklich nicht relevant. Die des jungen Paters, der Fachmann im Bereich Psychologie ist, ist dafür umso besser, denn sie ist perfekt um sie mit den Schockerszenen zu kombinieren.
Doch das was den Film so unglaublich gut macht, sind natürlich die Szenen mit Linda Blair im Bild. Jetzt mal ehrlich, wie kann ein so junges Mädchen etwas so gut spielen!? Und auch noch soetwas! Diese Augen, diese Mimik, sind einfach angsteinflößend. Die muss doch ein Trauma haben oder so. Auf jeden Fall ziehe ich meinen Hut vor ihr denn, kein anderer Schauspieler (außer De Niro natürlich) hätte das so hinbekommen, auch wenn er sich lange Zeit mit dem Hauptthema des Filmes, also dem Exorzismus, auseinandergesetzt und tausende von Büchern gewälzt hätte.

Der Exorzist ist auf jeden Fall ein würdiger fünfhunderster Film, ich habe mit Sicherheit die richtige Wahl getroffen.
Ich würde ja gute Nacht sagen, aber schlafen werde ich wohl nicht mehr...

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ihre-herrlichkeit

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Stimme Hoffmann 100% zu bzgl. der symbolischen Grundstimmung. Das ist mein absoluter Lieblingshorrorfilm, deswegen gab es wegen der Kritik zum Anfang kein Like, sorry. ^^


geheimer333

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Nagut... ^^


cruzha

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Bewertung9.0Herausragend

Besonders im Director's Cut ist Der Exorzist einer der großartigsten und packendsten Horrorfilme überhaupt. Hochgradig spannend, aufwühlend und schockierend, ausgezeichnet inszeniert und mit einem der größten Scores der Filmgeschichte. Einige Längen (was aber typisch für die Entstehungszeit ist) trüben den Genuss nur sporadisch. Ein großer, furchterregender Klassiker.

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the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Der exorzist ist ein Klassiker im Horrorgenre, ich habe in schon oft gesehen immer wieder gruselig und angsteinflössend.
Für zartbesaitete ist der Film aber nicht wirklich geeignet.

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nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Urvater der Exorzisten-Movies. Oft kopiert, doch nie erreicht (obwohl nicht alles, was danach kam, ein totaler Reinfall war). Schockmomente sind vorhanden, aber eher rar. Der Film zieht seinen Status aus der sehr gut erzählten Geschichte und der dichte Atmosphäre, die nach und nach aufgebaut wird. Auch beim Exorzismus am Ende des Films wird eine beeindruckende Schauspielleistung geboten. Man merkt dem Pfarrer und den restlichen Beteiligten die Erschöpfung und Resignation merklich an. Auch ein unvergessliches Bild: wie Megan mit unnatürlich nach hinten gebogenen Rückgrat auf Händen und Füßen die Treppe herunterläuft und am Ende fauchend Blut spuckt. Oder die Masturbationsszene mit dem Kreuz. Oder...ach, der Film strotzt einfach so von denkwürdigen Momenten. Auch auf subtiler Ebene wird gute Arbeit geleistet, zum Beispiel beim kurzen Aufblitzen der Fratze des Leibhaftigen an der Zimmerwand im Sekundenbruchteil eines Blitzes. Diese Momente werden mit solch einer Selbstverständlichkeit in den Film eingestreut, dass sie einem vielleicht erst beim zweiten oder dritten Mal erst auffallen. An diesen Klassiker kommt man eigentlich nur schwer vorbei. Bevor man so Dinge wie "Der Exorzismus der Emily Rose" oder sonstiges in den Himmel lobt, sollte man sich erst einmal das "Original" ansehen, wirken lassen und dann seine Meinung noch mal überdenken.

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Iubar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Klassiker, der absolut sehnswert ist...

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Hooded Justice

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Bewertung9.0Herausragend

Nach den vielen Exorzisten-Flops der letzten Jahre wie EXORZIST: DER ANFANG, DER LETZTE EXORZISMUS oder auch der aktuellste Vatikan-Schund THE RITE aus diesem Jahre war ich umso erstaunter, wie anständig man eine Exorzismus-Story verpacken kann. Die eben genannten Reinfälle zeigen genau das, was ihre (meiner Meinung nach) bekloppten Teufelsbesessenheits-Geschichten eigentlich auch nur hergibt und sind vor allem deswegen auch schlecht. DER EXORZIST hat eine ebenso blöde Story, funktioniert aber in erster Linie deswegen so wahnsinnig gut, weil eine wahrlich starke Umsetzung gelungen ist. Die befangene Atmosphäre zeigt Wirkung, die Charaktere erscheinen interessant und ausgearbeitet und die wesentlich besser zur Geltung kommenden Gruseleffekte gruseln. Dabei kommt einem primär durch die überragenden schauspielerischen Leistungen absolut nichts albern oder affig vor, auch wenn die Teufelsbesessene Regan manch „böse Wörter“ schreit und sehr schräge Taten vorführt – wie den legendären Spider-Walk oder die Aktion mit dem schüttelnden Bett.
DER EXORZIST gehört zu den spannendsten und unvergesslichsten Filmen des Horrorgenres und ist speziell auch für mich eine wahre Einzigartigkeit, die aus seinem Exorzisten-Kram was enorm Gewaltiges gemacht hat. Einwandfrei. Und völlig überraschend.

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hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Exorcist

"Der Exorzist" ist ein beeindruckender, spannender, schockierender, christlich angehauchter und unheimlicher Horrorfilm von William Friedkin aus dem Jahre 1973, der auf dem gleichnamigen Roman von William Peter Blatty basiert, der nebenbei auch das Drehbuch schrieb. "Der Exorzist" löste weltweit Diskussionen aus, sodass er des öfteren als blasphemisch und skandalös bezeichnet wurde, trotzdem wurde das Werk einer der erfolgreichsten Filme der 70er Jahre.

Die Story wurde recht einfach gehalten und ist schnell erzählt: Das junge Mädchen Regan lebt mit ihrer Mutter zusammen. Plötzlich bekommt Regan unkontrollierbare Aggressionausbrüche und Anfälle und es steht bald fest: Regan ist vom Teufel besessen. Also nehmen zwei Pater den Kampf gegen ihn auf.

Schon der Anfang mit einem Auftritt von Max von Sydow verkündet großes Unheil und lässt einen doch durch seine gruselige Stimmung eine gewisse Form von ratloser Angst empfinden, sodass der Anfang, meiner Meinung nach, einen gelungenen Einstieg in das Werk bietet und das bleibt auch so, denn der Film ist die ganze Laufzeit über mitreißend, jedenfalls empfand ich das so...die Spannung steigt zwar langsam, aber immer stetig, sodass sich der Spannungsbogen bis zum bahnbrechenden Finale zwischen den Priestern und dem Teufel auf dem Höhepunkt befindet.

Als nächstes zu den Darstellern, aus denen besonders Ellen Burstyn als liebevolle Mutter, die bei dieser Sache doch große Angst um ihre geliebte Tochter hat, sie spielt ihre Rolle sehr intensiv und einfach überragend zeigt sie ihre Angst. Auch die anderen Darstellen können noch auftrumpfen, wie ein stark spielender Jason Miller als Pater Damien Karras, der eigentlich durch schwere Schicksalsschläge vom Glauben abgefallen ist, zusätzlich spielt Linda Blair ihre Rolle der Regan, die vom Teufel besessen ist, für ihr Alter wirklich überzeugend und in einer Nebenrolle darf Lee. J. Cobb als Lt. Kindermann eine solide Leistung abliefern. Und selbstverständlich sollte auch nicht der einprägsame Auftritt von Max von Sydow als Pater Merrin vergessen werden, der das genaue Gegenteil zu Jason Millers Figur darstellt. Merrin ist ein Fels des Glaubens, jemand der sich an seinen Glauben klammert und Sydow spielt diesen Charakter mit seiner vollständigen Kraft. Jedoch finde ich seinen Auftritt viel zu kurz.

Die Inszenierung des Ganzen ist natürlich brillant.
Die Regie darf man als erstklassig bezeichnen, stets ist der Erzählstil bzw. das Erzähltempo passend gewählt, sodass man doch immer "am Ball bleibt" und sich der Film auf seine Art perfekt entwickeln kann.
Hervorheben sollte man noch die absolut genialen Schockszenen, die von der Inszenierung her aller erste Sahne sind und meistens pure Gänsehaut verursachen.
Auch die Kameraarbeit ist exzellent, sie erzeugt kraftvolle, unheilvolle, schockierende, aber auch symbolische Bilder der Extraklasse, auch wenn sie nicht immer genau oder sauber inszeniert wurden.

Interessanterweise muss ich zugeben, dass das Drehbuch von William Peter Blatty wirklich mutig geschrieben wurde, um jetzt mal zu den Dialogen zu kommen. Diese sind nämlich nicht gerade naja "sanft" geschrieben, meistens sehr vulgär und ein wenig anstößig, wenn der Teufel zum Beispiel Besitz von Regan ergreift. Wirklich sehr mutig, so mutig, dass das Drehbuch gleich mit einem Oscar geehrt werden musste. Sonst sind die aber auch recht gut niedergeschrieben.
Die Charaktere wurden in dem Masse recht solide gestaltet, auch wenn ich finde, das sie teilweise heute etwas "altertümlich" wirken können, das muss man aber jetzt nicht unbedingt negativ sehen, da man sie, nun mal "zeitgenössisch" sehen sollte.
Zu dem Ganzen gesellt sich dann noch ein sehr stimmungsvoller und spannungsfördernder Score.

Was man an "Der Exorzist" kritisieren könnte wäre die christliche angehauchte bzw. reaktionäre Handlung(ich sage nur:"Die Kraft Gottes") und dann das doch heute reaktionär wirkende Familienportrait der 70er Jahre, dennoch vergebe ich dem "Exorzisten", da man diese Aspekte "zeitgenössisch" sehen sollte.

Somit kann ich zum Schluss sagen, dass "Der Exorzist" der wohl beste Horrorfilm mit der Thematik des Exorzismus ist und ein echt schockierender Klassiker des Genres.

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ihre-herrlichkeit

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Das ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Entsprechend habe ich ihn schon sehr oft gesehen. Umso überraschter war ich, dass dieser Aspekt mir vorher noch nie aufgefallen ist. Eine Freundin sagte, dass sie glaubt, er würde den Teufel in seinen Freund mit dem Händedruck übertragen. Ich bin nicht der Meinung. Ich glaube, dass sollte nur als "ja" gelten. Schau es dir nochmal an und sag mir, was du davon hältst.


hoffman587

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Okay, mach ich.


TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Die ersten 40 Minuten sind enorm zäh, dann wird es allerdings nach und nach besser. Das Kind (Regan) liefert erstklassige schauspielerische Leistungen ab und einige Szenen sind überaus witzig. Die Story ist ganz nett und den Film kann man sich größtenteils ganz gut anschauen! Allerdings ist es mir etwas zu lang... Ich weiß aber noch, wie ich mich so mit 15/16 zusammen mit meinen Freundinnen total kaputtgelacht habe (F*** Jesus usw...) Also, gerade für das jüngere Publikum sehenswert!

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pufaxx

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Bewertung7.5Sehenswert

Fataler Arbeitsunfall: Priester segnet aus Versehen das Zeitliche.

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pufaxx

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[Diese Meldung aus dem Postillon-Newsticker musste einfach sein. http://www.der-postillon.com/search/label/Newsticker - Surftipp!]


ElMagico

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:D


Link36

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der film ist ein Klassiker und ih finde ihn eigentlich gut

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filmfreak23

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Bewertung6.5Ganz gut

Mag sein, dass der Film damals die Leute Schockiert hatte, aber mich ließ er bis auf ein paar wenige Szenen irgentwie kalt.
Ich weis nicht wieso.
Handwerklich ist er für damalige Verhältnisse Sensationell gut gemacht und die Gruseleffekte waren ganz nett, aber er konnte mich einfach nicht fesseln, sodass ich ganz gebannt vor dem Bildschirm sitze und mit den Personen mitfiebere.
Habe vielleicht vorher zu hohe Erwartungen gehabt, so von wegen "Der erschreckenste Film aller Zeiten".

Aliens von 1986 z.B. hat auch schon ein paar Jährchen aufm Buckel, bietet aber meiner Meinung nach eine wesentlich dichtere Atmosphäre und Spannung.
Ihm sieht man das Alter nicht so sehr/bzw. fast gar nicht an.

Aber wie gesagt meine Meinung!

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NiboraC

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich bin bei dem Film fasst eingeschlafen!
Ich fand ihn extrem langweilig! Klar ist er ein Klassiker und man sollte ihn gesehen haben, aber mhh ich werde vermeiden diesen langweiligen Film mir noch mal anzutun.

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dAJaro

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Owned! ;)


dracula007

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Ich bin immer noch für einen "Antwort gefällt mir" Button! ^^


KurAichan

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Bewertung6.0Ganz gut

Als Gruselig kann man ihn nicht bezeichnen,aber als interessant schon. Er hat so seine Schockmomente. Diesen Film muss man einfach mal gesehen haben,er ist Kult! Dafür dass er als erscheckendster Film aller Zeiten einst erklärt worden ist. ;D

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FordFairlane

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gruselig war er in den 70ern, jetzt ist das volk ja schlimmeres gewohntxDDD


Tyler Durden 22

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Bewertung3.5Schwach

Sorry aber ich fand den Film eher Langweilig als spannend oder sonst irgendwas. Die einzigsten guten Szenen sind wenn das kleine Mädchen am Rad dreht. Der Rest ist wie ich finde einfach nur öde!!

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---OMFG---

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Bewertung9.5Herausragend

Hat eine gute Story. Ist manchmal ein bischen spannend, und am ende seeehr erschreckent!

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Deepflight

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erschreckend im Sinne von gruselig oder von filmisch schlecht?^^


---OMFG---

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von gruselig ..


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