Der letzte Tempelritter
Season of the Witch (2011), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 24.03.2011
22 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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131 Kommentare
Keine
von Dominic Sena, mit Nicolas Cage und Ron Perlman
Es gibt Klamotten für jede Jahreszeit. Allerdings gibt es eine Zeit, in der nur genug Weihwasser in den Händen fähiger Exorzisten hilft. Das ist die Season of the Witch (zu Deutsch: Jahreszeit der Hexe), so der Originaltitel von Der letzte Tempelritter. Unsere vertrauenwürdigen Austreiber des Teufels werden im diesem Film gespielt von Nicolas Cage und Ron Perlman. Diese verkörpern die Kreuzritter Behmen und Felson, die genug haben vom sinnlosen Dahinschlachten Unschuldiger. Die beiden Freunde beschließen zu desertieren und nach England in ihre Heimat zurückzukehren. Dort finden die beiden allerdings nicht den ersehnten Frieden. Das mittelalterliche Europa ist fest in den Fängen der Pest. Die Ursachen für die Plage werden von den abergläubischen Menschen der Hexerei zugeschrieben. So finden sich die beiden Deserteure bald mit einer besonders prekären Mission betraut: Sie sollen eine angebliche Hexe in ein fernes Kloster bringen, wo sich die einzig bekannte Beschwörungsformel befindet, mit der die Hexe vernichtet und das Land von der Pest befreit werden kann.
“Season of the Witch”, so heißt neben einem bekannten Lied des Folk-Troubadeurs Donovan auch der dritte Film von Horroraltmeister George A. Romero. Mit diesem hat Der letzte Tempelritter von Dominic Sena allerdings nichts zu tun. Vielmehr gab der Regisseur, der mit Nicolas Cage schon für Nur noch 60 Sekunden zusammenarbeitete, an, Der letzte Tempelritter als Hommage an Ingmar Bergmans Meisterwerk Das siebente Siegel konzipiert zu haben. Hauptdarsteller Cage hingegen sah im Drehbuch eher einen lupenreinen Horrorfilm à la Roger Corman. Wie dem auch sei, die US-Kritiker hielten dem Film keine der beiden Bestrebungen zugute: Der letzte Tempelritter hat mit einem “Rotten Tomatoes” – Rating von 5% einen der schlechtesten Kritikerspiegel seit bestehen der Website. Dabei hat Der letzte Tempelritter eine durchaus beeindruckende Besetzung: Neben Perlman und Cage geben sich Ulrich Thomsen und Genrelegende Christopher Lee die Ehre. Letzterer hat immerhin schon in so mancher Genreperle aus der legendären Hammer-Studios mitgememacht. Die fanden die Kritiker zuerst auch nicht sonderlich gut. (KJ)
Mehr Bilder (19) und Videos (5) zu Der letzte Tempelritter
Cast & Crew
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Dominic Sena
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Nicolas Cage
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Ron Perlman
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Stephen Graham
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Ulrich Thomsen
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Stephen Campbell Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Debelzaq
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Claire Foy
Regie
Schauspieler
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Robert Sheehan
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Rebekah Kennedy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peasant Turk Girl
-
Christopher Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal D'Ambroise
-
Bragi F. Schut
- Genre
- Sword And Sorcery, Ritterfilm, Okkulthorrorfilm, Mysterythriller
- Zeit
- 14. Jahrhundert, Mittelalter
- Ort
- Europa
- Handlung
- Abgeschlagener Kopf, Abtei, Alpen, Besessenheit, Deserteur, Exorzismus, Fluch, Gefangenentransport, Gefangenschaft, Held, Hexe, Hexenverbrennung, Hexenverfolgung, Hexerei, Kloster, Mitleid, Mädchen, Pest, Ritter , Schwert, Schwertkampf, Schwertkampf, Tempelritter, Täuschung, Weihwasser, Zauberei, Überlisten
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der letzte Tempelritter
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Trailer zum Film Der letzte Tempelritter
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Kritiken (17) — Film: Der letzte Tempelritter
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenHaha! Wer hat denn dieser aus der Zeit gefallenen Fantasy-Sause grünes Licht gegeben?! Hat man erstmal die viehisch schlechten Green Screen-Effektsequenzen der ersten zehn Minuten heruntergewürgt und die Lachtränen über Cages Gottschalk-Frise getrocknet, kann sich der geneigte Filmfreund mit einem ernsthaft präsentierten Brachialtrash anfreunden; gar nicht mal unfreiwillig komisch, sondern so sympathisch um Seriösität bemüht wie die vergleichbaren Guilty Pleasures THE 13th WARRIOR und KRULL. Die Ambiguität der Ausgangssituation - Hexe oder nich - sorgt hin und wieder gar für wohliges Unbehagen. Cage hängt sich voll rein, so isser halt, und der zuverlässige Ron Perlman gibt den massigen Sidekick mit leichtem Augenzwinkern. Altmodische Gruselunterhaltung ist das für den inneren 12jährigen, der ja manchmal auch was zu Beissen haben will. Und ein Priester erhält seinen ganz persönlichen "We're gonna need a bigger boat"-Moment!
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FlintPaper 2012/03/14 09:18:05
Antwort löschenMwahaha....aber nö. Das fand sogar der innere 6jährige nicht mehr komisch, wobei Cages Frisur schon haarscharf ist. Aber darüber konnte ich mich leider nicht den ganzen Film amüsieren. 13th Warrior und Krull sind ja wohl WESENTLICH lustiger, bzw. sogar besser :P. Verstehe außerdem "garnicht mal unfreiwillig komisch" und "sympathisch um Seriösität bemüht" nicht: Wenn der Film so sehr um Ernsthaftigkeit bemüht ist (was er tut), warum ist er dann NICHT unfreiwillig komisch (was er ist, nur nicht ausreichend lang genug).
Julio Sacchi 2012/03/14 09:27:48
Antwort löschenWeil er zwar grundsätzlich trashig, aber nicht total gurke ist. Aber ich gehöre eh nicht zu den Anhängern des "so schlecht daß er wieder gut ist"-Gemeinde oder zu denen, die "Partyfilme" zum "Ablachen" wollen.
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FlintPaper 2012/03/14 09:59:40
Antwort löschen"so schlecht daß er wieder gut ist" ist ja auch abgedroschen und Partyfilme sind ein Widerspruch in sich. Der einzige Unterschied wäre wohl, dass ich Season of the Witch sehr wohl "total" gurke finde. Aber das sind alles sehr komische, schwammige Begriffe. Fakt ist, ich fand ihn nicht lustig genug und leider auch nicht spannend genug.
lieber_tee 2012/03/14 14:41:12
Antwort löschenAlso ich fand die herum hopsenden Zombie-Mönche am Ende "wahre" Filmkunst. Schön das hier jemand dieses Werk entsprechend wertschätzt.
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDie Kritiken zu Der letzte Tempelritter sind größtenteils negativ und das leider zurecht. Der Film hat keine wirkliche Story, die Effekte sind auch nicht wirklich State-of-the-art und dem Film fehlt es generell an jeglichem Tiefgang, den man mit Kreuzrittern, die wegen der Schrecken der Kriege desertieren, Hexenverfolgung und Kirchenkritik leicht hätte schaffen können. Kritik an der Kirche und an den Kreuzzügen hätten stärker hervorgehoben werden müssen und die Horror-Elemente hätten gruseliger sein müssen, was bleibt ist ein typischer Fall von “nix Halbes und nix Ganzes”, den man sich mal im Fernsehen anschauen kann, wenn nichts anderes läuft.
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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...
Kommentar löschenErreicht der Film beinahe unterhaltsame B-Movie Qualitäten, bleibt er vollständig unter etwaigen Erwartungen zurück. Ein mageres Schauspiel, schlechtes Drehbuch und seltsame Special Effects lassen Nicolas Cage ein weiteres Mal in fahles Licht rücken. Dass er auch anders kann, zeigte er bei "Kick Ass". Es bleibt zu Hoffen, dass er mit "Ghost Rider 2" besser fährt, als er mit "De[m] letzte[n] Tempelritter" geritten ist.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Dominic Sena lässt im Wiederschein der Fackeln die alten Verkrüppelungen eines Okkult-Thrillers wieder auferstehen. Dabei zeigt er sich in allen Bereichen unentschlossen; denn „Der letzte Tempelritter“ könnte auch als Historiendrama oder als Action-Film durchgehen.
Von jedem etwas, so soll es dann auch sein. Nach einem langen Gemetzel folgt ein straffer Mittelteil, der sich in einem bombastischen Showdown entlädt. [...]
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDer letzte Tempelritter ist genau was man erwartet, wenn man heutzutage einen Film von Nicolas Cage sieht: Ein billiger Schnellschuss mit wenig Atmosphäre, aber hohem Trashanteil. Die Story ist wenig spannend und hölprig und die Inszenierung krampfig und unausgegoren. Lediglich die solide Buddy-Chemie zwischen Nicolas Cage und Ron Perlman rettet den Film in den akzeptablen Unterhaltungsbereich. Aber empfehlen kann man den halbgaren Genremix natürlich dennoch nicht.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] "Der letzte Tempelritter" ist nicht so schlecht, dass er Spaß machen könnte, er ist einfach nur ganz normal schlecht. Und damit ohne Belang selbst noch für Cage-Fans, die von ihrem Schulden abtragenden Lieblingsschauspieler mit großer Konsequenz zu Jüngern des Camps konditioniert werden. [...] Der Film bringt zweifelsfrei die eine oder andere amüsante Anlage mit sich, aber aus irgendeinem Grund möchte Regisseur Dominic Sena die hanebüchene Geschichte mit erzählerischem Ernst und weitgehend konventioneller Inszenierung aufziehen. Er mag seine heldenhaften Figuren nicht für Ulk ausgestellt wissen und scheint den ganzen drögen Fantasy-Mumpitz offenbar spannend zu finden. [...] Die wenigen Schlachtszenen werden allesamt für die Exposition zusammenmontiert, und als besonders unabenteuerlicher Höhepunkt des Films muss doch tatsächlich die unspektakuläre Überquerung einer Hängebrücke herhalten - eine Szene, die bemüht zum großen Spannungsmoment aufgeblasen noch nicht einmal für einen halbwegs anständigen Schauwert zu gebrauchen ist. [...] Das klobige Resultat von "Der letzte Tempelritter" erklärt sich letztlich wohl nur aus der katastrophalen Produktionsgeschichte.
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Janus Winter 2011/03/25 18:45:57
Antwort löschenNic Cage hat Schulden? Das erklärt einiges. Offensichtlich ist der sich für keine Rolle mehr zu Schade. Seit LEAVING LAS VEGAS hat er eigentlich nur noch in 8MM überzeugt. Schade um das Talent!
Mr Vincent Vega 2011/03/25 18:49:48
Antwort löschenEinspruch! Cage hat in BAD LIEUTENANT bisher eine seiner besten Leistungen gezeigt. Und auch im WICKER-MAN-Remake dreht der Mann so dermaßen auf, dass einem die Camp-Regler durchbrennen. Ich liebe ihn.
Janus Winter 2011/03/26 04:22:38
Antwort löschenSchade, dass man hier keine Bilder posten kann...
http://pokato.net/1675,You-know-child---Im-pretty-famous-Have-you-seen-any-of-my-movies
Hab ich beides nicht gesehen. Ich bin eigentlich ein NC-Fan, aber GHOST RIDER hat mich nachhaltig geschockt. Das war würdelos. Seine Rollenauswahl ist so unambitioniert und lieblos, dass ich nur noch Dollarzeichen in seinen Augen sehe und nichts weiter.
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Mr Vincent Vega 2011/03/26 16:03:26
Antwort löschenGeht mir nicht so. Gerade KICK ASS, aus dem die Bilder ja stammen, ist ein weiteres Beispiel aus jüngster Zeit, in dem Cage brilliert.
der cineast 2011/03/28 18:11:20
Antwort löschenSchaut mein Foto an und ihr kennt meine Meinung zu ihm. Er ist mein Papa. :)
R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de
Kommentar löschenMag man sich in der ersten Stunde noch ob der dümmlichen Dialoge, des schlechten Timings und des billigen Looks des gesamten Films gruseln, steht im zweiten Abschnitt handfeste Action im Vordergrund. Das alles ergibt in der Masse ein so amateur-stümperhaftes Bild, dass die alte Weisheit wieder greift: So schlecht, dass es fast schon wieder gut ist.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenAls merkwürdigen Genre-Hybrid hat der actionerfahrene Regisseur Dominic Sena Bragi F. Schuts Drehbucherstling Der letzte Tempelritter umgesetzt. Entsprechend orientierungslos ziehen die Helden übers Land. [...]
Kult? Nein! Camp? Schon eher. Fazit: Mediokre Mittelaltermär.
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Anna Rudschies: Outnow.ch Anna Rudschies: Outnow.ch
Kommentar löschenKritikerin Pauline Kael hat geschrieben: "Filme sind so selten grosse Kunst, dass, wenn wir grossartigen Trash nicht zu würdigen wüssten, es kaum einen Grund gäbe, überhaupt an Kino interessiert zu sein." In diesem Sinne ist Der letzte Tempelritter ein ausserordentlich interessanter Film. Nicolas Cage tritt hier wieder einmal so auf, als ob er die Worte "Understatement" und "subtil" noch nie im Leben gehört hätte. Doch gerade sein übertriebener Hundeblick und seine überschwängliche Entschlossenheit geben dem Film Witz, wenn auch eher unfreiwillig.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDas macht richtig Spaß: Nicolas Cage und Ron Perlman sind als Ex-Kreuzritter auf heiliger Mission. Es wird gemetzelt, gerätselt und etwas Buddy-Movie-Stimmung kommt auch noch auf. „Season of the Witch“ – der deutsche Titel „Der letzte Tempelritter“ dürfte kaum unpassender gewählt sein – ist eindeutig dem abgedrehten Fantasy-Bereich zuzuordnen und entfernt sich rasant vom anfänglichen Mittelalterepos. Dank der guten Schmalspurgeschichte, den charmanten Billigst-Effekten und einer exzellenten Atmosphäre bringt der Regisseur Dominic Sena hier das wonnige „Armee der Finsternis“-Gefühl zurück. „Season of the Witch“ ist bewusst unterhaltsamer Schrott mit dem neuen Trash-Patron Nicolas Cage. „We gonna need more holy water“! Genau.
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René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst
Kommentar löschenRegisseur Dominic Sena folgt in Der letzte Tempelritter stur den Vorgaben des aktuellen Blockbuster-Kinos und zwängt die gängigen Zutaten – ebenso farbenfrohe wie artifizielle Spezialeffekte, unübersichtliche Action-Sequenzen, sparsam dosierten Ekel-Horror – in den historischen Kontext. Er missbraucht die Ära der Kreuzzüge wie auch die Pest als Jahrmarkt-Kulisse für seine Spektakel, nicht als konkreten Ort der Handlung.
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Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenDie erste Drehbuchfassung zu "Season of the Witch" enstand bereits 2000, drei Jahre später kümmerte sich Regisseur Dominic Sena um die Filmrechte, nach einigem Hin und Her wurde im Jahre 2008 dann auch in Nicolas Cage ein Hauptdarsteller gefunden. Im April 2009 wären die Arbeiten am Film eigentlich abgeschlossen gewesen, das Studio jedoch war mit dem Ergebnis nicht zufrieden und ließ unter der Regie eines Anderen zusätzliche Kampfszenen vor dem Greenscreen nachdrehen. Im Jänner 2011 kam nach dieser langen Zeit der Film endlich ins amerikanische Kino, doch solch lange Verzögerungen sind eigentlich immer ein schlechtes Zeichen, was die Qualität des Endproduktes betrifft.
Nun, obwohl Kritiker den Streifen hauptsächlich furchtbar fanden, spricht ein weltweites Einspielergebnis von bisher 71,6 Millionen bei Produktionskosten von 40 Millionen Dollar doch für einen gewissen massentauglichen Unterhaltungswert des Filmes. Und so ist es dann auch. Hier wird solide, atmosphärisch dichte Spannung geliefert, ohne neue Ideen aber dafür wird hier das Altbekannte ohne größere Schwächen und von einem sichtbar erfahrenen Regisseur präsentiert.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenFür „Season of the Witch" hat „Nur noch 60 Sekunden"-Regisseur Dominic Sena all die üblichen Mittelalter-Abziehbilder mit einem kräftigen Schuss Fantasy abgeschmeckt und zu einem insgesamt eher faden Abenteuergebräu vermischt, das auch Hauptdarsteller Nicolas Cage nicht mehr ins solide Genremittelfeld hinüberretten kann.
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenBis jetzt gab es ganze Genres von schlechten Nicolas Cage – Filmen – schlechte Actionstreifen, schlechte Apokalypsen-Thriller, schlechte Comic-Eskapaden – und nun scheint Season of the Witch ein neues Genre zu erfinden: schlechtes „mittelalterliches von Dämonen bessesenes – Abenteuer mit billigen Witzeleien“. Der Film hat Videospiel-Spezialeffekte aus der Hölle, plus Ritteraction, plus Cage mit einer langen Haarmähne, die er offenbar fälschlicherweise in die Waschmaschine gesteckt hat.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenSeason of the Witch ist nahe dran zur Kategorie „so schlecht, dass es wieder gut ist“ zu gehören. Schlussendlich ist der Film jedoch einfach nur miserabel, und somit ein früher Kandidat für einen Platz in der Liste der zehn schlechtesten Filme des Jahres 2011.
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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post
Kommentar löschenSeason of the Witch sieht so aus, als hätte man ihn komplett auf dem verbliebenen Set von Die Ritter der Kokosnuss gedreht. […] Regisseur Dominic Sena spart sich den Großteil seines Effektbudgets für die finale Szene auf. Diese ist dann auch viel cooler als alles was wir in den ersten 80 Minuten zu sehen bekamen.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenDie echte Plage ist der Film selbst. Ein Sci-Fi Mischmasch aus mauer Geschichte und noch schlechteren Spezialeffekten. Regisseur Dominic Sena erlaubt seinen Schauspielern ihre Dialoge in unfassbaren Akzenten vorzutragen, die zwischen Fake-Britsch und erfundenem Jersey Shore schwanken. […] Anstatt einer Kritik verdient Season of the Witch einen Pflock ins Herz. Stirb, Monster, stirb.
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Kommentare (114) — Film: Der letzte Tempelritter
Kommentar schreibenBAD.B. 2012/05/27 18:33:55
Kommentar löschenoh mann ey der letzte wirklich letzte scheiß !!
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the assassin 666 2012/04/28 15:27:58
Kommentar löschenAb der Reise nimmt der Film auch Fahrt auf er wird zunehmend düsterer und okulter was ihm ein paar Horrorpluspunkte einbringt... die Atmosphäre im Wald und zum Schluss in der Kirche fand ich gelungen, dafür fand ich die erste Hälfte eher lau und im ganzen fand ich den Film in sich wenig stimmig. Dennoch gibts für die Besetzung und die Ausstattung ein
"ganz gut" und ein .... :)
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Muskowski 2012/04/20 15:27:27
Kommentar löschenIch glaube, viele, die den Film schlecht finden, sind an ihrem Anspruch gescheitert. Klar, erwartet wird ein Meisterstück, aber wenn man ihn aus der Ecke Trash-Horror-Action-Fantasy sieht, ist er herrlich. Ich verwise auf die D&D Filme. Wenn man also das Genre für sich betrachtet, ist er akzeptabel, sogar mehr als das. Er bietet eine in diesem Genre übliche Storyline, nichts gänzlich Neues also, aber hier zählt die reine Unterhaltung, und die habe ich gehabt. Und sicher wird der Streifen öfter an einem Trash-Thursday bei mir laufen. Das Cage schon bessere Filme gemacht hat, ist unbestritten, aber jeder Film sollte als eigenständiges Werk betrachtet und mit einem für die Sparte des Films üblichen Maßstab beurteilt werden.
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Nanni_Vitale1977 2012/04/10 16:09:25
Kommentar löschenAbsoluter Schwachsinn. Die guten Zeiten Nicolas Cage sind echt vorbei.
Der Trailer ist schon ziemliech irreführend, aber der Film ist einer der schlechtesten, die ich kenne. Je länger der Film geht desto abstruser wird er. Die Krönung ist das Ende mit seinen schlechten Effekten (nicht das sie vorher im Film besser waren...) und den Spruch: "Wir brauchen mehr Weihwasser".
Ehrlich der Hätte dieses Machwerk nicht besser gemacht...
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Pablo.CH 2012/03/28 09:07:40
Kommentar löschenNennt mich verhext aber so schlecht ist der letzte Tempelritter nicht. Klar ist die Story einfach gestrickt aber mit ein paar Ron Perlman Sprüchen, düstere Optik und guter Action ist der Film sehr unterhaltend.. Der letzte Tempelritter nimmt uns auf eine Reise mit, vorbei an Pestverseuchten Städten, über morsche Brücken bis zu Flugdämonen und Krabelmönchen..
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Jason Bourne 2012/03/18 16:02:13
Kommentar löschenMit ,,Der letzte Tempelritter'' entführt uns Nicolas Cage in das Europa des 14 Jarhunderts in dem die Pest wütete und die Jagd auf Hexen gang und gebe war. Dominic Sena inszeniert hier ein schwaches Drehbuch bei dem das Ergebniss dann aber doch nich ganz so schlimm ist wie ich vorher gefürchtet habe.
Eigentlich sollte der Film schon im März 2010 in die US-Kinos kommen. Aber erst im Januar 2011 feierte er seine Premiere. Grund war das bei Preview-Screenings nur verhaltene bis schlechte Reaktionen erzielt wurden. So wurde Dominic Sena durch Brett Ratner ersetzt um einige Nachdrehs zu machen. Das Ergebnis ist dadurch aber eher so das man sich fragt ob Sena's Version nicht doch die bessere war,
Kreuzritter Behmen verweigert seinem Kirchenherrn den Befehl und wird gemeinsam mit seinem getreuen Begleiter Felson vom Kardinal von Marburg dazu verdonnert, ein Bauernmädchen in eine entlegene Abtei zu bringen. Bei ihr soll es sich um die Hexe handeln, die Schuld an der grassierenden Pest trägt; nur in der Abtei kann sie zerstört werden. In Begleitung weiterer Söldner bricht der skeptische Behmen auf. Schnell muss er feststellen, dass das Bauernmädchen wohl nicht so unschuldig ist, wie er geglaubt hat.
Die 40 Millionen Dollar produktion basiert auf einem Skript von Bragi Schut das dieser im Jahr 2000 verkauft hatte. Aber erst im Jahr 2008 tat sich was. Nicolas Cage wurde für die Hauptrolle gewonnen
Dehorte waren Ungarn, Kroatien und Österreich.
Dem Film ist viel harte Kritik entgegen geschlagen aber so schlecht ist ,,Der letzte Tempelritter'' eigentlich nicht. Technisch ist es beste Unterhaltung mit guter Action und düsteren Bildern. Die größte Schwäche die der Film hat ist die Frage ob das Mädchen Übernatürlich ist oder nicht. Diese Frage wird viel zu offensichtlich behandelt. Das Monster am Ende wirkt hier auch nicht wie es soll und erinnert zudem an die Inkarnation von Sardo Numpsa aus ,,Auf der Suche nach dem Goldenen Kind''
Cage geht gewohnt cool zur Sache, wobei dem Film mehr Humor nicht geschadet hätte.
,,Der letzte Tempelritter'' ist sicher kein Pflichtfilm. Der Film bietet eine zu einfache Geschichte und Stereotype Charaktere. Dafür versteht er sich als nettes Fantasy-Abenteuer das für den DVD Abend eine gute Wahl ist und danach auch schnell vergessen sein wird.
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olm1998 2012/03/11 17:21:15
Kommentar löschenFür mich einer der besten Abenteuerhistoryfilme !
leider wird er erst zum ende spannend; den Anfang kann man eigentlich wegschneiden da er uninteresannt ist!
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unknown identity 2012/05/25 14:29:58
Antwort löschenhistory sucht man in diesem Film vergeblich !
metal1bob 2012/03/01 20:02:28
Kommentar löschenHat man sich damit arrangiert, dass die Steiermark über eine scharfriffige Küste verfügt, der Regisseur sich wohl einen Abenteuer-Mystery-Exorzismus-Baukasten aufm Flohmarkt geschnappt hat und Ron Pearlman so aussieht, als hätte er eine Schüssel Müsli mit Botox statt Milch zum Frühstück verputzt - dann ist der Film bei weitem nicht so schlecht, wie erwartet. Klar ist hier alles Standard und ich gebe zu, ohne das Mitwirken von Frisurenritter Nic Cage hätte ich mir den Quatsch niemals angesehen. Unterhaltsam ist das aber von Anfang bis Ende, trotz enormer Vorhersehbarkeit baut sich Spannung auf und optisch ist das auch sehr schick. Schade nur, dass abgesehen vom Anfang kaum bis gar keine Schlachtenszenen gezeigt werden, die waren echt gut gemacht. Besser als sein Ruf und damit ein sehenswertes B-Movie mit treudoof dreinschauendem Nic Cage.
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Kris 2012/02/20 17:26:38
Kommentar löschenOh je, mal wieder so ein Fall: Keine Ahnung, warum ich diesen Film toll fand. Oder besser: Warum ihn jeder außer mir nicht so toll fand. Wirklich, ich fand diese herrlich trashige Horror-Historien-Fantasy-Abenteuer-Mischung sehr unterhaltsam, sogar mehr als das. Ich war begeistert. Klingt komisch, ist aber so.
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VisitorQ 2012/02/20 17:31:06
Antwort löschenEs gibt zur Zeit nichts besseres als das Kino mit Nic Cage. :D
Kreaexo 2012/02/20 18:33:24
Antwort löschenEs gibt genau 2 Gründe, weswegen man sich diesen Film ansieht: Nicolas Cage und Ron Perlman, das reicht. :D
xtheunknown 2012/01/25 12:53:56
Kommentar löschenda kopiert einer uwe boll. erinnert mich alles an bloodrayne und dungeon siege.
als rollenspiel geschichte mit bildern die dem fantasy fan gefallen dürften kann man sich den mal anschauen.
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francisdk 2012/01/08 15:09:21
Kommentar löschenIch habe mich sehr über den vielversprechenden Start des Filmes gefreut. Die ersten 20 Minuten sehen aus wie eine Neuverfilmung von "Königreich der Himmel" aus der Perspektive eines einzelnen Elite Soldaten. Die Story wird dann leider total absurd. Schlechte Fantasy die durch noch schlechtere Effekte dargestellt wird.
Schade, ich hätte es Nicolas Cage gegönnt mal wieder einen guten Film zu drehen, nachdem sein letzter bereits ein gefühltes Jahrzehnt zurück liegt.
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Umbringer 2012/01/02 01:59:17
Kommentar löschenPositiv:
- Schauplätze, Atmosphäre
- Die Messer und Harken schwingenden Mönchzombies =D echter Kracher, sehe ich zum ersten mal.
- Der Film zieht sich nicht sonderlich in die Länge
Negativ:
- Lahme, ätzende Sprüche und Dialoge.
- Unsympathische Hauptfigur (selbst wenn es nicht Nicolas Cage gewesen wäre!!!)
- Viele bevorstehende Ereignisse sind so extrem klar angedeutet das ein Großteil der Handlung vorhersehbar wird. Es ist immer schlecht wenn man schon vorher weiß was passieren wird was bei "der letzte Tempelritter" erbärmlich oft vorkommt.
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AsiaFreak 2011/11/23 18:45:24
Kommentar löschenEine gute Atmosphäre, annehmbare Effekte, solide Action und tolle Kulissen machen noch lange keinen guten Film, wenn das Drumherum nicht stimmt. Nicolas Cage und Ron Perlman agieren sichtlich gelangweilt, die Story des Films ist unausgegoren und löchrig wie ein Schweizer Käse, zudem wird man den Eindruck nicht los, als hätte man ohne Sinn und Verstand drauflos gedreht und im Nachhinein das Ganze puzzlemäßig zusammengesetzt. Einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Film dennoch nicht absprechen. Einmal anschauen reicht vollkommen!
PS: Weder der englische noch der deutsche Titel passt!
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jasmin2113 2011/11/20 23:34:14
Kommentar löschenJa, was ist es denn nun? Ein Horrorfilm? Ein Fantasyfilm? Ein Historienfilm? Man weiß es nicht genau.
Ron Perlamn & Nicholas Cage- normalerweise nichts gegen einzuwenden. Aber die Geschichte ist halt so uninspiriert. Man hat das Gefühl, alles schon mal besser gesehen zu haben, in anderen Filmen ausgelutscht und jetzt hier wieder reingepackt. Die Special Effects sind ermüdend schlecht, der (Achtung Spoiler!)
Dämon am Ende erinnert ein bisschen an das Getier, was sonst bei den Gebrüdern Grimm rumläuft und auch die Schlachten sind arg fad geraten (besonders der von Perlman gegen den Jungen). Es ist nicht alles schlecht, aber leider ist auch nichts gut genug, um eine bessere Note zu geben.
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Murphante 2011/11/15 22:07:17
Kommentar löschenDiesmal stimmt die Vorhersage und nehm ich dankend an...
Die Pest war wie ein Fluch über diesen Film ... oder noch besser wer hat solch eine Seuche hier erfunden ... man man ...
so hatte ich doch schon beim Trailer den Gedanken gehabt ... der Film kann doch einfach nix werden ... doch lachte mich die Stahlbox in der Videothek an und lud mich zum reinluschern ein ... nur brannte die Neugier in meinem Hirn weil man den guten Cage ja eigentlich nur aus Actionfilmen oder Ganoven - Filmen kennt ...
Ich sag nur "Bad Lieutenant" ... der Film war sooo geilooo :D
Naja war leider ein Fehlgriff gewesen und wird weiter gegeben ^^
Nette Effekte waren ja dabei und einzelne Szenen waren ja recht nett ... aber irgendwie waren manche Kameraaufnahmen so billig manchmal rübergekommen ... hmmm
da hat man schon besseres Feuer gesehen und härtere Schlachten ...
war ja mal ganz nett zu erfahren was es so für Kämpfe damals gab und das mit der Pest war ja damals nicht ohne ... aber so schleichte sich nicht nur die Pest umher sondern auch die Langeweile ... aber eisern und hart wie das Stahl der Klinge hab ich den Film bis zum Schluss durchgehalten und kann nur sagen ...
... das war ein echt mieser Film ... Nicolas Cage ...
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Pressley 2011/11/13 13:29:05
Kommentar löschenHier konnte man sich wohl nicht entscheiden ob Horror oder Historie.Und dann noch Cage mit Gesichtsfasching deluxe.Nichts für mich.
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diceman 2011/11/12 23:29:04
Kommentar löschen- "We need more Holy Water!"
Sympathischer Hochglanz-Fantasy-Schnokus nahe am Trash. Das knallige Opening ist zwar nicht besonders klug, nimmt es doch sämtliche, ohnhin nur marginal vorhandene Ambivalenz aus dem Hexen vs. Kirchenrebell-Diskurs, macht aber immerhin von der ersten Minute an klar worum es hier geht: nicht um dröge Authentizität und biederes Historien-Gewichse, sondern einzig allein um The Awesome Hair of Nic Cage vs. Bad Bitches From Hell, und zieht das so konsequent und stilsicher durch wie in der nicht vorhandenen Comic-Vorlage. Wenn dann noch im letzten Drittel alle SFX-Klischees aus der Exorzismus-Kiste gepackt werden, darf gerne ein zweites Bier aufgemacht werden; dann aber bitte schnell trinken, ist nämlich auch leider recht flott vorbei, und nicht halb so grantig wie es angeteasert wurde, was im Übrigen auch der einzige negative Punkt ist: Kameraführung und Schnitt triefen nur so vor PG-13-Opportunismus, andererseits guckt hier Nicolas Cage so herrlich verzweifelt aus der Wäsche, da kann man schonmal ein mitleidiges Auge zudrücken.
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Digit 2011/11/07 12:59:45
Kommentar löschenNicolas Cage ist sich definitiv für nichts zu schade, echt beeindruckend.
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John Newman 2011/11/06 15:32:59
Kommentar löschenEin etwas merkwürdig anmutender Streifen. Ron Perlman und Nicolas Cage überzeugen auf voller Linie genauso, wie britischer Nachwuchsstar und aus dem Sci-Fi Hit "Misfits" bekannt gewordenen Robert Sheehan. Die Story des Spektakels ist aber ziemlich dünn und kann nicht wirklich überzeugen.
Der Anfang ist hier noch das Beste. Die düstere Stimmung der Zeit der Kreuzzüge, Hexenverbrennung und der Pest, wird gut eingefangen. Ein bisschen Fantasy mit in den Film zu bringen, schadet zunächst auch nicht, wird mir dann aber in der Konsistenz des zusehenden zu übertrieben. Zunächst kann der Film sicherlich ein bisschen Zeitgeist einfangen, gepaart mit Kritik gegenüber einigen Entscheidungsträgern und der damals verbundenen Dogmatik inklusive der Konsequenzen des Entgegensetzen dieser. Dann geht der Film in eine etwas übertriebene und unrealistische Fantasy Story über, die mich am Ende nicht mehr überzeugen konnte.
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brigerbaerger 2011/10/09 12:20:21
Kommentar löschenWieder mal ein History-Movie - vom Ambiente her, bitte richtig verstehen - ein Geschichts-Film ist das auf keinen Fall, sondern klar ein Fantasy-Dämon-Film oder irgendie so... Ganz gut fand ich Ron Perlman, der mit seiner coolen Art und den noch cooleren Sprüchen einiges zur 7 meiner Bewertung beigetragen hat. Zusammen mit Cage sind die beiden kein schlechtes Team. Schöne, traurige, herbstliche Bilder (genau das Richtige für jetzt) um 1800-irgendwas angesiedelt, ein paar CGI-Schlachten, die eher billig wirken und Schwertkämpfe, mittelmässiges Make-up (Pestopfer) und eine Story ohne jeden intellektuellen Anspruch. Am Ende des Film hab ich gedacht: Warum schau ich mir jetzt Eddie Murphy in "Auf der Suche nach dem goldenen Kind" an? Für mich eine frappante Änlichkeit des Dämons. Ich hab den Film zusammen mit einem Glas Portwein getrunken und mich dabei wirklich gut unterhalten. Was will ich mehr...oh noch ein Glas Portwein natürlich!
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J0J0 2011/10/09 13:17:06
Antwort löschenWohl eher 1300-irgendwas. ;-)
brigerbaerger 2011/10/09 13:59:14
Antwort löschenOh ja Mittelalter! Danke, war wohl wegen dem jung aussehende Nic Cage...;o)