Die Brut
The Brood (1979), CA/US Laufzeit 92 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Kinostart 12.11.1982
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
76 Bewertungen
9 Kommentare
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mit Samantha Eggar und Art Hindle
Die umstrittene Psychoplasmatiktherapie von Dr. Raglan soll die Ehe von Nola und Frank Carveth retten. Um ihre psychologischen Blockaden zu durchbrechen, müssen die Aggressionen des Ehepaares materialisiert werden. Als kurz darauf die kleine Tochter des Paares entführt wird, meint Frank einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen und den Methoden von Dr. Raglan ausmachen zu können.
Cast & Crew
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Samantha Eggar
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Art Hindle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Carveth
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Henry Beckman
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Nuala Fitzgerald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Juliana Kelly
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Cindy Hinds
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Candice Carveth
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Susan Hogan
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Schauspieler
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Gary McKeehan
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Filmdetails Die Brut
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Kritiken (1) — Film: Die Brut
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen[...] Dreh- und Angelpunkt bleibt jedoch stets die Entfremdung zweier Partner und den damit einhergehenden Auswirkungen auf ihren Mikrokosmos, vor allem jedoch auf ihr Kind; Cronenberg entkoppelt dabei die Psyche nicht vom Körper, sondern lässt die Frage offen, ob hier das Unterbewusstsein den Körper und alle Handlungen seiner "Brut" dominiert, oder ob es sich den exogenen Auswirkungen, die die Therapie evoziert, schlussendlich doch nur unterordnet, und sich mit dem status quo zu arrangieren beginnt.
Trotz seiner mitunter etwas banalen Metaphorik gegen Ende: Gleichermaßen intelligent und substantiell ging es in der weit gefassten Sparte "Body-Horror" selten zu; von einigen Ausnahmen abgesehen, gewann nur Cronenberg selbst, jenem Themenkomplex in seinen späteren Arbeiten noch weitere und andere Aspekte ab. [...]
Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Die Brut
Kommentar schreibenRoosterCogburn 2012/01/19 12:56:32
Kommentar löschen"Die Brut" erzählt von dem Ehepaar Nole und Frank Carveth, das kurz vor der Scheidung steht. Nole hat sich in die Hände von Dr. Raglan begeben und lernt in dessen Institut für 'Psychoplasma', wie sie ihren verdrängten Aggressionen Ausdruck verleihen kann. Um nicht zuviel zu verraten, sagen wir, sie findet einen Weg.
Das Faszinierende bei diesem B-Movie-Horror-Streifen ist, man kommt gar nicht auf die Idee die Absurdität der Story zu hinterfragen. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich dieses Phänomen bei "Die Brut" damals zum ersten Mal empfunden. Und heute geht es mir noch immer so. Damals hat mich, als unerfahrener Cronenberg Filmfreund, bei der Auflösung des Plots die Orginalität begeistert. Beim erneuten Ansehen und einigen Cronenberg Werken später, ist das natürlich nicht mehr so.
Interessant zum Inhalt finde ich, das Cronenberg selbst sagte, das er hier den Sorgerechtsstreit seiner Tochter verarbeitet hat. Er hat es sogar sein Pendant zu "Kramer gegen Kramer" genannt. Mit relativ geringem Budget ist ihm ein sehenswerter, dramatischer wie fesselnder Streifen gelungen.
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diceman 2012/01/11 22:04:24
Kommentar löschenIrgendwie scheint's bei zahlreichen Verfassern von Inhaltsangaben zu THE BROOD mittlerweile zum guten Ton zu gehören, Details aus dem letzten Drittel zu spoilern. Das ist verdammt schade, ja, ein Verbrechen. Cronenbergs Film wirkt am besten, je weniger man drüber weiß. Hatte das Glück, den Film im Rahmen einer Retrospektive zu gucken, da war's mir egal, um was es geht. Irgendwas mit bösen Kindern. Oder so. Von Cronenberg.
Der spielt sein Blatt langsam von unten nach oben aus, lässt sich Zeit, eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen. Den Zuschauer wiegt er in Unsicherheit; alles ist möglich. Und selbst wenn die Karten auf dem Tisch liegen, Kausales und Relationen allmählich durchschimmern, bleibt die Spannung, wie sich wohl schlußendlich alles zusammenfügen mag. Metaphysisch? Rational? Und der Zuschauer vergisst darob fast die dritte, die ideale Option: Das Cronenberg-Ende!
Und das hat's dann in sich.
Body-Horror par excellence.
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Bartel aka Faniel Dranz 2012/01/12 07:08:32
Antwort löschenHabe es endlich mal geschafft den zu gucken. Auf jeden Fall einer der besten Vertreter von Cronenbergs boshaften Körperwelten. Der frühe Klassiker ist auf jeden Fall allen neueren Werken vorzuziehen.
Er scheint sich ja mittlerweilen derartig in seinem Viggo-Mortensen-Fanboy-Knebelvertrag verheddert zu haben, dass ihm nur noch die demütige Rückkehr zu seinen Trademarks retten können!
VisitorQ 2011/12/05 13:00:54
Kommentar löschenCronenbergs Frühwerke machen einfach Spaß. Bizarr, blutig, verstörend und einfach so ganz anders. Ich mag seine neueren Filme zwar auch sehr gerne, doch vermisse ich hin und wieder diese tolle Atmosphäre, die er mit seinen füheren Werken geschaffen hat.
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Ich_mache_Seife 2011/05/09 11:04:25
Kommentar löschenWie selten ein anderer Regisseur versteht es Cronenberg das Innenleben des menschlichen Köpfchens in eine visuelle, körperliche Bedrohung zu wandeln und punktet dabei mit innovativem Ideenreichtum, welcher die einzelne Szenen aus seinen Werken zu einprägsamen Momenten für die Zuseher werden lässt.
Mag bei sehr oberflächlicher Betrachtung die Thematik etwas simpel wirken, steckt doch weit mehr hinter den Kinderfratzen als man meinen möge. So liegt dem Herangehen in all seiner visuellen Dominanz eine recht vielschichtige psychologische Betrachtung des Trennungsschmerzes, der Hasserfüllung sowie Gewalterfahrung und deren verursachten Lebenstraumata zu Grunde.
Gerade im finalen Akt zieht Cronenberg wieder all seine Register und entlässt den Zuschauer betroffen und verstört in den Abspann des Films.
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Spielberg_Fan 2011/03/22 15:25:29
Kommentar löschenDer Meister des Ekels, David Cronenberg, präsentiert nach „Shivers“ und „Rabid“ einen weiteren Genrebeitrag im Bereich des Horrorkinos der 70er Jahre. Dieses mal, so wie ich finde, weitaus weniger dominiert durch Ekeleffekte, sondern viel mehr psychischer als in den vorangegangen Filmen.
Die Idee, die unterbewusste Wut der Mutter, durch die geschlechtslosen Kinder darzustellen, ist absolut originell. Auf so einen Einfall würde in der heutigen Filmwelt, wohl kaum noch jemand kommen. Großartig gespielt von den Darstellern und verstörend untermalt von dem Score aus der Feder von Howard Shore, bleibt der Film von Anfang bis Ende sehenswert. Wie so viele Streifen aus den 70er Jahren, kann man auch die „Die Brut“ getrost dem Grindhouse-Kino zuordnen, da Cronenberg hier keinen teuren Studiofilm ablieferte.
„Die Brut“ ist kein Überfilm aus dieser Epoche des Kinos, doch trotzdem macht die Grundidee des Streifens, einen allesamt interessanten Beitrag zum Horrorkino der 70er daraus.
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xtheunknown 2009/07/18 10:23:57
Kommentar löschendie brut ist ein ehedrama das mit phantastischen elementen überzeichnet wird und dadurch unterbewusste ängste sichtbar macht. genau so müssen gute horrorfilme gestrickt sein. die mordenden dämonenkinder machen den film noch viel bösartiger und durch den hintergrund warum sie das tun zeigt der film seine subtile stärke.
schade das es heutzutage sowas nicht mehr gibt. von plumpen mördern mit austauschbaren begründungen für die taten gibt es schon viel zu viele. mörder die aus unterbewussten ängsten entstehen waren wohl nur in den 70ern möglich.
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dAShEIKO 2008/10/28 14:42:23
Kommentar löschenEin verstörender Horrortrip, wie wir es von Cronenberg gewohnt sind.
Aus heutiger Sicht wirkt er schon sehr B-Moveimäßig. Aber Ekelhaft ist er allemal ;)
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Kubrick_obscura 2008/06/08 01:41:11
Kommentar löschenCronenbergs erstes Meisterstück. Ein Film zwischen Ehe-Drama und Horrorfilm, der mit komplexen Figuren aufwartet. Samantha Eggar als Nora ist unvergesslich. Das Finale absolut verstörend.
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