Die Dolmetscherin
edit edit group membershipsThe Interpreter, US 2005
Kinostart: 21.04.2005, Laufzeit 128 Minuten.
UN-Dolmetscherin Silvia Broome wird zufällig Zeugin von einem Mordkomplott gegen einen afrikanischen Regierungsvertreter. Hilfesuchend wendet sie sich an die US-Behörden. Der zuständige Agent Tobin Keller glaubt ihr zunächst kein Wort und beginnt nur zögerlich mit den Ermittlungen. Währenddessen sind die Killer bereits auf Silvias Spur und versuchen sie einzuschüchtern. Silvia bleibt nur eine hauchdünne Ch… — Mehr
UN-Dolmetscherin Silvia Broome wird zufällig Zeugin von einem Mordkomplott gegen einen afrikanischen Regierungsvertreter. Hilfesuchend wendet sie sich an die US-Behörden. Der zuständige Agent Tobin Keller glaubt ihr zunächst kein Wort und beginnt nur zögerlich mit den Ermittlungen. Währenddessen sind die Killer bereits auf Silvias Spur und versuchen sie einzuschüchtern. Silvia bleibt nur eine hauchdünne Chance: Sie muss das Komplott unter Einsatz ihres Lebens selbst aufdecken und vereiteln.
HandlungSylvia Broome (Nicole Kidman) arbeitet als Dolmetscherin und Spezialistin für afrikanische Sprachen bei den Vereinten Nationen in New York. Eines abends wird sie zufällig über Kopfhörer Zeugin eines Gesprächs, in dem ein Mordanschlag gegen den afrikanischen Staatschef und Diktator Dr. Zuwanie (Earl Cameron) während eines bevorstehenden Plenums geplant wird.
Als sie am nächsten Tag den Vorfall meldet, begegnen ihr die Sicherheitsbehörden zunächst mit einigem Misstrauen. Zu ihrem Schutz wird jedoch vorsichtshalber der FBI-Agent Tobin Keller (Sean Penn) abgeordnet. Zu Recht, denn es stellt sich bald heraus, dass auch die Attentäter von der unliebsamen Zuhörerin Wind bekommen haben. Sylvia schwebt nun in akuter Lebensgefahr, und die Behörden haben alle Hände voll mit dem Schutz ihrer Zeugin zu tun.
Während Keller jedoch zusammen mit seiner Kollegin Dot Woods (Catherine Keener) Licht in die Hintergründe des brisanten Falles bringen will, gerät auch Sylvia immer mehr ins Fadenkreuz der Ermittlungen.
Auf der Suche nach Fakten und Personen, die mit dem Anschlag in Zusammenhang stehen könnten, stoßen die Ermittler schon bald auf Vorfälle in Sylvias Vergangenheit, die auf eine weitere Verstrickung der jungen Frau hindeuten könnten. Sie selbst war im afrikanischen Kleinstaat Matobo aufgewachsen und hatte zusammen mit ihrem Bruder Simon (Hugo Speer) gegen das politische Regime agiert. Sylvia gibt jedoch nur sehr zögernd Auskunft über ihre Vergangenheit. Zu bitter sind die Erfahrungen und zu groß die Sorge um ihren verschollenen Bruder Simon.
Agent Tobin, der persönlich selbst mit einem schweren Schicksalsschlag in jüngster Vergangenheit zu kämpfen hat, ist hin- und hergerissen zwischen Verdacht und Vertrauen zu der jungen Frau.
Während der Tag des geplanten Anschlags im Gebäude der Vereinten Nationen immer näher rückt, entwickelt sich zwischen Tobin und Sylvia ein gefährliches Katz- und Mausspiel, das Sylvias Rolle mal als Verschwörungsopfer und mal als Täterin erscheinen lässt.
Weiterführende Informationen
Kritik am Drehbuch
Wissenswertes über Film und Drehbuch
Weitere Informationen im Internet
Interview mit Nicole Kidman auf cinezone.com
Interview mit Sydney Pollack in Berliner Morgenpost vom 21.04.2005
Ausführliche Filmbesprechung von Christian Schröder in Der Tagesspiegel vom 21.04.2005
Filmrezension von Isabella Reicher in Der Standard vom 20.04.2005
Die Wahrheit braucht keine Übersetzung, Notizen zur Produktion und zum Beruf des Übersetzers beim Übersetzerportal
Quellen
The Interpreter in der Wikipedia (engl.)
- Regisseur
- Sydney Pollack
- Autoren
- Charles Randolph, Scott Frank, Steven Zaillian
- Genre
- Psychothriller, Politthriller, Gerechtigkeit
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Afrika, Fiktiver Ort, New York City
- Handlung
- Attentat, Bodyguard, Busbombe, Busfahrt, Bushaltestelle, Diktator, Diktatur, Dolmetscher, Erklärung, FBI, FBI Agent, Fremdsprache, Geheimnis, Genozid, Machtdemonstration, Mord, Opposition, Pistole, Politik, Politische Unruhen, Rache, Redner, Revolution, Secret Service, Sprache, Suizid, Vereinte Nationen, Verfolgungsjagd, Wettlauf gegen die Zeit, Widerstandsbewegung, Widerstandskämpfer, Wohnung, Zeuge, Übersetzer
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Kritiker — Film: Die Dolmetscherin
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Der Dolmetscherin eignet ein umsichtiger Erzählrhythmus, in dem sich behutsam Atmosphäre und Plot verdichten. Pollack nimmt sich gebührend Zeit für die privaten Tragödien seiner Protagonisten, für deren unverwundenen Verluste und die Schwierigkeit, heimzukehren. Er hat ein Faible für Charaktere, die die Liebe verlegen und befangen macht [...] Die Dolmetscherin richtet sich an aufmerksame Zuschauer, die auch eine Kinostunde später noch den Wortlaut erinnern, den eine Figur benutzt hat. In der Systematik, mit welcher der Film Schauplätze und Dialoge aufgreift, lädt er ein, an ihrem Erfahrungsprozess teilzuhaben.
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Kommentare — Ganz gut 6.8
DanielleJolie 2010/05/27 10:24:07
Kommentar löschenMeiner Meinung nach einer der besten Filme mit Nicole Kidman. Spannend bis zum Schluss...
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peterpit 2010/04/28 09:53:30
Kommentar löschenIch finde einer der besten mit Kidman. Sean Pen gewohnt gut.
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DanielleJolie 2010/05/27 10:25:25
Hehe lustig, hab ich auch so geschrieben, dass ich find einer der besten mit Nicole Kidman, ohne dass ich deine Bewerung gelesen hab :-)
plattfuss69 2010/04/11 20:11:41
Kommentar löschenSuperblonde weisse Frau (Nicole Kidman) aus vom Bürgerkrieg und Willkürherrschaft gebeutelten schwarzafrikanischem Land (sic!) kämpft um Gerechtigkeit und gerät in die Mühlen von blutigen Machtspielen: Politthriller, der ziemlich konstruiert wirkt, und leider sogar mit obligatorischer Romanze aufwartet. Ich möchte den Produzenten keine unbewußt rassistischen Motive unterstellen, aber eine Art weisses, intelligentes Supermodel, die als Vertreterin eines schwarzafrikanischen Staates für Gerechtigkeit kämpft, ist wenig plausibel, und wurde vermutlich nur deshalb so konstruiert, weil eine schwarze Darstellerin nicht für den nötigen Erfolg an der Kinokasse gesorgt hätte. Und warum sind Secret Service Leute eigentlich immer emotionale Wracks, denen gerade die Familie weggestorben ist, und die daraus ein Alkoholproblem entwickeln??? Leider alles nicht überzeugend, zumindest routiniert und solide gespielt.
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Die Dolmetscherin wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 2106 Bewertungen und 26 Nutzerkritiken bewertet.

State of Play - Der Stand der Dinge
Langatmiger, spannungsloser Film, der gern die Wiedergeburt des Politthrillers sein möchte, tatsächlich aber nur ein geschwätziger, verkitschter Schnulzenkrimi ist.
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