Die drei Musketiere

The Three Musketeers (2011), DE/FR/GB Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Drama, Kinostart 01.09.2011

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von Paul W.S. Anderson, mit Logan Lerman und Milla Jovovich

Einer für alle und alle für einen! Wer kennt ihn nicht, den berühmten Schlachtruf, mit dem sich Die Drei Musketiere auf den Kampf einschwören. Bekannter als diese drei Säbelschwingenden Elite-Kämpfer des Königs ist lediglich ihr vierter Mann: Der junge Hitzkopf D’Artagnan (Logan Lerman). Als er im 17. Jahrhundert nach Paris kommt, schafft er es im Kampf die Drei Musketiere Athos (Matthew Macfadyen), Porthos (Ray Stevenson) und Aramis (Luke Evans) von seiner Leidenschaft und seinem Talent zu überzeugen.

Gleichzeitig schmiedet der machtgierige Kardinal Richelieu (Christoph Waltz) düstere Pläne. Gemeinsam mit seinem Handlanger Rochefort (Mads Mikkelsen) und der hinterhältigen Verführerin M’lady de Winter (Milla Jovovich) will er sich an die Spitze des Staates schwingen. Die Drei Musketiere sind das einzige, was noch zwischen ihm und dem Trohn steht. So machen sich er und die Drei Musketiere nebst D’Artagnan bereit für das letzte Gefecht.

Trotz internationaler Topbesetzung ist Die drei Musketiere eine rein europäische Produktion. Gedreht wurde ausschließlich in Bayern (unter anderem auf Schloss Herrenchiemsee) und Babelsberg bei Potsdam. Mit geballtet Starpower und einem dicken Budget möchte Die drei Musketiere nichts anderes werden, als der erste europäische Kinoblockbuster in 3D.

Hierzu wurde der Actionspezielist Paul W.S. Anderson (Death Race, Resident Evil) mit der Regie von Die Drei Musketiere beauftragt, zumal dieser als Regisseur der Resident Evil Reihe im letzten Teil Resident Evil: Afterlife bereits umfassend Erfahrungen mit dem 3D-Kamerasystem sammeln konnte, welches bereits James Cameron in Avatar – Aufbruch nach Pandora verwendete. Wie gewohnt ist auch seine Frau Milla Jovovich in einer tragenden Rolle in Die drei Musketiere zu sehen.

Um die Menge an Komparsen und Stuntmen (die Fechttrainerin ist die Europameisterin Imke Duplitzer) für Die Drei Musketiere überhaupt bezahlen zu können, wurden riesige Fördersummen gewährt. Der Deutsche Filmförderfond förderte mit fast 8 Millionen Euro. Außerdem unterstützt das Land Bayern die Produktion mit 2 Millionen Euro. Eine weitere Million für Die Drei Musketiere stammt von der Filmförderanstalt FFA, das Medienboard Berlin Brandenburg gab 800.000€. Bei einer Gesamtsumme von über 11 Millionen Euro heißt es für alle Beteiligten: “En garde!” – Sonst rollen Köpfe. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Die drei Musketiere

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.5Geht so

Einer für alle und alle für Bernd. Der Abspann von „Die drei Musketiere“ startet mit der Verneigung vor jenem Produzenten, der aus der Constantin-Konkursmasse ein florierendes Filmunternehmen geformt hat. Das auf Alexandre Dumas’ Roman basierende Abenteuer, in dem ein prominenter Cast die Klingen kreuzt, ist die erste große Constantin-Produktion nach Eichingers überraschendem Tod am 24. Januar 2011. Regisseur Paul W.S. Anderson hat dem in protzige Kostüme und Kulissen gehüllten Klassiker des Mantel-und-Degen-Films ein zeitgemäßes Outfit verpasst. Dass der Jargon nicht immer dem 17. Jahrhundert entspricht, gehört ebenso wie Martial-Arts-Zeitlupen, die neumodische Einführung der Protagonisten im Prolog, Luftschiffe und andere Anachronismen zum Konzept, das bei alten Haudegen eher keinen Stich machen dürfte.

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evants.com: eventsandtrends.com

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7.5Sehenswert

Diese Verfilmung von Dumas' "Die drei Musketiere" spricht vor allem ein junges Publikum an. Es wird rasante Action und Wortwitz geboten, aber auch schöne Kulissen und Kostüme. Im Mittelpunkt stehen nicht die namensgebenden Musketiere, sondern der junge D'Artagnan - zweifelsohne die bessere Identitätsperson für junge Zuschauer. Wer es nicht so genau nimmt mit der Historie sowie der Romanvorlage und stattdessen Wert auf Action und Sprüche legt, sollte sich diese Version ansehen. Alle anderen halten sich besser an die früheren Verfilmungen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Ich wage es kaum zu sagen, aber ich hab mich durchaus gut unterhalten gefühlt. Als moderne Antwort auf die überkandidelten, albernen Lester-Verfilmungen aus den 70ern ist der Film durchaus ein annehmbares Guilty Pleasure. Er nimmt sich nie ernst, noch behauptet er eine sehr werkgetreue Verfilmung zu sein. Die Schauspieler sind sich durchaus der cartoonhaftigkeit ihrer Figuren bewusst und spielen entsprechend und in dem Kontext ist das ganze ein harmloser, unterhaltsamer Spaß.
Logan Lehrman, der in Percy Jackson an Gesichtslähmung zu leiden schien, ist als D'Artagnon ein ganze passable Besetzung, der zwar nicht an Michael York heranreicht, aber eine weit bessere Figur macht als Chris O'Donnel seinerzeit. Gleiches gilt für die restlichen Musketiere. Mila Jovovich als Mylady macht ebenfalls Spaß, genau wie Christoph Waltz als verschlagener Kardinal (auch wenn er nicht an Tim Currys überdrehten Wahnsin heranreicht).
Selbst die finale Luftschlacht mit den "Air-Ships" war im Grunde ganz putzig anzusehen. Die Musketiere sind pures Popcornkino mit hohem Slapstick-Trash-Faktor und als solche das Ansehen wert - und sind wir mal ehrlich, auch die Vorlage war eher packender Abenteuer-Schmöcker als feinsinnige Literatur.

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Elisabeth Maurer

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5.5Geht so

Beim ersten Blick in das Gesicht eines der Helden friert das Bild ein, verwandelt sich in ein Gemälde und der Name des Gezeigten erscheint in Schnörkelschrift auf der Leinwand. Paul W. S. Anderson lässt Alexandre Dumas Klassiker in seiner Version von Die drei Musketiere keineswegs hinter sich. Aber er bezieht alles mit ein, was der Geschichte um die königstreuen und über alle Maßen geschickten Hauptfiguren über die Jahrzehnte der Bearbeitung, der Ausbeutung, der Kombination, der Liebhaberei geschehen ist und bedient sich beim entstandenen allgemeinen Wissen über die Figuren. Dem Ganzen setzt er die Extraportion Bombast auf, die er angesichts der 3D-Technik offenbar für notwendig erachtet. Und inszeniert seine Ehefrau Milla Jovovich als Mylady (das de Winter braucht man nicht mehr) wieder einmal mit den Augen eines sehr verliebten Ehemanns...

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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5.0Geht so

Doch so oft die Degen fliegen und die Kanonen donnern, der Funke springt nicht über.

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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6.0Ganz gut

"Einer für alle, alle für einen!" verkommt zur reinen Randnotiz. Dies liegt auch daran, dass die Figur der M'lady, gespielt von Milla Jovovich, in den Mittelpunkt gerückt wurde. Jovovich - die, wie man erwähnen sollte, mit dem Regisseur verheiratet ist - darf sich in so vielen Slo-Mo-Szenen räkeln, dass es richtig ärgerlich ist.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Die eigentliche Geschichte beginnt nach einer kurzen Einleitung - die dem Zuschauer einen Überblick über die Geschehnisse der damaligen Zeit liefert (und wie ein Brettspiel wirkt) - und danach folgt die spektakuläre Einführung der Charaktere. Auch wenn die Action sehr groß geschrieben ist, hat man es hier nicht übertrieben. Ist einmal weniger los, sorgen vor allem die markanten Dialoge und eine gekonnte Situationskomik dafür, dass es nie langweilig wird.

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GeorgLander

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Markante Dialoge? Gekonnte Situationskomik?
Wenn man im 17. Jahrhundert auf Luftschiffen segelt und aus Maschinengewehren feuert, stimmt meist was nicht.
Ein fahleren Film gibt es fast nicht. Die 3 Musketiere ist ein Film, der gerne lustig sein kann. Aber diese Version zieht die Geschichte und alle Beteiligten ins Lächerliche.


Andreas Stadler

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dialoge / situationskomik und die tatsache das der film mit dem orginal nichts zu tun hat und auch keinerlei realitätsanspruch hat sind ja auch zwei paar schuhe ;)


goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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4.0Uninteressant

[...] Mantel & Degen Charme trifft auf Paul W.S. Andersons übliches brachiales Banalitätentheater. Man darf es sich aussuchen, was dem Film am meisten zu schaffen macht. Ist es die aufgesetzte Steam Punk-Verjüngungskur? Die Schauspieler, die wie durch Sedative benebelt in einem dicken Schleier der Apathie spielen? Oder doch Andersons Drang, mit jedem neuen Film seinem Bedürfnis nach Spannung, Spiel und Schokolade nachzukommen. Nur leider ohne die Schokolade, die den Film temporär versüßt hätte. Er nimmt sich eine Vorlage, stopft sie mit Knallkörpern voll, klebt einen FSK12 Stempel drauf und zündet sie an. Das Resultat ist laut, schrill und verpufft in einer kleinen, bunten Gaswolke, deren klebriger Gestank man einige Tage nicht mehr los wird. [...]

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Carmine

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Mit dem Film hier hab ich dieses Jahr gar nicht gerechnet. Ich wusste nicht mal das ein Remake vom Original gemacht wird. Der Film passt irgendwie gar nicht in dieses Jahr. Solang noch irgendwelche den Typen unterstützen wird er weiterhin Filme wie Die drei Musketiere und Resident Evil: Afterlife drehen und auch weiterhin werde ich versuchen diesen Filmen aus den Weg zu gehen.


karma-karman

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Wenn ich das schon höre: "Remake vom Original" - Sorry, aber was für ein Bullshit ist das denn?! Die 3 Musktiere ist eine Literaturverfilmung, eine weitere unter sehr vielen. Und bei der großen Auswahl ist eine abgedrehte Steampunk-Version davon doch sehr willkommen. Wem diese Verfilmung nicht passt, kann ja zu einer der anderen zig Verfilmungen greifen.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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6.0Ganz gut

„Die drei Musketiere“ in 3D ist das filmische Äquivalent einer gecasteten Boygroup: nicht nur, weil auch hier ein verschiedene Geschmäcker bedienendes Männerquartett in Szene gesetzt wird und der Schlusssong von Take That stammt, sondern auch, weil unverdrossen bewährte Muster kopiert und zu überraschungsarmer, aber eingängiger Unterhaltung für ein jugendliches Massenpublikum kombiniert werden. [...] Zwar können die sympathischen Darsteller die Figuren so weit zum Leben erwecken, dass der Film nicht langweilt, Raum, sich zu entfalten und emotionale Anteilnahme zu wecken, lässt ihnen aber das stromlinienförmige Drehbuch nicht.

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Stracke

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Du spricht mir aus der Seele. besser hätte man es nicht sagen können


Patrick Heidmann: Schnitt Patrick Heidmann: Schnitt

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6.0Ganz gut

[...] die Kostüme, die Kulissen (gedreht wurde ausschließlich in Deutschland) und die 3D-Effekte überzeugen. [...] Schwächeln tut der temporeich modernisierte Abenteuerfilm eher anderswo, etwa bei den Figuren und Darstellern. Zu viele bleiben karikaturenhaft, speziell den Musketieren mangelt es an Charisma, und Christoph Waltz sollte dringend aufpassen, sich nicht dauerhaft auf die gleichen Klischees festlegen zu lassen.

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Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR

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3.0Schwach

Gewiss ist die jüngste Version von D'Artagnans Abenteuern aufwendig produziert und wartet mit barocker Ausstattung und eindrucksvollen Drehorten auf [...] Doch abseits solcher Schauwerte enttäuscht der Film umso nachhaltiger. [...] Insbesondere die Versuche, den zeitlosen Stoff für ein junges Publikum zu modernisieren, wirken bemüht, so etwa der an die "Indiana Jones"-Filme angelegte Prolog in Venedig oder die Zeitlupensequenzen und Martial-Arts-Einlagen, die von dem Science-Fiction-Film "Matrix" inspiriert sind. Drehbuch, Figuren und Dialogen gehen Tragik und emotionale Tiefe vollständig ab.

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José Garcia: Textezumfilm

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2.5Ärgerlich

Zwar scheinen einige computergenierte Bilder, etwa die Totalansichten von Paris, nicht ganz gelungen. Insgesamt aber besticht die Sorgfalt, die in die Ausstattung, in die ausschließlich an deutschen Drehorten entstandenen Kulissen und Kostüme investiert wurde. Leider bleiben sie Dekor, schönes, manchmal glanzvolles Dekor, aber eben lediglich Ausschmückung, die nicht einmal den 3D-Effekt zweckmäßig in Szene setzt. Der Eindruck, dass daraus viel zu wenig Kapital geschlagen wurde, setzt sich in der Schauspielerführung fort. Paul W.S. Anderson setzt Milla Jovovich als bloße Verzierung ein – die Verschlagenheit der M'lady de Winter bleibt reine Behauptung. Unter den Darstellern kann höchstens Christoph Waltz als Fiesling überzeugen. Der Charakterdarsteller Mads Mikkelsen beispielweise bleibt hingegen weit unter seinem Niveau.

Lobt die Filmbewertungsstelle Wiesbaden bei der Verleihung des Prädikats „besonders wertvoll“ Andersons Film („Den Produzenten und Drehbuchautoren gelang das Kunststück, den Roman in seinem historischen Kontext zu belassen und der Geschichte trotzdem einen zeitgemäßen Anstrich zu verpassen, der junge Kinogänger ebenso glänzend unterhalten wird wie Freunde der anspruchsvolleren Unterhaltung“), so leidet der Erzählrhythmus unter der Technikverliebtheit der Filmemacher. Dadurch wird die Story von der Technik regelrecht erdrückt. Die ursprüngliche Abenteuer-Anmutung der Romanvorlage, die in früheren Verfilmungen gewahrt blieb, wird unter der Regie von Paul W.S. Anderson zu einem beliebigen Actionspektakel, zu einem überdimensionierten 3D-Computerspiel.

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José Garcia

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Nun ja, ich finde häufig deren Bewertungen nicht schlecht. Aber hier - nee!


Rukus

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Ich hab das auf das Zitat bezogen. Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.


Filmering: Filmering.at

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5.0Geht so

Die drei Musketiere trägt unverkennbar die Handschrift von Regisseur Paul W.S. Anderson. Wo man hinsieht, gibt es nur Action, Zeitlupe und moderne Spielereien. Leider hat man es aber versäumt die Figuren interessant genug zu gestalten, sodass man sich für sie interessieren würde. Auch fehlt es dem Film an Charme, Finesse und jener spitzbübischen Attitüde, die einen Mantel und Degen Film erst richtig sehenswert macht. Da es Paul W.S. Anderson aber zumindest versteht simple und kurzweilige Unterhaltung zu bieten, können Fans des Regisseurs durchaus einen Blick riskieren.

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Lumpowitz

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Anderson ist genau der Mann, dem man einen solchen Stoff nicht anvertrauen sollte. Und wenn du sagst, der Film trage seine Handschrift, läuten bei mir alle Alarmglocken. Werd ihn meiden.


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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2.0Ärgerlich

Der laute, aber trotz 3D flache Mantel- und Degen-Epigone „Die drei Musketiere" spielt derartig mit anachronistischen Luftschiffen und anderen Scherzchen rum, dass der Rest des Films seine Bodenhaftung verliert, auch ganz einfache Handlungselemente werden verschlampt. Paul W.S. Anderson treibt das Fantastische auf die Spitze. Die Schwertkämpfe sind in ihrer Übertreibung eher dem Kung Fu-Film anverwandt als dem Autor Dumas oder den fast ebenso alten Schwert- und Degenfilmen des alten Hollywood.
Gerade die unbekannten „Hauptdarsteller" der Musketiere bleiben erstaunlich blass und flach. Christoph Waltz sticht als Kardinal Richelieu hervor. Vielleicht, weil er wie in „Basterds" den Reiz des Bösen zelebriert, vielleicht aber auch nur, weil er sich selbst synchronisiert und so glaubhafter klingt als die anderen Garagen- und Retorten-Stimmen.

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Kommentare (171) — Film: Die drei Musketiere


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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, Dumas Buch wurde hier vergewaltigt. Aber von so guttaussehender Optik (ob die Kostüme oder Schauspieler, ich sage nur... Orlando Bloom.. Milla Jovovich ist der Hammer), mit so viel Pomp, schönen Musik, feiner Prise Humor (der herrliche Waltz), dass man verdutzt sich wirklich die ganze Zeit fragt, ob es nicht gut geworden ist... Augenschmaus worum es auch geht... Trotz der ein paar Mal peinlichen Overdones nicht Fremdgeschämt... Wie auch beim Buch, hatte ich Sympathien für Mylady, (hier besonders nach der UnglaubwürdigenAberGeilen Kampfeinlage), daher hat mir das Ende auch vorerst gut gefallen. Aber: Wer auf Autentizität steht, sei es in der Darstellung der politischen Bezüge, oder sei es die Ursprungsstory von Dumas, dem ist der Film sicher nicht zu empfehlen. Man muß eher mit der Erwartung einer etwas bizarren komödiantischen Fantasy- Story herangehen.. Die Bezüge zu vielen Fimen (Vorsicht, Spoiler! z.B. diverse Raub aus dem Hochsicherheits-irgendwas, das Abhauen mit Hubschrauber, hier halt Luftschiff, das Abseilen a la Mission impossible, die Laser-Überwindungseinlagen a la "Die Diebin" oder "Oceans12" ), sind so deutlich, dass ich denke, der Film nimmt sich selbst nicht allzu ernst, und dann kann ich es auch tun und mehr oder weniger entspannt die Action Show genießen. Fazit: Ich war überrascht, aber der Film hat mir sehr gut gefallen.

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Secunda

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Bewertung0.0Hassfilm

Die Dialoge- grottig. Das Szenebild- zwar pompös aber ohne liebevolle Kleinarbeit. Die Geschichte- albern und vorhersehbar. Die Schauspieler- oh gott, nicht wirklich Till Schwieger! Einzig und allein rettet Mila Jovovich den Film.
Alles andere als authentisch, originell und eindrucksvoll.
Eine billige Mischung der Konsumgesellschaft zwischen Fluch-der-Karibik und "Guck-mal-was-ich-für-eine-geile-Waffe-habe".

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Amlor

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Bewertung5.5Geht so

And just an other 'Three musketeers' Movie.
Am ehesten muss dieser Film natürlich gegen 2 andere Filme antreten. Ein mal die drei Musketiere von 93 mit Sheen, Sutherland, Platt und Curry und dann 'Der Mann in der eisernen Maske' mit Irons, Malkovich, Depardieo und DiCaprio.
Der größte Unterschied liegt mit Sicherheit an dem leichten 'Steam-Punk' Flavour. Dieser weiß zu gefallen, wird aber leider nicht konsequent durch gezogen und kommt viel zu kurz. Daher kommt es leider auch immer wieder zu dem Punkt, wo man sich ihn weg wünscht. Nicht Fisch, nicht Fleisch, zu viel zum zeigen, zu wenig um zum überzeugen irgendwie... ja was...
Der Plot ist nicht schlecht, wenn auch sehr dünn. Hier wissen die beiden anderen Filme, wie man mehr Tiefe erzeugt.
Screenplay ist ok, sticht aber auch nicht hervor. Einzig die Übersichtskarte ist sehr ansprechend umgesetzt und gefällt - leider aber auch nur 2 Min, da sie nicht länger benötigt wird.
Die Rollen sind durchwachsen. Alle 3 Filme bieten mit großen Stars auf. Am liebsten würde man sich eine Wunschbesetzung aus allen Möglichkeiten zusammen bauen. Ray Stevenson spielt den Porthos im Vergleich zu Sheen und Depardieo evt am besten, wobei die drei Leistungen sehr eng beieinander liegen und die Rolle mit Sicherheit die einfachste zu spielen ist. Athos ist mir vor allem bei Sutherland hängen geblieben, da hier die Liebesgeschichte (Sidekick) am besten ausgarbeitet ist. Malkovich leider ein wenig platter, aber doch noch besser als Macfadyen - bei dem man jetzt auch nicht unbedingt sagen kann, dass er schlecht gespielt hat - die Konkurenz war in dem Fall aber auch einfach hoch. Bei Luke Evens war am beeindruckendsten - die optische Nähe zu Orlando Bloom - leider ist das auch das einzige, was wirklich hängen bleibt. Beide Rollen sind viel zu wenig ausgearbeitet und gehen im ganzen Film unter; eigentlich sehr schade. Die D'Artagnan Rollen kann man kaum vergleichen. Schauspielerisch alle ok - von der Story her immer das selbe und daher Einheitsgewäsch. Bleiben die Zusatzrollen der Könige, Kardiänle, Spione und so weiter. Hier hat mir Tim Curry sehr gut gefallen, wobei ich nicht bestreiten wollen würde, dass es wegen Tim Curry war, er hat aber seiner Erwartung entsprochen. Von Christoph Waltz hatte ich mehr erwartet, was ein wengi enttäuschend war. DiCaprio in der Doppelrolle war outstanding - aber es geht ja nicht um 'Der Mann in der eisernen Maske'.
Milla Jovovich als Milady (Spionin) war übrig. Die Rolle war nicht schlecht, aber sie passte einfach nicht - so wohl von der Spielweise (wie gesagt - nicht schlecht, aber unpassend) als auch vom Plot.

Fazit: Der Film will zu viel und verliert dadurch extrem viel. Er ist auf jeden Fall als Franchise und als Mehrteiler angelegt, was ihn aber zum Teil ein wenig substanslos erscheinen lässt. Die Rolle des Planchet, der als 'trotteliger Hausdiener' für die Lacher zuständig gewesen hätte sein sollen wirkt die ganze Zeit nur nervig. Der Rest ist ein weiterer Aufguss mit einem leicht neuem Anstrich - leider ist dieser nicht dick genug und zeigt somit zu viel vom 'schon dagewesenem', macht das durch seine Blässe aber nur kaputt.
Für jemanden, der Mantel und Degen Filme mag, oder der 3 Musketier-Filme liebt, können es angenehme Minuten werden, mit einer Wertung von 7-8... höhere Wertungen kann man nur von Fans bestimmter Schauspieler(innen) verständlich machen. Aber selbst Personen, denen physikalische Korrektheit und Realismus sonst egal sind, müssen hier das Gehirn ganz ausschalten, um nicht diesem 'DOH' Gefühl zu erliegen. Wer mit dem Genre sonst nicht viel anfangen kann, sollte eher ein Bogen um den Film machen, da er sonst sicher nur schwache 3-5 Punkte erhalten könnte.

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Alex.de.Large

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Kennst du die Verfilmung von Richard Lester von 1973? Meiner Meinung nach die beste Adaption des Stoffes. Wenn dir das Genre gefällt, solltest du den auf jeden Fall gesehen haben. Da gabs auch noch 2 Fortsetzungen von, die ich aber nicht so stark fand.


derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Für das Regietalent Andersen ein durchaus beachtlicher Film. Hier wird nur beim Besten geklaut.

Darstellerisch hätte ich mir hier bessere Akteure gewünscht, was die Musketiere betrifft. Und der Vollpfosten von König kommt nicht viel besser daher als die jämmerliche Witzfigur aus dem Disney Musketier Versuch aus den 90ern.

Aber eine schön durchtriebene Regisseursgattin weiß zu überzeugen, auch wenn ihre Matrix-Kampfeinlagen übertrieben sind.

Insgesamt gutes Filmfastfood mit einem hervorragenden BluRaybild.

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the assassin 666

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Jaja, die Milla wertet schon mal die Filme auf. :)


derblonde

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So ist es. Die hätte sich aber auch gerne nackig machen können,


Cinemen

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Bewertung7.5Sehenswert

Das war mal eine cht witzige Angelegenheit. Auf "Luftschiffe" war man bei den Musketieren schon einmal gar nicht Gefasst.
OK einen fasr naiven König hat man immer neben einen spitzfinderischen Kardinal (sehr Toll gespielt von Christoph Waltz)
Die Geschichte läuft in etwa so ab wie die anderen Musketiere Storys auch.
Es gibt sicherlich Romantechnisch bessere Umsetzungen, doch trotzdem schöner Popcornfilm.
Persönlich finde ich die Drei Musketiere aus der alten Hollywood Schmiede Besser und selbst der Disney mit Kiefer Sutherlande sagt mir mehr zu.
In allem trotzdem Schön Anzusehen.

PS : Das Ende lässt auch einen zweiten Film die Tür offen

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Andarah

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie kann man eine tolle Vorlage verhunzen?Anderson weiß es!

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jawe77

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Bewertung3.0Schwach

Die erste 3/4 Stunde dachte ich ganz gut,dann hat die Jovovich mit ihren peinlichen Resident Evil Kitsch angefangen, sprich Zeitlupensalto, Kung Fu Einlagen, etc.., welcher hier vollkommen deplaziert ist !!?!?!

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Ekki

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Bewertung3.5Schwach

Eine kurzweilige, letztlich aber total total überflüssige Neuverfilmung.

Die neumodische Effekthascherei wirkt im Kontext der klassischen Geschichte fast schon grotesk.

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AgentGuhl86

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Bewertung2.0Ärgerlich

Es vergingen keine 5 Minuten, da war mir irgendwie schon klar, dass diese neumodische Adaption der berühmten Musketiere kein Meisterwerk sein würde. Es fehlt dem Film irgendwie an Charme. Die Besetzung ist bescheiden - mal abgesehen von Christoph Waltz, der gar nicht schlecht spielen kann (Naturgesetz!!). Manchmal sehen die Bilder ganz hübsch aus, aber das kann kaum über die magere Geschichte mit den langweiligen Charakteren hinwegtäuschen. Tiefpunkt des Films ist ohne Zweifel die Darstellerleistung von Milla Jovovic. Dass sie keine große Charakterdarstellerin ist, hat sie in den Resident Evil Filmen sicherlich schon des öfteren unter Beweis gestellt. Hier jedoch erreicht sie einen Tiefstwert, der kaum unterbietbar scheint.
Einzelne Minuten der Unterhaltung sowie ein paar hübsche Bilder sichern immerhin noch 2 Punkte.

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OceansBourne

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Kino, 3D, auf jeden Fall sehenswert.

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OceansBourne

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Naja, danke auf jeden Fall mal vorgemerkt. In§D ist der für mich dann zwar nicht möglich, aber vielleicht gefällt er ja auch so;)


OceansBourne

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*3D


Jan Terzky

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Bewertung5.0Geht so

Ganz vorneweg, der Film ist nicht mehr als Durchschnitt. Woran liegt es? Die Idee, einen Mantel-und-Degen-Film zu modernisieren, Computereffekte und Martial Arts zu nutzen, ist doch nicht so abwegig. Da können gute Filme herauskommen, chinesische Regisseure haben das gezeigt. Die schauspielerischen Leistungen sind bescheiden, eigentlich kommen nur Orlando Bloom und Mads Mikkelsen wenigstens einigermaßen an ihr sonstiges Niveau. Am besten erkennt man die fehlerhafte Regie in dem Versagen, den großartigen Christoph Waltz zu einem diabolischen Cardinal Richelieu zu machen: Das ist unfreiwillige Comedy! Natürlich hat jeder historische Film Anachronismen, aber in diesem Werk ist nicht mehr zu erahnen, was "mousquetaires de la garde" in dieser Zeit bedeuten. Dabei lebt der Roman doch gerade von der Spannung zwischen dem liebenswerten, aber auch ein wenig altertümlichen Ehrenkodex des Adels und der rationalen Effizienz der "modernen" Zeit. Letztere hervorragend symbolisiert vom kalten Richelieu, der sich als erster Diener des Staates versteht, und der Milady de Winter, die sich als skrupellose Söldnerin an den Meistbietenden verkauft. Aber vor allem fehlt der Esprit der Vorlage von Alexandre Dumas, der übrigens allen Action-Film-Regisseuren mit seinem Graf von Monte Christo gezeigt hat, wie man echte Spannung erzeugt.

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Elyra

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Bewertung7.5Sehenswert

Alles in allem ist der Film wirklich gelungen. Es gibt nur einen Punkt der mich sowas von aufregt: als am Ende das Luftschiff auf Notre-Dame stürtzt ... ein so schweres Schiff mit Kanonen und allem an Bord hätte die gesamte Kathedrale sicherlich zum einstürzen gebracht! Aber nein, bis auf den kleinen spitzen Turm auf dem Dach des Kirchenschiffs geht nichts kaputt!Meiner Meinung nach zu "sensationel"

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Poor Boy

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Bewertung5.5Geht so

Eigentlich bin ich kein großer Fan solcher Filmstoffe.Jetzt hat also Resident Evil Macher Paul Anderson seine Version der Musketiere inszeniert.Die Luftschiffe fand ich übertrieben aber Milla Jovovich legt einmal mehr sexy Auftritte hin das einem der Atem stockt.Was das alles mit den Musketieren zu tun hat?Ich weis es nicht.Einmal gesehen und gut.

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Abettertomorrow

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Bewertung6.5Ganz gut

Spezial-Effekt-Gewitter und ein imposantes Staraufgebot, eine allerdings etwas dünne Story und ein verschenktes Ende. Gute Unterhaltung, mehr nicht.

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RoosterCogburn

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Abspann der europäischen Produktion beginnt mit "For Bernd" und weist nochmal daraufhin womit wir es hier zu tun haben. Einer (innoffiziellen) Eichinger Produktion. Allein wie schräg der Film beginnt. Die Musketiere meets 007! Gewürzt mit Martial-Arts-Szenen und zwischendurch macht Mylady einen auf "Mission Impossible" und fliegende Schiffe erinnern mich an Disney's Schatzplanet.

Wie man es auch dreht und wendet, diese Adaption handelt nur sehr frei auf Dumas' Die drei Musketiere. Hier wird Buckingham zum bösen Gegenspieler gemacht und wie er und Mylady das überleben, davon fange ich an dieser Stelle mal gar nicht erst an. Das weicht erheblich von der Vorlage ab. +++Achtung Spoiler+++ Die Diamantspangen werden zu einem Halsschmuck, das Mylady Athos' Eheweib ist wird gar nicht erwähnt, Rochefort stirbt hier sogar im Zweikampf mit D’Artagnan und wo ist das berühmte Brandmal der Mylady de Winter gewesen? +++Spoiler Aus+++

Stattdessen wirken die Modernisierungen bemüht, ich erfahre warum die Kathedrale von Notre Dame zerstört wurde und wenn man all das ignoriert, kann man an der Scheiße auch seine Freude haben.
Die 3-D-Version kam am ersten Wochenende auf einen Umsatz von 8,8 Millionen Dollar. Für US-Verhältnisse nicht so rosig. Prompt moserte Milla Jovovich, die US-Verleihfirma habe sich auf ihren "Twilight"-Lorbeeren ausgeruht und zu wenig Werbung für den Film gemacht, den ihr Ehemann Paul W. S. Anderson drehte. Co-produziert wurde "Die drei Musketiere" von der deutschen Constantin Film; in den deutschen Kinos war er nach Umsatzzahlen sogar die Nummer eins.

Auch wenn die Verfilmung positives zu vermerken hat (tolles Setting, wurde komplett in Deutschland gedreht; gut choreografierte Fechtsequenzen; Matthew Macfadyen als Athos, Ray Stevenson als Porthos und Mads Mikkelsen als Rochefort gefallen; die aufwendige Produktion wartet mit barocker Ausstattung auf) gibt es weit bessere Adaptionen des Stoffes. Wer mit der emotionalen Tiefe der Vorlage rechnet ist hier fehl am Platze!

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Faale de Lie

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte nicht viel erwartet und wurde dadurch doch eher positiv überrascht. Logan Lerman fand ich etwas fehlbesetzt, dafür gefiel mir die skurile Rolle von Orlando Bloom irgendwie. Zumindest besser als in Fluch der Karibik.
An sich weiß der Film also zu unterhalten. Das er sich nicht an Roman etc hält, dürfte bei Betrachtung des Regisseurs von vornhinein klar sein. Daher anschauen, wenn man weiß was man bekommt oder den Film auslassen, wenn man von Anderson sowiso nur S****** gewohnt ist.

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Schmoney

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Bewertung5.0Geht so

Ich war mir während dem gesamten Film nicht sicher, wie ernst er sich nimmt. Schon die ersten Szenen könnten genau so gut aus einer Parodie stammen. Eine Dame in riesigem, ausschweifendem Kleid gleitet in Zeitlupe unter von Leonardo da Vinci installierten Pfeilfallen vorbei, um an Pläne für ein von selbigem erfundenes Luftschiff zu gelangen. Ähnlich grotesk geht es weiter. Dabei folgen die einzelnen Absurditäten so schnell aufeinander, dass es sich eigentlich nur um einen Scherz handeln kann, zumal die Action immer wieder unterbrochen wird um einen tollpatschigen König zu zeigen und zwei unglaublich kitschige Liebesgeschichten zu erzählen. Eingebettet ist das ganze in eine unglaubwürdige Geschichte über einen derart dämliches Komplott, das zwar auch durch ein simples Gespräch hätte gelöst werden können, aber wenn man schonmal ein Musketier ist und ca. 1000000000000000000 Männer auf einmal ausschalten kann, kann man es sich ja leisten, halb England und Frankreich in die Luft zu sprengen. Außerdem weiß ich nicht, warum Orlando Bloom zwei Rollen in dem Film gespielt hat.

Kann man machen!

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RoosterCogburn

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Inwiefern hat Orlando Bloom zwei Rollen gespielt? Seine Rolle war die des Herzog von Buckingham. Welche soll er deiner Meinung noch gespielt haben?


Faale de Lie

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Ich nehme an, er meint Luke Ewans (Aramis). Ich dachte aber auf den ersten Blick auch, es sei ne Doppelrolle.


MarkRenton

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Bewertung3.5Schwach

D´Artagnan ist wirklich stark besetzt (ha, ein Scherz)! Genauso gut hätte man die Rolle des Rochefort mit Zac Efron besetzen können. Auch ansonsten überwiegend schwache Schauspieler, dazu die ultraschlechte Frau Jovovich (die hier auch nicht dabei wäre, wenn sie nicht mit Paul W. S. Anderson verheiratet wäre). Warum hielten Mads Mikkelsen und Christoph Waltz es nur für nötig in diesem Film mitzuspielen !? Kulissen, Ausstattung und Musik sind durchaus gut, retten den Film aber auch nicht.

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Bandrix

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Bewertung3.0Schwach

Um eins vorweg zu nehmen: Ich mag Steam Punk. Sehr sogar.
Deshalb habe ich unter allen Werken von Paul W. S. Anderson diesem die größte Chance gegeben zu gefallen.
Leider aber ist das Gegenteil eingetreten.
„Die drei Musketiere“ ist von Anfang bis Ende schlecht.
Die Geschichte rund um die Musketiere und dem durchtriebenen Richelieu bietet eigentlich großes Potenzial.
Doch leider wird nichts davon genutzt.
Einen durchgängigen Spannungsbogen gibt es nicht. Generell ist Spannung eher Mangelware. Der Humor des Films ist platt und sogar genauso vorhersehbar wie Action und Wendungen in der Geschichte.
Die von „300“ geklauten Slow – Mo – Szenen wirken mehr als unpassend und billig, tragen zu keinem Zeitpunkt zur Spannung bei und sind einfach nur peinlich.
Die vielen bekannten Darsteller können auch nichts retten. Die Musketiere bleiben allesamt absolut blass, Milla Jovovich wirkt einfach nur erschreckend deplaziert und Christoph Waltz spult sein Bad Boy- Gehabe gelangweilt ab. Besonders schade ist es um meinen Lieblingsdänen Mads Mikkelsen, der mal so gar nichts zu melden hat. Überraschenderweise ist der Einzige, der darstellerisch was reißen kann, Orlando Bloom. Er spielt den britischen Botschafter mit einem passenden Hang zur Bosheit. Er sollte öfter mal den Bösewicht spielen.
Was etwas hilft sind die schönen Kostüme und die aufwendigen Sets. Das war es aber auch schon.
Eine gelungene Actionszene, nette Optik und dennoch miese Effekte. Da sah „Iron Sky“ mit 9 Millionen Budget um ein vielfaches besser aus.
Und was zur Hölle Til Schweiger hier verloren hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären...
Ein weiterer Schuss in den Ofen, obwohl es eigentlich nicht überraschen dürfte. Von Paul W. S. Anderson kann man einfach nichts mehr erwarten.

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Bandrix

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"Event Horizon" ist annehmbare Genrekost und sein Erstling "Shopping" soll wirklich gut sein. Den habe ich aber noch nicht gesehen.


jollyroger

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Oh, stimmt, ich hab "Event Horizon" vergessen, den find ich sogar ganz großartig.


Moe Szyslak

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Bewertung0.0Hassfilm

Was für ein hirnverbrannter Schwachsinn. Alexandre Dumas sollte sich nicht in seinem Grab umdrehen, er sollte sich viel lieber aus seinem Grab erheben und Paul W.S. Anderson zum einen zeigen, was ein richtiger Zombie ist und zum anderen ihn für diese abartige Vergewaltigung der Vorlage gewaltig in seinen blasphemischen Hintern treten. Zeitlupen, Pseudocoolness, Superwaffen, Luftschiffe, hippe moderne Sprache und kindisch-debiler Humor zum Abwinken und somit zum Erbrechen. Hirnrissige Story, grottige Dialoge, unterirdisches Schauspiel (Milla Jovovich) und Charaktere zum Reinschlagen (nochmal vor allem Super-Milla) natürlich all inclusive, denn wenn schon etwas grausam-schlecht ist, dann aber so richtig. Was mich persönlich so richtig schmerzt ist, dass Größen wie Mads Mikkelsen und Christoph Waltz hier mitspielen und sich von dem Film zum Affen machen lassen. Also es war unglaublich schlecht. Anderson sollte lieber weiter seine schändlichen Resident Evil Reihe Teil 6-5468 weiterdrehen, da weiß man wenigstens, wo er rumgeistert, anstatt nochmal so eine Schundwerk auf die Zuschauer loszulassen.

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der cineast

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Guter Film.


cinram

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Wow! Du hast mit Deinem Kommi Anderson und seine untalentierte Olle bei den Eiern...;D



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