Die Königin und der Leibarzt - A Royal Affair

En Kongelig Affære (2012), DK
Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 19.04.2012

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7.1 Kritiker
11 Bewertungen
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6.7 Community
52 Bewertungen
16 Kommentare
Die Königin und der Leibarzt - A Royal Affair
Kinostart: 19.04.12
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von Nikolaj Arcel, mit Mads Mikkelsen und William Jøhnk Nielsen

Die Königin und der Leibarzt erzählt eine der emotionalsten Begebenheiten der Europäischen Geschichte, nämlich das Macht- und Liebes-Dreieck zwischen der dänischen Königin Caroline Mathilde (Alicia Vikander), ihrem geisteskranken Mann, König Christian VII. (Mikkel Følsgaard), und dem deutschen Arzt und Aufklärer Johann F. Struensee (Mads Mikkelsen). Die drei lösen in Folge ihrer emotionalen Verstrickungen eine Revolution aus, die ihr Leben und die dänische Nation maßgeblich verändern wird.

Hintergrund & Infos zu Die Königin und der Leibarzt
Die Königin und der Leibarzt (OT: En kongelig affære) wurde vom Dänen Nikolaj Arcel inszeniert, der sich zuvor als Drehbuchautor z.B. zu Verblendung hervortat. Die Rolle der Königin wurde von der aufstrebenden schwedischen Schauspielerin Alicia Vikander übernommen, wohingegen als Leibarzt der etablierte internationale Star Mads Mikkelsen (James Bond 007 – Casino Royale) agiert. Seine Premiere feierte Die Königin und der Leibarzt auf der Berlinale 2012.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Die Königin und der Leibarzt - A Royal Affair

CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Als Leibarzt des dänischen Königs Christian VII. (Mikkel Følsgaard) hatte Johann Friedrich Struensee (Mads Mikkelson) im 18. Jahrhundert genug Einfluss um das rückständige Dänemark in einen aufgeklärten modernen Staat zu verwandeln. Doch den in ihrer Macht eingeschränkten Adeligen war der Reformer ein Dorn im Auge. Bestechend fotografiert und grossartig ausgestattet ruft A Royal Affair spannend eine wenig bekannte Episode der Geschichte in Erinnerung. Allerdings gelingt es Nikolaj Arcel weder dem Drama Dringlichkeit zu verleihen noch Gegenwartsbezüge herzustellen.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

Die präzise Schilderung einer Epoche, eines politischen Zustandes, eines Hoflebens [...] – das alles enthält dieser sorgfältig gestaltete Film, ein episches und formal üppiges Stück dänische Geschichte.

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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4.5Uninteressant

Wenn nicht gerade versucht wird, mittels einer formelhaft umgesetzten Love-Story emotionale Fallhöhe herzustellen, erinnert Nikolaj Arcels Historienreigen an jene Filme, die faule Geschichtslehrer ihren Schülern gern in müßigen Doppelstunden gezeigt haben.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Der Regisseur Nikolaj Arcel mag ein konventioneller Erzähler sein, aber seine Geschichtsstunde in Sachen Aufklärung wirkt anregend und jederzeit modern.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

Trotz des historischen Themas ist dem jungen Regisseur Nikolaj Arcel ein sehr moderner Film gelungen. [...] Die prunkvolle Ausstattung und Kostüme treten so in den Hintergrund, während die eigentliche Essenz der Geschichte, die Emotionen, die Intrigen, die Politik, in den Vordergrund gestellt werden.

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Ulrich Sonnenschein: epd-film Ulrich Sonnenschein: epd-film

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7.0Sehenswert

Obwohl Mikkel Boe Følsgaard als Chris­tian auf der Berlinale als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, ist es doch Mads Mikkelsen, der mit seinem schrägen Gesicht, den immer etwas zu traurigen Augen und dem kraftvollen Unterkiefer den Film trägt.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Nikolaj Arcel, der zusammen mit Rasmus Heisterberg das mit dem Berlinale-Bär preisgekrönte Drehbuch schrieb, präsentiert mit Die Königin und der Leibarzt ein Drama vom Feinsten - nicht nur für moderne Romantiker.

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José Garcia: Textezumfilm

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5.0Geht so

Die Mischung aus Liebesfilm und politischer Tragödie wird von den Idealen der Französischen Revolution geprägt. Dies verdeutlicht bereits eine Texttafel zu Beginn von „Die Königin und der Leibarzt“. Dazu führt Regisseur Nikolaj Arcel aus: „Heute, in Zeiten von intellektueller Intoleranz und von Fundamentalismus“, sei sein Film „auch eine Hommage an die Gedanken der Aufklärung, die Gedanken von Männern wie Voltaire und Struensee“. Diese teilweise aufdringliche Idealisierung der Aufklärung in ihrem Kampf gegen den Einfluss des Adels und der Kirche schmälert jedoch den Wert eines insgesamt gut gespielten und gut inszenierten Films.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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5.5Geht so

So locker der Film streckenweise auch inszeniert ist, steht er letztlich doch für einen unbefriedigenden Kompromiss: Die Königin und der Leibarzt hat zwar weitaus Interessanteres als das auf reine Schauwerte ausgerichtete Kostümkino zu bieten, doch eine eigenständige, in irgendeine Richtung fokussierte Sicht auf die geschichtlichen Ereignisse bleibt aus.

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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch

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7.0Sehenswert

Es macht ungemein Spass, der Geschichte zu folgen, auch wenn sie vorhersehbar ist.

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SchnabelPower

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Nikolaj Arcel inszeniert sein Kostümdrama glücklicher Weise nicht zu kitschig und widmet den politischen Umwälzungen durch Struensee ebenso viel Aufmerksamkeit wie der Lovestory. Auch für Geschichtsignoranten wie mich wird aber leider durch die Rahmenhandlung das Ende vorweg genommen. Vielleicht lag es daran, dass mich Die Königin und der Leibarzt – A Royal Affair nicht komplett mitreißen konnte.

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Kommentare (5) — Film: Die Königin und der Leibarzt - A Royal Affair

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chriskaps

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessant vor allem weil ich überhaupt nichts über diese Kapitel der Geschichte zwischen Dänemark und Deutschland weiß. Aber Mads ist als Struensee leider zu hölzern, den flammenden Aufklärer hätte ich mir anders vorgestellt. Und 138 Minuten hätten es auch nicht sein müssen.

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Zeit der Aufklärung ist eine meiner Lieblingsepochen, wenn man dazu noch ein bisschen Horkheimer und Adorno (z.B. "Die Dialektik der Aufklärung") liest, kann man getrost sagen: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

P.S. Mads Mikkelsen <3

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Sigmund

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu meiner großen Überraschung hat mich dieses denkbar konventionell inszenierte Kostüm-Melodram doch ziemlich vom Hocker gehauen.
Erstens weil mir keine Filmfigur einfällt, die mich in den letzten Jahren annähernd so sehr amüsiert hätte wie König Christian II. – virtuos schräg und doch glaubhaft und vielschichtig dargeboten von dem bisher unbekannten, saukomischen Mikkel Boe Følsgaard. Schon allein dieser Bursche lohnt die knapp 130min.
Zum anderen hat es mich keineswegs unberührt gelassen, die Anfänge und den Geist der europäischen Aufklärung nachzuvollziehen und dabei erstaunliche Parallelen zum Istzustand unserer Tage aufzutun – eben jener Zeit, in der ein Großteil der Bevölkerung faszinierend dumpf vor sich hinvegetiert, sich mit plumpem Rummelplatzgetöse zudröhnt (oder wahlweise mit schlechten Filmen, dämlichen Fernsehshows oder anderem substanzlosen Trash) und blind ist für das, was über ihren Köpfen von manchem Strippenzieher inszeniert wird um die eigene Macht weiter zu zementieren oder Ungerechtigkeiten zu kultivieren.
Jetzt sehn’ ich mich nach sowas wie einer Aufklärung 2.0

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Joeyjoejoe17

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Bewertung7.0Sehenswert

Lars von Trier als ausführender Produzent, Mads Mikkelsen als Hauptdarsteller, ein Mikkel Følsgaard als verrückter König Christian VII und die attraktive Alicia Vikander als seine Königin. Klingt gut? Ist gut!

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wailer-greg

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Bewertung7.0Sehenswert

Gesneakt... Ein gelungener, sehr gut ins Deutsche übersetzter Historienstreifen. Besonders der dänische König Christian hat mit seinen Macken für einige beachtliche Lacher im Publikum gesorgt.
Auch wenn der Film zum Ende hin etwas an Tempo und Originalität einbüßt, ist er doch sein Eintrittsgeld 100%ig wert - gerade für Diejeniegen, die sich für das 18. Jhd. und das Verhältnis von Religion/Staat und Aufklärung interessieren bzw. ein Mindestmaß an historischer Neugier haben.

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