Die Regeln der Gewalt
The Lookout (2007), US Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 13.09.2007
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31 Kommentare
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von Scott Frank, mit Joseph Gordon-Levitt und Jeff Daniels
Buchstäblich mit einem Knall lösen sich die Zukunftsträume von Chris Pratt (Joseph Gordon-Levitt) in Nichts auf. Gerade noch war er der beliebteste Junge an der Schule, ein klasse Sportler, der von den hübschesten Mädchen umschwärmt wird. Doch dann sterben zwei Freunde bei einem schrecklichen, von ihm verursachten Unfall. Chris selbst wird dabei schwer verletzt. Jahre später hat sich der junge Mann immer noch nicht wieder erholt: Albträume und Schuldkomplexe plagen ihn, selbst von den einfachsten Aufgaben ist er maßlos überfordert, wenn er sich nicht ausführliche Bemerkungen in seinen Notizblock schreibt. Obwohl er aus reichem Hause stammt, lebt Chris mittlerweile mit dem blinden Musiker Lewis (Jeff Daniels) in einer bescheidenen Wohnung und verdient seinen Unterhalt damit, nachts in einer Bank zu putzen. Dann tritt der charismatische Gary Spargo (Matthew Goode), der vorgibt ihn von früher zu kennen, in sein Leben. Dass es sich dabei nicht um einen Zufall handelt, kann Chris nicht ahnen. Denn Gary will mit seinen Kumpels die Bank ausrauben, in der Chris arbeitet. Und dafür braucht Gary Chris’ Hilfe – notfalls mit Gewalt…
Cast & Crew
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Scott Frank
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Joseph Gordon-Levitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Pratt
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Jeff Daniels
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Matthew Goode
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gary Spargo
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Isla Fisher
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Carla Gugino
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Bruce McGill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Pratt
Regie
Schauspieler
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Alberta Watson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barbara Pratt
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Alex Borstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Lange
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Sergio Di Zio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Ted
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David Huband
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Tuttle
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Laura Vandervoort
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Greg Dunham
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Morgan Kelly
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Aaron Berg
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Tinsel Korey
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Suzanne Kelly
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Brian Roach
-
Stephen Eric McIntyre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barkeeper
-
Paul Christie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan
-
Scott Frank
- Genre
- Thriller
- Zeit
- 2000er Jahre, Thanksgiving
- Ort
- Kansas
- Handlung
- Amnesie, Autounfall, Bankräuber, Banküberfall, Flucht, Gang, Geisel, Geistig Behinderter, Gewaltausbruch, Reinigungskraft, Schießerei, Thanksgiving
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Regeln der Gewalt
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- Die Regeln der Gewalt: critic.de

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Kritiken (7) — Film: Die Regeln der Gewalt
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur und Drehbuchautor Frank Scott liefert mit dem packenden Thriller «The Lookout» sein Regiedebüt ab. Ein wunderbar komplexes Drama über die Erlösung von Schuld.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNicht ganz so brillant wie “Brick" aber dennoch von großer Kraft und Erzählfreude geprägt, kann diese gelungene Mischung aus stylishem Noir-Film und Drama auf ganzer Linie überzeugen. Auch wenn das ganze für die Klientel unter 20 wohl zu langsam und unspektakulär erzählt sein dürfte.
Joseph Gordon-Levitt und Jeff Daniels liefern grandiose Schauspielleistungen ab, die alleine das Ansehen rechtfertigen.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenScott Frank, eigentlich Drehbuchautor (Minority Report, Out of Sight), hat für seinen neuen Thriller nicht nur das Buch geschrieben sondern zum ersten mal auch selbst Regie geführt. Er hat eine atmosphärisch dichte Story inszeniert, die ohne Knalleffekte auskommt und trotzdem spannend bleibt. Der ruhige Soundtrack passt dabei perfekt zu den unaufgeregten Bildern aus der amerikanischen Provinz.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDer Titel des Films führt ziemlich in die Irre: was auf dem Papier aussieht wie ein Film mit vielen Action-Sequenzen und Blutvergießen, entpuppt sich schnell als ein eher behutsam beginnendes Drama, in dem die Gewalt eine untergeordnete Rolle spielt und erst im letzten Viertel zum Tragen kommt. Der Film beschäftigt sich größtenteils vielmehr mit den Lebensumständen des behinderten Hauptdarstellers.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Es ist traurig, dass Filme mit interessanten Charakteren oft unbemerkt an uns vorbeiziehen. „Die Regeln der Gewalt“ ist einer dieser Filme. Der von Schuldgefühlen geplagte Anti-Held Chris, der sein Leben nicht im Griff hat, in extremen Bedingungen jedoch über sich hinaus wächst, verdient ein größeres Publikum. Dies liegt vorallem an Joseph Gordon-Levitt, der den Schmerz und die Hoffnungslosigkeit des Protagonisten ebenso perfekt verkörpert wie den Tatendrang, wenn es um das Leben seines Freundes geht. Der trotz seiner Sehbehinderung stets optimistische Lewis wird von Jeff Daniels hervorragend verkörpert. Noch ein Schauspieler, der (noch) nicht die Bekanntheit erlangt hat, die er verdient. [...]
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenTolle Mischung aus den Eigenschaften eines Heist-Movies und eines typischen Thrillers, der trotz der präzisen Charakterzeichnung nie wirklich unspannend ist. Vor allem Joseph-Gordon Levitt weiß nach MYSTERIOUS SKIN und BRICK wieder einmal zu überzeugen - Ihm gelingt die Gradwanderung zwischen einstigem Highschool-Idol und der gescheiterten, zerbrochenen Jetzt-Existenz perfekt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin durchaus stilles Crime-Drama, dessen Problem zwischen Anspruch und Realität besteht. Denn die Story will Anspruch vermitteln, die Charaktere sollen Tiefe besitzen und die Spannung muss dabei auch irgendwie erhalten bleiben. Klappen tut es nicht. Das Treiben des traumatischen Protagonisten, welches in schön anzusehenden Winterbildern eingefangen ist, fesselt keineswegs und der Fremde mit dem "großen Geheimnis" ist am Ende auch nur ein gieriges Schwein, dass ein moralisch sauberes Ende verpasst bekommt. "The Lookout" kann trotz guter erster Hälfte nicht überzeugen. Nur Jeff Daniels als blinder Slacker und scheinbarer Stiefbruder vom Lebowski "Dude" sammelt Sympathiepunkte.
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Kommentare (24) — Film: Die Regeln der Gewalt
Kommentar schreibenJimSommer 2011/08/14 15:57:00
Kommentar löschenNette Thriller-Konstellation, sehr konstruiert, macht aber Spaß ...
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Mr.Film 2011/05/29 12:38:30
Kommentar löschen"Ich stehe auf. Ich gehe duschen - mit Seife. Ich versuche mir endlich zu verzeihen."
Einmal mehr beweist Joseph Gordon-Levitt das er einer der besten Schauspieler der neuen Generation ist. In der Hauptrolle als Chris Pratt, der eine schwere Kopfverletzung erlitten hat, überzeugt er mal wieder vollkommen. Er steht auf der Bühne und rattert die Emotionspalette perfekt runter.
Das hier ist kein knallharter Actionthriller, und er will es auch gar nicht sein, doch ist "The Lookout" ein schön anzuschauender, intelligenter Film, mit einem tollen, überzeugendem Cast und einem radikalem Showdown.
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niceeddy 2011/04/20 16:40:45
Kommentar löschenSehr gelungener Mix aus Drama und Thriller, findet das exakte Mittelmaß aus beiden Genres und kann durchgängig unterhalten. Hervorragende Schaupieler und stilsichere Inszenierung.
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Kloina1893 2010/12/12 22:01:57
Kommentar löschenNicht perfekt, aber dennoch ein verdammt starker Streifen irgendwo zwischen Drama und Thriller, mit einem hervorragenden Joseph Gordon-Levitt in der Hauptrolle. Verletztlich und verwirrt. Absolut überzeugend.
Zu Jeff Daniels muss ich wohl nicht viel sagen. Dass er ein toller Schauspieler ist, dürfte bekannt sein. :)
Aber was soll man zu diesem deutschen Titel sagen? Grauenhaft...
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Tyler__Durden 2010/09/20 21:38:26
Kommentar löschenEine Kleine Überraschung. Obwohl die Crime Komponente, so spannend sie teils ist, nur selten über den Durchschnitt hinweg sehen darf hat Scott Frank in seinem Regiedebüt dank einem durch die Bank weg überzeugendem Cast mit Joseph Gordon Lewis an der Spitze ein Unterhaltsames Erstlingswerk in seinem Kader. Nichts für die Ewigkeit aber auch nichts für die Mülltüte. (Sehr) Gutes Mittelmaß.
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Mr. Pink 2010/09/17 23:08:41
Kommentar löschenSehr ruhige, aber dennoch spannende Mischung aus Thriller und Drama mit einem exzellent spielenden Joseph Gordon-Levitt, der mir von Film zu Film immer sympathischer wird.
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JackoXL 2010/09/14 19:53:31
Kommentar löschenElegantes Krimidrama, einfühlsam erzählt und hervorragend gespielt. Ohne das gute Skript wäre es bessere Durchschnittsware, so aber ein kleiner Geheimtipp. Die von Joseph Gordon-Levitt (großartig) verkörperte Hauptfigur wird dem Zuschauer gelungen nahegebracht, so dass man sich in ihn hineinversetzen und jede seiner Handlungen nachvollziehen kann. Hat mich gegen Ende leider kein Stück überrascht (hatte irgendwie noch mit der ein oder anderen Überraschung gerechnet), sonst aber absolut gelungen. Auf Grund der etwas behäbigen Erzählstruktur aber vielleicht nicht jedem zu empfehlen.
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stuforcedyou 2010/08/02 12:39:33
Kommentar löschenObwohl die Story einen verschachtelten Gedächtnis-Thriller a la "Memento" erwarten lässt, ist "The Lookout" eher ein etwas altmodischer aber nichtsdestotrotz spannender Thriller, der mit Joseph Gordon- Levitt und Jeff Daniels zwei umwerfend gute Darsteller zu bieten hat. Levitt der u.a. in "Brick" gerade zu brillierte ist wohl einer der besten jungen Schauspieltalente der letzten Jahre und Jeff Daniels, ein alter Hase, kehrt langsam aber sich wieder zurück zum großen Kino, nicht unbedingt das Kino des großen Budgets, dafür aber das Kino er großen Rollen und dies passt zu ihm einfach perfekt. Ein nicht zu vergessene Eigenschaft des Films ist außerdem die gekonnten Genreabstecher raus aus dem Thriller und rein ins Drama, ohne dass der Film seinen Drive verliert, eher im Gegenteil, die dramatischen Szenen gehören zum besten des Films. "Die Regeln der Gewalt" ist gewiss kein Film für die Ewigkeit, aber ein Thriller für einen spannenden Abend vor dem Fernseher und mehr will dieser kleine aber feine Film auch nicht sein.
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Slevin Kalebra 2010/08/02 16:22:09
Antwort löschenund die Isla nicht zu vergessen :)
stuforcedyou 2010/08/02 16:26:51
Antwort löschenHe? Was ist denn mit deiner Amber passiert?
Alle 4 Antworten zeigen
Slevin Kalebra 2010/08/02 20:10:25
Antwort löschenGar nichts. Ich finde nur ich bin noch zu jung um mich schon derartig fest zu legen :) Ausserdem sind meine Schwärmereien für sie eher ironischer Natur. Sollte es mal ein "5 nackte Fakten über Amber Heard" geben, werde ich da näher drauf eingehen.
Chris12zero 2010/08/02 21:54:34
Antwort löschenToll geschrieben !! ;)
Nerwus 2010/07/31 14:40:25
Kommentar löschenGuter Film mit einem sehr guten Joseph Gordon-Levitt (mal wieder!)
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Moe Szyslak 2010/03/27 18:04:53
Kommentar löschenKleiner feiner Film, aber wie ich finde doch ziemlich belanglos und unausgegoren
Hauptmanko für mich: Keine Identifikationsmöglichkeit mit dem Hauptdarsteller, weil erstens dessen Schicksal nicht gut beleuchtet wurde, zweitens er total unsympathisch war und drittens war das ziemlich mies geschauspielert von Joseph Gordon-Levitt
Klasse fand ich Jeff Daniels, der hat mal wieder Glanzvolles abgeliefert.
Und Matthew Goode fand ich auch gut, der hatte so ein verruchtes Charisma an sich.
Der Film bestand wie gesagt zu Beginn aus viel Drama, aber Zugang zu der Figur konnte man wie gesagt nie finden.
Aber schon gemein von der Gang, den da so auszunutzen, das war ja echt ne arme Sau.
Was ich mich gefragt habe: Er weiß nicht, wie man eine Dose öffnet, aber Autofahren kann er?
Vom Drama wurde dann ganz schnell Abschied genommen wegen des Bankraubs.
Das Ende fand ich auch gut, sehr clever.
Naja, der Film war schon okay. Der Mix aus Drama und Thriller hat irgendwie nicht so recht gepasst, war recht unausgewogen halt, aber es war recht spannend mit anzusehen
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Sanylein 2010/01/26 21:52:47
Kommentar löschenGuter Film, ich versteh nicht warum man den Film im deutschen so genannt hat.
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PaJeRo 2010/01/07 20:09:08
Kommentar löschenEin tolles Regiedebüt von Scott Frank. "The Lookout", so der Originaltitel, weist eine ähnlich behäbige Geschwindigkeit wie sein Genreverwandter "Brick" auf. Was am Film überzeugen kann sind die guten Schauspielleistungen. Jeff Daniels spielt den blinden Mitbewohner der Hauptfigur mit Bravour und einer amüsanten Prise Humor. Ganz zu schweigen von Joseph Gordon-Levitt, welcher hier nochmals seine Stellung als äußerst talentierter US-Schauspieler bestätigt, man möge sich auf "Inception" freuen, in dem er eine tragende Rolle neben DiCaprio und Ellen Page haben wird - der Mann wird ein ganz großer. Erwähnen sollte man noch Isla Fisher, welche hier erstmals ernsthafte Schauspielfähigkeiten zeigen kann. Matthew Goode gelingt leider nur eine eher durchschnittliche Leistung, welche aber für die Rolle des Filmbösewichts anscheinend gereicht hat. Mit einem starken Drehbuch gelingt Scott Frank ein intensiver Streifen, der leider nur wenig Beachtung fand und in den Kritiken zu schlecht davonkommt.
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A_Frame_Of_Mind 2010/01/05 22:37:27
Kommentar löschenDas Regiedebüt von Drehbuchautor Scott Frank ist ein wirklicher großartiger Film, der genau nach meinem Geschmack ist.
Joseph Gordon-Levitt zeigt, wie schon in „Brick“, eine überragende Leistung. Seine Darstellung des depressiven Chris ist absolut überzeugend. Ebenso überzeugend ist Chris Wandlung vom deprimierten Versager zum „Helden“ der Geschichte. Dabei beginnt der Film eigentlich mehr wie ein Teenie-Drama und wandelt sich aber immer mehr zum spannenden Thriller. Den Gegenpol zu Chris stellt dessen Blinder Freund Lewis dar. Der hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und steht zu jeder Zeit auf Chris Seite. Trotz dieses eher positiven Charakters hat der Film allerdings eine sehr bedrückende und düstere Atmosphäre. Die Entwicklung der Story ist zwar etwas vorhersehbar, doch viel interessanter ist eigentlich die Entwicklung der Charaktere, die glücklicherweise auch den Hauptteil des Films ausmacht. Der Bankraub ist eigentlich nur ein Aufhänger, um Gründe für Chris Wandlung liefern zu können.
Die Inszenierung des Films ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Farben sind immer sehr trist, einzig die weiblichen Charaktere brechen diese Regel. Sie scheinen schon fast vor Farben zu sprühen. Die Kameraarbeit ist wirklich exzellent. Alles ist immer in sehr ruhigen Bildern eingefangen und selbst die Action-Szenen verfallen nicht in die Hektik, die so oft bei modernen Filmen vorherrscht. Allerdings kratzt die Action ein wenig an der Glaubwürdigkeit der Handlung, wenn ein etwas trotteliger Polizist alleine 3 Bankräuber ausschalten kann.
„Die Regeln der Gewalt“ ist ein spannendes Thriller-Drama, das mit hervorragenden Darstellern und einer tollen Handlung glänzen kann, aber leider ein paar kleine Schwächen hat.
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MoviePunk 2009/10/27 12:00:13
Kommentar löschenWieder mal wurde der Originaltitel eines Filmes mit einem völlig unpassenden deutschen Titel versehen, der auch nur annähernd das vorgibt, was er zu sein scheint. Wenn man den deutschen Titel "Die Regeln der Gewalt" hört, werden viele denken, dass die Gewalt im Mittelpunkt steht und der Zuschauer es mit einem Actionfilm oder ähnliches zu tun bekommt, aber in Wirklichkeit handelts es sich um einen gut durchdachten Thriller.
Auf dem ersten Blick liest sich die Story ganz interessant und man darf gespannt sein, auf was man sich da eingelassen hat. Ein junger Schüler namens Chris Pratt baut einen fatalen Autounfall, wobei zwei Menschen sterben und er selbst sein Kurzzeitgedächtnis verliert. Wäre die Plage schon nicht genug, dass er sich kaum noch an etwas erinnern kann, so kreuzt er den Weg eines vermeintlich netten Freundes, der ihn aber dazu überredet, die Bank auszurauben, in der er seiner täglichen Arbeit nachgeht.
Von der Story her, wäre durchaus einiges möglich gewesen, aber die Umsetzung ist auch hier mal wieder nicht tadellos. Der Beginn mit dem Unfall geht zwar fulminant los, doch danach wird es dann umso ruhiger, was jetzt nicht heißen soll, dass der Film langweilig ist. Durch die hohe Dialoglastigkeit merkt man aber schon, dass ein bisschen mehr Action dem Film gut getan hätte. Gerade Abwechslung ist das große Manko des Filmes.
Der Mix aus Thriller und Drama gelingt in fast jeder Hinsicht, zwar ist der Film doch relativ spannungsarm, aber er unterhält gut über die Laufzeit von ca. 100 Minuten. Leider ist die Story viel zu vorhersehbar und auch Wendungen und Finten sind Mangelware. Szenen, mit denen der Zuschauer vorher nicht gerechnet hat, wären hier guter Dinge gewesen. Mit mehr Spannung wäre hier eingies mehr drin gewesen.
Das Thema um einen Amnesiekranken, ist durchaus erfrischend. Im Vergleich mit Christopher Nolans "Memento", der für viele als Höhepunkt in diesem Genre gilt, ist er durchaus eine Alternative, auch wenn er nicht ganz die Klasse von Nolans Streifen erreicht.
Debütant Scott Frank kann sich aber getrost auf die Schulter klopfen lassen, denn für ein Erstlingswerk kann sich der Film durchaus sehen lassen. Die Erzählweise ist zwar an einigen Stellen etwas schleppend und auch der Kamerawechsel bei der Schießerei in der Bank, der wahrscheinlich für mehr Realismus sorgen sollte, war keine gute Idee, ansonsten kann dem Mann nichts schlechtes nachgesagt werden. Sein Storyboard ist flüssig, die Inszenierung sorgfältig und die Kamera ist ebenfalls immer auf der Höhe.
Gekonnt wird den Filmcharaktern Leben eingehaucht. Der Verdienst liegt bei dem guten Darstellerensemble um Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt ("Hinterm Mond gleich links"), der letztes Jahr noch in dem Geheimtipp "Brick" positiv auffiel. Hier zeigt er ebenfalls eine gelungene Darstellung und lässt auch für die Zukunft hoffen. Als Bösewicht wurde Matthew Goode ("Hochzeit zu dritt") verpflichtet, der sich durchaus sehenlassen kann. Seine Darstellung des Bösewichts erweist sich als sicherer Gegenpol zur Hauptperson, ohne jedoch groß aufzuspielen. Außerdem gibt es noch ein wunderschönes Wiedersehen mit Jeff Daniels ("Dumm und Dümmer"), der hier zum Publikumsliebling aufsteigt. Seine Darstellung des blinden Freundes von Chris ist ihm sehr überzeugend gelungen, seine vielen lustigen Sprüche lockern das harte Thema etwas auf und hat das Lachen des Zuschauers auf seiner Seite. Als Eye-Candy und Nebendarstellerin darf sich auch noch Isla Fisher ("Hochzeits-Crasher") dazu gesellen, die Ihre Rolle glaubwürdig runter spielt.
Die Tatsache, dass so eine Amnesie Krankheit wirklich jeden treffen kann, und auch die Folgen werden hier sehr glaubhaft gemacht. Ohne Notizblock ist man quasi auf verlorenem Posten. Man merkt auch schon anhand simpler Beispiele, wie vergessen des Autoschlüssels im Auto, wie krass so eine Krankheit sein kann. Am Ende darf dann nochmal ein bisschen geballert werden, um auch dem Actionfreund noch was gutes zu tun. Die Action, die hier nur mit Schusswaffengebrauch dargestellt wird, tritt erst am Ende in Gebrauch und ist solide inszeniert. Ebenso wieder der Score ist sie zwar nicht weltbewegend, aber auch nicht richtig schlecht.
Fazit: Dieses kann man auch über den gesamten Film sagen, der zwar nett anzusehen ist aber kaum Höhepunkte zu bieten hat. Darstellerisch kann man nicht meckern, besonders Jeff Daniels überzeugt als sprücheklopfender Freund und Helfer. Action, Dramatik und Thrill gehen zwar in Ordnung, aber mit mehr Spannung und einem nicht so vorhersehbaren Storyablauf, wäre hier weitaus mehr drin gewesen. Für Debütant Scott Frank geht es im Fach der Regie auf jeden Fall aufwärts und für Joseph Gordon-Levitt als Schauspieler sowieso.
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Rocky22 2009/08/22 00:50:53
Kommentar löschenEine deprimierenden Story über Selbst Zweifel, und der Hoffnung, das alles mal so wirt wie früher. Die echt überraschend umgesetzt wurde. Da sich die Zeit genommen wird, mit viel Gefühl auf die Hauptperson ein zu gehen.
(Vor allem, da ich vorher Brick gesehen hatte. muss ich sagen das mir Joseph Gordon-Levitt mittlerweile richtig gut gefehlt.)
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IzzO 2009/07/23 17:07:38
Kommentar löschenGelungenes,ruhiges Thriller-Drama mit einem grandiosen Jeff Daniels...Top!
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zoulwags 2009/03/19 15:48:28
Kommentar löschenDie Story – nach einem Unfall u. a. in seiner Gedächtnisfähigkeit eingeschränkter junger Mann wird von einer Gruppe Gangster für einen Bankraub instrumentalisiert – bietet zwar einiges an Potential, wird aber doch sehr betulich umgesetzt. Ein bisschen „Memento“ (unser Held muss sich Zettel schreiben, weil er wesentliche Informationen vergisst), ein bisschen Thriller mit zumindest einem bedrohlichem Gangster der Sorte „I Wear My Sunglasses At Night“, und weil man ja eigentlich gerne Arthouse wäre, auch ein bisschen pädagogischer Moral und Message (Schätze das was du hast; Hüte dich vor falschen Freunden; Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn –Zutreffendes bitte ankreuzen). Das ist schon alles solide, aber nicht wirklich aufregend.
Noch ganz kurz zu den Schauspielern: eine sehr positive Überraschung war Jeff Daniels als blinder (und wahrer) Freund des jugendlichen Helden, der als lakonisch-witziger Charakter in Erinnerung bleibt. Bei Joseph-Gordon Levitt hingegen wurde mir zu spät klar, dass das ja der Langweiler aus „Brick“ ist, dessen komatöse Stimme in “The Lookout“ zu allem Überfluss den Off-Erzähler gibt.
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Agent Smith 2009/02/28 20:53:28
Kommentar löschenSchöner, sehr atmosphärischer Film über das Leben eines Traumatisierten und dessen Umwelt. Joseph Gordon-Levitt schafft es, den stark in seinem Entscheidungsspielraum eingeschränkten Hauptcharakter angemessen umzusetzen - sein Mitbewohner (ja, er könnte wirklich der Zwillingsbruder vom Dude sein...!) liefert eine weitere schauspielerische Leistung durch Jeff Daniels, die diesen Streifen lohnenswert macht.
Einzig und allein der gewisse "Drive" nach vorne fehlt ein wenig - es ist eben eine schöne und gemütliche Produktion... :)
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Trevedas 2008/11/08 21:24:58
Kommentar löschenEin perfekter Film für Leute, denen "Memento" zu anstregend und richtige Noir-Filme zu alt sind.
Gordon-Levitt, obwohl an sich ein guter Schauspieler, beweist wieder einmal, dass er in erwachsenen Rollen kaum ernst zu nehmen ist. Ein Glück, dass dies durch einen sehr gut aufgelegten Jeff Daniels wieder wett gemacht wird.
Insgesamt enttäuschend, weder richtig schlecht, noch richtig gut - belangloser Durchschnitt.
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Dr.Hasenbein 2008/03/16 05:12:40
Kommentar löschenSehr gut durchdachter kleiner Teeniepsychothriller.gute Schauspieler und vor allem ein guter Jeff Daniels runden das ganze ab.
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