Die WonderBoys
Wonder Boys (2000), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 02.11.2000
20 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1198 Bewertungen
25 Kommentare
Keine ?
von Curtis Hanson, mit Frances McDormand und Tobey Maguire
Ein knappes Jahrzehnt ist es her, seit der verschrobene Literatur-Professor Grady Tripp (Michael Douglas) seinen ersten und einzigen Roman veröffentlichte. Aber einst als Wonder Boy gefeiert, kann sich der müde Mann inzwischen nur noch wundern. Darüber, dass ihn gerade schon wieder eine Ehefrau verlassen hat – die dritte. Dass sein neues Buch immer noch nicht fertig ist – nach über 2000 Seiten Manuskript. Und dass mit James Leer (Tobey Maguire) einer seiner Studenten bedrohliche Anzeichen zum genialen Autoren zeigt, während mit Hannah Green (Katie Holmes) eine andere Schülerin bedrohliche Andeutungen zu gutem Sex macht. Eindeutig zu viele Entscheidungszwänge für einen, der die Lebenslethargie liebge-wonnen und dessen Tages bester Freund tatsächlich der Joint ist. Dabei ahnt der rammdösige Mittfünfziger Grady noch nicht einmal, dass er an diesem Wochenende förmlich zum Erwachsenwerden und Wachsein gezwungen zu werden scheint, als der alljährliche Literatur-Wettbewerb “Wordfest” ansteht. Dafür werden Gradys sehr spleeniger Lektor Crabtree (Robert Downey Jr.) und Gradys sehr geschwängerte Geliebte Sara (Frances McDormand) schon sorgen…
Cast & Crew
-
Curtis Hanson
-
Frances McDormand
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sara Gaskell
-
Tobey Maguire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Leer
-
Michael Douglas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grady Tripp
-
Robert Downey Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Terry Crabtree
-
Katie Holmes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hannah Green
-
Rip Torn
Regie
Schauspieler
-
Richard Knox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vernon Hardapple
-
Jane Adams
-
Michael Cavadias
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Sloviak
-
Richard Thomas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Gaskell
-
Alan Tudyk
-
James Ellroy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Partygast
-
George Grizzard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fred Leer
-
Steve Kloves
- Genre
- Tragikomödie
- Handlung
- Ehekrise, Ehepaar, Familiengeschichte, Literaturprofessor, Roman, Schriftsteller
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die WonderBoys
Fans dieses Films gefiel auch
Der Eissturm
US 1997
Smoke - Raucher unter sich
US 1995
L.A. Confidential
US 1997
Almost Famous - Fast berühmt
US 2000
Trailer zum Film Die WonderBoys
Alle Trailer, Clips & Videos (2)

French Connection - Brennpunkt Brooklyn







Kritiken (3) — Film: Die WonderBoys
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenJa, Curtis Hanson ist der Regisseur des Meisterwerks „L.A. Confidential“, doch sein Nachfolger „Die WonderBoys“ hat mit dem Gangster-Thriller so gar nichts gemein, bis auf die Tatsache, dass man auch hier eine stilsichere Inszenierung und eine starke Besetzung beobachten kann. Curtis gehört zu den vielseitigen Regisseuren, die sich in ganz verschiedenen Sparten niederlassen und dabei trotzdem etwa gleichstarke Werke hervorbringen. „Die WonderBoys“ ist seine kauzige Komödie mit dezenten, liebevollen Seitenhieben auf das Schriftstellertum und einem Faible für Außenseitercharaktere, die man nach und nach ins Herz schließt. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Sonse 2010/02/02 00:34:18
Antwort löschenEiner der wenigen Filme, in dem ich tatsächlich alle (!) Charaktere gern habe und mich dadurch immens wohl fühle, wenn ich ihn zum x-ten Mal schaue. Nur den Titel finde ich immer noch blöd.
Was noch typisch für Hanson ist, und gerne übersehen wird, aber neben LAC vor allem hier auffällt: bei ihm spielt die jeweilige Stadt oft eine wichtige Rolle. In "Wonder Boys" ist es Pittsburgh. Da war ich noch nie, aber ich vermute mal das Schmuddelwetter ist charakteristisch. ;)
phoenix409 2010/02/02 00:49:10
Antwort löschen@Flibbo: Kleine Klugscheißer-Korrektur: Wes Bentley spielt in "American Beauty" den Freak, nicht Tobey Maguire ;)
@Sonse: Lustig, da du gerade Pittsburgh erwähnst. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass erschreckend viele Filme/Serien auf die Stadt verweisen. Des öfteren steht Pittsburgh dabei in schlechtem Licht oder ist bezeichnender Ort des Unheils - ein Beispiel wäre "Twin Peaks" (Cooper's Vergangenheit) und etliche andere Verweise (auf die ich leider grad nicht komme)...
Mein Gott, klingt das wirklich so weit hergeholt? Vielleicht hassen ja tatsächlich alle nur das schlechte Wetter.
Sonse 2010/02/02 00:56:17
Antwort löschen@phoenix409: Ja, was ich bisher von Pittsburgh gesehen habe, zieht mich auch nicht gerade magisch an. ;)
Flibbo schreibt übrigens nicht, dass Maguire die Figur in/mit AB erfand, sondern der Film AB selbst diesen Charakter ersonnen hat, der hier von Maguire gespielt wird. Weiß nicht ob ich dem inhaltlich zustimme, obwohl ich da auch Ähnlichkeiten sehe, aber der Satz oben stimmt schon.
alviesinger 2010/02/02 08:55:30
Antwort löschenDer Schriftsteller Michael Chabon hat übrigens eine Art Narren an Pittsburgh gefressen. Neben den Wunderjungs ist sein Erstlingswerk "Die Geheimnisse von Pittsburgh" eine wunderbare Hommage an die Stadt und ihre Industrieschlote. Die Verfilmung kann man übrigens getrost in die Tonne kloppen.
Alle 6 Antworten zeigen
Flibbo 2010/02/02 21:38:09
Antwort löschenHa, ich wollte Sonse eh fragen, ob sie mir zustimmt, obwohl ich ihrem Lieblingsfilm nur eine 7 gab. Aber das erledigt sich ja sogar schon von selbst, wunderbar!
Der Vergleich der beiden Freak-Rollen wurde für mich vor allem dadurch bestärkt, dass der Film allgemein auch mit American Beauty verglichen wurde. Ich hab nur gerade vergessen wo, fand es aber einleuchtend.
phoenix409 2010/02/03 18:47:45
Antwort löschenTatsache! Habe mich verlesen und nehme das zurück. Hab nur schon viel zu oft erlebt, dass Wes Bentley mit Tobey Maguire verwechselt wird. Da schreit die Gerechtigkeit in mir auf... whatever, die WonderBoys will ich jetzt auch schon viel zu lange mal gucken. Nachholbedarf!
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEin richtig guter Schriftsteller hat augenscheinlich nicht mehr alle Tassen im Schrank, zumindest wenn man Grady Tripp (Michael Douglas) heißt. Der Professor für Englisch hat in seinem Leben genau ein Buch veröffentlicht, das war ein großer Knaller, doch seit diesem Erfolg arbeitet er vergeblich daran, diesen zu wiederholen. Seine Probleme sind von zahlreicher Natur, nicht nur beruflich, auch privat: Seine Frau hat ihn verlassen, seine Affaire mit der Kanzlerin der Uni mündet in einer Schwangerschaft, wer würde da nicht einmal nach einem Joint greifen? Das Beruhigt! Seine Probleme werden nicht geringer, als er eines Abends auf einen seiner talentiertesten Schüler trifft. James Leer (Tobey Maguire) ist vom Charakter ebenso so schwierig wie sein Professor – Beste Voraussetzungen also für zahlreiche Turbulenzen. Ich habe selten eine Komödie gesehen, die so entspannt inszeniert ist wie „Wonder Boys“. Ich mag so etwas. Die Geschichte wird in aller Unaufgeregtheit und Ruhe voran gebracht, obwohl sie einen Haken nach dem Anderen schlägt. Regisseur Curtis Hanson hat mit diesem Film ein Werk geschaffen das voller Liebe zum Detail ist. Begonnen bei den stimmigen Dialogen bis hin zu dem wunderbaren Soundtrack, der den den Film untermalt. Komplettiert wird das Vergnügen durch die herausragende Besetzung, aus der neben den beiden Hauptdarstellern insbesondere noch Robert Downey Jr. in der Rolle des freakigen Lektors heraus stechen kann.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Mit unaufgeregter, im Timing beispielhaft stimmiger Inszenierung führt Hanson seine brillianten Darsteller durch die teils skurrilen Ereignisse, in denen es unter anderem um den Tod eines blinden Hundes, den Eigentümer eines geklauten Wagens und eine Jacke von Marilyn Monroe geht. Aber auch die ernsten Zwischentöne der Figuren, die allesamt auf halbem Weg irgendwo hängengeblieben sind, werden mit bissiger, nie übertriebener Sentimentalität beleuchtet und dabei scheut der Film nicht das Aufgreifen von Themen wie Drogenkonsum, Ehebruch samt Schwangerschaft oder Homosexualität. Wo diese sonst oft zu verkrampften und plattesten Gags benutzt werden, ist „WonderBoys“ stets mit einer (auf unvulgäre Art) enthemmten Aufgeschlossenheit unterwegs, die nicht künstlich skandalisiert und dem Film so einen Touch von warmer und aufrichtiger Lebensnähe verleiht. Und zudem ist „WonderBoys“ derart amüsant-pointiert, derart intelligent-ungekünstelt, dass das Zusehen zur uneingeschränkten Freude wird.[...]„WonderBoys“ ist exzentrisch, selbstironisch, beschwingt, inspirierend, meisterlich. Als Komödie ebenso zurückgenommen wie höchst vergnüglich, als Drama so unaufdringlich wie sublim. Als ganz leisen Kritikpunkt könnte man das allzu zuckersüße Ende ansehen, das sich mit der vorigen augenzwinkernd-sarkastischen Tonart des Films ein wenig beißt. Aber letztlich gönnt man den liebevollen Charakteren, die man zuvor durch 100 rückschlagsreiche und schadenfreudige Minuten begleitet hat, ihre kleinen persönlichen Triumpfe, hat man ihnen und ihren Leben doch eine tolle Zeit zu verdanken.[...]
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (22) — Film: Die WonderBoys
Kommentar schreibenas-aka-der-streuner 2012/01/16 21:41:15
Kommentar löschenWas ein lustiger, intelligenter, herzerwärmender Film, mit exzellenten
Darstellern, fein gewählter Musik & durchweg grandiosen Dialogen.
Einfach der Hammer.
Ich bin total begeistert !!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Schlegel 2011/08/10 13:01:09
Kommentar löschenKomplexes Drehbuch, immer eine Handbreit vom Absurden entfernt, mit Michael Douglas als Krönung. Aber das angepappte Ende, was kann man damit anfangen? Da ist Exegese nötig, es empfiehlt sich die Douglas-Sirk-Lesart.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Sonse 2011/08/10 16:58:36
Antwort löschenCurtis Hanson hat eben nicht nur LAC gemacht.
Schlegel 2011/08/10 22:48:31
Antwort löschenEr hat NCW geschrieben, schon deshalb bin ich froh, dass es ihn gibt.
willy50 2011/03/13 06:53:11
Kommentar löscheneinfach nur: Wonderbar !!
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bulletgirl 2010/12/14 21:57:59
Kommentar löschenWirklich ein gut gemachter Film, der das Leben von Schriftstellern wirklich schön klischeehaft darstellt. Und eine Geschichte, wie sie das Leben nicht besser hätte schreiben können, auch wenn ich mir in einigen Punkten einfach mehr Informationen erwartet hätte, wie z. B. warum James Leer so ist, wie er ist. Vielleicht macht aber eben genau diese Tatsache den Film so realistisch - einfach weil man wie im Leben auch - nicht alles über jemanden erfährt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Fernschreiber 2010/12/05 12:37:37
Kommentar löschenIrgendwie hat mich dieser Film so gar nicht packen können. Mag daran liegen, dass mich als Germanistikstudenten Geschichten von Schriftstellernschon von Studiumswegen interessieren (müssen) - aber vielleicht ist das zu weit hergeholt.
Die WonderBoys hat auf dem Papier einen unglaublich guten Cast: Michael Douglas als Dozent und Schriftsteller, der ständig auf Drogen ist und nebenbei an einer Schreibblockade leidet. Irgendwie nett den ganzen Film über aber schnell vergessen. Tobey Maguire als schüchterner Außenseiter, der aber total tolle Bücher schreibt. Katie Holmes als...Katie Holmes?! Junge Studentin die beim Professor wohnt und wahrscheinlich als Gegenleistung...naja, das übliche halt. Aber Douglas merkt das nicht, weil es mit einer anderen Frau verheiratet und trotzdem in eine noch mal andere Frau verliebt ist. Diese Frau, gespielt ganz nett von Frances McDormand, ist aber natürlich die Frau vom Rektor, der auch gleichzeitig sein Freund ist. Was alles nur noch schwieriger macht. Als dann auch noch Robert Downey Jr., den ich auch schon mal besser gesehen hab, in die Stadt kommt, ein, wie sollte es anderes sein, schwuler Lektor, wird alles noch chaotischer, ein Hund wird getötet, ein Schal gestohlen und Katie Holmes will doch nicht mehr mit Michael Douglas poppen, weil der ja immer so viel Drogen nimmt.
Die Geschichte ist nur so gespickt von aberwitzigen Wendungen. Und trotzdem hat der Film für mich als Hauptproblem den fehlenden Drive. Obwohl so viel passiert, und auch so viel verrücktes, dümpelt der Film immer nur ganz gemächlich vor sich hin. Es fühlt sich an, als passiere nichts, dabei passiert aber so viel. So habe ich dann auch recht schnell eine gleichgültige Haltung eingenommen, die zwar gegen Ende des Films bröckelte, aber keinesfalls ganz wegfiel. Ich dachte am Ende nur so: „Ja, ganz nett, aber was habe ich noch mal die letzten 2 Stunden gemacht?“
Für mich also kein besonders guter Film. Auch nicht total schlecht, aber verdammt schnell zu vergessen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
patcharisma 2010/10/11 21:45:59
Kommentar löschenFür Michael Douglas-Fans ist "Wonder Boys" (2000) quasi das letzte Teil im Puzzle. Es zeigt einfach die unglaubliche Vielseitigkeit dieses grossen Talentes, dem nach "Wall Street" (1987) (zu) oft, die zu ähnlichen Charakter- und Rollenzeichnungen angeboten wurde, nämlich die des schneidig-schnittigen, übersolventen Arschlochs. Die waren denn auch immer ein Höllenspass, aber "Wonder Boys" hat wahrscheinlich auch für ihn selbst eine Schaffens-Grenze gesprengt.
Die Rolle als extrem gemütlichen, mit dünnen Lippen oftmals in Verlegenheit dauerlächelnden Schriftsteller in Schaffenskrise, der gerne für die fehlende Inspiration den Joint rollt und das reiche Nichts in den herrlich absurden Zwiegesprächen mit seinem Schützling Toby McGuire auffüllt, ist nicht nur urkomisch, bewegend und der Tragik nahe, sondern auch hochpoetisch und raffiniert gut in die Länge gezogen, mit dem Element des schönen Schwelgens darin. Hier ist es eben etwas wie nach dem Gras paffen, da kommt einem durch die THC-bedingte Zeitverschiebung auch alles viel länger vor.
Fazit: Der Film erzeugt ein ganz eigenes und seltenes Stimmung(-sbild), "Wonder Boys" = "Wonder Film"!
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
jollyroger 2010/10/11 22:38:34
Antwort löschenUnd wenigstens hat er es mit "King of California" zumindest temporär geschafft, aus seinem eigenen Klischee auszubrechen...:-)
patcharisma 2010/10/11 22:41:10
Antwort löschenDen kenn ich nicht! Muss ich nachholen?
jollyroger 2010/10/11 22:46:50
Antwort löschenJa, der lohnt sich auf jeden Fall. Kein großartiges Kunstwerk, aber definitiv sehenswert.
Alle 5 Antworten zeigen
patcharisma 2010/10/11 22:48:38
Antwort löschenAh cool, danke! Die Hülle hatte mich immer abgeschreckt... xD
facepalm 2010/10/21 00:23:31
Antwort löschenTolle Kritik, der steht auch schon ewig auf meiner Liste :)
Filmkenner77 2010/10/07 16:25:40
Kommentar löschenDouglas spielt den Literaturprofessor glaubwürdig und gut. Auch die Story weiss zu überzeugen. Letztlich bleibt aber der Eindruck, dass man aus dem Film vielleicht noch ein wenig mehr hätte rausholen können.
Kommentar gefällt mir Antworten
maslobojew 2010/08/09 10:05:54
Kommentar löschenTja, irgendwie wurde ich sehr schnell von dieser leicht verrückten Geschichte gepackt. Die Protagonisten haben es allesamt nicht so mit Konventionen und das macht den Film sehr unterhaltsam. Das Douglas so leicht, locker und komisch spielen kann wusste ich gar nicht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
phoenix409 2010/06/17 18:01:50
Kommentar löschenEin halb zynisches, halb melancholisches Gefühlsspektakel, so angenehm entspannt wie ein heißes Bad im Winter. Curtis Hanson kümmert sich um seine absolut glänzend besetzten Figuren wie der Schäfer um seine Schäfchen und schafft damit einen ganz besonderen Wohlfühlfaktor, den man den Darstellern automatisch anmerkt. Michael Douglas' Alltagstrott irgendwo zwischen "The Big Lebowski" und "American Beauty" ist eine Wonne, der Soundtrack tut sein übriges.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
dae-su 2010/06/01 11:04:45
Kommentar löschenEin Lehrstück des Drehbuchschreibens ist das hier. Köstliche Dialoge, schöne Wendungen, herrlich auf den Punkt geschriebene Charaktere und eine angenehme Mischung aus Komödie, Drama und Coming-of-Age. Zudem auf den Punkt besetzt, mit einem mehr als hervorragenden Soundtrack unterlegt und angenehm zurückhaltend inszeniert. Macht großen Spaß, kann man sicherlich immer wieder sehen und sollte viel bekannter sein, als er ist.
Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Floppy 2010/01/03 11:01:25
Kommentar löschenEs lässt sich schwer formulieren, was an Wonder Boys so besonders sein kann, jedoch muss man beim Sehen feststellen, das man sich rund um wohlfühlt und alle abnormen Charaktere ins Herz geschlossen hat!! Wenn danach aber einer fragen würde, worum es in Wonder Boys geht, scheint diese Frage nicht einfach schwierig zu beantworten(blockierter Schriftsteller und seine paar Tage Abenteuer), sondern auch unwichtig, weil es darum eben nicht geht, wenn man Wonder Boys sieht!!! Zusammengefasst reicht also auch Sonses Kommentar am Ende der Seite!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
brocklanders 2009/10/27 16:35:29
Kommentar löschenEin sehr gutes Buch – sehr gut verfilmt. Michael Douglas spielt den kiffenden Autor sehr überzeugend und Tobey Maguire zeigt, dass er mehr kann, als Spinnenfäden aus den Handgelenken schießen. Und auch die anderen Darsteller (Downey Jr., McDormand, Thomas) überzeugen. Ich mag den Film – obwohl die Szene, in der die Boa überfahren wird, fehlt. Die hätte doch noch zum Hund und der Tuba in den Kofferraum gepasst.
Kommentar gefällt mir Antworten
mar (-ion-) 2009/07/24 09:14:17
Kommentar löschenein echt schöne, witziger, kluger, durchweg gelungener film.
topbesetzung mit einem grandiosen m. douglas :-)
na was haben wir denn da? unser guter alter freund: codein :-D
Kommentar gefällt mir Antworten
1oOwaCk 2009/07/22 13:34:30
Kommentar löschenSchon allein wegen Michael Douglas im rosa Bademantel sehenswert! Unübertrefflich
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Sonse_mp 2009/08/31 21:20:05
Antwort löschenRecht hast du. Das ist auch einer meiner Lieblingsfilme.
M. Kaiser 2009/07/22 07:04:50
Kommentar löschenEin Film wie ein gutes Buch. Herrlich kantige Charaktere, köstlich absurde Wendungen des Schicksals und eine stetige Selbstironie, die bis zum etwas braven Ende im Unterton mitschwingt. Beeindruckender Cast, virtuos angeführt von einem unrasierten Michael Douglas. Sympathische Geschichte liebenswerter Looser, die gerade in der achselzuckenden Hingabe an ein durch und durch literarisches Schicksal Glaubwürdigkeit gewinnen. Einziger Kritikpunkt neben dem Ende: der furchtbare Titel.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
König Leonidas 2009/07/13 10:23:39
Kommentar löschenFeinfühlige Tragik-Komödie mit ebenso sympathischen wie grandiosen Schauspielern.Ein richtig Toller Film...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
spanky 2009/02/25 12:54:10
Kommentar löschenÜberraschendes Highlight! Douglas spielt ausnahmsweise nicht den aalglatten Arsch, sondern einen allzu menschlichen Literaturprof, der in seinem rosa Morgenmantel schon fast an Lebowski erinnert. Aber auch Maguire und Downey Jr. sind super. Ein Geheimtipp!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
AgentGuhl86 2008/10/27 21:53:47
Kommentar löschenEs heiß mal in einem Artikel über den Film "King Of California" von 2007, dass Michael Douglas seine letzte wirklich tolle Darstellung in "Die Wonderboys" rüberbrachte. Ich weiß nicht, was zwischen diesem Film und 2007 so in seiner Filmografie steht, aber ich kann dem nur beipflichten. Die Darstellung des etwas ungewöhnlichen Literaturprofessors, der seit Ewigkeiten ein Buch schreibt, ist sehr gut gelungen. Das Ensemble wird vervollständigt durch tolle Schauspieler, wie auch Tobey Maguire und Robert Downey Jr. es sind. Der Film ist eine Art Charakterstudie, der verschiedene Menschen dazu bringt aus ihrem Alltag auszubrechen, um zu sein, wie man wirklich ist!
Kommentar gefällt mir Antworten
rkernst 2007/12/06 21:14:57
Kommentar löschenGanz großes Schauspiel, weil wunderbar zurückgenommen. Von Frances McDormand konnte man das erwarten, aber auch Micheal Douglas und Robert Downey kommen hier mal ohne große Gesten aus.
Kommentar gefällt mir Antworten
Torsten 2007/09/05 20:11:25
Kommentar löschenWar da nicht oskar für Michael... jedenfalls ein netter dienstags-Film, wenn kein Fußball im TV kommt.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
mar (-ion-) 2010/01/27 00:49:08
Antwort löschenschallallalalaaaa
würd sagen...kommt auf das spiel an