Ein einfacher Plan
A Simple Plan (1998), US Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 25.02.1999
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24 Kommentare
Keine ?
von Sam Raimi, mit Bill Paxton und Bridget Fonda
Zwei Brüder, der eine ein gepflegter Geschäftsführer eines Eisenwarenladens, der andere ein übergewichtiger, arbeitsloser Penner, stolpern gemeinsam mit einem Freund über fast $4 Mio. gestohlenes Bargeld. Das Trio kann die Beute unbemerkt von den örtlichen Behörden beiseite schaffen, doch sie trauen sich gegenseitig nicht über den Weg, was zu jeder Menge Lügen, Betrug und sogar Mord führt.
Cast & Crew
-
Sam Raimi
-
Bill Paxton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hank Mitchell
-
Bridget Fonda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Mitchell
-
Billy Bob Thornton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacob Mitchell
-
Brent Briscoe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lou Chambers
-
Jack Walsh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Butler
-
Chelcie Ross
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Carl Jenkins
Regie
Schauspieler
-
Becky Ann Baker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nancy Chambers
-
Gary Cole
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Neil Baxter
-
John Paxton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Schmitt
-
Bob Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Renkins
-
Peter Syvertsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Freemont
-
Tom Carey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dwight Stephanson
-
Scott B. Smith
- Genre
- Verschwörungsthriller, Kriminalfilm, Drama
- Ort
- Flugzeug
- Handlung
- Bruder-Bruder-Beziehung, Flugzeugabsturz, Freundschaft, Geldgeschäfte, Geldgier, Geldübergabe
- Mitmachen
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Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
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GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia







Kritiken (2) — Film: Ein einfacher Plan
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„A Simple Plan“ ist grotesk, morbide, dramatisch, intensiv und höchst unterhaltsam. Das spannende und schockierende Werk überzeugt vor allem auch aufgrund der großartigen Besetzung – jede kleinste Nebenrolle verfügt über den perfekten Darsteller, der bestens zum Charakter der Figur passt. Besonders erwähnenswert ist Billy Bob Thornton in der besten Darstellung seiner gesamten Karriere. Eine durch und durch respektable Leistung, bedenkt man, dass diese Rolle einem Schauspieler alles Erdenkliche abverlangt – die Palette reicht von Wutausbrüchen über Nervenzusammenbrüche bis zu Trauer und Komik. Ein Meisterstück und eine der besten Szenen des ganzen Films ist die feinsinnige Diskussion zwischen den Brüdern im Auto, indem Regisseur Sam Raimi ein sensibler Balanceakt der Tragikomik gelungen ist.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDie Gier im weißen Wunderland: Raimi spickt bei den Coen-Brüdern und zaubert sein eigenes kleines Fargo auf die Leinwand.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (22) — Film: Ein einfacher Plan
Kommentar schreibenKieke 2011/11/04 17:46:39
Kommentar löschenerinnert mich zu sehr an Fargo
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
John.Matrix 2011/11/04 19:57:11
Antwort löschenist aber besser
Kieke 2011/11/10 14:24:23
Antwort löschenNe
vanilla 2011/11/04 12:11:20
Kommentar löschenWie weit würde man für jede Menge Geld gehen??
Vor dieser Entscheidung stehen 2 Brüder (genial gespielt von Thornton und Paxton) und ihr Freund Lou, als sie über 4 Millionen Dollar finden. Was sie nicht wissen ist, dass sie mit diesem einfachen Plan jede Menge Steine ins Rollen bringen und somit für Geld alles sogar ihr Leben riskieren.
Diesen Film muss man einfach sehen, nicht nur wegen den tollen Darstellern und der klasse Winterkulisse, sondern auch wegen der bitterbösen Tragödie, mit einer einzigartigen Story, die Hollywood heutzutage sehr vermissen lässt.
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Joxcus 2011/11/01 18:06:54
Kommentar löschen"Es ist der amerikanische Traum in einer Sporttasche und er... er will sie einfach liegen lassen!" - "Man arbeitet für den amerikanischen Traum, man stiehlt ihn nicht!"
Was tun, wenn man plötzlich einen Riesen Batzen an Moneten entdeckt? Sollte man ihn einfach liegenlassen, der Polizei aushändigen oder gar behalten? Diese Fragen stellen sich auch Hank (Bill Paxton), Jacob (Billy Bob Thornton) und Lou (Brent Briscoe), als sie auf ein Flugzeugwrack stoßen, in dem sich 4,5 Millionen Dollar befinden. Und ab diesem Zeitpunkt baut sich eine enorme Spannung auf. Denn wie die drei ihre Pläne schmieden und diese anschließend versuchen umzusetzen, ist äußerst nervenaufreibend geraten. Stets ist man als Zuschauer mittendrin in diesem Chaos und wird zum mitdenken animiert! Wie würde man wohl selbst an Stelle der Betroffenen agieren bzw. reagieren? Wem könnte man vertrauen und ein großes Geheimnis offenbaren? "A simple plan" ist also ein Film, in dem die Hauptfiguren in erster Linie mit einer Vielzahl von Entscheidungen konfrontiert werden.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie weit Menschen für Geld gehen würden. Dabei sind es nicht nur einfache Gemüter, wie Lou oder Jacob, sondern ebenso seriöse und intelligente Menschen wie Hank, die langsam aber sicher die Kontrolle über sich verlieren. Geld lässt sie durchdrehen! Geld lässt sie zu Verrätern werden! Für Geld töten sie sogar! Geld macht am Ende nur alles viel schlimmer - besonders dann, wenn es sich dabei um gestohlenes handelt! Grandios ist es mit anzusehen, wie Hank und Co von einer prekären Lage in die nächste geraten. Sobald sie sich in Sicherheit wiegen und ein Plan mal halbwegs zu funktionieren scheint, kommt auch schon promt das nächste Problem. Das Austüfteln von plausiblen Lügen als auch das Pläneschmieden fällt den Charakteren mit der Zeit zunehmend schwerer. Es ist wie der bekannte Schneeball, der auf einem Abhang immer größer wird und anschließend in einer nicht aufzuhaltenden Lawine endet.
Ein Grund, warum "A simple plan" so gut funktioniert, ist den unterschiedlich ausgearbeiteten Figuren zu verdanken. Man bekommt schon zeitig ein Gefühl dafür, wie jeder einzelne tickt! Umso verwunderter wird man feststellen, wenn einer von ihnen plötzlich für eine Überraschung sorgt. Eine geniale Szene ist die, in der das Diktiergerät zum Einsatz kommt. Hier zeigt sich nämlich, auf welcher Seite Jacob wirklich steht! Durch seine anfänglichen Äußerungen ist man hier der Ansicht, man weiß wie der Hase läuft, wird anschließend aber brilliant getäuscht und eines besseren belehrt! Wirklich toll! Die Darsteller passen hier übrigens ausgezeichnet in ihre Rollen! Ob Kummer,Schmerz oder Freude! Sämtliche Emotionen habe ich ihnen abgenommen! Am meisten ragt hier sicherlich Billy Bob Thornton heraus, der seinen Jacob exzellent spielt. Ob zurückgebliebener Typ wie hier oder intelligenter Partner an der Seite von Bruce Willis in "Banditen"! Der Mann ist sehr talentiert und ein sehr wandelbarer Darsteller!
Generell ist der Film durchweg sehr überzeugend, ziemlich realitätsnah umgesetzt und macht sehr nachdenklich. Zu keinem Zeitpunkt wirkt er wie aufgesetzt! Das Handeln der Protagonisten lässt sich wirklich immer gut nachvollziehen. Sie haben ihre Schwächen als auch Stärken und sind alles andere als Helden.
Man kennt ja so einige Filme, in denen die Logik auf Kosten der Spannung flöten geht. Nicht in "A simple plan". Denn dieser Film enthält eine Spannungskurve, die gegen Ende immer unerträglicher wird, dabei aber niemals an offensichtlichen Logiklöchern scheitert! Zudem kommt der Streifen sehr atmosphärisch daher! Pechschwarze Raben, die in der Nähe des Fundortes auf den Bäumen sitzen, lassen den Zuseher frösteln - und der viele Schnee steigert das nochmals! Man hat bereits relativ am Anfang so seine Vorahnung, dass sich Unheil und Unglück schon bald ausbreiten werden.
"A simple plan" zeigt auch neben dem Thema Geld, dass nur ein winziges Ereignis ausreichein kann, um das Leben des Menschen maßgeblich zu beeinflussen bzw. zu ändern. Hier ist es nur ein streunender Fuchs, ohne dem dieses ganze Übel erst gar nicht entstanden wäre!
Grundsätzlich zeigt der Film auf hervorragende Art und Weise, wie Geld den Menschen zugrunde richtet! Hier wird tief in die menschliche Psyche geschaut und bald schon ist ersichtlich, wieviel Druck und Belastung eine Person tatsächlich aushalten kann. Mit jeder neuen Szene fragt man sich, wohin das alles nur enden soll! Trotz der anfänglichen Euphorie über das Auffinden von Mengen an Zaster, kann hier sicherlich eines gesagt werden: Geld macht das Leben nicht besser! Es bringt am Ende doch nur Leid und Unglück! Und irgendwann wird einem doch jemand auf die Schliche kommen! Ob Eigentümer oder Cop! Könnte man wirklich mit diesem Wissen in die zukünftigen Tage starten? Wie würde man wohl selbst handeln, wenn einem soviel Geld ins Sichtfeld geraten würde?
Weggeben oder Behalten? Diese Wahl liegt nur bei uns! Treffen wir also - falls wir eine ähnliche Entdeckung machen sollten - die richtige!
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Janus Winter 2011/10/30 01:23:18
Kommentar löschenEinige großartige Szenen entschädigen nicht für unnötige Längen und die hanebüchene Story. Überbewertet.
Bunnyfaktor: 2
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hoffman587 2011/10/25 16:41:25
Kommentar löschenA Simple Plan
Heute wieder einmal, ich weiß nicht wie oft ich das hier schon hatte, eigentlich will ich es gar nicht erst wissen, bekannte Regisseure und ihre kleinen Perlen und unbekannten Meisterwerke. Heute mit: Sam Raimi. Denn an was denken wir, wenn wir an den Namen Sam Raimi denken? Mh, schwer. Ja erstmal an Bruce Campell, aber wir reden von seinen Filmen, auch wenn Campell meist ein wichtiger Bestandteil dieser sein mag, so ist er hierfür völlig irrelevant. Bei seinen Filmen wird "die junge Generation" sofort an die Filmreihe "Spiderman" denken und die Anderen bzw. das ergänzt sich natürlich auch gegenseitig an wertvolles Weltkulturerbe (naja) wie die "Tanz der Teufel"-Reihe. Und hinter diesem Kulturgut versteckt sich bzw. liegt unter einem Schnee von Verkanntheit (das Wort gibt es jetzt einfach mal, heißt so viel wie kennen leider viel zu wenige) vergraben noch ein anderer Film von Raimi, ein Lehrstück mit dem Titel "Ein einfacher Plan" aus dem Jahre 1998 nach dem gleichnamigen Roman von Scott B. Smith.
Die Story mag einfach sein, naja das nicht ganz, denn sie wurde wirklich sehr raffiniert ausgearbeitet, wie gesagt ein feines Lehrstück über Gier, Verrat, Schuld, Mord und Vertrauen, alles in einen Film miteingebracht, denn der Plan war einfach und todsicher, doch das Schicksal kann man nicht kontrollieren. Anscheinend am Ende der Welt, fernab der Zivilisation stürzt ein Flugzeug ab. Lou, Hank und Jacob finden dieses Wrack und entdecken in ihm satte 4 Millionen Dollar, was nun also tun? Sicher wer würde es schon vermissen? Niemand oder? Also den Zufallsfund behalten, logisch. Dazu noch ein simpler Plan mit einer cleveren Idee und dann kann nichts schiefgehen...
Mit einem tollen Cast gestärkt geht der Film vor, so kann man hier erstmal Bill Paxton als Buchhalter Hank bewundern, ein eigentlich guter Bürger, doch von seinem Plan überzeugt ist er, Paxton eh ein verkannter Meister meiner Meinung nach, zeigt sich hier wieder in echter Hochform, sehr glaubwürdig und stark gespielt von ihm. Ja als seine hochschwangere Ehefrau, die vollstes Vertrauen in den Plan ihres Mannes setzt erbringt auch Bridget Fonda eine relativ gute Leistung. Brent Briscoe weiß auch als Hank's Freund Lou zu überzeugen. Und zum Schluss wieder für mich das schauspielerische Highlight des Ganzen, dass der unglaublich brillant spielende Billy Bob Thorton mit seiner grandiosen Performance als Hank's etwas zurückgebliebender Bruder Jacob bildet. Auch wenn ich etwas sehr ins Schwärmen gerate, aber was Thorton hier abliefert ist ganz große Klasse, fühlte mich fast schon irgendwie elektrisiert (wie gesagt, ich mag übertreiben), aber mich hat der Kerl einfach umgehauen, sein intensives, feinfühliges und auch sehr präzises Schauspiel. Und wer den Billy Bob Thorton nicht ehrt ist seines Schauspiels nicht wert (oder so). Außerdem geben Billy Bob und Bill P. ein exzellentes Brudergespann ab, passt sogar vom Namen her wie die Faust aufs Auge.
Die Regie des Herrn Raimi empfand ich dabei sogar als recht ungewohnt, ohne seinen üblichen Elemente, hier legt er wert auf seine starke Geschichte und seine noch stärkeren Darsteller und setzt so auf die Charaktere und ihre Hintergründe, ihre Gedanken und ihre Gier, psychologisch interessant gemacht und auch sehr fein symbolisch angehaucht (darüber sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden), ich sage da nur als Beispiel schwarze Krähen oder Raben, die Unheil prophezeien, sehr gelungen präsentiert, auch wenn ich den Anfang auch hier als etwas schleppend empfand, wer weiß, vielleicht lags auch an mir, auf jeden Fall baute sich auch hier bei mir die Spannung langsam auf und ich kann nur sagen, dass mich das Werk mit fortlaufender Spielfilmzeit vollkommen in seinen Bann zog.
Des weiteren noch eine tolle Kamera, erschafft kalte Bilder, in der tristen und eisigen Schneelandschaft bzw. die irgendwie beklemmende Atmosphäre mag auch vorhanden sein. Das Unheil naht und der Schnee rieselt langsam, es ist kalt und man spürt die Kälte förmlich, ich liebe den Geschmack von Schnee in Filmen, so auch hier als symbolisches Mittel.
Zudem noch hervorragende Charakere, sehr vielschichtig gezeichnet, ihre Hintergründe interessierten (mich jedenfalls) und auch ihre Zeichnung an sich war sehr gut, eigentlich Anti-Helden, trotzdem sympathisch und einfühlsam gemacht, sodass man doch mit ihnen fühlt, bei ihren qualvollen Entscheidungen und moralischen Bedenken. Hat mich am Ende wirklich mitgenommen. Dann bekommt man noch starke Dialoge und einen schön komponierten Score von Danny Elfman geliefert.
Unterm Strich möchte ich dann nur noch sagen, dass "Ein einfacher Plan" um es kurz auf den Punkt zu bringen, für mich ein einfach-geniales Meisterstück mit brillanten Darstellern ist, so wie auch ein ausgezeichnetes Lehrstück, wie gesagt stark.
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
seven 2011/10/25 17:28:46
Antwort löschenNice! :-)
_Garfield 2011/10/25 17:33:57
Antwort löschenVerdammt, wollte ich mir auch geben, hab' leider zu spät eingeschaltet, aber dein Kommentar lässt ihn direkt auf die Vorgemerkt-Liste wandern ;).
hoffman587 2011/10/25 18:10:40
Antwort löschen@The´seven´level: Thx a lot:)
@Garfieldo: Danke sehr, ist auf jede Fall mehr als sehenswert, hoffe du kanst ihm auch so viel abgewinnen wie ich:-)
Isolation 2011/10/25 19:35:26
Antwort löschenSehr unterschätztes Werk. Verdiente Punktvergabe. So muss ein Thriller aussehen!
hoffman587 2011/10/25 19:40:10
Antwort löschenDanke für das Lob, jup ein gutes Ding, besonders zum Ende hin.
Isolation 2011/10/25 19:44:14
Antwort löschenSehr richtig. Fand den aber direkt von Beginn an sehr stark. War für mich einer der seltenen Filme, bei denen ich wirklich hoffte, dass er noch etwas länger dauert, hat man selten.
hoffman587 2011/10/25 19:46:35
Antwort löschenBesonders bei dir, wie gesagt toll auch die Symbolik am Anfang und am Ende.
Isolation 2011/10/25 20:00:16
Antwort löschenJa, und vor allem bleibts auch im Rahmen, nicht überladen, nicht nervend, sondern atmsohpärisch fördernd.
hoffman587 2011/10/25 20:07:20
Antwort löschenStimmt wohl unser Film halt:)
Alle 11 Antworten zeigen
Isolation 2011/10/25 20:11:17
Antwort löschenNach 'Schiffsmeldungen' habe ich an dieses Glück nicht mehr denken können. :)
hoffman587 2011/10/25 20:12:48
Antwort löschenIch auch nach deinen Hasswertungen auch nicht:)
Prechtl 2011/10/24 20:41:53
Kommentar löschenSpannendes kleines Filmchen, bei dem besonders die schauspielerische Leistung von Billy Bob Thornton als Jacob herauszuheben ist. Er spielt den etwas einfach gestrickten und psychisch labilen Arbeitslosen wirklich hervorragend und überzeugend. Seinen Bruder in Spe Hank alias Bill Paxton fand ich auch sehr gelungen, wenn seine Figur auf Dauer nicht so nervig geworden wäre.
Die Handlung wird konsequent durchgezogen und kann mit einem toll inszenierten Ende aufwarten, kommt jedoch um die eine oder andere Länge nicht herum, die jedoch von Billy Bob Thorntons tollem Spiel wieder ausgeglichen wird.
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moviee 2011/10/24 01:32:03
Kommentar löschenWow. Eine kongeniale Atmosphäre die der Film bietet. Der Schnee und die Angst im Nacken enttarnt zu werden, atmospärischer gehts kaum. Aber auch die Atmosphäre bei mir zu Hause muss hier einmal erwähnt werden. Sonntagsnachts, kurz nach eins sitze ich vor dem Fernseher in vollständiger Dunkelheit, förmlich vor Spannung platzend. Denn dieser Film ist eine absolute Überraschung. Von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd sieht man zu wie zwischen drei Amerikanern Freundschaften aufgrund des lieben Geldes zerbrechen. Sie haben Angst wegen des diebstahls von Geld aus einem Flugzeugwrack enttarnt zu werden und fragen sich, wem sie trauen können und bei wem sie über Leichen gehen müssen. Bill & Billy Bob [Paxton & Thornton] liefern eine erstklassige und absolut glaubhafte Darbietung ab. Die beiden werde ich mir in Zukunft mal näher anschauen. Unterm Strich: Mitreißender und packender Thrill von Anfang bis Ende.
Und Geld macht nicht glücklich!
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Isolation 2011/08/04 14:33:09
Kommentar löschenEin abgestürztes Flugzeug und vier Millionen Dollar. Diesen Fund machen Hank (Bill Paxton), sein Bruder Jacob (Billy Bob Thornton) und ihr Freund Lou (Brent Briscoe) in einem abgelegenen, verschneiten Waldgebiet. Der Pilot des verunglückten Sportflugzeugs ist tot, für ihn kommt jede Hilfe zu spät, aber für die drei Freunde fängt die Hilfe und das Glück erst an, denn in einer Tragetasche, die sich mit im Inneren der Maschine befand, entdecken sie mehr als vier Millionen Dollar. „Es ist der amerikanische Traum“, so beschreibt es Lou. Doch manchmal liegen Traum und Alptraum nahe zusammen, das werden sie schon bald erfahren. Die Männer entscheiden das Geld bis zum nächsten Frühjahr zu behalten, wenn der Schnee schmilzt und das Wrack gefunden wird. Falls sich dann niemand meldet, keiner das Geld vermisst und darüber nichts im Fernseher kommt oder in der Zeitung steht, wollen sie den Fund ihres Lebens behalten. Die Kröten nimmt währenddessen Hank und versteckt diese an einem geheimen Ort, damit niemand auf dumme Gedanken kommt und diese stiehlt. Im Notfall, falls ihr Verbrechen aufzufliegen droht, wollen sie die Moneten verbrennen. Wenn das mal so einfach wäre …
Von ihrem großem Gewinn darf keiner erfahren, aber wer hält sich schon daran? Wem kann man vertrauen? Warum besteht gerade Hank darauf, das Geld zu verstecken? Wieso bekommt er Vorteile? Was ist, wenn Zeugen auftauchen? Wie lange kann man dem Geld widerstehen? Schon bald verheddern sich alle in einem gefährlichen Spiel, in dem neue Lügen und Zusammenhänge erfunden werden müssen, um nicht aufzufallen. Mehr und mehr zerbröckelt das Vertrauen der Freunde zueinander und ebenso der einfache Plan nach dem großen Geld. Doch dabei bleibt es nicht …
"A Simple Plan" ist ein wendungsreiches und sehr clever gestricktes Werk, das die Sünden des Geldes beschreibt. Es zeigt, wie weit Menschen gehen, um aus den eigenen sozialen Problemen zu flüchten. Dabei baut Regisseur Sam Raimi auf Sympathie zu den Darstellern, denn keiner wird als Schwein oder Monster dargestellt, jeder hat seine Probleme und seine (guten) Absichten, die mit dem Geld in Erfüllung gehen sollen. Sie geraten nur alle in ein Laufrad, das sie antreiben müssen, weil sie sonst fallen würden und die Lügen ans Licht kämen.
„Ein einfacher Plan“ funktioniert gerade deswegen so gut, weil er zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar ist oder größere Drehbuchschwächen aufweist. Stark gespielt von Billy Bob Thorton als übereiliger, manchmal etwas tollpatschiger Geselle , der das komplette Gegenteil von seinem Bruder ist. Dieser wird von Bill Paxton auch ansprechend und sehr gut verkörpert. Vor allem merkt man an diesem Charakter deutlich, wozu Menschen fähig sind, wenn es um derartige Summen geht.
Als Symbolik dienen dem Film nicht nur schwarze Raben, die das drohende Unheil verkünden, sondern auch der Schnee selbst, der die Sünden mit seiner weißen Pracht überdeckt. Aber irgendwann brechen diese Lügen ein. Das Eis wird mit jeder Minute dünner, der Schneesturm löst sich und die Sicht wird klarer.
Ich hätte überhaupt nichts auszusetzen, wenn es nicht dieses Ende gegeben hätte. Weil das erschien mir zu schnell abgeklärt. Kaum zwinkert man mit dem Auge, beginnt auch schon der Abspann und man lässt den Zuschauer etwas unbefriedigt zurück. Aber dieser Punkt ist auch wirklich das einzige Kontra, das ich anführen kann und werde.
Fazit: „Ein einfacher Plan“ versucht uns mitzuteilen, dass uns das Geld verdirbt und uns falsch steuert. Und dies funktioniert einwandfrei, weil er dieses Thema nie mit dem Vorschlaghammer bearbeitet, sondern eher filigran und mit Bedacht. Ein echter Geheimtipp!
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cpt. chaos 2011/06/07 10:29:51
Kommentar löschenNicht unbedingt ein Hochspannungsthriller, aber dafür verfügt "Ein einfacher Plan" über eine gut überschaubare Handlung, die eingebettet in einer Schneelandschaft spielt und aufgrund des Ambientes ein wenig an einem Mix aus "Fargo" und "The big white" erinnert.
Die Darsteller um Bill Paxton und vor allem Billy Bob Thornton, wissen ebenfalls zu überzeugen.
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Tyler Durden 22 2011/05/14 14:58:41
Kommentar löschenEin einfacher Plan ist ein Film den die meisten Leute gar nicht kennen. Doch das auf jedenfall zu unrecht. Die Story des Films ist einfach nur genial. Sie zeigt das man sogar Verwandt oder jahrelang befreundet sein kann. Doch wenns ums Geld geht wird dies meist ganz schnell vergessen. Neben der Story ist Billy Bob Thornton der Star des Films. Er spielt den abgebrannten Arbeitslosen Jacob einfach nur großartig. Dabei sieht er auch noch so scheiße das ich ihn fasst gar nicht erkannt habe. Man sollte diesen Film auf jeden Fall gesehen haben!
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shiva2012 2011/05/18 18:44:11
Antwort löschenIch habe dich mal zitiert für den youtube Ausschnitt/Trailer. http://www.youtube.com/watch?v=TWWb2X7ZYls
Herzeleid 2011/01/01 23:25:34
Kommentar löschenGenial. Ein anderes Adjektiv bezeichnet den Film nicht so gut wie dieses.
Wer einen Mix aus Thriller, Komödie und Drama mag, ist hier bestens bedient. Die Story ist durchaus auch in der Realität vorstellbar und man fragt sich während des gesamten Films immer wieder "Was würde ich selbst tun?"
Klasse Darsteller, wunderschöne Winterlandschaften mit anscheinend ausnahmslos echtem Schnee (eine Wohltat bei all den vielen Filmen mit künstlichem) und eine spannende Story machen aus dem Film ein Highlight.
Billy Bob Thornton wurde schon gelobt, und auch ich habe ihn nie in solch einer grandios entstellenden Verkleidung und seltsamen Charakterrolle gesehen (die Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle war mehr als gerechtfertigt).
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Filmkenner77 2010/10/05 13:58:20
Kommentar löschenRaffinierter Thriller mit guter Besetzung, der leider nicht durchgängig die Spannung halten kann.
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JackoXL 2010/08/25 13:50:04
Kommentar löschenBitterböse Tragödie, glaubwürdig und mit großartiger Atmosphäre. Billy Bob Thornton war nie besser!
Hoffentlich ist sich Sam Raimi nach seinen Blockbuster Erfolgen in Zukunft nicht zu schade, wieder Filme wie diesen zu machen.
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Moe Szyslak 2010/07/20 22:20:50
Kommentar löschenDieser Film ist fürwahr ein Juwel. Moral der Geschichte: Geld verdirbt den Charakter!
Der einfache Plan der Drei endet letztendlich mit etlichen Leichen, aber man muss auch sagen, da kam echt alles zusammen: Viel Pech, viele unglückliche Umstände, gute Ideen verpufften und zu schlechter Letzt haben gerade die Personen das Geld gefunden, die nun überhaupt nicht zusammen passten. Kein Wunder also, dass alles in Neid und Paranoia ausgeartet ist.
Das alles wurde sehr unterhaltsam inszeniert, die Story war clever ausgedacht und steckte voller überraschender Wendungen. Und immer wenn man gedacht hat, jetzt ist alles ausgestanden kam wieder was Unvorhersehbares dazwischen.
Genial fand ich auch das bitterböse Ende.
Darstellerisch war es mehr als überzeugend. Die Leute kamen so natürlich rüber, man konnte echt mit ihnen mitleiden bzw. fühlen. Vor allem Billy Bob Thornton lieferte wieder mal eine seiner Weltklasse-Leistungen.
Kurzum: Wendungsreiche Story wird ergänzt durch klasse Spannung, exzellente Darsteller und einer großen Portion Drama. Perfekt inszeniert
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maslobojew 2010/02/08 12:34:33
Kommentar löschenUnterhaltsames Spannungskino mit einer schön schrulligen Note (die allerdings einzig und allein der Figur von Billy Bob Thornton zu verdanken ist).
Die Einflüsse von Raimis Heimatgenre sind punktuell und gut dosiert eingesetzt.
Die Story wird relativ ruhig ausgebreitet, gewinnt dann mehr an Fahrt bis es am Ende ein wenig überkonstruiert zu geht - für meinen Geschmack. In diesem Genre ist das aber nicht so das Problem, finde ich, bezieht der Film gerade daraus seinen speziellen Reiz.
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sikkmeidack 2009/08/06 01:53:47
Kommentar löschenBua-Hahaha... - Billy Bob sieht ja so klasse-scheiße aus und spielt es good as hell. Welch genialer Streich,- kommt mit viel Zynismus und einer ordentlichen Portion Humor daher. Aber auch die Spannung und die nötige Härte kommen hier nicht zu kurz und zwischendurch wird sogar arg gemenschelt.
Splendid.
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donald20 2009/07/05 20:14:01
Kommentar löschenEin guter Thriller mit einer spannenden Story und guten Darstellern!!
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alanger 2009/06/01 18:45:32
Kommentar löschenexzellent besetzter kleine thriller über schuld und (vermeintliche) sühne.
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Blonder 2009/04/25 20:32:59
Kommentar löschenSam Raimi zeigt hier sein ganzes Können, herausgekommen ist ein Thriller den man nicht mehr so schnell vergisst. Die Geschichte zeigt dem Zuschauer in einer tristen Schneelandschaft auf, wie Geld den Charakter verdirbt.
Herausragend ist Billy Bob Thornton der wieder alle an die Wand spielt und uns somit mal wieder seine Wandlungsfähigkeit beweist. Aber auch Bridget Fonda, die einzige aus der Künstler Familie, die Schauspiel-Unterricht genommen hat, spielt sehr beeindruckend. Sie spielt die Ehefrau von Bill Paxton, der nur recht solide agiert und durch ihre Geldgier löst sie sie ein Blutbad aus.
Sehr empfehlenswerter Film, der mit einem genialen Ende punktet. Wer an einer Mischung aus Hitchcock und den Coen Brüder interessiert ist, wird diesen Film mögen.
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derblonde 2008/10/16 20:18:47
Kommentar löschenGeld macht einfach nicht glücklich.
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Janus Winter 2011/10/30 01:14:20
Antwort löschenAber besser im Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.