Elementarteilchen
Elementarteilchen (2006), DE Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 23.02.2006
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3569 Bewertungen
49 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Oskar Roehler, mit Moritz Bleibtreu und Christian Ulmen
Michael (Christian Ulmen) und Bruno (Moritz Bleibtreu) sind zwei äußerst unterschiedliche Halbbrüder. Ihre Hippie-Mutter (Nina Hoss) ist seit ihrer Kindheit einzig an sexuellen Vergnügen interessiert. Während der introvertierte Molekularbiologe Michael lieber mit Genen als mit Frauen spielt, drücken sich Brunos “Kontakte” zum weiblichen Geschlecht mehr im Kopf oder im Bordell aus. Doch beiden wird schließlich die Liebe ihres Lebens zuteil. Michael trifft seine ehemalige Schulfreundin Annabelle (Franka Potente) wieder und plant mit ihr eine Familie. Bruno lernt während seines Urlaubs in einem esoterischen Camp die sexuell äußerst agile Christiane (Martina Gedeck) kennen und scheint endlich eine Frau gefunden zu haben, mit der er seine Obsessionen ausleben kann. Doch bald werden beide Frauen schwer krank, das Paradies scheint ein Ende zu haben. Bruno und Michael stehen vor einer ultimativen Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit…
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Romanze, Familiendrama, Sozialdrama, Tragikomödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Berlin, Strand
- Handlung
- Biotechnologie, Bruder-Bruder-Beziehung, Camping, Diskothek, Emanzipation, Femme Fatale, Fortpflanzung, Freie Liebe, Gesellschaftliche Zwänge, Halbbruder, Hermaphrodit, Hippie, Krebs, Lehrer, Mann-Frau-Beziehung, Mutter-Sohn-Beziehung, Nacktheit, Nudistencamp, Oralsex, Orgie, Psychiatrie, Rolle der Frau, Rollstuhl, Sexualität, Sexuelle Begierde, Sexuelle Frustration, Sexuelle Obsession, Strand, Suizid, Swingerclub, Unfall, Ungeselligkeit, Wissenschaftler
- Stimmung
- Gutgelaunt, Sexy, Traurig, Witzig
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- Elementarteilchen: critic.de

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Kritiken (6) — Film: Elementarteilchen
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] In „Elementarteilchen“ prallt diese menschliche Gegensätzlichkeit nach Jahren wieder aufeinander. Oskar Roehlers Inszenierung kann immer ausgerechnet dann punkten, wenn sich der Film vollkommen auf das Schicksal von Bruno fokussiert und seine Suche nach Liebe und Annahme, nach einer Person, die sich so unerfüllt fühlt wie er und mit der er einen möglichen Einklang finden kann, in den Mittelpunkt stellt. Wer sich mit der Buchvorlage vertraut gemacht hat, der wird verständlicherweise die Nase rümpfen, ist es doch gerade der Handlungsstrang um Michaels Wissenschaft und die Rückkehr zur unscheinbaren Jugendliebe, die den visionären und überaus philosophischen Aspekt des Buches ausmacht und den Leser durchgehend zum Nachdenken und Diskutieren verleitet. Hier ist es Michaels Geschichte, die die unsortierte Schwäche des Films darstellt und durchgehend einen halbgaren Eindruck erweckt, bei dem einfach von einem Ereignis zum nächsten gesprungen wird, nur um irgendwie an das gemeinsame Ende zu kommen. Allgemein hat „Elementarteilchen“, auch auf Seitens Brunos, damit zu kämpfen, dass sie zwischenmenschlichen Bindungen zu flüchtig zusammenfinden und keinen Hintergrund besitzen, auf dem sie sich in ihrer ganzen Breite stützen können. Dennoch weiß der Film in seiner ganz eigenen Art zu überzeugen und schlägt die berührenden, freizügigen und kritischen Brücken zwischen Schmerz und Sex, Beziehungen und Transzendenz und Wissenschaft und (gescheiterter) Erfüllungen gekonnt. [...]
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenEs ist unerheblich, ob Roehler der schwierigen, eigentlich unverfilmbaren, Vorlage gerecht wird. Entscheidend ist, ob "Elementarteilchen - der Film" als Film funktioniert oder nicht. Und das tut er auf eine sehr berührende, ehrliche Art. Wir erleben, wie zwei Menschen fast krampfhaft nach dem ihnen eigentlich doch zustehenden Stück Glück suchen, und es, wenn es ihnen dann tatsächlich in Gestalt einer Frau einmal erscheint, aus tiefsten unverarbeiteten Verlustängsten regelrecht einzementieren wollen.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenHeiß und Eiskalt ergibt lauwarm, und allenfalls lauwarm ist dieser Film. Man könnte konstatieren: Roehler war noch nie so human, wie hier. Man könnte sagen: ein sanfter Film, ein Film, der an das Glück und an die Liebe glaubt, und der darüber trauert, dass beides so selten ist. Man muss aber auch feststellen: Dieser Roehler-Film ist nicht nur Houellebecq ohne Houellebecq, er ist Roehler ohne Roehler. Ihm fehlt alles für Roehler Typische, Wichtige, und was dann noch übrig bleib, ist banal. Männerweinerlichkeit vor allem, Spießigkeit, die sich ernst nimmt auch und insgesamt eine seltsam artifizielle Welt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDas Duo hat aus dem Stoff einen Film mit Tempo und Witz gemacht und ist weder über des Autors verbale Erbarmungslosigkeit gestolpert noch über dessen Hang zum Pornografischen. Aus dem Drama um zwei verquere Halbbrüder sind zwei ungewöhnliche Liebesgeschichten geworden, einfühlsam und mit seltener Offenheit erzählt.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas fleischliche Verlangen, die traurigen Versuche, ihm auf Sex-Camps oder auf Swinger-Abenden zu genügen, werden recht brav, fast bieder ins Bild gesetzt. Jedenfalls mit einer Zurückhaltung, wie man sie von einem Oskar Roehler durchaus nicht gewohnt ist.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenHängen Sex und Gewalt, Liebe und Kriege eigentlich zusammen? Es waren die offenen Tabubrüche des umstrittenen Autors Michel Houellebecq, die dafür Sorge trugen, dass sich die 1998 erschienene Gesellschaftsgroteske "Les particules élémentaires" - vielleicht das Skandalbuch des ausgehenden 20. Jahrhunderts - weit über Frankreich hinaus so sensationell verkauft hat. Nun kommt der "ultimative Film nach einem Wahnsinnsroman" ins Kino. Soweit jedenfalls die (Selbst-)einschätzung von Regisseur Roehler.
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Kommentare (43) — Film: Elementarteilchen
uncut123 Mon, 11 Mar 2013 09:21:35 -0000
Kommentar löscheneinige stellen waren gut aber insgesamt nicht grade überzeugend...moritz macht seine sache aber gut
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Zak Mon, 28 Jan 2013 14:07:35 -0000
Kommentar löschenvor kurzem das Buch gelesen und fand den Film sehr gut. einzig Franka Potente der könnt ich ja jedes mal eine reinhauen wenn ich die sehe....naja.
Buch war um einiges Besser...weil der Schwerpunkt anders gelegt war. Gibt auch ne sehr gute Hörspielfassung in der Blixa Bargeld Erzähler ist.
Krasse Geschichte die zum nachdenken anregt und super Verfilmung.
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firlefant2000 Tue, 01 Jan 2013 19:15:00 -0000
Kommentar löschenStreckenweise recht unterhaltsam, insgesamt aber furchtbar kitschig und öde.
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fiko51 Sat, 04 May 2013 20:55:02 -0000
Antwort löschenKann ich so unterschreiben.
dvd-mave Mon, 03 Dec 2012 22:55:32 -0000
Kommentar löschenFazit: eher seicht und langweilig.
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kronenhummer Sun, 01 Apr 2012 17:29:20 -0000
Kommentar löschenChristian Ulmen und Moritz Bleibtreu als ungleiche Brüder. Das macht neugierig und war auch so ziemlich das einzige, was ich im Vorfeld über „Elementarteilchen“ wusste. Das, was ich letztendlich gesehen habe, hat mich irritiert, aber auch gleichzeitig beeindruckt. Inwiefern der Film hier dem zu Grunde gelegten Buch gerecht wird, das vermag ich nicht zu beurteilen, ist für die Wertung des Filmes aber auch nicht entscheidend.
Beeindruckt haben die schauspielerischen Leistungen. Bleibtreu, Ulmen, aber auch Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss können hier wirklich gut aufspielen. Beeindruckt hat auch die Geschichte, die Idee, die erzählt wird. Ein starkes Bild zweier Brüder, ungleich und doch durch einschneidende Situation und Entscheidungen ihres Lebens so geprägt, dass die Gemeinsamkeiten zeigen und zusammengewachsen sind. Geprägt durch die Hippie-Mutter, durch das Aufwachsen fern von dieser Frau, die nicht altern wollte und sich so nie um ihre beiden Söhne zu kümmern vermochte, sehen wir zwei Männer, die auf der Suche sind nach dem Glück und der Liebe, nach dem eigenen Weg in ihrem Leben. Teilweise berührend, teilweise erschreckend erleben wir Momente, die aufwühlen, aber auch Momente, die zum fremdschämen anregen und schaffen so ein merkwürdiges wechselhaftes Bild eines Filmes. Subtile und feinfühlige Momente wechseln sich dabei erstaunlich häufig mit plakativen und vielleicht sogar übertriebenen und albernen Szenen ab, die jedoch das Gesamtbild dieser beiden Männer und ihrer jeweiligen Situation in keiner Weise zerstören.
Überragend ist dabei vor allem die letzte halbe Stunde, die unheimlich eindringlich zeigt, wie Leben sich entwickeln können. Bewegend und aufwühlend zeigt „Elementarteilchen“ wie nah Glück und Unglück beieinander liegen können. Nicht alles ist gelungen, dennoch bleibt „Elementarteilchen“ ein positives Beispiel für Filme aus deutschen Landen.
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herrbenson Sat, 10 Mar 2012 01:34:41 -0000
Kommentar löschenSehr gutes und tragisches Sozialdrama. Was Ulmen und Bleibtreu hier abliefern, ist Spitzenklasse. Mit einem relativ ruhigen Drehbuch ohne lange Dialoge kommt das gute Schauspiel nochmal extra zum tragen.
Interessante Geschichte, deren Wendungen einen vor allem gegen Ende berühren.
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algenflo Sat, 12 Nov 2011 09:41:23 -0000
Kommentar löschenEine Geschichte zum einschlafen und an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Die paar Punkte gibts für die tollen Schauspieler, die ihre Sache doch sehr gut gemacht haben.
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Hauserfritz Tue, 13 Sep 2011 18:49:06 -0000
Kommentar löschenSchräger, interessanter Film mit einigen sehr guten, intensiven Szenen. Jedoch hat der Film bei mir zuviele Fremdschamgefühle erweckt, was ich nicht so mag. Ein paar Szenen sind auch etwas ins lächerliche geraten. Insgesamt aber sehenswert.
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perpetuum mobile Wed, 13 Jul 2011 08:31:16 -0000
Kommentar löschenMoritz Bleibtreu und Christian Ulmen in einem Film? Das kann ja nur ein Meisterwerk werden!
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Narcissa Thu, 07 Jul 2011 12:27:42 -0000
Kommentar löschenDas Buch ist ganz, ganz großartig, weil Michel einfach so unglaublich viel zu sagen hat. Wie auch Ausweitung der Kampfzone, wenn auch in geringerem Ausmaß, lebt es m. M. n. weniger von der Story per se als von den philosophisch-naturwissenschaftlichen Gedanken, die auf zahlreichen Seiten formuliert werden; das macht es sicher sehr schwierig, den Roman zu verfilmen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele Szenen gar keinen Sinn ergeben, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Auch was hier jemand über die Darstellung von Brunos Sexualleben schreibt, ist sehr gut nachvollziehbar; im Buch wie auch im Film ist es sehr detailliert, aber im Roman wird sehr auf Gründe und Ursachen eingegangen, das macht die These des Autors begreifbar, die im Film m. E. kaum zu verstehen ist. Die Szene mit Bruno und dem Mädchen aus der ersten Reihe im Klassenraum ist im Buch sehr ergreifend und dort ergibt sie auch Sinn, es wird Bezug genommen auf Brunos Kindheit und Jugend, auf eine ähnliche Situation, die ihm in seiner Vergangenheit widerfahren ist. Auch dass Bruno sich in der kurzen Zeit so extrem an Christiane bindet, die er ja noch kaum zu kennen scheint, auch sein späteres Zögern würde ich wahrscheinlich sehr unlogisch finden, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.
Jemand schreibt hier, es sei unerheblich, ob der Film dem Roman entspricht; entscheidend sei, ob der Film per se funktioniert. Das mag sein, ja, aber die Kommentare derer, die vieles nicht verstanden haben, bestätigen leider meinen Eindruck: Der Film per se ergibt kaum Sinn.
Ich bin mir sehr sicher, dass ich diesen Film zu hoch bewerte, einfach weil das Buch aus Michels Feder stammt. Die einzige Verfilmung seiner Romane, die mir noch fehlt, ist Die Möglichkeit einer Insel, die auch sehr schlechte Kritiken bekommt. Das enttäuscht. Vielleicht lässt man in Zukunft einfach die Finger von ihm.
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vuvuzela Mon, 28 Feb 2011 20:47:48 -0000
Kommentar löschenIch finde auch das der Film sehr langatmig ist und mit einigem Ballast aufgebläht wurde. Ich bin kein Fan von Moritz Bleibtreu, aber in diesem Film war er okay. Trotz wirrer Story und der oben genannten Kritik ist es kein absoluter Reinfall.
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MartinAusBerlin Sun, 13 Feb 2011 22:37:03 -0000
Kommentar löschenMan fragt sich am Anfang des Films: "Was soll das jetzt?". Man fragt es sich in der Mitte. Und man fragt es sich am Ende. Manche Stellen im Film sind einfach sinnlos und unschlüssig. Vielleicht versteht man sie, wenn man das Buch gelesen hat. Insgesamt lässt der Film einen verstört zurück und man weiß nicht, ob dies gewollt ist oder nicht..
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Quhefner Sun, 09 Jan 2011 05:59:55 -0000
Kommentar löschenDen ganzen Film ueber hab ich mich gefragt was mir die Macher mit der detailierten Aufzaehlung und Darstellung von Bruno Sexleben sagen wollten...hatte das relevanz fuer die Handlung oder wurde einfach nach einem Vorwand gesucht Nackte Haut zu zeigen?? RTL2 laesst gruessen...sehr schwache Leistung..Die Hauptdarsteller find ich gut.. nur leider bringt uns das hier auch nicht weiter
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statist Thu, 06 Jan 2011 22:27:58 -0000
Kommentar löschenEin schönes Filmerlebnis, sinnlicher in der cinematographischen Umsetzung, sprich Bebilderung als das Buch. Der Film insgesamt gesehen sogar besser als das Buch, da es jeglichen Zynismus meidet aber nichts gegen tragikomische Szenen einzuwenden hat. Angenehm Bleibtreu mal nicht als Kumpel zu sehen. So finde ich ihn wirklich viel besser, wenn er auch mal verletzlich ist und nicht den mit Humor behafteten Helden geben muss. Roehler erzählt die Geschichte und zergeht sich nicht in Details. Es wäre auch schade, wenn man sich an diesen weiden würde. Ein bisschen zu viel Geklimper im Soundtrack. Die Optik der 70iger ganz hervvorragend, die Farben so extrem überbetont, aber nicht zu weichzeichnerisch. Sehr gut gelungen. Bravo.
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Zurbinjo Thu, 23 Dec 2010 19:41:34 -0000
Kommentar löschenDie Schauspieler (bis auf Ochsenknecht) machen ihren Job gut... sehr gut sogar. Im Vordergrund stehen natürlich Ulmen und Bleibtreu, welche ihre Rollen sehr gut füllen. Besonders Letzerer sorgt durch sein Schauspiel ein ums andere Mal für einen überraschten, aber auch anerkennenden Gesichtsausdruck.
Glücklicherweise wurde die teilweise zu extreme Romanvorlage deutlich abgeschwächt dargestellt und so lässt sich der Film (fast) ohne Ekel und Abscheu ertragen.
Da die Protagonisten allerdings sowohl in Buch alsauch Film viel zu außergewöhnliche Charaktere sind, kann man sich mit diesen nicht wirklich identifizieren und so sind ihre Geschichten und Probleme einfach zu fremd, um sie auf die eigenen projizieren zu können.
Während zu Beginn des Films noch viel Neues und Unterhaltsames geschieht, zieht sich das Ende und nimmt dem Film etwas an Qualität. Nichtsdestotrotz: 7,5 Punkte!
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Scipio Sun, 14 Nov 2010 18:09:21 -0000
Kommentar löschenEin merkwürdig krasser Film.
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Filmkenner77 Thu, 07 Oct 2010 10:50:21 -0000
Kommentar löschenSehr stark gespielt. Wenn man sich auf den Film einlässt, wird man belohnt und positiv überrascht sein.
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Bäda Tue, 05 Oct 2010 16:24:25 -0000
Kommentar löschenAlso dieses Drama, wie ich es nennen würde trifft mal nicht so ganz meinen Geschmack. Die Schauspieler spielen zwar überzeugend, aber mit der Story und dem Erzählstil kann ich mich irgendwie nicht so ganz anfreunden. War dann doch ganz froh als der Film dann vorbei war.
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filmtipp Wed, 01 Sep 2010 06:54:58 -0000
Kommentar löschenMit Abstand einer der langweiligsten, farblosesten Identitätsfilme des deutschen Kinos. Es gibt einige witzige Momente im Film, die ihn kurzzeitig aus der Schublade herausholen, aber unter dem Strich bleibe ich gelangweilt.
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micomahn Thu, 26 Aug 2010 22:03:46 -0000
Kommentar löschenIch kenn das Buch nicht ...aber ich fand den Film ganz gut!
Klasse fand ich das bekannte Schauspieler mal aus der Rolle fielen.
Ich mein wann bekommt man sonst schon einen widerlichen Bleibtreu und einen ernsthaften Ulmen zu sehen?!
Musste man sich zwar erst dran gewöhnen aber doch!
Sowas finde ich mutig und gut!
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